DE10054168A1 - Sicherungleiste - Google Patents
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Abstract
Sicherungsleiste, mit mehreren hintereinander angeordneten Sicherungseinheiten, die in einem gemeinsamen Gehäuse angeordnet sind und die in ein nach Art einer Schublade verfahrbaren Faches angeordnet sind, mit im Gehäuse ausgebildeten Führungseinrichtungen zur definierten Verstellung des Faches zwischen einer ersten und zweiten Position, mit einer an jedem Fach angeordneten Kipphebeleinrichtung zum Verschwenken der Fächer zwischen der zweiten Position und einer dritten Position.
Description
Die Erfindung betrifft eine Sicherungsleiste bzw. einen Si
cherungssockel zum Anbau an ein Sammelschienensystem.
Sicherungsleisten zur Aufnahme einer Sicherungseinheit, mit
einem Fach zur Aufnahme einer Sicherung, die nach Art einer
Schublade in das Gehäuse bzw. aus dem Gehäuse heraus verla
gerbar ist, sind an sich bekannt. Derartige Sicherungsleisten
dienen bislang zur Aufnahme jeweils einer einzigen Siche
rungseinheit und werden zur Bildung einer Sicherungsleiste für
mehrere Sicherungseinheiten modular aufgebaut bzw. seitlich
zusammengesteckt.
Derartige Sicherungsleisten dienen dem Einsatz insbesondere
bei Sammelschienen für mit Sammelschienen kontaktierbaren Ein
baugeräten.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Sicherungs
leiste bzw. einen Sicherungssockel zum Aufsetzen auf ein
Stromsammelschienensystem zu schaffen, in welchem mehrere Si
cherungseinheiten integriert sind und bei dem die Sicherungen
auf einfache und sichere Weise austauschbar und in ihre Be
triebsstellung verlagerbar sind.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die im Patentanspruch
1 angegebenen Merkmale gelöst.
Weitere Ausgestaltungen der Erfindung ergeben sich aus den Un
teransprüchen.
Die erfindungsgemäße Sicherungsleiste hat zum Vorteil, dass
mehrere in Reihe zueinander bzw. hintereinander liegende Si
cherungen innerhalb eines einzigen Gehäuses integriert vorge
sehen sind, beispielsweise nach Art einer 3-poligen Siche
rungsleiste. Bei der erfindungsgemäßen Sicherungsleiste läßt
sich jedes Fach zur Aufnahme einer Sicherung aus dem Gehäuse
herausschieben, so dass die Sicherung in dieses Fach einsetz
bar ist, wonach dann das Fach in das Gehäuse hinein verschoben
und nach Erreichen einer Position, in welcher ein Kipphebel in
eine Kipphebel-Aufnahme eingreift, um den durch den Kipphebel
definierten Drehpunkt in die Betriebslage verschwenkt werden
kann.
Die Unterseite der schubladenförmig gestalteten Fächern zur
Aufnahme der Sicherung kommt beim Einschieben der Fächer mit
einem innerhalb des Gehäuses vorliegenden Fußkontaktes in An
lage, wobei der Fußkontakt durch Federn in Richtung auf das
Fach vorgespannt ist und durch die Verlagerung des Faches in
das Gehäuse hinein um einen definierten Drehpunkt verschwenkt
wird, so dass ein ständiger Kontakt zwischen dem Fußkontakt
und der Sicherung einerseits und einem fixen, im Gehäuse be
findlichen Ausgangskontakt und der Sicherung anderseits si
chergestellt wird.
Zugleich bewirkt der durch Federn vorgespannte Fußkontakt,
dass das Fach mit der eingesetzten Sicherung in der Betriebs
stellung der Sicherung die Sicherung jeweils in elektrischem
Kontakt mit den zugehörigen Kontakten hält.
Die erfindungsgemäße Sicherungsleiste wird nachfolgend anhand
der Zeichnung zur Erläuterung weiterer Merkmale beschrieben.
Es zeigen:
Fig. 1a eine Schnittansicht durch die erfindungsgemäße
Sicherungsleiste, und
Fig. 1b eine vergrößerte Teil-Schnittdarstellung der
Sicherungsleiste nach Fig. 1a zur Darstellung
von Einzelheiten, die in jeder Sicherungseinheit
enthalten sind,
Fig. 2a und 2b Teilansichten zur Erläuterung des schubladen
förmigen Faches.
Fig. 1 zeigt in Schnittansicht eine bevorzugte Ausführungsform
der erfindungsgemäßen Sicherungsleiste.
Wie sich aus den Fig. 1a und 1b ergibt, weist die
Sicherungsleiste ein Gehäuse 1 auf, in welchem bei der
dargestellten Ausführungsform insgesamt drei
Sicherungseinheiten vorgesehen sind, die mit 2, 3 und 4
bezeichnet sind. Jede Sicherungseinheit befindet sich laut
Fig. 1 in einer Aufnahmekammer 5a, 6a, 7a.
Für jede Sicherungseinheit 2, 3, 4 ist erfindungsgemäß eine
Aufnahmefach 5, 6, 7 vorgesehen, die nach Art einer Schublade
gemäß der Darstellung in Fig. 1 rechts aus dem Gehäuse heraus
und das Gehäuse hinein verlagerbar ist.
Wie Fig. 1a und 1b zeigen, sind seitlich am Gehäuse, d. h. an
den Gehäuseseitenwänden innen, zueinander parallele
Führungsschienen 10, 11 vorgesehen, die bei der dargestellten
Ausführungsform schräg gegenüber der Vertikalen verlaufen und
die einen Führungsspalt 12 festlegen, der zur Aufnahme eines
Führungsschenkels 8 dient, der seitlich jedes Aufnahmefaches
5, 6, 7 ausgeprägt ist und eine Verlagerung jedes
schubladenförmigen Faches 5, 6, 7 aus der in Fig. 1a rechts
oben dargestellten Position in das Gehäuse 1 hinein und in die
in der Mitte in Fig. 1a dargestellte Position steuert bzw.
kontrolliert.
Am Ende jedes Faches 5, 6, 7 ist auf der zur Gehäuseunterseite
weisenden Fläche ein Kipphebel 14 ausgebildet, der in Schnitt
ansicht zapfenförmige Gestalt besitzt und vorzugsweise paral
lel zur Achse des Faches 5, 6, 7 verläuft. Diesem Kipphebel 14
ist in der unteren Seite des Gehäuse 1 jeweils eine Aufnahme
15 zugeordnet, die eine vorzugsweise komplementäre Gestalt hat
gegenüber dem Kipphebel 14. Wird das Fach 7 in Fig. 1a nach
unten in das Gehäuse 1 hineingefahren, undzwar entlang der
Führung 11, 12, dann gelangt der Kipphebel 14 mit seinem etwa
teilzylindrischen Kopf 14a in die entsprechend ausgebildete
Aufnahme 15, wobei eine Bewegung des Faches 7 nach unten in
Richtung der Achse des Faches 7 blockiert wird. In dieser
Stellung befindet sich das Fach 7 in einer Position, die durch
das Fach 6 im mittleren Teil des Gehäuses 1 dargestellt ist.
Aus dieser Position läßt sich das Fach dann in diejenige Position
verschwenken, die in Fig. 1a durch das Fach 5 darge
stellt. Der Kipphebel 14 ist an jeder fachförmigen Schublade
14 als nach unten und parallel zur Achse der Schublade vor
springendes Glied ausgebildet, wie dies aus Fig. 2 im einzel
nen deutlich ersichtlich ist, wobei dieser Hebel an seinem un
teren Ende im Schnitt nach Art eines Teilkreises ausgebildet
ist. Die Aufnahme 15 ist näherungsweise nach Art eines U-aus
gebildet und weist an ihrem unteren, bodenseitigen Ende eine
entsprechende teilkreisförmige Ausgestaltung auf, wie es in
Fig. 1a durch das Bezugszeichen 15a gezeigt ist. Der Kipphebel
14 ist integriert zu einer Bodenwandung 14c (Fig. 2) vorge
sehen, steht von dieser Bodenwandung 14c vorzugsweise senk
recht nach unten ab, wobei der Kopf 14a über einen Stegab
schnitt 14d mit der Wandung 14c verbunden ist. Die U-förmige
Aufnahme 15 ist derart gestaltet, dass der Öffnungsquerschnitt
nach oben vergrößert wird, wodurch das Einsetzen des Kipphe
bels 14 in die Aufnahme 15 erleichtert wird. Im Übrigen wird
die Aufnahme 15 durch zwei seitliche Schenkel 15c, 15d defi
niert, die sich über eine unterschiedliche Höhe nach oben er
strecken können, wie dies auf Fig. 1a deutlich sichtbar ist.
Um einen sicheren Sitz des Faches 5, 6, 7 innerhalb des Ge
häuses 1a zu gewährleisten, insbesondere in der Betriebsstel
lung, die durch das Fach 5 repräsentiert wird, in welcher die
Sicherung bzw. der Schmelzsicherungseinsatz 18 mit den Gegen
kontakten in elektrischer Verbindung steht, ist erfindungsge
mäß vorgesehen, dass ein im Gehäuseinneren liegender Kontakt
19, der nachfolgend als Fußkontakt bezeichnet ist, durch Fe
dervorspannung in die in Fig. 1a in Bezug auf das Fach 7 ge
zeigte Position vorgespannt wird.
Der Fußkontakt 19 hat im wesentlichen wellenförmige Gestaltung
und liegt mit seinem in Fig. 1a linken Ende an einem statio
nären Kontakt 20 an, während das rechte Ende aus der in Fig.
1a bezüglich des Faches 7 dargestellten Position in die
Position verschwenkt werden kann, die in Fig. 1a in Bezug auf
das Fach 5 dargestellt ist.
Die Verschwenkbarkeit der einzelnen Fächer 5, 6, 7 wird
dadurch gewährleistet, dass die seitlich der Fächer 5, 6, 7
befindlichen Führungsrippen 22 im unteren Bereich der jewei
ligen Fächer 5, 6, 7 seitlich in Richtung auf das Gehäuse und
in Richtung auf die gehäuseseitige Führung 10, 11, 12 festge
legt ist und in der Position, die durch das Fach 5 repräsen
tiert ist, außer Eingriff gegenüber der Führung 10, 11, 12
steht. Sobald das schubladenförmige Fach 5, 6, 7 in die Posi
tion entsprechend des Faches 6 verstellt wird, gelangt die
Führungsrippe 22 in den Führungsspalt 12 und die Schublade
läßt sich, wie es in Bezug auf die Schublade 7 gezeigt ist,
entlang der Führung 10, 11, 12 nach oben verlagern, so dass
sich dann die Führungsrippe 22 innerhalb der gehäuseseitigen
Führung 10, 11, 12 befindet. In Fig. 1a ist die dargestellte
Erfindung in Verbindung mit drei einzelnen und unterschiedlich
zueinander verstellbaren bzw. betätigbaren Schubladen 4, 5, 6
dargestellt. Zur Vereinfachung der Darstellung sind die ein
zelnen Schubladen 4, 5, 6 in unterschiedlichen Betriebsposi
tionen gezeigt, wobei die Schublade 4 derjenigen Position ent
spricht, in welcher eine Sicherung eingesetzt werden kann,
während die Schublade 6 dem darauffolgenden, "eingeschobenen"
Zustand entspricht und die Schublade 5 die Betriebsposition
darstellt.
Weiterhin ist ersichtlich, dass der Fußkontakt 19 gegenüber
einen Drehpunkt verschwenkbar ist, undzwar im Verlaufe der
Verstellung der zugehörigen Schublade aus der in Fig. 1a
rechts dargestellten Position bis hin zu der Position, in
welcher die Schublade entsprechend der mit 5 bezeichneten
Schublade ihre Betriebsposition einnimmt. Dieser Drehpunkt ist
im Bereich bzw. unterhalb des Kontaktabschnittes 20
festgelegt, wobei der Fußkontakt 19 mehrere, einen
Teilkreisbogen darstellende Kurvenabschnitte aufweist, die mit
19a, 19b und 19c bezeichnet sind. Der etwa einen über 180°
verlaufenden Kreisbogen darstellende Abschnitt 19a dient zur
Kontaktierung des Kontaktabschnittes 20, der mit 19b
bezeichnete, ebenfalls etwa 180° umfassende Kreisbogen wird
bei der dargestellten Ausführungsform gegenüber einem
stegförmigen Anschlag 21 verstellt, wobei der Anschlag 21
stationär und als Teil des Gehäuses vorgesehen sein kann. Der
Abschnitt 19c des Fußkontaktes 19 ist ein Übergangsabschnitt
zu einem freier Abschnitt 19d, der in vorgegebener Weise
gekrümmt sein kann, um ein Ende der Sicherung entsprechend der
Darstellung zur Schublade 5 in Fig. 1a zu kontaktieren.
Zur Vorspannung des Fußkontaktes 19 sind in dem Gehäuse 1 zwei
zueinander beabstandete Federaufnahmen 24, 25 vorgesehen, in
welchen Druckfedern 26, 27 eingesetzt sind, welche von unten
gemäß Fig. 1a gegen die Enden des Fußkontaktes 19 drücken.
Bei der in Fig. 1a gezeigten Ausführungsform ist vorgesehen,
dass die Druck- oder Spiralfedern 24 jeweils auf den zwischen
den Abschnitt 19a und 19b befindlichen Verbindungsabschnitt
des Fußkontaktes wirken, während die mit 25 bezeichnete Feder
auf das mit 19d bezeichnete Ende des Fußkontaktes wirkt.
Mittels des durch die Federn 26, 27 vorgespannten Fußkontaktes
19 wird nicht nur erreicht, dass die Sicherung 2 in ihrer Be
triebsstellung von unten sicher gegen den oberen, mit 28 be
zeichneten Kontaktabschnitt eines weiteren, innerhalb des Ge
häuses festen Kontaktes gedrückt und damit in eine elektrische
Verbindung gebracht wird, sondern dass nach der Verlagerung
der Sicherung 2 in diejenige Position, die durch das Fach 6 in
Fig. 1 repräsentiert wird, das schubladenförmige Fach 6 zu
mindest über einen gewissen Bereich nach oben hinausgedrückt
wird, wodurch das Herausziehen des Faches vereinfacht wird,
Zum Zwecke der Betätigung jedes Faches 5, 6, 7 ist jedes Fach
mit einem Griff 30 versehen, der hinsichtlich seiner Er
streckung so ausgebildet ist, dass die Öffnung für das Fach 5
bzw. 6 bzw. 7 im Betriebszustand abgedeckt ist und ein Durch
greifen mittels Finger und damit eine Kontaktierung der in
nerhalb des Gehäuses befindlichen Kontakte unmöglich wird.
Der Griff 30 dient damit gleichzeitig als Deckel oder Abschluß
an der oberen Gehäuseseite im Bereich der Öffnungen für die
Fächer 5, 6, 7.
Eine vollständige Entfernung der Fächer 5, 6, 7 aus dem Ge
häuse 1 heraus wird vorzugsweise und dadurch verhindert, dass
im Bereich der gehäuseseitigen Führung 10, 11, 12 ein Anschlag
32 vorgesehen ist, der verhindert, dass das jeweilige Fach 5,
6, 7 mit ihrer Führungsrippe 22 aus dem Führungsspalt 12 nach
oben herausgezogen wird. Beim Bewegen des betreffenden Faches
aus dem Gehäuse heraus gelangt nämlich die seitlich sich von
dem betreffenden Fach in Richtung auf die Führung 10, 11, 12
erstreckende Führungsrippe 22 in Anlage zu dem Anschlag 32 und
die Schublade bzw. Fach 5, 6, 7 läßt sich nicht weiter nach
oben aus dem Gehäuse heraus bewegen. Dadurch wird auch ver
hindert, dass der Öffnungsraum für die Fächer 5, 6, 7 zugäng
lich wird, d. h. es ist ein Berührungsschutz gegenüber dem Fuß
kontakt 19 sichergestellt. Dies bedeutet, dass der Raum, in
welchem die Fächer 4, 5, 6 jeweils verstellbar angeordnet
sind, dadurch für den Benutzer, z. B. durch Hindurchgreifen mit
den Fingern, nicht zugänglich wird, dass die betreffende
Schublade oder das betreffende Fach nicht vollständig aus dem
Gehäuse heraus verlagerbar ist und ein seitliches Durchgreifen
an der betreffenden Schublade vorbei in das Gehäuseinnere
nicht möglich ist.
Im Übrigen dient die federnde Lagerung der Fußkontakte 19 da
zu, Sicherungslängen bzw. Toleranzen auszugleichen und zusätzlich
dazu, eine gute Kontaktierung gegenüber dem Kontaktab
schnitt 28 sicherzustellen.
Wie sich aus den Zeichnungen ergibt, verläuft der Kontaktab
schnitt 28 etwa waagerecht zur vertikalen Gehäuseachse. Der
Kontaktabschnitt 28, der sich seitlich der Öffnung zur Auf
nahme der Sicherungen befindet, setzt sich fort in einem etwa
vertikal im Gehäuse nach unten verlaufenden Kontaktabschnitt
29, der sich in Richtung auf die jeweilige Sammelschiene 31,
34 bzw. 35 erstreckt. Bei der in Fig. 1 dargestellten Ausfüh
rungsform geht der Kontaktabschnitt 29 jeweils in einen in
Fig. 1a gezeigten waagerecht verlaufenden Abschnitt 36 über,
welcher mit seinem Ende mit einem Kontaktnocken 37, 37', 37"
in elektrischer Verbindung steht, der wiederum eine elektri
sche Verbindung zu der mit 33, 34, 35 bezeichneten Sammel
schiene herstellt. Diese Anordnung ist hinsichtlich aller Si
cherungseinheiten 3, 4 vorgesehen.
Der feste Kontaktabschnitt 20 jeder Sicherungseinheit ist zu
einem entsprechenden Kontakt verbraucherseitig aus dem Gehäuse
1 herausgeführt.
In an sich bekannter Weise trägt jedes Gehäuse 1 an seiner Un
terseite jeweils einen einer Sammelschiene 33, 34, 35 zuge
ordneten Fuß, mittels welchem die Sicherungsleiste auf die be
treffenden Sammelschienen 33, 34, 35 aufgeschoben wird. Diese
Füße sind mit 38, 39, 40 bezeichnet.
Die dargestellte erfindungsgemäße Sicherungsleiste dient zum
bohrungslosen Aufsetzen auf den Sammelschienen 33, 34, 35 und
ist vorzugsweise in Schmalbauweise gestaltet, d. h. dass die
einzelnen Sicherungseinheiten in Reihe hintereinander bzw.
quer zu den Sammelschienen 33, 34, 35 verlaufend im Gehäuse 1
angeordnet sind. In den seitlichen Gehäusewandungen 42 befinden
sich, wie Fig. 1a zeigt, Lüftungsschlitze 43 für jede Si
cherungseinheit.
Die Aufnahmefächer 5, 6, 7 beinhalten, wie Fig. 2a und Fig. 2b
zeigen, eine separate Sicherungshalterung 45, in welche die
Sicherung schwenkbar gegenüber dem Fach 5, 6, 7 aufnimmt, wo
durch das Herausnehmen der Schmelzsicherung in dem in Fig. 1a
bezüglich dem Fach 7 gezeigten Zustand erleichtert wird.
Dieser Sicherungseinsatz ist im einzelnen in der älteren Pa
tentanmeldung 199 59 166 beschrieben, worauf hiermit Bezug ge
nommen wird. Wie sich aus Fig. 2a, 2b ergibt, ist jede Siche
rungshalterung 45 schwenkbar entlang einer Achse 46 gelagert,
wobei die Schwenkbarkeit der Sicherungshalterung 45 gegenüber
der jeweiligen fachförmigen Schublade 5, 6, 7 durch Zapfen
oder andere Mittel erfolgt.
Nach dem Bestücken der Sicherungsaufnahme 45 mit einem Siche
rungseinsatz wird bei der erfindungsgemäßen Sicherungsleiste
das betreffende Fach 5 in das Gehäuse 1 hineingeschoben und
über einen Drehpunkt 48, der in Fig. 1 bezüglich des Faches 5
dargestellt ist, in die Betriebsstellung gebracht, die in Fig.
1a hinsichtlich des Faches 5 dargestellt ist. In der Betriebs
stellung kontaktiert ein Kopfkontakt 49 der Sicherungshalte
rung 45 bzw. des jeweiligen Faches 5, 6, 7, der in der Siche
rungshalterung unverlierbar verrastet ist, mit dem entspre
chend geformten Kontaktabschnitt 28 bzw. 28' des Zugangskon
taktes 29 und stellt somit die Kontaktierung der Sicherung
bzw. des Schmelzeinsatzes her.
Wie sich aus Fig. 1a, 1b, 2a und 2b ergibt, ist oberhalb jedes
Faches ein Kontakt 49 vorgesehen, der dazu dient, einerseits
den oben liegenden Sicherungskontakt zu kontaktieren, und
andererseits dazu, einen elektrischen Kontakt zu dem
Kontaktabschnitt 28' herzustellen, welcher gehäuseseitig
angeordnet ist, je Aufnahmekammer 5a, 6a, 7a, wie dies aus
Fig. 1a hervorgeht.
Wie sich weiter aus Fig. 1a ergibt, sind pro Sicherungseinheit
2, 3, 4 ein Kontaktnocken vorgesehen. Diese Kontaktnocken sind
mit 37, 37', 37" bezeichnet. Diese Kontaktnocken sind ge
häuseseitig auf einer Achse 50, 51, 52 gelagert, vorzugsweise
federnd gelagert, derart, dass die untere Fläche der Nocken
kurvig ausgebildet ist und ein sanftes Aufschieben der
Sicherungsleiste auf die Sammelschiene 33, 34, 35 ermöglicht.
Nach einer bevorzugten Ausführungsform ist vorgesehen, dass
eine unterhalb der Achse 52 stehende Krümmung 54 jedes Nockens
nach unten in Richtung auf die Sammelschiene weniger vorsteht
als eine hierzu benachbarte Krümmung 56, was das Aufschieben
der Sicherungsleiste auf die Sammelschienen 33 vereinfacht.
Zwischen den beiden Krümmungen bzw. Kurven 54, 56 befindet
sich eine Ausnehmung 58, die entgegengesetzt zu den Krümmungen
54, 56 verläuft und damit die Krümmungen 54, 56 zueinander be
abstandet festlegt.
Aus der Fig. 1a ist weiter erkennbar, dass oberhalb jedes
Nockens eine Feder 44a in eine mit 44b bezeichnete Aufnahme im
Inneren des Gehäuses eingesetzt ist, wobei die Aufnahme 44b
gemäß Fig. 1a nach unten bzw. in Richtung auf den zugehörigen
Nocken 37, 37', 37" geöffnet ist. Die Feder 44a, vorzugsweise
eine Druckfeder, befindet sich daher zwischen der Aufnahme 44b
einerseits und dem mit 36 bezeichneten Ende des Kontaktes 29
andererseits und bewirkt damit eine Vorspannung auf den Kon
taktarm 36 in Richtung auf den zugehörigen Nocken 37 bzw. 37'.
Damit ist eine gute elektrische Kontaktierung zwischen dem
Kontaktarm 36, dem in Richtung auf den Kontaktarm durch die
Feder 44 vorgespannten Nocken, 37 und der betreffenden Strom
schiene 33 bzw. 34 bzw. 35 gewährleistet.
Um die Arretierung der Sicherungsleiste gegenüber den Sammel
schienen zu ermöglichen, weist eine bevorzugte Ausführungsform
der Sicherungsleiste einen Rasthebel 60 auf, der gegenüber
einer Achse 62 drehfähig gelagert ist und zwei zueinander auf
gesetzte Arme aufweist, die mit 63, 64 bezeichnet sind. Der
Arm 63 und der Arm 64 stehen etwa diametral gegenüber der
Achse 62. Der Arm 63 befindet sich oberhalb der Sammelschiene
35 und greift hinter dem Nokken 37" bis über die Sam
melschiene 35 mittels einer Nase, die mit 63 bezeichnet ist,
wodurch eine Arretierung zwischen dem Rasthebel 60, der ge
häuseseitig über die Achse 62 befestigt ist, und der Sammel
schiene 35 gewährleistet wird. Von dem Rasthebel 60 steht im
Bereich der Achse 62 ein weiterer Arm nach unten ab, der mit
66 bezeichnet ist und in Richtung auf den Fuß 40 bzw. in Rich
tung auf die Schiere 35 ein Federglied 67 trägt, welches etwa
wellenförmig ausgebildet ist und bewirkt, dass der Rasthebel
60 entgegen dem Uhrzeigersinn gespannt wird. Der Rasthebel 60
besteht vorzugsweise vollständig aus Kunststoff und bewirkt
durch seine Federvorspannung ein sicheres Übergreifen der
Stromschiene 35. Wie sich aus der Zeichnung ergibt, steht das
Federglied 67 von dem Arm 66 im wesentlichen senkrecht in
Richtung auf eine mit 40a bezeichnete Wandung ab und stützt
sich somit an der Wandung 40a ab.
Das zur Gehäuseaußenwand reichende Ende bzw. der Arm 64 des
Rasthebels 60 dient dazu, den Rasthebel 60 im Uhrzeigersinn zu
bewegen, um eine Freigabe der Sammelschiene 35 durch Abheben
des Nasenabschnittes 63a von der Sammelschiene 35 bewirken.
Wie sich aus vorstehender Beschreibung ergibt, ist pro Kammer
bzw. Sicherungseinheit 2, 3, 4 an der vertikal zu den
Stromschienen 33, 34, stehenden Gehäusewandung eine nach innen
vorstehende Führungsrippe 10, 11 usw. vorgesehen, die jeweils
im Wesentlichen gerade verlaufen und dadurch ein definiertes
Einschieben der Sicherungseinheit bzw. der die Sicherung
tragenden "Schublade" gewährleistet. Als Gegenführung zu
diesen Führungsrippen ist jedes Fach bzw. "Schublade" mit
einem seitlich in Richtung auf diese Führungsrippen 10, 11
weisenden Zapfen oder ähnlichem versehen, wodurch die
definierte Einführung jedes Faches in den Innenraum aus den in
Fig. 1a rechts gezeigten Zustand in den in Fig. 1a links
gezeigten Zustand gewährleistet ist.
Claims (10)
1. Sicherungsleiste, mit mehreren hintereinander angeordneten
Sicherungseinheiten, die in einem gemeinsamen Gehäuse ange
ordnet sind und die in ein nach Art einer Schublade ver
fahrbaren Faches (5, 6, 7) angeordnet sind,
mit im Gehäuse ausgebildeten Führungseinrichtungen (10, 11, 12) zur definierten Verstellung des Faches (5, 6, 7) zwi schen einer ersten und zweiten Position,
mit einer an jedem Fach (5, 6, 7) angeordneten Kipphe beleinrichtung (48) zum Verschwenken der Fächer (5, 6, 7) zwischen der zweiten Position und einer dritten Position.
mit im Gehäuse ausgebildeten Führungseinrichtungen (10, 11, 12) zur definierten Verstellung des Faches (5, 6, 7) zwi schen einer ersten und zweiten Position,
mit einer an jedem Fach (5, 6, 7) angeordneten Kipphe beleinrichtung (48) zum Verschwenken der Fächer (5, 6, 7) zwischen der zweiten Position und einer dritten Position.
2. Sicherungsleiste nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
dass die Sicherungseinheiten (2, 3, 4) hintereinander in
Reihe vorgesehen sind.
3. Sicherungsleiste nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekenn
zeichnet, dass jede Sicherungseinheit (2, 3, 4) einen Si
cherungseinsatz (45) aufweist, der am zugehörigen Fach
(5, 6, 7) schwenkbar (46) gelagert ist.
4. Sicherungsleiste nach wenigstens einem der vorangehenden
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass ein verstellbarer,
gehäuseseitig angeordneter Fußkontakt (19) vorgesehen ist,
welcher zur Kontaktierung eines Poles des Sicherungssatzes
(45) vorgesehen ist.
5. Sicherungsleiste nach einem der vorangehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass die Führungseinrichtung (10,
11, 12) mit einem Anschlag (32) versehen ist, der mit einem
an dem betreffenden Fach (5, 6, 7) vorgesehenen zugehörigen
Gegenanschlag (22) in Anlage bringbar ist.
6. Sicherungsleiste nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet,
dass der Anschlag (32) der Führungseinrichtung (10, 11, 12)
an ihrem nach außen weisenden Ende angeordnet ist.
7. Sicherungsleiste nach wenigstens einem der vorangehenden
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass ein dem jeweiligen
Fach zugeordneter gehäuseseitiger und stationärer Kontakt
abschnitt (28) vorgesehen ist.
8. Sicherungsleiste nach wenigstens einem der vorangehenden
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens eine
Einrichtung (24, 25) vorgesehen ist, die gehäuseseitig angeordnet
ist und den Fußkontakt (19) in vorbestimmter Rich
tung vorspannt.
9. Sicherungsleiste nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet,
dass die Federeinrichtung (24, 25) aus mindestens zwei ge
trennten Federn (24, 25) besteht, wobei die Federn (24, 25)
auf unterschiedliche Bereiche des Fußkontaktes (19) eine
Vorspannung ausüben, derart, dass der Fußkontaktes (19) um
eine vorgegebene Drehachse verschwenkbar ist.
10. Sicherungsleiste nach wenigstens einem der vorangehenden
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass jedes Fach (5, 6,
7) mit einem Kipphebel (14) versehen, der nach dem Ein
bringen des Faches (5, 6, 7) in das Gehäuse in eine Aus
sparung (15) verlagerbar ist und das Fach (5, 6, 7) zwi
schen zwei Positionen verschwenkbar hält.
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