DE10056902A1 - Verfahren zur Gewinnung von Triterpenen aus Pflanzen sowie deren Verwendung - Google Patents
Verfahren zur Gewinnung von Triterpenen aus Pflanzen sowie deren VerwendungInfo
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Abstract
Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zur Gewinnung von Triterpenen aus Pflanzen und/oder deren Bestandteilen sowie die Verwendung der Triterpene zur Herstellung von Kosmetika und Arzneimitteln.
Description
Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zur Gewinnung
von Triterpenen aus Pflanzen und/oder deren Bestandteilen, sowie
die Verwendung der Triterpene zur Herstellung von Kosmetika und
Arzneimitteln.
Natürliche Inhalts-, Aroma- und Wirkstoffe werden seit langer
Zeit mittels verschiedener Extraktionstechniken aus
vollständigen Pflanzen und deren Teilen, wie Blättern, Wurzeln,
Früchten oder Rinde isoliert. Als einer der ersten Naturstoffe
wurde Betulin, der Farbstoff der Birkenrinde, im Jahre 1788 aus
Pflanzenmaterial gewonnen (Lowitz, M., Chemische Analysen, Hrsg.
Crell, L., Vol. 2, S. 312). An diese erste Isolierung schlossen
sich wissenschaftliche Studien einschließlich elementarer
Analysen von Betulin an, die U. Hausmann 1876 publizierte
(Hausmann, U., Annalen der Chemie, 182, S. 368).
Betulin-haltige Pflanzen sind im Pflanzenreich weit verbreitet.
Sie gehören vorwiegend zu den Bedecktsamern (= Angiosperme
Pflanzen), wobei in einigen Spezies der Ordnung Fagales
(Buchenverwandte) und hier insbesondere in der Familie der
Betulaceen (Birken) der Gehalt an Betulin in der äußeren Rinde
kulminiert (Übersichtsartikel: Hayek, E. W. et al., (1989), A
Bicentennial of Betulin, Phytochemistry, 28(9), S. 2229-2242).
Der weiße Teil der Birkenrinde, insbesondere der Spezies Betula
pendula, Betula verrucosa und Betula papyfera kann mehr als 30%
Betulin enthalten. Genauere Untersuchungen liegen von Rainer
Ekman aus dem Jahre 1983 vor, wonach aus der trockenen äußeren
Rinde von Betula verrucosa 21-40% Triterpene bzw. 16,7-34%
Betulin extrahiert wurden (Ekman, R. (1983a) Holzforschung, 37,
S. 205-211). Die innere Rinde enthält dagegen nur Spuren von
Triterpenen im Bereich von ca. 0,37-0,43% (Ekman, R. (1983b),
Finn. Chem. Letters, S. 162).
Betulin ist ein pentazyklisches Triterpen mit einem Lupan-
Gerüst, das auch als Betulinol, Trochoton, Birkenkampher und
(Coryli-)resinol bezeichnet wird. Das charakteristische Merkmal
der Lupan-Gruppe ist ein Ring mit fünf Kohlenstoffatomen
innerhalb des pentazyklischen Systems, der eine α-
Isopentenylgruppe an der Position C-19 besitzt. Betulin zeichnet
sich weiterhin durch eine hohe thermische Stabilität aus, sein
Schmelzpunkt liegt zwischen 250 und 261°C, wobei noch höhere
Werte nach der Sublimation des rekristallisierten Produktes
erhalten werden. Sein Molelkulargewicht beträgt 442,7, es ist
löslich in Pyridin und Tetrahydrofuran, aber nur gering löslich
in Dichlormethan, Chloroform und kalten organischen
Lösungsmitteln, wobei sich die Löslichkeit mit steigender
Temperatur erheblich erhöht. In Wasser und kaltem n-Hexan
(Petrolether) ist Betulin vollständig unlöslich. Kinetische
Untersuchungen haben außerdem eine sehr geringe Reaktivität der
Hydroxygruppen von Betulin gezeigt (Übersichtsartikel:
Jääskeläinen, P. (1981), Paperi ja Puu - Papper och Trä 10, S.
599-603).
Bereits im Jahre 1899 hat J. Wheeler die antiseptischen
Eigenschaften von Betulin nachgewiesen, es wurde daher für die
Sterilisierung von Wundverbänden und Pflastern verwendet
(Wheeler, J., (1899), Pharm. J., Die Darstellung des Betulin
durch Sublimation, 494, Ref. Chem. Centr. 1900 I, S. 353). In
der Naturmedizin und in der Volksheilkunde wurden und werden
noch heute Abkochungen von Birkenrinde gewonnen, wobei meist
jedoch nur der innere Teil verwendet wird, der nur Reste der
weißen Birkenrinde und wegen mangelnder Löslichkeit wohl kein
Betulin enthält. Der so gewonnene Sud wird zur Behandlung von
Wechselfieber, Wassersucht, Gicht und bei Hautkrankheiten sowie
als Tinktur für Umschläge gegen Abszesse verwendet. Weiterhin
wird Birkenrinde zur Herstellung des Birkenrindenöls, das auch
zur Behandlung von Rheuma eingesetzt wurde und als Aromatikum
verwendet (Hänsel, R. et al., (Hrsg.), (1994), Drogen A-D,
Springer Verlag, Kapitel Betula, S. 502-511; Hayek, E. W.
supra). Außerdem ist die Verwendung von Birkenextrakten als
Badezusatz zur Behandlung speziell von Fußschweiß sowie als
Zusatz zu Shampoos als Haarpflegemittel bekannt (Nowak, G. A.,
(1966), Cosmetic and Medicinal Properties of the Birch, Amer.
Perfumer Cosmet., 81, S. 37). Jedoch sind auch hier nur wässrige
Auszüge aus Birkenblättern verwendet worden, die praktisch kein
Betulin enthalten.
Für die Gewinnung von Betulin aus Birkenrinde, insbesondere aus
dem Birkenkork kommt neben der Sublimation (Lowitz, M. supra)
vor allem die Extraktion in siedenden Lösungsmitteln in
Betracht. Als Lösungsmittel werden dabei hauptsächlich Alkohole
und chlorierte Kohlenwasserstoffe verwendet (Ukkonen, K. und
Erä, V., (1979), Kemia-Kemi 5, S. 217-220; Ekman, R. (1983a),
supra; Eckermann, C. und Ekman, R. (1985); Paperi ja Puu -
Papper och Trä 3, S. 100-106; O'Connell, M. M. et al., (1988),
Phytochemistry 7, S. 2175-2176; Hua, Y. et al., (1991), Journal
of Wood Chemistry and Technology 11(4), S. 503-516).
Besonders nachteilig an der Sublimationstechnik ist die
Tatsache, daß die Inhaltsstoffe nur mit sehr geringer Ausbeute
erhalten werden, was den Einsatz von großen Ausgangsmengen
erforderlich macht. Bei Anwendung der Extraktionsmethode ist
insbesondere nachteilig, daß Betulin in den genannten
Lösungsmitteln (Alkohole und chlorierte Kohlenwasserstoffe)
relativ schlecht löslich ist und die Extraktion daher nur mit
hohem Zeitaufwand und unter Verwendung großer
Lösungsmittelmengen angewandt werden kann. Lösungsmittel, in
denen Betulin gut löslich ist, wie beispielsweise Pyridin und
Tetrahydrofuran, werden allgemein als giftig eingestuft. Sie
scheiden aufgrund der gesundheitlichen Risiken und der nicht
unerheblichen Handhabungsgefahren für die Extraktion in großem
Maßstab aus. Ein weiterer Nachteil der genannten Lösungsmittel
ist, daß erhebliche Mengen bräunlicher, unerwünschter Substanzen
mit gelöst werden, deren spätere Abtrennung extrem aufwendig und
unwirtschaftlich ist. Damit steht bis heute kein effizientes
Verfahren zur Gewinnung von Betulin aus Birkenkork zur
Verfügung, bei dem Betulin in großer Menge, mit einem hohen
Reinheitsgrad und ohne Verwendung von stark
gesundheitsgefährdenden Lösungsmitteln erhalten werden kann.
Im Stand der Technik sind weiterhin lediglich Verfahren zur
Extraktion von lipophilen Naturstoffen unter hohem Druck und
hoher Temperatur bekannt. Beispielsweise wird in der US 5,843,311
ein Verfahren zur Isolierung von organischen Stoffen
mittels organischer Lösungsmittel beschrieben. Mit Hilfe dieses
analytischen Verfahrens, das hauptsächlich im kleinen Maßstab
angewandt wird, können Proben auf Kontaminationen,
Verunreinigungen oder Zusätze untersucht werden. Anwendung
findet dieses Analyseverfahren vorwiegend zur Kontrolle in der
Nahrungs- und Genußmittelindustrie, in der pharmazeutischen
Industrie und bei der Analyse von Bodenproben. Nachteilig an
diesem Verfahren ist seine auf den analytischen Maßstab
beschränkte Anwendung.
In der US 5,647,976 ist ein Reaktionsgefäß beschrieben, das für
die Extraktion von Inhaltsstoffen mittels Lösungsmittel unter
erhöhtem Druck und erhöhter Temperatur verwendet werden kann.
Dieses Reaktionsgefäß zeichnet sich durch einen Verschluß aus,
der es erlaubt, Lösungsmittel in das Reaktionsgefäß einzuführen
und aus ihm zu entfernen, ohne daß der Verschluß zerstört werden
muß. Auf diese Weise werden. Kontaminationen des Lösungsmittels
wirkungsvoll verhindert. Ferner kann das Reaktionsgefäß einfach
gehandhabt werden, so daß die Verwendung auch ungeschultem
Personal offensteht. Die US 5,647,976 beschreibt lediglich das
genannte Reaktionsgefäß, jedoch ergeben sich aus ihr keine
Hinweise für die Durchführung des Extraktionsverfahrens. Sie
enthält außerdem keine Angaben über die Qualität und Reinheit
der in dem Reaktionsgefäß isolierten Inhaltsstoffe. Die US 5,660,727
beschreibt die Verwendung des Reaktionsgefäßes aus der
US 5,647,976 in einer automatischen Rotationseinheit, welche die
gleichzeitige Analyse von mehreren Proben erlaubt. Das Volumen
der Reaktionsgefäße, die in die Rotationseinheit eingesetzt
werden können, liegt zwischen 10 und 30 ml. Daher ist die
Anwendung dieser Gegenstände auf den Analysemaßstab beschränkt
und ist für den Einsatz im großtechnischen Rahmen nicht
geeignet.
In der US 5,785,856, die eine Teilanmeldung der US 5,660,727
darstellt, ist neben der Rotationseinheit auch ein Verfahren zur
Extraktion von Inhaltsstoffen unter Verwendung von
Lösungsmitteln beschrieben. Das Verfahren wird unter erhöhtem
Druck und erhöhter Temperatur durchgeführt. Hierfür wird das
Reaktionsgefäß mit zu analysierendem Probenmaterial befüllt, in
die Rotationseinheit eingesetzt und automatisch mit
Lösungsmittel versetzt. Anschließend wird der Druck und die
Temperatur auf vorgegebene Werte erhöht. Nach erfolgter
Extraktion wird das Lösungsmittel in einen Aufnahmebehälter
abgeführt. Das Reaktionsgefäß einschließlich der Zuführ- und
Abführleitungen kann mit einem inerten Gas wie beispielsweise
Stickstoff, zur Reinigung gespült werden. Nachteilig an diesem
Verfahren ist insbesondere, daß es sich zwar zum Nachweis von
lösbaren Stoffen in einer Analyseprobe, aber nicht oder nur
schlecht für die präparative Darstellung und Gewinnung von
Inhaltsstoffen in großer Menge und Reinheit eignet, weil sich
gerade hierbei Kontaminationen der Probe sehr störend auf den
Reinheitsgrad des extrahierten Inhaltsstoffs auswirken. Ferner
ist das in der US 5,785,856 beschriebene Verfahren aufgrund
seiner Konzeption auf den analytischen Maßstab beschränkt. Das
Dokument enthält keine Angaben über erzielbare Reinheitsgrade
und die Möglichkeit zum großtechnischen Einsatz.
Alle im Stand der Technik beschriebenen Verfahren arbeiten
diskontinuierlich, d. h. eine bestimmte Menge wird jeweils in
einem zu befüllenden und anschließend zu entleerenden Gefäß
extrahiert. Bisher ist kein kontinuierliches Verfahren
verwirklicht worden, bei dem das Pflanzenmaterial und das
frische Lösungsmittel kontinuierlich zugeführt, die Extraktion
im Gegenstromverfahren durchgeführt und das extraktgesättigte
Lösungsmittel sowie das vollständig extrahierte Pflanzenmaterial
gleichmäßig abgeführt werden.
Diese Nachteile im Stand der Technik haben trotz der in großen
Mengen bei der Holzgewinnung als Abfallprodukt anfallenden
Birkenrinde bis heute zu keiner nennenswerten technischen
Aufarbeitung, Nutzung oder Verwertung der im Birkenkork
enthaltenen Triterpene, insbesondere des in großen Mengen
enthaltenen Betulins geführt.
Die Mengen derzeit ungenutzten Betulins sind gewaltig. Allein in
einer einzigen Zellstoffabrik in Finnland (UPM Kymmene,
Lappeenranta, Finnland) wird eine extrahierbare Menge von ca.
4.000 bis 5.000 t Betulin pro Jahr verbrannt. In Schweden,
Finnland, Rußland und Kanada sind zahlreiche Zellstoffabriken
dieser Größenordnung tätig. Eine wirtschaftliche Nutzung dieses
nachwachsenden Rohstoffes steht und fällt mit einem
wirtschaftlichen Gewinnungsverfahren, das bisher nicht
beschrieben ist und das durch die vorliegende Erfindung zur
Verfügung gestellt wird.
Der vorliegenden Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, ein
Verfahren vorzuschlagen, das unter vertretbarem
Lösungsmittelverbrauch die Gewinnung von großen Mengen an
Triterpenen mit hohem Reinheitsgrad sowohl im Chargenbetrieb als
auch kontinuierlich erlaubt. Mit Hilfe des Verfahrens soll
außerdem eine Möglichkeit eröffnet werden, die in der
Zellstoffindustrie als Abfallprodukt anfallende Birkenrinde zu
verwerten. Zudem soll das Verfahren einfach, kostengünstig und
schnell durchführbar sein.
Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, daß bei dem erfindungsgemäßen
Verfahren zur Gewinnung von Triterpenen aus Pflanzen und/oder
deren Bestandteilen die Triterpene zunächst bei 20°C bis 70°C
mit einem Lösungsmittel gewaschen werden, in dem sie nicht oder
nur gering löslich sind. Anschließend werden die Triterpene mit
einem Lösungsmittel unter erhöhtem Druck und erhöhter Temperatur
im überkritischen Bereich extrahiert. Daran schließt sich die
Abkühlung und gleichzeitige Entspannung der triterpenhaltigen
Lösung an, wobei die Triterpene in dem Lösungsmittel in extrem
kleinen Partikeln ausfallen und weitere Triterpene bei
fortschreitender Abkühlung an diesen Partikeln
auskristallisieren. Um die Reinheit der Triterpene zusätzlich zu
erhöhen, werden sie nach der Filtration bei Raumtemperatur mit
einem frischen Lösungsmittel gewaschen. Durch dieses Verfahren
wird insbesondere erreicht, daß Triterpene auf einfache Weise im
großtechnischen Maßstab gewonnen werden können.
Im Rahmen der vorliegenden Erfindung bedeutet der Ausdruck
"Waschen (. . .) in einem Lösungsmittel, in dem die Triterpene
(. . .) nicht oder nur gering löslich sind", daß die Löslichkeit
der Triterpene nicht mehr als 1 g/Liter beträgt. Durch diesen
ersten Waschschritt werden vorteilhafterweise leicht lösliche
Verunreinigungen entfernt.
Die Extraktion der Triterpene erfolgt mit einem Lösungsmittel
unter erhöhtem Druck und erhöhter Temperatur gegebenenfalls im
überkritischen Bereich. Hierfür können als Lösungsmittel
beispielsweise überkritisches Kohlendioxid sowie
Kohlenwasserstoffe im überkritischen Bereich als auch flüssige
unter erhöhtem Druck oder Gemische verschiedener
Kohlenwasserstoffe verwendet werden.
Vor Schritt (e) des erfindungsgemäßen Verfahrens muß der
Filterkuchen vorteilhafterweise nicht in einem weiteren
Verfahrensschritt getrocknet werden. Dadurch ist das Verfahren
besonders einfach durchzuführen.
Schritt (e) selbst kann außerdem, um das erfindungsgemäße
Verfahren besonders wenig aufwendig und kostengünstig zu
gestalten, unter Normalbedingungen durchgeführt werden.
In einer besonders bevorzugten Ausführungsform wird das
erfindungsgemäße Verfahren kontinuierlich durchgeführt. Dazu
wird das Pflanzenmaterial und kaltes Lösungsmittel durch Pumpen
in ein druckfestes Rohr gefördert und im Gegenstrom bei 20°C bis
70°C gewaschen. Durch ein zweites Pumpsystem wird das gewaschene
Pflanzenmaterial in ein zweites, ebenfalls druckfestes und
heizbares Rohr gefördert und im Gegenstrom mit frischem,
überkritisch erhitztem oder flüssigem Lösungsmittel extrahiert.
Die Ausleitung der Wasch- und der Extraktlösung erfolgt jeweils
über ein Filtersystem. Die Pflanzenteile werden aufgrund ihres
Dichteunterschiedes gegen den Lösungsmittelstrom geführt und am
entgegengesetzten Ende vom Lösungsmittel-auslaß ausgeschleust.
Die Extraktlösung wird - unter Aufrechterhaltung des Druckes im
Extraktionssystem - über ein Ventilsystem Sprühdüsen zugeführt
und erst hier entspannt.
Birkenrinde steht als kostengünstiger Rohstoff insbesondere als
Abfallprodukt der Zellstoffindustrie in großen Mengen zur
Verfügung. In einer bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden
Erfindung wird Betulin aus Birkenrinde, vorzugsweise aus dem
weißen Teil der Birkenrinde, besonders bevorzugt aus separiertem
Birkenkork, gewonnen.
Unter dem Begriff "separierter Birkenkork" wird im Rahmen der
vorliegenden Erfindung sowohl die von Hand abgezogene weiße
äußere Schicht verstanden, die als Korkhaut die Stämme von
Birken nach außen abschießt und daher außerhalb der eigentlichen
Rinde liegt, als auch der nachträglich beispielsweise mit Hilfe
einer Hammermühle und eines Flotationsverfahrens von einer
Gesamtschälung abgetrennte (= separierte) Birkenkork.
In einer besonders bevorzugten Ausführungsform kann Betulin in
einem Reinheitsgrad von mindestens 80%, vorzugsweise 85%,
insbesondere 90%, besonders bevorzugt von über 90% erhalten
werden.
Es ist besonders vorteilhaft, für den ersten Waschschritt, für
die eigentliche Extraktion und für den abschließenden
Waschschritt das gleiche Lösungsmittel zu verwenden. Auf diese
Weise können die besten Reinheitswerte erzielt werden. Zudem ist
das Verfahren bei Verwendung nur eines Lösungsmittels besonders
einfach durchzuführen.
Als Lösungsmittel eignet sich besonders ein niedrig siedender
Kohlenwasserstoff oder ein Gemisch, das einen niedrig siedenden
Kohlenwasserstoff aufweist. Der Siedepunkt des verwendeten
Kohlenwasserstoffs, bzw. des Gemisches liegt dabei vorzugsweise
unter 100°C. Besonders bevorzugt ist die Verwendung von n-Hexan,
welches kostengünstig ist, keine speziellen gesundheitlichen
Risiken birgt und in ausreichenden Mengen in guter Qualität zur
Verfügung steht.
Es hat sich als besonders vorteilhaft herausgestellt, für den
ersten Waschschritt das Lösungsmittel zu verwenden, das als
Filtrat nach der Hauptextraktion anfällt. Auf diese Weise werden
grobe Verunreinigungen des Ausgangsmaterials vorab wirksam
entfernt, ohne zusätzlich frisches Lösungsmittel einsetzen zu
müssen. Diese Kontaminationen oder Nebenbestandteile würden bei
der Extraktion den Reinheitsgrad negativ beeinflussen. Um den
Reinheitsgrad weiter zu steigern, können die extrahierten
Inhaltsstoffe ferner durch frisches Lösungsmittel abschließend
nachgewaschen werden.
In einer bevorzugten Ausführungsform wird der erste Waschschritt
unter einem Druck von 30 bis 150 bar, vorzugsweise 100 bar,
durchgeführt. Die eigentliche Extraktion erfolgt
vorteilhafterweise bei einer Temperatur von 50 bis 200°C,
vorzugsweise 150°C und unter einem Druck von 30 bis 150 bar,
vorzugsweise 100 bar. Bei diesen Extraktionsbedingungen werden
große Mengen an reinen Triterpenen, insbesondere reines Betulin
erhalten.
Ein weiterer Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist die
Verwendung der Triterpene zur Herstellung eines Kosmetikums,
vorzugsweise in Form einer Salbe, einer Lotion, einer Creme,
eines Gels, eines Gelees, einer Tinktur, eines Shampoos, eines
Puders und/oder eines Pulvers, insbesondere zum Auftragen auf
die Haut, die Kopfhaut und/oder zum Inhalieren. Aufgrund ihrer
chemischen Verwandtschaft mit Sterolen eignen sich die
Triterpene, insbesondere das gewonnene Betulin zur Haut- und
Kopfhautpflege. Es beruhigt und glättet die Haut, mindert den
Wasserverlust und beugt Reizungen und Rötungen vor.
Ein weiterer Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist die
Verwendung der Triterpene zur Herstellung eines Arzneimittels,
vorzugsweise in Form einer Salbe, einer Lotion, einer Creme,
eines Gels, eines Gelees, einer Tinktur, eines Shampoos, eines
Puders und/oder eines Pulvers, insbesondere zum Auftragen auf
die Haut, die Kopfhaut und/oder zum Inhalieren, besonders
bevorzugt bei dermatologischen Veränderungen der Haut und/oder
der Kopfhaut, vor allem bei Neurodermitis, Psoriasis,
seborrhoischem Ekzem, Melanodermie, Präcancerosen der Haut sowie
zum Inhalieren bei asthmatischen Anfällen und/oder zur
Substitution von Glucocorticoiden. Ebenfalls aufgrund der großen
Reinheit sind die gewonnenen Triterpene, insbesondere das
gewonnene Betulin für den therapeutischen Einsatz bei
vorgeschädigter Haut geeignet.
Claims (12)
1. Verfahren zur Gewinnung von Triterpenen aus Pflanzen und/oder
deren Bestandteilen, das die Schritte umfaßt:
- a) Waschen der Triterpene mit einem Lösungsmittel bei 20°C bis 70°C, in dem die Triterpene nicht oder nur gering löslich sind;
- b) Extrahieren der Triterpene mit einem Lösungsmittel unter erhöhtem Druck und erhöhter Temperatur;
- c) Abkühlen und Entspannen der Triterpene, wodurch die Triterpene in dem Lösungsmittel aus Schritt (b) auskristallisieren;
- d) Filtrieren der Triterpene bei Raumtemperatur; und
- e) Waschen der Triterpene mit einem Lösungsmittel.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß es
kontinuierlich erfolgt.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß
Betulin aus Birkenrinde, vorzugsweise aus dem weißen Teil der
Birkenrinde, besonders bevorzugt aus separiertem Birkenkork
gewonnen wird.
4. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch
gekennzeichnet, daß Betulin in einem Reinheitsgrad von
mindestens 80%, vorzugsweise 85%, insbesondere 90%, besonders
bevorzugt von über 90% gewonnen wird.
5. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch
gekennzeichnet, daß in den Schritten (a), (b) und (e) das
gleiche Lösungsmittel verwendet wird.
6. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch
gekennzeichnet, daß als Lösungsmittel überkritisches CO2, ein
niedrig siedender Kohlenwasserstoff oder ein Gemisch, das einen
niedrig siedenden Kohlenwasserstoff aufweist, verwendet wird.
7. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch
gekennzeichnet, daß als Lösungsmittel n-Hexan verwendet wird.
8. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch
gekennzeichnet, daß für Schritt (a) das Lösungsmittel verwendet
wird, das nach Schritt (b) anfällt.
9. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch
gekennzeichnet, daß das Waschen in Schritt (a) unter einem Druck
von 30 bis 150 bar, vorzugsweise 100 bar, erfolgt.
10. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch
gekennzeichnet, daß das Extrahieren in Schritt (b) bei einer
Temperatur von 50 bis 200°C, vorzugsweise 150°C und unter einem
Druck von 30 bis 150 bar, vorzugsweise 100 bar, erfolgt.
11. Verwendung der Triterpene zur Herstellung eines Kosmetikums,
vorzugsweise in Form einer Salbe, einer Lotion, einer Creme,
eines Gels, eines Gelees, einer Tinktur, eines Shampoos eines
Puders und/oder eines Pulvers, insbesondere zum Auftragen auf
die Haut, die Kopfhaut und/oder zum Inhalieren.
12. Verwendung der Triterpene zur Herstellung eines
Arzneimittels, vorzugsweise in Form einer Salbe, einer Lotion,
einer Creme, eines Gels, eines Gelees, einer Tinktur, eines
Shampoos, eines Puders und/oder eines Pulvers, insbesondere zum
Auftragen auf die Haut, die Kopfhaut und/oder zum Inhalieren,
besonders bevorzugt bei dermatologischen Veränderungen der Haut
und/oder der Kopfhaut, vor allem bei Neurodermitis, Psoriasis,
seborrhoischem Ekzem, Melanodermie, Präcancerosen der Haut sowie
zum Inhalieren bei asthmatischen Anfällen und/oder zur
Substitution von Glucocorticoiden.
Priority Applications (20)
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| DE10056902A DE10056902A1 (de) | 2000-11-16 | 2000-11-16 | Verfahren zur Gewinnung von Triterpenen aus Pflanzen sowie deren Verwendung |
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| EA200200983A EA006296B1 (ru) | 2000-03-28 | 2001-03-26 | Способ извлечения тритерпенов из бетулинсодержащих растений, эмульсия тритерпенов и ее применение |
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