DE10058034A1 - Bolzenführungseinheit - Google Patents
BolzenführungseinheitInfo
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- B25C—HAND-HELD NAILING OR STAPLING TOOLS; MANUALLY OPERATED PORTABLE STAPLING TOOLS
- B25C1/00—Hand-held nailing tools; Nail feeding devices
- B25C1/08—Hand-held nailing tools; Nail feeding devices operated by combustion pressure
- B25C1/10—Hand-held nailing tools; Nail feeding devices operated by combustion pressure generated by detonation of a cartridge
- B25C1/18—Details and accessories, e.g. splinter guards, spall minimisers
- B25C1/188—Arrangements at the forward end of the barrel, e.g. splinter guards, spall minimisers, safety arrangements, silencers, bolt retainers
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Abstract
Die Erfindung betrifft eine Bolzenführungseinheit für das Setzen von rondellenlosen Bolzen (200) in harte Werkstoffe mit einem Bolzenschubgerät. DOLLAR A Sie besteht aus einem Grundgehäuse (11) mit einem Bolzendurchtrittskanal (14) und wenigstens zwei am Umfang des Bolzensurchtrittskanals (14) angeordneten Kulissensteinen (20), die in dem Grundgehäuse (11) axial festgelegt und die in radialer Richtung verschiebbar angeordnet sind. DOLLAR A In einer ersten Endlage der Kulissensteine (20) ist zwischen den zum Zentrum des Grundgehäuses (11) gewandten Führungskanten der Kulissensteine (20) ein lichter Durchtrittskanal mit einem Inkreisdurchmesser d¶1¶ gebildet, der gleich wie oder kleiner als der Durchmesser d¶L¶ der Laufbohrung (109.2) ist. In einer zweiten Endlage der Kulissensteine (20) ist ein lichter Durchtrittskanal mit einem Inkreisdurchmesser d¶2¶ gebildet, der größer als oder gleich wie d¶1¶ ist.
Description
Die Erfindung betrifft eine Bolzenführungseinheit für das
Setzen von rondellenlosen Bolzen in harte Werkstoffe mit ei
nem Bolzenschubgerät.
Zur Befestigung von Bauteilen an Werkzeugstahl und/oder Be
ton werden vielfach Bolzen verwendet, die mit Hilfe von Bol
zenschubgeräten montiert werden. In einem Bolzenschubgerät
wird durch die Explosion eines Zündsatzes ein Kolben be
schleunigt, der auf den zuvor in den Lauf des Bolzenschubge
rätes eingesetzten Bolzen schlägt und diesen in die Werk
stückoberfläche eindrückt. Der Durchmesser des Laufes des
Bolzenschubgerätes entspricht dem größten Außendurchmesser
des Bolzens, der je nach Ausführungsform an einem Bolzenkopf
oder an einem Gewindeabschnitt vorliegt. Damit ergibt sich
insbesondere bei den nagelartig ausgebildeten Bolzen mit
Kopf die Schwierigkeit, dass eine Führung des Projektils
während der Ausstoßphase nur im Bereich des größten Durchmessers,
das ist der schmale Kopfbereich, erfolgt. Um zu ge
währleisten, dass der Bolzen zentrisch entlang der Seele des
Laufes läuft und rechtwinklig auf die Werkstückoberfläche
auftrifft, wird der Bolzen allgemein mit einer Führungshilfe
versehen. Diese Führungshilfe kann aus gelochten Scheiben,
sogenannten Rondellen bestehen, die in einem von dem Kopf
entfernten Bereich des Bolzens, beispielsweise hinter der
Bolzenspitze montiert sind. Die Rondellen bestehen bei
spielsweise aus Stahlblech oder aus Kunststoff und sind so
gestaltet, dass sie aufgrund der großen Kräfte beim Auftref
fen auf die Werkstückoberfläche aufreißen und von dem Bol
zenschaft weggeschleudert werden.
Während es bei Stahlrondellen teilweise erwünscht ist, dass
diese unter dem Kopf verbleiben und so die Flächenpressung
im Bereich des Bolzenkopfes verringern, so dürfen Kunst
stoffrondellen nicht in der fertigen Bolzenverbindung
verbleiben. Es hat sich nämlich gezeigt, dass die Kunst
stoffrondellen oftmals auf dem Bolzenschaft verbleiben und
sich in einer undefinierten Lage unter den Kopf des Bolzens
schieben. Bauteile, die mit solch einer fehlerhaften Verbin
dung montiert sind, weisen nicht die konstruktiv berechnete
Festigkeit auf, da das Setzungsverhalten der weichen Rondel
lenscheibe aus Kunststoff unterhalb des Bolzenkopfes bei der
Konstruktion nicht berücksichtigt werden kann und auch die
Eindringtiefe des Bolzens verringert ist.
Es ist daher die Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine
Vorrichtung anzugeben, mit der Bolzen ohne zusätzliche Ron
dellen gesetzt werden können.
Diese Aufgabe wird gelöst mit einer Bolzenführungseinheit
für das Setzen von rondellenlosen Bolzen in harte Werkstoffe
mit einem Bolzenschubgerät mit den Merkmalen des An
spruchs 1.
Mit der erfindungsgemäßen Bolzenführungseinheit können die
Bolzen ohne zusätzliche Zentrierhilfen in Form von Rondellen
oder dergleichen gesetzt werden. Die Bolzen werden dabei
entlag der Seele des Laufes des Bolzenschubgerätes beschleu
nigt und treffen senkrecht auf die Werkstückoberfläche, so
dass zum Eintreiben des Bolzens die größtmögliche Energie
zur Verfügung steht.
In einer bevorzugten Ausführungsform der Bolzenführungsein
heit besteht das Grundgehäuse aus einem Gehäusetopf und ei
nem Führungselement. Hierbei können die Nuten für die Kulis
sensteine auf einfache Weise in das Führungselement einge
bracht werden. Nach Montage der Kulissensteine, gegebenen
falls mit Druckfedern und Dämpfungselementen, wird das Füh
rungselement in den Gehäusetopf eingesetzt, so dass sich
insgesamt eine einfache und kostengünstige Konstruktion er
gibt.
Vorteilhaft ist weiterhin, dass die Kulissensteine an ihrer
zur Rohrmitte gewandten Führungskante eine bogenförmige Nut
aufweisen, die sich in axialer Richtung des Bolzendurch
trittskanals erstreckt. Mit dieser bogenförmigen Nut wird
der zylindrische Schaft des zu setzenden Bolzens über einen
größeren Teil seines Umfangs berührt und entsprechend in a
xialer Richtung geführt.
Bevorzugt weisen die Kulissensteine, in axialer Ansicht ge
sehen, eine Auflaufschränge auf, bei der die Führungskante
in einem Winkel α zur Seele der Laufbohrung verläuft. Bei
einer solchen Ausbildung der Kulissensteine müssen keine Ü
bergangsbereiche zwischen Schaft und Kopf am Bolzen selbst
vorgesehen sein. Der auf die Auflaufschräge auftreffende
Kopf erzeugt eine radiale Kraft, durch die die bevorzugt fe
dernd gelagerten Kulissensteine radial nach außen wegge
drückt werden.
Vorteilhaft ist weiterhin, dass die Kulissensteine eine Ab
laufschräge aufweisen, bei der die Führungskante in einem
Winkel α von der Seele der Laufbohrung nach außen hin ver
läuft. Durch die Ablaufschräge wird das Ausfedern der Kulis
sensteine in ihre Ausgangsposition zurück erleichtert. Es
wird insbesondere vermieden, dass nach Durchgang des Kopfes
ein oder mehrere Kulissensteine schlagartig in ihrer Aus
gangsposition zurück schnellen und hierdurch ein Impuls auf
den Bolzen ausgeübt wird. Weiterhin erleichtert die Ablauf
schräge das Einsetzen von Bolzen in den Lauf durch manuelles
Eindrücken von der Laufmündung her. Durch den sich auf die
Ablaufschräge aufschiebenden Bolzen werden dann die Kulis
sensteine gegen die Kraft von Rückstellelementen, insbeson
dere Druckfedern, aus ihrer ersten Endlage radial nach außen
bewegt und geben den Bolzendurchtrittskanal frei, so dass
der Bolzen insgesamt in den Lauf einschiebbar ist.
Es hat sich als vorteilhaft erwiesen, die Winkel α der Auf
lauf- bzw. Ablaufschräge in einem Bereich von 15° bis 25° zu
wählen.
Bevorzugt weisen die Kulissensteine zwischen der Auflauf
schräge und der Ablaufschräge einen Sattel auf, in dem die
Führungskante parallel zur Seele der Laufbohrung verläuft.
Mit der Anordnung eines Sattels wird der Kopf des Bolzens
über die Länge des Sattels zwischen den ausgefederten Kulis
sensteinen geführt. Durch den parallelen Sattelbereich wird
ermöglicht, dass die nach außen gedrückten Kulissensteine
ihre äußere Endlage einnehmen, bevor sie anschließend wieder
ausfedern, so dass Überschwinger vermieden werden.
Zur Stabilisierung ist es weiterhin vorteilhaft, dass zwi
schen dem Grundgehäuse und den Kulissensteinen jeweils ein
Dämpfungselement angeordnet ist. Mit diesen Dämpfungselemen
ten wird vermieden, dass die Kulissensteine beim radialen
Ausfedern hart auf das Grundgehäuse schlagen. Es wird somit
zum einen der Verschleiß gemindert und zum anderen ein Fe
der-Dämpfer-System geschaffen, das Schwingungen minimiert.
Vorzugsweise weist die Bolzenführungseinheit drei Kulissen
steine auf, die um jeweils 120° zueinander versetzt angeord
net sind. Durch die drei Kulissensteine wird bei gleichzei
tig kompakter Baugröße der Bolzenführungseinheit eine beson
ders exakte Führung des Bolzens entlang der Seele des Bol
zendurchtrittkanals erreicht.
Weitere Merkmale und vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfin
dung ergeben sich aus den Unteransprüchen und der nachfol
genden Beschreibung.
Die Erfindung wird anschließend anhand eines Ausführungsbei
spiels und mit Bezug auf die Zeichnungen näher erläutert.
Die Figuren zeigen im einzelnen:
Fig. 1 Ein Bolzenschubgerät mit aufgesetzter Bolzenfüh
rungseinheit in perspektivischer Ansicht;
Fig. 2 Eine auf ein Bolzenschubgerät aufgesetzte Bolzen
führungseinheit in teilweiser axialer Schnittan
sicht;
Fig. 3 Die Ansicht aus Fig. 2 mit einem im Bolzendurch
rittskanal befindlichen Kopfbolzen;
Fig. 4a Eine radiale Schnittansicht entlang der Linie A A
in Fig. 2; und
Fig. 4b die Ansicht aus Fig. 4a mit ausgefederten Kulis
sensteinen.
Fig. 1 zeigt ein Bolzenschubgerät 100. In einem Handgriff
104 ist ein Magazin 106 eingearbeitet, in dem sich Zündkar
tuschen befinden. Durch Betätigung des Abzugs 102 wird eine
Zündkartusche in eine Pulverkammer eingeführt und gezündet,
wodurch ein Kolben in dem Lauf 109 nach vorne beschleunigt
wird. Durch die Dämpfungseinheit 107 wird eine Übertragung
der Rückstoßkraft auf die Laufspitze und damit auf die Werk
stückoberfläche gemindert. Auf den Lauf 109 ist die erfin
dungsgemäße Bolzenführungseinheit 10 mittels Klemmschrauben
12 aufgesetzt.
In Fig. 2 ist eine Laufeinheit 110 eines Bolzenschubgerätes
100 mit einer aufgesetzten Bolzenführungseinheit 10 im
Schnitt gezeigt. Der Bolzendurchtrittskanal 14 der Bolzen
führungseinheit 10 liegt in Flucht der Laufbohrung 109.1 der
Laufeinheit 110. Die Bolzenführungseinheit 10 besteht im we
sentlichen aus einem Gehäusetopf 11.1 und einem Führungsele
ment 11.2, die zusammen ein Grundgehäuse 11 bilden. In das
Führungselement 11.2 sind Nuten eingefräst, die sich radial,
ausgehend von der Seele 109.1, nach Außen erstrecken und in
denen die Kulissensteine 20.1 angeordnet sind. Zwischen dem
Grundgehäuse 11 und dem Kulissenstein 20.1 ist eine Druckfe
der 16.1 sowie ein Dämpfungselement 18.1 angeordnet. Aus dem
Bolzendurchtrittskanal 14 der Bolzenführungseinheit 10 ist
in der Darstellung der Fig. 2 ein Kopfbolzen 200 ausgetre
ten. Der Kopfbolzen 200 weist eine Bolzenspitze 202, einen
Bolzenschaft 206 und einen Bolzenkopf 208 auf.
Fig. 4a zeigt in einem radialen Schnitt die Anordnung der
Kulissensteine 20.1, 20.2, 20.3 in ihrer Ruhelage, einer
ersten Endlage. Dabei ragen die Kulissensteine teilweise,
insbesondere mit ihren innen liegenden Führungskanten 25.1,
25.2, 25.3 in den Bolzendurchtrittskanal 14 hinein. Beim
Durchtritt des Kopfbolzens 200 durch den Durchtrittskanal 14
werden die Kulissensteine 20.1, . . ., 20.3 gegen die von den als
Druckfedern ausgebildeten Rückstellelementen 16.1, . . ., 16.3
ausgeübte Kraft radial nach außen gedrückt, bis sie an den
Dämpfungselementen 18.1, . . ., 18.3 anschlagen. Die Dämpfungs
elemente 18.1, . . ., 18.3 sind zu einem Dämpfungsringelement 19
verbunden, dessen Außendurchmesser in etwa dem Innendurch
messer des Gehäusetopfes 11.1 entspricht. Somit kann durch
Austausch des einstückigen Dämpfungsringelements eine einfa
che Wartung oder eine anwendungsabhängige Anpassung des
Dämpfungsgrades vorgenommen werden.
Bei der hier dargestellten Ausführungsform ist der Federweg
der Kulissensteine 20.1, . . ., 20.3 so gewählt, dass er der Dif
ferenz zwischen dem Radius des Bolzenschaftes 206 und dem
Radius des Bolzenkopfes 208 entspricht und vorzugsweise 2 mm
beträgt.
Bei einer maximalen Auslenkung der Kulissensteine
20.1, . . ., 20.3 nach außen wird eine in Fig. 4b dargestellte
zweite Endlage eingenommen, bei der der Querschnitt des Bol
zendurchtrittskanals wenigstens so weit von den Kulissen
steinen 20.1, . . ., 20.3 freigegeben ist, dass der Bolzen 200
den Bolzendurchtrittskanal 14 passieren kann.
Dieselbe Position der Kulissensteine 20 ist in axialer An
sicht in Fig. 3 dargestellt. Der Außendurchmesser des Bolzenkopfes
208 entspricht der Öffnungsweite der Laufbohrung
109.2 und des sich anschließenden Durchtrittkanals 14 der
Bolzenführungseinheit 10. Beim Auftreffen des Bolzenkopfes
208 auf die Auflaufschräge 21 wird der Kulissenstein 20 nach
außen ausgelenkt und gegen das Dämpfungselement 18 gedrückt.
Die Geometrie eines Kulissensteins 20 in einer bevorzugten
Ausführungsform ist in Fig. 5 dargestellt. Im Eintrittsbe
reich - das ist bei einer auf ein Bolzenschubgerät 100 auf
gesetzten Bolzenführungseinheit 10 der dem Lauf 109 zuge
wandte Bereich - ist die Unterkante um einen Winkel α gegen
über der Seelenachse des Bolzendurchtrittskanals 14 geneigt.
Durch die so ausgebildete Auflaufschräge 21 wird das Abglei
ten des Bolzenkopfes 208 erleichtert. Es schließt sich ein
Sattel 22 an, in dem der Bolzenkopf 208 entlang der Unter
kante gleitet, ohne eine weitere Auslenkung des Kulissen
steins in radialer Richtung zu bewirken. Um das allmähliche
Rückfedern des Kulissensteins 20 in seine Ausgangslage zu
erleichtern, ist im Austrittsbereich des Bolzens aus der
Führungseinheit 10 eine Auslaufschräge 23 angeordnet, die in
einem Winkel α2 gegenüber der Laufseele 109.1 geneigt ist.
Die Winkel α1 und α2 betragen etwa 15° bis 25° Grad.
Zur Aufnahme des Rückstellelements 16, das hier als Schrau
ben Druckfeder ausgebildet ist, weist die dargestellte Aus
führungsform eines Kulissensteins 20 eine Sackbohrung 24
auf.
In einer radialen Ansicht eines Kulissensteins 20, die in
Fig. 6 dargestellt ist, ist die innere Führungskante 25
vorzugsweise mit einer bogenförmigen Nut mit einem Radius RI
versehen. Mittels dieser Nut schmiegt sich die Führungskante
25 so lange an den Bolzenschaft 206 an und führt den Bolzen,
bis der Bolzenkopf 208 auf die Auflaufschräge 21 tritt und
die Auslenkung des Kulissensteins bewirkt.
Die Funktion der erfindungsgemäßen Bolzenführungseinheit 10
sei nachfolgend erläutert.
In einem Bolzenschubgerät 100 mit aufgesetzter Bolzenfüh
rungseinheit 10 wird ein Kopfbolzen 200 von vorn, also in
den Bolzendurchtrittskanal 14 der Bolzenführungseinheit 10
eingesetzt. Schon beim Einsetzen des Bolzens mit dem Bolzen
kopf 208 voran werden die Kulissensteine 20.1, . . ., 20.3 ausge
lenkt. Diese federn nach Durchgang des Bolzenkopfes 208 zu
rück und pressen mit ihrer bogenförmig ausgebildeten Füh
rungskante 25 auf den Bolzenschaft 206.
Durch Zünden einer Zündkartusche in der Abfeuereinheit 108
wird ein in den Figuren nicht dargestellter Kolben beschleu
nigt, der durch die Laufbohrung 109.2 der Laufeinheit 110
hindurch tritt, bis er auf den Bolzenkopf 208 trifft. Der
Kopfbolzen 200 wird durch den Kolben in Richtung der Aus
trittsöffnung des Bolzendurchtrittskanals 14 an der Bolzen
führungseinheit 10 beschleunigt. Hierbei wird der Bolzen 200
an seinem Bolzenschaft 206 so lange durch die daran anlie
genden Kulissensteine 20.1, . . ., 20.3 geführt, bis der Bolzen
kopf 208 auf die Auflaufschräge 21 trifft und die Auslenkung
der Kulissensteine 20.1, . . ., 20.3 bewirkt.
Nach dem Durchgang des Bolzenkopfes 208 federn die Kulissen
seine 20.1, . . ., 20.3 in ihre Ausgangslage zurück. Je nach Län
ge des Bolzen und/oder der Härte des Montageuntergrundes
kann ein solcher Kolbenhub an dem Bolzenschubgerät 100 ge
wählt sein, dass der Kolben aus der Laufeinheit 110 austritt
und den Kopfbolzen durch die Bolzenführungseinheit 10 hin
durchpresst. In diesem Fall wird das Auslenken der Kulissen
steine 20.1, . . ., 20.3 auch durch den Kolben bewirkt; ein Rück
federn der Kulissensteine erfolgt dann erst nach Rückzug des
Kolbens.
10
Bolzenführungseinheit
11
Grundgehäuse
11.1
Gehäusetopf
11.2
Führungselement
12
Klemmschrauben
14
Bolzendurchtrittskanal
16.1
. . .
16.3
Druckfedern
18.1
. . .
18.3
Dämpfungselemente
19
Dämpfungsringelement
20.1
. . .
20.3
Kulissensteine
21
Auflaufschräge
22
Sattel
23
Ablaufschräge
24
Sackbohrung
25
Führungskante
100
Bolzenschubgerät
102
Abzug
104
Handgriff
106
Magazin
107
Dämpfungeinheit
108
Abfeuereinheit
109
Lauf
109.1
Seele
109.2
Laufbohrung
110
Laufeinheit
200
Kopfbolzen
202
Bolzenspitze
206
Bolzenschaft
208
Bolzenkopf
Claims (16)
1. Bolzenführungseinheit (10) für das Setzen von rondellen
losen Bolzen (200) in harte Werkstoffe mit einem Bolzen
schubgerät (100),
bestehend aus einem Grundgehäuse (11) mit einem Bolzen durchtrittskanal (14) und wenigstens zwei am Umfang des Bolzendurchtrittskanals (14) angeordneten Kulissensteinen (20), die in dem Grundgehäuse (11) axial festgelegt und die in radialer Richtung so verschiebbar angeordnet sind, dass in einer ersten Endlage der Kulissensteine (20) zwi schen den zum Zentrum des Grundgehäuses (11) gewandten Führungskanten (25) der Kulissensteine (20) ein lichter Durchtrittskanal mit einem Inkreisdurchmesser d1 gebildet ist, der gleich wie oder kleiner als der Durchmesser dL der Laufbohrung (109.2) ist
und dass in einer zweiten Endlage der Kulissensteine (20) zwischen den zum Zentrum des Grundgehäuses (11) gewandten Führungskanten (25) der Kulissensteine (20) ein lichter Durchtrittskanal mit einem Inkreisdurchmesser d2 gebildet ist, der größer als oder gleich wie d1 ist.
bestehend aus einem Grundgehäuse (11) mit einem Bolzen durchtrittskanal (14) und wenigstens zwei am Umfang des Bolzendurchtrittskanals (14) angeordneten Kulissensteinen (20), die in dem Grundgehäuse (11) axial festgelegt und die in radialer Richtung so verschiebbar angeordnet sind, dass in einer ersten Endlage der Kulissensteine (20) zwi schen den zum Zentrum des Grundgehäuses (11) gewandten Führungskanten (25) der Kulissensteine (20) ein lichter Durchtrittskanal mit einem Inkreisdurchmesser d1 gebildet ist, der gleich wie oder kleiner als der Durchmesser dL der Laufbohrung (109.2) ist
und dass in einer zweiten Endlage der Kulissensteine (20) zwischen den zum Zentrum des Grundgehäuses (11) gewandten Führungskanten (25) der Kulissensteine (20) ein lichter Durchtrittskanal mit einem Inkreisdurchmesser d2 gebildet ist, der größer als oder gleich wie d1 ist.
2. Bolzenführungseinheit (10) nach Anspruch 1, dadurch ge
kennzeichnet, dass die Kulissensteine (20) jeweils durch
ein federndes Rückstellelement (16) in der ersten Endlage
gehalten sind.
3. Bolzenführungseinheit (10) nach Anspruch 1 oder 2, da
durch gekennzeichnet, dass das Grundgehäuse (11) aus einem
Gehäusetopf (11.1) und einem Führungselement (11.2)
besteht.
4. Bolzenführungseinheit (10) nach einem der Ansprüche 1 bis
3, dadurch gekennzeichnet, dass die Kulissensteine (20)
an ihrer zum Bolzendurchtrittskanal (14) gewandten Füh
rungskante (25) jeweils eine bogenförmige Nut aufweisen,
die sich in axialer Richtung des Bolzendurchtrittskanals
(14) erstreckt.
5. Bolzenführungseinheit (10) nach einem der Ansprüche 1 bis
4, dass der Radius RI der bogenförmigen Nut dem Radius des
Bolzenschafts (206) entspricht.
6. Bolzenführungseinheit (10) nach einem der Ansprüche 1 bis
5, dass in axialer Ansicht die Kulissensteine (20) eine
Auflaufschräge (21) aufweisen, bei der die Führungskante
(25) in einem Winkel α zur Seele (109.1) der Laufbohrung
(109.2) verläuft.
7. Bolzenführungseinheit (10) nach Anspruch einem der An
sprüche 1 bis 6, dass in axialer Ansicht die Kulissen
steine (20) eine Ablaufschräge (22) aufweisen, bei der
die Führungskante (25) in einem Winkel α von der Seele
der Laufbohrung (109.2) nach außen hin verläuft.
8. Bolzenführungseinheit (10) nach Anspruch 6 oder 7, da
durch gekennzeichnet, dass der Winkel α 15° bis 25° be
trägt.
9. Bolzenführungseinheit (10) nach einem der Ansprüche 6 bis
8, dadurch gekennzeichnet, dass die Kulissensteine (20)
zwischen der Auflaufschräge (21) und der Ablaufschräge
(23) einen Sattel (22) aufweisen, bei dem die Führungskante
(25) parallel zur Seele (109.1) der Laufbohrung
(109.2) verläuft.
10. Bolzenführungseinheit (10) nach Anspruch 9, dadurch ge
kennzeichnet, dass der Sattel (22) eine Länge von 1 mm
bis 4 mm, vorzugsweise 2 mm, hat.
11. Bolzenführungseinheit (10) nach einem der Ansprüche 1 bis
10, dadurch gekennzeichnet, dass die Rückstellelemente
(16) Druckfedern mit eine Federrate von 0,3 bis 0,6 N/mm
sind.
12. Bolzenführungseinheit (10) nach einem der Ansprüche 1 bis
11, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen dem Grundgehäu
se (11) und den Kulissensteinen (20) jeweils ein Dämp
fungselement (18) angeordnet ist.
13. Bolzenführungseinheit (10) nach Anspruch 12, dadurch ge
kennzeichnet, dass die Dämpfungselemente (18) zu einem in
einen Gehäusetopf (11.1) des Grundgehäuses (11) einsetz
baren Dämpfungsringelement (19) verbunden sind.
14. Bolzenführungseinheit (10) nach Anspruch 12 oder 13, da
durch gekennzeichnet, dass die Dämpfungselemente (18) aus
einem Elastomer mit einer Härte von 85 bis 95 Shore(A)
gebildet sind.
15. Bolzenführungseinheit (10) nach einem der Ansprüche 1 bis
14, gekennzeichnet durch 3 Kulissensteine (20.1, 20.2,
20.3), die um jeweils 120° zueinander versetzt angeordnet
sind.
16. Bolzenschubgerät (100) mit einer Bolzenführungseinheit
(10) gemäß einem der Ansprüche 1 bis 15, wobei die Bol
zenführungseinheit (10) über wenigstens zwei am Umfang
des Grundgehäuses (11) angeordnete Klemmschrauben (12)
mit dem Lauf (10) verbunden ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE2000158034 DE10058034A1 (de) | 2000-11-23 | 2000-11-23 | Bolzenführungseinheit |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE2000158034 DE10058034A1 (de) | 2000-11-23 | 2000-11-23 | Bolzenführungseinheit |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE10058034A1 true DE10058034A1 (de) | 2002-06-06 |
Family
ID=7664301
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE2000158034 Withdrawn DE10058034A1 (de) | 2000-11-23 | 2000-11-23 | Bolzenführungseinheit |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE10058034A1 (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE10306880A1 (de) * | 2003-02-19 | 2004-09-09 | Hilti Ag | Brennkraftbetriebenes Setzgerät |
| US6948647B1 (en) | 2004-05-25 | 2005-09-27 | Black & Decker Inc. | Anti-slip shingle grip for fastening tool |
-
2000
- 2000-11-23 DE DE2000158034 patent/DE10058034A1/de not_active Withdrawn
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE10306880A1 (de) * | 2003-02-19 | 2004-09-09 | Hilti Ag | Brennkraftbetriebenes Setzgerät |
| DE10306880B4 (de) * | 2003-02-19 | 2005-02-17 | Hilti Ag | Brennkraftbetriebenes Setzgerät |
| US6948647B1 (en) | 2004-05-25 | 2005-09-27 | Black & Decker Inc. | Anti-slip shingle grip for fastening tool |
| US7210607B2 (en) | 2004-05-25 | 2007-05-01 | Black & Decker Inc. | Anti-slip shingle grip for fastening tool |
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| OP8 | Request for examination as to paragraph 44 patent law | ||
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