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DE10063662B4 - Logikanalysator mit gemischter textlicher und graphischer Trigger-Spezifikation - Google Patents

Logikanalysator mit gemischter textlicher und graphischer Trigger-Spezifikation Download PDF

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DE10063662B4
DE10063662B4 DE10063662A DE10063662A DE10063662B4 DE 10063662 B4 DE10063662 B4 DE 10063662B4 DE 10063662 A DE10063662 A DE 10063662A DE 10063662 A DE10063662 A DE 10063662A DE 10063662 B4 DE10063662 B4 DE 10063662B4
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Douglas Fred Colorado Springs Robison
John Howard Colorado Springs Friedman
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Abstract

Triggerbare Signalerfassungs- und Anzeige-Vorrichtung mit folgenden Merkmalen:
einer Signalerfassungsschaltungsanordnung, die mit einer Mehrzahl von Arbeitssignalen in einem Arbeitssystem gekoppelt ist;
einem Speicher, der mit der Signalerfassungsschaltungsanordnung gekoppelt ist, und der erfaßte Signalwerte speichert;
einer Trigger-Schaltung, die mit der Signalerfassungsschaltungsanordnung und mit dem Speicher gekoppelt ist, und die das Speichern von erfaßten Signalwerten auf eine ausgewählte Art und Weise beendet, wenn bestimmte Ereignisse, die als geordnete Schritte in einer Trigger-Spezifikation beschrieben sind, in der Mehrzahl von Arbeitssignalen auftreten;
einer graphischen Benutzerschnittstelle (31), mit der die Schritte (35–37) einer Trigger-Spezifikation definiert werden, wobei die graphische Benutzerschnittstelle folgende Merkmale aufweist:
eine Anzeige, auf der Bildschirmdarstellungen von Informationen gezeigt werden, wobei die Bildschirmdarstellungen einen Bildschirmzeiger aufweisen;
eine Zeigevorrichtung, die mit der Anzeige gekoppelt ist, und die die Position des Bildschirmzeigers innerhalb einer Bildschirmdarstellung steuert;
eine Trigger-Spezifikations-Bildschirmdarstellung (32), die einen Listenbereich (33) aufweist, der Teilschritte in einer Trigger-Spezifikation...

Description

  • Logikanalysatoren sind Testausrüstungen, die eine Untersuchung von Mustern ("logischen Zuständen") in logischen Signalen ermöglichen, und das Auftreten von ausgewählten Ereignissen in denselben erfassen. Frühere Ausrüstungen, die diese Definition erfüllen, werden mit seriell übertragenen Daten betrieben, wie z. B. die Bits von Zeichen, die über RS-232 gesendet werden, oder ein Registerinhalt, der über serielle Busse in einer seriellen Mikroprozessorumgebung gesendet wird. Derzeit sind serielle Mikroprozessoren weniger vorherrschend als ihre parallelen Gegenstücke, obwohl die serielle bitweise Übertragung von Daten in vielen Formen (z. B. dem Internetprotokoll über ein Ethernet) fortgesetzt wird, und der Ausdruck "Logikanalysator" bezieht sich nun allgemein auf eine Ausrüstung, die Daten behandelt, die in paralleler Form (wie z. B. in einem 64 Bit breiten Bus) auftreten. Die Aufgabe der seriellen Datenanalyse wurde durch "serielle Datenanalysatoren" und Protokollanalysatoren durchgeführt. Trotz dieser Abweichungen verbleiben viele der Grundkonzepte (z. B. der Begriff des Triggerns (Auslösens)) gleich oder ziemlich ähnlich, und trotz der Tatsache, daß hierin Beispiele auf dem Gebiet der parallelen Daten dargestellt werden, ist es dennoch offensichtlich, daß die im folgenden beschriebenen Verfahren eine Anwendbarkeit in der seriellen Umgebung sowie in der parallelen Umgebung besitzen. Dies ist nicht überraschend, wenn man berücksichtigt, daß heutzutage eine Nacherfassungsverarbeitungseinrichtung, die eine serielle Datenanalysefähigkeit vorsieht, oftmals als ein Zubehör oder als eine Option zu einem parallelen Logikzustandsanalysator verkauft wird.
  • Von ihren bescheidenen Anfängen mit acht Datenkanälen und Speichern mit lediglich 16 Zuständen bezüglich der Tiefe haben sich (parallele Daten-)Logik-Analysatoren in leistungsvolle und verfeinerte Systeme entwickelt, die Hunderte von Kanälen überwachen und Zehnfache von Millionen von zuständen speichern können, die gemeinsam eine Spur genannt werden, die in einem Spurspeicher gespeichert wird. Ein derartiger Reichtum an Daten ist jedoch lediglich wertvoll, wenn die interessierenden Ereignisse nicht durch die reine Anzahl von anderen Ereignissen, die in dem Spurspeicher gespeichert werden können, verborgen werden. Obwohl die Nacherfassungsanalyse der Spur immer eine Möglichkeit darstellt, besitzt eine effizientere Lösung dieses möglichen Dilemmas eine Form, die anfangs Ereignisse, die als uninteressant betrachtet werden, vor der Speicherung ausschließt. Die Speichervoraussetzung bzw. Speicherqualifikation und das Triggern (Auslösen) sind zwei Arten, auf die dies durchgeführt wird. Die Speicherqualifikation beschränkt, welche Ereignisse in dem Speicher zu jenen plaziert werden, die bestehende Kriterien erfüllen; z. B. Daten, die von einer bestimmten Adresse in dem Speicher gelesen werden. Da der Speicher endlich ist, wird der Speicher schließlich gefüllt, worauf derselbe als kreisförmig behandelt wird, und neue Daten die ältesten Daten überschreiben. Das Triggern wird auf der anderen Seite verwendet, um das Auftreten von einer bestimmten Bedingung zu erkennen, die das INTERESSIERENDE EREIGNIS ist, und um anschließend die Datenerfassungsphase der Messung (damit das interessierende Ereignis nicht durch die anschließend erfaßten Daten überschrieben wird) (unmittelbar oder schließlich) zu beenden. Die gespeicherten Daten der Spur können mit einer Liste verglichen werden, und wenn das Triggerereignis auf eine Art und Weise verwendet wird, daß dasselbe in der Mitte der vollständigen Spurliste auftritt, dann zeigt die anschließende Untersuchung der Spurliste Ereignisse, die zu dem Trigger-Ereignis geführt haben, sowie dieselben, die danach aufgetreten sind. Es ist üblich, daß man spezifizieren kann, wo in der Spurliste der Trigger erscheinen soll, und derselbe wird auffallend als solcher in der Liste identifiziert.
  • Das häufige Erfassen der gewünschten Daten hängt davon ab, daß man eine ausreichend bedeutungsvolle Trigger-Bedingung spezifizieren kann. Das heißt, die Trigger-Bedingung (die Trigger-Spezifikation) kann eine ziemlich komplizierte Folge von Ereignissen, möglicherweise sogar Alternativen betreffend, sein. Oftmals ist diese Aufgabe der Trigger-Spezifikationsentwicklung problematisch, da, wenn bekannt ist, was falsch ist, normalerweise kein Bedarf besteht, einen Trigger an erster Stelle zu spezifizieren. Unter der Voraussetzung, daß ein unbekanntes Problem besteht, ist man manchmal gezwungen, eine effektive Trigger-Spezifikation durch eine aufeinanderfolgende Verfeinerung, selbst unter Zuhilfenahme von leistungsfähigen Trigger-Verfahren, zu entdecken. Dies hat zu der Entwicklung von vielen nützlichen Trigger-Schemata geführt, denen Logikanalysatoren einen Großteil ihrer derzeitigen Nützlichkeit verdanken.
  • Anfangs wurden Trigger-Spezifikationen in booleschen Ausdrücken unter Verwendung von Signalnamen, die den fabrikzugewiesenen Eingangskanalnamen zugeordnet sind, die zu dem Analysator selbst gehören, und nicht unter Verwendung von Namen, die dem untersuchten System zugeordnet sind, beschrieben. Rechtzeitig ermöglichten es Analysatoren dem Benutzer, zu spezifizieren, daß bestimmte Eingänge in den Analysator als ein Feld, das durch einen Namen identifiziert wird, üblicherweise ein Etikett bzw. eine Bezeichnung genannt, behandelt werden. Folglich besitzt der Betreiber die Freiheit, Ereignisse hinsichtlich von bedeutungsvolleren Beschreibern (Deskriptoren), wie z. B. ADDR (bezugnehmend auf eine definierte Sammlung von 32 Eingängen, die eine Adresse darstellen), DATEN (eine weitere benutzerdefinierte Sammlung von Eingängen) und LESEN (eine Einzelbitsteuerleitung), zu beschreiben. Sobald diese Entsprechungen eingerichtet sind, können die zugeordneten Bezeichnungen als Variablen behandelt werden, was die Bildung von Beziehungen, wie z. B. ADDR = XXXXXXXX16 ermöglicht. Eine Trigger-Spezifikation ist eine Ansammlung von Bezeichnungen, die als Operanden in Verbindung mit verschiedenen logischen Operatoren verwendet werden, wie z. B. UND, ODER und NICHT, die möglicherweise Klammern umfassen und die logische Ausdrücke mit Konstanten (festen Werten) und den Beziehungen =, <und> bilden. Mit Bezeichnungen kann wesentlich einfacher gearbeitet werden als beispielsweise mit Logikanalysatorkanalnummern, da dieselben hinsichtlich des untersuchten Systems beschreibend sind. Eine derartige textliche boolesche Beschreibung einer Trigger-Spezifikation ähnelt einem Programmiersegment, das möglicherweise ähnlich zu C ist. Mänche Logikzustandsanalysatoren stellen diesen Textmodus der Trigger-Spezifikation dar. Obwohl derselbe handlich ist, kann die textliche boolesche Darstellung manchmal schwer korrekt zu erzeugen sein, insbesondere wenn komplizierte Zeitfolgen betroffen sind. Nicht alle Benutzer finden eine solche textliche Beschreibung angenehm, insbesondere wenn Zeit- oder Dauer-Beziehungen zwischen den Signalen ausgedrückt werden sollen.
  • Eine gelegentlich starke Unzufriedenheit mit den textlichen symbolischen booleschen Trigger-Spezifikationen hat zu der Entwicklung von graphischen Verfahren der Trigger-Spezifikationen geführt. Diese Verfahren stellen logische Signale als logische Signalformen dar, und der Benutzer spezifiziert, welche Signalform (oder welche verwandte Familie von Signalformen) die Trigger-Spezifikation bildet. Diese Beschreibungsweise ist für die meisten Benutzer eine natürlichere Ausdrucksweise zum Beschreiben von bestimmten Beziehungsarten zwischen interessierenden Signalen. Es gibt beispielsweise einen Logikanalysator mit einem graphischen Modus einer Trigger-Spezifikation.
  • Die zwei Trigger-Spezifikations-Verfahren, textlich und graphisch, werden allgemein hinsichtlich ihrer Fähigkeiten philosophisch als gleich betrachtet, dahingehend, daß das, was mit dem einen Verfahren durchgeführt werden kann, üblicherweise mit dem anderen Verfahren durchgeführt werden kann. Das heißt jedoch, niemand ist dazu gezwungen, dieselben als in allen Situationen gleich einfach anzuwendend zu betrach ten. Einige Trigger-Spezifikations-Situationen werden mit einer textlichen Beschreibung (durch mindestens einige Benutzer) leichter gehandhabt, und andere Situationen werden leichter mit der graphischen Beschreibung gehandhabt. Bekannte Logikanalysatoren zwingen den Benutzer dazu, zwischen diesen zwei Verfahren auszuwählen.
  • Aus der DE 39 22 907 A1 ist ein Schnittstellentester zur Prüfung von synchronen Datenkommunikationssystemen bekannt. Der Schnittstellentester arbeitet mit einer Menütechnik. Innerhalb der Menütechnik kann eine Triggerkonfiguration ausgewählt werden. In dem Menüpunkt "Triggerkonfiguration" wird die Möglichkeit geboten, für jeden Datenkanal eine Triggerbedingung einzustellen.
  • Aus der EP 0 291 301 A2 ist bereits eine Benutzerschnittstelle für einen Logikanalysator bekannt. Durch eine Verzögerungsauswahloperation kann eine Triggerposition ausgewählt werden.
  • Aus der US 5,953,009 A ist bereits eine graphische Benutzerschnittstelle für ein Signalmesssystem bekannt. Mittels sogenannter "Icons" kann eine gewünschte Signalformmessfunktion ausgewählt werden.
  • Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht darin, eine triggerbare Signalerfassungs- und Anzeige-Vorrichtung und eine graphische Editorbildschirmdarstellung zu schaffen, die eine einzelne Trigger-Spezifikation ermöglichen, die die Vorteile von sowohl der graphischen als auch der textlichen Trigger-Spezifikation kombiniert.
  • Diese Aufgabe wird durch eine triggerbare Signalerfassungs- und Anzeige-Vorrichtung gemäß Anspruch 1 und eine graphische Editorbildschirmdarstellung gemäß Anspruch 4 gelöst.
  • Eine Lösung des Problems einer Trigger-Spezifikations-Vorrichtung in einem Logikanalysator besteht darin, die Fähig keiten von sowohl der textlichen als auch der graphischen Beschreibung in einer gemeinsamen Umgebung zu integrieren, so daß beide, wie benötigt, und in Verbindung mit der anderen verwendet werden können. Bei einem exemplarischen Ausführungsbeispiel, das beschrieben ist, kann eine Trigger-Spezifikation bis zu sechs "Schritte" aufweisen. Ein Schritt kann als ein atomares Segment eines Flußdiagramms aufgefaßt werden, das eine interessierende Größe oder eine interessierende Bedingung betrifft oder untersucht. Diese Schritte können das Testen und eine Entscheidung betreffen, ob getriggert oder nicht getriggert wird, oder ob zu einem nächsten Schritt fortgefahren oder nicht fortgefahren wird. Ein gegebener Schritt (wie im vorhergehenden definiert) kann entweder textlich oder graphisch sein. Eine GUI (Graphische Benutzerschnittstelle (= Graphical User Interface), wie bei Windows für Computer, und nicht zu verwechseln mit 'graphisch' mit der Bedeutung 'signalformähnlich') in einem CRT-Bildschirm in Verbindung mit einer Zeigevorrichtung (z. B. einer Maus) liefert die Darstellung der integrierten textlichen und graphischen (signalformähnlichen) Trigger-Spezifikations-Schritte.
  • Bevorzugte Ausführungsbeispiele der vorliegenden Erfindung werden nachfolgend unter Bezugnahme auf die beigefügten Zeichnungen näher erläutert. Es zeigen:
  • 1A eine Darstellung eines GUI-Bildschirmbilds für ein bekanntes textliches Trigger-Spezifikations-Verfahren in einem Logikanalysator;
  • 1B ein schematisches Flußdiagrammsegment, das logisch die Struktur eines Entscheidungsverfahrens zeigt, das durch die textliche Trigger-Spezifikation von 1A durchgeführt wird;
  • 2A eine Darstellung eines GUI-Bildschirmbilds für ein bekanntes graphisches Trigger-Spezifikations-Verfahren in einem Logikanalysator;
  • 2B ein schematisches Flußdiagrammsegment, das logisch die Struktur eines Entscheidungsverfahrens zeigt, das durch die graphische Trigger-Spezifikation von 2A durchgeführt wird;
  • 3 eine Darstellung eines GUI-Bildschirmbilds für ein Logikanalysator-Trigger-Spezifikationsverfahren, das das Vermischen von Schritten, die auf eine textliche Art und Weise beschrieben sind, und von Schritten ermöglicht, die auf eine graphische Art und Weise beschrieben sind;
  • 4 eine Darstellung eines GUI-Bildschirmbilds, das in Verbindung mit der Erzeugung und dem Editieren eines graphischen (signalformähnlichen) Schritts in einer Trigger-Spezifikation für einen Logikanalysator verwendet wird, der gemäß der Erfindung aufgebaut ist; und
  • 5 eine Darstellung eines Menüs, das in Verbindung mit dem GUI-Bildschirmbild von 4 nützlich ist.
  • Es wird nun auf die 1A und 1B Bezug genommen. 1A ist eine Darstellung eines GUI-Bildschirmbilds 1 für ein bekanntes textliches Trigger-Spezifikations-Verfahren, das in einem Logikanalysator verwendet wird. Das Bildschirmbild 1 weist ein Fenster 2 auf, das einen Abschnitt 3 mit einer Liste von Schritten (15, 16, 17) umfaßt, die die tatsächliche Trigger-Spezifikation sind. Ferner ist in dem Fenster 2 eine Region 4 umfaßt, das Reiter 59 oder Streifen und eine Sammlung 10 von Ikons (oder Knöpfen mit Etiketten bzw. Bezeichnungen, die aus Text und/oder Bildern gebildet sind) aufweist. Die spezielle Sammlung von Ikons, die in der Region 4 vorhanden ist, hängt davon ab, welcher der Reiter 59 durch einen Bildschirmzeiger (nicht gezeigt) angeklickt wurde. Die unterschiedlichen Reiter stellen verschiedene Kategorien der Signalaktivität dar, die beim Aufbau einer Trigger-Spezifikation interessant sein könnten. Im Prinzip können alle Ikons auf einmal in der Region 4 sichtbar sein, mit der Ausnahme, daß praktisch so viele vorliegen, daß das Bildschirmbild 1 als überfüllt erscheint. Daher sind dieselben in Funktionskategorien gruppiert und werden nach Bedarf sichtbar gemacht. In 1A entsprechen die Ikons 1114, die in der Region 4 sichtbar sind, dem Flanke-Reiter 5. Das Klicken auf einen Reiter macht eine andere Sammlung von Ikons sichtbar.
  • Ein Ikon, das in der Region 4 sichtbar ist, kann in die Region 3 gezogen und fallengelassen werden, worauf dasselbe einen entsprechenden Schritt in der Trigger-Spezifikation erzeugt. Die Figur zeigt drei existierende Schritte, die SCHRITT 1 (15), SCHRITT 2 (16) und SCHRITT 3 (17) genannt werden. Wenn das Ikon zwischen zwei existierenden Schritten fallengelassen wird, wird ein neuer Schritt zwischen denselben eingefügt. Wenn dasselbe ähnlicherweise vor oder nach einer existierenden Folge von Schritten fallengelassen wird, wird ein neuer Schritt vor oder nach den existierenden Schritten hinzugefügt. (Ein Schritt wird gemäß einem der üblichen und herkömmlichen Verfahren für die Microsoft-Windows-Umgebung gelöscht. Der Schritt wird beispielsweise hervorgehoben und dann die Entfernen-Taste gedrückt; oder es wird rechts geklickt, während sich der Bildschirmzeiger innerhalb des Schritts befindet, und es wird Entfernen aus dem erscheinenden Menü ausgewählt.) Ein Schritt wird durch ein Menü mit einer bestimmten Struktur basierend auf der dem Ikon zugeordneten Bedeutung beschrieben, und dies wird in verschiedenen Feldern und Knöpfen, die das Menü bilden, widergespiegelt. Anfangs können einige Felder (wie z. B. dieselben, die benutzerdefinierte Bezeichnungen für Eingangskanäle aufnehmen) leer sein, während Modusspezifikationsanzeigen auf Vorgabewerte eingestellt sein können. In jedem Fall füllt der Benutzer, sobald ein Schritt an Ort und Stelle plaziert wurde, das Menü darin aus. Einige der zugeführten Informationen können Schritte miteinander in einer Folge verbinden, die von möglichen Ereignissen abhängt. Beispielsweise zeigt der SCHRITT 1 Bedingungen, bei denen der nächste Schritt der SCHRITT 2 sein wird, und jene Bedingungen, bei denen der nächste Schritt statt dessen der SCHRITT 3 sein wird. Die resultierende verbundene Folge von Schritten ist gleich einem Flußdiagramm und bei einigen bekannten Analysatoren kann dieses Flußdiagramm automatisch auf Anfrage erzeugt werden. 1B ist ein derartiges verallgemeinertes Flußdiagramm 18 von 1A.
  • Es wird nun auf 2A und 2B Bezug genommen. 2A ist eine Darstellung 19 eines GUI-Bildschirmbilds für ein bekanntes graphisches (signalformbezogenes) Trigger-Spezifikations-Verfahren, das in einem Logikanalysator verwendet wird. Das Bildschirmbild 19 weist ein Fenster 20 auf, das einen Abschnitt 21 umfaßt, der Signale auflistet, die zur Verwendung in der Trigger-Spezifikation zur Verfügung stehen, und ferner Abschnitte 22 und 23 umfaßt, die eine Zwei-Schritt-Trigger-Spezifikation bilden. Bei dem Beispiel von 2A sind die Regionen 22 und 23 Spalten von verschiedenen Symbolen mit nützlichen Bedeutungen. Beispielsweise zeigt das Symbol 24 in der Region 22 an, daß sich der Kanal 3 an der Prüfspitze 1 in einem niedrigen Zustand befinden soll, während das Symbol 25 anzeigt, daß sich der Kanal an der Prüfspitze in einem hohen Zustand befinden soll. Der Schritt 1 (der durch die Region 22 definiert ist) ist aus mehreren derartigen Anzeigen gebildet, wie es in der Spalte gezeigt ist. Die Legende 29 zeigt, daß die Bedingung, die durch die Region 22 definiert ist, mehr als 16 Nanosekunden dauern muß. Der Schritt 2 (Region 23) erfordert, daß eine steigende Flanke in dem Kanal 4 der Prüfspitze 1 (Symbol 27) vorhanden ist, und daß alle anderen Signale egal (don't cares) sind. Dies wird für die verbleibenden Signale des Etiketts bzw. der Bezeichnung Bus 1 durch die verschiedenen eingeklammerten X (26) angezeigt. Das durchgezogene X 28 ist eine Abkürzungsweise, um anzuzeigen, daß alle Signale innerhalb des Etiketts Bus 2 egal sind. Rechts der Triggerspezifikation erscheint eine Region 29, in der Signalformdiagramme, die in der Art und Weise eines Zeitanalysators gezeichnet sind, erscheinen, sobald Daten erfaßt und der Analysator getriggert wurde.
  • 2B stellt das verallgemeinerte äquivalente Flußdiagramm 30 der Regionen 22 und 23 in 2A dar, die die Zwei-Schritt-Trigger-Spezifikation bilden.
  • Details darüber, wie GUIs, wie dieselben, die in 1A und 2A gezeigt sind, den Betrieb eines Logikanalysators steuern können, sind in vorhergehenden Patentanmeldungen erläutert. Dort finden sich umfassende Blockdiagramme und eingehende Hardware- und Software-Systembeschreibungen, die die Steuerung einer Vorrichtung (z. B. eines Logikanalysators) mit der Wechselwirkung mit einer GUI über eine Anzeige und eine Zeigevorrichtung, wie z. B. eine Maus, in Verbindung bringen.
  • Es wird Fachleuten ferner offensichtlich sein, daß die textlichen und graphischen Modi des Steuerns der Trigger-Spezifikation, sowie der kombinierte eine Modus, der im folgenden beschrieben ist, allgemein auf andere Formen einer getriggerten Signalerfassungsausrüstung als Logikanalysatoren, einschließlich, jedoch nicht darauf begrenzt, Zeitanalysatoren, Protokollanalysatoren und Digitaloszilloskopen, anwendbar sind.
  • Es wird nun auf 3 Bezug genommen, in der eine Darstellung eines GUI-Bildschirmbilds 31 zum Definieren einer Trigger-Spezifikation in einem Logikanalysator gezeigt ist. Das Bildschirmbild 31 weist ein Fenster 32 auf, das einen Abschnitt 33 mit einer Liste von Schritten (35, 36 und 37) aufweist, die die tatsächliche Trigger-Spezifikation sind. Das Ausführungsbeispiel von 3 ermöglicht das Vermischen von textlich definierten und graphisch definierten (d. h. signalformähnlichen) Trigger-Spezifikations-Schritten. Bei dem speziellen Beispiel, das in 3 gezeigt ist, sind die Schritte 35 und 36 textlich, während die Schritte 37 auf eine signalformähnliche (graphische) Art und Weise definiert sind. (Um sicherzugehen, ist der Schritt 37 in 3 eine Textlegende. Diese Legende ist jedoch eine nicht-editierbare Zusammenfassung und erscheint nach der tatsächlichen Definitionsaktivität, die vollsändig graphisch ist und in Verbindung mit 4 erörtert ist.) Um fortzufahren, umfaßt das Ausführungsbeispiel von 3 viele der Merkmale, die in Verbindung mit 1A erklärt sind, und denen entsprechend die gleichen Bezugszeichen, wo es angebracht ist, zugewiesen sind. In dem Fenster 32 ist ferner eine Region 34 umfaßt, die Streifen bzw. Reiter (59) und eine Sammlung 38 von Ikons (1114 und 39) aufweist. Wie im vorhergehenden können die Mitglieder dieser Sammlung 38 lediglich Ikons oder Knöpfe oder andere umrissene Regionen des Bildschirmbilds sein, die Bilder und/oder Text enthalten, die die Funktion derselben identifizieren. Auf eine bekannte Art und Weise sind dieselben jeweils eine "Steuerung", die etwas durchführt, wenn die Zeigevorrichtung den Bildschirmzeiger (nicht gezeigt) in den jeweiligen Grenzen derselben positioniert und anschließend geklickt wird, oder vorzugsweise, wenn dieselben zu einer bedeutungsvollen Position in dem Listenbereich 33 gezogen und dann fallengelassen werden (dragged and dropped).
  • Dementsprechend resultiert das Bildschirmbild 31 daraus, daß zwei textliche Schritte 35 und 36 durch Verfahren definiert werden, die in Verbindung mit 1A beschrieben sind. Der Schritt 37 ist ein graphisch definierter Schritt, dessen Hauptbedeutung oder Hauptbedingung mit Worten (40) gezeigt ist, der jedoch anfangs mittels der graphischen (Signalform-)Editorbildschirmdarstellung 43 von 4 definiert wurde. Es sei bemerkt, daß nicht erwähnt wurde, daß die Hauptbedeutung oder Hauptbedingung textlich, d. h. in Worten, angezeigt wird. Das Format der Anzeige 40 unterscheidet sich jedoch von demselben des Schritts 1 und des Schritts 2 dahingehend, daß es keine Auswahlkästen gibt, deren Inhalt gescrollt (gerollt) bzw. bewegt werden kann, um eine Auswahl zu treffen. Die Anzeige 40 ist eine zusammengefaßte lesbare Legende, die die Signalformdefinitionsaktivität widerspiegelt, die mit der Bildschirmdarstellung 43 durchgeführt wird. Der Schritt 3 (37) kann, wenn notwendig, geändert werden, jedoch nicht durch Manipulieren der Zeichen, die in der Anzeige 40 erscheinen. Statt dessen muß der Editier-Knopf 41 angeklickt werden, was dann eine ausgefüllte graphische (Signalform-)Editorbildschirmdarstellung 43 von 4 zurückgibt. Die Bildschirmdarstellung wird dann, wie notwendig, geändert, und der OK-Knopf 45 wird geklickt, wenn das Editieren beendet ist. Eine zu 3 ähnliche Bildschirmdarstellung erscheint dann wieder, deren Region 37 die Änderungen widerspiegelt, die unter Verwendung der graphischen Editorbildschirmdarstellung 43 durchgeführt wurden.
  • Das Verfahren ist im folgenden detaillierter dargestellt. Das Ikon (Definieren des Triggers unter Verwendung der Signalform) wird in den Listenbereich 33 gezogen und dann fallengelassen. Dasselbe hätte dort vor der Definition des Schritts 1 und des Schritts 2 (wobei in diesem Fall der Schritt 3 als Schritt 1 beginnt und zwei neue Schritte später vor demselben eingefügt werden) fallengelassen werden können, oder der Schritt 1 und der Schritt 2 hätten gefolgt von dem Schritt 3 zuerst spezifiziert werden können. Alternativ kann der Schritt 3 anfangs dem Schritt 1 (derselbe wäre der Schritt 2) folgen, und das, was nun der Schritt 2 ist, kann zwischen denselben eingefügt werden. Die Folge wurde jedoch früher erzeugt. Zu dem Zeitpunkt, zu dem das Ikon 39 in den Listenbereich 33 fallengelassen wurde, erschien dann die graphische Editorbildschirmdarstellung 43 von 4, wurde anschliessend ausgefüllt, und der OK-Knopf 45 desselben wurde geklickt. Die graphische Editorbildschirmdarstellung 43 verschwand dann und die Bildschirmdarstellung 32 von 3 erschien. Wenn während der Anwesenheit der graphischen Editorbildschirmdarstellung 43 der Betreiber die Vorzüge oder die Änderungen, die während des Editierens durchgeführt wurden, überdenkt, kann derselbe auf den Abbrechen-Knopf anstelle des OK-Knopfs drücken, um die Editier-Sitzung zu beenden, ohne jegliche Änderungen durchzuführen. Um den Schritt 3 zu entfernen, kehrt der Betreiber zu der Bildschirmdarstellung 31 von 3 zurück, und kann Microsoft-Windows-basierte Entfernungsvorrichtungen, die im vorhergehenden erwähnt sind, verwenden.
  • Die graphische Editorbildschirmdarstellung 43 ermöglicht signalformähnliche Beschreibungen von Trigger-Bedingungen und wird verwendet, um zu definieren, was die Hauptbedeutung oder die Hauptbedingung eines Schritts in einer Trigger-Spezifikation genannt wird. Was zu tun ist (Triggern und Füllen des Speichers, oder, Gehe zu einem <weiteren Schritt>) ist keine signalformähnliche Idee und wird anschließend durch Auswählen von Wahlmöglichkeiten in einem Menükasten 42 (von 3) ausgefüllt.
  • Die Hauptbedeutung oder die Hauptbedingung des Schritts 3 in 3 ist das "Finden einer steigenden Flanke von W/R UND DATEN = 23 gefolgt von möglicherweise einer steigenden Flan ke von ALE". Das heißt, es gibt einzelne Signale W/R und ALE und eine Sammlung von Signalen, die mit DATEN bezeichnet sind. Die Bedingung wird erfüllt, wenn das Signal W/R eine steigende Flanke aufweist, die mit den DATEN-Signalen übereinstimmt, die einen Wert von 23 darstellen, und dann einige Zeit später eine steigende Flanke von ALE auftritt. Wenn diese Hauptbedingung erfüllt ist, muß gemäß dem Menükasten 42 der Analysator triggern und den Speicher füllen.
  • Bezugnehmend nun auf 4 ist in derselben eine Darstellung einer graphischen Editorbildschirmdarstellung 43 gezeigt, die beim Durchführen der Definitionen verwendet werden kann, die oben in Verbindung mit Schritt 3 (37) von 3 beschrieben sind. Die graphische Editorbildschirmdarstellung 43 befindet sich in einem Fenster 44, das erscheint, wenn das Ikon 39 (von 3) angeklickt wird. Die graphische Editorbildschirmdarstellung 43 umfaßt eine Sammlung 49 von vorher definierten Signalnamen und Busnamen, für das die graphische Editiervorrichtung verwendet werden kann. Die Sammlung 49 ist vertikal (als ob dieselbe eine Spalte ist, obwohl dies nicht so genannt wird, da bevorzugt wird, dieses Wort für etwas anderes zu verwenden) angeordnet und erscheint benachbart zu einer Anzahl von Eintragsspalten 50, 51 und 52. Jede dieser Spalten (5052) stellt von links nach rechts betrachtet spätere Zeitpunkte dar. Jede Spalte umfaßt entlang der vertikalen Richtung derselben eine Zahl von Einträgen: einen für jeden Namen in der Sammlung 49. Die Spalteneinträge, die dem gleichen Signal oder dem gleichen Busnamen entsprechen, befinden sich auf gleicher Höhe, was eine Matrix von Zeilen und Spalten erzeugt. Die Zeilen sind Namen und die Spalten sind (von links nach rechts) folgende Zeitpunkte. Ein Eintrag ist der Schnittpunkt einer Zeile und einer Spalte und kann als eine Bedingung definiert sein, die in einem Schritt einer Trigger-Spezifikation umfaßt sein soll. Kästen 55, 56 und 57 sind Beispiele. In dem Kasten 55 ist ein Eintrag definiert, der eine steigende Flanke in dem Signal W/R erfordert; der Kasten 56 zeigt an, daß das Signal ALE egal (Don't Care) (zu dem Zeitpunkt, zu dem die steigen de Flanke des W/R auftritt) ist; und bei dem Kasten 57 ist ein Eintrag definiert, der erfordert, daß der Bus, der mit DATEN bezeichnet ist, den Wert 23 während der steigenden Flanke des Signals W/R zeigt. Der Kasten 56 (und tatsächlich alle Kästen für die verschiedenen Einträge) ist anfangs auf egal bei einem ersten Aufruf der graphischen Editorbildschirmdarstellung 43 für einen gegebenen Schritt in einer Trigger-Spezifikation eingestellt. Folglich muß der Kasten 56 nicht explizit auf egal eingestellt werden, solange dies nicht durchgeführt wird, um denselben auf egal einzustellen, nachdem derselbe vorher auf etwas anderes eingestellt wurde. Die Egal-Bedingung ist durch ein Kreuzschraffierungsmuster für Einträge, die einzelnen Signalen entsprechen, und durch Symbole 'xx' für Einträge, die Bussen entsprechen, gezeigt.
  • Bei dem Beispiel, das in 4 gezeigt ist, weist die Spalte 51 einen Eintrag für das Signal ALE auf, der eine steigende Flanke erfordert. Dieses Erfordernis wird als "gefolgt von" impliziert, indem erwartet wird, daß Ereignisse, die sich auf die Spalte 51 beziehen, folgend zu denselben in der Spalte 50 auftreten. Es sollte mehr über dies in Verbindung mit 5 gesagt werden.
  • Der Inhalt eines speziellen Eintrags, wie z. B. 47, wird durch Positionieren des Bildschirmzeigers (nicht gezeigt) über dem interessierenden Eintrag und dann durch Klicken spezifiziert. Ein Menü 48 erscheint über dem Eintrag (47) und die Zeigevorrichtung (z. B. eine Maus) wird verwendet, um den Bildschirmzeiger zu steuern, um einen Eintrag aus diesem Menü auszuwählen. Die Einträge in dem Menü 48 stellen die verschiedenen Möglichkeiten für das Signalformverhalten dar, die ein entsprechendes ikonisches Symbol aufweisen können, das in dem Eintrag (47) plaziert ist. Bei dem Beispiel sind die Menüeinträge Textlegenden: steigende Flanke, fallende Flanke, jede Flanke, hoher Zustand, niedriger Zustand und egal. Anstelle solcher Textlegenden kann das Menü 48 ikonische Symbole selbst aufweisen. Es wird entschieden, Legenden zu verwenden, um die Auswahlen zu beschreiben, da dies eine mögliche Kreisdefinitionssituation vermeidet, bei der eine ikonische Darstellung eines Signalformübergangs durch sich selbst anstatt durch Text angezeigt wird, der in einer menschlichen Sprache beschreibend ist. Es scheint eine Sache der Auswahl zu sein, ob ein Menü 48 Text oder ikonische Symbole enthält. Die meisten Benutzer besitzen möglicherweise zu beidem einen guten Bezug.
  • Es wird nun kurz 5 betrachtet. Dieselbe stellt ein Menü 58 dar, das in einem Fenster 59 erscheint, wenn entweder der Kasten 53 oder der Kasten 54 (in 4) angeklickt wird. Das Menü 58 ermöglicht es, daß die implizierte "Gefolgt-Von-"Beziehung, die oben erwähnt ist, ausdrücklich definiert wird. Anfangs wird dieselbe auf "unbestimmt" eingestellt, das heißt, daß die Spalteneinträge anfangs auf egal eingestellt werden. Das Menü 58 zeigt die drei Grundkategorien: unbestimmte Zeitperiode (60); kleiner als (61); und größer als (62). Eine herkömmliche Microsoft-Windows-Schnittstelle ermöglicht die Auswahl von einer dieser Wahlmöglichkeiten. Wenn die Wahlmöglichkeit beispielsweise kleiner als (61) ist, dann ist eine numerisch ausgedrückte Zeitperiode erforderlich. Dieselbe wird einfach eingetippt, während der Bildschirmzeiger innerhalb des Kastens 63 positioniert ist, und der Kasten 64 ist selbst ein kleiner Menükasten, um die Auswahl der Zeiteinheit zu ermöglichen. Die Wahlmöglichkeit 62 (größer als) weist ähnliche Kästen für die Spezifikation eines numerischen Zeitintervalls auf. Sobald die gewünschte Zeitbeziehung für zwei benachbarte Spalten in 4 (Knopf 53 für die Spalten 5051 oder Knopf 54 für die Spalten 5152) definiert ist, wird das Menü 58 durch Klicken auf den OK-Knopf 65 geschlossen bzw. beendet. Wenn gewünscht, kann ein Aufruf des Menüs 58 durch Klicken auf den Abbrechen-Knopf 66 abgebrochen werden.
  • Bei einem bevorzugten Ausführungsbeispiel kann mehr als ein Eintrag in einer Spalte (5152) definiert werden, solange die verschiedenen Definitionen nicht mehr als einen Übergang betreffen. Das Spezifizieren eines hohen Zustands, eines niedrigen Zustands oder von egal betrifft nicht die Erfordernis eines Übergangs, dies ist jedoch bei den Wahlmöglichkeiten (in dem Menü 48) steigende Flanke, fallende Flanke und jede Flanke der Fall. Die Gründe dafür sind teilweise technisch und teilweise psychologisch. Es nimmt nahezu jedermann an, daß, wenn eine Signalformdarstellung betrachtet wird, die zwei Flanken, eine unter der anderen, zeigt, dieselben zum gleichen Zeitpunkt auftreten (oder nicht auftreten), oder wenn eine Zeitachse vorhanden ist, innerhalb eines Zeitunterschieds auftreten, der durch Untersuchung des Trennungsabstands entlang der Achse feststellbar ist. Diese Annahme führt naturgemäß zu der Idee, daß das Definieren von zwei Übergängen, einer über dem anderen (d. h. als unterschiedliche Einträge in einer Spalte, selbst wenn dieselben durch einen weiteren Eintrag getrennt sind), das "UND" (die logische Konjunktion) der zwei spezifizierten Übergänge bedeutet. (Es bedeutet tatsächlich, daß für jede andere Kombination von Definitionen – lediglich zwei oder mehr übergänge ausgeschlossen werden sollen.) Die Darstellung der ikonischen Signalformsegmente in 4 ist jedoch nicht eine, die entlang einer echt abgestuften Zeitachse angeordnet ist. Von allen Ereignissen innerhalb einer Spalte wird angenommen, daß dieselben innerhalb eines bestimmten Zeitquantums auftreten, unabhängig davon, ob dieselben tatsächlich auftraten oder nicht. Aufgrund der Art und Weise, mit der die Erfassungshardware des Analysators arbeitet, ist es schwierig oder unmöglich, einen Trigger-Spezifikations-Schritt zu definieren, der die echte Gleichzeitigkeit von Übergängen in zwei getrennten Signalen erfordert, und es kann erwartet werden, daß die Betriebsanleitung für einen Logikanalysator eine bestimmte Länge besitzt, um Benutzer davor zu warnen, daß sie nicht das erhalten, was sie erwarten, wenn dieselben solche Trigger-Spezifikationen durchführen. (Es liegt nicht so sehr daran, daß dies absolut verboten ist; die Textdefinitionen werden dies ermöglichen. Die graphische Definition wird, wenn ermöglicht, jedoch so erscheinen, daß mehr versprochen wird, als wahrscheinlich erwartet werden kann.) Benutzern, die mit Logikanalysatoren vertraut sind, wird diese Erörterung offensichtlich sein, und sie werden sich erinnern, daß die beste Art und Weise, um das "UND" von Übergängen zu erhalten, die Zuhilfenahme einer speziellen Schaltungsanordnung auf dem Sondenspitzenniveau ist. In jedem Fall ermöglicht die Bildschirmdarstellung 43 von 4 nicht mehrere Übergänge in einer Spalte, selbst wenn eine derartige "UND"-Verknüpfung mit der textlichen Definitionsbildschirmdarstellung spezifiziert werden kann.
  • Eine ähnliche Situation betrifft das Thema des Spezifizierens des "ODER" (der logischen Disjunktion) von zwei Signalformbedingungen, egal ob Übergänge oder etwas anderes. Ein Startpunkt dieser Erörterung ist die Beobachtung, daß ein spezielles Signalformdiagramm für Regionen, mit Ausnahme für Regionen, die als egal gezeigt sind, ziemlich klar dahingehend ist, was dasselbe beschreibt. Es gibt keine allgemein akzeptierten Übereinkünfte zum Darstellen von alternativen Umständen, insbesondere wenn eine Folge von zu beschreibenden Ereignissen auftritt. (Wenn dies entsprechend in einem Flußdiagramm passiert, breitet sich dasselbe aus, um alle Möglichkeiten zu umfassen. Bei Signalformen ist dies nicht der Fall.) Dementsprechend ist der Versuch, intuitiv und herkömmlich das "ODER" in einer graphischen Definition eines Trigger-Spezifikations-Schritts anzuzeigen, gefährlich, obwohl frei zugegeben wird, daß es verständlich ist, daß man auf das "Signalformereignis A" ODER das "Signalformereignis B" triggern möchte, wobei A und B alles sein können, was sonst frei als ein Eintrag in einer Spalte (5052) der graphischen Editorbildschirmdarstellung 43 definiert werden kann. Es ist richtig, daß eine bestimmte Anzeige der "ODER"-Bedingung zusammengestellt werden kann. Wie immer dieselbe aussieht, sie sollte keine Inkonsistenz einführen. Beispielsweise wird angenommen, daß es eine schlechte Wahl ist, zu ermöglichen, daß mehrere Übergänge in einer Spalte definiert werden können, und dieselben als Übergänge, die "ODER"-verknüpft werden sollen, aufgefaßt werden. Es ist ein ziemliches Unterfangen für den unvorsichtigen Betreiber. Schließlich bedeuten alle anderen mehrfachen Definitionen in einer Spalte nicht "ODER", sie bedeuten "UND". Und wenn dies trotzdem implementiert ist, was kann dann unternommen werden, um "ODER" zwischen Nicht-Übergangs-Ereignissen anzuzeigen? Zu gefährlich! Dies ist insbesondere hinsichtlich der Tatsache der Fall, daß die textliche Definitionsvorrichtung die "ODER"-Situation bereits mit einer großen Eleganz handhabt. Folglich ist bei dem hierin beschriebenen bevorzugten Ausführungsbeispiel kein "ODER"-Mechanismus für die graphische Definition eines Trigger-Spezifikations-Schritts vorgesehen.
  • Es wird wiederum auf 4 Bezug genommen, und es wird beobachtet, daß die graphische Editorbildschirmdarstellung 43 drei Spalten 5052 aufweist. Bei einem bevorzugten Ausführungsbeispiel erscheinen diese Spalten einfach als Teil der Bildschirmdarstellung. Wenn eine Spalte ausreichend ist, dann werden die anderen beiden als egal belassen und alles ist gut. Wenn zwei Spalten benötigt werden, dann werden die verbleibenden zwei Spalten verwendet und die rechte wird als egal belassen. Alle drei Spalten können, wenn notwendig, abhängig von der Verfügbarkeit dessen, was als "Trigger-Betriebsmittel" bekannt ist, definiert werden. Dies sind die Hardware-Elemente, die neu konfiguriert und durch die steuernden Algorithmen innerhalb des Logikanalysators für den Zweck des Erfassens des Trigger-Ereignisses oder der gewünschten Folge von Ereignissen in Echtzeit angewendet werden. Diese Betriebsmittel tragen zu der Größe, Komplexität und dem Aufwand des Logikanalysators bei und sind allgemein begrenzt. Es sind Trigger-Spezifikationen vorstellbar, die über der Kapazität des Analysators liegen, obwohl die einzelnen Komponentenschritte der Trigger-Spezifikation innerhalb der allgemeinen Fähigkeiten desselben liegen. Eine derartige Situation wird erzeugt, wenn der Analysator einfach nicht die Vielfalt der erforderlichen Trigger-Betriebsmittel besitzt. Dementsprechend wird angenommen, daß für das vorliegende Ausführungsbeispiel drei Spalten ausreichen, obwohl zugegeben wird, daß über eine Vorrichtung zum Hinzufügen, Entfernen und Einfügen von Spalten in einer Bildschirmdar stellung, wie z. B. einer graphischen Editorbildschirmdarstellung 43, nachgedacht werden kann. Während dies tatsächlich durchgeführt werden kann, deuten die praktische Grenze der Trigger-Betriebsmittel und die Studiendaten, die anzeigen, daß wenige Benutzer jemals mehr als drei Spalten benötigen, darauf hin, daß das bevorzugte Ausführungsbeispiel der drei Spalten derzeit für die große Mehrheit der Fälle ausreichend ist.
  • Es werden nun Alternativen zu dem betrachtet, was in 3 dargestellt ist. Es sei in Erinnerung gerufen, daß ausführlich erörtert wurde, wie der Schritt 37 in der Bildschirmdarstellung 31 als eine nicht-editierbare lesbare Zusammenfassungslegende dargestellt wird. Obwohl dies derzeit bevorzugt wird, muß dies nicht immer so sein. Der Hauptanstoß besteht darin, ein Vermischen von textlichen und graphischen Definitionen vorzusehen. In dem Listenbereich 33 der Bildschirmdarstellung 31 werden die textlich definierten Schritte (35, 36) in ihrer Textform belassen. Der Schritt 37 kann ebenfalls in der graphischen Editorform desselben belassen werden. Dies wurde tatsächlich versucht und getestet. Obwohl dies sehr viel Bildschirmraum verbraucht, funktioniert es. Es gibt jedoch Lösungen dafür, wie z. B. Mehr-Seiten-Bildschirmdarstellungen und eine überlappende Anzeige von Schritten, jeder in einem eigenen Fenster. Der Bildschirmzeiger kann das gewünschte Fenster durch Klicken auf dasselbe nach oben bringen. Da die Schritte bezeichnet sind, ist die Reihenfolge, mit der dieselben erscheinen oder in einem Eltern-Fenster untersucht werden, prinzipiell irrelevant. Das Anordnen ist jedoch dennoch zweckdienlich, und ein Knopf kann vorgesehen sein, um die überlappende Anzeige in einer natürlichen Anordnung bei der Beendigung eines Editierens oder einer Untersuchung wiederherzustellen. Trotz dieser Möglichkeit legt ein weiterer Grund das Verwenden des offenbarten Schemas nahes Benutzer bevorzugen es, die Endresultate in einem allgemein konsistenten Format zu sehen, sobald die Definitionsaktivitäten beendet sind. Es wird hier gewählt, ein Format zu verwenden, das ähnlich zu dem Text formst für Anzeigen in dem Listenbereich von graphisch definierten Trigger-Spezifikations-Schritten (wie z. B. der Schritt 37) ist. Dies befriedigt die sich durch Tests zeigende Vorliebe des Benutzers, erhält jedoch eine ohne weiteres erkennbare Anzeige der graphischen Ursprünge des Schritts. Bei dem bevorzugten Ausführungsbeispiel werden der Editier-Knopf 41 und die Dienste der graphischen Editorbildschirmdarstellung 43 benötigt, um einen graphisch definierten Schritt zu verändern.
  • Diese letzte Bemerkung führt zu einer weiteren Betrachtung. Wenn die textliche Definitionsvorrichtung alles definieren kann, was die graphische Definition definieren kann (die Letztere ist ein Funktionsteilsatz der Ersteren), warum sollten dann nicht alle Enddefinitionen in dem Listenbereich als textlich angezeigt werden, und dann jeder Schritt entweder textlich oder graphisch, wie gewünscht, editiert werden. Im Prinzip kann dies durchgeführt werden, ist jedoch kompliziert. Zunächst wurde erkannt, daß es Umstände gibt, die sich einfach nicht für die Darstellung in beiden Formaten eignen: Z. B. beziehen sich Wenn/Dann/Sonst- und Gehezu- bzw. If/Then/Else- und Go-To-Konstruktionen nicht auf Signalformen. Ferner kann das Anzeigen des mehrfachen Auftretens von Dingen in einem Signalformformat ohne weiteres aus der Hand geraten. Zweitens gibt es andere Umstände (die das "ODER-Verknüpfen" und die wirkliche Bedeutung des "UND-Verknüpfens" betreffen), die unangenehm oder fehlleitend sind, wenn dieselben als ikonische Darstellung eines Signalformverhaltens dargestellt werden. Aus diesen Gründen wird entschieden, nicht das Abbilden von textlich definierten Schritten in der graphischen Vorrichtung zu unterstützen. Es gibt zu viele Ausnahmen und lose Enden. Eine derartige Umgebung fördert tatsächlich Betreiberfehler und tendiert dazu, eine Frustration zu erzeugen anstatt eine Hilfe und eine intuitiv leichte Anwendung vorzusehen. Es wird daher entschieden, daß die graphisch definierten Trigger-Spezifikations-Schritte graphisch editiert werden sollten, und daß es daher wünschenswert ist, daß die textlichen und graphischen Endresultate in dem Listenbereich ohne weiteres unterscheidbar gemacht werden, um die Auswahl der geeigneten Editiervorrichtung zu erleichtern.

Claims (5)

  1. Triggerbare Signalerfassungs- und Anzeige-Vorrichtung mit folgenden Merkmalen: einer Signalerfassungsschaltungsanordnung, die mit einer Mehrzahl von Arbeitssignalen in einem Arbeitssystem gekoppelt ist; einem Speicher, der mit der Signalerfassungsschaltungsanordnung gekoppelt ist, und der erfaßte Signalwerte speichert; einer Trigger-Schaltung, die mit der Signalerfassungsschaltungsanordnung und mit dem Speicher gekoppelt ist, und die das Speichern von erfaßten Signalwerten auf eine ausgewählte Art und Weise beendet, wenn bestimmte Ereignisse, die als geordnete Schritte in einer Trigger-Spezifikation beschrieben sind, in der Mehrzahl von Arbeitssignalen auftreten; einer graphischen Benutzerschnittstelle (31), mit der die Schritte (3537) einer Trigger-Spezifikation definiert werden, wobei die graphische Benutzerschnittstelle folgende Merkmale aufweist: eine Anzeige, auf der Bildschirmdarstellungen von Informationen gezeigt werden, wobei die Bildschirmdarstellungen einen Bildschirmzeiger aufweisen; eine Zeigevorrichtung, die mit der Anzeige gekoppelt ist, und die die Position des Bildschirmzeigers innerhalb einer Bildschirmdarstellung steuert; eine Trigger-Spezifikations-Bildschirmdarstellung (32), die einen Listenbereich (33) aufweist, der Teilschritte in einer Trigger-Spezifikation enthält, und der ferner eine Sammlung (38) von Ikons aufweist, wobei mindestens eines der Ikons einen Trigger-Spezifikations-Teilschritt darstellt, der durch geschriebenen Text definiert werden soll, und wobei mindestens ein anderes der Ikons (39) einen Trigger-Spezifikations-Teilschritt darstellt, der durch ikonische Symbole, die eine Signalformaktivität darstellen, definiert werden soll; und wobei ein Teilschritt in dem Listenbereich erscheint, wenn das zugeordnete Ikon in der Sammlung desselben aufgerufen wird, und wobei ferner Menüs, die den Teilschritten zugeordnet sind, verwendet werden, um interessierende Ereignisse in dem Trigger-Spezifikations-Teilschritt zu spezifizieren, wobei das Menü für einen Teilschritt, der durch geschriebenen Text definiert werden soll, auswählbare Abschnitte von Text enthält, und wobei das Menü für einen Teilschritt, der durch ikonische Symbole definiert werden soll, auswählbare ikonische Symbole enthält, die eine Signalformaktivität darstellen.
  2. Vorrichtung gemäß Anspruch 1, bei der das Aufrufen eines Ikons (1114, 39) in der Sammlung desselben das Ziehen desselben mit der Zeigevorrichtung zu einer gewünschten Position in dem Listenbereich (33) und dann das Fallenlassen desselben aufweist.
  3. Vorrichtung gemäß Anspruch 1 oder 2, bei der ein vollständiges Menü (44, 59) zum Definieren eines Teilschritts mit auswählbaren ikonischen Symbolen in der Liste (33) von Teilschritten durch eine zusammenfassende lesbare Legende von Text ausgetauscht wird, sobald die Definition mit auswählbaren ikonischen Symbolen des zugeordneten Teilschritts beendet ist.
  4. Graphische Editorbildschirmdarstellung (43) für eine Trigger-Spezifikations-Schritt-Definition in einer Signalerfassungs- und Anzeige-Vorrichtung, wobei die graphische Editorbildschirmdarstellung folgende Merkmale aufweist: eine erste Sammlung (49) von vertikal angeordneten Namen von Signalen und Bussen, die vorher als interessierend definiert wurden; eine Sammlung von horizontal benachbarten Spalten (5052), wobei jede derselben einen quantisierten Zeitpunkt darstellt, und wobei jede derselben eine vertikale Anordnung von Einträgen (47, 48; 5557) aufweist, wobei jeder Eintrag in einer Höhe positioniert ist, die einem zugeordneten Namen in der ersten Sammlung entspricht; und ein erstes Menü (48), aus dem Signalformbedingungen ausgewählt werden können, um in einem ausgewählten Eintrag als eine entsprechende ikonische Darstellung der ausgewählten Signalformbedingung plaziert zu werden.
  5. Graphische Editorbildschirmdarstellung gemäß Anspruch 4, der ferner ein zweites Menü (53, 54) aufweist, das auswählbare Anzeigen von Zeitbeziehungen aufweist, die zwischen benachbarten Spalten erhalten werden können, und der ferner Anzeigen von solchen Zeitbeziehungen, die ausgewählt wurden, aufweist.
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