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DE10056649C1 - Teleskopausleger mit Verriegelungselement - Google Patents

Teleskopausleger mit Verriegelungselement

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Publication number
DE10056649C1
DE10056649C1 DE2000156649 DE10056649A DE10056649C1 DE 10056649 C1 DE10056649 C1 DE 10056649C1 DE 2000156649 DE2000156649 DE 2000156649 DE 10056649 A DE10056649 A DE 10056649A DE 10056649 C1 DE10056649 C1 DE 10056649C1
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DE
Germany
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bolt
locking
control piston
telescopic boom
telescopic
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Fee Related
Application number
DE2000156649
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English (en)
Inventor
Frank Conrad
Martin Bauer
Sascha Scholz
Bernd Backes
Michael Seibert
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Terex Global GmbH
Original Assignee
Demag Mobile Cranes GmbH and Co KG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
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Publication date
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Priority to GB0126972A priority patent/GB2370558A/en
Application granted granted Critical
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Expired - Fee Related legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66CCRANES; LOAD-ENGAGING ELEMENTS OR DEVICES FOR CRANES, CAPSTANS, WINCHES, OR TACKLES
    • B66C23/00Cranes comprising essentially a beam, boom, or triangular structure acting as a cantilever and mounted for translatory of swinging movements in vertical or horizontal planes or a combination of such movements, e.g. jib-cranes, derricks, tower cranes
    • B66C23/62Constructional features or details
    • B66C23/64Jibs
    • B66C23/70Jibs constructed of sections adapted to be assembled to form jibs or various lengths
    • B66C23/701Jibs constructed of sections adapted to be assembled to form jibs or various lengths telescopic
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    • B66C23/705Jibs constructed of sections adapted to be assembled to form jibs or various lengths telescopic telescoped by hydraulic jacks

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Actuator (AREA)

Abstract

Die Erfindung betrifft einen Teleskopausleger mit einem Grundkasten (26) und einem oder mehreren teleskopierbaren Schüssen (27), die jeweils in mindestens einer Ausfahrstellung (B) und in einer Einfahrstellung (A) durch ein von einer Sicherungs- und Verriegelungseinheit (29) betätigbares Verriegelungselement (1) mit dem nächstgrößeren Schuss oder dem Grundkasten (26) des Teleskopauslegers verriegelbar sind, wobei das Verriegelungselement (1) jeweils einen Bolzen (2) aufweist, der quer zur Längsachse des Teleskopauslegers (1) in axialer Richtung des Bolzens (2) verschiebbar in einer mit einem inneren Schuss (27) verbundenen Bolzenführung (5) gelagert ist und durch eine Querverschiebung mit seinem Kopfbereich in eine Verriegelungsöffnung (19) am nächstgrößeren Schuss oder dem Grundkasten des Teleskopauslegers einführbar und in der Verriegelungsstellung haltbar ist. Dabei weist der Bolzen (2) eine axiale Ausnehmung auf, in der ein Steuerkolben (3) relativ zum Bolzen (2) längs verschiebbar zwischen einer ersten und einer zweiten festen Anschlagposition geführt ist. Der Steuerkolben (3) weist eine Profilierung im Sinne einer Kulissenführung auf, mit der bei einer Stellung des Steuerkolbens (3) zwischen den beiden festen Anschlagpositionen der mindestens eine Sperrkörper nach außen drückbar ist.

Description

Die Erfindung betrifft einen Teleskopausleger mit einem Grundkasten und einem oder mehreren teleskopierbaren Schüssen, die jeweils in mindestens einer Ausfahrstellung und in einer Einfahrstellung durch ein von einer Sicherungs- und Verriegelungseinheit betätigbares Verriegelungselement mit dem nächstgrößeren Schuss oder dem Grundkasten des Teleskopauslegers verriegelbar sind, gemäß dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1.
Ein Teleskopausleger der gattungsgemäßen Art ist beispielsweise aus der EP 0 661 234 A1 bekannt. Dieser Teleskopausleger besteht aus einem Grundkasten und mehreren teleskopierbaren Schüssen, die jeweils in einer Einfahrstellung (für den Transport) und einer Ausfahrstellung (Arbeitsstellung) durch ein von einer Sicherungs- und Verriegelungseinheit betätigbares Verriegelungselement mit dem nächstgrößeren Schuss bzw. dem Grundkasten des Auslegers verriegelbar sind. Die hierfür eingesetzten Verriegelungselemente bestehen jeweils aus einem axial verschiebbaren Bolzen mit einem innenseitig am Bolzen befestigten Schaft, der wiederum endseitig mit einer kreisrunden Scheibe versehen ist. Die Scheibe ist mit einem Kolbenelement einer Sicherungs- und Verriegelungseinheit kuppelbar, die im Bereich des Endes des Zylinders angeordnet ist, aus dem die Kolbenstange einer die teleskopierbaren Schüsse ein- und ausfahrenden Kolbenzylindereinheit austritt. Eine den Bolzen umfassende Druckfeder stützt sich auf einer in der hinteren Lagerung des jeweiligen Teleskopschusses angeordneten, eine Mittelöffnung für den Durchtritt des Bolzens aufweisende Platte einerseits und andererseits an einem am Bolzen angeordneten Kragen ab. Bei dieser Konstruktion übernimmt die Druckfeder zum einen die Aufgabe die Verschiebung des Bolzens in Verriegelungsstellung zu unterstützen und zum anderen den Bolzen in der, Verriegelungsstellung zu halten. Um eine zusätzliche Sicherung zu erreichen, ist der stirnseitige Bereich des Bolzens als Wulst ausgebildet, der in der Verriegelungsstellung einen Teilbereich des Randes der Ausnehmung des umfassenden Schusses übergreift. Der Bolzen wird zur Verriegelung also quer zur Längsachse des Teleskopauslegers in axialer Richtung des Bolzens verschoben und wird hierbei in einer mit dem inneren Schuss, der jeweils mit dem nächstgrößeren bzw. mit dem Grundkasten verriegelt werden soll, verbundenen Bolzenführung gleitend geführt.
Bei einer anderen bekannten Konstruktion eines durch Bolzen verriegelbaren Teleskopauslegers (DE-OS 26 56 186) sind im Kopfbereich des Bolzens mehrere federbelastete Schnapphalter angeordnet, die nach Erreichen der Verriegelungsstellung des Bolzens hinter die Kante der Ausnehmung des umfassenden Schusses greifen, um den Bolzen in Stellung zu halten. Die letztgenannte Konstruktion hat den Nachteil, dass die Ausnehmung des umfassenden Schusses nur etwas größer sein darf als der durchgreifende Bolzen, damit die Schnapphalter hinter die Kante greifen können. Das erfordert ein punktgenaues Fahren der Bolzen in die Verriegelungsposition. Dabei ist die elastische Verformung des Teleskopschusses bei Verriegelung unter Last noch nicht einmal berücksichtigt.
Die erstgenannte Konstruktion weist den Nachteil auf, dass die den Bolzen in Stellung haftende Druckfeder dimensionsmäßig relativ groß ausgelegt werden muss und somit viel Platz beansprucht. Das bedeutet einen im Durchmesser großen Bolzen und somit ein hohes Gewicht für das Verriegelungselement. Zudem ist die zusätzliche Sicherung durch den Ringwulst des Bolzens unzureichend, da bei nur geringfügiger Verschiebung des Bolzens innerhalb der Ausnehmung der Ringwulst keinen Halt mehr hat und darüber hinaus dieser Bereich verschleißanfällig ist.
Aus der DE 195 25 627 A1 ist ein mehrschüssiges Teleskopiersystem bekannt, dessen ineinander geführte Teleskopschüsse mittels eines vorzugsweise einstufigen Hubzylinders ein- und ausfahrbar sind. Der ausfahrbare Teil des Hubzylinders ist über Mitnehmerbolzen an den jeweils zu teleskopierenden Teleskopschuss ankoppelbar und nach Ausführung der Teleskopierbewegung wieder abkoppelbar. Dabei sind die Teleskopschüsse im abgekoppelten Zustand des Hubzylinders jeweils über lösbare Verriegelungsbolzen mit dem nächst größeren Teleskopschuss verriegelt. Durch ein mechanisches Sicherungssystem innerhalb der Betätigungsvorrichtung für das Setzen und Lösen der Mitnehmer und Verriegelungsbolzen ist gewährleistet, dass ein Mitnehmerbolzen an einem Teleskopschuss erst dann gelöst werden kann, wenn die zugehörigen Verriegelungsbolzen gesetzt sind, und dass die Verriegelungsbolzen erst dann gelöst werden können, wenn die Mitnehmerbolzen an dem jeweiligen Teleskopschuss gesetzt sind. Hierzu ist jeweils ein in einer Führungsbohrung geführter Sperrstift vorgesehen, der sich zwischen zwei Sperrstellungen bewegen kann. In der einen Sperrstellung greift er in eine Einkerbung an einem Betätigungszylinder für den jeweiligen Mitnehmerbolzen ein und blockiert hierdurch dessen axiale Bewegbarkeit in der angekoppelten Stellung, während gleichzeitig ein anderer Betätigungszylinder für das Ziehen oder Setzen eines Verriegelungsbolzens axial bewegbar ist. In der anderen Sperrstellung greift der Sperrstift in umgekehrter Weise in eine Einkerbung des Betätigungszylinders für das Ziehen oder Setzen eines Verriegelungsbolzens ein und blockiert dessen axiale Bewegbarkeit in der Verriegelungsstellung, während gleichzeitig der andere Betätigungszylinder für das Ziehen und Setzen des Mitnehmerbolzens axial frei beweglich ist. Die axiale Länge des Sperrstifts entspricht dabei der Länge der Führungsbohrung zuzüglich der Tiefe einer der beiden untereinander gleich tiefen Einkerbungen in den Betätigungszylindern.
Aufgabe der Erfindung ist es, ein Verriegelungselement zum Verriegeln eines Teleskopschusses anzugeben, das kleinbauend ist und bei dem die Verriegelungsstellung des Bolzens wirksam und verschleißarm gesichert ist.
Diese Aufgabe wird ausgehend vom Oberbegriff in Verbindung mit den kennzeichnenden Merkmalen des Anspruches 1 gelöst. Vorteilhafte Weiterbildungen sind jeweils Gegenstand von Unteransprüchen.
Nach der Lehre des Patentes werden die teleskopierbaren Schüsse des Teleskopauslegers durch Verriegelungselemente gegen eine ungewollte Längsverschiebung gegeneinander durch Verriegelungselemente gesichert, die in an sich bekannter Weise einen Bolzen aufweisen, der im jeweils inneren Schuss quer zur Längsachse des Teleskopauslegers verschieblich geführt ist und in eine Verriegelungsöffnung des jeweils nächstgrößeren Schusses bzw. Grundkastens einführbar ist. Der Bolzen wird dabei durch eine besondere Einrichtung zur Arretierung gegen ein unbeabsichtigtes Herausschieben aus der Verriegelungsstellung formschlüssig gesichert. Hierzu wird auf das Prinzip einer Sperrvorrichtung zurückgegriffen, dass im Grundsatz etwa bei sogenannten Kugelsperrvorrichtungen seit vielen Jahren bekannt ist.
Hierzu wird beispielhaft auf die US 5,394,594 verwiesen. In einem langgestreckten Einsteckbolzen ist mittig verschiebbar eine unter Federkraft stehende Stange, die auch als Steuerkolben bezeichnet werden kann, geführt. Im vorderen Teil ist die Stange mit einer ringförmigen Nut versehen, in der zwei Kugeln lagerbar sind. Korrespondierend dazu sind im langgestreckten Bolzen zwei einander gegenüberliegende Öffnungen angeordnet, in die die Kugeln einschiebbar sind. Die im hinteren Teil angeordnete Druckfeder hält die Stange in Sperrposition, d. h. der vordere zylindrische Abschnitt der Stange drückt die Kugeln in die Öffnungen des Bolzens. Wird über einen anbringbaren Handgriff die Druckfeder zusammengedrückt, verschiebt sich die Stange relativ zum Bolzen und die Nut kommt korrespondierend zu den Öffnungen in Position. Somit können die Kugeln in die Nut einfallen, so dass die Vorrichtung entsperrt ist.
Bei der vorliegenden Erfindung wird das Wirkprinzip dieser Verriegelungseinheit wie folgt angewandt. Der die eigentliche Verriegelung der miteinander zu verriegelnden Teleskopschüsse bewirkende Bolzen weist eine axiale Ausnehmung auf, die zweckmäßigerweise als in Längsrichtung verlaufende zentrale, abgestufte Bohrung ausgeführt ist. Diese abgestufte Bohrung dient der Aufnahme eines Steuerkolbens, der relativ zum Bolzen längsverschiebbar zwischen einer ersten und einer zweiten festen Anschlagposition geführt ist. Zweckmäßigerweise ist die Querschnittsform sowohl der axialen Ausnehmung des Bolzens als auch des Steuerkolbens rund. Es können jedoch ohne weiteres auch andere Querschnittsformen verwendet werden (z. B. quadratisch oder sonstige polygonale Formen). Im Hinblick auf die einfache Herstellung werden jedoch runde Querschnitte bevorzugt. Auf der dem Kopfbereich des Bolzens, der die Verriegelung bewirkt, abgewandten Stirnseite ragt der Steuerkolben mit einem Teil seiner Länge aus dem Bolzen heraus. An diesem herausragenden Teil ist eine Koppeleinrichtung angeordnet, die eine mechanische Verbindung zu der für die Betätigung der Verriegelung eingesetzten Sicherungs- und Verriegelungseinheit ermöglicht. Der Bolzen weist mindestens ein von außen quer zur Längsachse des Bolzens bis in die axiale Ausnehmung hinein radial verlaufendes Durchgangsloch auf, in dem mindestens ein Sperrkörper verschieblich angeordnet ist. Zweckmäßigerweise handelt es sich bei diesem Durchgangsloch um eine radiale Bohrung. Vorzugsweise werden mehrere Durchgangslöcher vorgesehen, beispielsweise zwei diametral gegenüber liegende Durchgangslöcher. Der Steuerkolben ist mit einer Profilierung im Sinne einer Kulissenführung versehen, mit der bei einer Stellung des Steuerkolbens zwischen den beiden festen Anschlagpositionen der mindestens eine Sperrkörper nach außen drückbar ist bzw. nach außen gedrückt gehalten wird. Der Bolzen für die Verriegelung wird durch eine Bolzenführung, die am inneren Schuss jeweils befestigt ist, in der Weise geführt, dass das oder die Durchgangslöcher in der entriegelten Stellung des Verriegelungselements von der Bolzenführung abgedeckt wird bzw. werden, so dass der oder die Sperrkörper nicht nach außen aus dem jeweiligen Durchgangsloch vortreten können, auch wenn sie durch den Steuerkolben entsprechend gedrückt werden. Im Bereich der Bolzenführung ist aber jeweils eine Öffnung angeordnet, die mit dem bzw. den Durchgangslöchern korrespondiert und in der bzw. die Sperrkörper unter der Druckwirkung des Steuerkolbens einrastbar ist bzw. sind, wenn der Bolzen in die jeweilige Verriegelungsöffnung des nächstgrößeren Schusses eingeschoben wird. Es gibt also auf dem Verschiebeweg des Bolzens eine Stellung, bei der der jeweilige Sperrkörper über die Kontur des Bolzens vortreten und in die Öffnung der Bolzenführung eingreifen kann, so dass auf diese Weise eine mechanische Verriegelung des Bolzens gegen unbeabsichtigtes axiales Verschieben gewährleistet ist. Weiterhin ist eine Feder vorgesehen, die zweckmäßigerweise als Schraubenfeder ausgebildet ist und bezüglich der Federkraft so zwischen dem Bolzen und dem Steuerkolben angeordnet ist, dass der Steuerkolben in Richtung des zweiten festen Anschlags gedrückt oder gezogen wird, wo die Profilierung des Steuerkolbens den mindestens einen Sperrkörper nach außen drückt. Die Federkraft hält somit den Steuerkolben in einer Position, bei der die eingerasteten Sperrkörper nicht aus ihrer Rastposition austreten können. Solange diese Federkraft nicht aufgehoben wird, liegt daher eine formschlüssige mechanische Sperre für Längsverschiebungen des Bolzens vor.
Vorzugsweise ist der Steuerkolben im wesentlichen aus zylindrischen Abschnitten zusammengesetzt, wobei die Durchmesser zweier benachbarter Abschnitte so bemessen sind, dass der eine Abschnitt den mindestens einen Sperrkörper in der nach außen gedrückten Stellung hält und der andere Abschnitt ein vollständiges Zurückschieben des mindestens einen Sperrkörpers in das zugehörige Durchgangsloch im Bolzen zulässt. Der Bereich des Übergangs zwischen diesen beiden Abschnitten kann im Grundsatz sprungförmig sein. Es empfiehlt sich aber die Kulissenführung für die Bewegung des bzw. der Sperrkörper als Schräge zu gestalten, bei einer im wesentlichen zylindrischen Gestaltung des Steuerkolbens also einen kegelstumpfförmigen Abschnitt zwischen den beiden Zylinderabschnitten vorzusehen. Zweckmäßigerweise schließt sich an den Zylinderabschnitt mit dem größeren Durchmesser noch ein dritter zylindrischer Abschnitt an, der auf einer Stirnseite des Bolzens aus diesem herausragt und mit der Koppeleinrichtung für die Ankopplung einer Sicherungs- und Verriegelungseinheit ausgestattet ist.
Zweckmäßigerweise sind die Sperrkörper als Kugeln ausgebildet, wobei vorzugsweise sogar zwei oder mehr Kugeln innerhalb eines Durchgangslochs angeordnet werden. Selbstverständlich könnten beispielsweise auch zylindrische Sperrkörper oder Sperrkörper mit prismatischer Form verwendet werden. Kugeln haben jedoch den großen Vorteil, dass sie weniger anfällig gegen ein Verklemmen im Durchgangsloch sind.
Die Feder, die mit dem Sperrkolben zusammenwirkt und ihn in einer Stellung hält, bei der die Sperrkörper sich in ihrer Verriegelungsposition befinden, wird zweckmäßigerweise als Druckfeder ausgeführt. Prinzipiell ist es selbstverständlich auch möglich, die Feder bei entsprechender umgekehrter Anordnung als Zugfeder einzusetzen. Vorzugsweise ist die Druckfeder als Schraubenfeder ausgeführt, die sich koaxial um den dritten zylindrischen Abschnitt windet. Sie stützt sich dabei zweckmäßigerweise an einer ringförmigen Anlagefläche ab, die durch einen stufenförmigen Übergang zwischen dem zweiten und dem dritten zylindrischen Abschnitt des Steuerkolbens gebildet ist. Andererseits stützt sie sich gegenüber dem Bolzen an einer ringförmigen Anlagefläche im Bereich der Stirnseite des Bolzen ab, die dem Kopfbereich des Bolzens, der die Verriegelung der teleskopierbaren Schüsse untereinander bewirkt, gegenüberliegt. Aus Montagegründen empfiehlt es sich, den ersten Teil der axialen Ausnehmung im Bolzen mit einem Innengewinde zu versehen, in das eine Einschraubhülse eingeschraubt wird, die die Druckfeder außen umschließt. Die innenliegende Stirnseite dieser Einschraubhülse kann dann nämlich als einer der beiden Festanschläge (erste Anschlagposition) für den Steuerkolben dienen. Um die Druckfeder gegenüber dem Bolzen zu fixieren, ist vorzugsweise ein scheibenförmiger Deckel vorgesehen, der eine Zentralbohrung aufweist, durch die hindurch sich der Steuerkolben erstreckt und deren Innendurchmesser kleiner ist als der Außendurchmesser der Druckfeder. Dieser Deckel ist fest mit dem Bolzen verbunden. Besonders vorteilhaft ist es, den scheibenförmigen Deckel und die Einschraubhülse einteilig auszubilden, also die Anlagefläche für die Druckfeder im Bereich der außenliegenden Stirnseite der Einschraubhülse vorzusehen. Die Einschraubhülse hat dann also nicht eine einfache zylindrische Zentralbohrung, sondern eine aus zwei zylindrischen Abschnitten zusammengesetzte gestufte Bohrung.
Um eine definierte Einstecktiefe des Bolzens in die Verriegelungsöffnung am nächstgrößeren Teleskopschuss auf ein definiertes Maß zu begrenzen, ist es zweckmäßig, beispielsweise im Kopfbereich des Bolzens einen Anschlag vorzusehen, der gegen den Rand der Verriegelungsöffnung fährt. Ein solcher Anschlag kann etwa durch einen zylindrischen Absatz im Kopfbereich des Bolzens gestaltet werden. Selbstverständlich sind auch andere Ausführungsformen möglich, wie etwa ein Querbolzen, der aus der Oberfläche des Kopfbereichs radial vorsteht. Der Anschlag könnte auch an anderer Stelle des Bolzens angebracht werden und beispielsweise mit einer entsprechenden Gegenfläche an der Bolzenführung zusammenwirken. Ein derartiger Anschlag könnte gleichzeitig auch als Verdrehsicherung für den Bolzen gegenüber der Bolzenführung wirken (z. B. in Form eines radialen Anschlagstifts), der in einem Langloch in der Bolzenführung geführt wird. Eine Verdrehsicherung, die sicherstellt, dass die Öffnungen in der Bolzenführung für die Sperrkörper beim Verschieben des Bolzens immer in eine genau fluchtende Position mit den korrespondierenden Durchgangslöchern im Bolzen gelangen, kann aber auch mit anderen Mitteln gewährleistet werden. So können z. B. an der Außenkontur des Bolzens in Längsrichtung ebene Führungsflächen geschaffen werden, die sich an entsprechenden Flächen der Bolzenführung abstützen. Im übrigen muss der Bolzen ohnehin nicht im wesentlichen zylindrisch ausgeführt sein, sondern kann beispielsweise eine prismatische Grundform aufweisen.
Die Koppeleinrichtung, mit der der Steuerkolben mit einer Sicherungs- und Verriegelungseinheit des Teleskopauslegers verbindbar ist, kann unterschiedlich gestaltet sein. Es empfiehlt sich, diese Koppeleinrichtung in an sich bekannter Form als stirnseitig an dem aus dem Bolzen herausragenden Teil des Steuerkolbens (dritter zylindrischer Abschnitt) befestigte kreisförmige Scheibe, die vorzugsweise pilzartig nach einer Seite ausgewählt ist, auszubilden. Der Greifer einer Sicherungs- und Verriegelungseinheit, der beispielsweise in Form eines einseitig offenen Kastenprofils ausgebildet ist, kann dann auf sehr einfache Weise sich über diese Scheibe schieben und diese hintergreifen. Dadurch ist ein Formschluss in beiden Richtungen bezogen auf die Längsachse des Bolzens gewährleistet.
Nachfolgend wird die vorliegende Erfindung anhand des in den Figuren dargestellten 7 Ausführungsbeispiels näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 eine schematische Darstellung eines Teleskopauslegers mit einem ausgefahrenen Teleskopschuss in Verriegelungsposition,
Fig. 2 ein Verriegelungselement in entriegelter Stellung und
Fig. 3 das Verriegelungselement gemäß Fig. 1 in verriegelter Stellung.
Die Fig. 1 zeigt in schematisierter Form einen erfindungsgemäßen Teleskopausleger mit einem Grundkasten 26 und einem austeleskopierten Teleskopschuss 27. Der Teleskopschuss 27 ist mittels eines am Grundkasten 26 gelagerten hydraulischen Zylinder/Kolben-Systems 28 über eine an dessen Kolbenstange befestigte Sicherungs- und Verriegelungseinheit 29 verfahrbar. Über einen Greifer 30 der Sicherungs- und Verriegelungseinheit 29 kann der Teleskopschuss 27 mittels eines Verriegelungselements 1 in der Position B mit dem Grundkasten 26 formschlüssig verriegelt werden. Letzteres gilt auch für die eingefahrene Position des Teleskopschusses 27, wo das Verriegelungselement 1 an der mit A gekennzeichneten Stelle eingesetzt wird. Die Gestaltung und Funktion dieses Verriegelungselements wird nachfolgend an den beiden Schnittbildern der Fig. 2 und 3 näher erläutert, die eine entriegelte bzw. eine verriegelte Position des Verriegelungselements 1 in einer Längsschnittdarstellung zeigen.
Ein wesentlicher Teil des Verriegelungselements 1 ist ein Bolzen 2, der eine axiale Ausnehmung aufweist, die im dargestellten Ausführungsfall als gestufte zylindrische Längsbohrung ausgeführt ist. Diese gestufte Längsbohrung weist drei wesentliche Abschnitt auf, die mit den Bezugszeichen 22, 23 und 25 bezeichnet sind und in dieser Reihenfolge zunehmende Durchmesser besitzen, so dass sich daraus die Stufung der axialen Ausnehmung ergibt. Weiterhin weist der Bolzen 2 zwei als radiale Querbohrung ausgeführte Durchgangslöcher 6, 6' auf, die sich von außen bis in den Bereich des Bohrungsabschnitts 23 erstrecken. In der axialen Ausnehmung des Bolzens 2 ist ein Steuerkolben 3 axial verschieblich gelagert, der im wesentlichen aus hintereinander angeordneten zylindrischen Abschnitten zusammengesetzt ist. Ein erster zylindrischer Abschnitt auf der rechten Seite des Steuerkolbens 3 ist mit 9 bezeichnet und besitzt einen Durchmesser entsprechend dem Innendurchmesser des Bohrungsabschnitts 22. Daran schließt sich nach links ein zweiter zylindrischer Abschnitt 11 an, dessen Außendurchmesser dem Innendurchmesser des zweiten Bohrungsabschnitts 23 entspricht. Im Bereich des Übergangs zwischen den zylindrischen Abschnitten 9 und 11 ist ein kurzer kegelstumpfförmiger Abschnitt 10 angeordnet, um diesen Übergang sanfter zu gestalten. Prinzipiell könnte hier auch ein abrupter stufenförmiger Übergang vorgesehen sein. An den zweiten zylindrischen Abschnitt 11 schließt sich nach links ein dritter zylindrischer Abschnitt 13 an, der aus dem Bolzen 2 stirnseitig herausragt und einen kleineren Durchmesser als der zweite zylindrische Abschnitt 11 aufweist. Um den dritten zylindrischen Abschnitt 13 herum ist koaxial eine Druckfeder 16 angeordnet, die sich nach rechts an der ringförmigen Stirnfläche 12 (Fig. 3) abstützt, die im Übergangsbereich vom zweiten zylindrischen Abschnitt 11 zum dritten zylindrischen Abschnitt 13 gebildet ist. Nach links hin stützt sich die Druckfeder 16 auf einem Deckel 17 ab, der an der linken Stirnseite des Bolzens 2 befestigt ist und scheibenförmig ausgebildet ist mit einer Zentralbohrung für den Steuerkolben 3, wobei die Zentralbohrung geringfügig größer ist als der Außendurchmesser des zylindrischen Abschnitts 13. Dadurch wird auf der rechten Flachseite des Deckels 17 eine entsprechende ringförmige Anlagefläche für die Druckfeder 16 gebildet. Die Druckfeder 16 ist unmittelbar umgeben von einer Einschraubhülse 31, die in den Bohrungsabschnitt 25 der axialen Ausnehmung des Bolzens 2 eingeschraubt ist. Der Innendurchmesser dieser Einschraubhülse 31 entspricht dem Außendurchmesser der Druckfeder 16 und ist kleiner als der Durchmesser des Bohrungsabschnitts 23 bzw. des zweiten zylindrischen Abschnitts 11 des Steuerkolbens 3. Daher bildet die rechte Stirnseite 24 dieser Einschraubhülse 31 einen Festanschlag für den Steuerkolben 3 nach links hin. Nach rechts hin ist die Verschiebemöglichkeit des Steuerkolbens 3, wie aus Fig. 3 hervorgeht, durch die Stufe zwischen den Bohrungsabschnitten 22 und 23 begrenzt, gegen die der Übergang 10 am Steuerkolben 3 fährt. Diese Anschlagposition könnte aber beispielsweise auch durch die rechte Stirnseite des Steuerkolbens 3 in Verbindung mit dem rechten Ende, also der Stirnfläche des Bohrungsabschnitts 22 realisiert werden. An der linken, aus dem Bolzen 2 herausragenden Teil des Steuerkolbens 3 ist über einen Zapfen 14, der in eine Sacklochbohrung 15 des Steuerkolbens 3 eingesetzt ist, eine vorzugsweise kreisrunde und auf einer Flachseite pilzförmig gewölbte Scheibe 4 befestigt, die zur Ankopplung der Sicherungs- und Verriegelungseinheit 29 gemäß Fig. 1 dient. In den beiden Durchgangslöchern 6, 6' des Bolzens 2 sind jeweils zwei Kugeln 7-7''' als Sperrkörper verschieblich angeordnet. Der Durchmesser der Kugeln 7-7''' entspricht etwa dem Durchmesser der Durchgangslöcher 6, 6' und ist halb so groß wie die Differenz der Radien zwischen dem Außendurchmesser des Bolzens 2 und dem Durchmesser des Bohrungsabschnitts 22. Das bedeutet, dass in der in Fig. 2 dargestellten Position des Steuerkolbens 3 die beiden innenliegenden Kugeln 7', 7" genau auf dem ersten zylindrischen Abschnitt 9 des Steuerkolbens 3 aufliegen und die beiden außenliegenden Kugeln 7, 7''' genau mit der Außenkontur des Bolzens 2 abschließen. Die Kugeln 7-7''' werden in dieser Position zwangsweise durch eine gehäuseartig (z. B. zylindrische Hülse) ausgebildete Bolzenführung 5 gehalten. In dieser Bolzenführung 5 sind zwei Öffnungen 8, 8' angeordnet, die mit den Durchgangslöchern 6, 6' des Bolzens 2 korrespondieren, also einen entsprechenden Durchmesser aufweisen und mit diesen durch Verschiebung des Bolzens 2 nach rechts zur Deckung zu bringen sind, wie dies in Fig. 3 dargestellt ist. Während der Verschiebung nach rechts, die durch den eingezeichneten Pfeil 20 symbolisiert ist, bilden die Kugeln 7- 7''' gleichsam einen temporären Anschlag für den Steuerkolben 3 bezüglich einer Relativverschiebung des Steuerkolbens 3 nach rechts gegenüber dem Bolzen 2, da der kegelstumpfförmige Übergang 10 an den beiden innenliegenden Kugeln 7' und 7" anliegt. Daher wird eine Verschiebung des Steuerkolbens 3 nach rechts aus der in Fig. 2 dargestellten Position heraus unmittelbar zu einer gleichartigen Verschiebung des Bolzens 2 nach rechts führen. Sobald jedoch die Durchgangslöcher 6, 6' sich annähernd mit den beiden Öffnungen 8, 8' in der Bolzenführung 5, die an einem nicht näher dargestellten inneren Teleskopschuss befestigt ist, überdecken, können die Kugeln, veranlasst durch den Druck des Steuerkolbens 3 im Bereich des Übergangs 10, radial nach außen bewegt werden und dringen in die Öffnungen 8, 8' ein. Die Bewegung der Kugeln 7-7''' geht einher mit einer Relativverschiebung des Steuerkolbens 3 innerhalb der axialen Ausnehmung des Bolzens 2. Diese Relativverschiebung wird unterstützt durch die Druckkraft der Feder 16. Der zuvor durch die Kugeln 7-7''' bewirkte temporäre Festanschlag, d. h. die starre Verriegelung zwischen dem Bolzen 2 und dem Steuerkolben 3 wird in dieser Situation also aufgehoben. Fig. 3 zeigt die erreichte Endstellung des Verriegelungselements 1, bei der die als Sperrkörper fungierenden Kugeln 7 und 7''' in die Öffnungen 8, 8' eingerastet sind und die inneren Kugeln 7' und 7" unmittelbar auf dem zweiten (größten) zylindrischen Abschnitt 11 des Steuerkolbens 3 aufliegen und somit zwangsläufig in einer Sperrstellung gehalten werden. Die Kugeln 7 und 7''' stellen einen mechanischen Anschlag dar, der gewährleistet, dass der Bolzen 2 weder nach links noch nach rechts verschoben werden kann, solange die Kugeln 7, 7''' in der eingerasteten Position sind. Diese Position kann nur verlassen werden, wenn der zweite zylindrische Abschnitt 11 aus dem Berührungsbereich der inneren Kugeln 7', 7" nach links gegen die Kraft der Druckfeder 16 weggezogen wird. Die Position der Öffnungen 8, 8' an der Bolzenführung 5 ist in Verschieberichtung 20 so gewählt, dass der Kopfbereich des Bolzens 2 in eine Verriegelungsöffnung 19 am nächstgrößeren Teleskopschuss 18, der lediglich durch eine Außenwand angedeutet ist, sicher eingreift. Zur Begrenzung der Einschubtiefe des Bolzens 2 in die Wandung des Telekopschusses 18 kann im Kopfbereich des Bolzens 2 ein Absatz 21 vorgesehen sein. Da der Steuerkolben 3 unter der Wirkung der Druckfeder 16 zwangsläufig in der in Fig. 2 dargestellten Stellung verharrt, in der durch die Kugeln 7-7''' der Bolzen 2 gegenüber einer Längsverschiebung relativ zur Bolzenführung 5 verriegelt ist, kann der Bolzen 2 nicht in unbeabsichtigter Weise aus der Verriegelungsöffnung 19 herausrutschen. Das Entriegeln des Bolzens 2 ist nur dann möglich, wenn der Steuerkolben 3 über die in Fig. 1 dargestellte Sicherungs- und Verriegelungseinheit 29 gegen die Federkraft der Feder 16 nach links zurückgezogen wird, so dass die als Sperrkörper fungierenden Kugeln 7-7''' in die zugehörigen Durchgangslöcher 6, 6' zurückgedrückt werden.
Für das Halten der Position des Steuerkolbens 3 relativ zum Bolzen 2 sind nur sehr geringe Federkräfte erforderlich. Diese Feder 16 kann daher vergleichsweise klein ausgeführt werden. Im Unterschied zum gattungsbildenden Stand der Technik wird der Bolzen 2 nicht direkt durch die Kraft dieser Feder in der verriegelten Position gehalten, sondern durch die Sperrkörper, also durch eine formschlüssige Verriegelung. Da bei der erfindungsgemäßen Lösung weder für das Erreichen noch für das Halten der Verriegelungsposition starke Federkräfte benötigt werden, kann das erfindungsgemäße Verriegelungselement vergleichsweise klein gebaut werden und erfordert daher nur geringen Raumbedarf. Gleichzeitig wird eine vollständige Sicherheit gegen ein unbeabsichtigtes Lösen der Verriegelungsposition des Bolzens 2 gewährleistet. Der Verschleiß ist gering.
Bezugszeichenliste
1
Verriegelungselement
2
Bolzen
3
Steuerkolben
4
pilzartige Scheibe
5
Bolzenführung
6
,
6
' Druchgangsloch
7-7
''' Kugel
8
,
8
' Öffnung
9
erster zylindrischer Abschnitt des Steuerkolbens
10
Übergang
11
zweiter zylindrischer Abschnitt des Steuerkolbens
12
ringförmige Anlagefläche
13
dritter zylindrischer Abschnitt
14
Zapfen
15
Sacklockbohrung
16
Druckfeder
17
Deckel
18
Teleskopschuss
19
Verriegelungsöffnung
20
Richtung Verriegelung
21
Absatz
22
Bohrungsabschnitt des Bolzens
23
Bohrungsabschnitt des Bolzens
24
Stirnfläche
25
Bohrungsabschnitt des Bolzens
26
Grundkasten
27
Teleskopschuss
28
Zylinder/Kolbensystem
29
Sicherungs- und Verriegelungseinheit
30
Greifer
31
Einschraubhülse

Claims (11)

1. Teleskopausleger mit einem Grundkasten (26) und einem oder mehreren teleskopierbaren Schüssen (27), die jeweils in mindestens einer Ausfahrstellung (B) und in einer Einfahrstellung (A) durch ein von einer Sicherungs- und Verriegelungseinheit (29) betätigbares Verriegelungselement (1) mit dem nächstgrößeren Schuss oder dem Grundkasten (26) des Teleskopauslegers verriegelbar sind, wobei das Verriegelungselement (1) jeweils einen Bolzen (2) aufweist, der quer zur Längsachse des Teleskopauslegers (1) in axialer Richtung des Bolzens (2) verschiebbar in einer mit einem inneren Schuss (27) verbundenen Bolzenführung (5) gelagert ist und durch eine Querverschiebung mit seinem Kopfbereich in eine Verriegelungsöffnung (19) am nächstgrößeren Schuss oder dem Grundkasten des Teleskopauslegers einführbar und in der Verriegelungsstellung haltbar ist, und wobei das Verriegelungselement (1) eine in axialer Richtung des Bolzens (2) wirksame Feder (16) und eine Koppeleinrichtung (Scheibe 4, dritter zylindrischer Abschnitt 13) zur Verbindung mit der Sicherungs- und Verriegelungseinheit (29) aufweist, dadurch gekennzeichnet,
dass der Bolzen (2) eine axiale Ausnehmung aufweist,
dass in der Ausnehmung ein Steuerkolben (3) relativ zum Bolzen (2) längs verschiebbar zwischen einer ersten und einer zweiten festen Anschlagposition geführt ist,
dass der Steuerkolben (3) auf der dem Kopfbereich abgewandten Stirnseite aus dem Bolzen (1) mit einem die Koppeleinrichtung aufweisenden Teil (dritter zylindrischer Abschnitt 13) herausragt,
dass der Bolzen (2) mindestens ein von außen quer zur Längsachse des Bolzens (2) bis in die axiale Ausnehmung hinein radial verlaufendes Durchgangsloch (6, 6') aufweist, in dem mindestens ein Sperrkörper (Kugeln 7- 7''') verschieblich angeordnet ist,
dass der Steuerkolben (3) eine Profilierung im Sinne einer Kulissenführung aufweist, mit der bei einer Stellung des Steuerkolbens (3) zwischen den beiden festen Anschlagpositionen der mindestens eine Sperrkörper nach außen drückbar ist,
dass die Bolzenführung (5) am inneren Schuss (27) in der entriegelten Stellung des Verriegelungselements (1) das mindestens eine Durchgangsloch (6, 6') abdeckt,
dass im Bereich der Bolzenführung (5) jeweils eine mit dem Durchgangsloch (6, 6') Korrespondierende Öffnung (8, 8') angeordnet ist, in die der Sperrkörper unter der Druckwirkung des Steuerkolbens (3) einrastbar ist, wenn der Bolzen (2) in die jeweilige Verriegelungsöffnung am nächstgrößeren Schuss bzw. dem Grundkasten (26) geschoben wird,
und dass die Feder (16) bezüglich der Federkraft so zwischen dem Bolzen (2) und dem Steuerkolben (3) angeordnet ist, dass der Steuerkolben (3) in Richtung des zweiten festen Anschlags gedrückt oder gezogen wird, wo die Profilierung des Steuerkolbens (3) den mindestens einen Sperrkörper nach außen drückt.
2. Teleskopausleger nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Steuerkolben (3) im wesentlichen aus zylindrischen Abschnitten zusammengesetzt ist, wobei die Durchmesser zweier benachbarter Abschnitte (9, 11) so bemessen sind, dass der eine Abschnitt (11) den mindestens einen Sperrkörper in der nach außen gedrückten Stellung hält und der andere Abschnitt (9) ein vollständiges Zurückschieben des mindestens einen Sperrkörpers in das Durchgangsloch (6, 6') zulässt.
3. Teleskopausleger nach einem der Ansprüche 1 bis 2, dadurch gekennzeichnet, dass das mindestens eine Durchgangsloch (6, 6') als Querbohrung ausgeführt ist.
4. Teleskopausleger nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass zwei Durchgangslöcher (6, 6') vorgesehen sind, die sich insbesondere diametral gegenüberliegen.
5. Teleskopausleger nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Sperrkörper jeweils als Kugel (7-7''') ausgebildet ist.
6. Teleskopausleger nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass jeweils zwei oder mehr Kugeln (7-7''') innerhalb eines Durchgangslochs (6, 6') angeordnet sind.
7. Teleskopausleger nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass Feder (16) als Druckfeder ausgeführt ist und sich einerseits an einer ringförmigen Anlagefläche (12) des Steuerkolbens (3) und andererseits an einer ringförmigen Anlagefläche im Bereich der von seinem Kopfbereich abgewandten Seite des Bolzens (2) abstützt.
8. Teleskopausleger nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Feder (16) einen zylindrischen Abschnitt des Steuerkolbens (3) koaxial umgreift und innerhalb einer Einschraubhülse (31) angeordnet ist, deren eine Stirnfläche (24) die erste Anschlagposition für den Steuerkolben (3) bildet, und dass ein scheibenförmiger Deckel (17) mit einer Zentralbohrung, durch die hindurch sich der Steuerkolben (3) erstreckt und deren Innendurchmesser kleiner ist als der Außendurchmesser der Feder (16), fest mit dem Bolzen (2) verbunden ist.
9. Teleskopausleger nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass der scheibenförmige Deckel (17) und die Einschraubhülse (31) einteilig ausgebildet sind.
10. Teleskopausleger nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass der Bolzen (2) im Kopfbereich einen Anschlag (Absatz 21) zur Begrenzung der Einstecktiefe in die Verriegelungsöffnung (19) aufweist.
11. Teleskopausleger nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Koppeleinrichtung am Steuerkolben (3) in Form einer stirnseitig an dem aus dem Bolzen (2) herausragenden Teil (dritter zylindrischer Abschnitt 13) befestigten Scheibe, insbesondere einer pilzartig geformten Scheibe (4) ausgebildet ist.
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