DE10053685A1 - Abschirmgehäuse - Google Patents
AbschirmgehäuseInfo
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- H05K—PRINTED CIRCUITS; CASINGS OR CONSTRUCTIONAL DETAILS OF ELECTRIC APPARATUS; MANUFACTURE OF ASSEMBLAGES OF ELECTRICAL COMPONENTS
- H05K9/00—Screening of apparatus or components against electric or magnetic fields
- H05K9/0007—Casings
- H05K9/002—Casings with localised screening
- H05K9/0022—Casings with localised screening of components mounted on printed circuit boards [PCB]
- H05K9/0024—Shield cases mounted on a PCB, e.g. cans or caps or conformal shields
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Abstract
Die Erfindung betrifft ein Abschirmgehäuse für Schaltungsteile auf einer Leiterplatte, wobei ein Rahmen (6) mit Steckerfüßen (5), die Ausnehmungen der Leiterplatte angepasst sind, eine Kammer (7) bildet, die mit einem Deckel (9; 9'; 9'') verschließbar ist. Ein platzsparendes, auch für Mehrkammersysteme unterschiedlichster Bauformen und Größen geeignetes Abschirmgehäuse ist dadurch gekennzeichnet, dass der Rahmen (6) aus mehreren ineinander steckbaren Wandteilen (1, 2; 1', 2') besteht und der Deckel (9; 9'; 9'') in die Kammer (7) eindrückbar ausgebildet ist.
Description
Die Erfindung betrifft ein Abschirmgehäuse gemäß dem Oberbegriff des
Anspruchs 1. Zur elektromagnetischen Abschirmung müssen bestimmte
Schaltungsteile von einem Gehäuse, welches mittels Steckerfüßen in
Ausnehmungen der Leiterplatte einsteckbar und einlötbar ist, allseitig
umgeben sein. Ein derartiges, auch als EMC(electromagnetic
compatibility)-Gehäuse ist aus der EP 0 539 132 bekannt. Dieses Gehäuse
besteht im wesentlichen aus einem einteiligen Blechzuschnitt mit einem
Deckelbereich und von diesem rechtwinklig abgebogenen Seitenbereichen.
An den Seitenbereichen sind Steckerfüße angeformt, die in Ausnehmungen
der Leiterplatte eingelötet werden. Nachteilig bei dieser Ausführungsform ist
neben der eingeschränkten Zugänglichkeit der abzuschirmenden
Schaltungsteile vor allem der erhebliche Platzbedarf für das
Abschirmgehäuse auf der Leiterplatte. Befinden sich mehrere
gegeneinander abzuschirmende Schaltungsteile auf einer Leiterplatte,
müssen dafür spezielle, den jeweiligen Größenverhältnissen der
Schaltungsteile angepasste Abschirmgehäuse vorgesehen werden. Eine
Unterteilung des Abschirmgehäuses in mehrere Kammern durch Einbau
von Zwischenwänden ist sehr aufwendig und nicht in jedem Falle möglich.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Abschirmgehäuse der oben
genannten Gattung anzugeben, das sich durch sehr flexible, quasi
universelle Einsetzbarkeit, geringen Platzbedarf und ungehinderte
Zugänglichkeit der abzuschirmenden Schaltungsteile auszeichnet.
Die Aufgabe wird mit den kennzeichnenden Merkmalen des Anspruchs 1
gelöst. Durch die ineinander steckbaren Wandteile ergibt sich je nach
Anordnung von Einsteckschlitzen bzw. -Öffnungen und zugeordneter
Einstecklaschen oder dergleichen eine sehr einfache Anpassbarkeit an sehr
unterschiedliche Abmessungen und Formen der abzuschirmenden
Schaltungsteile. Ein separater Deckel, der in die von den Wandteilen
gebildete Kammer eindrückbar ist, gestattet einen ungehinderten Zugang
zu den Schaltungsteilen, beispielsweise für Reparatur- oder
Auswechselzwecke. Der Deckel überragt den Oberrand der Kammer nicht
in seitlich ausladender Weise, so dass eine sehr platzsparende, kubische
Form des Abschirmgehäuses resultiert.
Gemäß einer besonders vorteilhaften, in Anspruch 2 gekennzeichneten
Ausführungsform sind die Wandteile derart ineinander steckbar, dass
Zwischenwände entstehen, die einzelne Kammern quasi wabenartig
voneinander trennen. Für jede Kammer kann ein in diese eindrückbarer
Deckel vorgesehen sein. Da die Deckel keine randübergreifenden Teile
aufweisen, behindern sie sich nicht gegenseitig.
Gemäß Anspruch 3 ist der Deckel mit randseitigen Umbiegungen versehen,
welche einen Klemmsitz innerhalb der Kammeröffnung ermöglichen. Die
Umbiegungen können dazu beispielsweise etwas weniger als 90° von der
Deckelebene abgebogen sein und beim Aufsetzen des Deckels nach oben
abstehen. Die Umbiegungen können sich über die gesamte Deckelbreite
erstrecken oder gefiedert ausgebildet sein.
Anspruch 4 charakterisiert eine Deckelausführung, bei der Schaumstoff und
metallisches Fließ kombiniert werden. Dadurch ergeben sich sehr geringe
Herstellungskosten. Es sind keine teuren Stanz- und Biegewerkzeuge
erforderlich.
Um den Deckel besser handhaben zu können, sind gemäß Anspruch 5
oberseitige Ziehlappen vorgesehen.
Die Erfindung wird nachfolgend anhand figürlicher Darstellungen näher
erläutert.
Es zeigen:
Fig. 1 zusammensteckbare Wandteile und einen aus
diesen Wandteilen gebildeten Rahmen,
Fig. 2 Wandteile und Deckel für ein zwei Kammern
aufweisendes Abschirmgehäuse,
Fig. 3a, 3b und 3c Herstellungsschritte für einen Fließ-Schaumstoff-
Deckel und
Fig. 4 eine Draufsicht auf ein Drei-Kammern-Gehäuse.
Fig. 1 veranschaulicht im oberen Teil Wandteile 1 und 2, wobei der
Wandteil 1 Ausnehmungen 3 aufweist, in welche seitlich Laschen 4 des
Wandteiles 2 einsteckbar sind. An ihrer Unterseite sind die Wandteile 1 und
2 mit Steckerfüßen 5 zum Einsetzen in entsprechende Vertiefungen einer
nicht dargestellten Leiterplatte versehen. Der untere Teil der Fig. 1 zeigt
eine Draufsicht auf einen kompletten Rahmen 6, der eine Kammer 7
begrenzt. Die Laschen 4 sind dabei stabilitätsfördernd umgebogen.
Eine andere Ausführungsform von Wandteilen 1' und 2' zeigt Fig. 2. Die
Wandteile 1' und 2' werden dabei nur mittels oberseitiger bzw. unterseitiger
randoffener Schlitze 8 ineinander gesteckt. Die beiden einander
gegenüberliegenden, identischen Wandteile 2' sind dabei mit zusätzlichen
Schlitzen 8' ausgestattet, wodurch ein dritter Wandteil 1' zur Unterteilung
des Rahmens 6 in zwei Kammern 7 einsteckbar ist. Des weiteren sind in der
Seitenansicht zwei Deckelvarianten 9 und 9' dargestellt. Es ist ersichtlich,
dass randseitige Umbiegungen 10 bzw. 10' von der Deckelebene in einem
Winkel von circa 85° abstehen. Mittels der Umbiegungen 10 bzw. 10' lässt
sich der Deckel 9 bzw. 9' in die Kammer 7 mit Klemmsitz einstecken. Der
Deckel 9 bzw. 9' besitzt keine den Kammerrand übergreifenden Teile, so
dass auch ein wabenförmiges Mehrkammersystem, wie beispielsweise in
Fig. 2 und auch in Fig. 4 dargestellt, mit einzelnen Kammerdeckeln 9
bzw. 9' verschlossen werden kann.
Die Fig. 3a, 3b und 3c veranschaulichen verschiedene
Herstellungsphasen einer weiteren Deckelausführung 9". Auf einen
Zuschnitt eines metallischen Fließes 11 gemäß Fig. 3a wird ein kubischer
Schaumstoffteil 12 derart aufgelegt, dass überstehende Ränder 13 des
metallischen Fließes 11 zu den Seitenflächen des Schaumstoffteiles 12
umbiegbar sind. Die Ränder und gegebenenfalls auch die Mittelfläche des
Fließes 11 können mit dem Schaumstoffteil 12 verklebt werden. Der fertige
Deckel 9" ist in Fig. 3c dargestellt. An den Rändern des Fließes 11
angeformte Ziehlappen 14 erleichtern das Einsetzen und das
Herausnehmen des Deckels 9".
Wie Fig. 4 zeigt, können diese Deckel 9" in Rahmen 6 mit mehreren
Kammern 7 problemlos eingesetzt werden.
Die Erfindung beschränkt sich nicht auf das vorstehend angegebene
Ausführungsbeispiel. Vielmehr ist eine Anzahl von Varianten denkbar,
welche auch bei grundsätzlich anders gearteter Ausführung von den
Merkmalen der Erfindung Gebrauch machen.
Claims (5)
1. Abschirmgehäuse für Schaltungsteile auf einer Leiterplatte, wobei ein
Rahmen (6) mit Steckerfüßen (5), die Ausnehmungen der Leiterplatte
angepasst sind, eine Kammer (7) bildet, die mit einem Deckel (9; 9'; 9")
verschließbar ist,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Rahmen (6) aus mehreren ineinander steckbaren Wandteilen
(1, 2; 1', 2') besteht und der Deckel (9; 9'; 9") in die Kammer (7)
eindrückbar ausgebildet ist.
2. Abschirmgehäuse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass
Wandteile (1', 2') vorgesehen sind, die mehrere Kammern (7) umfassende
Gehäusewaben bilden.
3. Abschirmgehäuse nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, dass der Deckel (9; 9') randseitige Umbiegungen (10;
10') aufweist, welche in die Kammeröffnung einklemmbar ausgebildet
sind.
4. Abschirmgehäuse nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, dass der Deckel (9") im wesentlichen aus einem
Schaumstoffteil (12) und einem diesen umgreifenden, metallischen Fließ
(11) besteht.
5. Abschirmgehäuse nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, dass der Deckel (9") oberseitige Ziehlappen(14) aufweist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE2000153685 DE10053685A1 (de) | 2000-10-28 | 2000-10-28 | Abschirmgehäuse |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE2000153685 DE10053685A1 (de) | 2000-10-28 | 2000-10-28 | Abschirmgehäuse |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE10053685A1 true DE10053685A1 (de) | 2002-05-08 |
Family
ID=7661512
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE2000153685 Withdrawn DE10053685A1 (de) | 2000-10-28 | 2000-10-28 | Abschirmgehäuse |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE10053685A1 (de) |
Citations (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3940842A1 (de) * | 1989-12-11 | 1991-06-13 | Broadcast Television Syst | Bediengeraet fuer nachrichtentechnische geraete |
| DE3537653C2 (de) * | 1985-10-23 | 1992-10-15 | Telefunken Systemtechnik Gmbh, 7900 Ulm, De | |
| EP0539132B1 (de) * | 1991-10-22 | 1999-03-17 | Nokia Mobile Phones Ltd. | Abgeschirmtes Gehäuse für elektromagnetische Kompatibilität |
| DE29913199U1 (de) * | 1999-07-28 | 1999-12-16 | Siemens AG, 80333 München | Abschirmung für eine elektrische Baugruppe |
-
2000
- 2000-10-28 DE DE2000153685 patent/DE10053685A1/de not_active Withdrawn
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