DE10051498A1 - Bedienungsvorrichtung für ein Datenverarbeitungsgerät - Google Patents
Bedienungsvorrichtung für ein DatenverarbeitungsgerätInfo
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Abstract
Zur Bedienung insbesondere eines Datenverarbeitungsgerätes mit grafikfähigem Bildschirm wird eine Bedienungsvorrichtung (1) vorgeschlagen, die aus einem zweischenkligen Ausleger (2) und einem ringartigen Element (11) besteht. Der erste Schenkel (3) des Auslegers (2) verläuft oberhalb des Zeigefingers (4), während der zweite Schenkel (6) des Auslegers (2) seitlich zum Zeigefinger (4) angeordnet ist. Auf den Innenseiten der Schenkel (3) und (6) befinden sich Empfänger (9), (13), die mit Sendern (10), (12) zusammenwirken, die auf dem Umfang des ringartigen Elementes (11), das auf den Zeigefinger (4) aufgesteckt ist, vorgesehen sind. Durch geeignete Messverfahren wird der jeweilige Abstand zwischen diesen Sensoren ermittelt, der durch eine Bewegung des Zeigefingers variiert werden kann. Auf der Außenseite des zweiten Schenkels (6) der Bedienungsvorrichtung (1) befindet sich ein Tastaturfeld (8), das mit Hilfe des Daumens (7) der Bedienungsperson betätigt werden kann. Die durch die Bewegung des Zeigefingers (4) bzw. die Betätigung des Tastaturfeldes (8) erzeugten Steuersignale werden mit Hilfe eines Senders an den Bildschirm des Datenverarbeitungsgerätes übertragen.
Description
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Bedienen eines elektrisch oder elektro-
magnetisch ansteuerbaren Gerätes, insbesondere eines Datenverarbeitungsgerätes mit
grafikfähigem Bildschirm, mit Hilfe von Steuerimpulsen, die durch die
Positionsveränderung einer Bedienungs- oder Sensoreinheit erzeugt werden.
Gattungsgemäße Bedienungsvorrichtungen sind beispielsweise unter der
Bezeichnung "mouse" aus der Computertechnik bekannt. Die mouse wird zur
Bedienung des Computers bzw. dessen grafikfähigen Bildschirmes über eine
zweidimensionale Unterlage bewegt, wodurch eine an der Unterseite der mouse
befindliche Kugel in Drehung versetzt wird und die in x- und y-Richtung eines
karthesischen Koordinatensystems zurückgelegten Strecken über Getriebe erfasst
und in Steuerimpulse umgewandelt werden, die an den Computer bzw. den
Bildschirm mittels einer Leitung oder mittels eines Senders übertragen werden, um
beispielsweise den auf dem Bildschirm sichtbaren Courser in gewünschte
Richtungen zu bewegen.
Die mouse verfügt darüber hinaus gewöhnlich über weitere Bedienungselemente in
Form von Tasten, mit denen die auf dem Bildschirm angefahrenen Positionen
markiert und bestimmte Funktionen aktiviert werden können.
Bei dem aus dem Stand der Technik bekannten Bedienungskonzept ist es jedoch
nachteilig, dass die die mouse bedienende Hand keine anderen Tätigkeiten ausführen
kann und jedes Mal von dem eigentlichen Bedienungsgerät, einem Tastenfeld,
entfernt werden muß.
Während dieser Nachteil bei der Bedienung eines Computers noch akzeptabel
erscheinen mag, treten bei der Bedienung von komplizierten Anlagen wie
Flugzeugen, Rasterelektronenmikroskopen und dergleichen, bei denen ebenfalls ein
grafikfähiger Bildschirm bedient werden muß, ernsthaftere Probleme auf, da das
eigentliche Bedienungselement unter Umständen den ständigen Einsatz beider Hände
der Bedienungsperson erfordert.
Der Erfindung liegt infolge dessen die Aufgabe zugrunde, eine
Bedienungsvorrichtung für ein elektrisch oder ein elektro-magnetisch ansteuerbares
Gerät zu schaffen, mit dem eine vereinfachte Bedienung möglich ist.
Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe dadurch gelöst, dass die Bedienungs- oder
Sensoreinheit mindestens einen Sender und Empfänger umfasst, von denen
mindestens einer an einem Körperteil, insbesondere an einem Finger der
Bedienungsperson befestigt ist und der Sender und Empfänger durch die Bewegung
des Körperteils relativ zueinander bewegbar sind, wobei die Bedienungs- oder
Sensoreinheit den jeweiligen Abstand zwischen Sender und Empfänger erfasst und
ein zum Abstand lineares Signal erzeugt, das zur Steuerung an das ansteuerbare
Gerät übertragbar ist.
Bei dem erfindungsgemäßen Bedienungskonzept kann auf die zweidimensional zu
bewegende mouse verzichtet werden. Das Verschieben beispielsweise eines Coursers
auf einem grafikfähigem Bildschirm wird hierbei nämlich durch ein Steuersignal
erreicht, das z. B. lediglich durch die Bewegung eines Fingers und die dadurch
verursachte Abstandsänderung zwischen Sender und Empfänger erzeugt wird. Bei
diesem Konzept ist es also beispielsweise möglich, das Tastaturfeld eines Computers
auch während der Einstellung des Coursers auf dem Bildschirm weiter zu bedienen.
Die Anwendung dieses Bedienungskonzeptes beschränkt sich weder auf die
Bedienung eines Datenverarbeitungsgerätes mit grafikfähigem Bildschirm noch auf
die Verwendung eines Fingers als Bedienungsorgan, vielmehr ist es z. B. auch
möglich, Motore, Stellglieder und dergleichen durch die Bewegung eines Körperteils
wie eines Beines zu steuern. Beispielsweise können Behinderte oder teilgelähmte
Personen entsprechende Steuerungs- oder Schaltvorgänge durch das Bewegen eines
noch funktionsfähigen Körperteils vornehmen.
Es wird im Sinne der Erfindung klargestellt, dass mit den Begriffen Sender und
Empfänger eine miteinander wechselwirkende Einheit gemeint ist, durch die
Abstände bzw. Abstandsänderungen zwischen den Einzelkomponenten registriert
und in lineare Signale umgewandelt werden können. Hierzu sind beispielsweise die
aus der Fototechnik bekannten optischen Abstandssensoren einsetzbar; es ist jedoch
auch möglich, Sender und Empfänger z. B. mit Hilfe einer Spiralfeder zu verbinden,
deren Zugspannung von Druckmesssensoren erfasst und somit ein lineares
Abstandssignal erzeugt werden kann.
Im Prinzip eignen sich zur Erzeugung des Steuersignals alle Messverfahren
physikalischer Größen, bei denen Abstände bzw. Abstandsänderungen erfasst
werden können. Hierzu zählen z. B. auch induktive oder magnetische Messverfahren.
Bei einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist wie bei einer
herkömmlichen mouse ein Bedienungs- bzw. Tastaturfeld vorgesehen, das z. B. mit
Hilfe des Daumens betätigt werden kann. Mit Hilfe dieses Bedienungs- bzw.
Tastaturfeldes kann z. B. der über die Abstandsänderung eingestellte Courser
angeklickt und die gewünschte Funktion ausgeführt werden. Das Tastaturfeld kann
beispielsweise auch zum Bewegen des Textes auf dem Bildschirm verwendet
werden, im Prinzip sind auch eine Vielzahl von Befehlen möglich, wie sie mittels
eines sogenannten "joysticks" insbesondere bei Computerspielen erforderlich sind.
Das Bedienungs- bzw. Tastaturfeld ist vorzugsweise am Sender oder Empfänger der
Bedienungsvorrichtung befestigt, so dass die normalen Handhabungsfunktionen der
Hand praktisch nicht beeinträchtigt werden.
Um eine Bewegung des Coursers in x- und y Richtung in rascher Abfolge bzw.
gleichzeitig zu ermöglichen, ist erfindungsgemäß vorgesehen, dass die
Bedienungseinheit zwei Sender und zwei Empfänger umfasst. Dazu dient
beispielsweise ein abgewinkelter, zweischenkliger Ausleger, der z. B. mit Hilfe eines
einstellbaren Bandes, einer Klammer oder dergleichen am Handrücken der
Bedienungsperson befestigt werden kann. Wenn sich die Hand der
Bedienungsperson in etwa horizontaler Lage befindet, erstreckt sich dieser Ausleger
mit seinem ersten Schenkel oberhalb und parallel zum Zeigefinger bis etwa zum
ersten Fingergelenk. Am Ende des ersten Schenkels ist ein zweiter, abgewinkelter
Schenkel vorgesehen, der sich seitlich neben dem Zeigefinger - zwischen
Zeigefinger und Daumen - nach unten erstreckt und auf seiner Außenseite ein
Tastatur- bzw. Bedienungsfeld trägt, das mit Hilfe des Daumens betätigt werden
kann.
Durch die Befestigung des Auslegers am Handrücken ist dessen Lage unabhängig
von einem Krümmen der Finger fixiert.
Die beiden Schenkel des abgewinkelten Auslegers weisen auf ihren zum Zeigefinger
weisenden Innenseiten beispielsweise jeweils einen Empfänger auf, wobei die
Empfänger auf einem gedachten Kreis um etwa 90° versetzt angeordnet sind, so
dass sich ein Sensor oberhalb des Zeigefingers und der andere Sensor neben dem
Zeigefinger befinden.
Um nun die abstandsabhängigen Steuersignale erzeugen zu können, ist ein
ringartiges Element vorgesehen, das auf den Zeigefinger aufgesteckt oder mit
sonstigen Mittels an ihm befestigt wird. Dieser Ring trägt nun beispielsweise
ebenfalls um 90° versetzt entsprechende Sender, die mit den Empfängern des
Auslegers wechselwirken können und Abstandsänderungen zwischen Sender und
Empfänger registrieren.
Beispielsweise lässt sich durch eine Bewegung des Zeigefingers in einer Ebene
senkrecht zur Horizontalen der Abstand zwischen dem Empfänger auf der Innenseite
des ersten Schenkels des Auslegers und dem Sender auf der Oberseite des
Zeigefingers variieren, während bei einer Bewegung des Zeigefingers in einer
horizontalen Ebene der Abstand zwischen den seitlichen Sensoren variiert werden
kann.
Auf diese Weise wird die zweidimensionale Bewegung der üblichen Computermouse
durch eine räumliche Bewegung des Zeigefingers ersetzt.
Für die Funktionsweise der Bedienungs- oder Sensoreinheit ist es im Prinzip
gleichgültig, ob die Empfänger am Ausleger oder am ringartigen Element angeordnet
sind, da das Steuersignal nur durch die relative Abstandsänderung zwischen beiden
Sensoreinheiten erzeugt wird.
Die Umwandlung der Abstandsänderungen in steuerfähige Signale erfolgt wie beim
Stand der Technik und bedarf keiner weiteren Erläuterung. Die Steuersignale können
drahtlos oder mit Hilfe einer Leitung an das anzusteuernde Gerät übertragen werden.
Um die Sender bzw. Sensoreinheiten mit Energie versorgen zu können, ist
beispielsweise am Ausleger oder am ringartigen Element eine miniaturisierte Batterie
vorgesehen.
Der Ausleger und das ringartige Element sind vorzugsweise so ausgebildet, dass sie
mit Hilfe von Verstellelementen an die jeweilige Handgröße der Bedienungsperson
angepasst werden können. Auch das den Ausleger tragende Befestigungsorgan kann
an die jeweiligen Größenverhältnisse zweckmäßigerweise angepasst werden.
Da die Bedienungsvorrichtung jeweils individuell angepasst werden muß und sich
auch die Abstände zwischen den Sensoren je nach Lage des Ringes bzw. des
Auslegers ändern können, verfügt die Bedienungsvorrichtung vorzugsweise über
eine Taste, durch deren Betätigung die Vorrichtung in einen Ausgangssteuermodus
geschaltet werden kann. Bei diesem Ausgangssteuermodus befindet sich
beispielsweise der Courser des Bildschirms in der Mitte oder am Nullpunkt des
Koordinatensystems.
Bei einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung der Bedienungsvorrichtung kann
diese beispielsweise im Bereich des Handrückens einen graflktkhigen Bildschirm
aufweisen, der den bisher erforderlichen Bildschirm des Computers ersetzen kann
oder zumindest eine räumlich unabhängige Bedienung des Computers gestattet.
Die Erfindung ist in der Zeichnung beispielsweise veranschaulicht und wird im
Nachfolgenden anhand der Zeichnung im Einzelnen erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 eine Seitenansicht der an einer Hand befestigten Bedienungsvorrichtung,
Fig. 2 eine Draufsicht auf die Bedienungsvorrichtung gemäß Fig. 1 und
Fig. 3 einen Schnitt durch die miteinander wechselwirkenden Sensoreinheiten der
Bedienungsvorrichtung.
Die Seitenansicht gemäß Fig. 1 zeigt die linke Hand der Bedienungsperson mit
einer angelegten Bedienungsvorrichtung 1. Diese besteht im Wesentlichen aus einem
zweischenkligen Ausleger 2 mit einem ersten Schenkel 1, der sich oberhalb und etwa
parallel zum Zeigefinger 4 erstreckt. Der erste Schenkel 3 ist mit Hilfe eines
Klettbandes 5 an der Hand der Bedienungsperson befestigt.
Am vorderen Ende des ersten Schenkels 3 befindet sich ein abgewinkelter zweiter
Schenkel 6, der seitlich zum Zeigefinger 4 nach unten verläuft und sich zwischen
dem Finger 4 und dem Daumen 7 befindet.
Auf der dem Daumen zugewandte Außenseite des zweiten Schenkels 6 befindet sich
ein Tastaturfeld 8, auf dem mit den Buchstaben A, B, C und S gekennzeichnete
Bedienungselemente angeordnet sind, die mit Hilfe des Daumens 7 betätigt werden
können.
Oberhalb des Zeigefingers 4 befindet sich auf der Innenseite des ersten Schenkels 3
ein Empfänger 9, der mit einem Sender 10 zusammenwirkt, der an der Oberseite
eines ringartigen Elementes 11 angeordnet ist. Das ringartige Element 11, das durch
gestrichelte Linien dargestellt wird, ist auf den Zeigefinger 4 aufgesteckt. Seitlich
zum Finger 4 ist ein weiterer Sender 12 angeordnet, der mit einem Empfänger 13 auf
der Innenseite des zweiten Schenkels 6 zusammenwirkt. (Vergleiche Fig. 3).
Die Lage des ersten Schenkels 3 des Auslegers 2 ist in der Draufsicht gemäß Fig. 2
besser zu erkennen. Er erstreckt sich bis etwa kurz vor das Fingergelenk 14 und weist
eine Bedienungseinrichtung 15 auf, mit deren Hilfe die Bedienungsvorrichtung 1 in
einen Ausgangssteuermodus geschaltet werden kann.
Wie in den Darstellungen gemäß Fig. 1 und 2 zu erkennen ist, weist der erste
Schenkel 3 des Auslegers 2 ein verstellbares Gelenk 16 auf, mit dessen Hilfe der
erste Schenkel 3 etwa parallel zum Zeigefinger 4 ausgerichtet werden kann.
Ein zweites feststellbares Gelenk 17 verbindet den zweiten Schenkel 6 mit dem
ersten Schenkel 3 und dient zur Ausrichtung des zweiten Schenkels 6 bzw. des von
ihm getragenen Tastaturfeldes 8.
Die zur Energieversorgung der Bedienungsvorrichtung 1 vorgesehene Energiequelle
ist aus Gründen der Übersichtlichkeit in den Zeichnungsfiguren nicht dargestellt.
Bei der Schnittdarstellung gemäß Fig. 3 ist das ringartige Element 11 mit dem
oberen Sender 10 und dem seitlichen Sender 12 zu erkennen, die mit den jeweils
gegenüberliegenden Empfängern 9 und 13 zur Ermittlung des jeweiligen Abstandes
dieser Sensoren zusammenwirken. Der Abstand zwischen den Sensoren 9 und 10
kann durch ein Abwärtssenken des Zeigefingers 4 variiert werden, während der
Abstand zwischen den Sensoren 12 und 13 durch ein horizontales Verschwenken des
Zeigefingers 4 verändert werden kann.
Die Übertragung der durch die Bedienungsvorrichtung 1 erzeugten Steuersignale
erfolgt durch eine nicht dargestellte Sendereinheit, die beispielsweise in den ersten
Schenkel 3 integriert sein kann, so dass auf eine Leitungsverbindung zwischen der
Bedienungsvorrichtung 1 und dem anzusteuernden Datenverarbeitungsgerät
verzichtet werden kann.
1
Bedienungsvorrichtung
2
Ausleger
3
erster Schenkel
4
Zeigefinger
5
Klettband
6
zweiter Schenkel
7
Daumen
8
Tastaturfeld
9
Empfänger
10
Sender
11
ringartiges Element
12
Sender
13
Empfänger
14
Fingergelenk
15
Bedienungseinrichtung
16
Gelenk
17
Gelenk
Claims (8)
1. Vorrichtung zum Bedienen eines elektrisch oder elektro-magnetisch
ansteuerbaren Gerätes, insbesondere eines Datenverarbeitungsgerätes
mit grafikfähigem Bildschirm, mit Hilfe von Steuerimpulsen, die
durch die Positionsveränderung einer Bedienungs- oder Sensoreinheit
erzeugt werden, dadurch gekennzeichnet, dass die Bedienungs- oder
Sensoreinheit mindestens einen Sender und Empfänger umfasst, von
denen mindestens einer an einem Körperteil, insbesondere an einem
Finger (4) der Bedienungsperson befestigt ist und der Sender und
Empfänger durch die Bewegung des Körperteils relativ zueinander
bewegbar sind, wobei die Bedienungs- oder Sensoreinheit den
jeweiligen Abstand zwischen Sender und Empfänger erfasst und ein
zum Abstand lineares Signal erzeugt, das zur Steuerung an das
ansteuerbare Gerät übertragbar ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die
Bedienungs- oder Sensoreinheit ein Bedienungs- bzw. Tastaturfeld (8)
umfasst, das mit einem Finger der Bedienungsperson, insbesondere
einem Daumen (7) betätigt werden kann.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das
Bedienungs- bzw. Tastaturfeld (8) an der Bedienungs- oder
Sensoreinheit befestigt ist.
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch
gekennzeichnet, dass die Bedienungs- oder Sensoreinheit zwei
Sender und zwei Empfänger umfasst.
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch
gekennzeichnet, dass die Bedienungs- oder Sensoreinheit einen an
der Hand der Bedienungsperson lösbar befestigbaren, abgewinkelten,
zweischenkligen Ausleger (2) umfasst, der sich mit seinem ersten
Schenkel (3) oberhalb des Zeigefingers (4) und dessen zweiter, zum
ersten Schenkel (3) abgewinkelter Schenkel (6) sich seitlich zum
Zeigefinger (4) zwischen Zeigefinger (4) und Daumen (7) erstreckt,
dass sich auf der zum Daumen (7) weisenden Außenseite des zweiten
Schenkels (6) das Bedienungs- bzw. Tastaturfeld (8) befindet, dass
beide Schenkel (3), (6) jeweils einen Sender (10), (12) oder
Empfänger (9), (13) tragen, dass die Bedienungs- oder Sensoreinheit
weiterhin einen am Zeigefinger (4) lösbar befestigbares Element (11)
umfasst, an dessen Umfang zwei um etwa 90° zueinander versetzt
angeordnete Sender (10), (12) oder Empfänger (9), (13) vorgesehen
sind, die den Sendern oder Empfängern der Schenkel (3), (6) etwa
gegenüber liegen, dass die Bedienung- oder Sensoreinheit mindestens
eine Energiequelle aufweist oder mit einer Energiequelle verbindbar
ist, und dass die Übertragung der durch die Bewegung des
Zeigefingers (4) und die Betätigung des Bedienungs- bzw.
Tastaturfeldes (8) erzeugten Signale bzw. Steuerimpulse an das
ansteuerbare Gerät mittels einer Sendereinheit oder einer
Verbindungsleitung erfolgt.
6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass der
Ausleger (2) und/oder dass das Element (11) zur Anpassung an die
jeweilige Anatomie der Bedienungsperson Einstellelemente (16), (17)
aufweisen.
7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch
gekennzeichnet, dass die Bedienungs- oder Sensoreinheit mittels einer
Bedienungseinrichtung (15) bei beliebigen Abständen der Sender und
Empfänger in einen Ausgangssteuermodus schaltbar ist.
8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch
gekennzeichnet, dass die Bedienungs- oder Sensoreinheit einen
grafikfähigen Bildschirm umfasst.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE2000151498 DE10051498A1 (de) | 2000-10-17 | 2000-10-17 | Bedienungsvorrichtung für ein Datenverarbeitungsgerät |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE2000151498 DE10051498A1 (de) | 2000-10-17 | 2000-10-17 | Bedienungsvorrichtung für ein Datenverarbeitungsgerät |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE10051498A1 true DE10051498A1 (de) | 2002-04-25 |
Family
ID=7660124
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE2000151498 Withdrawn DE10051498A1 (de) | 2000-10-17 | 2000-10-17 | Bedienungsvorrichtung für ein Datenverarbeitungsgerät |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE10051498A1 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| CN103268156A (zh) * | 2013-05-24 | 2013-08-28 | 徐州医学院 | 一种基于人机交互的腕带式手势识别装置 |
-
2000
- 2000-10-17 DE DE2000151498 patent/DE10051498A1/de not_active Withdrawn
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| CN103268156A (zh) * | 2013-05-24 | 2013-08-28 | 徐州医学院 | 一种基于人机交互的腕带式手势识别装置 |
| CN103268156B (zh) * | 2013-05-24 | 2015-12-23 | 徐州医学院 | 一种基于人机交互的腕带式手势识别装置 |
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|---|---|---|---|
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