DE10051420A1 - Zylinderblock eines Axialkolbenverdichters mit verlängerter Zylinderlauffläche - Google Patents
Zylinderblock eines Axialkolbenverdichters mit verlängerter ZylinderlaufflächeInfo
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Abstract
Zylinderblock (32) eines Axialkolbenverdichters (20), insbesondere zum Einsatz in einer Fahrzeugklimaanlage mit CO¶2¶ als Kältemittel, der mindestens eine, insbesondere mehrere über einen Umfang verteilt angeordnete, jeweils eine Zylinderlauffläche definierende Zylinderbohrung zur Aufnahme eines aus Kolbenschaft (8a) und Kolbennacken (8b) bestehenden Kolbens (8) aufweist, wobei der Kolbennacken (8b) außerhalb der Zylinderbohrung zur Ankoppe lung an ein mit einer drehbaren Antriebswelle (1) wirkverbundenen Schräg- oder Taumelscheiben-Triebwerk (29, 33) dient, wodurch der Kolben (8) innerhalb der Zylinderbohrung zwischen einem oberen Totpunkt (OT) und einem unteren Totpunkt (UT) hin- und herbewegbar ist, und wobei der triebwerkseitige Öffnungsrand der Zylinderlauffläche mindestens eine Aussparung (26d) aufweist, in die ein zwischen Kolbenschaft (8a) und Kolbennacken (8b) ausgebildeter Kolbenübergangsbereich (8c) zumindest teilweise eingreifen kann, so daß die für den Kolben (8) wirksame Zylinderlauffläche vergrößert bzw. verlängert ist.
Description
Die Erfindung betrifft einen Zylinderblock eines Axial
kolbenverdichters, insbesondere zum Einsatz in einer
Fahrzeugklimaanlage mit CO2 als Kältemittel, gemäß dem
Oberbegriff des Anspruches 1.
In Kraftfahrzeug-Klimaanlagen werden Kältemittelverdichter
unterschiedlicher Bauarten eingesetzt. In den letzten Jahren
haben sich jedoch sogenannte Axialkolbenverdichter durchge
setzt. In Fig. 4 ist ein solcher Axialkolbenverdichter gemäß
Stand der Technik im schematischen Längsschnitt dargestellt,
wobei es sich um einen sogenannten Schrägscheiben-Verdichter
für den Einsatz von R134a als Kältemittel handelt. Eine Ver
dichterwelle 1 wird über eine Riemenscheibe mit zugeordneter
Magnetkupplung 2 angetrieben. An der Antriebswelle 1 ist eine
Schrägscheibe 3 angelenkt. Die Schrägscheibe 3 ist verdreh
gesichert auf der Antriebswelle 1 befestigt und dreht mit
dieser. Es sind verschiedene Gelenke zur Lagerung und
Zentrierung der Schrägscheibe 3 auf der Antriebswelle 1
bekannt, so daß einerseits die Verdrehsicherung, andererseits
eine Verkippung der Achse 3a der Schrägscheibe 3 relativ zur
Achse 1a der Antriebswelle 1 möglich ist. Der Kippwinkel der
Schrägscheibe 3 wird in der Regel durch zwei Anschläge auf
einen minimalen (3b) und einen maximalen (3c) Wert begrenzt.
Üblicherweise sind ein bis zwei Führungsstifte 4 notwendig,
um die Kippbewegung definiert durchführen zu können und das
Risiko eines Verklemmens bei Schrägscheibenverstellung zu
vermeiden. Die Kippbegrenzungen bzw. entsprechenden Anschläge
können auch in den Bereich der Führungsstifte 4 integriert
sein. Beim dargestellten Beispiel gemäß Fig. 4 ist der
Führungsstift fest mit der Schrägscheibe 3 verbunden und
besitzt gegenüber einer Anschlagplatte 5 ein Loslager 5a,
welches die Zentrierung des Führungsstiftes übernimmt (siehe
Bezugsziffer 4a in Fig. 4). Die ebenfalls mit der Welle ver
bundene Anschlagsplatte 5 stützt sich über ein Axiallager 6 ab.
Neben der Verkippung der Schrägscheibe auf der Antriebswelle 1
ist die Schrägscheibe auf der Antriebswelle 1 axial verschieb
bar. Die Verschiebung der Schrägscheibe 3 ist notwendig, um bei
unterschiedlichen Kippwinkeln den oberen Totpunkt der zugeord
neten Kolben 8 beizubehalten. Es werden üblicherweise Anschläge
vorgesehen, die die Verschiebung der Schrägscheibe 3 auf einen
oberen Sitz 3d und einen unteren Sitz 3e auf der Antriebswelle
1 begrenzen. Der Verschiebemechanismus ist durch eine Druck
feder 7 definiert vorgespannt. Der Kolbenhub wird durch den
Kippwinkel der Schrägscheibe 3 bestimmt. Größtmöglicher Kipp
winkel der Schrägscheibe 3 bedeutet maximalen Kolbenhub; mini
maler Kippwinkel resultiert in minimalem Kolbenhub.
Die Kolben 8 sind bei der dargestellten Ausführungsform über
halbkugelförmig ausgebildete Gelenksteine 9, 10 mit der Schräg
scheibe 3 verbunden. Zur Aufnahme der Zug-Druckbelastung wird
über einen Kolben jeweils ein Gelenkstein 10 an der unteren
Lauffläche 3g der Schrägscheibe bzw. ein Gelenkstein 9 an
der oberen Lauffläche 3f der Schrägscheibe 3 angeordnet.
Die Gelenksteine laufen mit ihren Planflächen 9a, 10a auf
komplementären Laufflächen der Schrägscheibe 3 mit voller
Umfangsgeschwindigkeit bei überlagerter radialer Bewegung, so
daß sich resultierend eine elliptische Bahn der Gelenksteine
auf der Schrägscheibe 3 ergibt. Die Gelenksteine liegen mit
ihrer gewölbten Oberfläche 9b, 10b in komplementär geformten
halbkugelschalenförmigen Lagern der Kolben 8, in denen während
des Verdichterbetriebs eine vergleichsweise kleine Relativ
bewegung vorliegt. Die beschriebenen Axialkolbenverdichter
weisen mehrere über einen Umfang verteilt angeordnete Kolben
auf, in der Regel drei bis acht Kolben.
In Fig. 9 ist ein Kolben 8 in Seitenansicht dargestellt, wie
er bei einem Axialkolbenverdichter der Fig. 4 zur Anwendung
kommt. Der Kolben 8 besteht aus zwei Abschnitten, nämlich einem
Kolbenschaft 8a und Kolbennacken 8b. Als Kolbenschaft wird hier
derjenige Teil bzw. Abschnitt bezeichnet, der innerhalb einer
zugeordneten Zylinderbohrung hin- und herbewegbar geführt ist.
Der üblicherweise mit einer U-förmig gestalteten Ausnehmung 8c
versehene Kolbennacken 8b umschließt die erwähnte Schrägscheibe
3 und dient in Verbindung mit den Gelenksteinen 9, 10 zur
Übertragung der Kräfte von der Schrägscheibe 3 auf den Kolben
schaft 8a. An seiner Rückseite steht der Kolbennacken 8b mit
der zugewandten Innenseite des Triebwerksgehäuses in Kontakt,
und zwar derart, daß der Kolben 8 bei seiner Hin- und Herbe
wegung innerhalb der zugeordneten Zylinderbohrung drehgesichert
ist.
Konkret ist in Fig. 7 eine solche Verdrehsicherung darge
stellt. Es wird dazu ergänzend auf die EP 0 740 076 A2 ver
wiesen. Um die Drehung des Kolbens 8 um seine Längsachse zu
begrenzen, ist auf der dem Triebwerksgehäuse zugewandten Seite
des Kolbennackens eine konvexe Fläche 72 angeordnet. Gegenüber
dieser Fläche liegt mit etwas Abstand eine konkave Fläche im
Gehäuse 71. Der Radius R1 der konvexen Fläche 72 ist größer als
der Radius RP der zylindrischen äußeren Oberfläche des Kolben
schafts, aber kleiner als der Radius R2 der konkaven inneren
Fläche im Gehäuse 71. Durch den Kontakt der konvexen Oberfläche
72 und der konkaven Fläche des Gehäuses 71 wird die Drehung des
Kolbens 8 um seine Längsachse begrenzt. Die gestrichelte Linie
zeigt, daß durch eine Drehung des Kolbens 8 lediglich eine
Kante 74 der konvexen Fläche 72 die konkave innere Fläche
des Gehäuses 71 berührt. Zur Verringerung der Reibung und
Vermeidung von Verschleiß sind die Oberflächen geeignet zu
behandeln.
In Fig. 8 ist eine alternative Längsführung des Kolbens
dargestellt. Diese Alternativkonstruktion zur Verdrehsicherung
des Kolbens 8 umfaßt einen sich in Längsrichtung des Kolben
schaftes erstreckenden Steg 82, der in eine entsprechende Nut
83 der Lauffläche der Zylinderbohrung 81 eingreift.
Die translatorische Bewegung des Kolbens 8 in der zugeordneten
Zylinderbohrung erfordert sehr gute Einhaltung von Maß, Form
und Position sowie eine hohe Oberflächengüte der miteinander
korrespondierenden bewegten Teile bzw. Flächen.
Die Fig. 4, 7, 8 und 9 dokumentieren den klassischen Stand
der Technik, soweit es um den Axialkolbenverdichter für eine
Fahrzeugklimaanlage geht. Bei Verwendung von R134a als Kälte
mittel beträgt der Kolbendurchmesser etwa 30 mm. Da bei Ver
wendung von CO2 als Kältemittel die spezifische Kälteleistung
deutlich höher ist, kann bei CO2-Verdichtern mit einem erheb
lich kleineren Hubvolumen gearbeitet werden. Andererseits
müssen vergleichsweise große Druckdifferenzen beherrscht
werden. Dementsprechend wirken erheblich höhere Drücke auf
die Kolben 8 bei Verwendung von CO2 als Kältemittel. Zur
Beherrschung dieser deutlich höheren Drücke wählt man bei CO2-
Verdichtern Kolben mit erheblich kleineren Kolbendurchmessern
von zum Beispiel etwa 16 mm.
Derart durchmesserkleine Kolben haben jedoch zur Folge, daß der
Kolbennacken nicht mehr innerhalb des Durchmessers des
Kolbenschaftes liegt, sondern relativ zur Kolbenschaft-
Längsachse seitlich nach außen versetzt ist, so wie dies
aus Fig. 5 erkennbar ist. Bei der Ausführungsform nach Fig. 5
werden die Kolben 8 durch eine Taumelscheibe 29 angetrieben.
Die Taumelscheibe 29 ist auf einer Schrägscheibe 33 wälzge
lagert (Wälzlager 30, 28 und 24). Mittels einer Befestigungs
scheibe 31 mit Innengewinde ist die Taumelscheibe axial auf der
Schrägscheibe fixiert. Die Kolben sind über Gelenksteinlager
27, Gelenksteine 25 und eine Einstellschraube 26 an der Taumel
scheibe angelenkt. Der Kolben 8 besteht aus einem Kolbenschaft
8a und Kolbennacken 8b. Dazwischen liegt ein Übergangsbereich
8c, durch welchen Kolbenschaft und Kolbennacken miteinander
verbunden sind. Der Übergangsbereich ist bei einem R134a-Ver
dichter nicht notwendig, da der Kolbennacken entsprechend Fig.
9 innerhalb des Durchmessers des zugeordneten Kolbenschaftes
liegt. Die Kolben 8 werden in Fig. 5 innerhalb zugeordneter
Zylinderbohrungen eines Zylinderblocks 32 axial hin- und herbe
wegt und geführt. Weisen die Kolben 8 Kolbenringe auf, wird die
Lauffläche der Zylinderbohrungen entweder mit einer besonders
verschleißfesten Beschichtung versehen oder es werden alter
nativ in die Zylinderbohrungen Zylinderlaufbuchsen 26 einge
setzt, die aus entsprechend hoch verschleißfestem Material
bestehen. Wie der Fig. 5 entnommen werden kann, schließen die
Zylinderlaufbuchsen 26 triebwerkseitig bündig mit dem Zylinder
block ab. Dementsprechend bleibt der Übergangsbereich 8c
zwischen Kolbenschaft und Kolbennacken stets außerhalb der
Zylinderlauffläche.
Vereinfacht wirken am Kolben 8 eine Querkraft FQ (Kraftein
leitung durch das Triebwerk) und Querkräfte FA und FB, die auch
an der Zylinderlaufbuchse 26 anliegen (siehe Fig. 5). Maß
gebend für die Größe der Reaktionskräfte FA und FB ist unter
anderem das Hebelarmverhältnis B/(B-A).
Für einen Betriebspunkt sind die erwähnten Querkräfte in Fig.
6 dargestellt. Dort ist auch das Hebelarmverhältnis einge
tragen. Die dargestellten Kraftverläufe müssen qualitativ
betrachtet werden, da sich je nach Betriebspunkt die
Kraftverläufe verschieben bzw. betragsmäßig stark ändern
können.
In der Winkelstellung 0° der Antriebswelle 1 für den Axial
kolbenverdichter ist bei der dargestellten Ausführungsform der
Kolben 8 im oberen Totpunkt (OT). In dieser Stellung ist das
Kältemittel Gas aus dem Verdichtungsraum ausgeschoben. Mit
größer werdendem Winkel bewegt sich der Kolben in Richtung
seines unteren Totpunkts (UT), den er bei einer Antriebswellen-
Stellung von 180° erreicht. Im unteren Totpunkt fällt der Druck
im Verdichtungsraum bis auf den Saugdruck ab. Es wirken dann
Zugkräfte. Bei weiterer Drehung der Antriebswelle 1 über 180°
hinaus bewegt sich der Kolben wieder zum oberen Totpunkt. Dabei
wird das Kältemittelgas verdichtet und anschließend aus dem
Verdichtungsraum wieder ausgeschoben. In Fig. 5 sind - wie
bereits erwähnt - die Querkräfte als Vektoren dargestellt. Der
Kolben steht in Fig. 5 im oberen Totpunkt. Die Antriebswelle 1
hat dann eine Winkelstellung von 0°. Die Querkräfte FQ sind bei
dieser Stellung betragsmäßig recht groß und in Richtung Ver
dichtermittelachse gerichtet. Die Querkraft FQ leitet die eben
falls für diese Momentaufnahme als Vektoren eingezeichneten
Reaktionskräfte FA und FB infolge eines Biegemomentes am Kolben
8 ein. Während einer vollständigen Kolbenbewegung (OT-UT-OT)
laufen die Querkräfte einmal vollständig um die Kolbenachse um.
Kritisch ist der Bereich von 250° bis 360° Winkelstellung der
Antriebswelle 1, da in diesem Bereich relativ große Querkräfte
wirken. Dies gilt insbesondere bei einer Antriebswellenstellung
von 270°. In dieser Stellung ist der Kolben 8 auch noch relativ
weit aus der Zylinderlaufbuchse 26 herausgezogen. Dies bedeutet
eine besonders große Reaktionskraft FA. Demnach sind in dieser
Winkelstellung (270°) die Kolben 8 besonders verschleiß
gefährdet. Anhand des Diagramms gemäß Fig. 6 wird auch deut
lich, daß sich die Kolben zum Beispiel in der Winkelstellung
180° (UT) nicht an der Gehäusewand abstützen können, da dann
Zugkräfte wirken.
Aus Fig. 5 wird schließlich deutlich, daß eine Abstützung der
eingeleiteten Querkraft FQ direkt im Bereich der Kraftanleitung
ein Biegemoment im Kolben verhindern würde. Dies brächte enorme
Vorteile hinsichtlich einer Reduzierung von Verschleiß.
Dementsprechend liegt der vorliegenden Erfindung die Aufgabe
zugrunde, einen Zylinderblock für einen Axialkolbenverdichter
zu schaffen, dessen Zylinderlaufflächen eine erheblich
verbesserte Querkraftabstützung gewährleisten, um auf diese
Weise die Lebensdauer des Axialkolbenverdichters zu erhöhen.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die kennzeichnenden
Merkmale des Anspruches 1 gelöst, wobei bevorzugte konstruktive
Details in den Unteransprüchen beschrieben sind.
Hinsichtlich erfindungsgemäß ausgebildeter Zylinderlaufbuchsen
für einen Zylinderblock eines Axialkolbenverdichters wird auf
die Ansprüche 11 ff. verwiesen.
Der Kern der vorliegenden Erfindung liegt also darin, daß der
triebwerkseitige Öffnungsrand der Zylinderlauffläche mindestens
eine Aussparung aufweist, in die ein zwischen Kolbenschaft und
Kolbennacken ausgebildeter Kolbenübergangsbereich zumindest
teilweise eingreifen kann, so daß die für den Kolben wirksame
Zylinderlauffläche vergrößert bzw. verlängert ist. Damit wird
die seitliche Abstützung des Kolbens an der zugeordneten Lauf
fläche in der Zylinderbohrung erheblich verbessert mit der
Folge, daß weniger Verschleiß auftritt und die Lebensdauer
des Axialkolbenverdichters sich verlängert.
Im übrigen gilt bei der vorliegenden Erfindung der Grundsatz,
daß die erfindungsgemäße Aussparung jeweils an derjenigen
Stelle vorgesehen ist, die am wenigsten belastet ist. Zum
besseren Verständnis dieses Grundgedankens wird auf die Fig.
10a bis 10c hingewiesen. Diese Figuren zeigen die umlaufenden
Kolbenquerkräfte und Eingriffslänge des Kolbens über einen
Kolbenhub, wobei diese beiden Größen den Verschleiß und damit
auch die bevorzugte Lage der verlängerten Zylinderlauffläche
bestimmen. Am oberen Totpunkt OT ist die Kolbeneingriffslänge
maximal, während sie am unteren Totpunkt UT minimal ist. Wenn
man nun auf die Eingriffslänge die umlaufende Querkraft
projiziert, wie sie in Fig. 10b dargestellt ist, ergibt
sich eindeutig für eine verlängerte Abstützung des Kolbens
bzw. entsprechend verlängerte Zylinderlauffläche folgende
Prioritätsfolge: D, A, B, C, wobei in der Position C die
geringste Belastung auftritt, so daß an dieser Stelle bevorzugt
die erfindungsgemäße Aussparung ausgebildet werden sollte. Die
Position C liegt in bezug auf die Längsmittenachse des Axia1-
kolbenverdichters bzw. der den Kolben 8 zugeordneten Schräg-
oder Taumelscheibe radial außen, d. h. der Innenseite des
Triebwerksgehäuses zugewandt. Es sei an dieser Stelle noch
erwähnt, daß Fig. 10a offenläßt, in welche Richtung sich die
Schräg- oder Taumelscheibe dreht. Je nach Drehrichtung der
Schräg- oder Taumelscheibe ergibt sich natürlich in der Fig.
10b und 10c eine Spiegelung der Verläufe um die X-Achse
(= waagerechte Achse).
In den Ansprüchen 2-4 sind drei Konstruktionsalternativen
dargestellt. Die erste Alternative zeichnet sich dadurch aus,
daß die Zylinderbohrung oberflächenbearbeitet ist, d. h. keinen
gesonderten Liner oder dergleichen Bauteil aufweist. Dement
sprechend muß bei dieser Ausführungsform die erwähnte Aus
sparung am triebwerkseitigen Öffnungsrand innerhalb der
Zylinderbohrung ausgebildet sein.
Die zweite Alternative zeichnet sich dadurch aus, daß in der
wenigstens einen Zylinderbohrung eine Laufbuchse eingesetzt
ist, die triebwerkseitig aus der Zylinderbohrung herausragt und
in diesem Bereich mit der erwähnten Aussparung versehen ist.
Die dritte Alternative ist dadurch gekennzeichnet, daß in die
wenigstens eine Zylinderbohrung ebenfalls eine Laufbuchse
eingesetzt ist, die jedoch mit der triebwerkseitigen Öffnung
der Zylinderbohrung bündig abschließt. In diesem Fall muß die
erfindungsgemäße Aussparung am triebwerkseitigen Öffnungsrand
sowohl der Zylinderbohrung als auch der zugeordneten Laufbuchse
ausgebildet sein.
Wie den obigen Ausführungen in Verbindung mit den Fig. 10a bis
10c entnommen werden, kann, befindet sich die erfindungsgemäße
Aussparung vorzugsweise in einem Bereich, in dem geringste
Querkräfte auf den Kolben wirken. Dieser Bereich befindet sich
in der Regel an der der Triebwerks-Ankopplungsseite des Kolbens
gegenüberliegenden bzw. der Triebwerksgehäusewand zugewandten
Seite.
Vorzugsweise ist der Kolbennacken am Triebwerksgehäuse noch
seitlich abgestützt. Die seitliche Abstützung des Kolbennackens
erfolgt dabei entweder durch einen Führungsstift, eine Pass
feder oder dergleichen Längsführungsmittel. Vorbilder dafür
sind im Stand der Technik gegeben.
Vorzugsweise ist der triebwerkseitige Öffnungsrand der
Zylinderlauffläche bzw. die triebwerkseitige Öffnungskante
angefast oder gerundet, um die Montage des Kolbens zu
erleichtern und den Verschleiß des Kolbens beim Überstreichen
der erwähnten Öffnungskante zu verringern.
Die erfindungsgemäße Aussparung erstreckt sich vorzugsweise
über einen Winkelbereich von etwa 80° bis etwa 160°,
insbesondere etwa 120°.
Nachstehend wird die Erfindung anhand von in den anliegenden
Zeichnungen näher dargestellten Ausführungsbeispielen
beschrieben, wobei dort gezeigt ist:
Fig. 1a einen Teil eines erfindungsgemäß
ausgebildeten Zylinderblocks für einen
Axialkolbenverdichter im Längsschnitt;
Fig. 1b einen Teil der Konstruktion gemäß Fig.
1a im Schnitt der Längslinie A-A in Fig. 1a;
Fig. 2 eine Ausführungsform einer erfindungsgemäß
ausgebildeten Zylinderlaufbuchse im Längs
schnitt und Querschnitt Längslinie A-A; und
Fig. 3 eine alternative Ausführungsform einer
erfindungsgemäß ausgebildeten Zylinder
laufbuchse im Längsschnitt und im Schnitt
Längslinie B-B.
Diejenigen Teile, die die Ausführungsform mit derjenigen gemäß
Fig. 5 gemeinsam hat, sind mit denselben Bezugsziffern ver
sehen und werden hier nicht mehr näher erläutert.
Die Ausführungsform nach. Fig. 1a, 1b zeichnet sich durch
eine in eine Zylinderbohrung eingesetzte, insbesondere einge
schrumpfte Zylinderlaufbuchse 26 aus, die triebwerkseitig
über die Öffnung im Zylinderblock 32 vorsteht. Der entsprechend
vorstehende Abschnitt der Zylinderlaufbuchse 26 ist in Fig. 1a
und 1b mit der Bezugsziffer 26a gekennzeichnet. Es wird diesbe
züglich auch auf Fig. 2 verwiesen, die die Zylinderlaufbuchse
26 gemäß Fig. 1a, 1b im Längsschnitt sowie Querschnitt Längs
linie A-A in vergrößertem Maßstab zeigt.
Um eine Kollision zwischen dem Übergangsbereich 8c zwischen
Kolbenschaft 8a und Kolbennacken 8b einerseits und der trieb
werkseitig aus der Zylinderbohrung herausragenden Zylinder
laufbuchse 26 andererseits zu vermeiden, ist im Bereich des
erwähnten Übergangs 8c der vorstehende Abschnitt 26a der
Zylinderlaufbuchse mit einer Aussparung 26d versehen, die sich
über einen Winkelbereich von etwa 120° erstreckt (siehe Schnitt
A-A in Fig. 2 sowie Schnitt A-A in Fig. 1b).
Dementsprechend wird die Zylinderlauffläche innerhalb der
Zylinderlaufbuchse 26 um den Abschnitt 26a verlängert, und zwar
an derjenigen Seite, an der sich der Kolben primär abstützt.
Die dem Übergangsbereich 8c zugewandte Seite des Kolbens ist
im wesentlichen unbelastet, so daß keine Bedenken bestehen,
in diesem Bereich die erwähnte Aussparung 26d vorzusehen.
Der Fig. 1b kann noch entnommen werden, daß sich der Rücken
des Kolbenkragens 8b an der Innenseite der Triebwerks-
Gehäusewand abstützt, und zwar derart, daß gleichzeitig eine
seitliche Längsführung des Kolbens 8 erreicht wird. Zu diesem
Zweck ist der Rücken des Kolbennackens 8b im Querschnitt etwa
halbkreisförmig geformt. An der Innenseite der Triebwerks-
Gehäusewand ist eine entsprechend komplementär geformte
Längsnut 23 eingearbeitet (siehe Fig. 1b).
Die Triebwerks-Gehäusewand ist in den Fig. 1a, 1b ebenso
wie in Fig. 5 mit der Bezugsziffer 22 gekennzeichnet.
In der Regel reicht die in Fig. 1b dargestellte Kolben-
Längsführung im Bereich des Kolbennackens 8b aus. Falls nicht,
können zusätzliche Führungselemente, wie Passfeder, Führungs
stift oder dergleichen vorgesehen sein. Da es sich hierbei um
allgemein maschinenbautechnische Maßnahmen handelt, erübrigt
sich eine nähere Beschreibung und Darstellung derselben im
vorliegenden Fall.
Fig. 2 läßt noch erkennen, daß die triebwerkseitige Kante
der Zylinderlaufbuchse 26 gerundet ist, und zwar aus den oben
genannten Gründen.
In Fig. 3 ist noch eine alternative Ausführungsform einer
erfindungsgemäßen Zylinderlaufbuchse 26 dargestellt mit
zwei gegenüberliegend angeordneten Aussparungen 26d. Diese
Ausführungsform bietet sich insbesondere dann an, wenn es gilt,
primär horizontal liegende Querkräfte abzustützen.
Auch dort ist die triebwerkseitige Kante der Zylinderlaufbuchse
gerundet oder angefast. Durch die erwähnte Kanten-Rundung oder
-Fase wird die Montage von Kolben in die Zylinderlaufbuchse
erleichtert. Darüber hinaus läßt sich dadurch der Verschleiß
der Kolben an der erwähnten Kante vermindern (Radius reduziert
die Flächenpressung).
Durch die beschriebenen Maßnahmen können die am Kolben
auftretenden Querkräfte in bezug auf Betrag und Richtung der
Kraft besser und bedarfsgerecht abgestützt werden. Durch die
verlängerte Zylinderlauffläche wird das Kolbenkippmoment
reduziert. Man erhält verbesserte Hebelarmverhältnisse und
damit eine geringere Belastung der Zylinderlauffläche. Die
Verminderung der Kolbenquerkräfte hat auch eine entsprechend
verminderte Reibung und entsprechend verminderten Verschleiß
zwischen Kolbenschaft und Zylinderlauffläche zur Folge. Eine
eventuell erforderliche Beschichtung der Zylinderlauffläche
kann weniger aufwendig ausgeführt werden. Insbesondere besteht
auch eine geringere Verschleißgefahr bei verminderter Schmier
stoffzuführung. Durch die erfindungsgemäß vorgesehene Aus
sparung der Zylinderlauffläche läßt sich in diese auch verein
facht Schmierstoff einbringen.
Die beschriebene Zylinderlaufbuchse dient vorzugsweise für
einen Axialkolbenverdichter, der mit einem Hochdruckkälte
mittel, insbesondere CO2 als Kältemittel arbeitet. In diesem
Fall beträgt der Kolbendurchmesser und damit entsprechend der
Durchmesser der Zylinderbohrung d = 14-17 mm. Der Kolbenhub
beträgt bei dieser Ausführungsform etwa s = 24-17 mm. Das
Verhältnis d/s ist also 1.
Des weiteren hat sich bei dieser Ausführungsform heraus
gestellt, daß die beschriebene Aussparung eine axiale
Erstreckung von 3-6 mm aufweisen kann.
Bei der Ausbildung mehrerer Aussparungen, zum Beispiel auch bei
der Ausführungsform nach Fig. 3, kann die axiale Erstreckung
der Aussparungen unterschiedlich lang sein. Dies hängt
letztlich von den äußeren konstruktiven Gegebenheiten ab.
Sämtliche in den Anmeldungsunterlagen offenbarten Merkmale
werden als erfindungswesentlich beansprucht, soweit sie einzeln
oder in Kombination gegenüber dem Stand der Technik neu sind.
Claims (14)
1. Zylinderblock (32) eines Axialkolbenverdichters (20),
insbesondere zum Einsatz in einer Fahrzeugklimaanlage mit
CO2 als Kältemittel, der mindestens eine, insbesondere
mehrere über einen Umfang verteilt angeordnete, jeweils
eine Zylinderlauffläche definierende Zylinderbohrung zur
Aufnahme eines aus Kolbenschaft (8a) und Kolbennacken (8b)
bestehenden Kolbens (8) aufweist, wobei der Kolbennacken
(8b) außerhalb der Zylinderbohrung zur Ankoppelung an ein
mit einer drehbaren Antriebswelle (1) wirkverbundenen
Schräg- oder Taumelscheiben-Triebwerk (29, 33) dient,
wodurch der Kolben (8) innerhalb der Zylinderbohrung
zwischen einem oberen Totpunkt (OT) und einem unteren
Totpunkt (UT) hin- und herbewegbar ist,
dadurch gekennzeichnet, daß
der triebwerkseitige Öffnungsrand der Zylinderlauffläche
mindestens eine Aussparung (26d) aufweist, in die ein
zwischen Kolbenschaft (8a) und Kolbennacken (8b) ausge
bildeter Kolbenübergangsbereich (8c) zumindest teilweise
eingreifen kann, so daß die für den Kolben (8) wirksame
Zylinderlauffläche vergrößert bzw. verlängert ist.
2. Zylinderblock nach Anspruch 1, dessen wenigstens eine
Zylinderbohrung oberflächenbearbeitet ist, so daß sie als
Zylinderlauffläche dient,
dadurch gekennzeichnet, daß
die mindestens eine Aussparung am triebwerkseitigen
Öffnungsrand der wenigstens einen Zylinderbohrung
ausgebildet ist.
3. Zylinderblock nach Anspruch 1, in dessen wenigstens eine
Zylinderbohrung eine Laufbuchse (26) eingesetzt ist,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Laufbuchse (26) triebwerkseitig aus der Zylinderbohrung
herausragt und in diesem Bereich (26a) die mindestens eine
Aussparung (26d) ausgebildet ist.
4. Zylinderblock nach Anspruch 1, in dessen wenigstens eine
Zylinderbohrung eine Laufbuchse (26) eingesetzt ist,
dadurch gekennzeichnet, daß
die mindestens eine Aussparung (26d) am triebwerkseitigen
Öffnungsrand sowohl der wenigstens einen Zylinderbohrung
als auch zugeordneten Laufbuchse ausgebildet ist.
5. Zylinderblock nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß
die mindestens eine Aussparung (26d) in einem Bereich
vorgesehen ist, in dem die geringste Querkraft auf den
Kolben (8) wirkt.
6. Zylinderblock nach Anspruch 5,
dadurch gekennzeichnet, daß
die mindestens eine Aussparung (26d) relativ zur Längsachse
von Zylinderbohrung bzw. Kolben (8) an der die Triebwerks-
Ankopplungsseite des Kolbens (8) gegenüberliegenden Seite
ausgebildet ist.
7. Zylinderblock nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß
der Kolbennacken (8b) am Triebwerksgehäuse (22) seitlich
abgestützt bzw. längs geführt ist (Führungsnut 23).
8. Zylinderblock nach Anspruch 7,
dadurch gekennzeichnet, daß
die seitliche Abstützung bzw. Längsführung des Kolben
nackens (8b) durch einen Führungsstift, eine Passfeder
oder dergleichen Längsführungsmittel erfolgt.
9. Zylinderblock nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß
der triebwerkseitige Öffnungsrand der Zylinderlauffläche
angefast oder gerundet (siehe Fig. 2 und 3) ist, um die
Montage des Kolbens (8) zu erleichtern und den Verschleiß
desselben an der dem Öffnungsrand zugeordneten Öffnungs
kante zu reduzieren.
10. Zylinderblock nach einem der Ansprüche 1-9,
dadurch gekennzeichnet, daß
die mindestens eine Aussparung (26d) sich über einen
Winkelbereich von etwa 80° bis etwa 160°, insbesondere etwa
120° erstreckt.
11. Zylinderlaufbuchse (26) zum Einsatz in eine Zylinderbohrung
eines Axialkolbenverdichters,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Zylinderlaufbuchse (26) im Bereich des
triebwerkseitigen Öffnungsrandes mindestens eine Aussparung
(26d) aufweist, die zur Aufnahme eines zwischen einem
Kolbenschaft (8a) und einem Kolbennacken (8b) ausgebildeten
Kolbenübergangsbereichs (8c) eines innerhalb der Zylinder
laufbuchse (26) hin- und herbewegbaren Kolbens (8) dient.
12. Zylinderlaufbuchse nach Anspruch 11,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Kante des der Aussparung (26d) zugeordneten
Öffnungsrandes der Zylinderlaufbuchse (26) angefast oder
gerundet ist.
13. Zylinderlaufbuchse nach Anspruch 11 oder 12,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Aussparung (26d) sich über einen Winkelbereich von etwa
80° bis etwa 160°, insbesondere etwa 120° erstreckt.
14. Zylinderlaufbuchse nach Anspruch 11 oder 12,
dadurch gekennzeichnet, daß
im Bereich des triebwerkseitigen Öffnungsrandes zwei
diametral zueinander liegende Aussparungen (26d)
ausgebildet sind (Fig. 3).
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