[go: up one dir, main page]

DE1005224B - Verfahren zur hydrierenden Raffination von Kohlenwasserstoffen oder Kohlenwasserstofffraktionen - Google Patents

Verfahren zur hydrierenden Raffination von Kohlenwasserstoffen oder Kohlenwasserstofffraktionen

Info

Publication number
DE1005224B
DE1005224B DEM25292A DEM0025292A DE1005224B DE 1005224 B DE1005224 B DE 1005224B DE M25292 A DEM25292 A DE M25292A DE M0025292 A DEM0025292 A DE M0025292A DE 1005224 B DE1005224 B DE 1005224B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
gas
gases
hydrocarbons
refining
sulfur
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEM25292A
Other languages
English (en)
Inventor
Dr Wilhelm Herbert
Dr Karl-Heinz Eisenlohr
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
GEA Group AG
Original Assignee
Metallgesellschaft AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Metallgesellschaft AG filed Critical Metallgesellschaft AG
Priority to DEM25292A priority Critical patent/DE1005224B/de
Publication of DE1005224B publication Critical patent/DE1005224B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C10PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
    • C10GCRACKING HYDROCARBON OILS; PRODUCTION OF LIQUID HYDROCARBON MIXTURES, e.g. BY DESTRUCTIVE HYDROGENATION, OLIGOMERISATION, POLYMERISATION; RECOVERY OF HYDROCARBON OILS FROM OIL-SHALE, OIL-SAND, OR GASES; REFINING MIXTURES MAINLY CONSISTING OF HYDROCARBONS; REFORMING OF NAPHTHA; MINERAL WAXES
    • C10G49/00Treatment of hydrocarbon oils, in the presence of hydrogen or hydrogen-generating compounds, not provided for in a single one of groups C10G45/02, C10G45/32, C10G45/44, C10G45/58 or C10G47/00
    • C10G49/007Treatment of hydrocarbon oils, in the presence of hydrogen or hydrogen-generating compounds, not provided for in a single one of groups C10G45/02, C10G45/32, C10G45/44, C10G45/58 or C10G47/00 in the presence of hydrogen from a special source or of a special composition or having been purified by a special treatment

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Oil, Petroleum & Natural Gas (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • General Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Catalysts (AREA)

Description

  • Verfahren zur hydrierenden Raffination von Kohlenwasserstoffen oder Kohlenwasserstofffraktionen Das Hauptpatent 958 496 betrifft die hydrierende Raffination von Kohlenwasserstoffen oder Kohlenwasserstofffraktionen., die bei der Verkokung, Verschwelung oder Vergasung von Steinkohlen, Braunkohlen, Ölschiefer od. dgl. Brennstoffen. sowie bei der Erdölverarbeitung anfallen, in Gegenwart von Wasserstoff enthaltenden Gasen., wie Leuchtgas, Kokereigas, Schwelgas, Wassergas od. dgl. unter Verwendung schwefelfester Katalysatoren.
  • Es besteht darin, daß das Wasserstoff enthaltende Gas, bevor es mit den, zu raffinierenden. Koh.lenwasserstoffen oder Kohlenwasserstofffraktionen, in Berührung tritt, bei ausreichender Temperatur, z. B. von 50 bis 450° C, durch einen Katalysator geleitet und dann. erst in, den eigentlichen Raffinationsprozeß eingeführt wird. Als Katalysatoren für diese Vorbereitung dies Frischgases wurden. Metalloxyde und/oder Sulfide der Metalle der VI. und VIII. Gruppe des Periodischen. Systems verwendet. Gut geeignet sind insbesondere die bekannten Hydrierkatalysatoren, die auf Wolfram-, Molybdän-, Vanadium-, Kobalt-, Chrom-, Nickel-, Eisenbasis aufgebaut sind, die auch Zink, Magnesium od. dgl. oxydische, Verbindungen, enthalten, und auf Trägerstoffen, wie Aktivkohle., Kieselgel, Tonerde, aufgebracht sein können. Diese Katalysatoren können auch zwei oder mehrere der genannten. Metalle enthalten.
  • Als besonders vorteilhaft haben sich die schwefelfesten Katalysatoren erwiesen., die für die spaltende oder hydrierende Druckraffination von Kohle:nwasserstoffen, Anwendung finden..
  • Zum Beispiel wird als Katalysator Modybdänsäure auf Tonerde verwendet, wobei Molybdänsäurekonzentrationen, von, etwa 101/o angewandt werden. Ein. anderer hochaktiver Katalysator für die erfindungsgemäße Behandlung des Frischgases kann z. B. dadurch erhalten. werden, da,ß 70 Gewichtsteile eines im Handel erhältlichen Aluminiumoxydhydrates mit Bayeritgefüge, das im Katalysator im wesentlichen, als Träger dient, mit 18 Gewichtsteilen Molybdän säure, 8 Gewichtsteilen. Kobalthydroxyd und 4 Gewichtsteilen Graphit innig vermischt werden. Das Gemisch wird durch Pressen in die Form kleiner Zylinder gebracht.
  • Das Verfahren nach dem Hauptpatent hat den Vorteil, da.ß die Erhitzung der Ausgangsstoffe: auf Reaktionstemperatur, die zwischen etwa 300 und 450° C liegt, und gegebenenfalls auch die Verdampfung der Kohlenwasserstoffe störungslos verläuft und sich besonders betriebssicher gestaltet. In manchen. Fällen können indessen noch Kohlenstoffabscheidungen am Katalysator auftreten, die wohl auf Zersetzungen, von. Kohlenoxyd, das im Wasserstoff enthaltenden Gas vorhanden ist, und von Kohlenwasserstoffen zurückzuführen ist. Sie treten insbesondere auf, wenn kohloxydreiche Gase für die Hydrierung verwendet werden.
  • Es wurde nun gefunden, daß diese Kohlenstoffabscheidung in allen. Fällen dadurch sicher verhütet werden kann, daß Wasserdampf dem frisch in das Verfahren eintretenden Gas vor oder während seiner katalytischen Vorbereitung zugegeben wird. Die Wasserdampfmengen, die erforderlich sind, betragen, etwa 5 bis 50 Volumprozent, vorteilhaft 20 bis 35 Volumprozent, berechnet auf das frisch in das Verfahren eingeführte, Wasserstoff enthaltende Gas. Die Drücke, unter denen die Raffination der Kohlenwasserstoffe oder Kohlenwasserstofffraktionen vor sich geht, können, wie bei dein bekannten Verfahren, zwischen etwa 10 und 100 Atmosphären gewählt werden..
  • Da. durch den Wasserdampfzusatz vor der vorbere;itenden Behandlung der Gase eine besonders weitgehende Entfernung der störenden Verunreinigungen der Gase erreicht wird, so werden Sauerstoff, Stickoxyde und flüchtige organische Schwefelverbindungen völlig beseitigt; auch wird die Bildung von Methan bei der Behandlung und im nachfolgenden Prozeß vollständig ausgeschaltet. Das Verfahren. gemäß der Erfindung hat den weiteren Vorteil, daß man in der Wahl der für die katalytisch hydrierende Ra.ffination notwendigen wasserstoffhaltigen Gase eine viel größere Freiheit hat als bei den bisher bekannten. Verfahren,, die Synthesegas, das eine weitgehende Vorreinigung erfahren hat, konvertieren und für die Raffination verwenden.. Insbesondere gelingt es durch die Erfindung, auch aus unreinen Gasen alle die Beimengungen zu beseitigen, die die nachfolgende, Raffinatio:n stören können.
  • Das Verfahren: gemäß der Erfindung hat noch den weiteren, Vorteil; daß mit verhältnismäßig hohen Reaktionstemperaturen gearbeitet werden. kann, die z. B. 380 bis. 400° C und darüber betragen können. Das gilt sowohl für die Gasvorbereitung entsprechend dem Hauptpatent als auch für die hydrierende Raffination selbst. Eine vorherige Reinigung des frisch in das Verfahren eintretenden. Gases von Schwefelverb:in:dun.-gen und dergleichen, Verunreinigungen. ist nicht natwendig.
  • Nach der vorbereitenden Behandlung des frisch in das Verfahren: eintretenden Gases wird naturgemäß eine Abkühlung des Gases, diel zu einer Abscheidung von. Wasserdampf führen. könnte, vermieden:. Bei zwei- oder mehrstufiger Vorbereitung des frisch in das Verfahren eintretenden. Gases, kann: der Wasserdampf entweder vor der ersten. Stufe zugesetzt oder auch erst vor einer folgenden. Stufe eingeleitet werden,.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren, zur katalytischem. hydrierenden Raffina:tion von Koh:lenwassers.toffen oder Kohlen; wasserstofffraktionen, die bei Raumtemperatur flüssig oder fest sind, und bei erhöhter Temperatur und bei erhöhtem Druck in der Gasphase und/oder Flüssigphase vorliegen, in Gegenwart von Leuchtgas Kokereigas, Schwelgas od. dgl. Wasserstoff enthaltenden Gasen, an, schwefelfesten. Katalysatoren, wobei die Gase vor ihrer Einführung in die hydrierende Raffinatian durch hydrierend wirkende schwefelfeste Katalysatoren bei Temperaturen zwischen etwa 50 bis 450° C geschickt werden, nach Patent 958 496, dadurch gekennzeichnet, daß den, Gasen; vor oder während ihres Durchganges durch die hydrierend wirkenden, schwefelfesten Katalysatoren der Gasvorbereitung Wasserdampf in; Mengen von etwa 5 bis 50%, vorteilhaft 20 bis 35%, berechnet auf das frisch zugeführte Gas, zugesetzt wird. und der Wasserdampf durch die hydrierende Raffination der Kohlenwasserstaffe oder Kohlenwasserstofffraktionen hindurchgeführt wird. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 927 349; Ullman.n" Enzyklopädie d. techn. Chemie, Bd.I, S. 377 und 378.
DEM25292A 1954-11-26 1954-11-26 Verfahren zur hydrierenden Raffination von Kohlenwasserstoffen oder Kohlenwasserstofffraktionen Pending DE1005224B (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEM25292A DE1005224B (de) 1954-11-26 1954-11-26 Verfahren zur hydrierenden Raffination von Kohlenwasserstoffen oder Kohlenwasserstofffraktionen

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEM25292A DE1005224B (de) 1954-11-26 1954-11-26 Verfahren zur hydrierenden Raffination von Kohlenwasserstoffen oder Kohlenwasserstofffraktionen

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1005224B true DE1005224B (de) 1957-03-28

Family

ID=7299503

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEM25292A Pending DE1005224B (de) 1954-11-26 1954-11-26 Verfahren zur hydrierenden Raffination von Kohlenwasserstoffen oder Kohlenwasserstofffraktionen

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE1005224B (de)

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1109816B (de) * 1957-11-16 1961-06-29 Metallgesellschaft Ag Verfahren zur katalytischen hydrierenden Raffination von Kohlenwasserstoffen
DE1258004B (de) * 1959-12-08 1968-01-04 Shell Int Research Verfahren zur katalytischen Entschwefelung von Kohlenwasserstoffoelen
DE1273734B (de) * 1960-03-09 1968-07-25 Shell Int Research Verfahren zur katalytischen Entschwefelung von Kohlenwasserstoffoelen

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE927349C (de) * 1953-09-19 1955-05-05 Basf Ag Verfahren zur Raffination von Mineraloelen und Teeren und deren Destillations-, Krack- und Hydriererzeugnissen durch katalytische Druckhydrierung

Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE927349C (de) * 1953-09-19 1955-05-05 Basf Ag Verfahren zur Raffination von Mineraloelen und Teeren und deren Destillations-, Krack- und Hydriererzeugnissen durch katalytische Druckhydrierung

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1109816B (de) * 1957-11-16 1961-06-29 Metallgesellschaft Ag Verfahren zur katalytischen hydrierenden Raffination von Kohlenwasserstoffen
DE1258004B (de) * 1959-12-08 1968-01-04 Shell Int Research Verfahren zur katalytischen Entschwefelung von Kohlenwasserstoffoelen
DE1273734B (de) * 1960-03-09 1968-07-25 Shell Int Research Verfahren zur katalytischen Entschwefelung von Kohlenwasserstoffoelen

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2345230C2 (de) Verfahren zur Herstellung von künstlichem Erdgas
DE1005224B (de) Verfahren zur hydrierenden Raffination von Kohlenwasserstoffen oder Kohlenwasserstofffraktionen
DE484337C (de) Verfahren zur Gewinnung mehrgliedriger Paraffinkohlenwasserstoffe aus Kohlenoxyden und Wasserstoff auf katalytischem Wege
DE958554C (de) Verfahren zur Herstellung eines Bindemittels fuer die Brikettierung von zerkleinerten Brennstoffen
DE686456C (de) Verfahren zur Ausfuehrung katalytischer Reaktionen, insbesondere zur Gewinnung von Kohlenwasserstoffen
DE1013025B (de) Verfahren zur hydrierenden Raffination von Kohlenwasserstoffen oder Kohlenwasserstofffraktionen
DE958496C (de) Verfahren zur katalytischen hydrierenden Raffination von Kohlenwasserstoffen, die bei Raumtemperatur fluessig oder fest sind, bei erhoehter Temperatur und erhoehtem Druck in der Gasphase und/oder Fluessigphase in Gegenwart von Leuchtgas, Kokereigas, Schwelgas oder aehnlichen Wasserstoff enthaltenden Gasen
DE626171C (de) Verfahren zur Herstellung wertvoller, insbesondere niedrigsiedender Produkte aus Kohlearten, Erdoelen, Teeren u. dgl.
DE1567728A1 (de) Verfahren zur Erzeugung eines an Wasserstoff und Kohlenstoff reichen Gases aus Kohlendestillationsgasen
DE655324C (de) Verfahren zur Gewinnung wertvoller Kohlenwasserstoffe
DE2117506C3 (de) Verfahren zur Reinigung von Petrolkoks
DE672221C (de) Verfahren zur katalytischen Druckhydrierung von Kohlen oder Teeren
DE647519C (de) Verfahren zur Behandlung und Umwandlung von Tieftemperatur-Teerdampf-Gas-Gemischen
DE881406C (de) Verfahren zur Herstellung von Normgas, wie Stadtgas, Ferngas oder anderem heizkraeftigem Gas aus Wassergas
DE608465C (de) Verfahren zur Entschwefelung von organischen Substanzen
DE648129C (de) Verfahren zum Darstellen wertvoller Kohlenwasserstoffe durch Druckhydrierung
DE718854C (de) Verfahren zum Entfernen von Kohlenoxyd aus organische Schwefelverbindungen enthaltenden Gasen oder Gasgemischen mittels der Wasserdampfkatalyse
DE865892C (de) Verfahren zur Herstellung klopffester Benzine
DE695267C (de) Verfahren zur Herstellung von Kohlenwasserstoffoelen durch katalytische Druckhydrierung
AT119038B (de) Verfahren zur Darstellung von Paraffinkohlenwasserstoffen.
DE617595C (de) Verfahren zur Herstellung ungesaettigter aliphatischer Kohlenwasserstoffe
DE567607C (de) Verfahren zur Gewinnung niedrigsiedender Kohlenwasserstoffe aus festem kohlenstoffhaltigem Material
DE918223C (de) Verfahren zur Entgiftung von kohlenoxyd- und wasserstoffhaltigen Gasen
DE719536C (de) Verfahren zur Druckextraktion von Kohlen, Torf, bituminoesem Schiefer u. dgl. in Gegenwart von Katalysatoren
DE2914295C2 (de) Verfahren zur Erhöhung des Gehaltes an aliphatischen Kohlenwasserstoffen, insbesondere Methan, in Kokereigasen