DE10053236C2 - Faltverdeck für ein Fahrzeug - Google Patents
Faltverdeck für ein FahrzeugInfo
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Description
Die vorliegende Erfindung betrifft ein Faltverdeck für ein Fahrzeug gemäß dem
Oberbegriff des Patentanspruchs 1.
Wenn eine Verdeckstoffbahn so gefaltet wird, dass ihr vorderer Teil auf ihren
hinteren Teil bewegt wird, wobei der vordere Teil umgekehrt wird, wird die Innen
seite der Verdeckstoffbahn, die im geschlossenen Zustand der Faltdaches den
vorderen Teil des Fahrgastraums überdeckt, nach oben gekehrt und kann dann
verschmutzen, wodurch das Aussehen der Verdeckstoffbahn im geschlossenen
Zustand beeinträchtigt wird. Darüber hinaus können Falten der Verdeckstoffbahn
im Fahrtwind zu flattern beginnen.
Aus der JP 10 287135 A ist ein Faltverdeck für ein Fahrzeug bekannt, bei wel
chem eine Verdeckstoffbahn zum Verschließen einer Dachöffnung mit ihrem vor
deren Ende an einem Verdeckbefestigungsdeckel angebracht ist. Ein Deckel
stützrahmen zum Abstützen des Verdeckbefestigungsdeckels ist zu beiden Sei
ten der Öffnung angelenkt, so dass der Deckelstützrahmen in Längsrichtung
schwenkbar ist. Der Verdeckbefestigungsdeckel ist so auf dem Deckel
stützrahmen befestigt, dass er um eine querverlaufende Achse verschwenkt wer
den kann. Zum Freigeben der Dachöffnung wird der Deckelstützrahmen nach
hinten verschwenkt, wodurch die Verdeckstoffbahn auf ihren hinteren Teil doppelt
gefaltet wird, so dass die Verdeckstoffbahn in einen insgesamt dreimal gefalteten
Zustand überführt wird. Bei diesem bekannten Faltverdeck, bei welchem ein ein
zelner Deckelstützrahmen vorgesehen ist, an dessen einem Ende der Verdeck
befestigungsdeckel angebracht ist und der mit seinem anderen Ende in Längs
richtung schwenkbar an die Karosserie angelenkt ist, ist nicht gewährleistet, dass
die Ausrichtung des Verdeckbefestigungsdeckels in der geöffneten Stellung des
Faltverdeck näherungsweise der Ausrichtung des Verdeckbefestigungsdeckels in
der geschlossenen Stellung entspricht, wodurch die Zuverlässigkeit abnimmt,
dass die Verdeckstoffbahn präzise dreifach gefaltet wird. Darüber hinaus kann
es, selbst wenn die Verdeckstoffbahn näherungsweise dreifach gefaltet ist,
schwierig sein, diesen Zustand stationär beizubehalten, wodurch es schwierig
wird, ein Flattern der Verdeckstoffbahn, des Verdeckbefestigungsdeckels, des
Deckelstützrahmens und dergleichen während des Befahrens einer unebenen
Strasse oder bei starkem Wind zu verhindern.
Aus der DE 196 13 356 A1 ist eine Viergelenk-Parallelogrammlenker-Anordnung
für das Verbinden eines vorderen und eines mittleren Rahmenteils eines Cabrio
let-Verdecks bekannt.
Es ist Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein verbessertes Faltverdeck für ein
Fahrzeug zu schaffen, mittels dem die oben beschriebenen Probleme bekannter
Faltverdecke gelöst werden.
Insbesondere ist es eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein Faltverdeck für
ein Fahrzeug zu schaffen, bei welchem die Verdeckstoffbahn sicher von der die
Dachöffnung verschließenden Stellung in ihre geöffnete Stellung gebracht wer
den kann, in welcher die Verdeckstoffbahn über ihren hinteren Teil zusammen
gefaltet und verstaut ist.
Diese Aufgabe wird durch die Merkmale des Patentanspruchs 1 gelöst. Weitere
Ausgestaltungen der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen.
Bei einem Faltverdeck für ein Fahrzeug, bei welchem ein hinterer Teil einer Ver
deckstoffbahn zum Verschließen und Freigeben einer Dachöffnung dachfest an
gebracht ist, und ein vorderer Teil der Verdeckstoffbahn an einer beweglichen
Frontabdeckung befestigt ist, ist die Frontabdeckung mit einem Ende einer vorde
ren Hebelstange verbunden, die an ihrem anderen Ende an die Karosserie an
gelenkt ist, so dass die vordere Hebelstange eine Schwenkbewegung in Längs
richtung ausführen kann, wobei ferner eine hintere Hebelstange vorgesehen ist,
die
mit der vorderen Hebelstange und der Karosserie gelenkig verbunden ist und die
zusammen mit der vorderen Hebelstange ein Gelenkparallelogramm bildet, wobei
durch Bewegen der Frontabdeckung von deren vorderer Stellung in deren hintere
Stellung die Verdeckstoffbahn von ihrer geschlossenen Stellung in ihre geöffnete
Stellung gebracht werden kann, in welcher die Verdeckstoffbahn über ihren hinte
ren Teil zusammengefaltet und verstaut ist.
Die vordere und die hintere Hebelstange bilden hierbei ein Viergelenkgestänge
zum Verschwenken der Frontabdeckung. Da die Ausrichtung der Frontabdeckung
auch bei einem Verschwenken derselben näherungsweise gleich bleibt, wird beim
Öffnen des Faltverdecks die an der Frontabdeckung befestigte Verdeckstoffbahn
sauber in Falten gelegt. Wenn die Frontabdeckung nach hinten bewegt wird, wo
bei sie anfänglich von ihrer vorderer Stellung nach oben gedrückt wird, werden
die vordere Hebelstange und die hintere Hebelstange gleichzeitig verschwenkt,
um die Frontabdeckung in deren hintere Stellung zu bewegen, wobei die Unter
seite der Frontabdeckung immer nach unten gerichtet ist. Dabei wird die Ver
deckstoffbahn aus ihrer die Öffnung verschließenden Stellung in ihre geöffnete
Stellung bewegt, in welcher sie doppelt gefaltet und kompakt verstaut ist.
Weitere Ausgestaltungen der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen.
Insbesondere können die vordere Hebelstange und die hintere Hebelstange ein
Parallelgestänge bilden, mittels dessen die Frontabdeckung näherungsweise
parallel von deren vorderer Stellung in deren hintere Stellung bewegt werden
kann. Während die Frontabdeckung in ihre hintere Stellung bewegt wird, behält
dadurch die Frontabdeckung ihre Ausrichtung näherungsweise bei, so dass die
Verdeckstoffbahn sicher von ihrer die Dachöffnung verschließenden Stellung in
ihre doppelt gefaltete und verstaute Stellung auf dem hinteren Teil der Verdeck
stoffbahn gebracht werden kann, wobei die Frontabdeckung auf dem hinteren
Teil der Verdeckstoffbahn angeordnet werden kann, um die Dachöffnung so weit
wie möglich freizulegen.
Des weiteren kann ein Ausrichtungssteuermechanismus vorgesehen sein, bei
welchem ein Stützteil zum Abstützen einer Rippe, die einen mittleren Bereich der
Verdeckstoffbahn in Längsrichtung abstützt, an einen mittleren Bereich der hinte
ren Hebelstange angelenkt ist, so dass das Stützteil aufrecht steht, wenn die
Frontabdeckung in ihrer vorderen Stellung steht, und das Stützteil abgesenkt
wird, wenn sich die Frontabdeckung in ihre hintere Stellung bewegt. Das Stützteil
steht dabei von der hinteren Hebelstange ab, um die Verdeckstoffbahn zu span
nen, wenn die Öffnung geschlossen wird. Wenn die Öffnung freigegeben wird,
wird das Stützteil hingegen abgesenkt, um den Abstand zwischen der hinteren
Hebelstange und dem hinteren Teil der Verdeckstoffbahn (oder dem Dach) zu
verringern, und um dafür zu sorgen, dass die Frontabdeckung und ein doppelt
gefalteter Bereich der Verdeckstoffbahn so eng wie möglich auf dem hinteren Teil
der Verdeckstoffbahn zusammengelegt werden.
Vorzugsweise hat hierbei das Stützteil näherungsweise die Form eines Winkel
hebels, der mit der Rippe an seinem nach oben weisenden Ende verbunden ist
und der in einem Eckbereich desselben schwenkbar mit der hinteren Hebelstange
verbunden ist, wobei in dem Ausrichtungssteuermechanismus ein Zwischenge
stänge an einem Ende desselben schwenkbar mit der Frontabdeckung verbun
den ist, wobei in der hinteren Hebelstange ein langgestreckter Schlitz ausgebildet
ist, um das andere Ende des Zwischengestänges gleitend in Längsrichtung der
hinteren Hebelstange zu führen und wobei in dem Zwischengestänge ein Füh
rungsschlitz ausgebildet ist, so dass das andere Ende des Stützteils von einer
Schließstellung der hinteren Hebelstange graduell weg bewegt werden kann,
wenn die hintere Hebelstange von vorne nach hinten verschwenkt wird.
Auf diese Weise wird das Stützteil sicher von seiner aufrecht stehenden Ausrich
tung in seine nach unten weisende Ausrichtung überführt, wobei das Zwischen
gestänge des Ausrichtungssteuermechanismus die Betätigung des Viergelenkge
stänges stabilisiert.
In weiterer Ausgestaltung der Erfindung ist ferner ein Gestängeverriegelungsme
chanismus vorgesehen, der in lösbaren Eingriff mit entweder der vorderen Hebel
stange oder der hinteren Hebelstange tritt, wenn die Frontabdeckung in ihre hin
tere Stellung bewegt wurde, um eine Bewegung in Längsrichtung derselben zu
verhindern.
Mittels des Gestängeverriegelungsmechanismus werden die vordere Hebelstan
ge und die hintere Hebelstange dachfest gehalten, wenn die Verdeckstoffbahn
gefaltet und verstaut ist, so dass ein durch Vibrationen oder Wind verursachtes
Klappern der Frontabdeckung und der vordem und hinteren Hebelstangen sowie
ein Flattern der Verdeckstoffbahn ausgeschlossen werden können.
Die der Erfindung zugrunde liegende Aufgabe wird ferner gelöst durch ein Falt
verdeck für ein Fahrzeug, bei welchem ein hinterer Teil einer Verdeckstoffbahn
zum Verschließen und Freigeben einer Dachöffnung dachfest angebracht ist und
ein vorderer Teil der Verdeckstoffbahn an einer Frontabdeckung befestigt ist, wo
bei ein Gestänge vorgesehen ist, dessen eines Ende an die Frontabdeckung an
gelenkt ist und dessen anderes Ende an die Karosserie angelegt ist, um eine
Schwenkbewegung in Längsrichtung desselben zu erlauben, um die Verdeck
stoffbahn von der geschlossenen Stellung in die geöffnete Stellung zu bringen, in
welcher sie auf dem hinteren Teil der Verdeckstoffbahn doppelt gefaltet und ver
staut ist, indem die Frontabdeckung von ihrer vorderen Stellung in ihre hintere
Stellung bewegt wird, und wobei ferner eine Gestängeverriegelungsanordnung
vorgesehen ist, die lösbar in Eingriff mit dem Gestänge tritt, wenn die Front
abdeckung in ihre hintere Stellung bewegt wurde, um eine Längsbewegung der
selben zu verhindern.
Die Gestängeverriegelungsanordnung hält die Frontabdeckung, das Gestänge
und dergleichen dachfest wenn die Verdeckstoffbahn gefaltet und verstaut ist, so
dass die Frontabdeckung und das Gestänge nicht klappern und die Verdeckstoff
bahn nicht flattert, was andernfalls durch Vibrationen oder durch Wind verursacht
werden könnte.
Ferner kann die Gestängeverriegelungsanordnung ein an der Gestängeseite be
festigtes Eingriffsbauteil sowie ein eingreifendes Bauteil und ein nachgiebiges
Stützteil aufweisen, die karosserieseitig angebracht sind, wobei das nachgiebige
Stützteil das eingreifende Teil, welches in lösbarem Eingriff mit dem Eingriffsteil
steht, in Richtung auf dessen Freigaberichtung vorspannt.
Auf diese Weise können Vibrationen der Frontabdeckung, des Gestänges und
dergleichen vermindert werden, wenn diese Teile verriegelt sind. Wenn das ein
greifende Bauteil von dem Eingriffsteil gelöst wird, wird das Eingriffsteil durch das
nachgiebige Stützteil in Richtung von dessen Freigaberichtung gedrückt, um die
Frontabdeckung, das Gestänge und dergleichen aus dem Zustand, in welchem
ein Klappern verhindert wird, freizugeben und diese Elemente anzuheben, so
dass die nachfolgende Betätigung der Frontabdeckung in einfacher Weise von
dem Fahrgastraum aus erfolgen kann.
Schließlich kann ferner eine Verdeckverriegelungsanordnung vorgesehen sein,
welche die Frontabdeckung in lösbaren Eingriff mit dem Dach bringt, wenn die
Frontabdeckung in ihrer vorderen Stellung steht, um eine Bewegung derselben
nach hinten zu verhindern. Auf diese Weise kann die Frontabdeckung sicher
durch die Verdeckverriegelungsanordnung gehalten werden, wenn die Dachöff
nung verschlossen ist.
Bevorzugte Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung werden unter Bezug
nahme auf die Zeichnungen erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 eine Seitenansicht einer Ausführungsform des erfindungsgemäßen
Faltverdecks;
Fig. 2 eine Seitenansicht des Faltverdecks während einer Bewegung der
vorderen Hebelstange nach hinten;
Fig. 3 eine auseinandergezogene perspektivische Ansicht des Viergelenk
gestänges;
Fig. 4 eine Aufsicht auf das Faltverdeck;
Fig. 5 eine Aufsicht auf das Viergelenkgestänge;
Fig. 6 eine vergrößerte Schnittansicht des Gestängeverriegelungsmecha
nismus;
Fig. 7 eine auseinandergezogene perspektivische Ansicht des Gestänge
verriegelungsmechanismus;
Fig. 8 eine Schnittansicht der Verdeckverrieglungsanordnung, bei welcher
der Gestängeverriegelungsmechanismus in einer Anfangsphase der
Verriegelung gezeigt ist;
Fig. 9 eine Schnittansicht der Verdeckverrieglungsanordnung, bei welcher
der Gestängeverriegelungsmechanismus verriegelt ist; und
Fig. 10 eine auseinandergezogene perspektivische Ansicht des Gestänge
verriegelungsmechanismus ist.
Bezugnehmend auf die Fig. 1 bis 5 bezeichnet das Bezugszeichen 1 ein Faltver
deck, welches auf einem Dach 2 eines Fahrzeugs montiert ist, um eine in dem
Dach 2 ausgebildete Dachöffnung 3 freizugeben oder zu verschließen.
Das Faltverdeck 1 umfasst eine Verdeckstoffbahn 4, die mit ihrem hinteren Ende
dachfest angebracht ist, wobei hierfür die Verdeckstoffbahn 4 mit einer hinteren
Abdeckung 21 verbunden ist, die dachfest montiert ist. Ein vorderer Teil der Ver
deckstoffbahn 4 ist an einer Frontabdeckung 5 befestigt und ein mittlerer Teil der
Verdeckstoffbahn 4 sowie die Frontabdeckung 5 werden von zwei Viergelenkge
stängen 8 abgestützt, die an die Karosserie angelenkt sind, zu welcher die Mittel
säule (oder B-Säule) 22 und das Dach 2 gehören.
An der Unterseite der Frontabdeckung 5 sind ein rechtes und ein linkes Monta
geteil 23 vorgesehen, an deren in Längsrichtung in der Mitte (oder vorn) liegen
den Bereich jeweils eine vordere Hebelstange 6 sowie an deren hinteren Bereich
jeweils eine hintere Hebelstange 7 mit ihrem jeweiligen oberen Ende angelenkt
sind. Ein Zwischengestänge 12 ist an einem Ende in einem mittleren Bereich des
Montageteils 23 zwischen der vorderen Hebelstange 6 und der hinteren Hebel
stange 7 angelenkt. Das Montageteil 23, die vordere Hebelstange 6 und die hin
tere Hebelstange 7 bilden das Viergelenkgestänge 8.
Die jeweils anderen (unteren) Enden der vorderen Hebelstange 6 und der hinte
ren Hebelstange 7 sind über Stützwellen 24 bzw. 25 an die Karosserie angelenkt,
beispielsweise an die Mittelsäule 22. Der Abstand der unteren Enden ist dabei so
gewählt, dass er näherungsweise gleich dem Abstand der oberen Enden ist, so
dass die vordere Hebelstange 6 und die hintere Hebelstange 7 ein näherungs
weise paralleles Hebelgestänge bilden.
Durch Verschwenken der vorderen Hebelstange 6 und der hinteren Hebelstange
7 in Längsrichtung um die Stützwellen 24 bzw. 25, kann die Frontabdeckung 5
von ihrer vorderen Stellung "F" in deren hintere Stellung "R" bewegt werden, wo
bei die Unterseite der Frontabdeckung 5 immer nach unten weist und deren
Oberseite immer nach oben weist und wobei die Ausrichtung der Frontabdeckung
5 zwischen dem Anfang und dem Ende dieser Bewegung nur eine geringfügige
Änderung erfährt. Die Stützwelle 24 ist an einer Stelle angebracht, die etwas tie
fer liegt als die Stelle, an welcher die Stützwelle 25 angebracht ist, und die Fron
tabdeckung 5 ist etwas nach vorn geneigt.
Darüber hinaus ist das Viergelenkgestänge 8 vorzugsweise so ausgebildet, dass
die Ausrichtung der Frontabdeckung 5 in der hinteren Stellung "R" der Frontab
deckung 5 einen etwas größeren Neigungswinkel zeigt als jene in der vorderen
Stellung "F", wodurch ein durch Wind hervorgerufenes Flattern der Verdeckstoff
bahn 4 vermindert werden kann.
Im linken und im rechten Viergelenkgestänge 8 sind jeweils zwei Stützteile 10R
und 10F in Form eines Winkelhebels (d. h. in L-Form) vorgesehen und zwar eines
in einem mittleren Bereich der hinteren Hebelstange 7 und eines an dessen an
derem Ende. Die linken und die rechten Stützteile 10 tragen an ihren vorderen
Enden jeweils eine Rippe 9, so dass zwei Rippen, nämlich eine vordere und eine
hintere Rippe 9 die Verdeckstoffbahn 4 zwischen der Frontabdeckung 5 und der
hinteren Abdeckung 21 abstützen und die Verdeckstoffbahn 4 spannen können,
wenn diese die Öffnung 3 verschließt.
Das hintere Stützteil 10R ist mittels der Stützwelle 25 der hinteren Hebelstange 7
und einem Befestiger (Bolzen) 26 an der Mittelsäule 22 befestigt, so dass es eine
stationäre Ausrichtung hat, während das vordere Stützteil 10F seine Ausrichtung
ändert, wenn die hintere Hebelstange verschwenkt wird.
Das vordere Stützteil 10F ist in einem mittleren Eckbereich desselben über einen
Stift 28 mit einem mittleren Bereich der hinteren Hebelstange 7 verbunden und
weist an dem Ende, welches dem die Rippe 9 tragenden Ende gegenüberliegt,
einen Gleitstift 29 auf, der mit einem Führungsschlitz 12A des Zwischengestän
ges 12 in Eingriff steht.
Dieser Führungsschlitz 12A hat, wie in Fig. 2 gezeigt ist, eine S-Form mit einem
proximalen Endbereich auf dem Gleitstück 29 in Form eines Bogens geringer
Krümmung, einem näherungsweise geraden Mittelbereich und einem distalen
Endbereich in Form eines Bogens großer Krümmung, der sich von der hinteren
Hebelstange 7 weg erstreckt.
In einem mittleren Bereich der hinteren Hebelstange 7 ist ein langgestreckter
Schlitz 7A ausgebildet, in den ein Gleitstift 30 eingesetzt ist, der an dem anderen
Ende des Zwischengestänges 12 befestigt ist.
Ein Ausrichtungssteuermechanismus 11 umfasst den langgestreckten Schlitz 7A
der hinteren Hebelstange 7, das Zwischengestänge 12 mit dem Führungsschlitz
12A und ähnliches. Wenn die Frontabdeckung 5 in ihrer vorderen Stellung "F"
steht und die Verdeckstoffbahn 4 die Dachöffnung 3 verdeckt, fällt die hintere
Hebelstange 7 vorwärts nach unten, und das Zwischengestänge 12 nimmt eine
Position ein, in welcher es die hintere Hebelstange 7 überlappt und nach vorne
absteht, wodurch das Stützteil 10F so ausgerichtet wird, dass ein Bereich zwi
schen dem Stift 28 und dem Gleitstift 29 näherungsweise horizontal liegt, wäh
rend ein anderer Teil zwischen dem Stift 28 und dem vorderen Ende von der
hinteren Hebelstange 7 aus angehoben ist, um die Verdeckstoffbahn 4 in ihrer die
Dachöffnung verschließenden Stellung zu spannen.
Wenn die Frontabdeckung 5 von ihrer vorderen Stellung "F" in ihre hintere Stel
lung "R" bewegt wird und die Verdeckstoffbahn 4 die Öffnung 3 freigibt, fällt die
hintere Hebelstange 7 rückwärts nach unten und das Zwischengestänge 12
nimmt eine Position ein, in welcher es die hintere Hebelstange 7 überlappt. Der
Gleitstift 29 bewegt sich zu dem distalen Ende des Führungsschlitzes 12A und
bewegt sich somit weg von der hinteren Hebelstange 7, wodurch das Stützteil
10F nahe einer Ausrichtung bewegt wird, in welcher der Teil zwischen dem Stift
28 und dem Gleitstift 29 aufrecht steht, während ein anderer Teil zwischen dem
Stift 28 und dem vorderen Ende nach unten weist, so dass er entlang der hinte
ren Hebelstange 7 liegt, um die hintere Hebelstange 7 so nahe wie möglich an
die hintere Abdeckung 21 heranzubewegen.
Das bedeutet, dass das Stützteil 10F von seiner aufrecht stehenden Ausrichtung
in seine nach unten weisende Ausrichtung überführt wird, um den Abstand zwi
schen der hinteren Hebelstange 7 und dem Dach 2 zu verringern, so dass ein
doppelt gefalteter Bereich der Verdeckstoffbahn 4 so eng wie möglich auf einen
hinteren Bereich der Verdeckstoffbahn 4 gefaltet werden kann.
In den Fig. 1, 2, 6 und 7 bezeichnet das Bezugszeichen 15 einen Gestängever
riegelungsmechanismus, bei welchem ein Stützblock 33 auf der Mittelsäule 22
durch die hintere Stützwelle 25 und den Befestiger 26 montiert ist, wobei der
Stützblock 33 ein nachgiebiges Stützelement 18 in einer Ausnehmung 33A auf
nimmt, so dass er nach oben bewegt werden kann und ein eingreifendes Bauteil
17 schwenkbar abstützt. Ein Eingriffsteil 16 wird gebildet, indem an der vorderen
Hebelstange 6 ein Stift befestigt wird.
Das nachgiebige Stützteil 18 ist durch eine Feder 34 so vorgespannt, dass es
vorsteht und es mit einem Eingriffsteil 16 so in Kontakt kommen kann, dass eine
nachgiebige Rückstellkraft in Richtung auf das Vorstehen erzeugt wird, wenn das
nachgiebige Stützteil 18 durch das Eingriffsteil 16 nach unten gedrückt wird.
Das eingreifende Bauteil 17 ist in einem mittleren Bereich desselben durch eine
Stützwelle 36 abgestützt und verfügt an einem Ende über einen Hakenbereich
17a sowie an seinem anderen Ende über einen Druckknopfbereich 17b. Das
Stützteil 17 wird durch eine Feder 35 so vorgespannt, dass der Hakenbereich 17a
über ein vorderes Ende des nachgiebigen Stützteils 18 überhängt.
Eine verjüngte Führungsfläche 17c ist an der Oberseite des Hakenbereichs 17a
des eingreifenden Bauteils 17 ausgebildet, so dass dann, wenn das Eingriffsteil
16 durch ein Rückwärtsschwingen der vorderen Hebelstange 6 auf die Führungs
fläche 17c gedrückt wird, das eingreifende Bauteil 17 sich dreht und sich in Fig. 6
gegen den Uhrzeigersinn gegen die Feder 35 zurückzieht. Wenn das Eingriffsteil
16 das nachgiebige Stützteil 18 heruntergedrückt hat wird das eingreifende Bau
teil 17 durch die Vorspannkraft der Feder 35 in Fig. 6 im Uhrzeigersinn zurückge
dreht und der Hakenbereich 17a tritt von oben in Eingriff mit dem Eingriffsteil 16.
Wenn das eingreifende Bauteil 17 im Uhrzeigersinn in Fig. 6 manuell gedreht
wird, indem der Druckknopfbereich 17b desselben gedrückt wird, kann der Ein
griff mit dem Eingriffsteil 16 gelöst werden und nach Lösen des Eingriffs kann das
nachgiebige Stützteil 18 durch die Vorspannkraft der Feder 34 vorstehen, so dass
die vordere Hebelstange 6 ein wenig nach oben geschwungen wird und die
Frontabdeckung 5 angehoben wird, so dass man es greifen kann.
Wenn die Frontabdeckung 5 ein wenig angehoben wird, wird eine kleine Öffnung
zwischen der Frontabdeckung 5 und der Verdeckstoffbahn 4 gebildet, um dort
Finger einzuführen, so dass die Frontabdeckung in einfacher Weise angehoben
und nach vorne bewegt werden kann.
Das Bezugszeichen 37 bezeichnet ein Gehäuse für den Gestängeverriegelungs
mechanismus 15 und das Bezugszeichen 38 bezeichnet eine Abdeckplatte für
den zurückversetzten Bereich (Ausnehmung 33A) des Stützblocks 33.
Bezugnehmend auf die Fig. 8 bis 10 bezeichnet das Bezugszeichen 19 allge
mein eine Verdeckverriegelungsanordnung für die Frontabdeckung 5, wobei ein
stationärer Riegel 40 an dem Dach 2 befestigt ist, und ein Haken 45 mittels eines
Stifts 44 schwenkbar mit einem Schwenkgestänge 43 verbunden ist, welches
wiederum mittels eines Stifts 42 schwenkbar mit einer Stützbasis 41 verbunden
ist, die stationär an der Frontabdeckung 5 befestigt ist.
Der Verdeckverriegelungsmechanismus 19 ist ein sogenanntes "Flip-Flop-
Gestänge" bei welchem, wenn die Frontabdeckung 5 nahe an ihre vordere Stel
lung heran bewegt wird und ein vorderer Endbereich des Hakens 45 mit der sta
tionären Verriegelung 40 in Eingriff gebracht wird (wie es in Fig. 8 gezeigt ist),
und dann der Haken 45 gedrückt wird, wobei das Schwenkgestänge 43 um den
Stift 42 rotiert, die Frontabdeckung 5 nach unten gezogen und auf das Dach 2
gedrückt und verriegelt wird.
Da der Stift 44 oberhalb einer Linie angeordnet ist, die eine Eingriffsstelle des
vorderen Endbereichs des Hakens 45 und die Stelle des Stifts 42 verbindet (sie
he Fig. 9), wird gleichzeitig der Haken 45 in diesem verriegelten Zustand gehal
ten.
Nachstehend wird das Öffnen und Schließen des Faltdachs 1, wie es vorstehend
erläutert wurde, beschrieben.
Die Schließstellung, bei welcher die Öffnung 3 durch das Faltdach verschlossen
ist, ist in Fig. 1 durch eine strichpunktierte Linie veranschaulicht, wobei die Fron
tabdeckung 5 auf das Dach 2 gedrückt und mittels der Verdeckverriegelungsan
ordnung 19 verriegelt ist, und wobei die Verdeckstoffbahn 4 mittels der vorderen
und der hinteren Rippe 9 gespannt ist und zusammen mit der Frontabdeckung 5
die Öffnung 3 bedeckt und verschließt.
Ausgehend von diesem Zustand wird der Haken 45 der Verdeckverriegelungsan
ordnung 19 in einer Schwenkbewegung nach unten gezogen, um von dem in
Fig. 9 gezeigten Zustand in den in Fig. 8 dargestellten Zustand überführt zu wer
den und von der stationären Verriegelung gelöst zu werden. Dann wird die Fron
tabdeckung 5 in ihrer vorderen Stellung "F" nach oben gedrückt und nach hinten
bewegt und über den in Fig. 1 in ausgezogenen Linien gezeigten Zustand
schließlich in ihre hintere Stellung "R" bewegt, die in Fig. 1 durch eine strichpunk
tierte Linie mit Doppelpunkten veranschaulicht ist.
Die Frontabdeckung 5 behält während der Rückwärtsbewegung näherungsweise
ihre anfängliche Ausrichtung und die Verdeckstoffbahn 4 wird, da die Verdeck
stoffbahn 4 an der mit dem hinteren Stützteil 10R verbundenen Rippe 9 befestigt
ist, an dieser Position gefaltet, wobei deren hinterer Bereich stationär gehalten
wird und deren vorderer Bereich nahe einer Position einer weiteren Rippe 9 dop
pelt gefaltet wird, die an dem vorderen Stützteil 10F angebracht ist, wobei dieser
vordere Bereich auf den stationären hinteren Bereich der Verdeckstoffbahn 4 ab
gelegt wird.
Wenn die hintere Hebelstange in einer Schwenkbewegung nach hinten bewegt
wird, verändert sich der Winkel zwischen der hinteren Hebelstange 7 und dem
Montageteil 23. Ebenso verändert sich die Ausrichtung des Zwischengestänges
12 mit Bezug auf die hintere Hebelstange 7, wobei der Ausrichtungssteuerme
chanismus 11 das vordere Stützteil 10F von seiner nach oben gerichteten Aus
richtung in seine nach unten gerichtete Ausrichtung überführt und die Verdeck
stoffbahn 4 von ihrem gespannten Zustand entspannt und es der hinteren Hebel
stange 7 ermöglicht, so nahe wie möglich an die hintere Abdeckung 21 heranzu
kommen.
Das Zwischengestänge 12 verbindet die hintere Hebelstange 7 und das Monta
geteil 23 in deren mittleren Bereichen, wodurch insbesondere dann, wenn die
hintere Hebelstange 7 nach oben steht, das Zwischengestänge 12 als ein Stabili
sator dient, um ein Rütteln der Gestänge während einer Schwenkbewegung zu
vermindern.
Das vordere Ende der Frontabdeckung 5 ist in der hinteren Position "R" an der
gleichen Stelle oder etwas vor der Stelle angeordnet, wo sich das hintere Stützteil
10R befindet, um die Öffnung 3 so weit wie möglich freizulegen, und es bedeckt
eine Falte des hinteren Teils der Verdeckstoffbahn 4 sowie eine in der Dach
schließstellung dem Fahrgastraum zugewandte Seite, die in der Offenstellung
während sie verstaut ist nach oben gerichtet ist, um zu verhindern, dass sie
schmutzig wird und es ferner zu ermöglichen, dass sie in kompakter Weise ver
staut wird.
Wenn auf dem Weg zu diesem Zustand die vordere Hebelstange 6 nach hinten
verschwenkt wird, kommt das Eingriffsbauteil 16, welches an der vorderen Hebel
stange 6 befestigt ist, in Kontakt mit dem nachgiebigen Stützteil 18 des Gestän
geverriegelungsmechanismus 15 und drückt diesen nach unten, und das ein
greifende Bauteil 17 tritt in Eingriff mit dem Eingriffsbauteil 16, um die vordere
Hebelstange 6 und die hintere Hebelstange 7 sowie die Frontabdeckung 5 zu
verriegeln, um ein Rütteln derselben zu verhindern. Gleichzeitig wird die Frontab
deckung 5 vorzugsweise etwas auf die gefaltete Verdeckstoffbahn 4 gedrückt, um
ein mögliches Klappern der Gestänge, ein Flattern der Verdeckstoffbahn 4 oder
ähnliches zu verringern.
Wenn die Öffnung 3 geschlossen ist wird zuerst das eingreifende Bauteil 17 des
Gestängeverriegelungsmechanismus 15 gedreht, um von dem Eingriffsbauteil 16
gelöst zu werden. Das Eingriffsbauteil 16 wird durch die Vorspannkraft des nach
giebigen Stützteils 18 nach oben gedrückt und die Frontabdeckung 5 wird etwas
von der zusammengefalteten Verdeckstoffbahn 4 angehoben, um eine kleine
Öffnung unterhalb des vorderen Rands der Frontabdeckung 5 zu schaffen.
Das Erzeugen der kleinen Öffnung erlaubt es, mit den Fingern in diese Öffnung
einzugreifen, so dass die Frontabdeckung von dem Fahrgastraum aus selbst
dann leicht angehoben werden kann, wenn die Frontabdeckung 5 in der hinter
sten Stellung steht, in welcher es den hinteren Teil der Verdeckstoffbahn 4, die in
ihrer hinteren Stellung "R" steht, überlappt.
Dann wird in dem beschriebenen Zustand die Frontabdeckung 5 angehoben und
in ihre vordere Position "F" bewegt und mittels der Verdeckverriegelungsanord
nung 19 verriegelt.
Es versteht sich, dass die vorliegende Erfindung nicht auf die obigen Ausfüh
rungsformen beschränkt ist, sondern in vielfältiger Weise modifiziert werden kann.
Während als Fahrzeug beispielsweise ein Automobil veranschaulicht und be
schrieben wurde, lässt sich die vorliegende Erfindung in gleicher Weise auf ande
re Fahrzeuge, Schiffe oder ähnliches anwenden. Obschon die vordere Hebel
stange 6 und die hintere Hebelstange 7 gekrümmt ausgebildet sind, um ein Zu
sammenwirken mit anderen Komponenten des Fahrzeugs zu verhindern oder um
mehr Raum zu schaffen, können diese Bauteile als gerade Gestängebauteile
ausgebildet sein.
Der Gestängeverriegelungsmechanismus 15 kann die hintere Hebelstange 7 ver
riegeln, indem das Eingriffsbauteil 16 mit der hinteren Hebelstange 7 verbunden
wird.
Der Gestängeverriegelungsmechanismus 15 und die Verdeckverriegelungsan
ordnung 19 könnten auch mit einem konventionellen Faltverdeck verwendet wer
den, bei welchem die Frontabdeckung 5 mit nur einer Hebelstange in Längsrich
tung bewegt wird, wie es beim Stand der Technik vorgeschlagen wird.
Während die Frontabdeckung und die hintere Abdeckung 21 Stahlpressteile oder
ähnliches sein können, können sie auch aus Kunststoff gefertigt sein. Ferner
können die Frontabdeckung 5 und das Montageteil 23 als eine Einheit ausgebil
det sein.
Das hintere Stützteil 10R kann dadurch gebildet werden, dass man einen Streifen
einer Metalllage oder ähnliches von der hinteren Abdeckung 21 oder dem hinte
ren Teil des Daches 2 abstehen lässt.
Da die Frontabdeckung 5 von der vorderen Hebelstange 6 und der hinteren He
belstange 7 unter Ausbildung eines Viergelenkgestänges 8 abgestützt wird, kann
die Verdeckstoffbahn 4 in sicherer Weise von ihrer die Öffnung verschließenden
Stellung in die doppelt gefaltete und verstaute Stellung auf dem hinteren Teil der
Verdeckstoffbahn überführt werden während die Unterseite der Frontabdeckung
weiterhin nach unten weist.
Da ferner die Frontabdeckung 5, die Gestänge und dergleichen durch den Ge
stängeverriegelungsmechanismus 15 stationär gehalten werden können, wäh
rend die Verdeckstoffbahn 4 gefaltet und verstaut ist, können ein Klappern der
Frontabdeckung 5 und einem Flattern der Verdeckstoffbahn 4 verhindert werden,
das andernfalls durch die Vibrationen bei Fahrbahnunebenheiten oder durch
starken Wind verursacht werden könnte.
1
Faltverdeck
2
Dach
3
Dachöffnung
4
Verdeckstoffbahn
5
Frontabdeckung
6
vordere Hebelstange
7
hintere Hebelstange
7
A langgestreckter Schlitz
8
Viergelenkgestänge
9
Rippe
10
Stützteil
11
Ausrichtungssteuermechanismus
12
Zwischengestänge
12
A Führungsschlitz
15
Gestängeverriegelungsmechanismus
16
Eingriffsbauteil
17
eingreifendes Bauteil
17
a Hakenbereich
17
b Druckknopfbereich
18
nachgiebiges Stützteil
19
Verdeckverriegelungsanordnung
21
Abdeckung
22
Mittelsäule
23
Montageteil
24
,
25
Stützwellen
26
Befestiger (Bolzen)
28
Stift
29
Gleitstift
30
Gleitstift
33
Stützblock
33
A zurückversetzter Bereich
34
Feder
35
Feder
36
Stützwelle
37
Gehäuse
38
Abdeckplatte
40
stationäre Verriegelung
41
Stützbasis
42
Stift
43
Schwenkgestänge
44
Stift
45
Haken
Claims (6)
1. Faltverdeck für ein Fahrzeug, bei welchem ein hinterer Teil einer
Verdeckstoffbahn (4) zum Verschließen und Freigeben einer Dachöffnung (3)
dachfest angebracht ist, und ein vorderer Teil der Verdeckstoffbahn an einer
beweglichen Frontabdeckung (5) befestigt ist, die mit einem Ende einer
vorderen Hebelstange (6) verbunden ist, die an ihrem anderen Ende an die
Karosserie angelenkt ist und eine Schwenkbewegung in Längsrichtung
ausführen kann, wobei durch Bewegen der Frontabdeckung von ihrer
vorderen in ihre hintere Stellung die Verdeckstoffbahn (4) von einer
geschlossenen in eine geöffnete Stellung gebracht werden kann, in welcher
die Verdeckstoffbahn über ihren hinteren Teil zusammengefaltet und verstaut
ist, dadurch gekennzeichnet, dass ferner eine hintere Hebelstange (7), die
mit der vorderen Hebelstange (6) und der Karosserie gelenkig verbunden ist
und zusammen mit der vorderen Hebelstange ein Gelenkparallelogramm
bildet, sowie ein Ausrichtungssteuermechanismus (11) mit einem Stützteil
(10F) zum Abstützen einer Rippe (9) vorgesehen sind, die ihrerseits einen
mittleren Bereich der Verdeckstoffbahn (4) in Längsrichtung abstützt, wobei
das Stützteil an einen mittleren Bereich der hinteren Hebelstange (7) so
angelenkt ist, dass das Stützteil aufrecht steht, wenn die Frontabdeckung (5)
in ihrer vorderen Stellung steht, und das Stützteil abgesenkt wird, wenn sich
die Frontabdeckung (5) in ihre hintere Stellung bewegt.
2. Faltverdeck nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die vordere
und die hintere Hebelstange (6, 7) ein Parallelgestänge bilden, mittels
dessen die Frontabdeckung (5) näherungsweise parallel von ihrer vorderen
in ihre hintere Stellung bewegbar ist.
3. Faltverdeck nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das
Stützteil (10F) näherungsweise die Form eines Winkelhebels hat, dessen
nach oben weisendes Ende an der Rippe (9) angebracht ist und der in
seinem Eckbereich mit der hinteren Hebelstange (7) schwenkbar verbunden
ist, dass der Ausrichtungssteuermechanismus (11) ein Zwischengestänge
(12) aufweist, das an einem Ende mit der Frontabdeckung (5) schwenkbar
verbunden ist, dass in der hinteren Hebelstange (7) ein langgestreckter
Schlitz (7A) ausgebildet ist, um das andere Ende des Zwischengestänges
(12) in Längsrichtung der hinteren Hebelstange gleitend zu führen, und dass
in dem Zwischengestänge (12) ein Führungsschlitz (12A) so ausgebildet ist,
dass das andere Ende des Stützteils (10) von einer Schließstellung der
hinteren Hebelstange graduell weg bewegt werden kann, wenn die hintere
Hebelstange von vorne nach hinten verschwenkt wird.
4. Faltverdeck nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, dass ein Gestängeverriegelungsmechanismus (15)
vorgesehen ist, der in lösbaren Eingriff mit entweder der vorderen
Hebelstange (6) oder der hinteren Hebelstange (7) tritt, wenn die
Frontabdeckung (5) in ihre hintere Stellung bewegt wurde, um eine
Bewegung in Längsrichtung derselben zu verhindern.
5. Faltverdeck nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der
Gestängeverriegelungsmechanismus (15) ein an der Gestängeseite
befestigtes Eingriffsbauteil (16) sowie ein eingreifendes Bauteil (17) und ein
nachgiebiges Stützteil (18) aufweist, die karosserieseitig angebracht sind,
und dass das nachgiebige Stützteil das eingreifende Teil, welches in
lösbarem Eingriff mit dem Eingriffsteil steht, in Richtung auf dessen
Freigaberichtung vorspannt.
6. Faltverdeck nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, dass eine Verdeckverriegelungsanordnung (19) vorgesehen
ist, welche die Frontabdeckung (5) in lösbaren Eingriff mit dem Dach (2)
bringt, wenn die Frontabdeckung in ihrer vorderen Stellung steht, um eine
Bewegung derselben nach hinten zu verhindern.
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|---|---|---|---|
| DE2000153236 DE10053236C2 (de) | 2000-10-26 | 2000-10-26 | Faltverdeck für ein Fahrzeug |
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
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| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE10053236A1 DE10053236A1 (de) | 2002-05-16 |
| DE10053236C2 true DE10053236C2 (de) | 2003-10-09 |
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ID=7661215
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE2000153236 Expired - Fee Related DE10053236C2 (de) | 2000-10-26 | 2000-10-26 | Faltverdeck für ein Fahrzeug |
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| DE (1) | DE10053236C2 (de) |
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| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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| US9016757B2 (en) * | 2012-06-14 | 2015-04-28 | Dr. Ing. H.C. F. Porsche Aktiengesellschaft | Folding top frame for a motor vehicle |
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| DE102004010930B3 (de) * | 2004-03-06 | 2005-06-30 | Edscha Cabrio-Dachsysteme Gmbh | Verdeck für ein Cabriolet |
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2000
- 2000-10-26 DE DE2000153236 patent/DE10053236C2/de not_active Expired - Fee Related
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|---|---|
| DE10053236A1 (de) | 2002-05-16 |
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