DE1006144B - Salze des zwei- bzw. dreiwertigen Eisens enthaltendes wasserloesliches Holzschutzmittel - Google Patents
Salze des zwei- bzw. dreiwertigen Eisens enthaltendes wasserloesliches HolzschutzmittelInfo
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- A01N59/00—Biocides, pest repellants or attractants, or plant growth regulators containing elements or inorganic compounds
- A01N59/16—Heavy metals; Compounds thereof
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- B27K—PROCESSES, APPARATUS OR SELECTION OF SUBSTANCES FOR IMPREGNATING, STAINING, DYEING, BLEACHING OF WOOD OR SIMILAR MATERIALS, OR TREATING OF WOOD OR SIMILAR MATERIALS WITH PERMEANT LIQUIDS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; CHEMICAL OR PHYSICAL TREATMENT OF CORK, CANE, REED, STRAW OR SIMILAR MATERIALS
- B27K3/00—Impregnating wood, e.g. impregnation pretreatment, for example puncturing; Wood impregnation aids not directly involved in the impregnation process
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Description
- Salze des zwei- bzw. dreiwertigen Eisens enthaltendes wasserlösliches Holzschutzmittel Die Verwendung von Eisensalzen in der Halzschutztechnik ist vielfach vorgeschlagen worden, ihre Einführung scheiterte aber daran., daß die durch Hydrolyse frei werdende Säure einen ungünstigen Einfluß auf die Holzfaser ausübt. Es ist auch. bekannt, Eisensalze mit neutralen bzw. schwach alkalisch reagierenden Metallsalzen, vorzugsweise Fluorsalzen, zu kombinieren. Gemische dieser Art ergeben aber- in wäßriger Lösung Ausfällungen, die den Tränkvorgang behindern.
- Ebenso wurden auch schon die essigsauren Salze des zwei- und. dreiwertigen: Eisens zur Holzkonservierung eingesetzt, ohne da.ß eine Auslaugungsbestän, digkeit festgestellt wurde.
- Weiterhin ist darauf hingenviesen worden, Eisendoppe-lsalze unter Verwendung von Salzen des zweiwertigen Eisens mit Natriumfluo,rid. im Holz auszufällen.. Dieses Verfahren ergab bereits eine gewisse, jedoch noch nicht voll befried'igen'de Fixierung der Eisensalze im Holz.
- Es wurde nun gefunden, daß man Eisen in Farm schwer auslaugbarer Salze im Holz festlegen kann:, wenn man, für die Tränkung wäßrige Lösungen, von Gemischen aus Eisensalzen und Salzen der Mono,-chlare-ssigsäure verwendet, denen Chromsalze, vorzugsweise Salze des dreiwertigen Chroms, zugesetzt werden können.
- Als Eisensalze kommen die Eisen(III)-verbindungen, unter diesen vorzugsweise die wenig hygroskopischen. Salze, wie beispielsweise Eisenalaun, und die Salze des zweiwertigen Eisens in Frage. Von, den Chromsalzen eignen; sich die Chromalaune, die Sulfate und Chloride des dreiwertigen sowie die Verbindungen, des sechswertigen Chroms. Von. den Chloracetaten, sind alle diejenigen brauchbar, die in. Wasser leicht löslich sind und mit den Anionen der Eisen-und Chromsalze keine in Wasser schwer löslichen Niederschläge geben,. Vorzugsweise verwendet man monochloressigsaures Natrium. Außer den. Salzen der Monochloressigsäure können auch diejenigen der Dichlaressigsäure verwendet werden, jedoch im allgemeinen mit geringerem Erfolg.
- Die Mittel enthalten. im allgemeinen auf 1 Mol der Eisensalze 2 Mol der Chloracetate und außerdem 5 bis 30% Chromsalze, bezogen auf die in der Mischung enthaltenen Eisensalze.. Sie, können aber auch je nach den praktischen, Erfordernissen und dem Verwendungszweck des imprägnierten Holzes einen überschuß an Eisensalzen aufweisen:.
- Die beschriebenen, Salzgemische lösen sich leicht in Wasser und ergeben: Tränklösungen ohne, nennenswerte Bodenkörper. Nach der Tränkung und längerer Lagerung des Holzes an, der Luft gehen die, Salze in Verbindungen über, die in Wasser unlöslich sind und das Holz auch unter Bedingungen der Freilan.dbeanspruchung vor der Zerstörung durch Pilze schützen,. Es gelingt so, etwa 70 bis 90% des Eisensalzes auswa.schbeständig im Holz zu fixieren, während aus einem beispielsweise nur mit Eisen(II)-chlo,rid beha,ndelten Holz 90 bis 100 % des Eisensalzes auswaschbar sind. Bei Verwendung von Chrom(III)-salzen wird außerdem die- Stabilität der Tränklösungen begünstigt und gleichzeitig deren Eisenangriff verhindert.
- Bei den erfindungsgemäßen Mitteln ist ein besonderer Fortschritt weiterhin darin zu erblicken, da,ß die für die Fixierung der Eisensalze verwendeten Chloracetate ebenfalls fungizid wirksam sind und in den Salzgemischen keine Wirkungsminderung der an sich bekannten, pilzwidrigen Eigenschaften der Eisensalze hervorrufen.
- Zur Erzielung besonderer Effekte können den beschriebenen: Salzgemischen noch andere in der Halzschutztechnik bekannte Fungizide und/oder Insektizide beigemischt werden, wie z. B. Dinitrophenal und/oder Quecksilber(II)-chlori,d zur Erzielung einer verstärkten. Randschutzwirkung, ferner Zinkchlorid und/oder Chloracetam.id zur Erhöhung der pilz- und insekten-,vidrige;n Eigenschaften. Weiterhin, werden dem Mittel vorteilhaft diffusionsfördernde und netzende Substanzen, zugesetzt.
- Die Salzgemische der beschriebenen. Art können nach den gebräuchlichen Tränkverfahren in 1- bis 5%igen wäßrigen Lösungen für die Behandlung von trockenen und nasssen Hölzern oder, auch in Pastenform für das Osmoseverfähren zur Behandlung saftfrischer Hölzer verwendet werden.
- Beispiel 1 Bauholz, wie Dachbalken, Sparren, Zaunpfähle, Hölzer für Mühlen und Silobauten u: dgl., wird mit einer 10%igenLösung eines Salzgemisches gestrichen, das aus Eisenammoniumalaun . . . . . . . . . . . . . . . . 45,01/o Chromalaun :*''''*****«'' ... -'-, 5,00/0 Monochloressigsaurem. Natrium ....... 40,01/o Monochloracetamid .................. 10,0% zusammengesetzt ist.
- Die nach der Behandlung dunkelbraun; gefärbten Hölzer sind gegen den Befall von holzzerstörenden Pilzen, und Insekten geschützt, auch wenn sie den Witterungseinflüssen ausgesetzt sind.
- Beispiel 2 Eisenbahnschwellen aus Kiefern- oder- Buchenholz werden mit einer 2,5%igen Lösung eines Salzgiernisches aus.
- Eisen (II)-chlorid (Fe C12 - 2 H20) .... 64,0% Chromchlorid ........................ 6,00/0 Monochloressigsaurem Calcium ....... 20,0% Monochloracetamid .................. 10,0% im Kesseldruckverfahren getränkt. Bei einer Aufnahme von 3 bis 5 bzw. 6 bis 10 kg Salzgemisch/m3 besitzen: die Hölzer einen nachhaltigen Schutz gegen. Fäulnis.
- Beispiel 3 Rundhölzer; wie Rebpfähle, Telegraphenstangen u. dgl., aus Fichten-, Tannen, oder Kiefernholz werden in einer 5%igen, wäßrigen Lösung eines Salzgemisches aus Eisen(II)-chlorid .................... 62,7% Chromalaun . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 7,21/0 Monochloressigsaurem Natrium ....... 20,0% Quecksilber(II) -chlorid ............... 10,0% Alkylnaphthalinsulfosaure-m Natrium .. 0,10/0 nach dem Trogtränkverfahren behandelt. Die Hölzer verbleiben je nach den: Abmessungen 5 bis 10 Tage in der Lösung und nehmen. in dieser Zeit die zum Schutz erforderliche Menge. von, 2 bis 4 kg Salz auf.
Claims (1)
- PATrNTANJYRUCI-I: Salze des zwei- bis dreiwertigen Eisens enthaltendes wasserlösliches Holzschutzmittel, dadurch gekennzeichnet, d.a,B es neben. Eisensalzen Salze der Chloressigsäure in erheblicher Menge sowie vorteilhaft Chromsalze in. einer Menge von 5 bis 30 % der Eisensalze und gegebenenfalls andere fungizide und/oder insektizide Substanzen enthält. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 134178, 163 817.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEF19757A DE1006144B (de) | 1956-03-10 | 1956-03-10 | Salze des zwei- bzw. dreiwertigen Eisens enthaltendes wasserloesliches Holzschutzmittel |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEF19757A DE1006144B (de) | 1956-03-10 | 1956-03-10 | Salze des zwei- bzw. dreiwertigen Eisens enthaltendes wasserloesliches Holzschutzmittel |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1006144B true DE1006144B (de) | 1957-04-11 |
Family
ID=7089434
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEF19757A Pending DE1006144B (de) | 1956-03-10 | 1956-03-10 | Salze des zwei- bzw. dreiwertigen Eisens enthaltendes wasserloesliches Holzschutzmittel |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1006144B (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1193231B (de) * | 1962-01-04 | 1965-05-20 | Dr Bruno Schulze | Holzschutzmittel auf Hydrogenfluorid-Basis |
Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE134178A (de) | ||||
| DE163817C (de) * | 1904-05-14 |
-
1956
- 1956-03-10 DE DEF19757A patent/DE1006144B/de active Pending
Patent Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE134178A (de) | ||||
| DE163817C (de) * | 1904-05-14 |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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| DE1193231B (de) * | 1962-01-04 | 1965-05-20 | Dr Bruno Schulze | Holzschutzmittel auf Hydrogenfluorid-Basis |
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