DE10052331A1 - Lüfteranlage - Google Patents
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Abstract
Um eine Lüfteranlage für ein Kühlsystem eines Kraftfahrzeugs mit mindestens zwei Lüftern, die jeweils einen in einem separaten Gehäuse angeordneten elektrischen Lüftermotor und ein durch diesen antreibbares Lüfterrad umfassen, und mit einer Steuereinheit zum Betreiben der Lüftermotoren derart zu verbessern, daß diese möglichst einfach und möglichst kostengünstig ausgebildet ist, wird vorgeschlagen, daß die Steuereinheit in dem Gehäuse von einem der Lüfter angeordnet ist und sowohl den in diesem Gehäuse angeordneten Lüftermotor als auch den Lüftermotor des anderen Lüfters betreibt.
Description
Die Erfindung betrifft eine Lüfteranlage für ein Kühlsystem
eines Kraftfahrzeugs mit mindestens zwei Lüftern, die jeweils
einen in einem separaten Gehäuse angeordneten elektrischen
Lüftermotor und ein durch diesen antreibbares Lüfterrad
umfassen, und mit einer Steuereinheit zum Betreiben der
Lüftermotoren.
Derartige Lüfteranlagen sind aus dem Stand der Technik
bekannt. Sie werden üblicherweise dazu eingesetzt, groß
flächige Kühler in einem Kraftfahrzeug mit der notwendigen
Kühlluft zu versorgen, insbesondere wenn eine erhöhte Kühl
leistung erforderlich ist.
Bei derartigen Lüfteranlagen sind üblicherweise die Lüfter
vor oder nach dem Kühler angeordnet, um den Luftstrom durch
den Kühler zu erzeugen. Ferner werden die Lüfter durch eine
oder zwei Steuereinheiten angesteuert, die separat im Motor
raum angeordnet sind.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Lüfteranlage
der gattungsgemäßen Art derart zu verbessern, daß diese
möglichst einfach und möglichst kostengünstig ausgebildet
ist.
Diese Aufgabe wird bei einer Lüfteranlage der eingangs
beschriebenen Art erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die
Steuereinheit in dem Gehäuse von einem der Lüfter angeordnet
ist und sowohl den in diesem Gehäuse angeordneten Lüftermotor
als auch den Lüftermotor des anderen Lüfters betreibt.
Der Vorteil der erfindungsgemäßen Lösung ist darin zu sehen,
daß mit dieser Lösung zum einen das separat im Motorraum
anzuordnende Steuergerät entfällt und somit ein Gerät weniger
im Motorraum montiert werden muß, so daß insbesondere bei
beengten Raumverhältnissen ein Gewinn hinsichtlich des Platz
bedarfs gegeben ist.
Darüber hinaus läßt sich durch die Anordnung der Steuer
einheit in dem Gehäuse eines der Lüfter auch die Anzahl der
Leitungen vereinfachen, da lediglich zu dem einen Lüfter eine
Zuleitung zur Speisung der Lüfteranlage zu legen ist und von
diesem Lüfter zum anderen Lüfter eine Versorgungsleitung.
Darüber hinaus ist ein weiterer Vorteil der erfindungsgemäßen
Lösung darin zu sehen, daß mit der Anordnung der Steuerein
heit im Gehäuse eines der Lüfter sich in einfacher Weise auch
definierte Verhältnisse für die Kühlung der Steuereinheit
erreichen lassen, so daß die gesamte Problematik betreffend
die Kühlung eines zusätzlichen separat im Motorraum ange
ordneten Steuergeräts entfällt.
Außerdem läßt sich vorteilhafterweise die Steuereinheit in
das Gehäuse des einen Lüfters integrieren, ohne daß dessen
Volumen nennenswert steigt, so daß damit ein erheblicher
Raumgewinn im Motorraum des Kraftfahrzeugs erzielbar ist.
Schließlich läßt sich durch die Integration der Steuereinheit
in dem Gehäuse des einen Lüfters noch zusätzlich eine Ver
besserung hinsichtlich der elektromagnetischen Verträglich
keit erreichen, da alle für Störungen im Bordnetz gegebenen
falls verantwortlichen Komponenten, wie Lüftermotoren und
Steuereinheit, möglichst kompakt zusammengefaßt und somit
besser abschirmbar sind und somit insgesamt ein geringeres
Störpotential im Kraftfahrzeug aufweisen.
Eine besonders vorteilhafte Lösung sieht vor, daß die Lüfter
anlage einen Kabelbaum umfaßt, welcher mit beiden Lüftern
verbindbar ist und eine Anschlußsteckverbindung mit einem
Versorgungsanschluß und einem externen Anschluß aufweist.
Durch diesen einen Kabelbaum lassen sich somit die bei der
bisher bekannten Lösung insgesamt drei Kabel mit jeweils zwei
Steckern ersetzen, so daß bereits auf seiten der Versorgungs
leitungen eine erhebliche Vereinfachung möglich ist.
Besonders vorteilhaft ist es dabei, wenn der Kabelbaum über
eine Steckverbindung mit jedem der Lüfter verbindbar ist.
Vorzugsweise ist der Kabelbaum dabei so aufgebaut, daß er
eine zwischen den Lüftern verlaufende Verbindungsleitung mit
einer Speiseleitung aufweist.
Prinzipiell wäre eine einzige Speiseleitung ausreichend,
sofern eine gute massenseitige Verbindung zwischen den
Lüftern über die übliche Einbausituation im Kraftfahrzeug
möglich ist.
Um jedoch hinsichtlich der Entstörung eine möglichst vorteil
hafte elektrische Lösung zu erhalten, ist vorzugsweise vorge
sehen, daß die Verbindungsleitung auch eine Masseleitung auf
weist, um in vorteilhafter Weise eine möglichst gute Masse
verbindung zwischen der Steuereinheit und dem Lüftermotor zu
erreichen, welcher nicht im selben Gehäuse wie die Steuerein
heit angeordnet ist.
Besonders zweckmäßig ist es ferner, wenn der Kabelbaum eine
von dem mit der Steuereinheit versehenen Lüfter zu der
Anschlußsteckverbindung verlaufende Versorgungsleitung mit
einer Speiseleitung und einer Eingabeleitung aufweist.
Prinzipiell wäre es ebenfalls nicht notwendig, hier eine
separate Masseleitung vorzusehen. Hinsichtlich der Stör
sicherheit ist es jedoch ebenfalls günstig, wenn die Ver
sorgungsleitung eine Masseleitung aufweist.
Eine besonders einfache Lösung sieht vor, daß die Ver
sorgungsleitung und die Verbindungsleitung einen zusammen
hängenden Kabelbaum bilden und somit beide Leitungen über
eine gemeinsame Steckverbindung mit dem mit der Steuereinheit
versehen Lüfter und über eine weitere Steckverbindung mit dem
anderen Lüfter verbindbar sind, so daß insgesamt ein der
artiger Kabelbaum der erfindungsgemäßen Lüfteranlage insge
samt lediglich drei Steckverbindungen, nämlich die gemeinsame
Anschlußsteckverbindung und jeweils eine Steckverbindung zur
Herstellung der Verbindung mit jedem der Lüfter umfassen muß,
wobei im Falle des mit der Steuereinheit versehenen Lüfters
gleichzeitig eine Verbindung mit der Steuereinheit herstell
bar ist.
Hinsichtlich der Ausbildung der Steuereinheit wurden im
Zusammenhang mit der bisherigen Erläuterung der erfindungs
gemäßen Lüfteranlage keine näheren Angaben gemacht. So sieht
eine besonders einfache und daher kostengünstige Lösung vor,
daß die Steuereinheit eine gemeinsame Endstufe für den
Betrieb aller Lüftermotoren umfaßt, so daß damit alle Lüfter
motoren über dieselbe Endstufe, vorzugsweise in Parallel
schaltung, betreibbar sind.
Diese Lösung ist hinsichtlich der erforderlichen Bauteile
äußerst kostengünstig, bringt jedoch Einschränkungen ins
besondere im Fall der Überwachung dieser Lüftermotoren und im
Fall einer, eventuell erforderlichen separaten Ansteuerung.
Eine alternative Lösung der erfindungsgemäßen Lüfteranlage
sieht daher vor, daß die Steuereinheit für den Betrieb von
jedem der Lüftermotoren eine eigene Endstufe umfaßt, wobei
die der Zahl der Lüftermotoren entsprechenden Endstufen der
Steuereinheit ebenfalls in dem Gehäuse eines der Lüfter ange
ordnet sind und der andere Lüfter von der für diesen vorge
sehenen Endstufe über den Kabelbaum versorgt wird und somit
keinerlei Steuerelektronik aufweist.
Hinsichtlich der Kühlung der Steuereinheit wurden im
Zusammenhang mit den bisher beschriebenen Lösungen keine
näheren Angaben gemacht. So sieht eine vorteilhafte Lösung
vor, daß die Steuereinheit mit einem Kühlkörper thermisch
gekoppelt ist und somit über diesen Kühlkörper die Wärme der
Steuereinheit abführbar ist.
Vorzugsweise entsteht dabei die Wärme in der Endstufe zur
Steuereinheit, so daß es besonders günstig ist, wenn jede
Endstufe mit dem Kühlkörper thermisch gekoppelt ist.
Vorzugsweise erfolgt insbesondere eine thermische Kopplung
eines elektronischen Schalters der Endstufe mit dem Kühl
körper und einer diesem zugeordneten Freilaufdiode mit dem
Kühlkörper.
Hinsichtlich der Gestaltung des Kühlkörpers wurden bislang
keine näheren Angaben gemacht. Prinzipiell könnte die Kühlung
des Kühlkörpers selbst in unterschiedlichster Art und Weise
erfolgen. Insbesondere da jedoch der Kühlkörper an einem der
Lüfter angeordnet ist, ist es besonders günstig, wenn der
Kühlkörper luftgekühlt ist.
Hierzu ist zweckmäßigerweise der Kühlkörper mit einem Kühl
rippenkörper versehen, um eine möglichst große Oberfläche zur
Wärmeabgabe an den Luftstrom zu erreichen.
Insbesondere im Fall mehrerer Endstufen ist es zweckmäßig,
wenn jede der Endstufen mit einem eigenen Kühlrippenkörper
gekoppelt ist, so daß die Wärme jeder der Endstufen in beson
ders effizienter Weise abgeführt werden kann.
Hinsichtlich der Luftkühlung wäre es beispielsweise denkbar,
den Kühlkörper so anzuordnen, daß dieser an einer Außenseite
des Gehäuses angeordnet ist oder aus dem Gehäuse herausragt
und von dem von dem Lüfterrad erzeugten und den Kühler durch
setzenden Luftstrom angeströmt und gekühlt ist.
Eine besonders effiziente Kühlung des Kühlkörpers ergibt sich
jedoch dann, wenn das Gehäuse des mit der Steuereinheit ver
sehenen Lüfters durch einen vom Lüfterrad erzeugbaren Luft
strom durchströmt ist und der Kühlkörper von dem Luftstrom
angeströmt ist. Damit läßt sich die erfindungsgemäße Steuer
einheit besonders effizient kühlen.
Der Vorteil dieser Lösung ist darin zu sehen, daß der das
Gehäuse durchströmende Luftstrom, welcher insbesondere auch
zum Kühlen des Lüftermotors selbst dient, dazu eingesetzt
werden kann, die Steuereinheit zu kühlen und somit eine Küh
lung der Steuereinheit mit einem der Leistung des Lüfters
entsprechenden erzwungenen Luftstrom möglich ist, so daß
dadurch stets definierte Verhältnisse bei der Kühlung der
Steuereinheit erreicht werden, ohne daß besondere Maßnahmen
erforderlich sind, denn üblicherweise wird bei derartigen
Lüftern das Gehäuse ohnehin durch einen erzwungenen Luftstrom
zur Kühlung des Lüftermotors durchsetzt, so daß sich bei der
erfindungsgemäßen Lösung zwangsläufig auch eine gezielte und
definierte Kühlung der Steuereinheit ergibt, ohne daß zusätz
liche Maßnahmen erforderlich sind.
Eine besonders zweckmäßige Kühlung läßt sich dadurch
erreichen, daß der Kühlkörper im Bereich einer Luftöffnung
des Gehäuses angeordnet ist, durch die der Luftstrom hin
durchtritt.
Vorzugsweise liegt dabei die Luftöffnung in einem Wandbereich
des Gehäuses, welcher die Steuereinheit umgibt.
Hinsichtlich des Aufbaus der Steuereinheit selbst wurden im
Zusammenhang mit der bisherigen Erläuterung der einzelnen
Ausführungsbeispiele keine näheren Angaben gemacht. So sieht
ein besonders vorteilhaftes Ausführungsbeispiel vor, daß die
Steuereinheit eine Schaltungsplatine aufweist, welche sich in
einer quer zur Drehachse des Lüftermotors verlaufenden Ebene
erstreckt. Eine derartige Anordnung der Schaltungsplatine im
Gehäuse des Lüfters hat den großen Vorteil, daß sich in
dieser die Steuereinheit sehr raumsparend unterbringen läßt.
Besonders raumsparend ist diese Lösung, wenn die Schaltungs
platine Stromzuführungen für einen Kommutator des Lüfter
motors trägt, so daß keine selbständige Trägeranordnung für
die Stromzuführungen für den Kommutator erfolgen muß, sondern
diese unmittelbar auf der Schaltungsplatine sitzen und somit
auch in einfacher Weise elektrisch mit der Schaltungsplatine
verbunden werden können.
Derartige Stromzuführungen können in beliebiger Weise ausge
bildet sein. Besonders günstig ist es, wenn die Stromzu
führungen auf der Schaltungsplatine angeordnete Kohlebürsten
halter und gegenüber diesen bewegbare Kohlebürsten aufweisen.
Um auch die im Bereich der Stromzuführungen für den Kommu
tator entstehende Wärme möglichst vorteilhaft abzuleiten ist
vorzugsweise vorgesehen, daß die Stromzuführungen thermisch
mit dem Kühlkörper gekoppelt sind.
Weitere Merkmale der Erfindung sind Gegenstand der nach
folgenden Beschreibung sowie der zeichnerischen Darstellung
einiger Ausführungsbeispiele.
In der Zeichnung zeigen:
Fig. 1 eine Draufsicht auf ein erstes Ausführungs
beispiel einer erfindungsgemäßen Lüfteranlage;
Fig. 2 eine schematische Schaltung des ersten Ausfüh
rungsbeispiels der erfindungsgemäßen Lüfter
anlage;
Fig. 3 eine vereinfachte Darstellung einer Steuer
einheit des ersten Ausführungsbeispiels der
erfindungsgemäßen Lüfteranlage mit Schaltungs
platine und Kühlkörper;
Fig. 4 eine Außenansicht eines Gehäuses eines mit der
Steuereinheit gemäß Fig. 3 versehenen Lüfters;
Fig. 5 einen Schnitt längs Linie 5-5 in Fig. 4 durch
den mit der Steuereinheit versehenen Lüfter;
Fig. 6 eine Darstellung ähnlich Fig. 2 einer Schaltung
der Steuereinheit eines zweiten Ausführungs
beispiels einer erfindungsgemäßen Lüfteranlage;
Fig. 7 eine Darstellung ähnlich Fig. 3 der Steuerein
heit des zweiten Ausführungsbeispiels der
erfindungsgemäßen Lüfteranlage und
Fig. 8 eine Darstellung ähnlich Fig. 4 einer Außen
ansicht des Gehäuses des mit der Steuereinheit
versehenen Lüfters beim zweiten Ausführungs
beispiel der erfindungsgemäßen Lüfteranlage.
Ein in Fig. 1 dargestelltes erstes Ausführungsbeispiel einer
erfindungsgemäßen Lüfteranlage für ein Kühlsystem, insbeson
dere ein Kühlsystem eines Kraftfahrzeugs umfaßt einen ersten
Lüfter 10 und einen zweiten Lüfter 20, die vorzugsweise an
einem gemeinsamen Träger 30 gehalten sind.
Der erste Lüfter 10 umfaßt ein erstes Gehäuse 12, in welchem
ein erster Lüftermotor 14 angeordnet ist, der dazu dient, ein
erstes Lüfterrad 16 anzutreiben.
Der zweite Lüfter 20 umfaßt ein zweites Gehäuse 22, in
welchem ein zweiter Lüftermotor 24 angeordnet ist, der dazu
dient, ein zweites Lüfterrad 26 anzutreiben.
Vorzugsweise dient die erfindungsgemäße Lüfteranlage zur Küh
lung eines beispielsweise rechteckförmigen Kraftfahrzeug
kühlers, welcher durch den Träger 30 abdeckbar ist, wobei mit
dem ersten Lüfter 10 Luft durch eine erste Lüfteröffnung 32
des Trägers 30 hindurchgeblasen wird, während mit dem zweiten
Lüfter 20 Luft durch eine zweite Lüfteröffnung 34 des Trägers
30 hindurchgeblasen wird.
Wie in Fig. 2 dargestellt, sind der erste Lüftermotor 14 und
der zweite Lüftermotor 24 durch eine gemeinsame Steuereinheit
40 betreibbar, welche im Fall des ersten Ausführungsbeispiels
eine Endstufe 42 aufweist, die sowohl den ersten Lüftermotor
14 als auch den, diesem parallel geschalteten, zweiten
Lüftermotor 24 speist.
Die Endstufe 42 weist beispielsweise einen elektronischen
Schalttransistor 44 sowie eine Freilaufdiode 46 auf, wobei
der elektronische Schalter 44 zwischen einem Speiseanschluß
48 der Steuereinheit 40 und Speiseleitungen 14a bzw. 24a der
Lüftermotoren 14 bzw. 24 liegt und diese getaktet speist,
während die Freilaufdiode 46 bei abgeschaltetem elektro
nischem Schalter 44 den durch die Induktivität der Lüfter
motoren 14 und 24 bedingten Stromfluß übernimmt.
Ferner sind die Lüftermotoren 14 und 24 mit Masseleitungen
14b und 24b mit einem Masseanschluß 50 der Steuereinheit 40
verbunden.
Der elektronische Schalter 44 wird über eine Steuerleitung 52
von einer Ansteuereinheit 54 angesteuert, die ihrerseits
durch eine Logikschaltung 56 betreibbar ist, wobei mit der
Logikschaltung 56 die Ansteuereinheit 54 so betreibbar ist,
daß sie den elektronischen Schalter 44 mit einem pulsweiten
modulierten Signal betreibt, wobei die aufgenommene elek
trische Leistung der Lüftermotoren 14 und 24 durch die Puls
weite vorgebbar ist.
Der Logikschaltung 56 sind dabei über eine Eingabeleitung 58
Größen vorgebbar, aufgrund derer eine Ermittlung der Para
meter zur Festlegung des pulsweitenmodulierten Signals zur
Ansteuerung des elektronischen Schalters 44 erfolgt.
Bei dem ersten Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen
Lüfteranlage ist, wie in Fig. 3 dargestellt, die Endstufe 42
mit dem elektronischen Schalter 44 und der Freilaufdiode 46
auf einer Schaltungsplatine 60 angeordnet, welche in das
erste Gehäuse 12 des ersten Lüfters 10 einsetzbar ist, wobei
die Schaltungsplatine 60 nicht nur die Endstufe 42 trägt,
sondern gleichzeitig die Ansteuereinheit 54 und die Logik
schaltung 56, so daß die gesamte Steuereinheit 40 in dem
ersten Gehäuse 12 des ersten Lüfters 10 angeordnet ist.
Die Schaltungsplatine 60 ist zum raumsparenden Unterbringen
der Bauteile der Steuereinheit 40 vorzugsweise so in dem
Gehäuse 12 angeordnet, daß sie sich in einer Ebene 61
erstreckt, welche quer zu einer Drehachse des ersten Lüfter
motors 14 verläuft.
Um ferner noch die Bauweise möglichst kompakt zu gestalten,
sind auf der Schaltungsplatine 60 außerdem noch Stromzu
führungen 62 und 64 für einen in Fig. 5 dargestellten Kommu
tator 66 des ersten Lüftermotors 14 vorgesehen.
Ferner sitzt auf der Schaltungsplatine 60 noch ein Steck
anschluß 68, über welchen eine Verbindung sowohl mit dem
1 Speiseanschluß 48 als auch dem Masseanschluß 50 sowie eine
Verbindung der Endstufe 42 mit dem zweiten Lüftermotor 24, zu
welchem die Speiseleitung 24a und die Masseleitung 24b
führen, erfolgt, so daß in dem zweiten Gehäuse 22 des zweiten
Lüfters 20 keinerlei elektronische Baugruppe vorgesehen ist.
Zur Kühlung der Steuereinheit 40 ist, wie in Fig. 3 und 4
dargestellt, ein Kühlkörper 70 vorgesehen, mit welchem insbe
sondere der elektronische Schalter 44 und die Freilaufdiode
46 thermisch gekoppelt sind. Vorzugsweise ist aber auch noch
eine thermische Kopplung zu den Stromzuführungen 62 und 64
und dem Kühlkörper 70 vorgesehen.
Insbesondere ist jede der Stromzuführungen 62, 64 mit einem
fest auf der Schaltungsplatine 60 angeordneten Kohlebürsten
halter 62a bzw. 64a und einer beweglich in dem jeweiligen
Kohlebürstenhalter 62a, 64a angeordneten Kohlebürste 62b, 64b
versehen, welch letztere den Kommutator kontaktieren.
Der Kühlkörper 70 umfaßt seinerseits beispielsweise einen
Kühlrippenkörper 72, welcher vorzugsweise so ausgebildet ist,
daß er von einem durch eine Luftöffnung 74 in das erste
Gehäuse 12 einströmenden Luftstrom 76 kühlbar ist, wobei der
Luftstrom 76 den Kühlrippenkörper 72 durchströmt und vorzugs
weise auch einen Stator 78 und einen Rotor 80 des ersten
Lüftermotors 14 zur Kühlung derselben durchströmt.
Zweckmäßigerweise durchströmt der Luftstrom 76 zunächst den
Kühlrippenkörper 72, tritt dann in einem rückseitigen Bereich
des Lüftermotors 14 in diesen ein, durchströmt diesen und
tritt aus einem vorderseitigen Bereich 84 des ersten Lüfter
motors 14 wieder aus diesem aus. Dabei erreicht der Luftstrom
76 einen den vorderseitigen Bereich 84 des ersten Lüfter
motors 14 mit einem Boden 86 übergreifenden Lüftertopf 88,
wobei der Boden 86 den Luftstrom 76 umlenkt und Lamellen 90
des Lüftertopfes 88 zuführt, welche den Luftstrom 76 in
radialer Richtung zu einer Drehachse 92 des Rotors 80
beschleunigen und auf einer dem Boden 86 abgewandten Seite
des Lüftertopfes 88 radial außerhalb des ersten Gehäuses 12
austreten lassen.
Der Lüftertopf 88 wirkt somit durch Erzeugung eines Unter
drucks im Lüftertopf 88 aufgrund seiner Lamellen 90 als den
Luftstrom 76 erzwingendes Motorlüfterrad, welches einen Teil
bereich des ersten Lüfterrades 16 darstellt, wobei letzteres
insbesondere mit außerhalb des Lüftertopfes 88 angeordneten
Flügeln 94 die Luft beschleunigt, welche durch die erste
Lüfteröffnung 32 des Trägers 30 hindurchtreten soll.
Der durch den Lüftertopf 88 erzwungene Luftstrom 76 dient
somit nicht nur dazu, in bekannter Weise den Lüftermotor 14
definiert zu kühlen, sondern gleichzeitig auch dazu, über den
Kühlrippenkörper 72 den Kühlkörper 70 zu kühlen, der seiner
seits wiederum den elektronischen Schalter 44 und die Frei
laufdiode 46 kühlt, welche die am meisten Wärme erzeugenden
Leistungsbauteile der Endstufe 42 darstellen.
Ferner ist der Kühlkörper 70 vorzugsweise noch mit einem
Bügel 96 versehen, welcher von dem dem Steckanschluß 68
gegenüberliegend angeordneten Kühlrippenkörper 72 bis zum
Steckanschluß 68 verläuft und Haltestege 98 zur Abstützung an
der Schaltungsplatine 60 aufweist.
Vorzugsweise sind der Kühlrippenkörper 72 und der Bügel 96
ein insgesamt einstückiges Teil, an welchem die Schaltungs
platine 60 fixiert ist.
Insbesondere läßt sich die Steuereinheit 14 so in das erste
Gehäuse einsetzen, daß der Kühlrippenkörper 72 mit äußeren
Enden 102 seiner Kühlrippen 100 in der Luftöffnung 74 des
ersten Gehäuses 12 liegt.
Ferner ist die gesamte Steuereinheit 40 noch durch einen
Gehäusedeckel 104 abgedeckt, welcher das gesamte erste
Gehäuse 12 im Bereich eines dem ersten Lüfterrad 16 abge
wandten Endes verschließt und somit auch die Schaltungs
platine 60 der Steuereinheit 40 übergreift.
Vorzugsweise sind die beiden Lüfter 10 und 20, wie in Fig. 1
dargestellt, mit einem Kabelbaum 106 verbunden, welcher einen
Steckverbinder 108 aufweist, der mit dem vorzugsweise über
das Gehäuse 68 überstehenden Steckanschluß 68 verbindbar ist,
einen Anschlußsteckverbinder 110 aufweist, welcher mit der
Bordelektrik des Kraftfahrzeugs verbindbar ist, und einen
Steckverbinder 112 aufweist, mit welchem eine elektrische
Verbindung zum Lüftermotor 24 des Lüfters 20 herstellbar ist.
Der Kabelbaum 106 umfaßt dabei eine von dem Steckverbinder
108 zum Steckverbinder 112 verlaufende Verbindungsleitung
114, welche, wie in Fig. 2 dargestellt, die Speiseleitung 24a
und die Masseleitung 24b umfaßt, die von der Endstufe 42 zum
zweiten Lüftermotor 24 des zweiten Lüfters 20 verläuft.
Ferner umfaßt der Kabelbaum 106 eine Versorgungsleitung 116,
welche von dem Anschlußsteckverbinder 110 zum Steckverbinder
108 verläuft und, wie in Fig. 2 dargestellt, eine von einem
ersten Versorgungsanschluß 49 zum Speiseanschluß 48 führende
Speiseleitung 48a, eine von einem zweiten Versorgungsanschluß
51 zum Masseanschluß 50 führende Masseleitung 50a und eine
von einem externen Anschluß 59 zu einem Eingabeanschluß 58
führende Eingabeleitung 58a aufweist, wobei die Versorgungs
anschlüsse 49 und 51 und der externe Anschluß 59 in dem
Anschlußsteckverbinder 110 vorgesehen sind und mit dem für
die Lüfteranlage vorgesehenen Anschluß verbindbar sind.
Bei einem zweiten Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen
Lüfteranlage, dargestellt in Fig. 6 bis 8, sind diejenigen
Elemente, die mit denen des ersten Ausführungsbeispiels ver
bunden sind, mit denselben Bezugszeichen versehen, sodaß
hinsichtlich der Beschreibung derselben vollinhaltlich auf
das erste Ausführungsbeispiel Bezug genommen werden kann.
Im Gegensatz zum ersten Ausführungsbeispiel der erfindungs
gemäßen Lüfteranlage ist bei dem zweiten Ausführungsbeispiel
der erfindungsgemäßen Lüfteranlage die Steuereinheit 40' mit
einer ersten Endstufe 42a für den ersten Lüftermotor 14 und
einer zweiten Endstufe 42b für den zweiten Lüftermotor 24
versehen, wobei jede der Endstufen einen elektronischen
Schalter 44a bzw. 44b aufweist und eine Freilaufdiode 46a
bzw. 46b, die in gleicher Weise arbeitet wie im Zusammenhang
mit dem ersten Ausführungsbeispiel beschrieben.
Über die Steuerleitungen 52a und 52b sind die elektronischen
Schalter 44a und 44b durch die gemeinsame Steuereinheit 54'
jeweils mit einem pulsweitenmodulierten Signal ansteuerbar.
Allerdings führen bei dem zweiten Ausführungsbeispiel der
erfindungsgemäßen Lüfteranlage die Speiseleitung 14a und die
Masseleitung 14b zu der ersten Endstufe 42a und die Speise
leitung 24a und die Masseleitung 24b zu der zweiten Endstufe
42b und werden somit getrennt voneinander von den jeweils für
die Lüftermotoren 14 und 24 vorgesehenen elektronischen
Schaltern 44a bzw. 44b angesteuert.
Dennoch ist auch bei dem zweiten Ausführungsbeispiel der
erfindungsgemäßen Lüfteranlage die gesamte Steuereinheit 40'
im ersten Gehäuse 12 des ersten Lüfters 10 angeordnet.
Allerdings ist in diesem Fall der Kühlkörper 70' auf vorzugs
weise auf gegenüberliegenden Seiten der Schaltungsplatine 60
mit jeweils einem Kühlrippenkörpers 72a bzw. 72b versehen,
wobei jeder Kühlrippenkörper 72a, b einer Endstufe, nämlich
der Endstufe 42a bzw. 42b, zugeordnet ist und insbesondere
zur Kühlung des jeweiligen elektronischen Schalters 44a bzw.
44b und der entsprechenden Freilaufdiode 46a bzw. 46b dient.
Ferner sind auf der Schaltungsplatine 60 auch die Ansteuer
einheit 54 und die Logikschaltung 56 sowie die Stromzufüh
rungen 62 und 64 für den ersten Lüftermotor 14 angeordnet.
Die gesamte Steuereinheit 40 ist nun so in das erste Gehäuse
12 einsetzbar, daß die Kühlrippenkörper 72a, b jeweils
Luftöffnungen 74a, b zugeordnet sind und durch den durch
diese hindurchtretenden Luftstrom 76a bzw. 76b kühlbar sind,
der beispielsweise durch die entsprechende Luftöffnungen 74a
bzw. 74b in das erste Gehäuse 12 eintritt und in gleicher
Weise, wie im Zusammenhang mit dem ersten Ausführungsbeispiel
der erfindungsgemäßen Lüfteranlage beschrieben, durch den
Lüftertopf 88 des ersten Lüfterrades 16 erzwungen wird, so
daß eine Kühlung sowohl der Steuereinheit 40 wie auch des
ersten Lüftermotors 14 beim ersten Lüfter 10 in ähnlicher
Weise erfolgt, wie im Zusammenhang mit dem ersten Ausfüh
rungsbeispiel der ersten Lüfteranlage beschrieben, allerdings
insoweit verändert, als zwei Luftströme 76a und 76b auf
gegenüberliegenden Seiten in das erste Gehäuse 12 eintreten
und dann auch den ersten Lüftermotor 14 durchströmen.
Claims (21)
1. Lüfteranlage für ein Kühlsystem eines Kraftfahrzeugs mit
mindestens zwei Lüftern, die jeweils einen in einem
separaten Gehäuse angeordneten elektrischen Lüftermotor
und ein durch diesen antreibbares Lüfterrad umfassen,
und mit einer Steuereinheit zum Betreiben der Lüfter
motoren,
dadurch gekennzeichnet, daß die
Steuereinheit (40) in dem Gehäuse (12) von einem der
Lüfter (10) angeordnet ist und sowohl den in diesem
Gehäuse (12) angeordneten Lüftermotor (14) als auch den
Lüftermotor (24) des anderen Lüfters (20) betreibt.
2. Lüfteranlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Lüfteranlage einen Kabelbaum (106) umfaßt,
welcher mit den beiden Lüftern (10, 20) verbindbar ist
und eine Anschlußsteckverbindung (110) mit einem Ver
sorgungsanschluß (49, 51) und einem externen Anschluß
(59) aufweist.
3. Lüfteranlage nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet,
daß der Kabelbaum (106) über eine Steckverbindung (108,
112) mit jedem der Lüfter (10, 20) verbindbar ist.
4. Lüfteranlage nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekenn
zeichnet, daß der Kabelbaum (106) eine zwischen den
Lüftern (10, 20) verlaufende Verbindungsleitung (114)
mit einer Speiseleitung (24a) aufweist.
5. Lüfteranlage nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet,
daß die Verbindungsleitung (114) eine Masseleitung (24b)
aufweist.
6. Lüfteranlage nach einem der Ansprüche 2 bis 5, dadurch
gekennzeichnet, daß der Kabelbaum eine von dem mit der
Steuereinheit (40) versehenen Lüfter (10) zu der
Anschlußsteckverbindung (110) verlaufende Versorgungs
leitung (116) mit einer Speiseleitung (48a) und einer
Eingabeleitung (58a) aufweist.
7. Lüfteranlage nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet,
daß die Versorgungsleitung (116) eine Masseleitung (50a)
aufweist.
8. Lüfteranlage nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Versorgungsleitung (116) und die Ver
bindungsleitung (114) einen zusammenhängenden Kabelbaum
(106) bilden.
9. Lüfteranlage nach einem der voranstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß die Steuereinheit (40) eine
gemeinsame Endstufe (42) für den Betrieb aller Lüfter
motoren (14, 24) umfaßt.
10. Lüfteranlage nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch
gekennzeichnet, daß die Steuereinheit (40') für den
Betrieb von jedem der Lüftermotoren (14, 24) eine eigene
Endstufe (42a, 42b) umfaßt.
11. Lüfteranlage nach einem der voranstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß die Steuereinheit (40) mit
einem Kühlkörper (70) thermisch gekoppelt ist.
12. Lüfteranlage nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet,
daß die Endstufe (42) mit dem Kühlkörper (70) thermisch
gekoppelt ist.
13. Lüfteranlage nach Anspruch 11 oder 12, dadurch gekenn
zeichnet, daß der Kühlkörper (70) luftgekühlt ist.
14. Lüfteranlage nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet,
daß der Kühlkörper (70) mindestens einen Kühlrippen
körper (72) aufweist.
15. Lüfteranlage nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet,
daß jede der Endstufen (42a, b) mit einem eigenen Kühl
rippenkörper (72a, b) gekoppelt ist.
16. Lüfteranlage nach einem der voranstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß das Gehäuse (12) des mit der
Steuereinheit (40) versehenen Lüfters (10) durch einen
vom Lüfterrad (16) erzeugbaren Luftstrom (76) durch
strömt ist und der Kühlkörper (70) vom Luftstrom (76)
angeströmt ist.
17. Lüfteranlage nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet,
daß der Kühlkörper (70) im Bereich einer Luftöffnung
(74) des Gehäuses (12) angeordnet ist, durch die der
Luftstrom (76) hindurchtritt.
18. Lüfteranlage nach einem der voranstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß die Steuereinheit (40) eine
Schaltungsplatine (60) aufweist, welche sich in einer
quer zur Drehachse (92) des Lüftermotors (14) verlaufen
den Ebene (61) erstreckt.
19. Lüfteranlage nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet,
daß die Schaltungsplatine (60) Stromzuführungen (62, 64)
für einen Kommutator (66) des Lüftermotors (14) trägt.
20. Lüfteranlage nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet,
daß die Stromzuführungen (62, 64) auf der Schaltungs
platine (60) angeordnete Kohlebürstenhalter (62a, 64a)
und gegenüber diesen bewegbare Kohlbürsten (62b, 64b)
aufweisen.
21. Lüfteranlage nach Anspruch 19 oder 20, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Stromzuführungen (62, 64) thermisch
mit dem Kühlkörper (70) gekoppelt sind.
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
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| OP8 | Request for examination as to paragraph 44 patent law | ||
| 8127 | New person/name/address of the applicant |
Owner name: AFL GERMANY ELECTRONICS GMBH, 72636 FRICKENHAUSEN, |
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Owner name: AFL STRIBEL PRODUCTION GMBH, 72636 FRICKENHAUS, DE |
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| 8130 | Withdrawal | ||
| 8127 | New person/name/address of the applicant |
Owner name: STRIBEL PRODUCTION GMBH, 72636 FRICKENHAUSEN, DE |