DE10057640A1 - Bruchtrennkerben - Google Patents
BruchtrennkerbenInfo
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Abstract
Die Erfindung betrifft die Ausbildung von Bruchtrennkerben zur Bruchtrennung von Gusseisenwerkstoffen und Kerbeinlagen zur Formung der Bruchtrennkerben. DOLLAR A Aufgabe der Erfindung ist es, eine Bruchtrennkerbe zur Verfügung zu stellen, welche den Bruchverlauf bei der Bruchtrennung von Gusseisenmaterialien positiv beeinflusst und welche mit niedrigen Kosten und geringerem technischen Aufwand herstellbar ist. DOLLAR A Die Konzeption der erfindungsgemäßen Lösung der Aufgabe besteht darin, dass die Kerbspitzenwinkel der Bruchtrennkerbe für Gusseisenwerkstoffe gegen Null gehen, also im Extremfall parallel verlaufen oder aber so klein als möglich gehalten werden und dass weiterhin die Kerbspitzen einen großen Kerbspitzenradius aufweisen, wobei die Kerbtiefe und der Kerbspitzenradius in Abhängigkeit der Spannungsformzahl derart bestimmt wird, dass die Spannungsformzahl so hoch wie möglich gewählt wird. DOLLAR A Die Vorteile der Erfindung bestehen darin, dass der Bruchverlauf in einer Ebene verläuft und die sich ergebenden Bruchflächen gleichmäßiger sind und nicht schräg zum Bruchband hin verlaufen und dass die Kerbeinlagen einfacher und kostengünstiger herstellbar sind.
Description
Die Erfindung betrifft die Ausbildung von Bruchtrennkerben zur Bruchtrennung
von Gusseisenwerkstoffen und Kerbeinlagen zur Formung der
Bruchtrennkerben.
In beinahe allen Bereichen des Maschinen-, Anlagen- und Fahrzeugbaues
werden Gusseisenwerkstoffe eingesetzt. Es sind verschiedene
Gusseisenwerkstoffe bekannt, wie z. B. Grauguss (GG), Gusseisen mit
Kugelgraphit (GGG), Gusseisen mit Lamellengraphit (GGL) und Gusseisen mit
Vermikulargraphit (GGV). Die Bauteile aus diesen Materialien werden
gegossen. Die Eigenschaften der verschiedenen Modifikationen variieren bei
einigen Parametern, jedoch sind alle Modifikationen durch die Sprödigkeit der
Gusseisenwerkstoffe geprägt. Die weitere mechanische Bearbeitung von
Gusseisen gestaltet sich durch die besondere Sprödigkeit häufig
problematisch.
Komplexere Bauteile können aus einzeln gegossenen und anschließend
bearbeiteten Bauteilen zusammengesetzt oder auch, zur Vermeidung von
aufwendigen Bearbeitungsschritten und der Nutzung anderer Vorteile, in einem
Stück gegossen, anschließend zur Montage und Integration weiterer Bauteile
getrennt und danach wieder passgenau zusammengesetzt werden.
Ein Beispiel für beide Verfahren ist die Fertigung von Zylinderkurbelgehäusen,
den Kernbauteilen von Verbrennungsmotoren. Die Kurbelgehäuse und die
Lagerdeckel können getrennt oder auch in einem Stück gegossen werden.
Das Gießen der Zylinderkurbelgehäuse in einem Stück bringt dabei erhebliche
Vorteile für die Passgenauigkeit und die Stabilität.
Um die Montage der Kurbelwelle vornehmen zu können, wird das
Zylinderkurbelgehäuse bei dem genannten Verfahren durch Bruchtrennung
getrennt. Dabei wird eine Bruchtrennkerbe in geeigneter Geometrie und an
geeigneter Stelle in das Zylinderkurbelgehäuse eingebracht und als
Sollbruchstelle für den Trennungsbruch genutzt.
Die Bruchtrennkerben können nach dem Gießen in das Bauteil eingebracht
werden oder auch beim Gießen durch Kerbeinlagen entstehen.
Ein im Stand der Technik unbefriedigend gelöstes Problem bei der
Bruchtrennung ist die Sicherstellung eines exakten Bruchverlaufes.
Gesichert und im Stand der Technik beschrieben ist, dass die Kerbgeometrie
einen Einfluss auf den Bruchverlauf besitzt.
In der Europäische Patentschrift EP 0 868 614 B1 wird vorgeschlagen
Bruchtrennkerben 1 vorzusehen, deren Form so spitz wie technisch irgend
möglich ist. Schematisch ist dies in Fig. 1 dargestellt. Der formgebende Radius
der Kerbspitze 4, im folgenden auch als Kerbspitzenradius (R) 5 bezeichnet,
wird dabei mit R = 0 (was streng genommen unmöglich ist) bis R ≦ 0,45 mm
angegeben. Diese Bruchtrennkerben werden gemäß der o. g. Schrift mittels am
Gusskern vorgesehener gesonderter Vorsprünge beim Gießen erzeugt. Die
gesondert vorgesehenen Vorsprünge werden auch als Kerbeinlagen 8
bezeichnet. Sie haben die Funktion, die Geometrie der Bruchtrennkerben beim
Gießen im Bauteil zu hinterlassen. Außerdem wirken sie auf die Struktur des
sie umgebenden Materials durch einen Kühleffekt beim Gießen, bedingt durch
die Wärmespeicherkapazität des Materials der Kerbeinlage. Da die
Kerbeinlagen sich wie Kühleisen verhalten, ermöglichen sie durch
Beschleunigung der Abkühlgeschwindigkeit im Kerbgrundbereich die
Entstehung von Weißeinstrahlung. Das heißt, je größer die
Wärmespeicherkapazität der Kerbeinlage ist, desto größer ist auch die positive
Auswirkung auf die Struktur des die Kerbeinlage umgebenden Materials und
letztlich auf die sich beim Bruchtrennen ergebenden Bruchverläufe.
Als besonders nachteilig an diesem Stand der Technik ist zu nennen, dass die
Herstellung der Kerbeinlagen aufgrund der scharfkantigen Kerbspitzen sehr
aufwendig ist und auch, dass die zu erreichende Rauhigkeit an den
Seitenflächen der Kerbspitzen, den Kerbflanken 2, nur mit hohem technischen
Aufwand realisierbar ist.
Daraus folgen sehr hohe Anfertigungskosten. Alternativ dazu führt eine zu
große Rauhigkeit der Kerbeinlagen zu schlechteren Bruchergebnissen. D. h.,
der Bruchverlauf kann nur dann einigermaßen vertretbare Ergebnisse zeigen,
wenn die Kerbeinlagen mit sehr hoher Genauigkeit und geringer Rauhigkeit
und folglich mit sehr hohen Anfertigungskosten hergestellt werden.
Ein Kerbspitzenwinkel 3 von α = 15° ruft bereits sehr schlechte Bruchergebnisse
hervor. Die scharfe Kerbspitze ermöglicht zudem nur eine geringe Belastung
bei Risseintritt und hat ansonsten kaum Einfluss auf den Bruchverlauf, weil der
Riss zu früh eintreten und somit vor dem Risseintritt die Spaltbruchspannung
nur für den Kerbgrund und nicht für den gesamten Bruchflächenquerschnitt
erreicht werden kann.
Davon ausgehend ist es Aufgabe der Erfindung, eine Bruchtrennkerbe zur
Verfügung zu stellen, welche den Bruchverlauf bei der Bruchtrennung von
Gusseisenmaterialien positiv beeinflusst und welche mit niedrigeren Kosten
und geringerem technischen Aufwand herstellbar ist.
Die Konzeption der erfindungsgemäßen Lösung der Aufgabe besteht darin,
dass die Kerbspitzenwinkel der Bruchtrennkerbe für Gusseisenwerkstoffe
gegen Null gehen, also im Extremfall parallel verlaufen oder aber so klein als
möglich gehalten werden und dass weiterhin die Kerben an ihren Enden
Rundungen aufweisen, wobei diese Rundungen (Kerbspitzenradius) und die
Kerbtiefe unter Berücksichtigung der Sollbruchfläche (Breite und Dicke des
Bauteils) in Abhängigkeit der Spannungsformzahl derart bestimmt werden,
dass die Spannungsformzahl so hoch wie möglich gewählt wird.
Die Kerbeinlagen für die erfindungsgemäßen Bruchtrennkerben sind
korrespondierend gestaltet und somit dadurch gekennzeichnet, dass die
Kerbflanken parallel ausgebildet sind oder mit Rücksicht auf die Entformung
der Kerbeinlagen mit einem geringen Kerbspitzenwinkel gestaltet sind, wobei
aber der Kerbspitzenradius in Abhängigkeit der Bauteilgeometrie und großer
Spannungsformzahlen so groß wie möglich gewählt wird und dadurch an den
Kerbspitzen relativ viel Material für die Weißeinstrahlung in das
Gusseisenmaterial vorhanden ist.
Die Vorteile der Verwendung der erfindungsgemäßen Kerbeinlage und der
dadurch erhaltenen erfindungsgemäßen Bruchtrennkerbe bestehen darin, dass
vor dem Risseintritt die Spaltbruchspannung für den gesamten
Sollbruchflächenquerschnitt erreicht wird, somit der Bruchverlauf in einer
Ebene verläuft und die sich ergebenden Bruchflächen bei
Gusseisenwerkstoffen und insbesondere bei Gusseisen mit Vermikulargraphit
GGV gleichmäßiger sind und nicht schräg zum Bruchrand hin verlaufen und
dass die Kerbeinlagen und damit letztlich die Bruchtrennkerbe infolge der
großen Kerbspitzenradien und geringeren Anforderungen an die Rauhigkeit
einfacher und kostengünstiger herstellbar sind.
Weitere Einzelheiten, Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus
der nachfolgenden Beschreibung von Ausführungsbeispielen mit Bezugnahme
auf die zugehörigen Zeichnungen. Es zeigen:
Fig. 1: Schnitt Kerbgeometrie gemäß EP 0 868 614 B1
Fig. 1.1: Schnitt Kerbspitzenradius
Fig. 2: Erfindungsgemäße Kerbgeometrie mit parallelen Kerbflanken
Fig. 2.1: Schnitt Kerbspitzenradius
Fig. 3: Erfindungsgemäße Kerbgeometrie mit kleinem Kerbflankenwinkel
Fig. 3.1: Schnitt Kerbspitzenradius
Fig. 4: Erfindungsgemäße Kerbeinlage mit parallelen Kerbflanken
Fig. 5: Erfindungsgemäße Kerbeinlage mit einem Kerbflankenwinkel von 3°
Als Ausführungsbeispiel zeigt Fig. 2 eine erfindungsgemäße Kerbgeometrie für
eine Bruchtrennkerbe 1 zur Anwendung für die Herstellung von
Zylinderkurbelgehäusen.
Zur Gestaltung der Kerbspitzengeometrie werden übliche Diagramme zur
Auswahl der Spannungsformzahl je nach Art der eingebrachten
Bruchtrennbelastung und Bauteilform verwendet.
Beim Bruchtrennen der Kurbelwellenlagerdeckel wird die Belastung durch
Zugbeanspruchung der Lagerdeckel eingebracht. Daher wurde zur Anpassung
der Kerbspitzengeometrie das Spannungsformzahl - Diagramm der
Zugbeanspruchung für Flachstahl herangezogen.
Mit Hilfe derartiger Diagramme werden Spannungsformzahlen zur Gestaltung
von Bruchtrennkerben für Bauteile, die bei Beanspruchung nicht zu Bruch
gehen sollen, bestimmt, indem man versucht, in dem tiefsten Bereich des
Diagramms bei niedrigen Spannungsformzahlen zu bleiben.
In vorliegendem Fall werden einem Vorurteil der Fachwelt entgegen für die
Gestaltung der Kerbgeometrie die größtmöglichen Formzahlen verwendet und
überraschenderweise sehr gute Ergebnisse erzielt.
Der Kerbflankenwinkel 3 ist α = 0, wie aus Fig. 2 hervorgeht, d. h. die
Kerbflanken 2 sind an den Kerbspitzen 4 parallel zueinander.
Für den Fall des Kurbelgehäuses wurde für die Kerbspitzengeometrie der
Kerbeinlagen 8 bei eingegossenen Kerben nach Ermittlung eine Kerbtiefe 6
von 1,2 mm ein Kerbspitzenradius 5 von R = 0,8 mm bei einer
Spannungsformzahl von 3,0 ermittelt. Gleichfalls vorteilhafte Ergebnisse
werden bereits ab Spannungsformzahlen von 2,0 erreicht. Der
Kerbspitzenradius 5 sollte dabei aber größer als 0,45 mm ausgebildet sein, um
der erfindungsgemäßen Konzeption zu entsprechen.
Für den Fall, dass Entformungsprobleme auftreten, werden die Kerbflanken 2
gemäß Fig. 3 so gestaltet, dass der Kerbflankenwinkel 3 größer als 0° ist. Im
vorliegenden Beispielfall beträgt α = 3°. Ebenso können Kerbflankenwinkel 3
zwischen 0° und 20° erfindungsgemäß erfolgreich angewandt werden, wenn
die Kerbspitzenradien 5 an die Bauteilgeometrie angepasst gewählt werden,
das heißt, je größer das Bauteil ist, desto größer ist der Kerbspitzenradius zu
wählen.
In Fig. 4 ist eine Kerbeinlage 8 dargestellt, welche beim Gießen zur Erzeugung
von erfindungsgemäßen Bruchtrennkerben 1 in Zylinderkurbelgehäusen
angewandt wird. Die Kerbeinlage 8 kann zu Positionierungszwecken
Zentrierbohrungen 9 aufweisen. Der Kerbspitzenradius 5 wurde mit 0,8 mm
ausgeführt, die Dicke 7 der Kerbeinlage 8 beträgt 1,6 mm bei einer
Gesamtlänge der Kerbeinlage 8 von ca. 80 mm. Die mit dieser Kerbeinlage
erzeugten Kerbgeometrien entsprechen den in Fig. 2 und Fig. 2.1 dargestellten
Bruchtrennkerben 1.
Fig. 5 zeigt, wie eine Kerbeinlage 8 gestaltet ist, um Bruchtrennkerben 1
gemäß Fig. 3 und Fig. 3.1 zu erzeugen. Werden Probleme bei der Entformung
der Kerbeinlagen 8 erwartet, so kann man die die Kerbflanken 2 erzeugenden
Flächen mit einem Winkel zwischen 0° und 15° zur Horizontalen ausbilden.
Vorteilhaft wurde in Fig. 3.1 ein Winkel von 3° verwendet, um
Entformungsproblemen vorzubeugen.
Die Vorteile der Erfindung sind insbesondere einfache und schnelle Anfertigung
der Kerbeinlagen 8, da keine geringe Rauhigkeit und keine scharfen Spitzen
der Kerbeinlagen erforderlich sind. Dennoch werden gute Bruchergebnisse bei
geringeren Anfertigungskosten für die Kerbeinlagen im Vergleich zu den sehr
scharfspitzigen Kerben erzielt, bei denen die Kerbspitzenflanken 2 mit der
Horizontalen einen Kerbflankenwinkel 3 von α = 15° bilden.
Zudem liegt bei den Kerbeinlagen 8 gemäß Fig. 4 und 5 mit gerundeten
Kerbenden ein größeres Materialvolumen der Kerbeinlagen in der
Gussschmelze. Da die Kerbeinlagenenden sich in der Gussschmelze auch wie
Kühleisen verhalten, kann bei Kerbeinlagen mit gerundeten Enden mehr
Weißeinstrahlung im Kerbgrundbereich erzielt werden als bei solchen mit
scharfen Kerbspitzen. Die Weißeinstrahlung aber wiederum begünstigt
ebenfalls in gewissem Rahmen einen guten Bruchverlauf.
Ein guter Bruchverlauf erfordert einen Kerbflankenwinkel 3 von α gegen 0
sowie die Anpassung der Kerbgeometrie (Kerbtiefe 6 und Kerbspitzenradius 5)
an die Bauteilgeometrie. Hierdurch wird die Universalität der
erfindungsgemäßen Konzeption deutlich. Die offenbarten Ausführungsbeispiele
zeigen die Kombination von Kerbflankenwinkel 3, Kerbspitzenradius 5 und
Kerbtiefe 6 nur für ein konkretes Ausführungsbeispiel, wohingegen die
Konzeption der Erfindung eine Vielzahl von möglichen Variationen der
genannten Parameter beinhaltet.
Ein kleines Bauteil erfordert entsprechend klein dimensionierte Kerbspitzen
(kleinerer Kerbspitzenradius 5, geringere Kerbtiefe 6), ein größeres Bauteil
erfordert dagegen eine entsprechend größere Dimensionierung.
1
Bruchtrennkerbe
2
Kerbflanke
3
Kerbflankenwinkel, Kerbspitzenwinkel α
4
Kerbspitze
5
Kerbspitzenradius R
6
Kerbtiefe
7
Dicke der Kerbeinlage
8
Kerbeinlage
9
Zentrierbohrungen
Claims (9)
1. Bruchtrennkerbe, dadurch gekennzeichnet, dass die
Kerbspitzenwinkel 3 der Bruchtrennkerbe 1 für Gusseisenwerkstoffe
zwischen 0° und 20° aufweisen und dass weiterhin die Kerbspitzen 4
der Bruchtrennkerben 1 eine Rundung an den Kerbenden mit einem
Kerbspitzenradius 5 aufweisen.
2. Bruchtrennkerbe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass
die Kerbtiefe 6 und der Kerbspitzenradius 5 der Bruchtrennkerbe 1
unter Berücksichtigung der Bauteilgeometrie in Abhängigkeit der
Spannungsformzahl derart bestimmt wird, dass die Spannungsformzahl
so hoch wie möglich gewählt wird.
3. Bruchtrennkerbe nach einem der Ansprüche 1 bis 2, dadurch
gekennzeichnet, dass jeder Kerbspitzenwinkel 3 der Bruchtrennkerbe
1 kleiner als 20° und größer als 5° ausgebildet ist.
4. Bruchtrennkerbe nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch
gekennzeichnet, dass jeder Kerbspitzenwinkel 3 der Bruchtrennkerbe
1 kleiner als 5° ausgebildet ist.
5. Bruchtrennkerbe nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch
gekennzeichnet, dass die Spannungsformzahl größer als 2 für die
Bestimmung der Kerbtiefe 6 und des Kerbspitzenradius 5 gewählt wird.
6. Bruchtrennkerbe nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch
gekennzeichnet, dass die Spannungsformzahl größer oder gleich 3 für
die Bestimmung der Kerbtiefe 6 und des Kerbspitzenradius 5 gewählt
wird.
7. Bruchtrennkerbe nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch
gekennzeichnet, dass der Kerbspitzenradius 5 größer als 0,45 mm
ausgebildet ist.
8. Bruchtrennkerbe nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch
gekennzeichnet, dass der Kerbspitzenradius 5 größer oder gleich 0,8 mm
ausgebildet ist.
9. Kerbeinlagen für die Herstellung von Bruchtrennkerben gemäß einem
der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die
Kerbeinlagen 8 in dem die Kerbgeometrie erzeugenden Bereich
Flächen für Kerbflanken 2 aufweisen, welche parallel zueinander
ausgebildet sind oder die mit Rücksicht auf die Entformung der
Kerbeinlagen 8 mit einem geringen Kerbspitzenwinkel 3 gestaltet sind,
wobei aber der Kerbspitzenradius 5 und die Kerbtiefe 6 in Abhängigkeit
großer Spannungsformzahlen so groß wie möglich gewählt werden und
dadurch an den Kerbspitzen 4 viel Material der Kerbeinlage 8 für die
Weißeinstrahlung in das Gusseisenmaterial vorhanden ist.
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Country Status (1)
| Country | Link |
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| DE (1) | DE10057640B4 (de) |
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-
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- 2000-11-16 DE DE10057640A patent/DE10057640B4/de not_active Expired - Fee Related
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| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE10057640B4 (de) | 2004-08-12 |
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