[go: up one dir, main page]

DE1006045B - Fernsteuerung eines kleinen Elektromotors durch ueber einen Radiosender ausgestrahlte und von einem Radioempfaenger aufgenommene Signale - Google Patents

Fernsteuerung eines kleinen Elektromotors durch ueber einen Radiosender ausgestrahlte und von einem Radioempfaenger aufgenommene Signale

Info

Publication number
DE1006045B
DE1006045B DEL21335A DEL0021335A DE1006045B DE 1006045 B DE1006045 B DE 1006045B DE L21335 A DEL21335 A DE L21335A DE L0021335 A DEL0021335 A DE L0021335A DE 1006045 B DE1006045 B DE 1006045B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
remote control
switch
transmitter
capacitor
oscillator
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEL21335A
Other languages
English (en)
Inventor
Gerd Walter Christi Sommerhoff
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Lines Bros Ltd
Original Assignee
Lines Bros Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Lines Bros Ltd filed Critical Lines Bros Ltd
Publication of DE1006045B publication Critical patent/DE1006045B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A63SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
    • A63HTOYS, e.g. TOPS, DOLLS, HOOPS OR BUILDING BLOCKS
    • A63H30/00Remote-control arrangements specially adapted for toys, e.g. for toy vehicles
    • A63H30/02Electrical arrangements
    • A63H30/04Electrical arrangements using wireless transmission

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Toys (AREA)

Description

  • Fernsteuerung eines kleinen Elektromotors durch über einen Radiosender ausgestrahlte und von einem Radioempfänger aufgenommene Signale Die Erfindung bezieht sich auf eine Fernsteuerung kleiner umstet:erl;ar--r El,3ktromotor"2 mittels eines Steuerapparates, wie sie zur drahtlosen Steueru=ng von Modellschiffen, Mod@ellflu.gz@eug --"n, Modellkraftwagen usw. verwendet werdim. Dabei bedient ein Radioempfängeir einen mit dem Motor verbundenen Wendeschalter derart, daß der Wendeschalter auf das Vorhandensein oder Nicht.vorhandenseiin eines an dien Empfänger gesandten drahtlosen Signals anspri,cht. Ist ein solches Signal i.mpuls.modulileTt, d. h. besteht es au-s einer Folge von Signalimpulsen, dreht sich oder will sich der Motor während der Dauer eines Impulses in einer Richtung drehen und: während jedes Zwischenraumes zwischen den Impulsen sn deir anderen Richtung. Es ist bekannt, daß sowohl diie Drehrichtung als auch die Geschwindigkeit des Motors durch Veränderung des Verhältnisses zwischen Impuls und Zwischenraum gesteuert werden können, d. h. also des Verhältnisses der Dauer jedes Impulses zu dem Zeitraum zwischen den aufeinan.derfolgenden Impulsen.
  • Um die Senderimpulse bei den einfachen für die drahtlose Steuerung von Modellen benutzten Sendern zu erzeugen, benötigte man bLiher Apparate mit mechan ,ischen Teilen, wie Relais oder mechaii,i@schen Kontaktarmen. Zweck der Erfindung ,ist es nun, eine rein elektronische Vorrichtung zurr Erzeugung der Send-erimpulse zu schaffen.
  • Erfindungsgemäß besitzt ein Sender zur drahtlosen Gbertr@agung von Signalen auf einen solchen Empfänger einen elektronischen Oszillator mit automatischer Gittervors.pannun;g zur übertragung des Signals auf dien Empfängler und e:in Hilfsnetz, welches in das Gittervorsprungsnetz des. Osz,illators eingeschaltet isst und einen Ko:rndie;n:s.ator, einen parallel geschalteten Widerstand und einen Schalter besitzt. Wenn dies Hilfsnetz eingeschaltet isst, oszilfiert der Oszil:lator, bis der Kondensator auf eine vorbeistImmte Spannluna aufgeladen ist. Dann unt"e:rdrücken die sich ergehenden Veränderungen in der Gi.ttervorspann@ung die Schwingungen. Dann fließt dii.e Ladung des Kondensators durch den mit dem Kondensator parallel geschalteten Widerstand ab, bis die Gitterspannung wieder einen Wert erreicht hat, der die Erzeugung von Schwingungen bewirkt. Der Oszillator bringt also abwechselnde Schwingungen oder ist unwirksam.
  • Das Hilfsnetz kann vorteilhaft zwischen Kontrollgitter und Kathode des Oszillators in Reihe mit einem Gittervorspannungswiderstand angeordnet sein, jedoch auch im entsprechende andere Punkte des Stromkreises des O:szi'llators eingeschaltet werden, wenn das Kontrollgitter oder ein Hilfsgitter se,ine Gitte.rvorspannung auf anderem Wege erhält. So kann z. B. das Hilfsnetz z@Nni,scheii Kontrollgitter und positiver Hochspannungsleitung angeordnet werden, wenn die zusammenigesetzten Werbe dies Stromkreises angeglichen werden.
  • Die Werte der Komponenten werden so gewählt, daß die Imp,u@l,sfrequenz für die Betätigung des Motorumschalters im Empfänger geeignet isst.
  • Der Stromkreis einer vorzugsweisen Ausführungsform dies Senders isst in F,iig. 1 der Zeichnung dargestellt, während Fig. 2 bji,s 5 Diagramme von g3s.endeten Sügnalen darstellen.
  • Bei dem in Fig. 1 dargei-"t,.Sender isst die Kathode 1 eines mit automatischer Gittervorspannung versehenen Oszi,la,a@tors 2 mit ooiner Niroderspannung,sbatterie 3 verbunden. Die positive Klemme einer Hochspannungsbatterie 4 ,i:st mit einem Punkt einer Spule Li verbunden, denen eines Endes sowohl mit der Anode 5 und einem Gitter 6 des OszsiIlators und deren anderes Ende durch einen Kondensator C2 m,it d,-,m Kontrollgitter 7 des Oszillators verbunden ist. Die Spule Li iist durch einen Abstimmkon@dien-sator Cl überbrückt und mit der Spule L2 einer Antenne 8 verbunden. Das Gitter 7 ist drurch einen Giitbervonspannungswiders-tand R1 und einen Schalter S2 mit den .Negativpolen der beiden Batterien 3 und 4 verhund;en. Wird der Schalter S2 geschlosisen, sendet der Sender ein stetiges Signal durch die Antenne 8 aus. Die bisher beschriebene Stromanordnung ist üblich. Darüber hinaus ist erfindlu:ngs .gemäß ein Hilfsnetz vorgesehen, welches aus einem Widerstand R2, Kondensatoren C3 und C4 einem regelbaren Widerstand oder Potentiometer P und Schaltern S1, S3 und S4 besteht. Kondensator C3 und Potentionneter P sind miteinander parallel und in Reihe :mit dien Widerstand R1 gesdhaltet. Normal sind die Schalter S1 und S2 offen, wie :dargestellt, und die Schalter S3 und S4 geschlossen, so daß Widerstand R2 und Kondens;ato:r C4 kurzgeschlossen sind.
  • Der Sender soll zur Fernsteuerung der Bewegungen eines Modellschiffes benutzt werden., welches einen Empfänger und einen kleinen umsteuerbaren Motor besitzt, der bei Fellen eines, Siignalis an den Empfäng-er mit voller Geschwindigkeit in der Richtung läuft, die das Schiff vorwärts bewegt. Der Sender sen.diet eine Träbgerwelle konstanter Ampliitude mit einer Frequenz von beispielsweise 27,1 Mo/sec aus. Wenn und solange dieses Signal gesendet wird, wird der Umkehrschalter in die Stellung bewegt und. in dieser gehalten, die den Motor in umgekehrter Richtung laufen läßt. Der Sender sendet nur dann ein Signal, wenn einer der Schalter S1 und S2 geschlossen ist. Ist der Schalter S2 geschlossen, wird ein kontinuierliches Signal gesendet, wie es in Fig. 2 im Diagramm dargestellt i!at und das Schiff rückwärts fahren läßt.
  • Ist der Schalter S2 offen und der Schalter S1 geschlossen, erzeugt der Oszilliator Schwingungen, bis der Kondensator C3 geladen ist. Das bewirkt eine Änderung dies Gitteirvorspannung des Gitters 7 derart, daß die Schwingungen unterdrückt werden. Die Ladung des Kondensators fließt dann durch dies Potentiorneter P ab, bis die Spannung des Gitters 6 wiederum die Erzeugung von Schwingungen durch den Oszillator erlaubt. Die Signale werden dann als eine Reihe von Impulsen von der Antenne aus:geste:ndet, d. b. als eine sich periodisch wiederholende Impulsreihe der Sen:derwel.len. Die Frequenz der Impulse kann z. B. von 1 bis 50 in der Sekunde betragen. Es ist klar, daß die Länge jeder Impul:smiibe oder jedes Impulses tawsendfa:ch größer ist alis die Länge der Wellen, aus denen er besteht.
  • Das Impulis-Zwis:ohenra.um-Verhältnis, d. h. das Verhältnis der Länge eines Impulses zu dem Abstand zwischen zwei aufeinanderfolgenden Impulsen, wird durch Regelung des, Potentiometers P geändert. Bei dem dargestellten Sender ist diese Änderung so, diaß das Verhältnis gl,eiich und die Frequenz dies Impulse drei pro Sekunde, wie im Fi;g. 3 isst. Der Motor des Schiffes schwingt entsprechend diesem Signal hin und her, und das Schiff bewegt sich nicht.
  • Wird jetzt der Schalteer S3 geöffnet, ohne :irgendeinen der anderen Schalter zu verändern, kommt der Widerstand R2 in Reihe mit dem Potentiometer P, und das Impu;l:s-Zwischenraum-Verhältniis wird auf beispiel-s.iveise 1 : 2 reduziert, wie in Fig. 4 dargestellt. Das Schiff wird sich also mit bialber Geschwindigkeit vorwärts bewegen.
  • Wenn aber an Stelle des Schalters S, der Schalter S4 geöffnet wird, kommt der Kondensator C4 in Rehehe mit dem Kondensator C3. Die Frequenz der Impulse wä,ohs,t ohne irgendeine Änderung des Impuls-Zwi-schenraum-Verhältnisses, wie in Fig.5 dargestellt. Dass Schiff bewegt sich nicht, weil der Motor gleichmäßig hin und her schwingt, aber die veränderte Frequenz der Impulse kann mit Hilfe eines frequenzselektiv en Stromkreises und eines Relais in dem Schiff zur Bedienung eines anderen angeschlossenen Motors, z. B. einer Ankerwinde, benutzt werden.
  • Dass Impuls-Zwiscdie@riraum-Verhältnti.s kann von ungefähr 1 - 2 bis ungefähr Null durch Änderung des kombinierten Widerstandes von P -f- R2 verändert werden. Es ist hervorzuheben, daß bei einer Änderung des Impuls-Zwischenraum-Verhältnisses von größer als 1 in kleiner als 1 oder umgekehrt diie Drehrichtung geändert wird. Deishalb ist in dem durch den Sender ferngesteuerten Modellschiff die Vorwärtsgeschwindigkeit nahezu unbegrenzt veränderbar, weil das Impuls-Zwischeuraum-Verhältnis zwischen der Einheit und annähernd Null variiert. Andererseits ist die Rückwärtsgeschwindigkeit nur über einen kleinen Bereich regelbar.
  • Geeignete Werte der Komponenten für die Erzielung der vorstehend beschriebenen Wirkungen sind: R1 = 2 000 Ohm C3 = 25 mfd. R2 ---. 10 000 Ohne C4 = 1 mfd. P = 50 000 Ohm

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Fernsteuerung eines kleinen Elektromotors durch über einen Radiosender ausgestrahlte und von einem Radioempfänger aufgenommene Signale mittels eines auf das Vorhandensein oder Nichtvorh,anclensein eines Radiosignals ansprechenden Ums.te:uerschalters, wobei der Sender einen elektronischen Oszillator mit automatischer Gitte@rvorsp:annung zur Übertragung des Signals auf den Empfänger besitzt, dadurch gekennzeichnet, daß der Sender mit einem Hilfsnetz versehen ist, welches in das Gittervorspannungsnetz des Oszillators eingeschaltet ist, und einen Kondensator, einen regelbaren, parallel geschalteten Widerstand und einen Schalter besitzt, bei dessen Schließung der Osziklator abwechselnd einen Signalimpuls sendet und unwirksam ist.
  2. 2. Fernsteuerung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, da,ß .das Hilfsnetz zwischen Kontrollgitter und. Kathode des Oszillutors im Serie mit einem Gittervorspannungswiderstand eingeschaltet ist.
  3. 3. Fernsteuerung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Hilfsnetz eine Schaltung mit einem zweiten Schalter zum Kurzschließen des Kondensators und des regelbaren Widerstandes besitzt.
  4. 4. Fernsteuerung nasch einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Hilfsnetz in Parallelschaltung miteinander und in Re,i:henscha:ltu:ng mit dem regelbaren Widerstand einen weiteren Widerstand und einen dritten Schalter besitzt.
  5. 5. Fernsteuerung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Hilfsnetz in Parallelschaltung miteinander und in Reifenschaltung mit dem ersten Kondensator, einem weiteren Kondensator und einem vierten Schalter besitzt.
DEL21335A 1954-03-12 1955-03-05 Fernsteuerung eines kleinen Elektromotors durch ueber einen Radiosender ausgestrahlte und von einem Radioempfaenger aufgenommene Signale Pending DE1006045B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
GB1006045X 1954-03-12

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1006045B true DE1006045B (de) 1957-04-11

Family

ID=10867663

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEL21335A Pending DE1006045B (de) 1954-03-12 1955-03-05 Fernsteuerung eines kleinen Elektromotors durch ueber einen Radiosender ausgestrahlte und von einem Radioempfaenger aufgenommene Signale

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE1006045B (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
TWI491481B (zh) * 2011-02-25 2015-07-11 Hon Hai Prec Ind Co Ltd 機器人手爪及採用該機器人手爪之機器人

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
TWI491481B (zh) * 2011-02-25 2015-07-11 Hon Hai Prec Ind Co Ltd 機器人手爪及採用該機器人手爪之機器人

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2017869A1 (de) Elektronische und automatische Wahlvor richtung fur eine aus zwei oder mehreren An tennen bestehende Antennengruppe
DE1135533B (de) Schaltung zur gemeinsamen Erzeugung von Mikrowellen-Sendeschwingungen und Mikrowellen-Empfangsueberlagerer-schwingungen fuer Radargeraete mit Ausnuetzung des Dopplereffektes
DE2755619C2 (de) Sendeempfangsweiche
DE2015294A1 (de) Leitvorrichtung
DE1006045B (de) Fernsteuerung eines kleinen Elektromotors durch ueber einen Radiosender ausgestrahlte und von einem Radioempfaenger aufgenommene Signale
DE2052707A1 (de) Vorrichtung zur Messung der Entfernung eines Objektes mittels Schall
DE2723299C3 (de) Anordnung mit einem Einstellknopf zum Erzeugen von Fortschaltimpulsen für ein digitales Stellglied
DE879966C (de) Kontinuierlich anzeigendes Echolotgeraet
DE2627881C2 (de) Radargerät
DE584827C (de) Einrichtung fuer Entfernungsmessung bei Unterwasserschall
DE755829C (de) Telegraphierverfahren zur UEbertragung von Nachrichten auf elektrischen Wellen
DE41273C (de) Neuerungen in der Telegraphie
DE886921C (de) Anordnung bei Drucktelegraphen zur verzoegerten Abschaltung des Senders bei Beendigung des Zeichens
DE977770C (de) Radaranlage, deren Traegerfrequenz sich von Impuls zu Impuls aendert
DE164744C (de)
DE1811105A1 (de) Anordnung zur Verlaengerung von Impulsen
DE680026C (de) Anordnung zur Fremd- und Eigenpeilung nach dem Impulspeilverfahren
AT29263B (de) Mehrfach-Telegraphensystem.
DE767302C (de) Verfahren zur gleichzeitigen Entfernungsmessung und Richtungsbestimmung mittels reflektierter elektrischer Impulse
DE2611808A1 (de) Elektronischer kanalwaehler
DE974192C (de) Anordnung zur Umformung einer Winkelstellung in eine Kontaktstellung
DE1811622C3 (de) Informations-Übertragungsverfahren
DE1247421B (de) Verfahren zur Impulskompression von Radarimpulsen und Anordnung zur Durchfuehrung des Verfahrens
DE750135C (de) Einrichtung zur Aussendung von Schallimpulsen bzw. Schallzeichen kurzer Dauer zur Abstandsbestimmung
DE84922C (de)