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DE1006063B - Anordnung zur Verbesserung der Fehlerkurve von Elektrizitaetszaehlern im Kleinlastgebiet - Google Patents

Anordnung zur Verbesserung der Fehlerkurve von Elektrizitaetszaehlern im Kleinlastgebiet

Info

Publication number
DE1006063B
DE1006063B DEL25038A DEL0025038A DE1006063B DE 1006063 B DE1006063 B DE 1006063B DE L25038 A DEL25038 A DE L25038A DE L0025038 A DEL0025038 A DE L0025038A DE 1006063 B DE1006063 B DE 1006063B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
yoke
voltage
arrangement
error curve
improve
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEL25038A
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Hans Eisler
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Licentia Patent Verwaltungs GmbH
Original Assignee
Licentia Patent Verwaltungs GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Licentia Patent Verwaltungs GmbH filed Critical Licentia Patent Verwaltungs GmbH
Priority to DEL25038A priority Critical patent/DE1006063B/de
Publication of DE1006063B publication Critical patent/DE1006063B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01RMEASURING ELECTRIC VARIABLES; MEASURING MAGNETIC VARIABLES
    • G01R11/00Electromechanical arrangements for measuring time integral of electric power or current, e.g. of consumption
    • G01R11/36Induction meters, e.g. Ferraris meters

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Transformers For Measuring Instruments (AREA)

Description

  • Anordnung zur Verbesserung der Fehlerkurve von Elektrizitätszählern im Kleinlastgebiet Die nachstehend beschriebene Erfindung bezieht sich auf eine Anordnung zur Verbesserung der Fehlerkurve von Elektrizitätszählern im Kleinlastgebiet. Bekanntlich hat die Fehlerkurve von Induktionszählern in diesem Bereich eine Ausbuchtung nach dem negativen Bereich hin. Diese ist auf den Verlauf der Magnetisierungskurve des Eisens zurückzuführen.
  • Es ist bekannt, die Fehlerkurve in diesem Bereich zu verbessern, indem man z. B. einen Teil des Spannungsflusses durch den Stromkern leitet oder dem Stromkern von der Spannung erregte Zusatzwicklungen gibt. Bei anderen Anordnungen werden auf die Stromkerne permanetmagnetische Teile aufgebracht. so daß sie unter einer dauernden Vormagnetisierung stehen. Bei der letztgenannten Anordnung besteht keine Möglichkeit mehr, die Vormagnetisierung zu ändern. Wird dieses erforderlich, so müssen die aufgebrachten permanentmagnetischen Teile ausgetauscht werden. Erzwingt man die Vormagnetisierung allein durch von der Spannung erregte Zusatzwicklungen, so geht die dafür erforderliche Energie dem Spannungskreis verloren. Dies ist auch der Fall, wenn man einen Teil des Spannungsflusses allein mit dem Ziel einer Verbesserung der Fehlerkurve durch den Stromkern leitet. Häufig ist aber der Stromkern schon durch einen Spannungsfluß-Rückschlußbügel mit dem Spannungskern verbunden, durch den die Teile des Spannungsfiusses, die auf den Stromkern übergreifen, zurückgeführt werden. Die durch diese ferromagnetische Verbindung bewirkte Vormagnetisierung der Stromkerne ist aber im allgemeinen nicht ausreichend, um die Fehlerkurve in dem gewünschten Ausmaß zu verbessern.
  • Man erreicht aber die gewünschte Verbesserung der Fehlerkurve von Elektrizitätszählern im Kleinlastgebiet, bei denen die Stromkerne in ferromagneti scher Verbindung mit dem Spannungsfluß-Rückschlußbügel stehen, nach der Erfindung durch Unterstützung der durch den Fluß im Spannungsfluß Rückschlußbügel bewirkten Eigen-Vormagnetisierung der Stromkerne durch eine zusätzliche Fremdmagneti sierung geeigneter Größe und Phase. Größe und Phasenlage der Fremdmagnetisierung lassen sich durch veränderbare Scheinwiderstände im Fremdmagnetisierungskreis beeinflussen. Die Fremdmagnetisierung kann durch eine Magnetisierungsspule auf dem Spannungsfluß-Rückschlußbügel erfolgen, deren Erregerstrom transformatorisch oder über eine Widerstandsreihenschaltung dem Spannungskreis entnommen wird. Zusätzliche Kurzschlußringe auf dem Spannungsfluß-Rückschlußbügel können die Frequenzabhängigkeit der Fehlerkurve im Kleinlastgebiet verhindern.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel einer Anordnung nach der Erfindung dargestellt. Dabei sind nur die Eisenkerne des Triebsystems gezeichnet.
  • Dieses Triebsystem besteht aus einem Stromteil 1 und einem Spannungskern 2. Der von dem Spannungskern 2 aufgebrachte Spannungsfluß durchsetzt den Luftspalt zwischen den Eisenpfaden 3 und 4 und wird über den Rückschlußbügel 5 zum Span,nungskern zurückgeführt. Ein Teil des Spannungsflusses nimmt aber seinen Weg über den Stromkern. Dieser steht daher über den Spannungsfluß-Rückschlußbügel 6 mit dem Rückschlußbügel 5 in Verbindung. Der Anteil des Spannungsflusses, der auf den Stromkreis übergreift, bewirkt zugleich dessen Vormagnetisierung.
  • Zur Unterstützung dieser einen Vormagnetisierung ist auf den Spannungsfluß-Rückschlußbügel 6 eine Magnetisierungswicklung 7 aufgebracht. Ihre Erregung wird durch nicht dargestellte Scheinwiderstände so eingestellt, daß der Stromkern die gewünschte Vormagnetisierung zur Verbesserung der Fehlerkurve im Kleinlastgebiet erhält.
  • Der Vorteil dieser Anordnung nach der Erfindung gegenüber den bekannten Anordnungen liegt einmal darin, daß bereits vorhandene Streuflüsse des Spannungsflusses zur Vormagnetisierung des Stromkernes herangezogen werden und diese bereits vorhandene Eigen-Vormagnetisierung lediglich durch eine kleine einstellbare Fremdmagnetisierung in dem erforderlichen Maße vergrößert wird. Dementsprechend ist auch der Aufwand für die Fremdmagnetisierung geringer als bei den Anordnungen, die nur mit einer Fremdmagnetisierung arbeiten.

Claims (4)

  1. PATENTANsPRÜcHE: 1. Anordnung zur Verbesserung der Fehlerkurve von Elektrizitätszählern im Kleinlastgebiet, bei denen die Stromkerne in ferromagnetischer Verbindung mit dem Spannungsfluß-Rückschlußbügel stehen, gekennzeichnet durch die Unterstützung der durch den Fluß im Spannungsfluß-Rückschlußbügel bewirkten Eigen-Vormagnetisierung der Stromkerne durch eine zusätzliche Fremdmagnetisierung geeigneter Größe und Phase.
  2. 2. Anordnung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch veränderbare Scheinwiderstände im Fremdmagnetisierungskreis zur Beeinflussung der Größe und Phasenlage der Fremdmagnetisierung.
  3. 3. Anordnung nach Ansprüchen 1 und 2, gekennzeichnet durch eine Magnetisierungsspule auf dem Spannungsfluß-Rückschlußbügel, deren Erregerstrom transformatorisch oder über eine Reihenschaltung von Widerständen dem Spannungskreis entnommen ist.
  4. 4. Anordnung nach Ansprüchen 1 bis 3, gekennzeichnet durch zusätzliche Kurzschlußringe auf dem Spannungsfluß-Rückschlußbügel.
DEL25038A 1956-06-08 1956-06-08 Anordnung zur Verbesserung der Fehlerkurve von Elektrizitaetszaehlern im Kleinlastgebiet Pending DE1006063B (de)

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