DE10057456A1 - Anordnung zum Verbinden von Testnadeln eines Testadapters mit einer Prüfeinrichtung - Google Patents
Anordnung zum Verbinden von Testnadeln eines Testadapters mit einer PrüfeinrichtungInfo
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Abstract
Erfindungsgemäß wird eine Anordnung zum Aufspreizen von dicht angeordneten Anschlußpunkten 11 von Testnadeln 3 eines Testadapters für Prüfeinrichtungen zum Testen einer insbesondere bestückten Leiterplatine 6 vorgeschlagen, die DOLLAR A - Anschlußpunkte 11 für Testnadeln 3 des Testadapters, wobei die Verteilung der Anschlußpunkte 11 für Testnadeln 3 der Verteilung der Testnadeln 3 entspricht; DOLLAR A - Anschlußpunkte 12 für eine Prüfeinrichtung, wobei jedem Anschlußpunkt 11 für eine Testnadel 3 genau ein Anschlußpunkt 12 für die Prüfeinrichtung zugeordnet ist, und die Anschlußpunkte 12 für die Prüfeinrichtung weiter voneinander beabstandet sind als die Anschlußpunkte 11 für Testnadeln 3; sowie DOLLAR A - eine Verbindungsstruktur 17, die Anschlußpunkte 11 mit Testnadeln 3 und Anschlußpunkte 12 für die Prüfeinrichtung paarweise elektrisch miteinander verbindet, so daß jeder Anschlußpunkt 11 für eine Testnadel 3 mit einem Anschlußpunkt 12 für die Prüfeinrichtung verbunden ist, DOLLAR A aufweist, wobei die Anordnung individuell an die zu prüfende Leiterplatine (6) angepaßt ist.
Description
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Anordnung zum Verbinden von dicht
angeordneten Testnadeln eines Testadapters mit einer Prüfeinrichtung.
Testadapter werden insbesondere in der Serienfertigung von bestückten und
unbestückten Leiterplatinen zu Testzwecken eingesetzt. Sie dienen zur Kontaktierung
von bis zu mehreren tausend auf einer zu prüfenden Leiterplatine angeordneten
Testpunkten mittels Testnadeln. Die mit den Testnadeln aufgenommenen Meßgrößen
werden an einen Prüfadapter weitergeleitet, der mit den Testnadeln elektrisch
verbunden ist.
Da Testadapter in der Regel nur zum Testen einer bestimmten vorgegebenen
Leiterplatine verwendet werden, werden Testadapter üblicherweise als Einzelstücke
hergestellt.
Ein typischer Testadapter zum Testen von bestückten Leiterplatinen ist in der
DE 199 07 727 gezeigt und wird in Fig. 4 näher erläutert:
In Fig. 4 bezeichnet das Bezugszeichen 41 eine Nadelträgerplatte, in der Testnadeln 43 zum Kontakt von Kolben 44 der Testnadeln mit Testpunkten 45 einer zu prüfenden Leiterplatine 46 angeordnet sind. Dazu sind in die Nadelträgerplatte 41 Bohrungen eingebracht, wobei der Bohrdurchmesser jeweils in etwa dem Durchmesser der zugeordneten Testnadel 43 entspricht. Wahlweise können die Testnadeln 43 dabei in in den Bohrungen befindlichen Hülsen 49 gelagert sein. Die zu prüfende Leiterplatine 46 wird von einer Leiterplatinenträgerplatte 42 getragen. Die Leiterplatinenträgerplatte 42 weist Bohrungen 48 für die Testnadeln 43 auf und ist so angeordnet, daß sich die Kolben 44 der Testnadeln 43 im Bereitschaftszustand nicht über die der zu prüfenden Leiterplatine 46 zugewandten Oberfläche der Leiterplatinenträgerplatte 42 hinaus erstrecken. Zum Durchführen einer Messung wird die Leiterplatinenträgerplatte 42 und mit dieser die Leiterplatine 46 durch eine Pneumatik oder aufgrund eines im Zwischenraum zwischen Leiterplatinenträgerplatte 42 und Nadelträgerplatte 41 erzeugten Vakuums abgesenkt, so daß die Kolben 44 der Testnadeln 43 mit den Testpunkten 45 der zu prüfenden Leiterplatine 46 in Kontakt kommen. Zum Anschluß einer Prüfeinrichtung (nicht gezeigt), die die Auswertung der mit Hilfe der Testnadeln 43 gemessenen Größen vornimmt, sind an dem der zu prüfenden Leiterplatine 46 abgewandten Ende der Testnadeln 43 Anschlußeinrichtungen 47 1, 47 2 für die Testnadeln 43 vorgesehen, die elektrisch mit Anschlußeinrichtungen 40 für die Prüfeinrichtung verbunden sind.
In Fig. 4 bezeichnet das Bezugszeichen 41 eine Nadelträgerplatte, in der Testnadeln 43 zum Kontakt von Kolben 44 der Testnadeln mit Testpunkten 45 einer zu prüfenden Leiterplatine 46 angeordnet sind. Dazu sind in die Nadelträgerplatte 41 Bohrungen eingebracht, wobei der Bohrdurchmesser jeweils in etwa dem Durchmesser der zugeordneten Testnadel 43 entspricht. Wahlweise können die Testnadeln 43 dabei in in den Bohrungen befindlichen Hülsen 49 gelagert sein. Die zu prüfende Leiterplatine 46 wird von einer Leiterplatinenträgerplatte 42 getragen. Die Leiterplatinenträgerplatte 42 weist Bohrungen 48 für die Testnadeln 43 auf und ist so angeordnet, daß sich die Kolben 44 der Testnadeln 43 im Bereitschaftszustand nicht über die der zu prüfenden Leiterplatine 46 zugewandten Oberfläche der Leiterplatinenträgerplatte 42 hinaus erstrecken. Zum Durchführen einer Messung wird die Leiterplatinenträgerplatte 42 und mit dieser die Leiterplatine 46 durch eine Pneumatik oder aufgrund eines im Zwischenraum zwischen Leiterplatinenträgerplatte 42 und Nadelträgerplatte 41 erzeugten Vakuums abgesenkt, so daß die Kolben 44 der Testnadeln 43 mit den Testpunkten 45 der zu prüfenden Leiterplatine 46 in Kontakt kommen. Zum Anschluß einer Prüfeinrichtung (nicht gezeigt), die die Auswertung der mit Hilfe der Testnadeln 43 gemessenen Größen vornimmt, sind an dem der zu prüfenden Leiterplatine 46 abgewandten Ende der Testnadeln 43 Anschlußeinrichtungen 47 1, 47 2 für die Testnadeln 43 vorgesehen, die elektrisch mit Anschlußeinrichtungen 40 für die Prüfeinrichtung verbunden sind.
In Fig. 4 sind zwei verschiedene Anschlußeinrichtungen 47 1, 47 2 für die
Testnadeln 43 dargestellt: Eine erste Anschlußeinrichtung 47 1 für die Testnadeln 43 ist
in Form einer Hülse 49 realisiert, die bei einer in die Hülse 49 gesteckten Testnadel 43
mit dieser durch Klemmen in elektrischen Kontakt kommt. Die zweite
Anschlußeinrichtung 47 2 für die Testnadeln 43 ist in Form eines separaten, leitenden
Elementes realisiert, das in einen in einer Testnadel 43 gebildeten Hohlraum gesteckt
und so elektrisch mit der Testnadel verbunden ist.
Die Anschlußeinrichtungen 40 für die Prüfeinrichtung sind in Fig. 4 durch gefederte
Kontakte realisiert, die mit den Anschlußeinrichtungen 47 1, 47 2 für die Testnadeln 43
elektrisch verbunden sind. Alternativ ist jedoch auch beispielsweise die Verwendung
von Wire-Wrap-Pfosten, oder Steckkontakten bekannt.
Die steigende Miniaturisierung von elektrischen Bauelementen und damit von
Leiterplatinen erhöht die Anforderungen an die Testadapter, da die Testpunkte auf den
zu prüfenden Leiterplatinen immer dichter zusammenrücken. War vor einigen Jahren
noch ein Mindestabstand der Testpunkte von 0,1 inch (2,54 mm) gebräuchlich, so sind
die zu prüfenden Testpunkte heute zunehmend nur mehr 0,025 inch (0,635 mm) oder
noch weniger beabstandet.
Dabei ist zu beachten, daß die Verteilung der Testpunkte über die Leiterplatine nicht
konstant ist, sondern sich in der Regel Bereiche mit eng beieinander liegenden
Testpunkten und Bereiche mit weiter voneinander beabstandeten Testpunkten
abwechseln. Dies liegt in der Natur der Bauelemente, mit denen die zu prüfende
Leiterplatine bestückt ist bzw. noch bestückt wird.
Aufgrund des geringeren Mindestabstandes der Testpunkte sind die Anforderungen an
die Dichte der Testnadeln gestiegen. Um eine entsprechend dichte Anordnung der
Testnadeln im Testadapter zu ermöglichen, wurden extrem dünne Testnadeln wie z. B.
Testnadeln, die aufgrund ihres Durchmessers zueinander in einem Abstand von nur
0,025 inch (0,635 mm) oder weniger in einem Testadapter angeordnet werden können,
entwickelt.
Ein Testadapter, der in zumindest einem Bereich eine entsprechend hohe Nadeldichte
aufweist, ist in Fig. 5 gezeigt. Der generelle Aufbau und die Funktionsweise des in
Fig. 5 gezeigten Testadapters entspricht dem Aufbau des in Fig. 4 gezeigten
Testadapters. Deshalb wurden in den Fig. 4 und 5 gleiche Elemente mit den
gleichen Bezugszeichen versehen.
Wie aus Fig. 5 ersichtlich sind in dem zumindest einen Bereich hoher Dichte der
Testpunkte 55 auf der zu prüfenden Leiterplatine 46 entsprechend dünne Testnadeln 53
so dicht angeordnet, daß die Kolben 54 der dünnen Testnadeln 53 die einzelnen nur
geringfügig beabstandeten Testpunkte 55 kontaktieren können.
In Fig. 5 sind die Anschlußeinrichtungen 40, 50 für die Prüfeinrichtung in Form von
an Hülsen 49, 59 für die Testnadeln 43, 53 ausgebildeten Wire-Wrap-Pfosten
ausgeführt. Die Hülsen 49, 59 sind aus leitendem Material, kommen mit in sie
gesteckten Testnadeln 43, 53 in elektrischen Kontakt und dienen somit gleichzeitig als
Anschlußeinrichtungen für die Testnadeln.
Bei dem in Fig. 5 gezeigten Testadapter ist es von entscheidendem Nachteil, daß die
an den dünnen Testnadeln 53 ausgebildeten Anschlußeinrichtungen 50 für die
Prüfeinrichtung sehr eng beieinander liegen und somit nur schwer kontaktiert werden
können.
Zudem können die häufig als Wire-Wrap-Pfosten ausgebildeten Anschlußeinrichtungen
für die Prüfeinrichtung (z. B. beim Anbringen einer Wire-Wrap-Verbindung) leicht
beschädigt werden, da die Anschlußeinrichtungen für die Prüfeinrichtung aufgrund der
sehr dichten Anordnung der dünnen Testnadeln entsprechend filigran ausgebildet sind.
Es ist auch bekannt, die Anschlußeinrichtungen für die Prüfeinrichtung beispielsweise
als gefederte Kontakte oder Steckkontakte auszuführen. Auch derartige gefederten
Kontakte bzw. Steckkontakte sind aufgrund der hohen Nadeldichte in dem zumindest
einen Bereich hoher Dichte der Testpunkte zwangsläufig sehr filigran und empfindlich.
Sind die Anschlußeinrichtungen für die Prüfeinrichtung hingegen in Form von
Kontaktstellen für Interfacenadeln einer Prüfeinrichtung ausgebildet, so sind die
Kontaktstellen zwangsläufig sehr klein. Folglich sind die Interfacenadeln der
Prüfeinrichtung entsprechend genau (z. B. Genauigkeit von unter 0,5 mm) gegenüber
den Kontaktstellen zu justieren. Dies ist nachteilig, da der Vorteil der als Kontaktstellen
für Interfacenadeln einer Prüfeinrichtung ausgebildeten Anschlußeinrichtungen für die
Prüfeinrichtung gerade in einer einfachen, schnellen, lösbaren und unproblematischen
Verbindung zwischen den Anschlußeinrichtungen für die Prüfeinrichtung und der
Prüfeinrichtung liegt.
Da es sich bei einem Testadapter zudem um eine teuere, zumeist auf eine spezielle
Leiterplatine zugeschnittene Vorrichtung handelt, ist es bei kleineren Modifikationen
der zu testenden Leiterplatine ferner üblich, nachträglich in dem der Leiterplatine
abgewandten Bereich der Nadelträgerplatte eines Testadapters und insbesondere an den
Anschlußeinrichtungen für die Prüfeinrichtung Verdrahtungsarbeiten durchzuführen, um
den Testadapter an eine veränderte Layoutgestaltung der zu prüfenden Leiterplatine
anpassen zu können.
Bei solchen Arbeiten können die Anschlußeinrichtungen für die Prüfeinrichtung leicht
verbogen oder beschädigt werden.
Es ist Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Anordnung zum Verbinden von dicht
angeordneten Testnadeln eines Testadapters mit einer Prüfeinrichtung zur Verfügung zu
stellen, mittels derer trotz Verwendung von Testnadeln mit sehr geringem Durchmesser
und hoher Dichte der Testnadeln die Testnadeln sicher und zuverlässig mit der
Prüfeinrichtung elektrisch verbunden werden können.
Die Aufgabe wird gemäß den unabhängigen Ansprüchen der Erfindung gelöst. Die
Erfindung wird in ihren Unteransprüchen weitergebildet.
Erfindungsgemäß wird eine Anordnung zum Aufspreizen von dicht angeordneten
Anschlußpunkten von Testnadeln eines Testadapters für Prüfeinrichtungen zum Testen
einer insbesondere bestückten Leiterplatinen, vorgeschlagen, die
- - Anschlußpunkte für Testnadeln des Testadapters, wobei die Verteilung der Anschlußpunkte für Testnadeln der Verteilung der Testnadeln entspricht;
- - Anschlußpunkte für eine Prüfeinrichtung, wobei jedem Anschlußpunkt für eine Testnadel genau ein Anschlußpunkt für die Prüfeinrichtung zugeordnet ist, und die Anschlußpunkte für die Prüfeinrichtung weiter voneinander beabstandet sind als die Anschlußpunkte für Testnadeln; sowie
- - eine Verbindungsstruktur, die Anschlußpunkte für Testnadeln und Anschlußpunkte für die Prüfeinrichtung paarweise elektrisch miteinander verbindet, so daß jeder Anschlußpunkt für eine Testnadel mit einem Anschlußpunkt für die Prüfeinrichtung verbunden ist,
aufweist, wobei die Anordnung individuell an die zu prüfende Leiterplatine (
6
)
angepaßt ist.
Da erfindungsgemäß die Anschlußpunkte für die Prüfeinrichtung weiter voneinander
beabstandet sind, als die zugehörigen Anschlußpunkte für die Testnadeln, sind die
Anschlußpunkte für die Prüfeinrichtung gut zugänglich.
Da aufgrund der geringeren Dichte der Anschlußpunkte für die Prüfeinrichtung mehr
Platz für die einzelnen Anschlußpunkte für die Prüfeinrichtung und somit auch für
Anschlußeinrichtungen für die Prüfeinrichtung zur Verfügung steht, können diese
robuster ausgeführt werden. Dadurch ist zusätzlich die Gefahr einer Beschädigung der
Anschlußeinrichtungen für die Prüfeinrichtung bei nachträglichen Verdrahtungsarbeiten
erheblich reduziert.
Weiter können nachträgliche Verdrahtungsänderungen an in den Anschlußpunkten für
die Prüfeinrichtung angeordneten Anschlußeinrichtungen für die Prüfeinrichtung
durchgeführt werden, so daß die in Anschlußpunkten für Testnadeln angeordneten
Anschlußeinrichtungen für die Testnadeln nach ihrer Verbindung mit den
Anschlußpunkten für die Testnadeln nicht weiter belastet werden.
Aufgrund der individuellen Anpassung der Anordnung an die zu prüfende Leiterplatine
ist es erfindungsgemäß möglich, die Anordnung an den bei Testadapter für bestückte
Leiterplatten zur Verfügung stehenden Platz anzupassen.
Somit ist es erfindungsgemäß möglich, eine Anordnung zum Verbinden von dicht
angeordneten Testnadeln eines Testadapters mit einer Prüfeinrichtung zur Verfügung zu
stellen, mittels derer trotz Verwendung von Testnadeln mit sehr geringem Durchmesser
und hoher Dichte der Testnadeln die Testnadeln sicher und zuverlässig mit der
Prüfeinrichtung elektrisch verbunden werden können.
Vorzugsweise ist die Verbindungsstruktur durch Wire-Wrap Verbindungen, durch
Bonden und/oder mit Hilfe der Fädeltechnik realisiert.
Diese Techniken erlauben ein schnelles und individuelles Erstellen der
Verbindungsstruktur. Zudem erlauben sie auch eine nachträgliche Änderung der
Verbindungsstruktur. Auch läßt sich die erfindungsgemäße Anordnung mit diesen
Techniken besonders einfach individuell an eine zu prüfende Leiterplatine anpassen.
Es ist vorteilhaft, wenn an den Anschlußpunkten für eine Prüfeinrichtung
Steckverbinder und/oder Wire-Wrap Pfosten für den Anschluß einer Prüfeinrichtung
vorgesehen sind.
Diese Anschlußeinrichtungen für eine Prüfeinrichtung sind weit verbreitet und erlauben
einen schnellen, einfachen und lösbaren Anschluß der Prüfeinrichtung.
Alternativ können an den Anschlußpunkten für eine Prüfeinrichtung Federkontakte für
eine drahtlose Verbindung mit einer Prüfeinrichtung vorgesehen, und/oder die
Anschlußpunkte für eine Prüfeinrichtung als Kontaktstellen für Interfacenadeln einer
Prüfeinrichtung ausgebildet sein.
Dabei ist es besonders von Vorteil, daß eine Vielzahl von elektrischen Verbindung zur
Prüfeinrichtung gleichzeitig besonders einfach und schnell hergestellt bzw. gelöst
werden kann.
In einem bevorzugten Ausführungsbeispiel ist die Verbindungsstruktur zumindest
teilweise durch auf wenigstens eine Platine aufgebrachte oder in diese eingebrachte
Leiterbahnen realisiert, wobei die wenigstens eine Platine sowohl Anschlußpunkte für
Testnadeln als auch Anschlußpunkte für die Prüfeinrichtung aufweist.
Derartige Platinen sind beispielsweise mittels bekannter Ätztechniken schnell, billig und
einfach herstellbar. Weiter kann die Verbindungsstruktur bei der Herstellung der
Platinen gut auf die individuellen Anforderungen, wie z. B. die Anordnung der
Anschlußpunkte für Testnadeln und den für die Anordnung zum Aufspreizen zur
Verfügung stehenden Platz zugeschnitten werden.
Ein weiterer Vorteil ist, daß so Verbindungsstruktur und zugehörige Anschlußpunkte
für Testnadeln bzw. die Prüfeinrichtung auf einem Element ausgebildet werden können.
Besonders vorteilhaft ist es, wenn nur auf einer Seite der Platine Leiterbahnen
vorgesehen sind, und die Anschlußpunkte für Testnadeln und die Anschlußpunkte für
die Prüfeinrichtung auf der selben Seite der Platine wie die Leiterbahnen angeordnet
sind.
Dadurch können besonders billige, einseitige Platinen verwendet werden. Zudem kann
auf eine teuere und zeitaufwendige Durchkontaktierung der beiden Platinenseiten
verzichtet werden.
Vorzugsweise weist die Anordnung zum Aufspreizen mehrere Platinen auf, die
dergestalt flächig übereinander angeordnet sind, daß sich Seiten der Platinen, auf denen
Leiterbahnen vorgesehen sind, und Seiten der Platinen, auf denen keine Leiterbahnen
vorgesehen sind, gegenüber liegen, wobei die auf den Platinen vorgesehenen
Leiterbahnen insgesamt die Verbindungsstruktur bilden.
Aufgrund einer solchen Anordnung sind die auf einer Platine aufgebrachten
Leiterbahnen zuverlässig gegen die auf einer benachbarten Platine aufgebrachten
Leiterbahnen isoliert.
Durch die Aufteilung der Verbindungsstruktur auf Leiterbahnen, die in mehreren
gegeneinander durch die Platinen isolierten Ebenen angeordnet sind, kann eine
besonders kompakte Anordnung zum Aufspreizen realisiert werden, da beispielsweise
parallel laufende Leiterbahnen der Verbindungsstruktur in verschiedenen Schichten
übereinander angeordnet werden können.
Weiter kann das Layout der einzelnen Platinen besonders flexibel gestaltet werden, da
auf auf anderen Platinen angeordnete Leiterbahnen keine Rücksicht genommen werden
muß. Dies erlaubt eine bestmögliche individuelle Anpaßbarkeit der erfindungsgemäßen
an eine zu prüfende Leiterplatine.
In einer bevorzugten Ausführungsform sind die Anschlußpunkte für Testnadeln bzw.
die Prüfeinrichtung dergestalt auf den Platinen angeordnet, und überlappen sich die
übereinander angeordneten Platinen dergestalt, daß alle auf den Platinen angeordneten
Anschlußpunkte für Testnadeln bzw. die Prüfeinrichtung auch bei übereinander
angeordneten Platinen zugänglich sind.
Dadurch ist zum einen gewährleistet, daß die übereinander angeordneten Platinen als
Einheit montiert werden können, und zum anderen, daß auch nach einer Montage der
übereinander angeordneten Platinen jederzeit sowohl an den Anschlußpunkten für
Testnadeln als auch an den Anschlußpunkten für die Prüfeinrichtung Arbeiten (z. B.
Reparaturarbeiten) durchgeführt werden können.
Besonders vorteilhaft ist es, wenn in den Anschlußpunkten für Testnadeln und/oder den
Anschlußpunkten für die Prüfeinrichtung Öffnungen vorgesehen sind, die die
übereinander angeordneten Platinen durchdringen.
Somit können in den Öffnungen Anschlußeinrichtungen für die Testnadeln und
Anschlußeinrichtungen für die Prüfeinrichtung angeordnet und von den Platinen
getragen werden. Weiter ist es so erfindungsgemäß möglich, jede Anschlußeinrichtung
für eine Testnadel bzw. die Prüfeinrichtung mit einem auf einer beliebigen der
übereinander angeordneten Platinen ausgebildeten, zugehörigen Anschlußpunkt für eine
Testnadel bzw. die Prüfeinrichtung elektrisch zu verbinden.
In einer weiteren bevorzugten Ausführungsform sind die aus einem Anschlußpunkt für
Testnadeln und dem zugehörigen Anschlußpunkt für eine Prüfeinrichtung gebildeten
Verbindungspaare auf den Platinen dergestalt angeordnet, daß innere Anschlußpunkte
für Testnadeln mit äußeren Anschlußpunkten für eine Prüfeinrichtung, mittlere
Anschlußpunkte für Testnadeln mit mittleren Anschlußpunkten für eine Prüfeinrichtung,
und äußere Anschlußpunkte für Testnadeln mit inneren Anschlußpunkten für eine
Prüfeinrichtung miteinander elektrisch verbunden sind.
Eine so gewählte Verbindungsstruktur ermöglicht eine leichte Realisierung der
erfindungsgemäßen Anordnung zum Aufspreizen mittels beispielsweise
pyramidenförmig übereinander angeordneten Platinen.
Um eine schnelle und einfache elektrische Verbindung zwischen den Anschlußpunkten
für Testnadeln bzw. die Prüfeinrichtung und Anschlußeinrichtungen für Testnadeln
bzw. die Prüfeinrichtung zu ermöglichen ist es von Vorteil, wenn die Anordnung an
den Anschlußpunkten für Testnadeln bzw. die Prüfeinrichtung hülsenförmig geformten
Lötzinn als Löthilfe aufweist.
Vorzugsweise ist die Anordnung zum Aufspreizen als ein separates Aufspreizmodul
ausgebildet, da ein solches separates Aufspreizmodul gegebenenfalls unter Verwendung
diverser Hilfsmittel (z. B. Mikroskop) gut vorgefertigt werden kann.
In einer bevorzugten Ausführungsform weist das Aufspreizmodul zusätzlich ein
Tragelement auf, das neben der Anordnung zum Aufspreizen auch
Anschlußeinrichtungen für die Prüfeinrichtung und/oder Anschlußeinrichtungen für
Testnadeln trägt.
Durch eine Fixierung der Anordnung zum Aufspreizen und den Anschlußeinrichtungen
für Testnadeln bzw. die Prüfeinrichtung relativ zueinander mittels eines zusätzlichen
Tragelements wird die Anordnung zum Aufspreizen mechanisch entlastet, da
Verbindungsstellen zwischen den Anschlußpunkten für Testnadeln bzw. für die
Prüfeinrichtung und den Anschlußeinrichtungen für Testnadeln bzw. für die
Prüfeinrichtung somit keine oder zumindest nur geringere mechanischen Kräfte
übertragen müssen.
Zudem kann die Anordnung zum Aufspreizen dünner und kompakter ausgeführt
werden, da auf eine besondere mechanische Stabilität der Anordnung zum Aufspreizen
weniger Rücksicht genommen werden muß.
Besonders vorteilhaft ist es, wenn das Aufspreizmodul auswechselbar mit dem
Testadapter verbindbar ist.
Dadurch ist es im Bedarfsfall möglich, das Aufspreizmodul zu entfernen und separat
(beispielsweise unter Zuhilfenahme eines Mikroskops) zu bearbeiten. Auch kann ein
solches auswechselbares Modul mit hoher Wertschöpfung vormontiert werden.
Im folgenden wird ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung
unter Bezugnahme auf Figuren beschrieben. Dabei zeigt
Fig. 1 im Querschnitt den Aufbau eines Testadapters für
Prüfeinrichtungen, der eine bevorzugte Ausführungsform der
erfindungsgemäßen Anordnung zum Aufspreizen von dicht
angeordneten Anschlußpunkten von Testnadeln aufweist;
Fig. 2 in Aufsicht eine erfindungsgemäße Anordnung zum Aufspreizen
von dicht angeordneten Anschlußpunkten von Testnadeln;
Fig. 3 im Querschnitt den Aufbau eines weiteren Testadapters für
Prüfeinrichtungen, der eine zweite Ausführungsform der
erfindungsgemäßen Anordnung zum Aufspreizen von dicht
angeordneten Anschlußpunkten von Testnadeln aufweist;
Fig. 4 im Querschnitt den Aufbau eines Testadapters nach dem Stand der
Technik;
Fig. 5 im Querschnitt den Aufbau eines weiteren Testadapters nach dem
Stand der Technik.
Fig. 1 zeigt im Querschnitt den Aufbau eines Testadapters für Prüfeinrichtungen, der
eine bevorzugte Ausführungsform der erfindungsgemäßen Anordnung zum Aufspreizen
von dicht angeordneten Anschlußpunkten von Testnadeln beinhaltet.
Der Testadapter weist eine Nadelträgerplatte 1 sowie eine Leiterplatinenträgerplatte 2
auf.
Die Leiterplatinenträgerplatte 2 ist so über der Nadelträgerplatte 1 angeordnet, daß sie
zu der Nadelträgerplatte 1 hin und von der Nadelträgerplatte 1 weg bewegt werden
kann. Sie trägt eine zu prüfende bestückte Leiterplatine 6.
Die zu prüfende Leiterplatine 6 weist an ihrer der Leiterplatinenträgerplatte 2
zugewandten Seite voneinander nur geringfügig beabstandete Testpunkte 5 auf.
In die Leiterplatinenträgerplatte 2 sind ferner Bohrungen 8 für von der
Nadelträgerplatte 1 getragene, dünne Testnadeln 3 eingebracht, so daß Kolben 4 der
Testnadeln 3 mit den Testpunkten 5 in Kontakt kommen können.
In dem in Fig. 1 gezeigten Ausführungsbeispiel sind die Testnadeln 3 hülsenlos in der
Nadelträgerplatte 1 angeordnet.
Es ist jedoch auch bekannt, die Testnadeln in Hülsen anzuordnen.
Um mit den Testnadeln 3 erfaßte Größen messen zu können, sind die Testnadeln 3 an
ihrem der Leiterplatinenträgerplatte 2 abgewandten Ende mit einer
Anschlußeinrichtung 7 für Testnadeln 3 verbunden. In dem gezeigten
Ausführungsbeispiel sind die Anschlußeinrichtungen 7 für Testnadeln 3 als Stecker
ausgeführt, die in einen am von der Leiterplatinenträgerplatte 2 abgewandten Ende der
Testnadeln 3 vorgesehenen Hohlraum gesteckt sind.
Alternativ kann die Anschlußeinrichtung 7 für Testnadeln 3 beispielsweise auch durch
eine elektrisch leitende Hülse für die Testnadel 3 realisiert sein.
An ihrem von den Testnadeln 3 abgewandten Ende weisen die Anschlußeinrichtungen 7
für die Testnadeln 3 Anschlußelemente 19 auf. Diese Anschlußelemente 19 können
beispielsweise als Lötstifte, oder, wie in Fig. 1 gezeigt, als Wire-Wrap-Pfosten
ausgeführt sein.
Die Anschlußelemente 19 der Anschlußeinrichtungen 7 für die Testnadeln 3 sind mit
der erfindungsgemäßen Anordnung zum Aufspreizen von dicht angeordneten
Anschlußpunkten 11 von Testnadeln 3 des Testadapters für Prüfeinrichtungen elektrisch
verbunden.
In Fig. 2 ist in Aufsicht eine bevorzugte Ausführungsform der erfindungsgemäßen
Anordnung zum Aufspreizen von dicht angeordneten Anschlußpunkten 11 von
Testnadeln 3 gezeigt, die prinzipiell der in Fig. 1 gezeigten Anordnung entspricht.
Der besseren Übersichtlichkeit wegen ist die erfindungsgemäße Anordnung dabei nur
zur Hälfte montiert. Weiter sind in den Fig. 1 und 2 ähnliche Elemente mit den
gleichen Bezugszeichen versehen.
Die erfindungsgemäße Anordnung zum Aufspreizen von dicht angeordneten
Anschlußpunkten 11 von Testnadeln 3 eines Testadapters für Prüfeinrichtungen weist
Anschlußpunkte 11 für Testnadeln 3 des Testadapters auf, deren Verteilung der
Verteilung der Testnadeln 3 entspricht. Weiter sind Anschlußpunkte 12 für eine
Prüfeinrichtung vorgesehen, wobei jedem Anschlußpunkt 11 für eine Testnadel 3 genau
ein Anschlußpunkt 12 für die Prüfeinrichtung zugeordnet ist, und die
Anschlußpunkte 12 für die Prüfeinrichtung weiter voneinander beabstandet sind als die
Anschlußpunkte 11 für Testnadeln 3. Über eine Verbindungsstruktur sind die
Anschlußpunkte 11 für Testnadeln 3 und die Anschlußpunkte 12 für die Prüfeinrichtung
paarweise elektrisch miteinander verbindet, so daß jeder Anschlußpunkt 11 für eine
Testnadel 3 mit einem Anschlußpunkt 12 für die Prüfeinrichtung verbunden ist.
In Fig. 2 sind sowohl die Anschlußpunkte 11 für Testnadeln 3, als auch die
Anschlußpunkte 12 für die Prüfeinrichtung durch auf Platinen 9 1, 9 2, 9 3 vorgesehene
Lötkontakte realisiert und paarweise mittels auf den Platinen 9 1, 9 2, 9 3 vorgesehenen
Leiterbahnen 17 verbunden.
Die Gesamtheit der auf den Platinen 9 1, 9 2, 9 3 vorgesehenen Leiterbahnen 17 bildet
somit die Verbindungsstruktur der erfindungsgemäßen Anordnung.
Dabei sind hier die Anschlußpunkte 11 für die Testnadeln 3 und die Anschlußpunkte 12
für die Prüfeinrichtung, sowie die mit ihnen verbundenen Leiterbahnen 17 jeweils auf
der selben Seite der Platinen 9 1, 9 2, 9 3 angeordnet, da so auf eine teuere und
zeitaufwendige Durchkontaktierung der Platinen 9 1, 9 2, 9 3 verzichtet werden kann.
Die Verwendung von zwei- oder mehrseitigen Platinen hätte jedoch den Vorteil einer
größeren Flexibilität bei der Gestaltung des Platinenlayouts.
Die Realisierung der erfindungsgemäßen Anordnung mittels Platinen 9 1, 9 2, 9 3 hat den
Vorteil, daß die Anschlußpunkte 11 für Testnadeln 3, die Anschlußpunkte 12 für die
Prüfeinrichtung und die mittels Leiterbahnen 17 ausgebildete Verbindungsstruktur
einfach und schnell in einem Arbeitsgang (z. B. durch Ätzen einer einseitig
metallisierten Platine) hergestellt werden können. Dabei kann die Verbindungsstruktur
relativ flexibel an die individuellen Gegebenheiten, d. h. die benötigte Anordnung der
Anschlußpunkte 11, 12 für Testnadeln 3 bzw. die Prüfeinrichtung und den zur
Verfügung stehenden Platz für die Anordnung zum Aufspreizen angepaßt werden.
Selbstverständlich ist es somit auch möglich, die Formgebung der erfindungsgemäßen
Anordnung als solches an den zur Verfügung stehenden Platz und so individuell an die
zu prüfende Leiterplatine anzupassen.
Natürlich ist es im Gegensatz zu dem aufgezeigten Aufbau der Anordnung zum
Aufspreizen aus Platinen auch möglich, die Anschlußpunkte 11, 12 für Testnadeln 3
bzw. die Prüfeinrichtung als separater Elemente (nicht gezeigt) auszuführen, und
beispielsweise mittels Wire-Wrap-Verbindungen, Bonden oder der Fädeltechnik
paarweise zu verbinden.
Dadurch kann die Verbindungsstruktur lösbar gestaltet werden, und erlaubt eine
nachträgliche Modifizierung.
Bei einer solchen alternativen Ausführungsform können die Anschlußpunkte 11 für die
Testnadeln 3 beispielsweise auch einstückig mit den Anschlußelementen 19 der
Anschlußeinrichtungen 7 für die Testnadeln 3 ausgebildet sein (z. B. in Form von an
Hülsen oder Steckern für die Testnadeln ausgebildeten Wire-Wrap-Pfosten).
Eine solche Ausführungsform birgt den Vorteil, daß die Anschlußpunkte 11 für die
Testnadeln 3 nicht eigens zur Verfügung gestellt werden müssen.
In der gezeigten bevorzugten Ausführungsform sind die aus einem Anschlußpunkt 11
für Testnadeln 3 und dem zugehörigen Anschlußpunkt 12 für eine Prüfeinrichtung
gebildete Verbindungspaare auf den Platinen 9 1, 9 2, 9 3 dergestalt angeordnet, daß über
Leiterbahnen 17 jeweils innere Anschlußpunkte 11 für Testnadeln 3 mit äußeren
Anschlußpunkten 12 für eine Prüfeinrichtung, mittlere Anschlußpunkte 11 für
Testnadeln 3 mit mittleren Anschlußpunkten 12 für eine Prüfeinrichtung, und äußere
Anschlußpunkte 11 für Testnadeln 3 mit inneren Anschlußpunkten 12 für eine
Prüfeinrichtung miteinander elektrisch verbunden sind.
Durch eine solch Paarbildung ergibt sich ein besonders einfaches und übersichtliches
Layout der Platinen 9 1, 9 2, 9 3.
Zur Bildung der erfindungsgemäßen Anordnung sind die in Fig. 2 gezeigten
Platinen 9 1, 9 2, 9 3 pyramidenförmig so übereinander angeordnet, daß sich Seiten der
Platinen 9 1, 9 2, 9 3, auf denen Leiterbahnen 17 vorgesehen sind, und Seiten der
Platinen 9 1, 9 2, 9 3, auf denen keine Leiterbahnen 17 vorgesehen sind, berühren.
Dadurch ist es möglich, die erfindungsgemäße Anordnung besonders kompakt
auszuführen, da für die Leiterbahnen 17 der Verbindungsstruktur mehrere
gegeneinander durch Platinen 9 1, 9 2, 9 3 isolierte Ebenen zur Verfügung stehen, und die
Leiterbahnen 17 somit übereinander angeordnet werden können. Deshalb eignet sich die
erfindungsgemäße Anordnung insbesondere für Testadapter für Prüfeinrichtungen zum
Testen von insbesondere bestückten Leiterplatten, da bei solchen Testadaptern nur sehr
wenig freier Raum für die Anordnung zum Aufspreizen zur Verfügung steht.
Wie weiter gut ersichtlich, überlappen sich die übereinander angeordneten
Platinen 9 1, 9 2, 9 3 dabei vorzugsweise so, daß alle auf den Platinen 9 1, 9 2, 9 3
angeordneten Anschlußpunkte 11, 12 für Testnadeln 3 bzw. die Prüfeinrichtung auch
bei übereinander angeordneten Platinen 9 1, 9 2, 9 3 zugänglich sind.
Somit sind auch nach Montage der erfindungsgemäßen Anordnung Änderungen und
Reparaturen möglich.
Weiter weisen die Platinen 9 1, 9 2, 9 3 in den Anschlußpunkten 11, 12 für Testnadeln 3
bzw. die Prüfeinrichtung Öffnungen 18 auf, die die übereinander angeordneten
Platinen 9 1, 9 2, 9 3 durchdringen.
Diese Öffnungen 18 können beispielsweise durch Bohren oder Stanzen in die
Platinen 9 1, 9 2, 9 3 eingebracht sein und erlauben ein Kontaktieren der
Anschlußpunkte 11, 12 für Testnadeln 3 bzw. die Prüfeinrichtung mit Anschluß
einrichtungen 7, 13 für Testnadeln 3 bzw. die Prüfeinrichtung.
In der in Fig. 1 gezeigten bevorzugten Ausführungsform sind die
Anschlußelemente 19 der Anschlußeinrichtungen 7 für die Testnadeln 3 dergestalt in
Öffnungen 18 angeordnet, daß sie übereinander angeordnete Platinen 9 1, 9 2, 9 3, 9 4
durchdringen. Die Platinen 9 1, 9 2, 9 3, 9 4 Weise einen Aufbau auf, der dem in Fig. 2
gezeigten Aufbau entspricht.
Unter Zuhilfenahme einer an den Anschlußpunkten 11 für Testnadeln 3 vorgesehenen
Löthilfe in Form von hülsenförmig an den Anschlußpunkten 11, 12 angeordnetem
Lötzinn sind die Anschlußelemente 19 durch Löten elektrisch mit jeweils einem der auf
einer der Platinen 9 1, 9 2, 9 3, 9 4 angeordneten Anschlußpunkte 11 für Testnadeln 3
verbunden.
Somit sind die Anschlußeinrichtungen 7 für die Testnadeln 3 über die auf den
Platinen 9 1, 9 2, 9 3, 9 4 in Form von Leiterbahnen 17 vorgesehene Verbindungsstuktur
mit jeweils einem Anschlußpunkt 12 für die Prüfeinrichtung verbunden.
Für den Anschluß einer Prüfeinrichtung sind an der erfindungsgemäßen Anordnung
Anschlußeinrichtungen 10 für eine Prüfeinrichtung vorgesehen.
In der gezeigten Ausführungsform sind diese Anschlußeinrichtungen 10 für eine
Prüfeinrichtung als Wire-Wrap-Pfosten ausgeführt.
Alternativ ist es jedoch beispielsweise möglich, die Anschlußeinrichtungen 10 für eine
Prüfeinrichtung in Form von gefederten Kontakten, Steckkontakten oder auch
Kontaktflächen für Interfacenadeln einer Prüfeinrichtung zu realisieren.
Die Anschlußeinrichtungen 10 für eine Prüfeinrichtung sind dergestalt in in den
Platinen 9 1, 9 2, 9 3, 9 4 vorgesehenen Öffnungen 18 angeordnet, daß sie die übereinander
angeordneten Platinen 9 1, 9 2, 9 3, 9 4 durchdringen.
Durch Löten sind die Anschlußeinrichtungen 10 für eine Prüfeinrichtung elektrisch mit
jeweils einem der auf einer der Platinen 9 1, 9 2, 9 3, 9 4 vorgesehenen Anschlußpunkte 12
für die Prüfeinrichtung verbunden. Über die Leiterbahnen 17 der Verbindungsstruktur
sind die Anschlußpunkte 12 für die Prüfeinrichtung somit auch mit jeweils einer der
Anschlußeinrichtungen 7 für die Testnadeln 3 verbunden.
Somit ist es erfindungsgemäß möglich, eine Anordnung zum Verbinden von dicht
angeordneten Testnadeln 3 eines Testadapters mit einer Prüfeinrichtung zur Verfügung
zu stellen, mittels derer trotz Verwendung von Testnadeln 3 mit sehr geringem
Durchmesser und hoher Dichte der Testnadeln 3 die Testnadeln 3 sicher und zuverlässig
mit der Prüfeinrichtung elektrisch verbunden werden können.
In dem in Fig. 1 gezeigten bevorzugten Ausführungsbeispiel ist zudem ein
Tragelement 13 vorgesehen, das neben den übereinander angeordneten
Platinen 9 1, 9 2, 9 3, 9 4 die Anschlußeinrichtungen 10 für die Prüfeinrichtung trägt und
so ein separates Aufspreizmodul bildet.
Die Anschlußeinrichtungen 7 für die Testnadeln 3 sind im Gegensatz zu den
Anschlußeinrichtungen 10 für die Prüfeinrichtung direkt von den Platinen 9 1, 9 2, 9 3, 9 4
getragen.
Das Tragelement 13 des so gebildeten Aufspreizmoduls ist über Abstandshalter 14
beispielsweise durch Schrauben mit der Nadelträgerplatte 1 verbunden.
Die Position des Tragelements 13 kann somit durch geeignete Wahl der
Abstandshalter 14 an die Länge der Testnadeln 3 angepaßt werden.
Wenn die Verbindung des Aufspreizmoduls mit der Nadelträgerplatte 1 lösbar erfolgt,
wie in Fig. 1 gezeigt ist, können das Tragelement 13 und mit diesem die auf dem
Tragelement 13 befestigten Platinen 9 1, 9 2, 9 3, 9 4 sowie die Anschluß
einrichtungen 7, 10 für die Testnadeln 3 bzw. die Prüfeinrichtung als Ganzes entfernt
werden können.
Dadurch ist es insbesondere möglich, schwierige Arbeitsgänge, wie z. B. das Erstellen
von elektrischen Verbindungen zwischen den Anschlußpunkten 11 für Testnadeln 3 und
den Anschlußeinrichtungen 7 für Testnadeln 3 in einer separaten Vormontage unter
Zuhilfenahme spezieller Geräte (z. B. Mikroskop) vorzunehmen.
Da die Anschlußeinrichtungen 10 für die Prüfeinrichtung von dem Tragelement 13 des
Aufspreizmoduls getragen werden, werden beim Anschließen der Prüfeinrichtung (z. B.
über Steckverbinder oder Wire-Wrap-Verbindungen) keine oder nur geringe
mechanische Kräfte über die Anschlußpunkte 12 für die Prüfeinrichtung an die
Platinen 9 1, 9 2, 9 3, 9 4 übertragen.
Dies erhöht die Zuverlässigkeit der elektrischen Verbindungen zwischen den
Anschlußpunkte 12 für die Prüfeinrichtung und den Anschlußeinrichtungen 10 für die
Prüfeinrichtung erheblich.
In Fig. 3 ist ein weiteres bevorzugtes Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung
gezeigt. Dabei sind in den Fig. 1 bis 3 gleiche oder ähnliche Elemente mit den
gleichen Bezugszeichen versehen.
In Fig. 3 sind die dünnen Testnadeln 3 nicht allein in der Nadelträgerplatte 1 sondern
zusätzlich in Lamellenstapeln gelagert. Diese Lamellenstapel werden von durch
Stahlstifte 20 gegeneinander fixierten Lamellen 19 gebildet.
Die einzelnen Lamellen 19 sind plättchenförmige, flächige Körper konstanter Dicke,
deren größte Fläche beispielsweise viereckig oder rund sein kann, und bestehen aus
isolierendem Material wie z. B. glasfaserverstärktem Kunststoff, so daß auf eine
zusätzliche Isolierung der in ihnen angeordneten Testnadeln 3 verzichtet werden kann.
Um ein genaues Bohren der Lamellen 19 erlauben ist die Dicke der einzelnen
Lamelle 19 vorzugsweise nicht größer als der zehnfache Testnadeldurchmesser.
In Fig. 3 ist sowohl auf der der Leiterplatinenträgerplatte 2 zugewandten Seite der
Nadelträgerplatte 1 als auch auf der der Leiterplatinenträgerplatte 2 abgewandten Seite
der Nadelträgerplatte 1 jeweils ein von Lamellen 19 gebildeter Lamellenstapel
angeordnet.
Durch die Anordnung der Testnadeln 3 in Lamellenstapeln ist es möglich, die aufgrund
ihres kleinen Durchmessers sehr empfindlichen Testnadeln 3 über eine möglichst große
Länge zu lagern und so vor Beschädigungen zu schützen.
Außerdem kann ein an der der Leiterplatinenträgerplatte 2 abgewandten Seite der
Nadelträgerplatte 1 angeordneter Lamellenstapel den in Fig. 1 vorgesehenen
Abstandshalter 14 für das Tragelement 13 ersetzen.
Somit braucht in der in Fig. 3 gezeigten Ausführungsform kein gesondertes Bauteil als
Abstandshalter vorgesehen zu werden. Weiter kann die Dicke des durch den
Lamellenstapel ersetzten Abstandshalters über die Zahl der Lamellen 19 einfach
eingestellt werden.
Um den Testadapter mit der erfindungsgemäßen Anordnung zum Aufspreizen aus
möglichst wenig verschiedenen Grundbausteinen herstellen zu können, ist in Fig. 3
auch das Tragelement 13 aus einzelnen übereinander angeordneten und mittels eines
Stahlstiftes 21 miteinander verpressten Lamellen 13 1, 13 2, 13 3 aufgebaut.
Die beiden an der Nadelträgerplatte 1 angeordneten, von den Lamellen 19 gebildeten
Lamellenstapel und das aus Lamellen 13 1, 13 2, 13 3 aufgebaute Tragelement 13 sind
mittels eines die Nadelträgerplatte 1, die Lamellenstapel und das Tragelement 13
durchdringenden Gewindes 15 und zweier Muttern 16 an der Nadelträgerplatte 1
befestigt.
Bei der in Fig. 3 gezeigten Ausführungsform ist auch die von den
Platinen 9 1, 9 2, 9 3, 9 4 gebildete Anordnung zum Aufspreizen mittels des Gewindes 15
und der beiden Muttern 16 an dem Tragelement 13 befestigt.
Bei der gezeigten Ausführungsform ist es vorteilhaft, in der Leiterplatinenträgerplatte 2
Aussparungen 22 für die auf das Gewinde 15 aufgebrachten Muttern 16 vorzusehen, um
eine Kollision der Leiterplatinenträgerplatte 2 mit den Muttern 16 zu verhindern.
Gemäß dem oben gesagten kann die erfindungsgemäße Anordnung zum Verbinden von
dicht angeordneten Testnadeln eines Testadapters mit einer Prüfeinrichtung unter
Verwendung von besonders wenig zusätzlichen Bauteilen realisiert werden.
Claims (18)
1. Anordnung zum Aufspreizen von dicht angeordneten Anschlußpunkten (11) von
Testnadeln (3) eines Testadapters für Prüfeinrichtungen zum Testen einer insbesondere
bestückten Leiterplatinen (6), mit
Anschlußpunkten (11) für Testnadeln (3) des Testadapters, wobei die Verteilung der Anschlußpunkte (11) für Testnadeln (3) der Verteilung der Testnadeln (3) entspricht;
Anschlußpunkten (12) für eine Prüfeinrichtung, wobei jedem Anschlußpunkt (11) für eine Testnadel (3) genau ein Anschlußpunkt (12) für die Prüfeinrichtung zugeordnet ist, und die Anschlußpunkte (12) für die Prüfeinrichtung weiter voneinander beabstandet sind als die Anschlußpunkte (11) für Testnadeln (3); sowie
einer Verbindungsstruktur (17), die Anschlußpunkte (11) für Testnadeln (3) und Anschlußpunkte (12) für die Prüfeinrichtung paarweise elektrisch miteinander verbindet, so daß jeder Anschlußpunkt (11) für eine Testnadel (3) mit einem Anschlußpunkt (12) für die Prüfeinrichtung verbunden ist,
wobei die Anordnung individuell an die zu prüfende Leiterplatine (6) angepaßt ist.
Anschlußpunkten (11) für Testnadeln (3) des Testadapters, wobei die Verteilung der Anschlußpunkte (11) für Testnadeln (3) der Verteilung der Testnadeln (3) entspricht;
Anschlußpunkten (12) für eine Prüfeinrichtung, wobei jedem Anschlußpunkt (11) für eine Testnadel (3) genau ein Anschlußpunkt (12) für die Prüfeinrichtung zugeordnet ist, und die Anschlußpunkte (12) für die Prüfeinrichtung weiter voneinander beabstandet sind als die Anschlußpunkte (11) für Testnadeln (3); sowie
einer Verbindungsstruktur (17), die Anschlußpunkte (11) für Testnadeln (3) und Anschlußpunkte (12) für die Prüfeinrichtung paarweise elektrisch miteinander verbindet, so daß jeder Anschlußpunkt (11) für eine Testnadel (3) mit einem Anschlußpunkt (12) für die Prüfeinrichtung verbunden ist,
wobei die Anordnung individuell an die zu prüfende Leiterplatine (6) angepaßt ist.
2. Anordnung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Verbindungsstruktur durch Wire-Wrap Verbindungen realisiert ist.
3. Anordnung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Verbindungsstruktur durch Bonden realisiert ist.
4. Anordnung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Verbindungsstruktur mit Hilfe der Fädeltechnik realisiert ist.
5. Anordnung nach einem der vorangegangenen Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Anordnung an Anschlußpunkten (12) für die Prüfeinrichtung Steckverbinder für
den Anschluß der Prüfeinrichtung aufweist.
6. Anordnung nach einem der vorangegangenen Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Anordnung an Anschlußpunkten (12) für die Prüfeinrichtung Wire-Wrap
Pfosten (10) für den Anschluß der Prüfeinrichtung aufweist.
7. Anordnung nach einem der vorangegangenen Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Anordnung an Anschlußpunkten (12) für die Prüfeinrichtung Federkontakte für
eine drahtlose Verbindung mit der Prüfeinrichtung aufweist.
8. Anordnung nach einem der vorangegangenen Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß Anschlußpunkte (12) für die Prüfeinrichtung als Kontaktstellen für Interfacenadeln
der Prüfeinrichtung ausgebildet sind.
9. Anordnung nach einem der vorangegangenen Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Verbindungsstruktur zumindest teilweise durch auf wenigstens einer Platine (9 1, 9 2, 9 3, 9 4) aufgebrachte oder in diese eingebrachte Leiterbahnen (17) realisiert ist, und
daß die wenigstens eine Platine (9 1, 9 2, 9 3, 9 4) sowohl Anschlußpunkte (11) für Testnadeln (3) als auch Anschlußpunkte (12) für die Prüfeinrichtung aufweist.
daß die Verbindungsstruktur zumindest teilweise durch auf wenigstens einer Platine (9 1, 9 2, 9 3, 9 4) aufgebrachte oder in diese eingebrachte Leiterbahnen (17) realisiert ist, und
daß die wenigstens eine Platine (9 1, 9 2, 9 3, 9 4) sowohl Anschlußpunkte (11) für Testnadeln (3) als auch Anschlußpunkte (12) für die Prüfeinrichtung aufweist.
10. Anordnung nach Anspruch 9,
dadurch gekennzeichnet,
daß nur auf einer Seite der Platine (9 1, 9 2, 9 3, 9 4) Leiterbahnen (17) vorgesehen sind, und
daß die Anschlußpunkte (11) für Testnadeln (3) und die Anschlußpunkte (12) für die Prüfeinrichtung auf der selben Seite der Platine (9 1, 9 2, 9 3, 9 4) wie die Leiterbahnen (17) angeordnet sind.
daß nur auf einer Seite der Platine (9 1, 9 2, 9 3, 9 4) Leiterbahnen (17) vorgesehen sind, und
daß die Anschlußpunkte (11) für Testnadeln (3) und die Anschlußpunkte (12) für die Prüfeinrichtung auf der selben Seite der Platine (9 1, 9 2, 9 3, 9 4) wie die Leiterbahnen (17) angeordnet sind.
11. Anordnung nach Anspruch 10,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Anordnung mehrere Platinen (9 1, 9 2, 9 3, 9 4) aufweist, die dergestalt flächig übereinander angeordnet sind, daß Seiten der Platinen (9 1, 9 2, 9 3, 9 4), auf denen Leiterbahnen (17) vorgesehen sind, und Seiten der Platinen (9 1, 9 2, 9 3, 9 4), auf denen keine Leiterbahnen (17) vorgesehen sind, in Kontakt kommen, und
daß die auf den Platinen (9 1, 9 2, 9 3, 9 4) vorgesehenen Leiterbahnen (17) insgesamt die Verbindungsstruktur bilden.
daß die Anordnung mehrere Platinen (9 1, 9 2, 9 3, 9 4) aufweist, die dergestalt flächig übereinander angeordnet sind, daß Seiten der Platinen (9 1, 9 2, 9 3, 9 4), auf denen Leiterbahnen (17) vorgesehen sind, und Seiten der Platinen (9 1, 9 2, 9 3, 9 4), auf denen keine Leiterbahnen (17) vorgesehen sind, in Kontakt kommen, und
daß die auf den Platinen (9 1, 9 2, 9 3, 9 4) vorgesehenen Leiterbahnen (17) insgesamt die Verbindungsstruktur bilden.
12. Anordnung nach Anspruch 11,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Anschlußpunkte (11, 12) für Testnadeln (3) bzw. die Prüfeinrichtung dergestalt
auf den Platinen (9 1, 9 2, 9 3, 9 4) angeordnet sind und daß sich die übereinander
angeordneten Platinen (9 1, 9 2, 9 3, 9 4) dergestalt überlappen, daß alle auf den
Platinen (9 1, 9 2, 9 3, 9 4) angeordneten Anschlußpunkte (11, 12) für Testnadeln (3)
bzw. die Prüfeinrichtung auch bei übereinander angeordneten
Platinen (9 1, 9 2, 9 3, 9 4) zugänglich sind.
13. Anordnung nach einem der Ansprüche 11 oder 12,
dadurch gekennzeichnet,
daß in den Anschlußpunkten (11) für Testnadeln (3) und/oder den
Anschlußpunkten (12) für die Prüfeinrichtung Öffnungen (18) vorgesehen sind, die
die übereinander angeordneten Platinen (9 1, 9 2, 9 3, 9 4) durchdringen.
14. Anordnung nach einem der Ansprüche 10 bis 13,
dadurch gekennzeichnet,
daß die aus einem Anschlußpunkt (11) für Testnadeln (3) und dem zugehörigen
Anschlußpunkt (12) für eine Prüfeinrichtung gebildeten Verbindungspaare auf den
Platinen (9 1, 9 2, 9 3, 9 4) dergestalt angeordnet sind, daß innere Anschlußpunkte (11)
für Testnadeln (3) mit äußeren Anschlußpunkten (12) für eine Prüfeinrichtung,
mittlere Anschlußpunkte (11) für Testnadeln (3) mit mittleren Anschlußpunkten (12)
für eine Prüfeinrichtung, und äußere Anschlußpunkte (11) für Testnadeln (3) mit
inneren Anschlußpunkten (12) für eine Prüfeinrichtung elektrisch verbunden sind.
15. Anordnung nach einem der vorangegangenen Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Anordnung an den Anschlußpunkten (11, 12) für Testnadeln (3) bzw. die
Prüfeinrichtung hülsenförmig geformten Lötzinn als Löthilfe aufweist.
16. Anordnung nach einem der vorangegangenen Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Anordnung zum Aufspreizen als ein separates Aufspreizmodul ausgebildet ist.
17. Anordnung nach Anspruch 16,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Aufspreizmodul zusätzlich ein Tragelement (13) aufweist, das neben der
Anordnung zum Aufspreizen auch Anschlußeinrichtungen (10) für die
Prüfeinrichtung und/oder Anschlußeinrichtungen (7) für Testnadeln trägt.
18. Anordnung nach Anspruch 16 oder 17,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Aufspreizmodul auswechselbar mit dem Testadapter verbindbar ist.
Priority Applications (2)
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| DE2000157456 DE10057456A1 (de) | 2000-11-20 | 2000-11-20 | Anordnung zum Verbinden von Testnadeln eines Testadapters mit einer Prüfeinrichtung |
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| WO2002041016A1 (de) | 2002-05-23 |
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