Verfahren zum Klassieren getrockneter und gemahlener Rohstoffe Das
Verfahren nach der Erfindung dient dem gleichzeitigen Sichtei und Sieben von Rohstoffen,
welche die chemisch-technologische Industrie zur Erzeugung von Rohmassen für die
Weiterverarbeitung benötigt und die aus unterschiedlichen Bestandteilen bestehen,
welche für das Endprodukt teils erwünscht, teils unerwünscht sind. Es ist vorteilhaft,
zum :Mahlen und Trocknen der Rohstoffe solche Mahltrocknungsanlagen zu benutzen,
bei denen das Rohgut durch eine Schleudermühle von unten entgegen den von oben her
einströmenden Heizgasen in einen am Boden mit Austragtrichter und Siebsichter versehenen
Schacht eingeschleudert wird und der Siebrückstand wieder dem Rohgut zugeführt wird,
um dort zum Einpudern des Rohmaterials zu dienen.Method for classifying dried and ground raw materials The
The method according to the invention is used for the simultaneous sifting and sieving of raw materials,
which the chemical-technological industry for the production of raw materials for the
Further processing required and which consist of different components,
which are partly desirable and partly undesirable for the end product. It is beneficial
for: grinding and drying the raw materials using such grinding-drying systems,
where the raw material is passed through a centrifugal mill from below against that from above
Inflowing hot gases into one provided with a discharge funnel and sieve sifter at the bottom
Chute is thrown in and the sieve residue is fed back to the raw material,
to be used there for powdering the raw material.
Bisher wurden diese Mahltrocknungsanlagen in der Weist: benutzt, claß
der Siebdurchgang des am Fuß des Trockenschachtes angeordneten Siebsichters als
Fertiggut weiterverarbeitet wurde. In der beschriebenen Form und bei der genannten
Be.nu,tzungsweiise arbeiten die Mahltrocknungsanlagen jedoch unrationell, wenn sie
Fertiggut liefern sollen, das in der chemisch-technologischen Industrie zum Herstellen
von Rohmassen dienen soll.So far, these grinding-drying systems were used in the manner: used, class
the sieve passage of the sieve sifter arranged at the foot of the drying shaft as
Finished goods have been further processed. In the form described and in the form mentioned
However, the grinding-drying systems are usefully working inefficiently when they
Finished goods are supposed to be delivered in the chemical-technological industry for manufacturing
of raw masses to serve.
Um die gewünschte Körnung des Fertiggutes zu erreichen, kennt man
einerseits die Anwendung einer reinen Siebsichtung und andererseits einer reinen
Windsichtung. Es ist weiterhin bekannt, beide Sichtungsarten zu kombinieren und
das Gut nacheinander erst einem Schwingsieb und. dann einem Windsichter zuzuleiten.
Im ersteren Fall sind sehr große Siebflächen und sehr große Förderleistungen erforderlich.
In dem weiteren Fall arbeitet der dein Schwingsiel> nachfolgende Windsichter in
der Weise, daß unmittelbar an dem ansteigenden Windkanal ein Gebläse angesetzt ist.
Dies bedingt das Zurverfügungstellen einer gesonderten Vorrichtung.In order to achieve the desired grain size of the finished product, one knows
on the one hand the use of a pure sieve sifting and on the other hand a pure one
Wind sifting. It is also known to combine both types of sighting and
the goods one after the other first a vibrating sieve and. then to an air classifier.
In the first case, very large screen areas and very large conveying capacities are required.
In the further case, the wind sifter below your Schwingsiel> works in
in such a way that a fan is attached directly to the rising wind tunnel.
This requires a separate device to be made available.
Die Erfindung hat eine weitere Ausgestaltung der Kombination der Trocknung
mit der anschließenden Klassierung zum Gegenstand, und sie betrifft insbesondere
die! Art des Fördermittels als Träger für die Windsichtung. Die Erfindung zeichnet
sich dadurch aus, daß unter Benutzung von Mahlanlagen, bei denen das Rohgut durch
eine Schleudermühle von unten, gegenüber den von oben einströmenden Heizgasen in
einen am Boden mit Austragtrichter und Siebsichter versehenen Schacht eingeschleudert
wird, die anschließende, an sich bekannte, Windsicbtung der Siebdurchgänge mit Hilfe
der aus dem Trockenschacht abgeleiteten Wrasen als Fördermittel durchgeführt wird.
Die Heizgase des Trockenschachtes können tinin,ittelbar in den Siebsichter über
die, Siebfläche geleitet und fortlaufend über den oder die anschließenden Windsichter
von einem am Ende des Systems angeordneten Gebläse abgesaugt werden.The invention has a further embodiment of the combination of drying
with the subsequent classification to the subject, and it concerns in particular
the! Type of funding as a carrier for the air sifting. The invention draws
is characterized by the fact that using grinding systems, in which the raw material through
a centrifugal mill from below, opposite the heating gases flowing in from above in
thrown in a shaft with a discharge funnel and sieve sifter at the bottom
the subsequent, known per se, Windsicbtung the sieve passages with the help
the vapor derived from the drying shaft is carried out as a conveying means.
The heating gases from the drying shaft can be transferred to the sieve sifter
the, sieve surface and continuously over the air separator or air separators
can be extracted by a fan located at the end of the system.
Die Verwendung der Brüden bzw. Wrasen aus dem Trockenturm des Fördermittels
für die anschließende Windsichtung ergibt eine Verbesserung der Trockenleistung
und Erhöhung der Wirtschaftlichkeit. Durch die Wirkung der Schleudermühle und durch
die Expansion des in den Trockenturm hineingedrückten Luftstromes, die unter denn
Einfluß der Erhitzung erfolgt, entsteht ein Überdruck, der bisher nutzlos verlorenging.
Dieser erhitzte Luftstrom mit Überdruck dient einerseits zum Fördern des Gutes und
andererseits zum weiteren Trocknen bzw. als zusätzliches Trocknungsmittel, so da,ß
man die Gewähr hat, daß bei den weiteren Sichtungen das Gut auch tatsächlich trocken
ist. Der Überdruck am Anfang der Sichtanlage bzw. der Förderleitung hat zur Folge,
daß das Absatigegebläse in der Leistung klein gehalten werden kann. Die erfindungsgemäße
Maßnahme bietet weitgehende Vorteile hinsichtlich der Güte der Klassierung des Gutes
und der Wirtschaftlichkeit der Anlage.The use of the vapors or fumes from the drying tower of the conveyor
for the subsequent air sifting results in an improvement in the drying performance
and increase in profitability. Through the action of the centrifugal grinder and through
the expansion of the air flow pressed into the drying tower, which is below then
Influence of the heating takes place, an overpressure is created, which was previously uselessly lost.
This heated air flow with overpressure serves on the one hand to convey the goods and
on the other hand for further drying or as an additional drying agent, so there, ß
you have the guarantee that the property will actually dry out during further sightings
is. The overpressure at the beginning of the separator or the delivery line has the consequence
that the Absatigebläse can be kept small in performance. The inventive
Measure offers extensive advantages in terms of the quality of the classification of the goods
and the profitability of the system.
Die Erfindung sei an Hand von zwei Ausführungsbeispielen erläutert:
Die Zeichnung zeigt in Fig. 1 und 2 verschiedene Möglichkeiten. Gemäß Fig. 1 wird
das Rohgut R in den Ausgabetrichter AT gegeben und durch die Förderschnecke S der
Schleudermühle M zugeführt. Diese schleudert das feuchte, zerkleinerte Gut aufwärts
in den Trockenturm Ty, in den die Heizgase H einströmen und das Gut trocknen.
Durch den Austragtrichter T fällt es dann auf das Sieb A. Das Grobgut Ü1 fällt in
den Kanal der Förderschnecke S und dient dazu, das nasse Rohgut einzupudern. Das
Feingut I dagegen gelangt in die- strichpunktiert gezeichnete Förderleitung, durch
welche der aus dem Trockenturm stammende Wrasen W hindurchströmt und sie
dem Windsichter B
zuführt. Dort wird das Fertiggut ausgeschieden und dem Staubabscheider
Z sowie dem Filter F zugeführt,
aus denen bei II das Fertiggut austritt.
G bezeichnet das Gebläse für die Filteranlagen.The invention will be explained on the basis of two exemplary embodiments: The drawing shows various possibilities in FIGS. 1 and 2. According to FIG. 1, the raw material R is placed in the output hopper AT and fed to the centrifugal mill M by the screw conveyor S. This hurls the moist, shredded material upwards into the drying tower Ty, into which the heating gases H flow and dry the material. It then falls through the discharge funnel T onto the sieve A. The coarse material Ü1 falls into the channel of the screw conveyor S and is used to powder the wet raw material. The fine material I, on the other hand, reaches the conveying line shown in dash-dotted lines, through which the vapor W originating from the drying tower flows and feeds it to the air classifier B. There the finished product is separated out and fed to the dust separator Z and the filter F, from which the finished product emerges at II. G denotes the fan for the filter systems.
An die Stelle des, einen dargestellten Wind.sichters B können auch
mehrere treten, wenn eine weiter gehende Klassierung des Gutes gewünscht wird..Instead of the one shown Wind.sifter B can also
several step if a more extensive classification of the goods is desired ..
Im einfacheren Fall kann das Grobgut aus dem oder den Windsichtern
Ü2 unmittelbar dem Aufgabetrichter AT zugeführt werden, wo es zum Einpudern des
nassen Rohgutes dient. Es kann jedoch: vorteilhaft sein, das Verfahren anders zu
gestalten, wenn man. der Tatsache Rechnung tragen will, daß ein Windsichter gegenüber
dem Siebsichter einen verhältnismäßig schlechten Wirkungsgrad hat. Man kann dann,
anstatt das Grobgut Ü2 unmittelbar zum Auftragtrichter zu führen, noch, einen zweiten
Siebsichter C einschalten, aus dem man bei III Fertiggut entnimmt und dessen Grobgut
Ü3 in den Aufgabetrichter geleitet wird (Fig. 2).In the simpler case, the coarse material can be extracted from the wind sifter or sifters
Ü2 are fed directly to the feed hopper AT, where it is used to powder the
serves wet raw material. However, it may: be advantageous to use the procedure differently
design if you can. wants to take into account the fact that an air separator opposite
the sieve sifter has a relatively poor efficiency. One can then
instead of leading the coarse material Ü2 directly to the hopper, a second one
Switch on sieve sifter C, from which finished material is removed at III and its coarse material
Ü3 is passed into the feed hopper (Fig. 2).