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DE10064529C1 - Verfahren und Vorrichtung zum Lesen von Postkodes von Adressen auf Sendungen - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zum Lesen von Postkodes von Adressen auf Sendungen

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DE10064529C1
DE10064529C1 DE10064529A DE10064529A DE10064529C1 DE 10064529 C1 DE10064529 C1 DE 10064529C1 DE 10064529 A DE10064529 A DE 10064529A DE 10064529 A DE10064529 A DE 10064529A DE 10064529 C1 DE10064529 C1 DE 10064529C1
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Walter Rosenbaum
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Siemens AG
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Siemens Production and Logistics Systems AG
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B07SEPARATING SOLIDS FROM SOLIDS; SORTING
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    • B07C3/00Sorting according to destination
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    • G06V10/98Detection or correction of errors, e.g. by rescanning the pattern or by human intervention; Evaluation of the quality of the acquired patterns
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Abstract

Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Vorrichtung zum Lesen von Postkodes von Adressen von Sendungen, bei dem der Postkode (300) die Adresse bis zum Teil einer größeren Straße oder mehreren kleinen Straßen kennzeichnet. Nachdem in der OCR-Einheit (130) Adressen in einem ersten Leseversuch (310) nicht eindeutig gelesen werden konnten, werden als erstes nur die die Adressen grob beschreibenden Teile der Postkode (300) von dafür vorgesehenen Operateuren videokodiert (320). Das jeweilige Kodierergebnis wird dann der OCR-Einheit (130) zu einem zweiten Leseversuch (340) unter Einbeziehung des Videokodierungsergebnisses zugeführt. Bei einem wiederum nichteindeutigen Leseergbnis der OCR-Einheit (130) werden die die Adressen näher beschreibenden Reste des Postkodes (300) von dafür vorgesehenen Operateuren videokodiert (300) und der OCR-Einheit (130) jeweils zu einem dritten Leseversuch (350) unter Einbeziehung des Videokodierergebnisses des vollständigen Postkodes (300) zur Validierung des Ergebnisses zu zugeführt.

Description

Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Vorrichtung ge­ mäß den Oberbegriffen der unabhängigen Patentansprüche.
Systeme zum automatischen Lesen von Adressen (OCR) sind auf dem Gebiet der Briefbearbeitung wohlbekannt und z. B. in der DE 195 31 392 C1 beschrieben. Mit modernen OCR-Briefsortier­ anlagen sind Bearbeitungsraten von 10 Briefen pro Sekunde, d. h. 36.000 Briefen pro Stunde und mehr erreichbar. Die Er­ kennungszuverlässigkeit variiert jedoch stark mit der Schriftart und Gesamtqualität der auf die Oberfläche der Briefe aufgebrachten Adreßinformation. Im Falle einer erfolg­ reichen Erkennung kann der betreffende Brief mit einem ma­ schinenlesbaren Barkode versehen werden. Dieser Barkode er­ laubt eine weitere mechanische Bearbeitung bis zu einer be­ liebigen gewünschten Sortierordnung. Insbesondere ermöglicht die Verwendung von Barkodes eine Sortierung der Briefe bis zur Sortierebene des Postgangs, bei der Briefe entsprechend der Reihenfolge ihrer Verteilung durch den Zusteller sortiert werden.
Da die Erkennungsraten der automatischen Lesesysteme sehr va­ riieren, ist es notwendig, diese durch verschiedene Formen von manueller Intervention zu unterstützen.
Dabei wird die eingegebene Adresse kodiert und mittels eines Verzeichnisses in einen maschinenlesbaren Sortierbarkode um­ gewandelt, der auf die Sendung aufgebracht wird.
Dabei werden in Videokodiersystemen Videobilder der Sendungen Operateuren zum Kodieren vorgeführt. Dies kann online und offline erfolgen. Bei online Videokodiersystemen (OVS) wird das Videobild dem Operateur gezeigt, während die physikalische Sendung in Verzögerungsstrecken gehalten wird. In diesen Verzögerungsstrecken wird normalerweise die Sendung in Bewe­ gung gehalten für eine Zeitdauer, die ausreicht, damit der OVS-Operateur die notwendige Sortierinformation für das betreffende Bild eingibt. Die üblichen Verzögerungsstrecken erlauben eine Verzögerung zwischen 10 und 30 Sekunden. Je länger die Verzögerungsstrecke, desto größer sind die Kosten sowie die Erfordernisse für Wartung und die physische Größe der Anlage.
Bei der Verwendung von OVS reicht die zur Verfügung stehende Zeit häufig nur für eine sorgfältige Eingabe des Postkodes (PK) aus.
Bei offline Kodiersystemen, wie in der US PS 49 92 649 be­ schrieben, werden Sendungen mit nicht erkannten Adressen mit einer zusätzlichen Information, einer tracking identification (TID) versehen. Die nicht erkannten Sendungen werden extern gespeichert, während die Bilder dieser Sendungen Operatoreu­ ren zum Kodieren präsentiert werden wobei keine zeitlichen Einschränkungen vorliegen. Anschließend werden die Sendungen TID-Lesegeräten vorgeführt. Die TID wird mit der eingegebenen Adreßinformation verknüpft. Darauf basierend kann auch eine übliche Barkode-Sortierinformation auf die Sendung aufge­ bracht werden, so daß die betreffende Sendung wie üblicher­ weise OCR-gelesene Sendungen bearbeitet werden können. Obwohl das offline-Video-Kodierverfahren eine effektive Methode zur Kodierung sämtlicher Adressbestandteile darstellt, werden zu­ sätzlich Kapazitäten für die Weiterverarbeitung mit nichtge­ lesenen Adressen versehenen Sendungen und eine entsprechend komplexe Logistik verlangt.
Um die Lesezeiten weitet zu verkürzen, wurde in WO 97/49503 A1 vorgeschlagen, dass das Abbild jeder innerhalb einer bestimm­ ten Zeit mittels Videocodierung nicht eindeutig erkannten vollständigen Adressinformation über erkannte Adressteile der OCR-Einheit zu einer weiteren automatischen Auswertung zur Adressinterpretation zugeführt wird.
Diese Methode wird bei Adressen angewendet, bei denen nur der Bestimmungsort auch als lesbarer Postkode (z. B. Postleitzahl) auf der Sendungsoberfläche aufgebracht ist.
Es gibt aber auch Länder, in denen weitere Teile der Adresse im Postkode dargestellt sind. Kann dieser Postkode dann in der OCR-Einheit nicht automatisch gelesen werden, so erfolgt bisher anschließend eine Videokodierung des kompletten Post­ kodes. Die Eingabe erfolgt dabei mit der linken und mit der rechten Hand.
Der in den Ansprüchen 1 und 10 angegebenen Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, den Videokodiervorgang zum Lesen eines von einer OCR-Einheit nicht eindeutig erkannten Postkode ei­ ner Sendungsadresse, der die Adresse mindestens bis zur Stra­ ße kennzeichnet, zu verkürzen.
Dies wird erreicht, indem der Postkode in einen die Adresse grob beschreibenden Teil und einen die Adresse beschreiben­ den, restlichen Teil unterteilt wird. Jeder Teil wird von für diesen Teil vorgesehenen Operateuren videokodiert. Als erstes wird nach einem missglückten Leseversuch der Adresse durch die OCR-Einheit an entsprechenden Videokodierplätzen der die Adresse grob beschreibende linke Teil des Postkodes videoko­ diert und der OCR-Einheit für einen zweiten Leseversuch zuge­ führt. Erst wenn dieser Leseversuch auch negativ ausgeht, wird der restliche rechte Teil des Postkodes von dafür vorge­ sehenen Operateuren an entsprechenden Videokodierplätzen vi­ deokodiert und die OCR-Einheit erhält zusätzlich zum jeweili­ gen Bild und dem ersten Teil des Postkodes den videokodierten restlichen Teil des Postkodes, so dass das entsprechende Ab­ bild der jeweiligen Sendung mit dem übermittelten, vollstän­ digen videokodierten Postkode in der OCR-Einheit ein drittes Mal zur Validierung des Postkodes ausgewertet wird.
Die Zeit zum Videokodieren jedes Teiles des Postkodes ist da­ bei geringer, als wenn der Postkode insgesamt von einem Ope­ rateur videokodiert worden wäre, da jeder Operateur nur einen Teil der Zeichen eingeben muss. Ein weiterer Beschleunigungs­ effekt ist deshalb zu verzeichnen, weil nach dem Videokodie­ ren des die Adresse grob beschreibenden linken Teil des Post­ kodes in der OCR-Einheit mit diesem Ergebnis ein zweiter Le­ seversuch durchgeführt wird. Ist dieser dann erfolgreich, muss der Rest des Postkodes gar nicht mehr videokodiert wer­ den.
Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind in den abhän­ gigen Ansprüchen dargestellt.
Vorteilhaft ist es, wenn der die Adresse grob beschreibende Teil des Postkodes den Bestimmungsort und der die Adresse nä­ her beschreibende Teil des Postkodes die Straße, Teilstraße bei großen Straßen oder mehrere kleine Straßen kennzeichnet.
In einer weiteren vorteilhaften Ausführung sind die videoko­ dierten Postteilkodes anhand von Identifikationsnummern den jeweiligen Sendungen oder ihren Abbildern zuzuordnen.
Dafür ist es vorteilhaft, die Identifikationsnummern auf die Sendungen aufzubringen und zusammen mit den Adressen zu le­ sen, wobei es besonders vorteilhaft ist, die Identifikations­ nummern maschinenlesbar, insbesondere als Barkode, aufzubrin­ gen.
Vorteilhaft ist es auch, die aufgenommenen Abbilder der Sen­ dungsoberflächen unter Identifikationsnummern abzuspeichern.
Zur Erhöhung der Kodiergeschwindigkeit ist es vorteilhaft, ein Vorschaukodierverfahren zu verwenden, bei dem mehrere Ab­ bilder mehrerer, aufeinander folgender Sendungen gleichzeitig auf dem Bildschirm dargestellt werden.
Anschließend wird die Erfindung anhand der Zeichnungen in ei­ nem Ausführungsbeispiel näher erläutert.
Dabei zeigen
Fig. 1 eine schematische Darstellung einer Vorrichtung zum Lesen von Postkodes,
Fig. 2 den verfahrensmäßigen Ablauf anhand eines Flussbildes.
Fig. 1 zeigt eine schematische Darstellung einer Briefverteil­ anlage mit der das erfindungsgemäße Verfahren ausgeführt wer­ den kann. Der OCR-Briefsortierer 100 besteht aus einer Zu­ führeinrichtung 110, die sukzessive Sendungen aus einem Maga­ zin abzieht und mit ca. 10 Sendungen pro Sekunde zu einem hochauflösenden Videoscanner 120 transportiert. Anschließend werden die Sendungen in einer Verzögerungsstrecke 121 trans­ portiert. Die Sendungen weisen üblicherweise auf ihrer Ober­ fläche Adressinformationen auf. In einer OCR-Einheit 130 er­ folgt eine Auswertung der Adressinformationen der Abbilder der Sendungen, die vom Videoscanner 120 gewonnen wurden. Im Fall einer vollständigen Auswertung wird ein Barkodedru­ cker 150 angesteuert und die Sendung wird mit einem entspre­ chenden Barkode für die anschließende Sortierung in Sortier­ fächer 160 versehen. Die OCR-Einheit 130 besteht aus einem oder mehreren Mikroprozessoren 131 mit assoziiertem Spei­ cher 132, um Abbilder der Sendungen zu speichern. Weiterhin beinhaltet die OCR-Einheit eine Adressdatenbank 134 mit Post­ kodes, Städtenamen und Straßennamen und evtl. weiterer ad­ ressbezogener Information. Bei der Auswertung der Adressin­ formation aufweisender Abbilder erfolgt eine merkmalsgesteu­ erte Reduktion der aus der Adressdatenbank 134 gewonnenen Eintragung, so dass eine Art Teilwörterbuch erzeugt wird. In einzelnen Eintragungen werden dabei Glaubwürdigkeiten zuge­ ordnet, so dass bei der Auswertung eine Anzahl von Daten von richtig erkannten Adressen erzeugt werden. Die Vorrichtung enthält weiterhin einen Imagecontroller 170 sowie eine Anzahl Video-Kodierplätze 200, die mit dem Imagecontroller 170 di­ rekt oder durch ein lokales Netzwerk (LAN) 171 verbunden sind. Falls die OCR-Auswertung eines Abbildes nicht, d. h. vollständig erfolgreich war, wird dieses Bild von der OCR- Einheit 130 zum Imagecontroller 170 transferiert, der einer­ seits den TID Barkodedrucker 151 steuert und andererseits das entsprechende Bild zu einem der Videokodierplätze 200 sendet. Der TID Barkodedrucker 151 bringt auf die entsprechende Sen­ dung einen Identifikationskode TID auf, der es zu einem spä­ teren Zeitpunkt ermöglicht, die ausgewertete Adressinformati­ on mit der physikalischen Sendung zu knüpfen. Die Auswertung der Abbilder erfolgt in diesem Fall vorzugsweise off-line, obwohl grundsätzlich bei einer genügend langen Verzögerungs­ zeit auch eine on-line-Auswertung durch Videokodierung mög­ lich ist. Im letzteren Fall kann der TID auch zu einem späte­ ren Zeitpunkt, d. h. wenn die Videokodierung innerhalb einer bestimmten vorgegebenen Zeit nicht zu einer vollständigen Auswertung geführt hat, auf die Sendungen aufgebracht werden.
Zur Ausführung des weiteren genauer dargestellten Verfahrens ist der Imagecontroller 170 derart ausgebildet, dass von der Videokodierung nicht vollständig ausgewertete Adressinforma­ tionen unter Verwendung der Ergebnisse der Videokodierung in der OCR-Einheit 130 einer weiteren automatischen Adressaus­ wertung zugeführt werden.
Das aufgenommene und gespeicherte Abbild der jeweiligen Sen­ dung mit der Adresse, enthaltend einen Postkode 300, der den Bestimmungsort und die Straße, den Teil einer Straße bei gro­ ßen Straßen oder mehrere kleine Straßen kennzeichnet, wird zu einem ersten automatischen Leseversuch der OCR-Einheit 130 zugeführt. Dieser Postkode 300 ist in diesem Beispiel ein 6- stelliger Kode in kanonischer Form mit folgender Zeichenfolge ANA NAN, wobei A ein Buchstabe (alphabetisches Zeichen) und N eine Zahl (numerisches Zeichen) ist.
Die konkrete Ausführung des Postkodes ist natürlich nicht auf dieses Beispiel beschränkt.
Kann die Adresse in der OCR-Einheit 130 im ersten Lesever­ such 310 eindeutig gelesen werden, ist die Erkennungsaufgabe gelöst. Wenn nicht, wird das Bild mit dem Postkode 300 zur Videokodierung des linken ANA-Teils, der den Bestimmungsort charakterisiert, an einen Videokodierplatz 200 übertragen, an dem ein Operateur für die linken Postkodeteile den linken ANA-Teil videokodiert 320. Dazu kann dieser linke Postkode­ teil auf dem Bildschirm des Videokodierplatzes 200 besonders gekennzeichnet sein, z. B. durch eine farbige Hinterlegung o­ der wie in Fig. 2 dargestellt durch eine Umrandung. Das Ko­ dierergebnis wird dann zur OCR-Einheit 130 für die Durchfüh­ rung eines zweiten Leseversuches 340 mit dem kodierten ANA- Teil übertragen, bei dem der Suchbereich in der Adressdaten­ bank infolge des videokodierten ANA-Teils auf den NAN-Teil eingeschränkt ist. Kann der Postkode und die Adresse eindeu­ tig gelesen werden, so ist der Erkennungsvorgang beendet. Ist dies nicht der Fall, so wird das Bild mit dem Postkode zur Videokodierung des rechten NAN-Teils, der die Straßen charak­ terisiert, an einen Videokodierplatz 200 übertragen, an dem ein zuständiger Operateur den rechten NAN-Teil videoko­ diert 330. Auch in diesem Fall ist der zu kodierende Teil des Postkodes vorteilhaft auf dem Bildschirm gekennzeichnet. Das Ergebnis der Videokodierung wird dann an die OCR-Einheit 130 zu einem dritten Leseversuch 350 übertragen. Da dieser Lese­ versuch 350 nunmehr mit dem gesamten eingegebenen Postkode durchgeführt wird, besteht die Aufgabe der OCR-Einheit 130 in diesem Falle darin, den Postkode mit dem Inhalt der Adressda­ tenbank und ggf. mit den anderen gelesenen Adressteilen zu vergleichen und zu validieren, ob der Postkode 300 richtig eingegeben wurde.
Durch die Aufteilung des Postkodes 300 in zwei Teile, die se­ parat videokodiert werden und die Verknüpfung mit dem OCR- Leseprozess ergeben sich folgende Vorteile:
  • 1. Die kürzere Folge zu kodierender Zeichen für einen Opera­ teur (Videokodierplatz) hat eine viel geringere Fehler­ quote zur Folge und macht die Vorschaukodierung, bei der die Adressbilder mehrerer, aufeinander folgender Sendun­ gen gleichzeitig dargestellt werden, einfacher.
  • 2. Die notwendige Trainingszeit zur Eingabe der Zeichen im Vorschaumodus wird stark reduziert.
  • 3. Durch den OCR-Wiederholungsversuch nach der Kodierung des ANA-Teils des Postkodes kann eine Verbesserung des Lese­ prozesses erreicht werden, ohne den Kodierungsrhythmus des Operateurs zu zerstören.

Claims (10)

1. Verfahren zum Lesen von Postkodes von Adressen von Sen­ dungen, bei dem die Abbilder der die Adressen aufweisen­ den Sendungsoberflächen aufgenommen, gespeichert und ei­ ner OCR-Einheit (130) zum Erkennen der Adressen und Gene­ rieren entsprechender Adresskodes zugeführt werden, bei dem im Falle nicht eindeutiger Leseergebnisse durch die OCR-Einheit (130) die betreffenden Abbilder an mindestens einem Videokodierplatz (200) videokodiert werden und bei dem der Postkode (300) die Adresse bis zum Teil einer größeren Straße oder mehreren kleinen Straßen kennzeich­ net, wobei
  • - nachdem in der OCR-Einheit (130) Adressen in einem ers­ ten Leseversuch (310) nicht eindeutig gelesen werden konnten, als erstes die entsprechenden Abbilder der Sen­ dungsoberflächen mit diesen Adressen an Videokodierplät­ ze (200) übertragen werden, wo nur die die Adressen grob beschreibenden Teile der Postkodes (300) von dafür vorge­ sehenen Operateuren videokodiert werden (320) und dann das jeweilige Kodierergebnis der OCR-Einheit (130) zu ei­ nem zweiten Leseversuch (340) unter Einbeziehung des Vi­ deokodierergebnisses zugeführt wird,
  • - und bei einem wiederum nichteindeutigen Leseergebnis der OCR-Einheit (130) die Abbilder der Sendungsoberflä­ chen mit den entsprechenden Adressen an weitere Videoko­ dierplätze (200) übertragen werden, wo die die Adressen näher beschreibenden Reste des Postkodes (300) von dafür vorgesehenen Operateuren videokodiert werden (330) und der OCR-Einheit (130) jeweils zu einem dritten Lesever­ such (350) unter Einbeziehung des Videokodierergebnisses des vollständigen Postkodes (300) zur Validierung des Er­ gebnisses zugeführt wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, wobei der die Adresse grob be­ schreibende Teil des Postkodes (300) den Bestimmungsort kennzeichnet.
3. Verfahren nach Anspruch 1, wobei der die Adresse näher beschreibende Teil des Postkodes (300) die Straße, Teil­ straße bei großen Straßen oder mehrere kleine Straßen kennzeichnet.
4. Verfahren nach Anspruch 1, wobei die videokodierten Post­ teilkodes anhand von Identifikationsnummern den jeweili­ gen Sendungen oder Abbildern zugeordnet und zu vollstän­ digen Postkodes (300) zusammengefügt werden.
5. Verfahren nach Anspruch 4, wobei die Identifikationsnum­ mern auf die Sendungen aufgebracht und zusammen mit den Adressen gelesen werden.
6. Verfahren nach Anspruch 4, wobei die aufgenommenen Abbil­ der der Sendungsoberflächen unter Identifikationsnummern abgespeichert werden.
7. Verfahren nach Anspruch 5, wobei die Identifikationsnum­ mern als maschinenlesbare Kodes auf die Sendungen aufge­ bracht werden.
8. Verfahren nach Anspruch 7, wobei die Identifikationsnum­ mern als Barkode auf die Sendungen aufgebracht werden.
9. Verfahren nach Anspruch 1, wobei bei den Videokodierungen ein Vorschaukodierverfahren verwendet wird.
10. Vorrichtung zum Lesen von Postkodes von Adressen von Sen­ dungen mit einem automatischen Adresslesesystem, das
  • - eine Vorrichtung zur Gewinnung von Abbildern von Sen­ dungen (120),
  • - eine OCR-Einheit (130) zur automatischen Auswertung der die Adressinformationen aufweisenden Abbilder der Sen­ dungsoberflächen,
  • - Videokodierplätze (200) zur Videokodierung der die Ad­ ressinformationen enthaltenen Abbilder der Sendungsober­ flächen,
  • - einen Imagecontroller (170) zur Steuerung des Daten­ flusses zwischen der OCR-Einheit (130) und den Videoko­ dierplätzen aufweist, wobei
  • - nachdem in der OCR-Einheit (130) Adressen in einem ers­ ten Leseversuch (310) nicht eindeutig gelesen werden konnten, als erstes die entsprechenden Abbilder der Sen­ dungsoberflächen mit diesen Adressen an Videokodierplät­ ze (200) übertragen werden, wo nur die die Adressen grob beschreibenden Teile der Postkodes (300) von dafür vorge­ sehenen Operateuren videokodiert werden (320) und dann das jeweilige Kodierergebnis der OCR-Einheit (130) zu ei­ nem zweiten Leseversuch (340) unter Einbeziehung des Vi­ deokodierergebnisses zugeführt wird
  • - und bei einem wiederum nichteindeutigen Leseergebnis der OCR-Einheit (130) die Abbilder der Sendungsoberflä­ chen mit den entsprechenden Adressen an weitere Videoko­ dierplätze (200) übertragen werden, wo die die Adressen näher beschreibenden Reste des Postkodes (300) von dafür vorgesehenen Operateuren videokodiert werden (330) und der OCR-Einheit (130) jeweils zu einem dritten Lesever­ such (350) unter Einbeziehung des Videokodierergebnisses des vollständigen Postkodes (300) zur Validierung des Er­ gebnisses zugeführt wird.
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