DE10053938A1 - Welle- und Welle-Nabe-Verbindung zur Übertragung von Drehmomenten - Google Patents
Welle- und Welle-Nabe-Verbindung zur Übertragung von DrehmomentenInfo
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Abstract
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Welle (10) zur Übertragung von Drehmomenten, wobei ein Ende (13) der Welle (10) in eine Ausnehmung (23) einer Nabe (22) einsetzbar ist. Erfindungsgemäß weist dieses Ende (13) eine Verdickung (14) auf, die mit einem oder mehreren Schlitzen (15, 16, 17) versehen ist. Durch diese Schlitze wird eine elastische Verformung des Endes (13) ermöglicht. Bei einer erfindungsgemäßen Welle-Nabe-Verbindung ist der Durchmesser (D) des Endes (13) der Welles (10) größer als der Durchmesser (d) einer Ausnehmung (23) der Nabe. Das Ende (13) ist daher elastisch verformt. Die herrschenden Rückstellkräfte stellen eine in Umfangsrichtung spielfreie Verbindung zwischen der Welle (10) und der Nabe (22) bereit.
Description
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Welle zur Übertragung von
Drehmomenten, wobei ein Ende der Welle in eine Ausnehmung einer
Nabe einsetzbar ist. Sie betrifft weiter eine Welle-Nabe-Verbindung, bei
der ein Ende der Welle in eine Ausnehmung der Nabe eingesetzt ist.
Derartige Wellen sowie die Verbindung zwischen der Welle und der
Nabe sind in vielfältigen Ausgestaltungen bekannt geworden. Wellen
enden für elektrisch-mechanische Bauteile sind in der DIN 41591 dar
gestellt. Es können runde oder abgeflachte Wellenenden, gegebenen
falls mit einer Hohlbohrung oder einem Schraubendreherschlitz vorge
sehen werden. Welle-Nabe-Verbindungen sind beispielsweise in W.
Beitz, K-H. Küttner (Hrsg.), "Dubbel, Taschenbuch für den Maschinen
bau", 16. Auflage 1987, Springer Verlag, Seiten G 59 bis 6 63 darge
stellt. Nachteilig bei den bekannten Welle-Nabe-Verbindungen ist, daß
sich eine in Drehrichtung spielfreie Verbindung, die gleichzeitig einen
Toleranzausgleich aufweist, nicht erreichen läßt.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es daher, eine Welle sowie eine
Welle-Nabe-Verbindung bereitzustellen, die eine spielfreie Übertragung
von Drehmomenten ermöglichen und gleichzeitig einen Toleranzaus
gleich gewährleisten.
Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe bei einer Welle der eingangs ge
nannten Art dadurch gelöst, daß dieses Ende eine Verdickung auf
weist, die mit einem oder mehreren Schlitzen versehen ist. Bei der er
findungsgemäßen Welle-Nabe-Verbindung ist zur Lösung vorgesehen,
daß das Ende elastisch verformbar ist und in unbelastetem Zustand
einen Durchmesser aufweist, der größer ist als der Durchmesser der
Ausnehmung.
Die Erfindung sieht erstmals vor, das in die Nabe eingesetzte Ende der
Welle beim Einsetzen elastisch zu verformen, insbesondere zusammen
zudrücken. Durch die elastische Rückstellkraft wird die Außenseite des
Endes mit einer gewissen Kraft gegen die Innenseite der Ausnehmung
der Nabe gedrückt. Durch diese Kraft entsteht eine Drehsicherung zwi
schen Welle und Nabe, die eine spielfreie Verbindung in Umfangsrich
tung gewährleistet. Das übertragbare Drehmoment hängt hierbei von
der Anpreßkraft und dem Reibungsbeiwert zwischen Welle und Nabe
ab.
Auf Grund der elastischen Verformung ist ein Ausgleich von Toleran
zen bezüglich des Durchmessers automatisch gewährleistet. Auch ein
Ausgleich in Längsrichtung der Welle läßt sich ohne weiteres erreichen.
Bis zu einem gewissen Umfang kann auch ein Versatz der Achsen von
Welle und Nabe durch die elastische Verformung des Wellenendes
ausgeglichen werden.
Weiter ergibt sich eine einfache Montage. Das Ende der Welle wird ein
fach in die Ausnehmung der Nabe eingesetzt. Das Anbringen zusätzli
cher Spann- oder Verbindungselemente ist nicht erforderlich.
Die Schlitze unterteilen das Ende in mindestens zwei elastisch ver
formbare Abschnitte. Die insgesamt zur Verfügung stehende Verfor
mung wird durch die Breite und die Anzahl sowie Anordnung der
Schlitze festgelegt. Über die Länge der Schlitze kann die Rückstellkraft
der einzelnen Abschnitte beeinflußt werden. Die Verdickung stellt si
cher, daß stets eine definierte Kontaktfläche oder Kontaktlinie an der
Außenseite des Wellenendes vorliegt. Sie ermöglicht die erfindungsge
mäß vorgesehene elastische Verformung der Abschnitte nach Art von
Biegebalken. Die Welle kann hierbei in Richtung ihrer Längsachse ge
genüber der Nabe verschoben werden, ohne daß sich die Kontaktfläche
und die elastische Verformung des Wellenendes verändern.
Vorteilhafte Ausgestaltungen und Weiterbildungen der Erfindung gehen
aus den abhängigen Ansprüchen hervor.
Vorteilhaft ist die Verdickung in Richtung parallel zur Längsachse der
Welle bogenförmig ausgebildet. Diese bogenförmige Ausbildung er
möglicht ein Verschwenken der Welle gegenüber der Nabe und somit
zusätzlich den Ausgleich von Winkelfehlern.
In vorteilhafter Ausgestaltung ist zwischen der Verdickung und dem
anderen Ende der Welle ein Bereich mit verringertem Durchmesser vor
gesehen. Zur Herstellung der erfindungsgemäßen Welle kann daher ein
fach in diesem Bereich Material abgetragen werden. Der Durchmesser
der Verdickung wird dann vorteilhaft so groß wie der Durchmesser der
Welle oder nur geringfügig kleiner gewählt. Es muß dann nur das zum
Einsetzen in die Ausnehmung der Nabe vorgesehene Ende nachbearbei
tet werden.
Nach einer vorteilhaften Weiterbildung erstrecken sich die Schlitze pa
rallel zur Längsachse der Welle. Derartige Schlitze sind einfach herzu
stellen und führen zu einer gleichmäßigen Verformung und Belastung.
Gemäß einer vorteilhaften Ausgestaltung erstrecken sich die Schlitze
über die Verdickung und gegebenenfalls durch den Bereich mit verrin
gertem Durchmesser hindurch. Breite und Länge der Schlitze werden
hierbei in Abhängigkeit von den Randbedingungen variiert. Die Berech
nung der einzelnen, durch die Schlitze getrennten Abschnitte erfolgt in
Analogie zum Biegebalken. Es können daher für unterschiedliche An
wendungsfälle bereits vorab das Übermaß der Verdickung gegenüber
der Ausnehmung der Nabe und die Breite, Länge, Anzahl und Anord
nung der Schlitze rechnerisch ermittelt werden.
In vorteilhafter Weiterbildung ist am Ende jedes Schlitzes eine Quer
bohrung vorgesehen. Der Durchmesser der Querbohrung kann nähe
rungsweise der Breite des zugeordneten Schlitzes entsprechen. Durch
die Querbohrung wird die Kerbwirkung verringert, so daß die Lebens
dauer der Welle gesteigert wird.
Nach einer ersten vorteilhaften Ausgestaltung sind zwei Schlitze vor
gesehen, die sich über den gesamten Durchmesser des Endes mit der
Verdickung erstrecken. Die Schlitze können insbesondere rechtwinklig
zueinander angeordnet werden. In zweiter vorteilhafter Ausgestaltung
sind drei Schlitze vorgesehen, die sich von der Außenseite des Endes
mit der Verdickung bis zur Mitte der Welle erstrecken. Diese Schlitze
sind dann näherungsweise sternförmig angeordnet. Bei der ersten Aus
gestaltung werden vier voneinander getrennte Abschnitte und bei der
zweiten Ausgestaltung drei Abschnitte bereitgestellt. Hierdurch läßt
sich eine gute Anpassung an die jeweils herrschenden Anforderungen
erreichen.
Vorteilhaft weist das Ende eine Planfläche mit einem Vorsprung auf.
Dieser Vorsprung ist vorteilhaft an der Verdickung angeordnet und er
streckt sich über die gesamte Breite der Planfläche. Er liegt an einer
zugeordneten Planfläche der Nut an. Vorteilhaft ist auch der Vorsprung
in einer Richtung parallel zur Längsachse der Welle bogenförmig aus
gebildet. Hierdurch wird zusätzlich zu der Reibungskraft noch eine
formschlüssige Verbindung bereitgestellt. Diese formschlüssige Verbin
dung ermöglicht eine Übertragung von Drehmomenten auch dann,
wenn die Reibungskraft unerwartet absinkt, beispielsweise durch das
Eindringen von Schmiermittel in die Ausnehmung der Nabe.
Nachstehend wird die Erfindung anhand von Ausführungsbeispielen
näher erläutert, die in schematischer Weise in der Zeichnung dargestellt
sind. Für gleiche oder funktionsidentische Bauteile werden durchge
hend dieselben Bezugszeichen verwendet. Dabei zeigt:
Fig. 1 eine Seitenansicht einer erfindungsgemäßen Welle in ers
ter Ausgestaltung;
Fig. 2 eine Draufsicht auf das Ende der Welle gemäß Pfeilrich
tung II in Fig. 1;
Fig. 3 eine Seitenansicht einer erfindungsgemäßen Welle in zwei
ter Ausgestaltung;
Fig. 4 eine Ansicht in Pfeilrichtung IV in Fig. 3;
Fig. 5 eine Seitenansicht einer erfindungsgemäßen Welle in drit
ter Ausgestaltung;
Fig. 6 eine Ansicht in Pfeilrichtung VI in Fig. 5;
Fig. 7 eine Darstellung der Welle-Nabe-Verbindung vor dem Ein
setzen des Endes in die Ausnehmung der Nabe;
Fig. 8 eine vergrößerte Darstellung ähnlich Fig. 7 im Halb
schnitt;
Fig. 9 einen Schnitt durch eine erste Ausgestaltung einer erfin
dungsgemäßen Welle-Nabe-Verbindung; und
Fig. 10 einen Querschnitt durch eine zweite Ausgestaltung einer
erfindungsgemäßen Welle-Nabe-Verbindung.
Die Fig. 1 und 2 zeigen eine erste Ausgestaltung einer erfindungs
gemäßen Welle 10 mit einer Längsachse 11 und zwei Enden 12, 13.
Das Ende 13 weist eine Verdickung 14 auf, die mit zwei Schlitzen 15,
16 versehen ist. Die Schlitze 15, 16 sind hierbei rechtwinkelig zuein
ander angeordnet. Am Ende der Schlitze 15, 16 ist jeweils eine Quer
bohrung 18, 19 vorgesehen. Die Länge L und die Breite B1, B2 der
Schlitze 15, 16 wird in Abhängigkeit von den Randbedingungen fest
gelegt.
Durch die Schlitze 15, 16 wird das Ende 13 in insgesamt vier Ab
schnitte 30, 31, 32, 33 unterteilt. Die Schlitze 15, 16 sind hierbei
gleichmäßig über den Umfang der Welle 10 verteilt und erstrecken sich
parallel zur Längsachse 11 über den gesamten Durchmesser des Endes
13 der Welle 10. Die Abschnitte 30, 31, 32, 33 sind elastisch zuein
ander beweglich.
Die Fig. 3 und 4 zeigen eine weitere Ausgestaltung einer erfin
dungsgemäßen Welle 10. Bei dieser Ausgestaltung ist zwischen der
Verdickung 14 und dem anderen Ende 12 der Welle 10 ein Bereich 21
mit verringertem Durchmesser vorgesehen. Der Durchmesser der Ver
dickung 14 entspricht dem Durchmesser der Welle 10. Diese Ausges
taltung ermöglicht eine vereinfachte Herstellung der Welle 10, da nur
das Ende 13 mit der Verdickung 14 und dem Bereich 21 nachbearbei
tet werden muß.
Es sind drei Schlitze 15, 16, 17 vorgesehen, die sich wiederum parallel
zur Längsachse 11 der Welle 10 erstrecken und gleichmäßig über den
Umfang verteilt sind. Die Länge L der Schlitze 15, 16, 17 entspricht
hierbei der Länge der Verdickung 14 und des Bereichs 21 mit verringer
ten Durchmesser. Auch hier ist am Ende jedes Schlitzes 15, 16, 17
eine Querbohrung 18, 19, 20 vorgesehen.
Die drei Schlitze 15, 16, 17 erstrecken sich von der Außenseite des
Endes 13 bis zur Mitte der Welle 10. Sie sind gleichmäßig über den
Umfang verteilt. Es bilden sich entsprechend drei Abschnitte 30, 31,
32, die wiederum elastisch gegeneinander verformbar sind.
In den Fig. 5 und 6 ist eine dritte Ausgestaltung einer erfindungs
gemäßen Welle 10 dargestellt. Das Ende 13 weist bei dieser Ausges
taltung eine Planfläche 25 mit einem Vorsprung 26 auf. Der Vorsprung
26 erstreckt sich über die gesamte Breite der Planfläche 25 und ist in
Richtung parallel zur Längsachse 11 der Welle 10 bogenförmig. Er ist
im Bereich der Verdickung 14 angeordnet. Im verbleibenden Umfangs
bereich ist das Ende 13 wie bei den ersten beiden Ausführungen mit
der Verdickung 14 versehen. Es sind zwei Schlitze 15, 16 mit Querbohrungen
18, 19 an ihren Enden vorgesehen, die das Ende 13 in ins
gesamt vier Abschnitte 30, 31, 32, 33 unterteilen. Eine Erläuterung
der Funktion der Planfläche 25 und des Vorsprungs 26 erfolgt an Hand
von Fig. 10.
Bei sämtlichen Ausgestaltungen ist die Verdickung 14 in einer Richtung
parallel zur Längsachse 11 in der Welle 10 bogenförmig ausgebildet.
Diese bogenförmige Ausbildung ermöglicht eine definierte Kontaktflä
che beziehungsweise Kontaktlinie an der Verdickung 14.
Die Fig. 7 und 8 zeigen eine Darstellung der erfindungsgemäßen
Welle-Nabe-Verbindung vor dem Einsetzen des Endes 13 der Welle 10
in eine Ausnehmung 23 einer Nabe 22. Der Durchmesser d der Aus
nehmung 23 ist hierbei kleiner als der Durchmesser D der Verdickung
14. Beim Einsetzen des Endes 13 in die Ausnehmung 23 wird dieses
elastisch zusammengedrückt. Die Abschnitte 30, 31, 32, 33 werden
ähnlich Biegebalken verbogen. Auf Grund der Elastizität des Endes 13
drückt dann die Verdickung 14 gegen die Innenseite der Ausnehmung
23. Das übertragbare Drehmoment zwischen der Welle 10 und der Na
be 22 hängt dann von der Anpreßkraft und dem Reibungsbeiwert ab.
Solange das tatsächlich herrschende Drehmoment kleiner ist als das
maximal übertragbare Drehmoment, ist eine in Umfangsrichtung spiel
freie Verbindung zwischen der Welle 10 und der Nabe 22 gewährleis
tet.
Die Bogenform der Verdickung 14 wird hierbei derart gewählt, daß
auch bei einem Versatz Δ zwischen der Längsachse 11 der Welle 10
und der Längsachse 24 der Ausnehmung 23 ein zuverlässiges Einfüh
ren in die Ausnehmung 23 gewährleistet ist. Dies ist schematisch in
Fig. 8 dargestellt. Trotz des Versatzes Δ trifft die Umfangskante 28
der Ausnehmung 23 noch auf den bogenförmigen Bereich der Verdi
ckung 14. Hierdurch wird das Einführen des Endes 13 in die Ausneh
mung 23 wesentlich erleichtert. Weiter können eventuell vorhandene
Montage- oder Fertigungstoleranzen ausgeglichen werden. Auf Grund
der Elastizität des Endes 13 ist dennoch eine zuverlässige Verbindung
gewährleistet.
Fig. 9 zeigt eine schematische Darstellung einer erfindungsgemäßen
Welle-Nabe-Verbindung. Die Welle 10 ist mit ihrem Ende und in die
Ausnehmung 23 der Nabe 22 eingesetzt. Wegen des Durchmesserun
terschieds sind die Bereiche 30, 32 elastisch verformt. Die maximale
Verformung wird durch die Breite B und die Länge L der Schlitze 15,
16, 17 beschränkt.
Die dargestellte Welle-Nabe-Verbindung leistet innerhalb der Längsab
messungen der Ausnehmung 23 einen Ausgleich für einen Längenver
satz x. Das Ende 13 der Welle liegt hierbei stets nur mit der Verdi
ckung 14 an der Innenseite der Ausnehmung 23 an. Unabhängig von
dem tatsächlichen Längenversatz liegt daher stets dieselbe Berührflä
che an der Verdickung 14 vor. Die Verformung der Abschnitte 30, 32
ist daher unabhängig vom Längenversatz x.
In Fig. 9 ist weiter dargestellt, daß die erfindungsgemäße Welle-Nabe-
Verbindung auch einen Winkelversatz α zwischen der Längsachse 11
der Welle 10 und der Längsachse 24 der Ausnehmung 23 ermöglicht.
Auf Grund der bogenförmigen Ausbildung der Verdickung 14 kann die
Welle 11 in einem gewissen Winkelbereich gegenüber der Nabe 22
verschwenkt werden. Die genaue Bogenform der Verdickung 14 kann
hierbei vorab derart festgelegt werden, daß unabhängig von der Win
kelposition stets dieselbe Verformung des Endes 13 und damit stets
dieselbe Anpreßkraft vorliegen.
Fig. 10 zeigt einen Querschnitt durch eine zweite Ausgestaltung der
erfindungsgemäßen Welle-Nabe-Verbindung. Es wird hierbei eine Welle
10 mit einem Ende 13 verwendet, das die Planfläche 25 mit dem Vor
sprung 26 gemäß den Fig. 5 und 6 aufweist. Der Vorsprung 26
liegt hierbei an einer zugeordneten Planfläche 27 der Nabe 22 flächig
an. Durch diese flächige Anlage wird eine in Umfangsrichtung form
schlüssige Verbindung erreicht. Der erfindungsgemäß vorgesehene
Ausgleich des Längenversatzes x ist unverändert gewährleistet.
Auch der Vorsprung 26 ist bogenförmig in Richtung parallel zur Längs
achse 11 der Welle 10 ausgebildet. Es kann hierbei dieselbe Kontur
wie bei der Verdickung 14 oder eine hiervon abweichende Kontur ge
wählt werden. Auf Grund der bogenförmigen Ausbildung ist auch bei
der Welle-Nabe-Verbindung gemäß Fig. 10 der Ausgleich eines Win
kelversatzes α möglich. Die elastische Verformung des Wellenendes 13
ist auch bei dieser Ausgestaltung vorgesehen. Zur Vermeidung von
Wiederholungen wird auf oben stehende Erläuterungen verwiesen.
Die erfindungsgemäße Welle 10 mit ihrem elastisch verformbaren Ende
13 ermöglicht eine spielfreie Übertragung von Drehmomenten. Gleich
zeitig wird ein Toleranzausgleich sowohl in Längsrichtung als auch in
Radialrichtung gewährleistet. Die erfindungsgemäße Welle-Nabe-
Verbindung kann darüber hinaus einen Winkelversatz zwischen der
Welle 10 und der Nabe 22 ausgleichen.
Claims (14)
1. Welle zur Übertragung von Drehmomenten, wobei ein Ende (13)
der Welle (10) in eine Ausnehmung (23) einer Nabe (22) ein
setzbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß dieses Ende (13) eine
Verdickung (14) aufweist, die mit einem oder mehreren Schlitzen
(15, 16, 17) versehen ist.
2. Welle nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Verdi
ckung (14) in Richtung parallel zur Längsachse (11) der Welle
(10) bogenförmig ausgebildet ist.
3. Welle nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß
zwischen der Verdickung (14) und dem anderen Ende (12) der
Welle (10) ein Bereich (21) mit verringertem Durchmesser vorge
sehen ist.
4. Welle nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeich
net, daß sich die Schlitze (15, 16, 17) parallel zur Längsachse
(11) der Welle (10) erstrecken.
5. Welle nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeich
net, daß sich die Schlitze (15, 16, 17) über die Verdickung (14)
und gegebenenfalls durch den Bereich (21) mit verringertem
Durchmesser hindurch erstrecken.
6. Welle nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeich
net, daß am Ende jedes Schlitzes (15; 16; 17) eine Querbohrung
(18; 19; 20) vorgesehen ist.
7. Welle nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeich
net, daß zwei Schlitze (15, 16) vorgesehen sind, die sich über
den gesamten Durchmesser des Endes (13) mit der Verdickung
(14) erstrecken.
8. Welle nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeich
net, daß drei Schlitze (15, 16, 17) vorgesehen sind, die sich von
der Außenseite des Endes (13) mit der Verdickung (14) bis zur
Mitte der Welle (10) erstrecken.
9. Welle nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeich
net, daß die Schlitze (15, 16, 17) gleichmäßig über den Umfang
verteilt sind.
10. Welle nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeich
net, daß das Ende (13) eine Planfläche (25) mit einem Vorsprung
(26) aufweist.
11. Welle nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß sich der
Vorsprung (26) über die gesamte Breite der Planfläche (25) er
streckt.
12. Welle nach Anspruch 10 oder 11, dadurch gekennzeichnet, daß
der Vorsprung (26) in Richtung parallel zur Längsachse (11) der
Weile (10) bogenförmig ausgebildet ist.
13. Welle-Nabe-Verbindung, insbesondere unter Verwendung einer
Welle (10) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei
ein Ende (13) der Welle (10) in eine Ausnehmung (23) der Nabe
(22) eingesetzt ist, dadurch gekennzeichnet, daß das Ende (13)
elastisch verformbar ist und in unbelastetem Zustand einen
Durchmesser (D) aufweist, der größer ist als der Durchmesser
(d) der Ausnehmung (23).
14. Welle-Nabe-Verbindung nach Anspruch 13, dadurch gekenn
zeichnet, daß das Ende (13) zur Verdrehsicherung einen Vor
sprung (26) aufweist, der sich über die gesamte Breite des En
des (13) erstreckt und an einer zugeordneten Planfläche (27) der
Nabe (22) anliegt.
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| WO2002036976A2 (de) | 2002-05-10 |
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