DE10056152A1 - Verfahren zur Durchführung von Busarbitration zwischen Steuerchips eines Chipsatzes mit preemptiver Fähigkeit - Google Patents
Verfahren zur Durchführung von Busarbitration zwischen Steuerchips eines Chipsatzes mit preemptiver FähigkeitInfo
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Abstract
Ein Verfahren wird zum Zweck vorgeschlagen, Busarbitration zwischen zwei Steuerchips eines Chipsatzes mit preemtiver Fähigkeit durchzuführen. Die beiden Steuerchips können beispielsweise ein oberer und ein unterer Brückenchip sein, wobei bei der Initialisierung einer als Bushalter festgelegt wird, während der andere als Busempfänger festgelegt wird. In dem Fall, dass während des Betriebs der momentane Busempfänger beabsichtigt, eine Transaktion hoher Priorität durchzuführen, kann er eine Preemptivanforderung ausgeben, um den Bushalter zu fragen, die Steuerung des Busses abzugeben. Als Antwort auf diese Preemptivanforderung wird der momentane Bushalter einen Wartezeitheber starten; und, wenn der Wartezeitgeber seine vorbestimmte Zeit erreicht, wird der momentane Bushalter den Bus vorbehaltlos an den momentanen Busempfänger übergeben, wobei dem momentanen Busempfänger ermöglicht wird, den Bus zur Durchführung der beabsichtigten Transaktion hoher Priorität zu verwenden. Dieses preemptive Schema kann dabei helfen, die Kommunikationsleistung des Gesamtsystems zu verbessern.
Description
Die Erfindung betrifft Computertechnologie, und speziell ein Verfahren zur Durchführung von
Busarbitration bzw. Buszugriffsregelung zwischen zwei Steuerchips in einem Chipsatz mit
preemptiver Fähigkeit.
Fig. 1 ist ein schematisches Diagramm das die Architektur eines Computersystems mit einem
PCI-(programmbedingte Unterbrechung)Bussystem zeigt. Wie gezeigt enthält das
Computersystem eine CPU 10 und eine Primärspeichereinheit 11 und ist durch eine
Hostbrücke 12 an ein PCI-Bussystem 14 gekoppelt, das weiter an mehrere PCI-Einheiten, wie
ein Grafikadapter 16a, eine Expansionsbusbrücke 16b, einen LAN-(lokalen Netzwerk)-
Adapter 16c und einen SCSI-(Schnittstelle für Kleincomputer)Hostbus-Adapter 16d. Jeder
dieser Adapter kann eine Anforderung (REQ) ausgeben um das PCI-Bussystem 14 zu
verwenden, wenn eine Transaktion durch das PCI-Bussystem 14 beabsichtigt ist. Das
Anforderungssignal wird zuerst zu der Hostbrücke 12 zur Arbitration gesendet. Wenn die
Anforderung bewilligt ist, gibt die Hostbrücke 12 ein Bewilligungssignal (GNT) zurück, um die
Verwendung des PCI-Bussystems 14 durch den anforderungsausgebenden Adapter zu
bewilligen.
Die Datenkommunikation zwischen der Hostbrücke 12 und den PCI-Einheiten
16a, 16b, 16c, 16d über das PCI-Bussystem 14 wird durch die Verwendung eines Satzes
Steuersignale erreicht, der umfasst: FRAME (Taktrahmen), AD (Adresse), CBE (Befehl-Byte-
einschalten), REQ (anfordern), GNT (bewilligen), IRDY (Initiator bereit), TRDY (Ziel bereit)
und DEVSEL (Vorrichtungsauswahl). Ein Beispiel der zeitlichen Verläufe und der
Signalverläufe dieser Signale wird in Fig. 2 veranschaulicht. In dieser Spezifikation bezieht sich
der Ausdruck "Initiator" auf die Einheit, die eine Anforderung zur Verwendung des
PCI-Bussystems 14 eingeleitet hat, diese kann sowohl die Hostbrücke 12 als auch irgendeine der
PCI-Einheiten 16a, 16b, 16c, 16d sein, während sich der Ausdruck "Ziel" auf die Einheit bezieht,
an die der Initiator beabsichtigt seine Daten zu übertragen.
Das FRAME-Signal wird durch den Initiator ausgegeben, um den Startzeitpunkt und die Dauer
der beabsichtigten Datenkommunikation über das PCI-Bussystem 14 anzuzeigen. Wenn das
FRAME-Signal auf den Zustand "Tief" gesetzt ist, gestattet es dem Initiator Zugriff auf das
PCI-Bussystem 14 zu erlangen. Während der Adressierungsphase wird der Initiator das, die
gültige Adresse anzeigende, AD-Signal und das CBE-Signal (CBE[3:0]) zum Freigeben des
Befehl-/Byte-Transfers ausgeben. Das CBE-Signal ist aus 4 Bits zusammengesetzt, die
16 verschiedene Befehle darstellen können. Das CBE-Signalformat wird in den PCI-Standards
vollständig beschrieben, so dass deren Beschreibung nicht weiter ausgeführt wird. Anschließend,
während der Datenphase, wird der Initiator das AD-Signal, stellvertretend für die zu
übertragenden Daten, über das PCI-Bussystem 14, an das Ziel abschicken. Wenn das
FRAME-Signal ausgeschaltet ist, zeigt es an, dass die Übertragung abgeschlossen ist. Wenn der
Initiator bereit ist Daten abzuschicken, wird das IRDY-Signal eingeschaltet; und wenn das Ziel
bereit ist, die Daten zu empfangen, wird das TRDY-Signal eingeschaltet. Während der
Leseoperationen zeigt das Einschalten des IRDY-Signals an, dass der Initiator bereit ist, Daten
von dem Ziel zu empfangen; wohingegen während Schreiboperationen das Einschalten des
TRDY-Signals anzeigt, dass das Ziel bereit ist, Daten zu empfangen. Wenn das Ziel die
Transaktion stoppen will, gibt es das STOP-Signal an den Initiator aus.
Fig. 2 zeigt ein Beispiel der Signalverläufe und der zeitlichen Verläufe der vorstehend
erwähnten, durch die PCI-Standars spezifizierten Signale, für einen Initiator, um eine
Leseoperation bei einem Ziel durchzuführen. In diesem Diagramm wird die, mit dem
Bezugszeichen 20 versehene, Dauer als Bustransaktionsperiode bezeichnet, während der der
Datenaustausch durchgeführt wird. Die Bustransaktionsperiode 20 umfasst eine Adressierungs
phase 22 und mehrere Datenphasen 24a, 24b, 24c. Jede der Datenphasen 24a, 24b, 24c umfasst
einen, jeweils durch die Bezugszeichen 26a, 26b, 26c gekennzeichneten, Wartetakt und einen,
jeweils durch die Bezugszeichen 28a, 28b, 28c gekennzeichneten Datentransfertakt.
Das PCI-Bussystem wird durch ein Systemtaktsignal CLK getaktet. Währen der ersten
Periode T1 des CLK, gibt der Initiator ein FRAME-Signal aus, um anzuzeigen, dass er
beabsichtigt Daten zu einem bestimmten Ziel zu übertragen. Anschließend schickt der Initiator
das AD-Signal ab, das die Startadresse anzeigt und das Ziel angibt, wo der Initiator beabsichtigt
Daten zu lesen. Danach schickt der Initiator das CBE-Signal ab. Das CBE-Signal ist während
aller Datenphasen 24a, 24b, 24c in dem eingeschalteten Zustand. Während der nächsten
Periode T2 gibt der Initiator das IRDY-Signal aus, das anzeigt, dass er zur Datenkommunikation
bereit ist. Da jedoch diese Periode der Wartetakt 26a in der Datenphase 24a ist, ist das Ziel
immer noch nicht bereit. Während der nächsten Periode T3 ist das Ziel bereit, und gibt daher das
TRDY-Signal, das diesen Zustand anzeigt, aus. Dies veranlasst das Ziel dazu, während des
Datentransfertakt 28a, Daten an den Initiator zu übertragen. Während der nächsten Periode T4
schaltet das Ziel das TRDY-Signal aus, und zeigt damit an, dass die Übertragung der
momentanen Daten abgeschlossen ist, und bereitet dann das nächste Datenstück zum Transfer
vor. Dieses ist der Wartetakt 26b der Datenphase 24b. Während der nächsten Periode T5 schaltet
das Ziel das TRDY-Signal wieder ein, und zeigt damit an, dass es bereit ist Daten zu
transferieren. Wenn das IRDY-Signal während des Datentransferzuklus 28b ebenfalls
eingeschaltet ist, fängt der Initiator an Daten von dem Ziel zu lesen. Während der nächsten
Periode T6 schaltet der Initiator das IRDY-Signal aus, um anzuzeigen, dass er nicht in der Lage
ist irgendwelche weiteren Daten zu empfangen. Da jedoch das TRDY-Signal weiterhin in dem
eingeschalteten Zustand ist, wird der Wartetakt 26c durch den Initiator aktiviert. Während der
nächsten Periode T7 ist der Initiator wieder bereit Daten zu empfangen und schaltet damit das
IRDY-Signal ein. Wenn das TRDY-Signal während des Datentransfertakt 28c ebenfalls
eingeschaltet ist, beginnt der Initiator Daten von dem Ziel zu lesen. Dies vervollständigt die
Leseoperation.
Ein Nachteil der durch den PCI-Standard spezifizierten Datenkommunikation ist jedoch, dass sie
die Verwendung komplexer Steuersignale mit schwierig zu handhabenden Wartezuständen und
Arbitration erfordert. Darüber hinaus erfordert sie mindestens 45 bis 50 Stifte auf dem
Steuerchipsatz, um alle durch den PCI-Standard spezifizierten Signale zu handhaben. Zum
Beispiel in dem System der Fig. 1 ist z. B. die Hostbrücke 12 durch einen oberen Brückenchip
ausgeführt, während die Expansxionsbusbrücke 16b durch einen unteren Brückenchip ausgeführt
ist. In den meisten PCs ist der untere Brückenchip ein unerläßlicher Steuerchip.
In vielen Fällen können die Transaktionen zwischen den verschiedenen Chips bei einem
Chipsatzes, beispielsweise zwischen einem unteren Brückenchip und einem oberen Brückenchip,
nur einen kleinen Teil des ganzen Satzes von Funktionen verwenden, die durch die verwendeten
Busstandards spezifiziert werden. Die große Anzahl von Funktionen werden in der Hoffnung
bereitgestellt, dass die Busarchitektur an die Verwendung in vielen verschiedenen Arten von
Umgebungen angepasst werden kann. Diese Maßnahme jedoch kann verhindern, dass einige
fortschrittliche Funktionen in die Busarchitektur integriert werden können. Mit fortschreiten der
IC-Packungstechnologie kann ein Steuerchipsatz eine steigende Anzahl Chips in einer einzelnen
Vorrichtung einschließen, aber dies würde ebenfalls die Anzahl von äusseren Anschlussstiften
unerwünscht erhöhen. Daher besteht ein Bedarf nach einer Busarchitektur, die dabei helfen kann
die Transaktionen zwischen den verschiedenen Chips eines Chipsatzes zu beschleunigen,
während die Gesamtzahl äusserer Anschlussstifte des Chipsatzes auf ein Minimum reduziert
wird. Zum Beispiel besteht ein Bedarf nach einen reduzierten Satz Signalleitungen in dem Bus
zwischen einem unteren und einem oberen Brückenchip, der trotzdem noch PCI-kompatibel ist,
und der somit noch zusammen mit bestehenden Komponenten verwendet werden kann.
Wann immer ein Chip Daten transferieren will, wird er eine Anforderung ausgeben, den Bus zu
verwenden. Er kann den Bus nur zur Übertragung von Daten verwenden, nachdem er die
Steuerung des Busses erlangt. In dem Fall, dass ein Chip großvolumige Video-/Audio-Daten
über den Bus übertragen muss, aber die Steuerung des Busses nicht in kurzer Zeit erlangen kann,
da der Bus länger von einem anderen Chip verwendet wird, würde dieses ohne Zweifel die
Kommunikationsleistung des Gesamtsystems herabsetzen.
Es ist die Aufgabe dieser Erfindung ein Verfahren zur Durchführung von Busarbitration
zwischen zwei Steuerchips bei einem Chipsatz mit preemptiver Fähigkeit bereitzustellen, die
eine Transaktion hoher Priorität ermöglicht, Steuerung des Busses durch eine Preemptiv
anforderung in kurzer Zeit zu erlangen, so dass die Kommunikationsleistung des Gesamtsystems
gesteigert werden kann.
Das Verfahren der Erfindung ist zur Verwendung auf einem Chipsatz ausgelegt, das einen ersten
Steuerchip und einen zweiten Steuerchip aufweist, die durch einen gemeinsam genutzten
Zweiweg-Bus, zum Datentransfer zwischen dem ersten Steuerchip und dem zweiten Steuerchip,
miteinander verbunden sind. Die beiden Steuerchips können beispielsweise ein oberer
Brückenchip und ein unterer Brückenchip sein. Durch Vorgabe wird einer der beiden Steuerchips
als Bushalter festgelegt, während der andere als Busempfänger festgelegt wird. Wenn der
momentane Busempfänger, während des Betriebs, beabsichtigt eine Transaktion hoher Priorität
durchzuführen kann er eine Preemptivanforderung ausgeben, um den momentanen Bushalter zu
fragen, die Steuerung des Busses abzugeben. In Antwort auf diese Preemptivanforderung wird
der momentane Bushalter zuerst einen Wartezeitgeber starten und, wenn der Wartezeitgeber
seine vorbestimmte Zeit erreicht, wird der momentane Bushalter dem momentanen
Busempfänger den Bus uneingeschränkt übertragen, und es dem momentanen Busempfänger
ermöglicht der Bushalter zu werden, und dadurch den Bus zur Durchführung einer Transaktion
hoher Priorität zu verwenden. Dieses preemptive Schema kann helfen die
Kommunikationsleistung des Gesamtsystems zu verbessern.
Die Erfindung kann durch lesen der folgenden, detaillierten Beschreibung der bevorzugten
Ausführungsformen mit Bezug auf die begleitenden Zeichnungen vollständiger verstanden
werden, worin:
Fig. 1 (Stand der Technik) ein schematisches Diagramm ist, das die Architektur eines
Computersystems mit einem PCI-Bussystem zeigt;
Fig. 2 (Stand der Technik) ein Signaldiagramm ist, das die Signalverläufe und die zeitlichen
Verläufe verschiedener, durch den PCI-Standard spezifizierter, Signale für einen Initiator zeigen,
um eine Leseoperation bei einem Ziel durchzuführen;
Fig. 3 ein Schematisches Diagramm ist, das die Architektur eines Computersystems zeigt, das
das erfindungsgemäße Verfahren zur Busarbitration zwischen einem oberen und einem unteren
Brückenchip verwendet;
Fig. 4 ein Signaldiagramm ist, das die Signalverläufe und die zeitlichen Verläufe verschiedener,
von dem erfindungsgemäßen Verfahren verwendeter Signale zeigt;
Fig. 5 ein Signaldiagramm ist, das die Signalverläufe und die zeitlichen Verläufe verschiedener,
von dem erfindungsgemäßen Verfahren verwendeter Signale zeigt;
Fig. 6 ein Signaldiagramm ist, das die Signalverläufe und die zeitlichen Verläufe verschiedener,
von dem erfindungsgemäßen Verfahren verwendeter Signale zeigt; und
Fig. 7 ein Signaldiagramm ist, das die Signalverläufe und die zeitlichen Verläufe verschiedener,
von dem erfindungsgemäßen Verfahren verwendeter Signale zeigt.
Die Erfindung schlägt ein Verfahren zum Durchführen von Busarbitration zwischen zwei
Steuerchips in einem Chipsatz vor, die durch einen gemeinsamen Bus miteinander verbunden
sind, mit der Aufgabe zu entscheiden, welcher der Steuerchips den Bus halten soll. Um dies zu
erreichen ist die Erfindung durch die Verwendung eines verringerten Satzes von Signalen
gekennzeichnet, die gemeinsam als VLINK bezeichnet werden, statt des herkömmlichen PCI-
spezifizierten Satzes von Signalen zur Datenkommunikation zwischen den zwei Steuerchips. Die
beiden Steuerchips können beispielsweise ein oberer Brückenchip und ein unterer Brückenchip
sein. Die Gesamtzahl von Signalleitungen zur Datenkommunikation zwischen dem oberen
Brückenchip und dem unteren Brückenchip können mit VLINK auf 15 verringert werden, was
deutlich weniger als 45 im Fall des Standes der Technik ist, so dass die Kommunikationsleistung
verbessert werden kann. Details der Erfindung sind im Folgenden mit Bezug auf die Fig. 3, 4,
5, 6 und 7 offenbart.
Fig. 3 ist ein schematisches Diagramm das die Architektur eines Computersystems zeigt, das das
erfindungsgemäße Verfahren verwendet. Wie gezeigt umfasst das Computersystem eine CPU 24,
einen unteren Brückenchip 30, einen oberen Brückenchip 32, und eine primäre Speicher
einheit 36. Die Datenkommunikation zwischen dem unteren Brückenchip 30 und dem oberen
Brückenchip 32 wird durch einen VLINK-definierten Satz von Signalleitungen ausgeführt,
umfassend DNCMD, DNSTB, BE, AD, UPSTB ans UPCMD. Die Verwendung des VLINK-
Schemas ermöglicht es, dass die Anzahl der Signalleitungen zwischen dem unteren
Brückenchip 30 und dem oberen Brückenchip 32 auf 15 verringert wird, was deutlich weniger als
45 im Falle des Standes der Technik ist. Die Bedeutungen dieser Signale sind in der folgenden
Tabelle I dargestellt.
Wie in Fig. 3 gezeigt, umfasst die Datenkommunikation zwischen dem unteren Brückenchip 30
und dem oberen Brückenchip 32 auch den PCI-spezifizierten Bus AD, mit Ausnahme, das er
hier auf nur 8 Signalleitungen verringert ist. Die PCI-spezifizierten Signale CBE, FRAME,
IRDY, TRDY, STOP, DEVSEL, REQ und GNT sind hier gemeinsam auf eine einzelne
Zweiweg-Signalleitung BE und Einweg-Signalleitungen DNCMD, DNSTB, UPSTB und
UPCMD verringert. Der VLINK-definierte Signalsatz umfasst von der unteren Brücke
ausgegebene UPCMD (Aufwärtsstrecken-Befehl) und UPSTB (Aufwärtsstrecken-Abtastung)
und von der oberen Brücke ausgegebene DNCMD (Abwärtsstrecken-Befehl) und DNSTB
(Abwärtsstrecken-Abtastung). Dies gestattet es sowohl dem unteren Brückenchip 30 als auch
dem oberen Brückenchip 32 in der Lage zu sein, Befehls- und Abtastsignale unabhängig
voneinander auszugeben, um die Steuerung des AD-Buses zum Datentransfer zu erlangen.
Fig. 4 ist ein Signaldiagramm, das den Signalverlauf und zeitlichen Verlauf der durch das
VLINK-Schema definierten Abtast- und Datensignale in Bezug auf das Taktsignal, zeigt. Wie
gezeigt umfasst jedes Taktsignal zwei Abtasttakte, was bedeutet, dass das vorstehend erwähnte
UPSTB-Signal und DNSTB-Signal beide die doppelte Frequenz des Taktsignals haben. Jeder
Taktzyklus enthält vier steigende/fallende Flanken in dem Abtastsignal, und daher können vier
Bits während dieser Periode bestimmt werden. Folglich können insgesamt 32 Datenbit durch den
8-Bit AD-Bus während jedes Taktsignals übertragen werden. Im Gegensatz benötigt die PCI-
Bus Architektur insgesamt 32 Signalleitungen zur Übertragung dieser Daten. Die
BE-Signalleitung wird dazu verwendet, die Information über die Datenlänge zu transferieren,
deren Wert von 1 bis 16 (4 Bit) während jedes Taktzyklus sein kann.
Die UPCMD- und DNCMD-Signale werden zum Bestimmen der Art der beabsichtigten
Transaktion verwendet. Das UPCMD-Signal wird durch den unteren Brückenchip 30 erzeugt,
welcher umfasst: C2PRA (Lesebestätigung von oberer zu unterer Brücke), C2PWA
(Schreibbestätigung von oberer zu unterer Brücken), P2CR (Leseanforderung von unterer zu
oberer Brücke) und C2CW (Schreibanforderung von unterer zu oberer Brücke). Tabelle II zeigt
die Codierung dieser Signale in bezug auf Bittakte.
Es sollte zur Kenntnis genommen werden, dass das REQ-(Busanforderung) Signal während des
Bittaktes 0 ausgegeben wird, der nicht von den Signaltakten anderer Arten von Transaktionen
überlappt ist, so dass es jederzeit ausgegeben werden kann, sogar zur gleichen Zeit, wenn ein
Befehl des Transaktionstyps ausgegeben wird. Das DNCMD-Signal wird durch einen oberen
Brückenchip 32 erzeugt, welcher umfasst: C2PIOR (Eingabe-/Ausgabe-Lesen von oberer zu
unterer Brücke), C2PMR (Lesebefehl von oberer zu unterer Brücke), C2PIOW (Eingabe-
/Ausgabe-Schreibbefehl von oberer zu unterer Brücke), C2PMW (Schreibbefehl von unterer zu
oberer Brücke), P2CRA (Lesebestätigung von unterer zu oberer Brücke), und P2CWA
(Schreibbestätigung von unterer zu oberer Brücke). Tabelle III zeigt die Codierung dieser Signale
in bezug auf Bittakte (zur Kenntnis genommen, dass die Definition des GNT-Signals nicht
enthalten ist).
Wenn die untere Brücke eine Sequenz von P2CR- und/oder P2CW-Signalen ausgibt, wird die
obere Brücke als Antwort die P2CRA-/P2CWA-Signale zurückgeben. Gleichfalls wenn die
obere Brücke eine Sequenz von C2PIOR-, C2PMR-, C2PIOW- und C2PMW-Signalen ausgibt,
wird die untere Brücken als Antwort die C2PRA- und C2PWA Signale zurückgeben. Diese
Signale sollten nur ausgegeben werden, nachdem die gesamten Daten der beabsichtigten
Transaktion übertragungsbereit vorbereitet sind, um so jeder ungewünschten Unterbrechung
beim Datentransfer vorzubeugen. Zum Beispiel kann die untere Brücke das P2CW-Signal nur
ausgeben, nachdem die gesamten Daten der beabsichtigten Transaktion übertragungsbereit
vorbereitet sind; und die obere Brücke kann das P2CRA-Signal nur ausgeben, nachdem die
gesamten Daten der beabsichtigten Transaktion übertragungsbereit vorbereitet sind. Dies kann
dabei helfen unerwünschten Unterbrechungen beim Datentransfer vorzubeugen. Wenn kein
Lese-/Schreibsignale auszugeben sind, wird ein NOP-Signal erzeugt. Allgemein definiert ist die
Erfindung zur Verwendung auf einem Chipsatz ausgelegt, der einen ersten und einen zweiten
Steuerchip (wie der vorstehend erwähnte und in Fig. 3 gezeigte unteren Brückenchip und oberen
Brückenchip) umfasst, wobei der erste Steuerchip und der zweite Steuerchip miteinander durch
einen VLINK-definierten Satz von Signalleitungen verbunden sind, umfassend einen gemeinsam
genutzten Zweiweg-Bus, zum Zweck der Durchführung der Busarbitration zwischen dem ersten
und dem Steuerchip zur ausschließlichen Verwendung des gemeinsam genutzten
Zweiweg-Busses. Im Folgenden bezieht sich der Ausdruck "Bushalter" auf den der zwei Chips,
der momentan den gemeinsam genutzten Zweiweg-Bus hält, während sich "Busempfänger" auf
den anderen Chip bezieht.
Während des Betriebs muss der zweite Steuerchip den ersten Steuerchip über die fest-Takt-
Busbefehle und die Anzahl der Takte zur Verwendung des gemeinsam genutzten Zweiweg-
Busses informieren. Wenn der zweite Steuerchip ein Zugriffsbefehl (zum Beispiel einen
Lesebefehl) an den ersten Steuerchip ausgibt, muss der zweite Steuerchip die Anzahl der für die
Übertragung des Bestätigungssignals und der angeforderten Daten des ersten Steuerchips
verwendeten Impulse registrieren. Diese Information ist von dem ausgegebenen Befehlen des
zweiten Steuerchips abhängig. Zum Beispiel, wenn die untere Brücke ein P2CR-Signal an die
obere Brücke ausgibt, kann, da das P2CR-Signal die Informationen über die Datenlänge umfasst
und da kein Wartezustand für irgendein VLINK-definiertes Signal erfordert wird, die untere
Brücke die Anzahl der zur Übertragung des P2CRA-Antwortsignals und der angeforderten
Daten erforderten Impulse erfahren.
Tabelle IV zeigt das durch die Erfindung ausgeführte preemptive Busarbitrationschema. In dieser
Tabelle stellt N den ersten Steuerchip (beispielsweise den, in Fig. 3 gezeigten, oberen
Brückenchip 32) dar; S stellt den zweiten Steuerchip (beispielsweise den, in Fig. 3 gezeigten,
unteren Brückenchip 30) dar; DNREQ stellt das, durch den ersten Steuerchip ausgegebene,
Busanforderungssignal dar; und UPREQ stellt das, durch den zweiten Steuerchip ausgegebene,
Busanforderungssignal dar. Weiter bedeutet "S-Preemptibel", dass der zweite Steuerchip die
Hochprioritäts-(preemptiv) Anforderung ausgeben kann, wenn der erste Steuerchip momentan
der Bushalter ist; während "N-Preemptibel" bedeutet, dass der erste Steuerchip die
Hochprioritäts-(preemptiv) Anforderung ausgeben kann, wenn der zweite Steuerchip momentan
der Bushalter ist. Die Bedeutung der Tabelle wird im Folgenden erklärt.
Es wird vorausgesetzt, dass bei der Initialisierung der erste Steuerchip als der Bushalter
festgelegt wird. Danach, falls sowohl der erste als auch der zweite Steuerchip kein
Busanforderungssignal ausgeben, wird der erste Steuerchip der Bushalter bleiben.
Falls der erste Steuerchip kein Busabforderungssignal ausgibt, während der zweite Steuerchip
das Busanforderungssignal UPREQ ausgibt, wird der Bus an den zweiten Steuerchip übertragen.
Wenn andererseits der erste Steuerchip das Busanforderungssignal DNREQ ausgibt, während der
zweite Steuerchip kein Busanforderungssignal ausgibt, wird der Bus weiterhin durch den ersten
Steuerchip gehalten.
In dem Fall, dass der erste Steuerchip das Busanforderungssignal DNREQ ausgibt, während
gleichzeitig der zweite Steuerchip das Busanforderungssignal UPREQ ausgibt, wird der Bus
weiterhin durch den ersten Steuerchip gehalten. Der zweite Steuerchip kann jedoch eine
Preemptivanforderung über die UPCMD-Signalleitung ausgeben, um die Verwendung des
Busses zu verlangen. Die Preemptivanforderung wird den ersten Steuerchip aktivieren einen
Wartezeitgeber zu starten; und wenn der Wartezeitgeber seine vorbestimmte Zeit erreicht, wird
der Bus an den zweiten Steuerchip übertragen.
Es wird weiter vorausgesetzt, dass der zweite Steuerchip momentan der Bushalter ist. Danach,
falls sowohl der erste Steuerchip als auch der zweite Steuerchip kein Busanforderungssignal
ausgeben, wird der zweite Steuerchip der Bushalter bleiben.
Falls der zweite Steuerchip kein Busabforderungssignal ausgibt, während der erste Steuerchip
das Busanforderungssignal DNREQ ausgibt, wird der Bus an den ersten Steuerchip übertragen.
Andererseits, wenn der zweite Steuerchip das Busanforderungssignal UPREQ ausgibt, während
der erste Steuerchip kein Busanforderungssignal ausgibt, wird der zweite Steuerchip der
Bushalter bleiben.
In dem Fall, dass der zweite Steuerchip das Busanforderungssignal UPREQ ausgibt, während
gleichzeitig der erste Steuerchip das Busanforderungssignal DNREQ ausgibt, wird der Bus
weiterhin über den zweiten Steuerchip gehalten. Der erste Steuerchip kann jedoch eine
Preemptivanforderung durch die DNCMD-Signalleitung ausgeben, um die Verwendung des
Busses zu verlangen. Die Preemptivanforderung wird den zweiten Steuerchip aktivieren einen
Wartezeitgeber zu starten; und wenn der Wartezeitgeber seine vorbestimmte Zeit erreicht, wird
der Bus an den zweiten Steuerchip übertragen.
Nachdem der zweite Steuerchip das Busanforderungssignal UPREQ ausgibt, stellt er auch fest,
ob der erste Steuerchip sein Anforderungssignal DNREQ ausgibt. Falls keine Anforderung durch
den ersten Steuerchip ausgegeben wird, waret der zweite Steuerchip eine vorbestimmte Zeitdauer
bevor er die Steuerung des Busses erlangt. Der Zweck dieser Wartezeit ist es den Umstand zu
verhindern, in dem der andere Steuerchip, beispielsweise der erste Steuerchip, ein
Busanforderungssignal ausgegeben hat, das, wegen der Signal-Übertragungsverzögerung, nicht
sofort durch den zweiten Steuerchip festgestellt wird. Außerdem um zu verhindern, dass die
beiden Steuerchips den Bus gleichzeitig betreiben, wartet der momentane Bushalter einen
weiteren Takt, genannt Durchlauftakt, bevor er den Bus an den anderen Chip weiterleitet. Weder
der Bushalter noch der Busempfänger betreibt den Bus während des Durchlauftaktes.
Andererseits, wenn der zweite Steuerchip feststellt, dass der Bus momentan durch den ersten
Steuerchip verwendet wird, wartet der zweite Steuerchip bis der erste Steuerchip die
Verwendung des Busses abschließt, bevor er die Steuerung des Busses erlangen kann. In dem
Fall, dass der zweite Steuerchip beabsichtigt eine Transaktion hoher Priorität durchzuführen,
zum Beispiel zum Übertragen von Video-/Audiodaten, kann er ein Preemptivanforderungssignal
über die UPCMD-Signalleitung ausgeben, das dann den ersten Steuerchip dazu zwingen kann,
die Steuerung des Busses abzugeben, und sie, in der vorstehend beschriebenen Weise, an den
zweiten Steuerchip übertragen.
Fig. 5 und 6 sind Signaldiagramme, die jeweils die Signalverläufe und die zeitlichen Verläufe
der verschiedenen Signale zeigen, durch die der erste und der zweite Steuerchip zur Anforderung
der Verwendung des Busses verwendet werden. In diesem Signaldiagramm bedeutet HCLK das
Systemtaktsignal; DNREQ# bedeutet das durch den ersten Steuerchip ausgegebene
Busanforderungssignal; UPREQ# bedeutet das durch den zweiten Steuerchip ausgegebene
Busanforderungssignal; NOE# bedeutet das Ausgabe-einschalt-Signal des ersten Steuerchips;
SOE# bedeutet das Ausgabe-einschalt-Signal des zweiten Steuerchips; und AD bedeutet das
Adresse-/Datensignal, das über den gemeinsam genutzten Zweiweg-Bus zwischen dem
ersten und dem zweiten Steuerchip übertragen werden (das Symbol # bedeutet, dass das
zugeordnete Signal eingeschaltet wird, wenn es in den niedrigen Spannungszustand gebracht
wird).
Verweisend auf Fig. 5 sind sowohl DNREQ# als auch UPREQ#, während der T1 und T2, durch
Vorgabe ausgeschaltet (Hoch), und dadurch wird der erste Steuerchip als Bushalter festgelegt.
Um eine Transaktion bei T4 durchzuführen, sollte DNREQ# bei T3 eingeschaltet (Tief) sein. Bei
T5 ist UPREQ# eingeschaltet (Tief). Da jedoch DNREQ# bis T11 in dem eingeschalteten
Zustand bleibt, kann der zweite Steuerchip vor dieser Zeit nicht der Bushalter werden. Da der
erste Steuerchip den Bus bei T11 nicht mehr verwenden muss, schaltet er DNREQ# bei T10 aus.
Da weiter UPREQ# bis T9 in dem eingeschalteten Zustand bleibt und DNREQ# bei T10
ausgeschaltet wird, wird NOE# bei T11 ausgeschaltet. Dies macht T11 zu einem Durchlauftakt.
Während T11 bringt der zweite Steuerchip die Daten der beabsichtigten Transaktion in den Bus,
und bei dem folgenden T12 können diese Daten über den Bus übertragen werden. Da der zweite
Steuerchip den Bus bei T13 nicht verwenden wird, wird UPREQ# bei T12 ausgeschaltet. Da
jedoch DNREQ# während T11 und T12 in einem ausgeschalteten Zustand bleibt, wird der Bus
immer noch durch den zweiten Steuerchip gehalten. Bei T13 wird DNREQ# ausgeschaltet, und
da UPREQ# in dem Folgenden T14 eingeschaltet bleibt, wird der Bus immer noch durch den
zweiten Steuerchip gehalten. Bei T15 gibt der zweite Steuerchip eine Transaktionsanforderung
aus und schaltet dadurch DNREQ# ein. Bei T16 wird UPREQ# ausgeschaltet. Dies bewirkt, dass
der zweite Steuerchip seine Steuerung über den Bus bei T17 abtritt; und dass der erste Steuerchip
bei dem folgenden T18 der Bushalter wird.
Fig. 6 zeigt das Signaldiagramm im Falle einer Scheinanforderung. In diesem Fall sind die
Signalverläufe im Wesentlichen dieselben wie in Fig. 5 ausser, dass die DNREQ# bei T16
ausgeschaltet und bei T17 eingeschaltet wird. Bei T18 ist der erste Steuerchip der Bushalter
während der zweite Steuerchip der Busempfänger ist. Während dieser Zeit gibt der erste
Steuerchip eine Transaktionsanforderung aus. Vor dieser hat der erste Steuerchip DNREQ# bei
T16 ausgeschaltet und der zweite Steuerchip hat bei T15 UPREQ# eingeschaltet; folglich kann
der zweite Steuerchip, nachdem er vom Bushalter zum Busempfänger geworden ist, während der
nächsten beiden Takte nach dem Durchlauftakt, nicht Bushalter werden.
Fig. 7 ist ein Signaldiagramm das die Signalverläufe und die zeitlichen Verläufe verschiedener,
durch den ersten und zweiten Steuerchip verwendeter, Signale zeigt, wenn eine
Preemptivanforderung an den Bus ausgegeben wird. Im Fall von Fig. 5 schaltet der erste
Steuerchip DNREQ# bei T6 aus, da er keine Transaktion bei T7 hat. Diese Aktion macht jedoch
T7 zu einem Durchlauftakt, was bewirkt, dass der ersten Steuerchip den Bus bei T7 aufgibt, und
der zweite Steuerchip bei T8 der Bushalter wird.
Im Fall von Fig. 5 wird vorausgesetzt, dass der zweite Steuerchip beabsichtigt den Bus bei T5 zu
verwenden, aber nicht in der Lage ist, dies zu tun, da der erste Steuerchip immer noch DNREQ#
einschaltet. Unter diesem Umstand kann der zweite Steuerchip das UPCMD-Signal dazu
verwenden, eine Preemptivanforderung auszugeben. Wie in Fig. 7 gezeigt, wird angenommen,
dass der erste Steuerchip beabsichtigt den Bus bei T7 zu verwenden, aber der zweite Steuerchip
immer noch UPREQ# einschaltet. In diesem Fall kann der erste Steuerchip das DNCMD-Signal
dazu verwenden, eine Preemptivanforderung auszugeben, um dem zweiten Steuerchip zu sagen,
dass der beabsichtigt eine Transaktion hoher Priorität über den Bus durchzuführen. Als Antwort
auf diese Anforderung wird der zweite Steuerchip einen Wartezeitgeber starten; zu der Zeit an
der der Wartezeitgeber seine vorbestimmte Zeit erreicht, wird der zweite Steuerchip den Bus
vorbehaltlos an den ersten Steuerchip übergeben, wobei dem ersten Steuerchip ermöglicht wird,
den Bus zur Durchführung der beabsichtigten Transaktion hoher Priorität zu verwenden.
Die Erfindung wurde unter Verwendung beispielhafter, bevorzugter Ausführungsformen
beschrieben. Es ist jedoch klar, dass der Schutzumfang der Erfindung nicht auf die offenbarten
Ausführungsformen beschränkt ist. Im Gegenteil ist beabsichtigt, verschiedene Modifikationen
und ähnliche Anordnungen abzudecken. Der Schutzbereich der Ansprüche sollte deshalb mit der
breitesten Auslegung übereinstimmen, um so alle derartigen Modifikationen und ähnlichen
Anordnungen zu umfassen.
Claims (11)
1. Verfahren zur Verwendung in einem Chipsatz, aufweisend einen ersten Steuerchip und einen
zweiten Steuerchip, die mit einem gemeinsam genutzten Zweiweg-Bus zur Datenübertragung
zwischen dem ersten Steuerschip und dem zweiten Steuerchip miteinander verbunden sind,
wobei das Verfahren dazu bestimmt ist, Busarbitration zwischen dem ersten Streuerchip und
dem zweiten Steuerchip zur Steuerung des gemeinsam genutzten Zweiweg-Busses
durchzuführen, wobei das Verfahren die Schritte umfasst:
Aktivieren des zweiten Steuerchips ein Busanforderungssignal auszugeben, wenn der zweite Steuerchip beabsichtigt den gemeinsam genutzten Zweiweg-Bus zu verwenden;
Zuweisen des gemeinsam genutzten Zweiweg-Busses an den zweiten Steuerchip, wenn der erste Steuerchip sein Busanforderungssignal ausschaltet;
Aktivieren des zweiten Steuerchips eine Preemptivanforderung auszugeben, wenn der zweite Steuerchip beabsichtigt eine Transaktion hoher Priorität durchzuführen, während der erste Steuerchip momentan den gemeinsam genutzten Zweiweg-Bus hält;
Aktivieren des ersten Steuerchips einen ersten Wartezeitgeber zu starten, als Antwort auf die Preemptivanforderung des zweiten Steuerchips; und
Zuweisen des zweiten Steuerchips als Bushalter zu einer Zeit, wenn der Wartezeitgeber seine vorbestimmte Zeit erreicht.
Aktivieren des zweiten Steuerchips ein Busanforderungssignal auszugeben, wenn der zweite Steuerchip beabsichtigt den gemeinsam genutzten Zweiweg-Bus zu verwenden;
Zuweisen des gemeinsam genutzten Zweiweg-Busses an den zweiten Steuerchip, wenn der erste Steuerchip sein Busanforderungssignal ausschaltet;
Aktivieren des zweiten Steuerchips eine Preemptivanforderung auszugeben, wenn der zweite Steuerchip beabsichtigt eine Transaktion hoher Priorität durchzuführen, während der erste Steuerchip momentan den gemeinsam genutzten Zweiweg-Bus hält;
Aktivieren des ersten Steuerchips einen ersten Wartezeitgeber zu starten, als Antwort auf die Preemptivanforderung des zweiten Steuerchips; und
Zuweisen des zweiten Steuerchips als Bushalter zu einer Zeit, wenn der Wartezeitgeber seine vorbestimmte Zeit erreicht.
2. Verfahren gemäß Anspruch 1, wobei bei der Initialisierung der erste Steuerchip als Bushalter
bestimmt wird während der zweite Steuerchip als Busempfänger bestimmt wird.
3. Verfahren gemäß Anspruch 2, wobei der momentane Busempfänger die Steuerung des
gemeinsam genutzten Zweiweg-Busses bei einem gegebenen Takt erlangen kann,
vorausgesetzt, dass der momentane Bushalter bereits zwei Takte vor dem gegebenen Takt
sein Busanforderungssignal ausgeschaltet hat und der Busempfänger sein Busanforderungs
signal drei Takte vor dem gegebenen Takt eingeschaltet hat.
4. Verfahren gemäß Anspruch 3, wobei der momentane Busempfänger, nachdem er die Steue
rung des gemeinsam genutzten Zweiweg-Busses erlangt hat, den Durchlauf eines Taktes
abwarten muss, bevor er in der Lage ist, den gemeinsam genutzten Zweiweg-Bus zu
betreiben.
5. Verfahren gemäß Anspruch 2, wobei in einem gegebenem Takt der momentane Bushalter
den logischen Zustand seines Busanforderungssignals während des, dem gegebenen Takt
vorausgehenden, Taktes und den logischen Zustand des Busanforderungssignals des
Busempfängers während des, dem gegebenen Takt zweitvorausgehenden, Taktes überprüft,
falls der momentane Bushalter entscheiden will, ob er fortfahren wird den gemeinsam
genutzten Zweiweg-Bus zu halten.
6. Verfahren gemäß Anspruch 1, wobei der erste Steuerchip und der zweite Steuerchip durch
einen Satz von Signalleitungen miteinander verbunden sind, umfassend: einen
Adress-/ Datenbus, eine Längen/Byte-Einschaltsignalleitung, eine Aufwärtsstrecken
befehlsignalleitung, eine Aufwärts-Strobesignal-Leitung, eine Abwärtsstreckenbefehlssignal
leitung, eine Abwärts-Strobesitgnalleitung und eine Taktsignalleitung.
7. Verfahren gemäß Anspruch 6, wobei die Preemptivanforderung über die Aufwärtsstrecken
befehlsignalleitung und die Abwärtsstreckenbefehlssignalleitung übertragen wird.
8. Verfahren gemäß Anspruch 6, wobei der gemeinsam genutzte Zweiweg-Bus den
Adress-/Datenbus und die Längen/Byte-Einschaltsignalleitung umfasst.
9. Verfahren gemäß Anspruch 1, wobei der erste Steuerchip ein oberer Brückenchip ist,
während der zweite Steuerchip ein unterer Brückenchip ist.
10. Verfahren gemäß Anspruch 1, wobei der erste Steuerchip ein unterer Brückenchip ist,
während der zweite Steuerchip ein oberer Brückenchip ist.
11. Verfahren gemäß Anspruch 1, wobei das Verfahren zusätzlich die Schritte umfasst:
Aktivieren des ersten Chips sein Busanforderungssignal auszugeben, wenn der erste Steuerchip beabsichtigt den gemeinsam genutzten Zweiweg-Bus zu Verwenden; Zuweisen des gemeinsam genutzten Zweiweg-Busses an den ersten Steuerchip, wenn der zweite Steuerchip sein Busanforderungssignal ausschaltet;
Aktivieren des ersten Steuerchips seine Preemptivanforderung auszugeben, wenn der erste Steuerchip beabsichtigt eine Transaktion hoher Priorität durchzuführen, während der zweite Steuerchip momentan den gemeinsam genutzten Zweiweg-Bus hält;
Aktivieren des zweiten Steuerchips einen zweiten Wartezeitgeber zu starten, als Antwort auf die Preemptivanforderung des ersten Steuerchips; und
Zuweisen des ersten Steuerchips als Bushalter zu einer Zeit, wenn der zweite Wartezeitgeber seine vorbestimmte Zeit erreicht.
Aktivieren des ersten Chips sein Busanforderungssignal auszugeben, wenn der erste Steuerchip beabsichtigt den gemeinsam genutzten Zweiweg-Bus zu Verwenden; Zuweisen des gemeinsam genutzten Zweiweg-Busses an den ersten Steuerchip, wenn der zweite Steuerchip sein Busanforderungssignal ausschaltet;
Aktivieren des ersten Steuerchips seine Preemptivanforderung auszugeben, wenn der erste Steuerchip beabsichtigt eine Transaktion hoher Priorität durchzuführen, während der zweite Steuerchip momentan den gemeinsam genutzten Zweiweg-Bus hält;
Aktivieren des zweiten Steuerchips einen zweiten Wartezeitgeber zu starten, als Antwort auf die Preemptivanforderung des ersten Steuerchips; und
Zuweisen des ersten Steuerchips als Bushalter zu einer Zeit, wenn der zweite Wartezeitgeber seine vorbestimmte Zeit erreicht.
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|---|---|---|---|
| TW088119832A TW448365B (en) | 1999-11-15 | 1999-11-15 | Bus arbitration method providing preemption function between control chip sets |
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