DE10063941C1 - Elektrischer Antrieb einer Rauch- und Wärmeabzugsanlage - Google Patents
Elektrischer Antrieb einer Rauch- und WärmeabzugsanlageInfo
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Abstract
Die Erfindung betrifft einen elektrischen Antrieb einer Rauch- und Wärmeabzugsanlage, insbesondere solcher, die im Havariefall betrieben werden und deren Funktionssicherheit über Mindestzeiträume bei erhöhten Rauchgastemperaturen mit direkter Einwirkung auf den Antrieb gewährleistet sein muß. DOLLAR A Dieser ist dadurch gekennzeichnet, daß die thermisch beanspruchten und den Einsatzbereich begrenzenden Systembaugruppen des Antriebs einzeln oder insgesamt eine Depotkühlung besitzen, deren Kühlmedium eine Wärmemenge W¶1¶ zur Änderung des Aggregatzustandes in Form von Schmelz- oder Verdampfungswärme aufweist, die größer oder gleich einer Wärmemenge W¶2¶ als Summe der sich aus der Verlustleistung des Antriebes ergebenden Eigenwärmemenge W¶21¶ und der über die Oberläche des Antriebes aus dem Rauchgas übertragenen Wärmemenge W¶22¶ ist.
Description
Die Erfindung betrifft einen elektrischen Antrieb einer Rauch- und Wärmeab
zugsanlage.
Der erfindungsgemäße Antrieb findet insbesondere in Rauch- und Wärmeab
zugsanlagen Anwendung, die im Havariefall betrieben werden und deren Funk
tionssicherheit über Mindestzeiträume bei erhöhten Rauchgastemperaturen mit
direkter Einwirkung auf den Antrieb gewährleisten sein muß.
Rauchabzugsanlagen sind z. B. in der DE-PS 198 25 420 beschrieben - dort wird
eine solche Einrichtung offenbart, die eine günstigere Kanalbelüftung von
Verkehrsbauten mit in Serie geschalteten Jet-Ventilatoren zur Realisierung der
Single-Point-Absaugung zum Ziele hat. Die Verdichtung des Brandgases durch
Kühlung mit Wasser beeinflusst den Volumenstrom. In der Brandzone wird der
Ausfall der Lüfter angenommen. Ein Hinweis auf die Gestaltung der Antriebe für
den Einsatz in der Brandzone kann aus dieser Schrift jedoch nicht abgeleitet
werden.
Die Entwicklung der Bau- und Anlagentechnik setzt den natürlich wirkenden
Rauch- und Wärmeabzugsanlagen, d. h. der Nutzung von Öffnungen in den Um
fassungswänden auf kürzestem Wege, dem geeigneten Zufluß von Außenluft
und der Kaminwirkung, Grenzen. Diese Grenzen werden sowohl vom Volu
menstrom als auch der Qualität der zufließenden Außenluft, ausgedrückt z. B. im
Reinheitsgrad, wirksam bestimmt.
Dem Vorteil, den erforderlichen Volumenstrom mit Eintritt der Havarie und Inbe
triebsetzung einer Rauch- und Wärmeabzugsanlage unabhängig von der Tem
peraturdifferenz Δ im unteren Bereich, z. B. Δ ≦ 150 K, zur Verfügung zu ha
ben, stehen die Aufwendungen für Aufstellung, für Zusatzeinrichtungen zur
Kühlung, für erhöhte Leistungsbemessung und spezielle Auslegung des Antrie
bes der Rauch- und Wärmeabzugsanlagen entgegen, die sich aus der begrenz
ten thermischen Beanspruchbarkeit des Antriebes ableiten.
Diesen Nachteilen begegnend, sind Lösungen bekannt geworden, die eine
Aufstellung des Antriebes der Rauch- und Wärmeabzugsanlage außerhalb des
thermisch beanspruchten Gebäudeteils vorsehen. Hoher Kostenaufwand und
eingeschränkte Ausführbarkeit für die Bautechnik und die Kraftübertragung en
gen den Einsatzrahmen dieser Lösungen ein (s. Quenzel, K.-H.: Rauch- und
Wärmeabzugsanlagen, Brain Verlag 1981, ISBN 3-923170-00-9, S. 69 ff).
Den Antrieb getrennt vom Rauchgas zu belüften und zu kühlen bzw. die thermi
sche Einwirkung des heißen Rauchgases auszuschließen, setzt zusätzliche
technische Einrichtungen und deren betriebssichere Versorgung im Havariefall
voraus (s. Quenzel, ebenda).
Um die bisher genannten Nachteile zu umgehen, sind Lösungen geschaffen
worden, die Antriebe größerer Leistung, als sich aus der notwendigen Gasför
dermenge ergeben würden, vorschlagen (s. Quenzel, S. 117 ff). Der Kosten
aufwand dieser Lösungen ist gegenüber den vorher genannten Lösungen gerin
ger, erfordert aber die Anpassung des Ventilators an die gesteigerte Baugröße
des Antriebes. Werden die Rauch- und Wärmeabzugsanlagen im Havariefall
von einem Notstromaggregat gespeist, so sind insbesondere die Einschalt
ströme der überdimensionierten Antriebe äußerst kostenbildend. Der Gewinn
möglicher Betriebszeit im Havariefall ist wenig markant, da diese im wesentli
chen nur um die Differenz der Eigenerwärmung und um eine untergeordnete
Erhöhung der thermischen Zeitkonstante des Antriebes erweitert wird. Sonder
ausführungen der Antriebe beeinflussen die zeitabhängigen Grenzbelastungen.
Dabei werden im wesentlichen die Systemgruppen Lager, elektrische Isolation
und Anschlußtechnik einzeln oder summarisch angepaßt. Verfügbares Material
und konstruktiv zu beachtende thermisch bedingte Maßänderungen im zu ge
währleistenden Bereich setzen objektive Grenzen der Anwendbarkeit dieser Lö
sungen. Die Kosten für die Sonderausführungen sind nicht unbedeutend.
Andere Ausführungsformen von Antrieben verwenden Mittel und Einrichtungen
wie intern geschlossene Gas- und Flüssigkeitskreisläufe und/oder Wärmerohre
zur Beeinflussung der Temperaturverteilung innerhalb des Antriebes und zur
Übertragung an das Kühlmedium. Solche Lösungen sind vorgeschlagen worden
z. B. in Markert, W: Einsatz von Wärmerohren zur Kühlung elektrischer
Maschinen, Elektrie, 36, 1982, S. 30-32 oder in Dethlefsen, R. u. a.: Feasibility of
an insulating Heat Pipe, IEEE Transaction on Power Apparatus and Systems,
Vol. PAS-101, 9, 1982, S. 3001-3008. Auch in der DE-PS 198 08 602 C1 und
der DE-PS 197 42 255 C1 sind derartige Lösungen offenbart worden. Ihnen al
len gemeinsam ist jedoch eine unzureichende Wirkung hinsichtlich einer deut
lich verbesserten Betriebssicherheit des betreffenden Antriebs im Brandfalle:
Der im Antrieb gebildete Temperaturgradient ist wesentlich kleiner als der durch
das Brändgas zu erwartende - ein Einsatz eines äußeren Kühlmittels ist nicht zu
umgehen.
Ziel der Erfindung ist es daher, eine Lösung für die Gestaltung eines elektri
schen Antriebes zu finden, die eine weitgehend serienangepaßte Ausführung
hinsichtlich eingesetzter Materialien für die begrenzenden Systemgruppen
zuläßt, in den aktiven Anbauabmessungen den Serienmotoren entspricht und
bei Einsatz im Rauchgas dessen thermische Einwirkung auf die Systembau
gruppen über die vorgesehenen Betriebszeiten im Havariefall ausschließt bzw.
die Überschreitung der zeitabhängigen thermischen Grenzbelastungen verhin
dert.
Daher wird zur Lösung dieser Aufgabe ein elektrischer Antrieb für Rauch- und Wärmeabzugsanlagen vor
geschlagen und beansprucht, der gemäß den Merkmalen des Patentanspruchs 1
ausgestaltet ist.
Dabei besteht das Wesen der Erfindung darin, daß dem elektrischer Antrieb,
zugeordnet den Systembaugruppen, eine Depotkühlung eingefügt ist, deren
Wärmemenge W1 zur Änderung des Aggregatzustandes eines Kühlmediums
der Wärmemenge W2 als Summe der sich aus der Verlustleistung des Antriebes
ergebenden Eigenwärmemenge W21 und der über die Oberfläche des
Antriebes aus dem Rauchgas übertragenen Wärmemenge W22 mindestens
entspricht. Dadurch wird die thermische Belastung des Antriebes am festge
setzten, unterhalb der thermischen Grenzbelastung liegenden, Wertes nahezu
konstant gehalten.
Die erfindungsgemäße Gestaltung der Depotkühlung besteht darin, daß die
Kühlmedienmenge der Depotkühlung eine Wärmemenge W1 zur Änderung des
Aggregatzustandes in Form von Schmelz- oder Verdampfungswärme aufweist,
die größer oder gleich der Wärmemenge W2 ist
und die Wärmemenge W2 sich nach der Beziehung
und die Wärmemenge W2 sich nach der Beziehung
W2 = W21 + W22
mit W21 = W211 + W212 + W213 + ... + W21x
und W22 = W221 + W222 + W223 + . . . + W22y
bestimmt,
wobei W2 die auf den Antrieb der Rauch- und Wärmeabzugsanlage ein wirkende temperaturbestimmende Wärmemenge ist, W21 die Wärmemenge ist, die der Verlustleistung des Antriebes ent spricht und sich aus der Summe der Verlustwärmemengen W211, W212 bis W21x einer Anzahl von x Systembaugruppen zusammensetzt und W22 die Wärmemenge ist, die von einer Anzahl von y Systembaugrup pen über die festgesetzte temperaturbezogene Betriebszeit aus dem Rauchgas oder dem Wärmestrom der Rauch- und Wärmeabzugsanlage aufgenommen wird und sich aus der Summe der Wärmemengen W221, W222 bis W22y der Systembaugruppen zusammensetzt.
und W22 = W221 + W222 + W223 + . . . + W22y
bestimmt,
wobei W2 die auf den Antrieb der Rauch- und Wärmeabzugsanlage ein wirkende temperaturbestimmende Wärmemenge ist, W21 die Wärmemenge ist, die der Verlustleistung des Antriebes ent spricht und sich aus der Summe der Verlustwärmemengen W211, W212 bis W21x einer Anzahl von x Systembaugruppen zusammensetzt und W22 die Wärmemenge ist, die von einer Anzahl von y Systembaugrup pen über die festgesetzte temperaturbezogene Betriebszeit aus dem Rauchgas oder dem Wärmestrom der Rauch- und Wärmeabzugsanlage aufgenommen wird und sich aus der Summe der Wärmemengen W221, W222 bis W22y der Systembaugruppen zusammensetzt.
Ein Wesensmerkmal der Erfindung besteht weiterhin darin, daß über Volumen
und Material die Depotkühlung den Einsatz thermisch und zeitlich in technisch
sinnvollen Bereichen variieren läßt. Dabei werden die dem Wesen der Erfindung
innewohnenden Vorteile genutzt, die bei annähernd direkter thermischer
Kopplung an die Wärmequellen der Eigenwärmemenge W21 eine
Beaufschlagung mit einer Wärmemenge W22 des Rauchgases annähernd
ausschließen.
Bei z. B. leistungsintensiven Antrieben und flüssigem Kühlmedium ist die Depot
lage auch wählbar, z. B. in an den Antrieb montierten Behältnissen gegeben, wo
bei die Zuleitung temperaturabhängig unterhalb der Verdampfungstemperatur
an die Aktivteile des Antriebes erfolgt.
Ein weiterer Vorteil der Depotkühlung besteht darin, daß nach Abführung der
Eigenwärmemenge W21 Maßnahmen gegen Aufheizung aus dem Rauchgas
durch wenig kostenaufwendige Oberflächenbeschichtung und/oder Verkleidung
der im Gasstrom liegenden Baugruppen genutzt werden können, um die
Aufnahme der Wärmemenge W22 aus dem Rauchgas zu minimieren.
Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen gekennzeichnet.
Nachfolgend soll die Erfindung an Ausführungsbeispielen näher beschrieben
werden.
Dabei zeigen die zugehörigen Zeichnungen in Fig. 1 die aktiven Teile eines
Antriebes, Stator 1 und Rotor 2, die sich in einem doppelwandigen Gehäuse 3
befinden, das im Raum zwischen beiden Wandungen ein Kühlmedium 4 auf
nimmt.
Der Rotor 2 ist in Lagerschilden 5 gelagert, die z. B. oberhalb des Lagersitzes
eine das Kühlmedium 4 aufnehmende Buchse aufweisen. Eine einseitig hohl
gebohrte Welle 6 nimmt einen zylindrischen Hohlkörper 7 auf, der über die
Bohrung 8 mit dem Hohlraum der Welle 6 verbunden ist.
Die das im Beispiel flüssige Kühlmedium 4 aufnehmenden Hohlräume des
Hohlkörpers 7 sind mit temperaturabhängigen oder druckabhängigen Ver
schlüssen geschlossen, die in Fig. 1 nicht eingezeichnet sind. Die Öffnung die
ser Verschlüsse erfolgt vor oder bei Einsetzen des Verdampfens des Kühl
mediums 4. Die Oberfläche des Antriebes ist mit einem schlecht wärmeleiten
den Material 9 beschichtet.
In einem weiteren Ausführungsbeispiel zeigt Fig. 2 einen Antrieb hoher Lei
stungsdichte, dessen Stator 1 eine besondere Außenkontur aufweist. Durch
eine versetzt vorgenommene Schichtung vorzugsweise sechseckig mit unterschiedlichen
Kantenlängen 10, 11 und 12 geschnittener Bleche in Teilpaketen
wird eine spezielle Kühlflächen 13 bzw. Kühlkanäle bildende Statoraußenkontur
mit vergrößerter kühlungswirksamer Oberfläche gebildet. Diese wird von einem
Statorgehäuse 14, dessen Form dieser Kontur folgt, umschlossen. Das
Statorgehäuse hat im unteren Teil eine Öffnung 15 zur temperaturabhängigen
Zuführung des Kühlmediums 4 und eine Öffnung 16 zur Abführung des ver
dampften Kühlmediums 4.
Ein weiteres Ausführungsbeispiel zeigt in Fig. 3 einen Antrieb, dessen Stator 1
über eine Zuführung 17 im Statorgehäuse 14 mit einem Kühlmedium 4 beauf
schlagt werden kann, das nach Änderung des Aggregatzustandes und Absorp
tion der entsprechenden Verdampfungsenthalpie über eine Abführung 18 ent
weichen kann. Rotor 2 wird dabei nicht mit dem Kühlmedium 4 in Berührung
kommen. Das Statorgehäuse 14 ist mit einem schlecht wärmeleitenden Material
9 beschichtet.
Die beschriebenen Beispiele der Ausführung belegen einheitlich, daß für eine
erforderliche Betriebszeit bei annähernder festgelegter Grenztemperatur die
Bedingung
Kühlmedienwärmemenge W1 ≧ einwirkende Wärmemenge W2
einzuhalten ist. Die Wärmemenge zur Erwärmung des Antriebes ausgehend von
der Raumtemperatur als Ausgangstemperatur vor einer Havarie bis zur festzu
legenden bzw. durch Material festgesetzten Grenztemperatur wird durch die
Massen und die spezifischen Wärmekapazitäten der eingesetzten Materialien
bestimmt. Dabei wird die Änderung der Rauchgastemperatur als Sprungfunktion
angenommen.
Bei Rauchgastemperaturen ≧ 200°C gilt bei bekannten Lösungen mit
Sicherheit:
aufgenommene Wärmemenge W22 ≧ Verlustwärmemenge W21
Hieraus wird der Vorteil einer Depotkühlung besonders deutlich, da über das
Kühlmedium 4 maßgeblich die Zeit bis zum Erreichen der Grenztemperatur im
Antrieb sowohl über die Masse als auch durch die Aufnahme bzw. Übertragung
der Wärmemengen W221 bis W22y auf die den Grenzbereich beschreibenden
Systembaugruppen beeinflußt wird.
Die spezifische Anpassung an Einsatzbedingungen ist ausgehend von
Baukastensystemen möglich. Für den Betreiber von Antrieben mit Depotkühlung
mindern sich Revisionsaufwendungen in all den Havariefällen, nach denen noch
Mindestmengen Kühlmedium 4 im Antrieb vorhanden sind. In diesen Fällen sind
die Temperaturgrenzen nicht überschritten worden.
1
Stator
2
Rotor
3
Gehäuse
4
Kühlmedium
5
Lagerschild
6
Welle
7
Hohlkörper
8
Bohrung
9
schlecht wärmeleitendes Material
10
Kantenlänge
11
Kantenlänge
12
Kantenlänge
13
Kühlfläche
14
Statorgehäuse
15
Öffnung
16
Öffnung
17
Zuführung
18
Abführung
Claims (12)
1. Elektrischer Antrieb einer Rauch- und Wärmeabzugsanlage,
dadurch gekennzeichnet,
daß die thermisch beanspruchten und den Einsatzbereich begrenzenden
Systembaugruppen des Antriebs einzeln oder insgesamt eine Depotkühlung
besitzen, deren Kühlmedium eine Wärmemenge W1 zur Änderung des
Aggregatzustandes in Form von Schmelz- oder Verdampfungswärme aufwei
sen, die größer oder gleich einer Wärmemenge W2 ist
und die Wärmemenge W2 sich nach der Beziehung
W2 = W21 + W22
mit W21 = W211 + W212 + W213 + . . . + W21x
und W22 = W221 + W222 + W223 + . . . + W22y
bestimmt,
wobei W2 die auf den Antrieb der Rauch- und Wärmeabzugsanlage einwirkende temperaturbestimmende Wärmemenge ist,
W21 die Wärmemenge ist, die der Verlustleistung des Antriebes ent spricht und sich aus der Summe der Verlustwärmemengen W211, W212 bis W21x einer Anzahl von x Systembaugruppen zusammen setzt und
W22 die Wärmemenge ist, die von einer Anzahl von y Systembaugrup pen über die festgesetzte temperaturbezogene Betriebszeit aus dem Rauchgas oder dem Wärmestrom der Rauch- und Wärmeabzugsanla ge aufgenommen wird und sich aus der Summe der Wärmemengen W221, W222 bis W22y der Systembaugruppen zusammensetzt.
und die Wärmemenge W2 sich nach der Beziehung
W2 = W21 + W22
mit W21 = W211 + W212 + W213 + . . . + W21x
und W22 = W221 + W222 + W223 + . . . + W22y
bestimmt,
wobei W2 die auf den Antrieb der Rauch- und Wärmeabzugsanlage einwirkende temperaturbestimmende Wärmemenge ist,
W21 die Wärmemenge ist, die der Verlustleistung des Antriebes ent spricht und sich aus der Summe der Verlustwärmemengen W211, W212 bis W21x einer Anzahl von x Systembaugruppen zusammen setzt und
W22 die Wärmemenge ist, die von einer Anzahl von y Systembaugrup pen über die festgesetzte temperaturbezogene Betriebszeit aus dem Rauchgas oder dem Wärmestrom der Rauch- und Wärmeabzugsanla ge aufgenommen wird und sich aus der Summe der Wärmemengen W221, W222 bis W22y der Systembaugruppen zusammensetzt.
2. Elektrischer Antrieb einer Rauch- und Wärmeabzugsanlage
nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die konstruktive Ausführung der Depotkühlung eine direkte thermische Kopplung an die Wärmequellen der Eigenwärmemenge gewährleistet und eine Beaufschlagung mit einer Wärmemenge aus dem Rauchgas oder dem Wärmestrom annähernd ausschließt
und die Kontaktierung wärmewirksamer Oberflächen mit einem Kühlmedium (4) im flüssigen Aggregatzustand prozeßbezogen erfolgt.
daß die konstruktive Ausführung der Depotkühlung eine direkte thermische Kopplung an die Wärmequellen der Eigenwärmemenge gewährleistet und eine Beaufschlagung mit einer Wärmemenge aus dem Rauchgas oder dem Wärmestrom annähernd ausschließt
und die Kontaktierung wärmewirksamer Oberflächen mit einem Kühlmedium (4) im flüssigen Aggregatzustand prozeßbezogen erfolgt.
3. Elektrischer Antrieb einer Rauch- und Wärmeabzugsanlage
nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die aktiven Teile des Antriebes von einem doppelwandigen Gehäuse (3) im Inneren des Antriebes aufgenommen sind,
das Kühlmedium (4) zwischen den Gehäusewänden eingelagert ist
und bei Eintreten der Verdampfung aus einer temperatur- bzw. druckabhängig wirkenden Öffnung ausströmt.
daß die aktiven Teile des Antriebes von einem doppelwandigen Gehäuse (3) im Inneren des Antriebes aufgenommen sind,
das Kühlmedium (4) zwischen den Gehäusewänden eingelagert ist
und bei Eintreten der Verdampfung aus einer temperatur- bzw. druckabhängig wirkenden Öffnung ausströmt.
4. Elektrischer Antrieb einer Rauch- und Wärmeabzugsanlage nach
Ansprüchen 1 und 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß Hohlräume in den Schildlagern oder in einem der wärmebelasteten
Schildlager das Kühlmedium (4) ganz oder teilweise aufnehmen.
5. Elektrischer Antrieb einer Rauch- und Wärmeabzugsanlage nach
Ansprüchen 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Rotor (2) auf einer N-seitig als Hohlwelle ausgeführten Welle (6) auf
gesteckt ist und das Volumen für das Kühlmedium (4) durch Anordnen eines zweckmäßig
zylindrischen Hohlkörpers (7), der über eine Bohrung (8) mit der hohlen Welle
(6) verbunden ist, im inneren Teil des Antriebes erhöht ist und das verdampfte
Kühlmedium (4) über die Bohrung (8) druck- bzw. temperaturabhängig ent
weicht.
6. Elektrischer Antrieb einer Rauch- und Wärmeabzugsanlage nach
Ansprüchen 1-5,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Anschlußsystem für das Kühlmedium (4) in Gestalt von Öffnungen
(15; 16) bzw. Zu- und Abführungen (17; 18) in die Gehäusegestaltung einbezo
gen ist und somit anliegend an das Kühlsystem annähernd auf Schmelz- bzw.
Verdampfungstemperatur des Kühlmediums (4) gehalten wird.
7. Elektrischer Antrieb einer Rauch- und Wärmeabzugsanlage nach
Ansprüchen 1-5,
dadurch gekennzeichnet,
daß die innere Wandung des Gehäuses (3) durch das Blechpaket des Stators
(1), gepreßt durch stirnseitig angeordnete Preßringe, gebildet wird.
8. Elektrischer Antrieb einer Rauch- und Wärmeabzugsanlage
nach Anspruch 7,
dadurch gekennzeichnet,
daß bei hoher Leistungsdichte im Antrieb eine Vergrößerung der Oberfläche
des Blechpaketes durch eine versetzt vorgenommene Schichtung vorzugswei
se sechseckig mit unterschiedlicher Kantenlänge (10 bis 12) geschnittener
Bleche in Teilpaketen erreicht wird.
9. Elektrischer Antrieb einer Rauch- und Wärmeabzugsanlage nach
Ansprüchen 1-6,
dadurch gekennzeichnet,
daß ein Wärmeschirm oder eine Verkleidung den gesamten Antrieb oder ein
zelne Baugruppen umhüllt und damit den Übertrag der Wärmemenge aus dem
Rauchgas oder dem Wärmestrom minimiert.
10. Elektrischer Antrieb einer Rauch- und Wärmeabzugsanlage nach
Ansprüchen 1-6,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Zuführung eines flüssigen Kühlmediums (4) temperaturabhängig aus
dem umgebenden bzw. aufgesetzten Wärmeschirm erfolgt.
11. Elektrischer Antrieb einer Rauch- und Wärmeabzugsanlage
nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die äußeren Oberflächen einzelner Baugruppen oder des gesamten
Antriebes mit einem schlecht wärmeleitendem Material (9) bedeckt sind.
12. Elektrischer Antrieb einer Rauch- und Wärmeabzugsanlage nach den
Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Statorraum des Antriebes direkt mit dem Kühlmedium (4) beaufschlagt
wird, welches nach dem Verdampfen über eine Abführung (18) entweichen
kann.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE10063941A DE10063941C1 (de) | 2000-12-20 | 2000-12-20 | Elektrischer Antrieb einer Rauch- und Wärmeabzugsanlage |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE10063941A DE10063941C1 (de) | 2000-12-20 | 2000-12-20 | Elektrischer Antrieb einer Rauch- und Wärmeabzugsanlage |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE10063941C1 true DE10063941C1 (de) | 2002-07-25 |
Family
ID=7668254
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE10063941A Expired - Lifetime DE10063941C1 (de) | 2000-12-20 | 2000-12-20 | Elektrischer Antrieb einer Rauch- und Wärmeabzugsanlage |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE10063941C1 (de) |
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- 2000-12-20 DE DE10063941A patent/DE10063941C1/de not_active Expired - Lifetime
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