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DE1005578B - Gleitwegeinrichtung fuer Blindlandeverfahren - Google Patents

Gleitwegeinrichtung fuer Blindlandeverfahren

Info

Publication number
DE1005578B
DE1005578B DEI8161A DEI0008161A DE1005578B DE 1005578 B DE1005578 B DE 1005578B DE I8161 A DEI8161 A DE I8161A DE I0008161 A DEI0008161 A DE I0008161A DE 1005578 B DE1005578 B DE 1005578B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
antenna
glide path
antennas
glide
energy
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEI8161A
Other languages
English (en)
Inventor
Sidney B Pickles
Anthony M Casabona
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
International Standard Electric Corp
Original Assignee
International Standard Electric Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by International Standard Electric Corp filed Critical International Standard Electric Corp
Publication of DE1005578B publication Critical patent/DE1005578B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01SRADIO DIRECTION-FINDING; RADIO NAVIGATION; DETERMINING DISTANCE OR VELOCITY BY USE OF RADIO WAVES; LOCATING OR PRESENCE-DETECTING BY USE OF THE REFLECTION OR RERADIATION OF RADIO WAVES; ANALOGOUS ARRANGEMENTS USING OTHER WAVES
    • G01S1/00Beacons or beacon systems transmitting signals having a characteristic or characteristics capable of being detected by non-directional receivers and defining directions, positions, or position lines fixed relatively to the beacon transmitters; Receivers co-operating therewith
    • G01S1/02Beacons or beacon systems transmitting signals having a characteristic or characteristics capable of being detected by non-directional receivers and defining directions, positions, or position lines fixed relatively to the beacon transmitters; Receivers co-operating therewith using radio waves

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Radar, Positioning & Navigation (AREA)
  • Remote Sensing (AREA)
  • Variable-Direction Aerials And Aerial Arrays (AREA)
  • Details Of Aerials (AREA)

Description

  • Gleitwegeinrichtung für Blindlandeverfahren Die Erfindung betrifft die Vergrößerung der Diagrammschärfe unterhalb des Gleitwegs in Blindlandeverfahren, und zwar für einen Gleitweg im sogenannten ILS-Verfahren vom Nulltyp. Insbesondere soll in diesem Zusammenhang ein ILS-Verfahren mit einem nach Wunsch einstellbaren Gleitwegwinkel geschaffen werden wobei die Schärfe des Sendestrahles bezw. die Güte der Empfangsanzeige unterhalb des gewählten Gleitwegwinkels weitgehend bestehenbleibt, was sich bei den bisherigen Versuchen zur Verflachung des Gleitwegwinkels nicht erreichen ließ. Eine weitere Nebenaufgabe besteht darin, den Gleitweg nach Wunsch zu verbreitern oder einen »weichen« Gleitweg zu schaffen, wenn ein Flugzeug sich der Landebahn nähert.
  • Die Erfindung geht davon aus, daß bei einer bekannten Gleitwegeinrichtung mit in der Höhe durch zwei räumlich übereinanderliegende, unterschiedlich modulierte Strahlungsdiagramme definiertem Gleitweg zur Erzeugung der Diagramme zwei übereinander angeordnete - vorzugsweise über Brückengliedern gespeiste - Antennen vorgesehen sind, von denen die untere einen Träger samt beiden durch dessen zwei Modulationen entstehenden Seitenbändern und die ol)ere, in doppelter Höhe der unteren über dem Erdboden angebrachte nur die Seitenbänder ausstrahlt, und weiterhin eine dritte Antenne, die ehenfalls nur die Seitenbänder abstrahlt.
  • Erfindungsg.emäß wird die dritte Antenne über den beiden anderen Antennen angeordnet und ihr Abstand von den beiden anderen Antennen nach Maßgabe der gewünschten Verformung der Diagramme gewählt.
  • Die Erfindung soll an Hand von Zeichnungen näher erläutert werden.
  • Fig. 1 zeigt schematisch den Antennenaufbau der bekannten Gleitwegsysteme bei Blindlandeverfahren; Fig. 2A und 2U zeigen die Abhängigkeit der Feldstärke R vom Erhebungswinkel O für die bekannten Gleitwegsysteme; Fig. 3 und 5 zeigen schematisch den Antennenaufbau gemäß zwei Ausführungsformen der Erfindung; Fig. 4A, 413, 4C, 6A und 6B zeigen die Abhängigkeit der Feldstärke R vom Erhebungswinkel O für die Antennenanordnungen nach Fig. 3 und 5; Fig. 7 zeigt das Blockdiagramm einer Schaltungsausführung zur Einspeisung der Antennenanordnungen nach Fig. 3 und 5.
  • Die normale Nulltypanordnung für Blindlandesysteme (ILS-Verfahren) benutzt zur Erzeugung der zur Blindlandung notwendigen Strahlungsfelder eine Antennenanordnung vom sogenannten Vertikaltyp.
  • Das Antennensystem nach Fig. 1 erzeugt einen normalen Gleitweg und besteht aus den Antennen A und B, die in den Höhen H/2 und H übereinander angeordnet sind. Die untere Antenne B strahlt die Trägerfrequenz zusammen mit den Seitenbändern zweier Tonmodulationen von 90 und 150 Hz aus, die obere Antenne strahlt nur die Seitenbänder aus. Die Lage des Gleitweges fällt mit dem Strahlungsnullpunkt der oberen Antenne zusammen.
  • Ein solches bekanntes Gleitwegsystem hat einige unerwünschte Merkmale. Es ist bei diesem System nicht möglich, den Verlauf des Gleitweges durch Änderung der horizontalen Strahlungscharakteristik einzustellen, wie es z.B. bei den älteren Systemen, deren Gleitweg nach dem Prinzip gleicher Feldstärke hergestellt wurde, möglich war. Es ist zur sicheren Blindlandung für ein glattes Aufsetzen auf dem Boden notwendig, daß bei Annäherung des Flugzeuges in die Landezone der Gleitwinkel fällt oder sich verbreitert. Die bisherigen Systeme erreichen eine Modifikation des Gleitweges nur auf Kosten der Schärfe des Sendestrahles bzw. der Güte der Empfangssignale.
  • Es wurde bisher vorgeschlagen, diese nachteiligen Merkmale der älteren Gleitwegsysteme durch Ausstrahlung zusätzlicher Seitenhandenergie von einer dritten Antenne C, die in unmittelbarer Nähe der Trägerantenne B angeordnet ist, zu korrigieren.
  • Die Kurve 1 der Fig. 2A zeigt die Feldstärke R als Funktion des Erhebungswinkels O für das Seitenbanddiagramm der oberen Antenne A bei den ursprünglichen Nulltypgleitwegsystemen. Die bisherige Verbesserung bestand darin, die zusätzliche Seitenbandenergie über eine Antenne abzustrahlen. die halb so hoch über dem Erdboden angeordnet ist wie Antenne 4. Das Vertikaldiagramm dieser Hilfsantenne zeigt Kurve 2 der Fig. 2A, das resultierende Gesamtseitenbanddiagramm zeigt die Kurve 3 der Fig. 213.
  • Der Gleitweg, der ursprünglich im Erhebungswinkel Fl lag, ist durch die Zusatzstrahlung 2 zu einem kleineren Winkel 62 hin verlagert worden. Aus den Zeichnungen ist abzulesen, daß bei Vergrößerung der Hilfsstrahlung 2 in bezug auf das Original-Seitenbanddiagramm der Winkel 0 weiter zu kleineren Werten hin verlagert werden kann. Fig. 213 zeigt ebenfalls, wie bei Addition der Hilfsstrahlung 2 zur Seitenbandstrahlung 1 der Antenne A die Schärfe bzw. die Güte der Empfangssignale des Gleitweges abnimmt, d. h. die abgestrahlte Energie nach Kurve 4 ist kleiner und hat einen weniger steilen Anstieg als die nach Kurve 5, die oberhalb des gewünschten Gleitweges auftritt.
  • Obwohl die Addition der Hilfsenergie eine Verbreiterung bewirkt, reicht diese Maßnahme nicht aus. Zur Sicherung der Flugzeuge bei der Blindlandung ist es erforderlich, daß eine größere Diagrammschärfe nicht oberhalb des gewünschten Erhebungswinkel s, sondern unterhalb dieses auftritt.
  • Es wurde festgestellt, daß eine dritte Antenne, die über den üblicherweise benötigten Antennen angebracht ist, eine große Verbesserung der Strahlungsdiagramme sowohl der Grundausführung als auch der eben beschriebenen modifizierten Ausführung des Nulltypgleitwegs bringt. In Fig. 3 sind die Antennen A' und B' die üblichlerweise benutzten Strahler eines Nulltypgleitweges der Grundausführung. Sie werden, wie oben bereits beschrieben. mit Träger und Seitenbändern gespeist. Kurve 1 der Fig. 4A zeigt die Seitenbauddiagramme, die normalerweise von der Antenne A' eines Nulltypgleitweges der Grundausführung ausgestrahlt werden. Diese Kurve ist identisch mit dem Strahlungsdiagramm nach Kurve 1 der Fig. 2A. Es konnte festgestellt werden, daß bei Anordnung einer Antenne C' oberhalb der üblicllerweise benutzten Antennen A' und B', und zwar lt/2mal so hoch wie 2' über dem Erdboden, mit Einspeisung von Seitenbandenergie eine Verbesserung des Gleitwegdiagramms erreichbar ist. Die Feldstärkeverteilung dieser Antenne C' gegen den Erhebungswinkel O ist der Fig. 4A (Kurve 6) zu entnehmen. Diese Kurve hat Gültigkeit, wenn der Wert der Strahlungsenergie für Antenne C' so eingestellt ist, daß er die Hälfte der abgestrahlten Energie der Antenne A' erreicht. Das resultierende Strahlungsdiagramm des Antennenaufbaues nach Fig. 3 ist Kurve 7 (bestehend aus den Teilen 8 und 9) der Fig.4B zu entnehmen. Daraus ersieht man, daß im Teilstück 8 der Kurve 7, welches das Verhalten des Gleitweges unterhalb der gewünschten Lage anzeigt, sowohl der Anstieg der Kurve bei kleinem Winkel O-wie gewünsdt - sehr steil ist als auch die Amplitude größer ist als in dem Teilstück 9, das den Raum oberhalb des Gleitweges charakterisiert. Obwohl der gewünschte Gleitweg nunmehr zwischen 01 und und @3 liegt, kann der Erbebungswinkel nicht unterhalb 04 verlagert werden. Somit wurde dem Gleitweg eine kleinere Grenze für den Erhebungswinkel zugeordnet. Diese Möglichkeit bestand nicht bei der in Fig. 2A und 9B gezeigten Modifikation.
  • Es ist in manchen Fällen wünschenswert, sowohl oberhalb als auch unterhalb des vorbestimmten Gleitweges die gleiche Güte der Empfangsanzeige zu er- halten. Diese Niöglichkeit besteht unter Anvendung des Erfindungsgedankens, wenn die Seitenbandenergie als Hilfsstrahlung sowohl von der Antenne D' als auch von der Antenne C' abgestrahlt wird. Die von der Antenne D' zusätzlich abgestrahlte Seitenbandenergie ist in Kurve 10 der Fig. 413 dargestellt. Wird diese Energie zu der der Kurve 7 addiert, so ergibt sich ein resultierendes Strahlnngsdiagramm nach Kurve 11 (Fig. 4 C). Kurve 11 zeigt schon fast gleiche Amplituden ihrer beiden Teilstücke, also sowohl oberhalb als auch unterhalb des gewünschten Gleitweges gleiche Empfangsgüte; jedoch ist die Schärfe des Weges unterhalb noch größer als die Schärfe oberhalb des Weges (Steilheit des Anstieges der beiden Kurventeile). Diese Tatsache ist am steileren Anstieg der Seitenbandenergie zu erkennen.
  • Es hat sich als zweckmäßig erwiesen, den Gleitweg bei Blindlandesystemen »weich« zu machen. Der Weg wird damit bis zum Aufsetzpullkt des Flugzeuges nicht exakt scharf, weil die Bewegungen des Flugzeuges auf Grund von Ävindeffekten und thermischen Einflüssen nicht eindeutig kontrollierbar sind. Ein scharfer Gleitweg würde daher eine schnelle Änderung des Zeigers am Indikator in der Nähe des Landeplatzes verursachen. Der Flugzeugführer könnte diesen schnellen Änderungen weder manuell noch automatisch folgen. Gemäß einer Weiterbildung der Erfindung gestattet eine dritte Antenne, die über den normalen Antennen eines Nulltypgleitwegsystems angebracht ist, und zwar in doppelter Höhe der Antenne A", die »Weichmachung« des Gleitweges unter Berücksichtigung genügender Sicherung, damit das Flugzeug nicht unzul ässigerweise vom vorgeschriebenen Einfiugweg abweicht. Die Antennen H" und B" der Fig. 5 stellen die Grundantennenanordnung eines Nulltypgleitwegsystems dar. Die Verbesserung sieht eine zusätzliche Antenne C" vor, die nur die Seitenbandenergie abstrahlt. Die Antenne ist doppelt so hoch über dem Erdboden angeordnet wie Antenne A"; Kurve 1 (Fig. 6A) stellt das Seitenbanddiagramm dar, das normalerweise von der oberen Antenne der Grundanordnung abgestrahlt wird. Das Diagramm der Antenne C" ist in Kurve 12 dargestellt. Das horizontale Strahlungsdiagramm der Antenne C" ist so eingestellt, daß es für den Seitenwinkel Null eine Nullstelle hat und daß seine Strahlungsenergie anwächst, wenn sich der Seitenwinkel einem Wert von 900 nähert. Das Flugzeug erhält somit stetig größere »Weichsignale«, wenn es sich dem Landeplatz nähert.
  • Kurve 13 der Fig. 6B zeigt das resultierende Strahlungsdiagramm der Antenne nach Fig. 5, wenn die Größe der Seitenbandenergie, die von Antenne C" abgestrahlt wird, annähernd gleich der halben Seitenbandenergie, die von A" abgestrahlt wird, ist. Wie zu sehen ist, ist die Schärfe in unmittelbarer Nähe des Gleitwegwinkels 0, stark reduziert. Wenn jedoch ein Flugzeug in gefahrbringender Weise nach unten vom Gleitweg, also unter den Winkel 0, abweichen sollte, so ergibt sich auf Grund des schnellen Anwachsens der Empfangssignalstärke eine schnelle Änderung des Zeigerausschlages am Indikator. Nimmt die Größe der »weichmacl,enden« Energie 12 von der Antenne C" im Verhältnis zur Seitenbandenergie der Antenne A" zu, so nimmt die Schärfe in unmittelbarer Nähe des Gleitwegwinkels ab, wobei gleichzeitig die Steilheit des Gleitwegdiagramms der Kurve 13 der Fig. 613 größer wird. Durch das Fehlen der Schärfe in unmittelbarer Nähe des Gleitweges 0, tritt ein gewisses »Weichwerden« auf, da kleine, durch unkontrollierbare Faktoren hervorgerufene Abweichungen keine Änderung der Anzeige verursachen. Da die Steilheit des Strahlungsdiagrammes nach Kurve 13 groß ist, braucht die gesamte Breite des Gleitweges nicht in gefahrbringender Weise vergrößert zu werden. Trotzdem wird der gleiche Sicherheitsgrad erreicht, da unterhalb des gewünschten Gleitweges eine sehr scharfe und rasche Anzeige erfolgt.
  • Fig. 7 zeigt eine einfache Anordnung zur Speisung der Antennen nach Fig. 3 und 5 in Übereinstimmung mit dem Erfindungsgedanken. Von einer gemeinsamen Quelle 14 gelangt die Trägerfrequenz zu einer Brükkenanordnung 15. Diese Brücke speist die Übertragungsleitungen 16 und 17 mit gleichen Energiebeträgen, die mit 150 bzw 90 Hz moduliert werden. Die Modulation wird durch kontinuierliche Abstimmungsänderung zweier Leitungsstücke 18 und 19 erreicht, die mit den Leitungen 16 und 17 gekoppelt sind. Ein Belastungswiderstand 20 ist an der Brücke, dem Eingang gegenüber, angeschlossen. Die mit dem Y-Signal modulierte Trägerfrequenz gelangt über die Leitung 16 zu einem Anschlußpunkt einer zweiten Brücke 21, deren diagonaler Anschlußpunkt von der Leitung 17, die den mit dem Z-Signal modulierten Träger führt, gespeist wird. Die noch freien Anschlüsse der Brücke werden ihrerseits mit den Antennen A bzw. B verbunden. Zwischen dem Brückenpunkt, der die Antenne A speist, und der Leitung 17 liegt ein Phasenumkehrglied 22. Dieses Glied hält das Y-Signal von der Leitung 17 fern, und umgekehrt wird durch dieses Glied erreicht, daß kein Z-Signal die Leitung 16 beaufschlagt. Die an die Antenne B gelieferte Energie besteht aus der Trägerfrequenz und den beiden durch die Modulation sich ergebenden Seitenbändern, während die Energie der Antenne A nur die Seitenbänder enthält. Die ganze bisher beschriebene Schaltung ist an sich bekannt. Leitung 23 speist nun zusätzlich mit einem Teil der Seitenbandenergie der Antenne A über einen Amplitudenregler 24 die Antenne C. Diese Amplitudenregelung ermöglicht die Einstellung der von C abgestrahlten Seitenbandenergie im Verhältnis zu der der Antenne A. Die Anordnung nach Fig. 7 zeigt eine äußerst einfache Schaltungsausführung. Zusätzliche Brückenglieder können hinzugeschaltet werden, um jede gegenseitige Beeinflussung der Antennen C und A untereinander auszuschalten.
  • Die Erfindung wurde zwar an Hand eines Ausführungsbeispiels beschrieben; dies stellt jedoch keine Beschränkung ihres Wesens und ihrer Anwendbarkeit dar.

Claims (4)

  1. PATENTANSPRUCHE: 1. Gleitwegeinrichtung für Blindlandeverfahren mit in der Höhe durch zwei räumlich übereinanderliegendhé, unterschiedlich modulierte Strahlungsdiagramme definiertem Gleitweg, bei der zur Erzeugung der Diagramme zwei übereinander angeordnete - vorzugsweise über Brückenglieder gespeiste - Antennen vorgesehen sind, von denen die untere einen Träger samt beiden durch dessen zwei Modulationen entstehenden Seitenbändern und die obere, in doppelter Höhe der unteren über dem Erdboden angebrachte nur die Seitenbänder ausstrahlt und bei der weiterhin eine dritte Antenne vorgesehen ist, die ebenfalls nur die Seitenbänder abstrahlt, dadurch gekennzeichnet, daß die dritte Antenne über den beiden anderen Antennen angeordnet ist und ihr Abstand von den beiden anderen Antennen nach Maßgabe der gewünschten Verformung der Diagramme gewählt ist.
  2. 2. Gleitwegeinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zur Einstellung des gewünschen Glieitwegwinkels die oberste Antenne 3/2mal so hoch wie die mittlere Antenne über dem Erdboden angeordnet ist.
  3. 3. Gleitwegeinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zur Verbreiterung des Gleitweges die oberste Antenne 2mal so hoch wie die mittlere Antenne dem Erdboden angeordnet ist.
  4. 4. Gleitwegeinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die oberste Antenne mit Seitenbandenergie über eine Amplitudenkontrolleinrichtung eingespeist wird, die es gestattet, die Amplitude dieser Energie in bezug auf die der mittleren Antenne zugeführten Seitenbandenergie zu regeln.
    In Betracht gezogene Druckschriften: USA.-Patentschriften Nr. 2 373 090, 2 379 442, 2 406 876.
DEI8161A 1953-01-13 1954-01-13 Gleitwegeinrichtung fuer Blindlandeverfahren Pending DE1005578B (de)

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US1005578XA 1953-01-13 1953-01-13

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ID=22280367

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DEI8161A Pending DE1005578B (de) 1953-01-13 1954-01-13 Gleitwegeinrichtung fuer Blindlandeverfahren

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DE (1) DE1005578B (de)

Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2373090A (en) * 1942-05-07 1945-04-10 Fed Telegraph Co Glide path beacon
US2379442A (en) * 1942-05-11 1945-07-03 Fed Telephone & Radio Corp Instrument landing guide system
US2406876A (en) * 1942-05-29 1946-09-03 Standard Telephones Cables Ltd Instrument navigation system

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