DE10051918A1 - Verfahren und Gerät zur Aufnahme von Entfernungsbildern - Google Patents
Verfahren und Gerät zur Aufnahme von EntfernungsbildernInfo
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Abstract
Die Erfindung betrifft ein Verfahren und ein Gerät zur Erzeugung von Entfernungsbildern. Hierbei werden nach dem Puls-Laufzeitverfahren Lichtpulse einer Beleuchtungsquelle ausgesandt und nach Reflexion durch die aufzunehmende Szene von einem lichtempfindlichen Array aufgenommen. Durch einen geeigneten elektrooptischen Verschluß, der durch Bildverstärker, Channel Plate, Pockel-Zelle oder durch geeignete Schaltung auf dem aufzunehmenden Array realisiert werden kann, wird das einfallende reflektierte Licht entsprechend der zurückgelegten Entfernung moduliert. Erfindungsgemäß werden Verfahren und Realisierungen aufgezeigt, die Signal/Rauschverhalten des Systems verbessern und die Taktrate der Aufnahmefrequenz steigern können. Außerdem werden gerätemäßige Verbesserungen zur Entfernungsadaption sowie zur Anwendung für Szenenmodifikation und Datenkompression in Verbindung mit Farbkameras aufgezeigt.
Description
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur
Erzeugung von Entfernungsbildern gemäß
Oberbegriff des Anspruchs 1. Ein
Entfernungsbild ist die Abbildung eines
Objektes, deren Bildpunkte nicht wie beim
normalen Bild den Helligkeiten oder Farben der
Objektpunkte entsprechen, sondern den
Entfernungen der jeweiligen Objektpunkte.
In dem Patent EU 151257 ist ein Verfahren zur
Aufnahme von Entfernungsbildern beschrieben,
bei dem ein Lichtpuls ausgesandt wird und der
von den Objekten reflektierte Lichtpuls auf einer
Bildaufnahmeeinheit mit integriertem oder
vorgeschalteten Verschlusseinrichtung
empfangen wird, wobei der Verschluß einen
bestimmten zeitlichen Bezug zum
Aussendezeitpunkt des Laserpulses aufweist
und in der Öffnungszeit variiert werden kann.
Durch Variation der Länge der
Verschlussöffnungszeit erhält man rückgestreute
Pulse, die entweder voll in der Zeit des
geöffneten Verschlusses das Kameratarget
erreichen oder teilweise in der Pulslänge und
damit in der Helligkeit beschnitten werden.
Normiert man alle Pulse auf die gleiche
Helligkeit (durch Division mit den
Helligkeitswerten der unbeschnitten Pulse), so
läßt sich bei den durch das Verschlussfenster
beschnittenen Pulsen die Lage im
Öffnungszeitraum des Verschlusses und damit
aus der Kenntnis der Lichtlaufzeit die Entfernung
des Objektpunktes vom Sensor ermittelt. Die
Patente EP 0 609 831 B1 sowie DE 41 29 912
beschreiben Abwandlungen dieser Systeme.
Erfindungsgemäß wird die Art der Messung und
der Auswertung sowie damit verbunden der
realisierungsmäßige Aufbau verändert, um
Messgenauigkeit, Messbereich oder
Messgeschwindigkeit zu steigern. Die in Pat. EU 151 257
sowie im Prospekt "Laserkamera" der
Daimler-Benz Aerospace AG, Raumfahrt-
Infrastruktur, 28361 Bremen, beschriebene
Entfernungsbildkamera nutzt mindestens 2
Einzelbilder zur Erzeugung eines
Entfernungsbildes respektive 3, falls Fremdlicht
nicht entsprechend unterdrückt werden kann.
Die eigentliche Entfernungsinformation wird so
erzeugt, daß ein Laserpuls zur Beleuchtung der
gesamten Szene ausgesandt wird. Der
reflektierte Puls, bei dem durch die
verschiedenartige Entfernung von dem
beleuchteten Objekt von der Beleuchtungsquelle
Laufzeitunterschiede entstehen, wird durch
einen zum Aussenden des Pulses
zeitsynchronen Verschluß aufgenommen und
auf einem lichtempfindlichen Target abgebildet.
Dies ist im Allgemeinen gemäß heutiger
Technologie ein Detektorarray, realisiert durch
ein Diodenarray, CCD-Array, CID Array, MOS-
Imager etc.
Als Verschluß kann entweder eine schnelle
elektronische Komponente wie beispielsweise
Pockel-Zelle, Bildverstärker oder Channel-Plate
benutzt weiden oder der Verschluß wird durch
Schaltung der lichtempfindlichen Elemente im
Detektorarray realisiert. Ist der Verschluß lange
genug in Bezug auf die Laufzeit des
rückgestreuten Pulses geöffnet, so wird ein Bild
erzeugt, das der Reflektivität der Objekte der
Szene in Bezug auf die Eigenbeleuchtung
entspricht. Wird die Öffnungszeit des Pulses
verkürzt, so gelangen einige Pulse nicht mehr
vollständig auf das Target, die Lichtintensität
wird vermindert. Aus der Kenntnis der Lage im
Öffnungsfenster und der Laufzeit des Lichtes
läßt sich die Entfernung des reflektierenden
Lichtpunktes bestimmen. Ist man in der Lage,
bei reduziertem Messbereich innerhalb eines
Fensters alle Pulse zu beschneiden, so genügen
2 Bilder, um die Lage zu bestimmen. ein Bild, in
dem der Lichtpuls ungeschwächt bei langer
Öffnungszeit des Verschlusses das Target
erreicht und somit zur Normierung der
Eigenreflektivität dienen kann sowie eines
Fensters, bei dem die interessierenden Pulse
beschnitten werden und dadurch einen
Analogwert für die Lage im Messfenster liefern.
Stört Umgebungslicht resp. kann dieses durch
Filter nicht hinreichend unterdrückt werden, so
kann dieses durch Aufnahme eines zusätzlichen
ohne Einfluß der Eigenbeleuchtung gemessen
und berücksichtigt werden.
Zur Erhöhung des Signal/Rauschverhältnisses
der Messungen können jeweils mehrere Bilder
jedes Zwischenbildes erzeugt und aufaddiert
werden.
Nachteilig bei diesem Verfahren ist, daß nur ein
Bild mit Integration der Laserpulse zur
eigentlichen Messung beiträgt. Das Bild zur
Messung der Reflektivität ist unabhängig von der
Lage des Messpulses im Fenster und kann
damit nicht zur direkten Lagebestimmung
genutzt werden. Zudem ist nachteilig, daß bei
den Signalen, die nur knapp im Öffnungsfenster
liegen, bei denen der größte Teil des Nutzsignals
abgeschnitten wurde, bei der Messung ein
schlechtes Signal/Rauschverhältnis liefern.
Nachteilig ist weiterhin, daß bei größeren
Messbereichen und hoher angestrebter
Genauigkeit, d. h. kurzen Beleuchtungspulsen,
die Verschlusszeiten bei Vermeidung von
Mehrdeutigkeiten ein Mehrfaches der Pulslänge
betragen und damit der Einfluß von
Umgebungslicht und Rauschen stärker wird.
Nachteilig bei dem zur Zeit realisierten System
ist weiterhin, daß Optik und Beleuchtungseinheit
auf einen Entfernungsbereich optimiert sind und
nur manuell resp. konstruktiv verstellt werden
können und damit keine Möglichkeit vorgesehen
ist, Bildausschnitt und Ausleuchtung auf eine
gewünschten Bereich manuell oder automatisch
anzugleichen.
Erfindungsgemäß wird daher folgendes
Verfahren und System vorgeschlagen:
Der ausgesandte Laserpuls mit der Pulsfänge dT wird ausgesandt, vom Messobjekt reflektiert und gelangt durch die Empfangsoptik zur Aufnahmekamera. Der Verschluß mit einer Öffnungszeit dT ist so auf den abgesandten Laserpuls synchronisiert, daß Objekte in einer Entfernung von m Metern bis zu m + T.0.15 [m] ganz oder teilweise während der Verschlussöffnungszeit durchgelassen werden, d. h. daß der Verschluß bei t1 = m.0.15 [ns] nach Aussenden der vorderen Flanke des Lichtpulses öffnet und bei t2 = m.0.15 + dT [ns] schließt.
Der ausgesandte Laserpuls mit der Pulsfänge dT wird ausgesandt, vom Messobjekt reflektiert und gelangt durch die Empfangsoptik zur Aufnahmekamera. Der Verschluß mit einer Öffnungszeit dT ist so auf den abgesandten Laserpuls synchronisiert, daß Objekte in einer Entfernung von m Metern bis zu m + T.0.15 [m] ganz oder teilweise während der Verschlussöffnungszeit durchgelassen werden, d. h. daß der Verschluß bei t1 = m.0.15 [ns] nach Aussenden der vorderen Flanke des Lichtpulses öffnet und bei t2 = m.0.15 + dT [ns] schließt.
Ein Lichtpuls, der von einem Objekt aus m
Metern Entfernung reflektiert wird, erreicht mit
der vorderen Flanke die Kamera gerade im
Zeitpunkt der Öffnung des Verschlusses. Da die
Öffnungszeiten des Verschlusses mit der
Pulslänge übereinstimmen, wird der Puls
vollständig durchgelassen. Reflektiert ein
Objektpunkt hingegen aus einer Entfernung von
m + dT.0.15 [m], so erreicht der Lichtpuls die
Kamera im Moment des Schließens des
Verschlusses, so daß kein Signal am
Kameratarget entsteht. Der Bereich zwischen m
und dT.0.15 [m] definiert den Messbereich.
Das Ergebnis auf dem Kameratarget ist eine
Abbildung des Objektes innerhalb des
Messbereiches, wobei die Objekthelligkeit durch
Entfernung und Reflektivität der Objektpunkte
moduliert ist.
Nunmehr kann eine zweite Messung
durchgeführt werden, bei der die Öffnungszeit
des Verschlusses um dT verschoben wird. Der
Verschluß öffnet bei t2 und schließt bei t3 = t2 + dT.
Lichtpulse aus einer Entfernung von m Metern
werden hierbei nicht mehr durchgelassen, da die
abfallende Flanke des Lichtpulses die Kamera
bei t2 erreicht, zu diesem Zeitpunkt öffnet sich
der Verschluß der Kamera jedoch erst, so daß
kein Licht von der Kamera registriert wird. Bei
Objekten aus einer Entfernung von
m + dT.0.15 [m] erreicht die vordere Flanke des
Lichtpulses die Kamera im Zeitpunkt der
Verschlussöffnung, so daß hier der Puls in
seiner ganzen Länge zur Belichtung beiträgt.
Die Entfernung des Objektpunktes läßt sich
nunmehr bestimmen. Geht man von der Mitte
des Pulses aus, so gilt (bei rechteckiger Form
des Laserpulses sowie des Verschlusses):
E = m + dT.0.15 + 0.5.(A2 - A1)/(A1 + A2).dT.0.15 [m]
A1 und A2 sind dabei die beiden Messignale, die
dem ersten Fenster ab T1 resp. dem 2.
Verschlussfenster ab T2 entsprechen.
Weichen Verschlußfenster oder Lichtrpuls von
der Rechteckform ab, so kann dies durch einen
Korrekturfaktor K{(A2 - A1)/(A1 + A2)}
berücksichtigt werden. Der Korrekturfaktor kann
entweder analytisch bei Kenntnis der
Signalformen oder durch Kalibrationsmessungen
bestimmt werden.
Die Auswertung der beiden Messignale A1 und
A2, die beide Information über die genaue Lage
des Laserpulses und damit über die Entfernung
des Objektes enthalten, liefert gegenüber der in
EU 151257 beschrieben Methode ein
verbessertes Signal/Rauschverhältnis.
Das Signal/Rauschverhältnis ist proportional der
Wurzel der für die Messung benutzten
Integrationszeit des Nutzsignals, in diesem Fall
die Pulslänge, √(dT). In der Anwendung gemäß
EU 151257 und Produktbeschreibung ist diese
nur proportional der Wurzel des beschnitten
Pulses. Bei einer Darstellung des
Entfernungsbildes in 200 Graustufen entspräche
dies √(dT/200), also einer Verbesserung des
Signal/Rauschverhältnisses für die kleinsten
Meßwerte um 14. Dies ist besonders für weiter
entfernte Objekte wichtig, da das reflektierte
Signal mit 1/R2 abnimmt (R ist die Entfernung
Objektpunkt zum Sensor) und bei dem
realisierten System bei weiter entfernten
Objekten innerhalb des Messbereichs das Signal
stärker beschnitten wird.
Zudem ist noch ein weiterer Effekt bei solchen
Messungen zu beachten. Durch geringe
Ungenauigkeiten in der Synchronisation von
Laserpuls und Verschluß sowie durch
Ungenauigkeiten bei der Verschlussöffnungszeit
entsteht ein sogenannter Jitter, der im
Allgemeinen einer Normalverteilung unterliegt.
Dieser Effekt läßt sich, ebenso wie die
Verbesserung des Signal/Rauschverhältnisses
bei dem Messignal durch Integration einer Reihe
von Pulsen vermindern. Bei der Realisierung
gemäß EU 151257 werden deshalb zur
Messung des Intensitätsbildes und des
entfernungsmodulierten Bildes eine gleiche
Anzahl von Pulsen benutzt., jedoch nur eine
Messung, nämlich die Messung, die ein durch
die gemessene Entfernung moduliertes Bild
enthält, trägt auch zur Genauigkeit des
Entfernungswertes selbst bei. Bei dem
erfindungsgemäß gewählten Verfahren werden
jedoch die Messungen A1 und A2 verwendet, so
daß im Allgemeinen die doppelte Anzahl von
Messungen zur Genauigkeit des
Messergebnisses beiträgt.
Der Einfluß des Umgebungslichtes kann, wie im
Prospekt des realisierten Systems beschrieben,
durch Messung eines Videobildes der Kamera
ohne Eigenbeleuchtung geschehen und zur
Korrektur des Entfernungsbildes verwendet
werden.
Alternativ kann jedoch eine Messung mit
Laserpulsen und einem Verschlussfenster
durchgeführt werden, das beispielsweise bei
t3 = t2 + dT öffnet und bei t4 = t3 + dT schließt. Dies
liefert eine Verdopplung des Messbereiches bei
gleicher Messgenauigkeit. Bei der Auswertung
muß dabei unterschieden werden, von welchen
der drei nun zur Verfügung stehenden Fenster
der reflektierte Puls registriert wurde. Die beiden
betroffenen Fenster werden nun zur Auswertung
herangezogen, das dritte Fenster dient jeweils
zur Korrektur des Umgebungslichtes.
Statt einer Vergrößerung des Messbereiches
kann diese Anordnung bei Verkürzung der
Pulslänge und der Verschlusszeiten zur
Erhöhung der Messgenauigkeit der
Entfernungswerte dienen.
Als lichtempfindliche Diodenmatrix wird bei dem
bisher realisierten System ein Interline Transfer
CCD Chip verwendet. Dieser besteht aus jeweils
einer Zeile photosensitiver Elemente sowie einer
daneben angordneten Zeile von CCD
Schieberegistern, um die Ladungspakete
auszulesen. Bilderzeugende Elemente und CCD
Schieberegister sind durch ein Transfer Gate
getrennt. Nach der Integration der Ladungsträger
in den lichtempfindlichen Elementen wird das
Transfer Gate auf eine höhere Spannung
angehoben, die Ladungsträger werden in das
Schieberegister verschoben und können von
dort ausgelesen werden. Durch Absenken der
Spannung können wiederum Ladungsträger im
lichtempfindlichen Teil integriert werden. Durch
diese Schaltungsanordnung wurde der schnelle
Verschluß auf dem Chip realisiert. Aufgebaut
wurde dies System so, daß viele Lichtpulse zur
Belichtung eines Teilbildes verwendet werden,
die erzeugten Ladungsträger in den
Speicherbereichen des CCD's integriert werden
und erst am Ende der Gesamtbelichtung des
Teilbildes ausgelesen werden. So wird
sequentiell zunächst das Distanzbild und das
Intensitätsbild aufgenommen.
Erfindungsgemäß soll dieses Verfahren durch
eine andere Anordnung des Ansteuersystems im
Chip verbessert werden. Nicht alle Transfergates
wenden gleichzeitig angesteuert, so daß alle
lichtempfindlichen Sensoren gleichzeitig
ausgelesen werde, statt dessen werden die
Ansteuerleitungen so getrennt, daß jeweils
parallel die geraden und die ungeraden
Transfergates, wenn man von einer Abzählung
der Zeilen ausgeht, angesteuert werden können.
Die Verschlussöffnungzeiten, die durch die
Transfergates vorgegeben werden, seien nun
gerade um dT versetzt. Ordnet man die
Bildelemente nun so an, daß zwei Bildelemente,
die in einer Reihe unterhalb voneinander
angeordnet sind, zu einem Bildpunkt
zusammengefaßt sind, so kann man bei
Belichtung eines Bildes durch einen oder einer
Vielzahl von Pulsen die beiden
Bildinformationen A1 und A2 gemäß
vorangegangener Beschreibung parallel
erzeugen, dies ist eine wesentliche
Voraussetzung für schnelle, echtzeitfähige
Systeme. Bei fehlendem oder unterdrücktem
Umgebungslicht genügt diese Information zur
Erzeugung eines Entfernungsbildes. Zur
Unterdrückung von Effekten, die bei höchster
Auflösung dadurch entstehen können, daß beide
Bildpunkte, die jeweils zur Messung von A1 resp.
A2 herangezogen werden, von geringfügig
versetzten Bildpunkten stammen, kann eine
Mikrolinsenanordnung, die üblicherweise zur
Erhöhung der Lichtausbeute in solchen Chips
benutzt wird, so gestaltet werden, daß jeweils die
beiden benachbarten Bildpunkte gleiche
Lichtanteile erhalten. Dieser Effekt kann auch
durch geringfügige Defokussierung der
Abbildung erreicht werden.
Muß Umgebungslicht korrigiert werden, so
bieten sich zwei verschiedene Möglichkeiten an.
Zum einen kann man im darauffolgend
erzeugten Bild die Lichtpulse unterdrücken, so
daß in den zwischen korrespondierenden
lichtempfindlichen Elementen, die zu jeweils
einem Bildpunkt beitragen, die Intensität des
Laserlichtes gemessen und in üblicher Weise zur
Korrektur herangezogen werden. Die Schaltung
kann aber auch dazu benutzt werden, entweder
den Messbereich bei gleicher
Entfernungsauflösung zu erweitern oder bei
kürzeren Pulsen und Verschlusszeiten die
Messgenauigkeit zu erhöhen. Dazu werden die
Verschlusszeiten zur Vermessung der Teilbilder
A1 und A2 verschoben, beispielsweise sei t3 der
Beginn der Verschlussöffnung für A3 und
t4 = t3 + dT der Beginn für Verschlussöffnung A4.
Zu dieser Messung werden Lichtpulse wie bei
der vorangehenden Messung ausgesandt. Bei
der Auswertung werden nunmehr die
Messungen A1, A2, A3, und A4 für die Berechnung
eines Bildpunktes herangezogen. Aufgrund der
Pulslänge können nur 2 zeitlich direkt
aufeinanderfolgende Messungen (Sonderfall
eine) die Intensität des reflektierten Pulses
vermessen haben. Diese beiden werden zur
Berechnung des Entfernungdbildes und des
Videobildes verwendet, die nicht durch den Puls
belichteten zwei Teilbildpunkte werden zur
Korrektur des Umgebungslichtes verwendet.
Durch eine entsprechende Schwellwertschaltung
kann geprüft werden, ob überhaupt ein Bildpunkt
innerhalb des Messbereichs des Systems lag.
So kann verhindert werden, daß zwei
Rauschterme durcheinander dividiert werden
und so zu falschen Werten führen. Durch diese
Anordnung hat man ein schnelles
Aufnahmesystem mit um eine um den Faktor 4
erweiterten Messbereich oder einen um die
entsprechend Genauigkeit verbessertes System.
Bei Erweiterung des Messbereiches tritt, bei
falscher Einstellung des Entfernungsbereiches,
genauso wie bei fotografischen Systemen, das
Problem der falschen Fokussierung auf. Dies
führt auch bei dem ausgeführten System zu
Ungenauigkeiten. Dies kann durch eine
automatische Fokussierung auf den
betrachteten Gegenstand gelöst werden.
Motorische Justierung der Schärfe ist bei Photo-
und Videosystemen Stand der Technik. Diese
Technik kann auch für Entfernungsbildkameras
der ausgeführten Art verwendet werden. Dazu ist
aus den Meßwerten das Steuersignal für die
Motorsteuerung abzuleiten.
Zur Berechnung der einzustellenden Entfernung
liefert die Entfernungsbildkamera direkt
Entfernungswerte. Die Werte, die zur
Entfernungsjustierung verwendet werden,
können je nach Anwendung aus verschiedenen
Bereichen des Entfernungsbildes gewonnen
werden. Dies kann im Einzelnen der Mittelwert
aus allen Meßwerten sein, eine mittenbetonte
Messung, bei der die Werte im Zentrum des
Bildes stärker gewichtet werden als in den
Randbereichen, eine Spotmessung aus der
Bildmitte sowie einzelne Messfelder im Bild, die
verknüpft werden können oder einzeln
ausgewertet werden.
Zur Anpassung des Systems an verschiedene
Bildausschnitte und Entfernungen läßt sich die
Kamera zusätzlich mit einer Variooptik
versehen. Dazu ist es sinnvoll, die
Beleuchtungseinheit mit einem System zu
versehen, bei dem der Öffnungswinkel der
Beleuchtung der Variooptik angepaßt werden
kann. Dies kann durch motorische Mitführung
einer mit dem Beleuchtungsystem verbundenen
Aufweitungsoptik oder durch Verstellung eines
Reflektorsystems erfolgen. Die Ansteuersignale
können entweder aus der Einstellung der
Variooptik abgegriffen werden oder die
Einstellung wird automatisch oder durch
manuelle Festlegung des zu betrachtenden
Objektes aus dem Kamerabild bestimmt. Dies
kann bei bewegten Objekten mit einem Tracking
-Mode gekoppelt werden, wobei räumliche Lage
und Veränderung in der Bildfolge einen
Prädiktionsalgorithmus gestattet, der recht
genau die 3-dimensionale Lage eines Objekt
vorhersagen kann und damit eine genau
Anpassung der Kameraeinstellung gestattet.
Das erfindungsgemäße Verfahren wird nun
anhand von Figuren näher erläutert. Fig. 1 zeigt
ein Blockschaltbild der Sende- und
Empfangsvorrichtung. Die Beleuchtungseinheit
1, bevorzugt ein Laser, sendet durch die
Aufweitungsoptik einen Lichtpuls aus, der die
Szene beleuchtet. Das vom abzubildenden
Objekt reflektierte Signal wird von einer Optik 6
empfangen und auf eine schnell schaltbare
Videoempfangseinheit geleitet. Die schnelle
Schaftmöglichkeit kann beispielsweise mit einem
schnell schaltbaren CCD-Array oder durch
Vorschaltung eines elektronischen Verschlusses
realisiert werden. Die Steuereinheit 2
31synchronisiert Lichtpuls und Verschluß in der
Form, daß der Verschluß einer bestimmten
Lichtlaufzeit und damit einem bestimmten
Entfernungsbereich entspricht. Bei einer
Aufnahme können je nach Ausführungsform
beim Empfang mehrere Entfernungsbereiche
auf einem Videotarget angesteuert werden. In
der Verarbeitungseinheit 5 wird aus der
Information verschiedener Laufzeitbereiche und
der rückgestreuten Reflektivität (die auch einem
bestimmten Laufzeitbereich ohne reflektierte
Lichtpulse entsprechen kann) das
Entfernungsbild und das Videobild gewonnen.
Der Monitor kann zur Darstellung der
Informationen verwendet werden.
Fig. 2 zeigt die Messung der reflektierten
Intensitäten A1 und A2 durch zwei zeitlich
aneinander angrenzende Messfenster. Nach
E = m + dT.0.5 + (A2 - A1)/(A1 + A2).dT.0.15 [m]
gilt beispielsweise für m = 15 [m] (entspricht der
Pulslaufzeit t1), dT = 50 ns, A2 = 800, A1 = 200, Dies
ergibt für E eine Entfernung des Bildpunktes
vom Sensor von 24.75 m, wobei bei Aussenden
und Empfangen des Pulses jeweils der
Pulsmittelpunkt gemessen wurde.
Fig. 3 zeigt den Signalverlauf mit 4
hintereinander liegenden Öffnungsfenstern. A1
und A2 entsprechen den Meßwerten aus den
Fenstern beginnend bei t2 und t3, die beiden
übrigen Fenster werden zur Bestimmung des
Umgebungslichtes verwendet. Welches der
Fenster die Nutzinformation des reflektierten
Signals enthält, kann über Schwellwertabfrage
oder Maximumsbestimmung erfolgen.
Fig. 4 zeigt ein Prinzipschaltbild eines
lichtempfindlichen Empfangsarrays. Licht fällt
auf die lichtempfindlichen Elemente 1 und wird
dort aufintegriert, solange die an den Transfer-
Gates anliegende Spannung niedrig ist. Werden
die Gates auf eine hohe Spannung gelegt, so
wird die Ladung in die CCD-Elemente 2
transferiert und dort aufintegriert. Erniedrigen der
Spannung schaltet die lichtempfindlichen
Elemente wieder ein, eine neue Messung kann
durchgeführt werden. Nach Durchführung einer
Anzahl von Messungen bis zur Erreichung eines
genügenden Messignals werden die
Ladungsträger in den Multiplexer 3 geschoben
und über den Verstärker 6 ausgelesen. Die
Steuerleitungen 4 und 5 sind dazu da, um 2
möglichst aneinandergrenzende zeitliche
Öffnungsfenster während einer Aufnahme zu
realisieren.
Fig. 5 zeigt eine Anordnung, bei der die beiden
Fenster innerhalb einer Zeile durch Anlegen von
zwei Transfer Gates von rechts und links
realisiert sind.
Fig. 6 zeigt eine Ausführungsform eines Chips,
bei dem die Möglichkeit vorgesehen ist, 3
Verschlussöffnungszeiten währen einer
Aufnahme zu realisieren. Die 3 Transfergates
4, 5 und 6 Steuern jeweils zeitverzögert die 3
Verschlüsse, so daß mit diesem Element sehr
schelle Aufnahmesequenzen erreicht werden
können.
Claims (14)
1. Verfahren zur Erzeugung von
Entfernungsbildern nach dem Prinzip
Aussenden eines Lichtsignals und
zeitverzögertem Empfang des reflektierten
Lichtsignals mit einer Empfangsvorrichtung
dadurch gekennzeichnet, daß mindestens
zwei Reflexionsbilder verschiedener, jedoch
aneinander anschließender
Entfernungsbereiche aufgenommen werden,
wobei Pulslänge des reflektierten
Lichtpulses und Öffnungszeiten des
Verschluß so eingestellt werden, daß
während der Verschlussöffnungszeiten
beide Reflexionsbilder einen Anteil des
reflektierten Pulses enthalten (Sonderfall nur
ein Reflexionsbild) und die Entfernung der
Bildpunkte durch Auswertung der
gemessenen Helligkeitswerte ermittelt wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß zur Korrektur des
Umgebungslichtes ein Reflexionsbild ohne
Eigenbeleuchtung aufgenommen und zur
Korrektur verwertet wird.
3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß zusätzlich zu den
beiden aneinander anschließenden
Entfernungsbereiche noch weitere
anschließende Entfernungsbereiche
dadurch erschlossen werden, daß
Reflexionsbilder, die unterschiedlichen
Laufzeitbereichen entsprechen,
aufgenommen werden und daraufhin
überprüft werden, in welchen der beiden
anschließenden Reflexionsbilder die
reflektierte Lichtenergie gemessen wurde,
die Reflexionsbilder, die nur Information
über das Umgebungslicht enthalten, zur
Korrektur benutzt werden und damit die
bildpunktweise Entfernungsinformation
berechnet wird.
4. Verfahren nach einem der vorangehende
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß
bei einem Interline Transfer CCD Chip die
für die Verschlussteuerung verwandten
Transfer Gate Signale so aufgetrennt
werden, daß jeweils gerade und ungerade
Zeilen getrennt ansteuerbar sind, wobei für
gerade und ungerade Zeilen zwei
unterschiedliche Verschlussfenster realisiert
werden können, so daß bei einem
ausgesandten Lichtpuls zwei
Reflexionsbilder parallel gemessen und
ausgewertet werden können.
5. Verfahren nach einem der vorangehenden
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß
durch Ansteuerung der Steuerungs-Gates
die lichtempfindlichen Bildelemente auf
dem Aufnahme-Chip im Sinne eines
Verschlusses gesteuert werden, daß durch
Veränderung der Spannung die Ladung in
den lichtunempfindlichen Teil des CCD
Schieberegisters verschoben wird, durch
weitere Veränderung der Spannung der
Steuerungs-Gates die lichtempfindlichen
Bildelemente wieder eingeschaltet werden
und damit die Verschlussöffnung realisiert
wird und daß der Verschluß erneut
geschlossen wird und die Ladung in die
korrespondierend CCD-Zelle geschoben
wird, so daß jeweils eine Vielzahl von
Lichtpulsen vermessen und im CCD-
Speicher aufaddiert werden kann.
6. Verfahren nach einem der vorangehenden
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß
gemäß Fig. 3 jeder lichtempfindlichen Zeile
des Diodenarrays zwei CCD-Schieberegister
in der Weise zugeordnet sind, daß ungerade
Elemente in ein CCD-Register und gerade
in das andere Register geschoben werden
und daß die beiden Steuer-Gates zur
Verschlussteuerung getrennt ansteuerbar
sind, und zwar dergestalt, daß jede
lichtempfindliche Zeile von Bildelementen
ein Steuer-Gate, das der
Verschlussteuerung 1 und eines, das der
Verschlussteuerung 2 entspricht, enthält.
7. Verfahren nach einem der
vorangegangenen Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, daß bei Aufnahmen mit
Arrays aus Anspruch 4 oder 6 nach
Messung der Reflexionsbilder, die der
Beleuchtung mit den Lichtpulsen
entsprechen, das Umgebungslicht derart
ermessen wird, daß für eine bestimmte
Zeit der Verschluß ohne Eigenbeleuchtung
des Systems geöffnet wird und die
Bildinformation zur Korrektur des
Umgebungslichtes benutzt wird.
8. Verfahren nach einem der
vorangegangenen Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, daß bei Realisierung mit
den Arrays nach Anspruch 4 oder 6 je 2
aufeinanderfolgende Aufnahmen gemacht
weiden, von denen die erste zwei
Reflexionsbilder mit zwei unterschiedlichen
Verschlusszeiten und die zweite ebenfalls
zwei Reflexionsbilder mit zwei untereinander
und zu den ersten beiden unterschiedliche
Verschlusszeiten, wobei die
Verschlusszeiten so aneinander
anschließen, daß bei Schließen eines
Verschlusses ein anderer öffnet,
durchgeführt werden und die beiden
Reflexionsbilder, die die reflektierte
Information der Beleuchtungspulse
enthalten, zur Berechnung der
Entfernungswerte genommen werden,
wobei die restlichen Bilder zur Korrektur des
Umgebungslichtes benutzt werden.
9. Verfahren nach einem der
vorangegangenen Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, daß einer Zeile 3 oder
mehr CCD-Schieberegister zugeordnet sind,
wobei bei 3 Registern beispielhaft die
lichtempfindlichen Elemente 1, 4, 7, 10 . . . mit
dem Register 1 verbunden, die Elemente
2, 5 8, 11 . . . mit dem Register 2 und die
Elemente 3, 6, 9, 12 . . . mit dem Register 3 und
daß die den Registern 1 zugeordneten
Steuer-Gates eine Verschlußöffnungszeit
ermöglichen, die zeitlich direkt benachbart
zu den Öffnungszeiten von den jeweiligen
Gates 2 und 3 liegt, so daß in einem Bild in
drei aufeinanderfolgenden
Verschlußfenstern aus zweien die Lage des
reflektierten Lichtpulses, korrigiert mit der
gemessenen Umgebungslicht aus dem
dritten ermittelt werden kann.
10. Verfahren nach einem der
vorangegangenen Ansprüche dadurch
gekennzeichnet, daß bei den Detektorarrays
lichtempfindliche Elemente, die zu einem
Bildpunkt des Entfernungsbildes beitragen,
durch ein Microlinsenarray mit jeweils der
gleichen Lichtinformation beleuchtet
werden, so daß beide Bildpunkte jeweils die
gleiche Eingangsinformation erhalten.
11. Verfahren nach einem der
vorangegangenem Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, daß aus der gemessenen
und berechneten Entfernungsinformation ein
Steuersignal für eine motorische
Fokussierung der Abbildungsoptik abgeleitet
wird, wobei das Steuersignal aus dem
Mittelwert aller Entfernungswerte oder aus
zentralen oder dezentralen Bereichen, die
entsprechend gewichtet sein können
berechnet wird.
12. Verfahren nach einem der
vorangegangenen Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, daß das Kamerasystem
mit einer Variooptik versehen wird und daß
gleichzeitig die Beleuchtungseinheit den
Beleuchtungskegel durch bekannte optische
Hilfsmittel dem Gesichtsfeld der Kamera
angepaßt wird, so daß die optimale
Beleuchtungsintensität je Bildpunkt erreicht
wird, wobei Variooptik und gekoppelte
Beleuchtungseinheit motorisch verstellt
werden können und die Steuergröße dem
Entfernungsbild resp. bei Prädiktionsgrößen
der Sequenz aus Entfernungsbildern
entnommen werden können.
13. Verfahren nach Oberbegriff des Anspruchs
1, dadurch gekennzeichnet, daß mittels
eines frequenzselektiven Strahlteilers, der
monochromatisches Laserlicht aus der
Beleuchtungseinheit auf das
lichtempfindliche Array der
Entfernungsbildkamera und die restlichen
optischen Frequenzen auf eine
farbempfindliche Videoaufnahmeeinheit
lenkt, so daß punktgenau überlagert nach
entsprechender Auswertung ein Farbbild
und ein Entfernungsbild zu Verfügung steht.
14. Verfahren nach Oberbegriff des Anspruchs
1 und Anspruch 13, dadurch
gekennzeichnet, daß in einer
Auswerteeinheit die Entfernungsbilder und
Farbbilder derart verarbeitet werden, daß
die entfernungsabhängige Beleuchtung im
Farbbild korrigiert werden kann, daß
Vordergrund oder Hintergrund ausgeblendet
werden können, daß bestimmte Objekte
ausgeblendet oder betont werden können,
daß Objekte in Ihrer Größe verändert
werden und damit in anderen Stellen des
Bildes mit richtiger Perspektive eingepasst
werden können und daß bei Bildübertragung
eine Bilddatenkompression dadurch erreicht
wird, daß nur interessierende Bildanteile
übertragen werden.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE10051918A DE10051918A1 (de) | 2000-10-19 | 2000-10-19 | Verfahren und Gerät zur Aufnahme von Entfernungsbildern |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE10051918A DE10051918A1 (de) | 2000-10-19 | 2000-10-19 | Verfahren und Gerät zur Aufnahme von Entfernungsbildern |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE10051918A1 true DE10051918A1 (de) | 2002-05-02 |
Family
ID=7660372
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE10051918A Withdrawn DE10051918A1 (de) | 2000-10-19 | 2000-10-19 | Verfahren und Gerät zur Aufnahme von Entfernungsbildern |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE10051918A1 (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE10220177A1 (de) * | 2002-05-06 | 2003-11-27 | Zeiss Carl | Vorrichtung und Verfahren zur Vermessung eines Objekts |
| EP2975428A4 (de) * | 2012-12-25 | 2017-06-28 | Fu, Jian | Radarsystem für dreidimensionale bildgebung und verfahren auf basis mehrerer integrierter zeiten |
-
2000
- 2000-10-19 DE DE10051918A patent/DE10051918A1/de not_active Withdrawn
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE10220177A1 (de) * | 2002-05-06 | 2003-11-27 | Zeiss Carl | Vorrichtung und Verfahren zur Vermessung eines Objekts |
| EP2975428A4 (de) * | 2012-12-25 | 2017-06-28 | Fu, Jian | Radarsystem für dreidimensionale bildgebung und verfahren auf basis mehrerer integrierter zeiten |
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| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| 8110 | Request for examination paragraph 44 | ||
| 8127 | New person/name/address of the applicant |
Owner name: EADS SPACE TRANSPORTATION GMBH, 28199 BREMEN, DE |
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| 8130 | Withdrawal |