DE10053750A1 - Verfahren und Vorrichtung zur überlastungsfreien Ansteuerung eines Aktuators - Google Patents
Verfahren und Vorrichtung zur überlastungsfreien Ansteuerung eines AktuatorsInfo
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Abstract
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur überlastfreien Ansteuerung eines Aktuators, bei dem bei jedem Auftreten eines Aktivierungs-Anforderungssignals (S¶A¶) ein Aktivierungszähler inkrementiert bzw. dekrementiert wird, bei dem abhängig von jedem Auftreten eines Aktivierungs-Anforderungssignals (S¶A¶) ein Ansteuersignal (S¶T¶) für den Aktuator (3) erzeugt wird, wenn der Zählerstand (n) des Aktivierungszählers kleiner bzw. größer ist als ein vorgegebener maximaler bzw. minimaler Zählerstand, bei dem der Zählerstand (n) jeweils dekrementiert bzw. inkrementiert wird, wenn die Zeit seit dem zuletzt erfolgten Erzeugen eines Ansteuersignals (S¶ACT¶) oder seit dem Deaktivieren des Ansteuersignals größer oder gleich ist als eine vorgegebene oder vorgebbare Intervallzeit (T¶I¶) oder wenn die Zeit seit dem zuletzt erfolgenten Dekrementieren des Aktivierungszählers größer oder gleich ist als die Intervallzeit (T¶I¶).
Description
Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Vorrichtung zur
überlastungsfreien Ansteuerung eines Aktuators, beispielswei
se eines Elektromotors für die Folding-(Anklapp-)Funktion
von Außenspiegeln eines Kraftfahrzeugs.
Bei der Ansteuerung von Aktuatoren besteht häufig das Prob
lem, den Aktuator vor Überlastung zu schützen. Denn Aktuato
ren werden aus Kostengründen meist nicht für einen Dauerbe
trieb ausgelegt. Wird der Aktuator so häufig angesteuert,
dass die tatsächliche, vom Aktuator erbrachte mittlere Leis
tung für längere Zeit größer ist, als dessen Nennleistung
(für Dauerbetrieb), so besteht die Gefahr der Zerstörung des
Aktuators. Die Zerstörungsgefahr ist dabei um so größer, je
stärker der Aktuator unterdimensioniert wurde.
Zur überlastfreien Ansteuerung eines Aktuators ist es im
Stand der Technik bekannt, die Temperatur oder die tatsäch
lich vom Aktuator erbrachte Leistung zu überwachen und den
Aktuator abzuschalten, sobald die zulässige Leistung oder zu
lässige Maximaltemperatur des Aktuators überschritten wird.
Hierfür sind jedoch Leistungs- oder Temperatursensoren erfor
derlich. Entsprechende Vorrichtungen zur überlastfreien An
steuerung eines Aktuators sind daher in ihrer Realisierung
häufig zu aufwändig.
Es ist des Weiteren bekannt, auf Sensoren zur Leistungs- oder
Temperaturüberwachung eines Aktuators zu verzichten und le
diglich die Anzahl der Aktivierungen, gerechnet ab einer ers
ten Aktivierung zu zählen und nach Erreichen einer vorgegebe
nen maximalen Anzahl von Aktivierungen eine vorgegebene Pau
senzeit zwingend einzuhalten. Nachteilig bei diesem Verfahren
ist, dass der Aktuator so (leistungs-)stark dimensioniert
werden muss, dass die mögliche maximale Anzahl von Aktivie
rungen auch dann durchgeführt werden kann, wenn zwischen den
einzelnen Aktivierungen keinerlei Pause eingehalten wird. Die
Pausenzeit muss ebenfalls für diesen worst-case auf einen
ausreichend großen Wert festgelegt werden. Die Pausenzeit
wird unabhängig davon eingehalten, mit welchen Pausen der Ak
tuator angesteuert wird.
Weiterhin ist es bekannt, dass der Aktuator nach einer fest
vorgegebenen Zeit, gerechnet ab einer ersten Aktivierung, für
eine bestimmte feste Pausenzeit deaktiviert wird. Auch hier
muss jedoch der Aktuator so dimensioniert sein, dass er in
nerhalb der fest vorgegebenen Zeit laufend, d. h. ohne zwi
schenzeitliche Pause, aktiviert werden kann. Die Pausenzeit
wird auch dann eingehalten, wenn der Aktuator lediglich ein
einziges Mal angesteuert wurde.
Ausgehend von diesem Stand der Technik liegt der Erfindung
die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren zur überlastfreien An
steuerung eines Aktuators zu schaffen, welches auf einfache
Weise und mit geringem Aufwand, insbesondere ohne zusätzliche
Sensoren für den Aktuator, realisierbar ist und bei dem ein
unnötiges Deaktivieren des Aktuator für unnötig lange Zeit
möglichst vermieden wird. Des Weiteren liegt der Erfindung
die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung zur Durchführung des
Verfahrens zu schaffen.
Die Erfindung löst diese Aufgabe mit den Merkmalen der Pa
tentansprüche 1 und 2 bzw. 8 und 9.
Erfindungsgemäß wird bei jedem Auftreten eines Aktivierungs-
Anforderungssignals ein Ansteuersignal für den Aktuator nur
dann erzeugt, wenn der Zählerstand des Aktivierungszählers
kleiner ist als ein vorgegebener maximaler Zählerstand (oder
kleiner oder gleich einem vorgegebenen maximalen Zählerstand
ist).
Der Aktuator muss demzufolge so dimensioniert sein, dass er
ohne Zwischenpause so oft hintereinander aktiviert werden
kann, wie dies dem maximal möglichen Zählerstand entspricht.
Der Zählerstand wird jeweils dekrementiert, wenn die Zeit
seit dem zuletzt erfolgten Erzeugen (oder Beenden) eines
Antsteuerungssignals (welches zu einem inkrementieren des Ak
tivierungszählers führt) größer ist (bzw. größer oder gleich
ist) als eine vorgegebene oder vorgebbare Intervallzeit oder
wenn die Zeit seit dem zuletzt erfolgten Dekrementieren des
Aktivierungszählers größer ist (oder größer oder gleich ist)
als die Intervallzeit. Die Intervallzeit ist dabei zumindest
größer zu wählen als die maximal mögliche Aktivierungszeit
des Aktuators, wenn die Intervallzeit im wesentlichen ab dem
Beginn des Aktivierungs-Anforderungssignal bzw. dem Ansteuer
signal gerechnet wird. Andernfalls entfällt diese Bedingung.
Bei vielen Anwendungen wird davon ausgegangen werden können,
dass die Aktivierungszeit des Aktuators zumindest innerhalb
eines relativ engen vorgegebenen zeitlichen Bereich liegt.
Beispielsweise wird das Anklappen eines Außenspiegels bzw.
Ausklappen eines Außenspiegel im wesentlichen immer dieselbe
Zeit benötigen. Die Intervallzeit kann daher ohne wesentli
chen Nachteil mit dem Aktivierungs-Anforderungssignal bzw.
dem Ansteuersignal beginnen.
Mit dem erfindungsgemäßen Verfahren wird erreicht, dass bei
mehreren aufeinanderfolgenden Aktivierungen des Aktuators in
zeitlichen Abständen kleiner als die vorgegebene Intervall
zeit der Aktivierungszähler ohne jede Dekrementierung bis zum
maximalen Wert hochgezählt wird und nach Erreichen des maxi
malen Werts weitere Ansteuersignale für den Aktuator infolge
weiterer Aktivierungs-Anforderungssignale unterdrückt werden.
Gehen Aktivierungs-Anforderungssignale in größeren zeitlichen
Abständen als die Intervallzeit ein, so wird der Aktivie
rungszähler einmal oder mehrere Male dekrementiert (maximal
bis zum Wert Null).
Dieses Verfahren reagiert daher sehr flexibel auf die Häufig
keit des Auftretens von Aktivierungs-Anforderungssignalen und
deren zeitlichen Abständen. Unnötige Pausenzeiten treten
nicht auf. Der Aktuator wird dennoch sicher vor Überlastung
geschützt.
Nach einer Ausgestaltung der Erfindung kann das Erzeugen ei
nes Ansteuerungssignals für den Aktuator nach dem Erreichen
des maximalen Zählerstands für eine fest vorgegebene oder
vorgebbare Pausenzeit unterdrückt werden.
In einer anderen Ausgestaltung der Erfindung wird das Erzeu
gen eines Ansteuersignals für den Aktuator nach dem Erreichen
des maximalen Zählerstands so lange verhindert, bis der Zäh
lerstand des Aktivierungszählers kleiner oder gleich einem
vorgegebenen oder vorgebbaren Wert ist. Beispielsweise kann
das Erzeugen eines Ansteuersignals erst dann wieder zugelas
sen werden, wenn der Wert des Aktivierungszählers bis auf
Null dekrementiert würde.
Nach einer Ausgestaltung der Erfindung wird die Intervallzeit
so gewählt, dass die mittlere Leistung des Aktuators bei ei
ner periodischen Ansteuerung mit einer der Intervallzeit ent
sprechenden Periode [(Intervallzeit gerechnet ab Beginn des
Ansteuersignals) bzw. bei einer periodischen Ansteuerung mit
einer der maximalen Dauer des Ansteuersignals zuzüglich der
Intervallzeit entsprechenden Periode (Intervallzeit gerechnet
ab Ende des Ansteuersignals)] im Wesentlichen der maximal zu
lässigen mittleren Leistung entspricht. Dies ist erforder
lich, um eine Überlastung des Aktuators in demjenigen statio
nären Zustand zu verhindern, in dem jeweils der Aktivierungs
zähler durch ein Aktivierungs-Anforderungssignal (und ein Er
zeugen eines Ansteuersignals für den Aktuator) inkrementiert
und sofort nach Ablauf der Intervallzeit und einem entspre
chenden dekrementieren des Aktivierungszählers erneut ein Ak
tivierungs-Anforderungssignal eingeht.
Die erfindungsgemäße Vorrichtung umfasst eine Zählereinheit,
welche den Aktivierungszähler bildet, und eine Zähler-
/Timereinheit, welche in im Wesentlichen periodischen Abstän
den ein Signal zur Dekrementierung der Zählereinheit erzeugt.
Die Zähler-/Timereinheit kann einen rücksetzbaren oder pro
grammierbaren Zähler aufweisen, wobei der Zählerstand bei je
dem Auftreten eines Aktivierungs-Anforderungssignals auf ei
nen vorgegebenen oder vorgebbaren Zählerstand gesetzt wird.
Auf diese Weise wird erreicht, dass die Intervallzeit jeweils
mit dem Eintreffen eines Aktivierungs-Anforderungssignals für
den Aktuator beginnt.
Dies ist jedoch nicht zwingend erforderlich. Vielmehr kann
die Zähler-/Timereinheit die Dekrementier-Signale auch nicht
synchron mit den Aktivierungs-Anforderungssignalen erzeugen.
In diesem Fall muss jedoch ein Signal zur Dekrementierung des
Aktivierungszählers während der tatsächlichen Aktivierungs
zeit des Aktuators unterdrückt werden.
Wie bereits vorstehend erläutert ist es möglich, den Start
punkt der Intervallzeit sowohl auf den Beginn als auch auf
das Ende eines Ansteuersignals für den Aktuator zu legen. Be
trägt die Pause zwischen zwei aufeinanderfolgenden Aktivie
rungs-Anforderungssignalen das mehrfache der Intervallzeit,
so wird mit jedem Ende der vorhergehenden Intervallzeit der
Beginn einer neuen Intervallzeit definiert. Dabei wird mit
jedem Ende einer Intervallzeit der Aktivierungszähler dekre
mentiert.
Das Verfahren nach der Erfindung kann auf einfache Weise mit
tels einer üblichen Mikroprozessorschaltung oder einem Mikro
kontroller in Verbindung mit einem das Verfahren realisieren
den Programm realisiert werden.
Eine erfindungsgemäße Vorrichtung kann die erforderliche Ak
tivierungs-Zählereinheit und eine Zähler-/Timereinheit als
Hardware aufweisen. Diese Einheiten lassen sich jedoch eben
falls in Verbindung mit üblichen Mikroprozessorschaltungen o
der Mikrokontrollern als Software realisieren.
Anstelle eines Inkrementierens des Aktivierungszählers bei
Auftreten eines Aktivierungs-Anforderungssignals und einem
Dekrementieren des Zählers in längeren Pausen kann selbstver
ständlich auch ein Dekrementieren des Aktivierungszählers
durch Aktivierungs-Anforderungssignale erfolgen. In diesem
Fall wird der Zähler in längeren Pausen in entsprechender
Weise inkrementiert.
Weitere Ausführungsformen der Erfindung ergeben sich aus den
Unteransprüchen.
Die Erfindung wird nachfolgend anhand eines in der Zeichnung
dargestellten Ausführungsbeispiels näher erläutert. In der
Zeichnung zeigen:
Fig. 1 ein schematisches Blockdiagramm einer Vorrichtung zur
überlastungsfreien Ansteuerung eines Aktuators und
Fig. 2 die schematische Darstellung zeitlicher Diagramme
mehrerer Signale der Vorrichtung in Fig. 1.
Die in Fig. 1 dargestellte Vorrichtung 1 zur überlastfreien
Ansteuerung eines Aktuators 3 umfasst eine Auswerte- und
Steuereinheit 5 sowie eine Aktivierungs-Zählereinheit 7 und
eine Zähler-/Timereinheit 9.
Der Auswerte- und Steuereinheit 5, der Aktivierungs-
Zählereinheit 7 und der Zähler-/Timereinheit 9 ist jeweils
ein Aktivierungs-Anforderungssignal SA zugeführt, welches im
dargestellten Ausführungsbeispiel von einem Taster 11 erzeugt
werden kann. Bei Betätigen des Tasters 11 wird, wie in Fig. 2
dargestellt, ein kurzer rechteckförmiger Impuls erzeugt. Die
Dauer des Impulses kann von der Betätigungszeit des Tasters
11 abhängen. In einer nicht dargestellten Ausführungsform
kann der Taster 11 einen Impulsformer beinhalten, der dafür
sorgt, dass bei einer Betätigung des Tasters jeweils ein Im
puls konstanter zeitlicher Dauer erzeugt wird, um ein unge
wolltes Retriggern zu vermeiden.
Die Auswerte- und Steuereinheit 5 ist so ausgebildet, dass
ein Ansteuersignal SACT für den Aktuator 3 in Abhängigkeit vom
Anliegen eines Aktivierungs-Anforderungssignals SA nur dann
erzeugt wird, wenn der Ausgang der Aktivierungs-Zählereinheit
7 einen Zählerstand n signalisiert, der kleiner ist als ein
vorgegebener maximaler Zählertand nmax. Hierzu kann die Zäh
lereinheit 7 so ausgebildet sein, dass über die Verbindung
zwischen der Zählereinheit 7 und der Auswerte- und Steuerein
heit 5 die Information übermittelt wird, ob jeweils der maxi
male Zählerstand nmax erreicht ist. Beispielsweise kann die
Auswerte- und Steuereinheit 5 bei jedem Eintreffen eines Im
pulses des Aktivierungs-Anforderungssignals SA die Aktivie
rungs-Zählereinheit 7 abfragen, ob der maximale Zählertand
nmax erreicht ist. Selbstverständlich kann die Zählereinheit 7
auch ein Signal erzeugen, das das Vorhandensein eines maxima
len Zählerstands nmax so lange signalisiert, wie dieser maxi
male Zählerstand vorhanden ist.
Die Zählereinheit 7 kann jedoch auch als einfacher mit dem
Signal SA getakteter Zähler ausgebildet sein, dessen Zähler
stand jeweils an die Auswerte- und Steuereinheit übermittelt
oder von dieser abgefragt wird. In diesem Fall führt die Aus
werte-Steuereinheit 5 selbst den Vergleich durch, ob der ak
tuelle Zählerstand n kleiner ist als der maximale Zählerstand
nmax und erzeugt nur in diesem Fall ein Ansteuersignal SACT für
den Aktuator 3.
Die Aktivierungs-Zählereinheit 7 umfasst somit in jedem Fall
einen nicht näher dargestellten internen Aktivierungszähler,
der jeweils mit jedem Impuls des Aktivierungs-
Anforderungssignals SA inkrementiert wird.
Ohne das Vorhandensein der Zähler-/Timereinheit 9 würde die
Auswerte- und Steuereinheit 5 im dargestellten Ausführungs
beispiel, bei dem nmax = 4 gewählt wurde, somit maximal auf
drei Impulse des Anforderungssignals SA hin jeweils ein An
steuersignal SACT für den Aktuator 3 erzeugen. Dabei wird im
Rahmen der vorliegenden Erfindung davon ausgegangen, dass das
Ansteuersignal SACT von der Auswerte- und Steuereinheit 5 je
weils so lange erzeugt wird, bis der Aktuator 3 die von ihm
zu bewältigende Funktion vollständig ausgeführt hat. Dabei
ist es nicht zwingend erforderlich, dass das Ansteuersignal
SACT jeweils gleich lang ist.
Es sei darauf hingewiesen, dass das Ansteuersignal SACT auch
als retriggerbares Signal erzeugt werden kann, d. h., trifft
vor Beenden der zeitlichen Dauer eines bereits erzeugten An
steuersignals ein weiterer Impuls des Aktivierungs-
Anforderungssignals SA ein, wird ein neues Ansteuersignal mit
der gewünschten zeitlichen Dauer erzeugt. Auch in diesem Fall
wird die Zählereinheit 7 inkrementiert.
Stellt die Auswerte- und Steuereinheit 5 fest, dass der vor
gegebene maximale Zählerstand nmax der Aktivierungs-
Zählereinheit 7 erreicht wurde, so wird bei weiteren Impulsen
des Aktivierungs-Anforderungssignals SA kein Ansteuersignal
SACT mehr erzeugt.
Die Zähler-/Timereinheit 9 ist so ausgebildet, dass diese an
ihrem mit der Aktivierungs-Zählereinheit 7 verbundenen Aus
gang (in Pausen zwischen zwei Aktivierungs-
Anforderungssignalen) eine periodische Impulsfolge erzeugt,
wobei die Periodendauer der Impulsfolge größer ist, als die
maximale zeitliche Dauer eines von der Auswerte- und Steuer
einheit 5 erzeugten Ansteuersignals SACT und die Intervallzeit
mit dem Startzeitpunkt des Aktivierungs-Anforderungssignals
bzw. des Ansteuersignals beginnt.
Bei dem in Fig. 1 dargestellten Ausführungsbeispiel der Er
findung werden der Zähler-/Timereinheit 9 auch die Impulse
des Aktivierungs-Anforderungssignals SA zugeführt, wobei je
der Impuls des Signals SA ein Rücksetzen der Zähler-
/Timereinheit auslöst. Die Zähler-/Timereinheit kann hierzu
als mit einem konstanten Takt beaufschlagter Zähler ausgebil
det sein, der mit jedem Impuls des Signals SA auf den Wert
Null oder einen anderen vorbestimmten Wert gesetzt wird. Das
Ausgangssignal kann dann durch das Überlauf-Signal des Zäh
lers realisiert werden, so dass nach dem Rücksetzen der Zäh
ler-/Timereinheit 9 durch einen Impuls des Signals SA erst
mals ein Impuls des der Aktivierungs-Zählereinheit 7 zuge
führten Intervallsignals ST erzeugt wird, wenn der Zähler der
Zähler-/Timereinheit 9 seinen maximalen Wert erreicht hat und
ein dementsprechend ein Überlaufsignal in Form eines Impulses
des Signals ST erzeugt. Anschließend beginnt der Zähler der
Zähler-/Timereinheit 9 wieder von seinem minimalen Wert an
aufwärts zu zählen und erzeugt weitere Impulse des Signals ST
wenn jeweils erneut ein Überlauf erreicht ist. Ein periodi
sches Intervallsignal ST wird daher so lange erzeugt, bis ein
erneuter Impuls des Aktivierungs-Anforderungssignals SA ein
Rücksetzen der Zähler-/Timereinheit 9 auslöst.
Selbstverständlich kann die Zähler-/Timereinheit 9 jedoch
auch auf andere Weise als durch einen getakteten Zähler rea
lisiert werden.
Das Ausgangssignal ST der Zähler-/Timereinheit 9 ist einem
Dekrementiereingang der Aktivierungs-Zählereinheit 7 zuge
führt. Auf diese Weise wird erreicht, dass jeder Impuls des
Signals SA den aktuellen Zählerstand n der Zählereinheit 7
inkrementiert (beispielsweise um den Wert 1, d. h., n → n + 1)
und jeder Impuls des Signals ST den aktuellen Zählerstand n
der Zählereinheit 7 dekrementiert (beispielsweise um 1, d. h.,
n → n - 1).
Auf diese Weise wird der Tatsache Rechnung getragen, das län
gere Pausen zwischen zwei Impulsen des Aktivierungs-
Anforderungssignals SA eine Erholung des Aktuators nach einer
oder mehrerer zuvor erfolgter Aktivierungen bewirken.
Nachfolgend wird die Funktion der in Fig. 1 dargestellten
Vorrichtung anhand der Signale in Fig. 2 näher erläutert:
Zu einem bestimmten Zeitpunkt, beispielsweise beim Einschal ten der gesamten Vorrichtung 1 erzeugt die Auswerte- und Steuereinheit 5 zunächst ein Reset-Signal für die Aktivie rungs-Zählereinheit 7 und die Zähler-/Timereinheit 9, um für diese Einheiten einen definierten Ausgangszustand herzustel len.
Zu einem bestimmten Zeitpunkt, beispielsweise beim Einschal ten der gesamten Vorrichtung 1 erzeugt die Auswerte- und Steuereinheit 5 zunächst ein Reset-Signal für die Aktivie rungs-Zählereinheit 7 und die Zähler-/Timereinheit 9, um für diese Einheiten einen definierten Ausgangszustand herzustel len.
Wird mittels des Tasters 11 zu einem Zeitpunkt t0 ein erster
Impuls des Aktivierungs-Anforderungssignals SA erzeugt, so
wird der aktuelle Zählerstand der Zählereinheit 7 vom Aus
gangszustand (in diesem Fall ist dies der Zählerstand in
gleich Null) auf den Wert n = 1 inkrementiert. Gleichzeitig
wird die Zähler-/Timereinheit 9 zurückgesetzt. Hierzu wird
bei dem in Fig. 2 dargestellten Signal ST davon ausgegangen,
dass ein interner Zähler der Zähler-/Timereinheit 9 auf den
Wert Null gesetzt wird. Der aktuelle Zählerstand des internen
Zählers der Zähler-/Timereinheit 9 ist in Fig. 2 als Signal
SZ gestrichelt eingezeichnet.
Die in Fig. 2 dargestellte Situation zeigt, dass zum Zeit
punkt t1 ein weiterer Impuls des Aktivierungs-
Anforderungssignals SA mittels des Tasters 11 erzeugt wird,
bevor der aktuelle Zählerstand des internen Zählers der Zäh
ler-/Timereinheit 9 seinen maximalen Wert erreicht und ein Ü
berlaufsignal erzeugt wird. Dieser zweite Impuls des Signals
SA führt somit zu einem weiteren Inkrementieren der Zähler
einheit 7 auf den Wert n = 2. Gleichzeitig wird wiederum der
interne Zähler der Zähler-/Timereinheit 9 auf den Wert Null
zurückgesetzt.
Es ist daher leicht einzusehen, dass beim Fortsetzen des Er
zeugens von Impulsen des Signals SA jeweils zu Zeitpunkten,
zu dem die Zähler-/Timereinheit noch keinen Überlaufimpuls
erzeugt hat, die Zählereinheit 7 so lange inkrementiert wird,
bis der Zählerstand nmax erreicht ist. Sobald der Zählerstand
nmax erreicht ist, erzeugt die Auswerte- und Steuereinheit 5
trotz des Vorliegens eines Impulses des Aktivierungs-
Anforderungssignals SA kein Ansteuersignal SACT mehr.
Bei der in Fig. 2 dargestellten Vorgehensweise, bei der die
Intervallzeit TI, d. h. die Periodendauer des periodisch er
zeugten Signals ST, mit dem Beginn (mit der steigenden Flan
ke) des Aktivierungs-Anforderungssignals SA beginnt, ist es,
ohne das Vorsehen weiterer Maßnahmen, zwingend erforderlich,
die Intervallzeit TI größer als die maximale Dauer eines Im
pulses des Ansteuersignals SACT zu wählen. Soll die Intervall
zeit bei dieser Ausführungsform dennoch kleiner gewählt wer
den als die maximale Dauer einer Aktivierung des Aktuators 3,
so muss verhindert werden, dass ein Dekrementiersignal am
Ausgang der Zähler-/Timereinheit 9 erzeugt wird, so lange ein
Ansteuersignal erzeugt wird. Dies kann auf einfache Weise
durch entsprechende logische Gatter erreicht werden, welche
das Ansteuersignal SACT und das Intervallsignal ST verknüpfen.
Es ist jedoch selbstverständlich ebenfalls möglich, ein Rück
setzen der Zähler-/Timereinheit 9 nicht mittels des Signals
SA, sondern mit dem Ende (beispielsweise der fallenden Flan
ke) des zuletzt erzeugten Ansteuersignals SACT vorzunehmen und
dafür zu sorgen, dass während des Erzeugens eines Ansteuer
signals kein Dekrementier-Signal zur Zähler-/Timereinheit 9
gelangt. Dies kann wiederum durch eine Logikschaltung er
reicht werden, die das Ansteuersignal SACT und das Signal ST
verknüpft. Hierdurch wird erreicht, dass eine periodische Im
pulsfolge am Ausgang der Zähler-/Timereinheit 9 nur in den
Pausen zwischen zwei aufeinanderfolgenden Impulsen des Akti
vierungs-Anforderungssignals SA erzeugt wird.
Es wäre des Weiteren möglich, eine Zähler-/Timereinheit in
Form eines einfachen Oszillators auszubilden, der ein perio
disches, beispielsweise rechteckförmiges Signal erzeugt, ohne
dass eine Synchronisation des Ausgangssignals der Zähler-
/Timereinheit 9 mit dem Aktivierungs-Anforderungssignal SA o
der dem Ansteuersignal SACT erfolgt. Auch in diesem Fall muss
dafür gesorgt werden, dass der Dekrementiereingang der Zäh
lereinheit 7 nur dann mit entsprechenden Impulsen des Signals
ST beaufschlagt wird, wenn nicht gleichzeitig ein Ansteuer
signal SACT erzeugt wird. Dies kann jedoch ebenfalls mit ein
fachen Gatterschaltungen erfolgen.
Ist der maximale Zählerstand nmax erreicht, so unterdrückt die
Auswerte- und Steuereinheit 5 das Erzeugen eines Ansteuersig
nals ST. Hierzu kann der Auswerte- und Steuereinheit 5 eine
vorgegebene Pausenzeit TP bekannt sein oder von dieser, bei
spielsweise aus der Historie der zeitlichen Erzeugung von An
steuersignalen für den Aktuator 3, ermittelt werden, wobei
während der gesamten Pausenzeit die Erzeugung eines Ansteuer
signals unabhängig vom möglichen Vorliegen eines Aktivie
rungs-Anforderungssignals SA unterdrückt wird. Die Pausenzeit
kann beispielsweise mit dem Beginn desjenigen Impulses des
Aktivierungs-Anforderungssignals SA beginnen, mit dem die
Zählereinheit 7 auf den maximalen Wert n = nmax inkrementiert
wird.
Nach einer anderen Ausführungsform kann anstelle einer fest
vorgegebenen Pausenzeit PT das Erzeugen eines Aktivierungs
signals nach dem Erreichen des maximalen Zählerstands nmax so
lange unterdrückt werden, bis durch das Erzeugen eines perio
dischen Intervallsignals ST durch die Zähler-/Timereinheit 9
die Zählereinheit 7 auf einen fest vorgegebenen oder von der
Auswerte- und Steuereinheit abhängig von der Historie ermit
telbaren Zählerstand dekrementiert wurde.
Die erfindungsgemäße Vorrichtung bzw. das diese zugrundelie
gende Verfahren weist den Vorteil auf, dass diese mit lediglich
zwei Parametern, nämlich dem maximalen Zählerstand nmax
der Zählereinheit 7 und der Periodendauer TI des von der Zäh
ler-/Timereinheit 9 erzeugten Signals ST an aktuelle Erfor
dernisse, insbesondere die gegebene Nennleistung des Aktua
tors 3, den Grad dessen Unterdimensionierung und die Dauer
einer Aktivierung des Aktuators 3 angepasst werden kann. Un
nötige Reaktivierungszeiten des Aktuators 3 werden vermieden.
Die Vorrichtung ist auf einfache Weise mittels einer üblichen
Mikroprozessorschaltung realisierbar, wobei auch die Aktivie
rungs-Zählereinheit 7 und die Zähler-/Timereinheit 9, ebenso
wie die Auswerte- und Steuereinheit 5 in Form einer üblichen
Mikroprozessorschaltung mit einem zugehörigen Programm reali
sierbar sind.
Anstelle des vorstehend beschriebenen Inkrementierens der Ak
tivierungs-Zählereinheit 7 mit jedem auftreten eines Aktivie
rungs-Anforderungssignals kann selbstverständlich auch ein
Dekrementieren erfolgen. In diesem Fall muss dann in den
(ausreichend langen) Pausen ein Inkrementieren der Zählerein
heit 7 erfolgen. An die Stelle des maximalen Zählerstands nmax
tritt dann ein minimaler Zählerstand nmin. In beiden Fällen
kann sich der Zählerstand zwischen einem minimalen und maxi
malen Grenzwert bewegen, wobei der minimale Zählerstand im
einfachsten Fall gleich Null ist.
Claims (12)
1. Verfahren zur überlastfreien Ansteuerung eines Aktuators,
dadurch gekennzeichnet,
- a) dass bei jedem Auftreten eines Aktivierungs- Anforderungssignals (SA), ein Aktivierungszähler in krementiert wird,
- b) dass abhängig von jedem Auftreten eines Aktivierungs- Anforderungssignals (SA), ein Ansteuersignal (ST), für den Aktuator (3) erzeugt wird, wenn der Zähler stand (n) des Aktivierungszählers kleiner ist oder kleiner oder gleich ist als ein vorgegebener maxima ler Zählerstand (nmax),
- c) dass der Zählerstand (n) jeweils dekrementiert wird, wenn die Zeit seit dem zuletzt erfolgten Erzeugen ei nes Ansteuersignals (SACT) oder seit dem Deaktivieren des Ansteuersignals größer ist oder größer oder gleich ist als eine vorgegebene oder vorgebbare In tervallzeit (TI) oder wenn die Zeit seit dem zuletzt erfolgten Dekrementieren des Aktivierungszählers grö ßer ist oder größer oder gleich ist als die Inter vallzeit (TI).
2. Verfahren zur überlastfreien Ansteuerung eines Aktuators,
dadurch gekennzeichnet,
- a) dass bei jedem Auftreten eines Aktivierungs- Anforderungssignals (SA), ein Aktivierungszähler dekrementiert wird,
- b) dass abhängig von jedem Auftreten eines Aktivierungs- Anforderungssignals (SA), ein Ansteuersignal (ST), für den Aktuator (3) erzeugt wird, wenn der Zählerstand (n) des Aktivierungszählers größer ist oder größer oder gleich ist als ein vorgegebener minimaler Zählerstand (nmin).
- c) dass der Zählerstand (n) jeweils inkrementiert wird, wenn die Zeit seit dem zuletzt erfolgten Erzeugen ei nes Ansteuersignals (SACT) oder seit dem Deaktivieren des Ansteuersignals größer ist oder größer oder gleich ist als eine vorgegebene oder vorgebbare In tervallzeit (TI) oder wenn die Zeit seit dem zuletzt erfolgten Inkrementieren des Aktivierungszählers grö ßer ist oder größer oder gleich ist als die Inter vallzeit (TI).
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet,
dass nach dem Erreichen des maximalen Zählerstands (nmax)
oder des minimalen Zählerstands (nmin) das Erzeugen eines
Ansteuersignals (SACT) für eine vorgegebene oder vorgebba
re Pausenzeit (TP) verhindert wird.
4. Verfahren nach Anspruch 3, insoweit dieser auf Anspruch 1
rückbezogen ist, dadurch gekennzeichnet, dass nach dem
Erreichen des maximalen Zählerstands (nmax) das Erzeugen
eines Ansteuersignals (SACT) so lange verhindert wird, bis
der Zählerstand (n) des Aktivierungszählers kleiner oder
gleich einem vorgegebenen oder vorgebbaren Wert (nab)
ist.
5. Verfahren nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass
der vorgegebene oder vorgebbare Wert (nab) gleich Null
ist.
6. Verfahren nach Anspruch 3, insoweit dieser auf Anspruch 2
rückbezogen ist, dadurch gekennzeichnet, dass nach dem
Erreichen des minimalen Zählerstands (nmin) das Erzeugen
eines Ansteuersignals (SACT) so lange verhindert wird, bis
der Zählerstand (n) des Aktivierungszählers größer oder
gleich einem vorgegebenen oder vorgebbaren Wert (nab)
ist.
7. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, da
durch gekennzeichnet, dass die Intervallzeit (TI) so ge
wählt wird, dem die mittlere Leistung des Aktuators (3)
bei einer periodischen Ansteuerung mit der Periode (TI)
im Wesentlichen der maximal zulässigen mittleren Leistung
entspricht.
8. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach einem
der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
- a) dass das Aktivierungs-Anforderungssignal (SA) einem Inkrementiereingang einer Aktivierungs-Zählereinheit (7) zugeführt ist, wobei der Zählerstand (n) der Zäh lereinheit (7) bei Auftreten eines Aktivierungs- Anforderungssignals (SACT) jeweils inkrementiert wird,
- b) dass das im Wesentlichen periodische Ausgangssignal (ST) einer Zähler-/Timereinheit in Pausen des Akti vierungs-Anforderungssignals oder des Ansteuersignals (SACT) einem Dekrementiereingang der Zählereinheit (7) zugeführt ist, wobei die Periodendauer (TI) des Aus gangssignals (ST), der Zähler-/Timereinheit (9) vor gegeben oder vorgebbar ist, und
- c) dass eine Auswerte- und Steuereinheit (5) vorgesehen ist, deren Ansteuerausgang mit dem Eingang eines Ak tuators (3) verbunden und der das Aktivierungs- Anforderungssignal (SA) zugeführt ist und welche mit der Zählereinheit (7) verbunden ist,
- d) wobei die Auswerte- und Steuereinheit (5) bei Anlie gen eines Aktivierungs-Anforderungssignals (SA) nur dann ein Ansteuersignal (SACT) für den Aktuator (3) erzeugt, wenn der Zählerstand (n) der Zählereinheit (7) kleiner ist als ein vorgegebener oder vorgebbarer maximaler Zählerstand (nmax) oder kleiner oder gleich einem vorgegebenen oder vorgebbaren maximalen Zähler stand (nmax) ist.
9. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach einem
der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet,
- a) dass das Aktivierungs-Anforderungssignal (SA) einem Dekrementiereingang einer Aktivierungs-Zählereinheit (7) zugeführt ist, wobei der Zählerstand (n) der Zäh lereinheit (7) bei Auftreten eines Aktivierungs- Anforderungssignals (SACT) jeweils dekrementiert wird,
- b) dass das im Wesentlichen periodische Ausgangssignal (ST) einer Zähler-/Timereinheit in Pausen des Akti vierungs-Anforderungssignals oder des Ansteuersignals (SACT) einem Inkrementiereingang der Zählereinheit (7) zugeführt ist, wobei die Periodendauer (TI) des Aus gangssignals (ST), der Zähler-/Timereinheit (9) vor gegeben oder vorgebbar ist, und
- c) dass eine Auswerte- und Steuereinheit (5) vorgesehen ist, deren Ansteuerausgang mit dem Eingang eines Ak tuators (3) verbunden und der das Aktivierungs- Anforderungssignal (SA) zugeführt ist und welche mit der Zählereinheit (7) verbunden ist,
- d) wobei die Auswerte- und Steuereinheit (5) bei Anlie gen eines Aktivierungs-Anforderungssignals (SA) nur dann ein Ansteuersignal (SACT) für den Aktuator (3) erzeugt, wenn der Zählerstand (n) der Zählereinheit (7) größer ist als ein vorgegebener oder vorgebbarer minimaler Zählerstand (nmin) oder größer oder gleich einem vorgegebenen oder vorgebbaren maximalen Zähler stand (nmax) ist.
10. Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass
die Zähler-/Timereinheit (9) einen rücksetzbaren oder
programmierbaren Zähler umfasst und dass der Zählerstand
bei jedem Auftreten eines Aktivierungs-
Anforderungssignals (SA) auf einen vorgegebenen oder vor
gebbaren Zählerstand gesetzt wird.
11. Vorrichtung nach Anspruch 9 oder 10, dadurch gekennzeich
net, dass die Vorrichtung als Mikroprozessorschaltung in
Verbindung mit einem die Zählereinheit (7) und/oder die
Zähler-/Timereinheit (9) nachbildenden Programm ausgebil
det ist, welches beim Ausführen des Programmcodes die
Schritte des Verfahrens nach einem der Ansprüche 1 bis 7
durchführt.
12. Computerprogrammprodukt für eine Vorrichtung nach An
spruch 11 oder einen Computer mit einem Eingang für ein
Aktivierungs-Anforderungssignal (SA) für einen Aktuator
(3) und einen Ansteuerausgang zur Ansteuerung des Aktua
tors (3), welches ein computerlesbares Medium umfasst,
wobei auf dem Medium der Code eines Computerprogramms
aufgezeichnet ist, dadurch gekennzeichnet, dass das Com
puterprogramm beim Ausführen des Codes die Schritte des
Verfahrens nach einem der Ansprüche 1 bis 7 ausführt.
Priority Applications (3)
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