DE10056647A1 - Verfahren zum Transport von Gittermastkranen - Google Patents
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B66—HOISTING; LIFTING; HAULING
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- B66C23/00—Cranes comprising essentially a beam, boom, or triangular structure acting as a cantilever and mounted for translatory of swinging movements in vertical or horizontal planes or a combination of such movements, e.g. jib-cranes, derricks, tower cranes
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Abstract
Die Erfindung betrifft ein Verfahren sowie eine Vorrichtung zum Transport von Gittermastkranen einschließlich Gegengewichte, bei dem bei Straßentransporten unter Ausnutzung der Maximaltragfähigkeit von Tiefladern sowie der vorgeschriebenen Ladehöhe und Ladebreite die Anzahl der erforderlichen Tieflader so gering wie möglich ist und bei Seetransporten ein kostengünstiges spezifisches Gewicht angestrebt wird. Dabei werden die Gittermastelemente des Auslegers für den Transport von Gegengewichtselementen genutzt. Hierzu ist mindestens ein Gegengewichtselement (8, 9) im oder am Zwischenstück (1) anordenbar.
Description
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Transport von Gittermastkranen einschließlich
Gegengewichte gemäß dem Oberbegriff des Patentanspruches 1.
Für den Transport von Gittermastkranen gilt es die Gesamtheit der Geräte sowohl für
den Straßen- und Schienen, als auch für den Seetransport entsprechend optimieren zu
können. Für den Straßentransport muss die Anzahl der Tieflader unter Ausnutzung der
Maximaltragkapazität und der zulässigen Ladehöhe und Ladebreite minimiert werden.
Für den Seetransport wird entweder das eingenommene Volumen oder das Gewicht
abgerechnet, wobei das jeweils ungünstigere zum Tragen kommt.
Bislang war es bekannt, kleinere Zwischenstücke des Hilfsauslegers in größere
Zwischenstücke des Hauptauslegers einzuschieben, um somit den Transport günstiger
zu gestalten. Je nach Hilfsauslegerkonstruktion können aber kleine Zwischenstücke
auch entfallen, so dass dieser Vorteil nicht jederzeit nutzbar ist.
Aufgabe der Erfindung ist es, ein Verfahren zum Transport von Gittermastkranen
anzugeben, bei dem unabhängig von der Ausbildung des Hilfsauslegers die
erforderliche Anzahl von Transportbewegungen signifikant reduziert werden kann.
Diese Aufgabe wird ausgehend vom Oberbegriff in Verbindung mit den
kennzeichnenden Merkmalen des Anspruches 1 gelöst. Vorteilhafte Weiterbildungen
sowie eine Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens sind jeweils Gegenstand von
Unteransprüchen.
Nach der Lehre der Erfindung werden Gittermastelemente des Auslegers für den
Transport von Gegengewichtselementen genutzt. Das hat den Vorteil, dass für den
Transport das Volumen/Gewichtsverhältnis der Auslegerteile im Sinne einer
Optimierung verändert wird.
Zur Realisierung des Verfahrens wird zum einen vorgeschlagen, an den Eckpunkten
des Gewichtselementes mindestens einen Befestigungspunkt anzuordnen und diesen
mit den Befestigungspunkten der Stirnseite des Zwischenstückes zu verbolzen. Aus
Symmetriegründen werden vorzugsweise beide Stirnseitenbereiche des
Zwischenstückes mit je einem Gegengewichtselement verbunden.
Eine andere Möglichkeit besteht darin, dass Gegengewichtselement mit der Innenseite
der Seitenwand des Zwischenstückes zu verbinden. Dazu wird auf der Innenseite ein
Befestigungsrahmen als Führung angeordnet und in diesen das
Gegengewichtselement eingeschoben und gesichert. Das Einschieben kann
wahlweise von oben, von der Seite oder von der Stirnseite her erfolgen. Eine
Sicherung ist mittels Bolzen, Gurte, Kette, Schrauben oder Klammern möglich. Der
Befestigungsrahmen ist vorzugsweise aus Blechprofilen zusammengesetzt, die je
nach Einschieberichtung des Gewichtselementes ein nach oben, nach der Seite oder
nach der Stirnseite hin ein offenes U bilden. Alternativ kann der Befestigungsrahmen
aus Winkelblechen zusammengesetzt sein und ein L bilden. Je nach Gegebenheiten
ist es auch möglich beide Anbringungsarten des Gegengewichtselementes
miteinander zu kombinieren.
Eine sehr einfache Methode besteht darin, das Gegengewichtselement von der
Stirnseite des Zwischenstücks her auf die Innenseite der Untergurtseite zu legen,
wobei das Eigengewicht einen Teil der Sicherung bildet.
Weitere Merkmale, Vorteile und Einzelheiten der Erfindung ergeben sich aus der
nachfolgenden Beschreibung von in einer Zeichnung dargestellten
Ausführungsbeispielen.
Es zeigen:
Fig. 1 in einer perspektivischen Darstellung ein bekanntes
Zwischenstück eines Auslegers eines Gittermastkranes
Fig. 2 in einer perspektivischen Darstellung einen Stapel
erfindungsgemäß ausgebildeter Gegengewichtselemente
Fig. 3 in einer perspektivischen Darstellung einen ersten und zweiten
Arbeitsschritt zur Verbindung eines erfindungsgemäßen
Gegengewichtselementes mit einem Zwischenstück
Fig. 4 in einer perspektivischen Darstellung die Arbeitsschritte 3 und 4
Fig. 5 in einer perspektivischen Darstellung eine andere Art der
Transportanordnung von Gegengewichtselement und Zwischenstück
Fig. 6 in einer perspektivischen Darstellung eine weitere
Transportanordnung von Gegengewichtselement und Zwischenstück
Fig. 7 der Befestigungsrahmen im Detail
Fig. 8 Stapelbeispiel für einen Gegengewichtswagen
Fig. 9 Stapelbeispiel für eine Basistragplatte.
Fig. 1 zeigt in einer perspektivischen Darstellung ein an sich bekanntes für den
Transport vorbereitetes Zwischenstück 1. Es ist im Querschnitt entweder quadratisch
oder rechteckig und weist in diesem Ausführungsbeispiel eine Obergurtseite 2, eine
Untergurtseite 3 und zwei Seitenwände 4, 4' auf. Die Endbereiche des
Zwischenstückes 1 sind hier mit zwei bzw. drei Befestigungspunkte 5, 5',6-6"
aufweisenden Verbindungselementen versehen. Das hier dargestellte Zwischenstück
1 ist insofern für den Transport vorbereitet, da die dazugehörigen Abspannstangen 7
bereits auf der Obergurtseite 2 abgelegt sind.
Fig. 2 zeigt ebenfalls in einer perspektivischen Darstellung einen Stapel
erfindungsgemäß ausgebildeter Gegengewichtselemente 8, 9. Beide
Gegengewichtselemente 8, 9 sind in den vier Eckbereichen mit je einem
Befestigungspunkt 10-10''', 11-11''' versehen. Zusätzlich sind an jedem
Gegengewichtselement 8, 9 an zwei gegenüberliegenden Seiten mindestens eine
Anschlagöse 12-12",13-13" angeordnet, um das Gegengewichtselement 8, 9
unabhängig von den Befestigungspunkten 10-10",11-11" anhängen zu können.
Die Anbringung dieser so ausgebildeten Gegengewichtselemente 8, 9 an ein an sich
bekanntes Zwischenstück 1 ist in den Fig. 3 und 4 perspektivisch dargestellt, wobei
Fig. 3 die Arbeitsschritte 1 und 2 und Fig. 4 die Arbeitsschritte 3 und 4 zeigt.
Beim ersten Arbeitsschritt wird je eine Gegengewichtsplatte 8, 9 mittels der
Anschlagösen 12-12",13-13" in den Endbereich des Zwischenstückes 1 abgelegt.
Beispielhaft ist für das hier vom liegende Gegengewichtselement 8 das Einhängen
dreier Seile 14-14" in die Anschlagösen 12-12" dargestellt. Die Ablage erfolgt so, dass
die zum Zwischenstück 1 zeigenden Befestigungspunkte 10, 10' des
Gegengewichtselementes 8 zwischen die beiden Befestigungspunkte 5, 5' des
Zwischenstückes 1 eingeschoben werden. In einem zweiten Arbeitsschritt werden die
beiden innenliegenden Seile 14, 14' gelöst und die beiden unten liegenden Bolzen
15, 15' gesetzt. In Fig. 4 sind die Arbeitsschritte 3 und 4 dargestellt. Nach dem
Einschlagen der unten liegenden Bolzen 15, 15' wird mittels des außen liegenden
Seiles 14" die Gegengewichtsplatte 8 angehoben und die außenliegenden
Befestigungspunkte 10",10''' des Gegengewichtselementes 8 zwischen die oberen
Befestigungspunkte 5, 5' des Zwischenstückes 1 geschoben. Danach werde die oben
liegenden Bolzen 16,16' gesetzt. Nach dem Einschlagen der beiden Bolzen 16, 16'
kann das Seil 14" gelöst werden, da durch die Verbolzung das Gegengewichtselement
8 verriegelt mit der Stirnseite des Zwischenstückes 1 verbunden ist. Die Anordnung
und Befestigung des gegenüberliegenden Gegengewichtselementes 9 erfolgt in der
gleichen Art und Weise, so dass sich eine Wiederholung der Beschreibung erübrigt.
In Fig. 5 ist ebenfalls in einer perspektivischen Darstellung eine sehr einfache
Anbringung von Gegengewichtselementen 17, 17' in einem Zwischenstück 1
dargestellt. Im Unterschied zu den Fig. 2 bis 4 weisen diese
Gegengewichtselemente 17, 17' keine Befestigungspunkte auf. Die Anbringung erfolgt
in einfacher Weise dadurch, dass das jeweilige Gegengewicht 17, 17' auf der
Innenseite der Untergurtseite 3 des Zwischenstückes 1 abgelegt und das Eigengewicht
des jeweiligen Gegengewichtselementes 17, 17' einen Teil der Sicherung bildet.
Nachteilig dabei ist, dass es bestimmter Hebemittel bedarf, um das jeweilige
Gegengewichtselement 17, 17' von der Stirnseite des Zwischenstückes 1 her nach
innen einlegen zu können.
Eine Alternative dazu ist in Fig. 6 dargestellt. Bei dieser Alternative ist auf jeder
Seitenwand 4, 4' des Zwischenstückes 1 je ein Befestigungsrahmen 18, 18' angeordnet.
Die Details dazu sind in Fig. 7 dargestellt. Der Befestigungsrahmen 18, 18' ist in
diesem Ausführungsbeispiel so ausgebildet, dass das jeweilige Gegengewichtselement
17, 17' von oben her in den Befestigungsrahmen 18, 18' eingeschoben und gesichert
werden kann.
1
Zwischenstück
2
Obergurtseite
3
Untergurtseite
4
,
4
' Seitenwand
5
,
5
' Befestigungspunkt
6-6
''' Befestigungspunkt
7
Abspannstange
8
,
9
Gegengewichtselement
10-10
''' Befestigungspunkt
11-11
''' Befestigungspunkt
12-12
" Anschlagöse
13-13
" Anschlagöse
14-14
" Seile
15
,
15
' Bolzen
16
,
16
' Bolzen
17
,
17
' Gegengewichtselemente ohne Wangen
18
,
18
' Befestigungsrahmen
Claims (8)
1. Verfahren zum Transport von Gittermastkranen einschließlich Gegengewichte,
bei dem bei Straßentransporten unter Ausnutzung der Maximaltragfähigkeit von
Tiefladern sowie der vorgeschriebenen Ladehöhe und Ladebreite die Anzahl
der erforderlichen Tieflader so gering wie möglich ist und bei Seetransporten ein
kostengünstiges spezifisches Gewicht angestrebt wird,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Gittermastelemente des Auslegers für den Transport von
Gegengewichtselementen genutzt werden.
2. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1 mit einem
Gegengewichtselement und einem als Gittermastelement ausgebildeten
Zwischenstück, das an den Stirnseiten mit mindestens einem einen
Befestigungspunkt aufweisenden Verbindungselement versehen ist,
dadurch gekennzeichnet,
dass mindestens ein Gegengewichtselement (8, 9) im oder am Zwischenstück
(1) anordenbar ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet,
dass das Gegengewichtselement (8, 9) auf der Innenseite der Untergurtseite (3)
des Zwischenstückes (1) lagegesichert ablegbar ist.
4. Vorrichtung nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet,
dass an den Eckpunkten des Gegengewichtselementes (8, 9) mindestens ein
Befestigungspunkt (10-10''', 11-11''') angeordnet ist, der mit
Befestigungspunkten (5, 5', 6-6") an der Stirnseite des Zwischenstückes (1)
befestigbar ist.
5. Vorrichtung nach Anspruch 4,
dadurch gekennzeichnet,
dass beide Stirnseiten des Zwischenstückes (1) mit je einem
Gegengewichtselement (8, 9) verbunden sind.
6. Vorrichtung nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet,
an der Innenseite mindestens einer Seitenwand (4, 4') des Zwischenstückes (1)
ein Befestigungsrahmen (18, 18') als Führung angeordnet ist und in diesen
Befestigungsrahmen (18, 18') das Gegengewichtselement (8, 9) von oben, von
der Seite oder von der Stirnseite her einschiebbar ist.
7. Vorrichtung nach Anspruch 6,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Befestigungsrahmen (18, 18') aus Blechprofilen zusammengesetzt ist,
die nach oben, nach der Seite oder nach der Stirnseite hin ein offenes U bilden.
8. Vorrichtung nach Anspruch 6,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Befestigungsrahmen aus Winkelblechen zusammengesetzt ist, die ein
L bilden.
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Family Applications (1)
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