DE10050067C2 - Vorrichtung zum luftdichten Verschließen eines Hubraums einer Luftfeder bei gleichzeitiger kugelgelenkartiger Führung eines hydraulischen Stoßdämpfers in diesem Hubraum - Google Patents
Vorrichtung zum luftdichten Verschließen eines Hubraums einer Luftfeder bei gleichzeitiger kugelgelenkartiger Führung eines hydraulischen Stoßdämpfers in diesem HubraumInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum luftdichten Verschließen eines
Hubraums einer Luftfeder bei gleichzeitiger kugelgelenkartiger Führung
eines hydraulischen Stoßdämpfers. Insbesondere bei Fahrzeugen zum
Transport schwerer Lasten, wie Lastkraftfahrzeugen und Schienenfahr
zeugen, werden bislang Federungssysteme eingesetzt, die entweder ge
trennt, zum Beispiel als Luftfeder in Verbindung mit einem Hydraulik
dämpfer, oder integriert als hydropneumatischer Dämpfer ausgeführt sind.
Aufgabe einer solchen Kombination von Federungskomponenten ist dabei
zum einen, die Höhenlage des Fahrzeuges bei Beladung zu regulieren,
und zum anderen gleichzeitig eine Federung mit möglichst konstanter Ei
genfrequenz zu erzielen. Die Schwingbewegung wird nicht direkt auf das
beispielsweise in einem Gasdruckstoßdämpfer enthaltene Stickstoffvolu
men übertragen, sondern über das Zwischenmedium Öl, die durch eine
Trennwand voneinander separiert sind. Das Niveau wird durch Zu- oder
Abfüllen von Öl geregelt. Bei der hydropneumatischen Federung ändert
sich bei Beladung das Gasvolumen, das Gasgewicht hingegen bleibt kon
stant. Die Eigenfrequenz erhöht sich dadurch mit zunehmender Beladung.
Bei einem Federungssystem, bestehend aus den getrennten Komponen
ten Luftfeder und Hydraulikdämpfer, wird die Höhenlage des Fahrzeuges
dadurch geregelt, daß in die Luftfeder Luft hineingepumpt oder aus der
Feder herausgelassen wird. Dies bedeutet, daß bei der Luftfeder unab
hängig von der Beladung das Luftvolumen konstant bleibt und sich die
Eigenfrequenz unabhängig von der Beladung nicht ändert. Der getrennt
von der Luftfeder angebrachte Hydraulikdämpfer nimmt unabhängig von
der Luftfeder die Funktion der Stoßaufnahme durch Fahrbahnunebenhei
ten wahr. Auf Grund der guten Federungseigenschaften dieses kombi
nierten Federungssystems wird diese Federung an Transportfahrzeugen
für schwere Lasten bevorzugt verbaut.
Die positiven Schwingungseigenschaften dieses Federungssystems durch
getrennte Anbringung der Luftfeder und des Hydraulikdämpfers im Achs
bereich von Fahrzeugen erfordern allerdings einige konstruktive Maß
nahmen. Für die Integration eines solchen Federungssystems ist ein ent
sprechender Platzbedarf zu berücksichtigen und durch die konstruktiven
Maßnahmen ist auch mit entsprechenden Fertigungskosten zu rechnen.
Eine Zusammenfassung von Luftfeder und Hydraulikdämpfer zu einer
Komponente ist folglich wünschenswert, stellt allerdings auch besonders
hohe Anforderungen an die Dichtigkeit, insbesondere der Luftfeder. Dies
wird um so mehr durch die zwangsläufige Bewegung der Hydraulikdämp
fer-Längsachse zur Luftfeder-Längsachse bei Ein- und Ausfederung des
Systems erschwert. Den Anforderungen an Dichtigkeit und Beweglichkeit
entsprechende Dichtelemente für diesen Zweck standen bislang nicht zur
Verfügung.
Aus der GB 2 198 498 A ist eine elastische Buchse bekannt, die zur Lage
rung einer bei einer Bohrinsel zum Einsatz gelangenden Verankerungs
vorrichtung dient. Die Buchse weist einen Innenring auf, der am Außen
umfang der Verankerungsvorrichtung festgelegt ist. Über ein Federele
ment stützt sich der Innenring an einem Außenring ab. Die sich gegen
überliegenden Stützflächen von Innenring und Außenring weisen jeweils
eine kugelsegmentartige Oberfläche auf. Auf diese Weise wird eine kardanische
beziehungsweise kugelgelenkartige Führung der Verankerungs
vorrichtung erreicht.
Außerdem beschreibt die WO 94/24456 ein Lager, das einen Lagerkern
und einen Außenring aufweist. Die sich gegenüberliegenden Stützflächen
von Lagerkern und Außenring sind jeweils kugelsegmentartig ausgebildet.
Zwischen den Stützflächen ist ein Federelement aus einem elastischen
Werkstoff angeordnet. Auf diese Weise ergibt sich eine kugelgelenkartige
Führung eines an dem Lagerkern aufgenommenen Bauteils.
Es ist deshalb Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Vorrichtung an
zugeben, mit der sich einerseits eine kugelgelenkartige Führung des
Stoßdämpfers in dem Hubraum und andererseits ein luftdichter Verschluß
des Hubraums erzielen lassen.
Zur Lösung dieser Aufgabe wird in Übereinstimmung mit Anspruch 1 eine
Vorrichtung zum luftdichten Verschließen eines Hubraums einer Luftfeder
bei gleichzeitiger kugelgelenkartiger Führung eines hydraulischen Stoß
dämpfers in diesem Hubraum vorgeschlagen, die mit einem außenliegen
den Flansch und einer hierzu nach innen versetzt angeordneten Buchse
sowie einem Federelement zur elastischen Verbindung des Flanschs und
der Buchse versehen ist. Das Federelement ist über im wesentlichen ku
gelsegmentartige Oberflächen auf der Oberseite mit dem Flansch und auf
der Unterseite mit der Buchse fest verbunden. Zudem weist das Fe
derelement eine zentrale Durchgangsöffnung auf, die mit koaxialen Boh
rungen in dem Flansch und der Buchse fluchten. Der Stoßdämpfer ist in
einer Bohrung der Buchse aufgenommen, die einen Anschlag zur Justie
rung des Stoßdämpfers und eine oder mehrere Ringnuten zur Aufnahme
von Dichtringen aufweist, die den Hubraum luftdicht verschließen.
Durch die kugelsegmentartige Ausprägung des Federelements ist eine
optimale Flexibilität in radialer Richtung für einen in der Buchse geführten
Dämpfer möglich. Gleichzeitig ist durch die feste Verbindung der Oberseite
des Federelements mit dem Flansch und der Unterseite mit der
Buchse eine optimale Dichtigkeit in diesem Bereich gewährleistet. Zwi
schen Buchse und Dämpfer genauso wie zwischen Flansch und Luftfe
derelement kann die Dichtigkeit mit herkömmlichen Dichtelementen, wie
zum Beispiel Dichtringen, hergestellt werden. Durch die besondere Form
gebung des Federelements ist nur die Oberseite der Buchse sowie die
Unterseite des Flanschs in ihrer Gestalt bestimmt, wodurch die Abstim
mung der weiteren Geometrie der Buchse hinsichtlich der Aufnahme des
Dämpfers in der Bohrung sowie die weitere Geometrie des Flanschs hin
sichtlich der Montagemöglichkeiten in der Luftfeder nicht eingeschränkt
wird. Folglich ist eine größtmögliche Flexibilität hinsichtlich der Lage bei
der Komponenten zueinander gewährleistet.
Zur Übertragung von Kräften durch die Luftfeder und den Dämpfer ist eine
Verbindung zwischen beiden notwendig. Die Bohrung der Buchse weist
deshalb einen Anschlag zur Justierung und Montage des Dämpfers in der
Buchse auf. Dieser Anschlag erleichtert insbesondere weitere Fixie
rungsmaßnahmen zwischen Buchse und Dämpfer, wie das Einsetzen ei
nes Bolzens durch definierte aufeinander abgestimmte Bohrungen, das
Einbringen eines Sprengringes in dafür vorgesehenen Nuten oder derglei
chen. Bei Verwendung einer Schraubverbindung zwischen beiden Ele
menten kann der Anschlag als Gegenlager dienen.
Gerade die erwähnte Fixierung zwischen Dämpfer und Buchse mit Hilfe
eines oder mehrerer Sprengringe in dafür vorgesehenen und aufeinander
abgestimmten Nuten an beiden Elementen bietet besondere Vorzüge. Die
Verwendung von Sprengringen setzt zunächst keine aufwendigen kon
struktiven Maßnahmen - bis auf die Anbringung der entsprechenden Nu
ten an den Elementen - voraus und bietet gleichzeitig den Vorteil der
gleichmäßigen Kraftübertragung über den gesamten Umfang des Dämp
fers an dieser Stelle in die Buchse. Diese Art der Verbindung ermöglicht
die leichte Integration am Markt bereits erhältlicher Dämpfer.
Zur Abdichtung der Buchse gegenüber dem Zylinder des Dämpfers weist
die Buchse eine oder mehrere Ringnuten zur Aufnahme von Dichtringen
auf. Sowohl die Bohrung der Buchse wie auch der Anschlag und die
Ringnuten können auf einen jeweils gewünschten, handelsüblich erhältli
chen hydraulischen Dämpfer abgestimmt werden. Zur weitgehenden Re
duzierung laufender Teile in der Buchse wird idealerweise nur der Zylinder
eines Dämpfers in der Buchse geführt und damit eine radiale Dichtung
des in Längsrichtung beweglichen Kolbens überflüssig.
Die erfindungsgemäße Vorrichtung zum luftdichten Verschließen eines
Hubraums einer Luftfeder bei gleichzeitiger kugelgelenkartiger Führung
eines hydraulischen Stoßdämpfers in diesem Hubraum kann generell An
wendungen betreffen, bei denen die Absorption einer Stoßenergie in Ver
bindung mit einer Niveauregelung gewünscht ist.
Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung sind in den Ansprüchen 2 bis 8
angegeben.
Durch eine trichterförmige Erweiterung der Öffnung des Federelements
von der Buchse in Richtung des Flanschs wird einem in der Buchse ge
führten Dämpfer größtmöglicher radialer Spielraum bei einer Kippbewe
gung um seine untere Halterung gegeben. Dadurch werden besonders
lange Federwege der Achse eines Fahrzeugs zu dem Fahrzeuggestell, bei
denen der Kippwinkel der Längsachse des Dämpfers relativ zur Längs
achse der Luftfeder besonders groß wird, ermöglicht.
Eine formstabile Auslenkung wird vorteilhafterweise dadurch erzielt, daß
das Federelement ein oder mehrere integrierte Zwischenbleche aufweist,
welche parallel zu der im wesentlichen kugelsegmentartigen Oberfläche
verlaufen. Diese Zwischenbleche sorgen als Stabilisierungselemente für
einen im wesentlichen trapezförmigen Verzug bei Auslenkung in eine ra
diale Richtung und verhindern damit eine ungleichmäßige Kraftübertra
gung über den Federquerschnitt von der Buchse in den Flansch. Dadurch
wird einer vorzeitigen Materialermüdung in besonders belasteten Berei
chen des Querschnitts des Federelements vorgebeugt und damit die Le
bensdauer erhöht.
Vorzugsweise werden die Zwischenbleche dabei so ausgeführt, daß sie
die Öffnung des Federelements im wesentlichen ringförmig umschließen.
Bei Auslenkung der Dämpferachse und damit der Buchse wird dadurch
eine gleichmäßige und über den gesamten Umfang des Federelements
verteilte Einleitung der auftretenden Scherkräfte erzielt. Um eine be
stimmte Auslenkungscharakteristik des Federelements abhängig von der
Umfangsrichtung der Auslenkung zu erhalten, ist es außerdem denkbar,
die Zwischenbleche mit entsprechenden Aussparungen in radialer Rich
tung bis hin zur Unterteilung der ringförmigen Struktur in einzelne Sektio
nen vorzunehmen.
Da die Schichtfeder auf der einen Seite eine besondere Scherfähigkeit
unter weitgehender Beibehaltung der Grundform gewünscht ist, auf der
anderen Seite aber eingeleitete axiale Federkräfte des in der Buchse ge
führten Dämpfers und Druckkräfte aus der Luftfeder übertragen werden
sollen, ist zur Erhöhung der Formstabilität des Federelements die Ver
wendung eines elastischen Vollmaterials besonders vorteilhaft. Durch die
Verwendung des elastischen Vollmaterials wird eine besonders stabile
Verbindung zwischen Flansch und Buchse und, durch exakte Führung der
Zwischenbleche im Material, die allein gewünschte kugelgelenkartige Be
weglichkeit des Federelements und damit der Buchse und des Dämpfers
gestattet. Denkbar ist aber auch eine Herstellung des Federelements aus
einem elastischen Material, welches zur möglichst widerstandsfreien ra
dialen Auslenkung in alle oder in eine bestimmte gewünschte radiale
Richtung Ausnehmungen an der Oberfläche oder Aushöhlungen im In
nenbereich aufweist oder aus einem entsprechend geschäumten Material
besteht, ohne dabei allerdings an Festigkeit einzubüßen.
Vorteilhafterweise weist das Federelement eine rotationssymmetrische
Form auf. Diese Form läßt sich durch Ausnutzung von Symmetrien be
sonders einfach herstellen und erfordert auch keine konstruktiv aufwendig
gestalteten Flansche und Buchsen samt ihren Gegenlagern im Fahrzeug.
Eine solche rotationssymmetrische Form des Federelements läßt eine
radial einheitliche maximale Auslenkung des Dämpfers zu. Allerdings
kann das Federelement auch eine nicht-rotationssymmetrische Form auf
weisen. Eine solche Form könnte größere Auslenkungen des Dämpfers in
die eine Richtung und kleinere Auslenkungen in die andere Richtung zu
lassen. Damit wäre eine an die geometrischen Gegebenheiten oder den
vorgegebenen Lastfall genau anpaßbare Vorrichtung herstellbar.
Eine besonders weite Auslenkung des Dämpfers ist vorzugsweise dann
möglich, wenn sich die Öffnung des Flanschs direkt an die Öffnung des
Federelements anschließt. Das bedeutet, daß der sich oberhalb des Fe
derelements erstreckende Flansch besonders schmal sein kann. Die ma
ximale Auslenkung des Dämpfers wird damit nur von der trichterförmigen
Aufweitung der Öffnung des Federelements bestimmt.
Nachfolgend wird die Erfindung anhand eines Ausführungsbeispieles be
schrieben, welches anhand der Abbildungen näher erläutert wird.
Fig. 1A zeigt eine geschnittene Ansicht einer Vorrichtung gemäß der
vorliegenden Erfindung;
Fig. 1B zeigt eine geschnittene Ansicht der Vorrichtung gemäß der
vorliegenden Erfindung wie Fig. 1A mit einem in eine Buchse
eingeführten Dämpfer;
Fig. 2 zeigt eine im Bereich einer Luftfeder teilweise geschnittene
Vorderansicht eines an einer Fahrzeugachse angebrachten
kombinierten Dämpfungssystems, welches mit einer Vor
richtung gemäß der vorliegenden Erfindung einen Dämpfer
in eine Luftfeder integriert;
Fig. 3 zeigt eine geschnittene Seitenansicht des kombinierten
Dämpfungssystems aus Fig. 2 und
Fig. 4 zeigt ein nicht integriertes kombiniertes Dämpfungssystem
bestehend aus einer Luftfeder und einem Dämpfer gemäß
dem Stand der Technik.
In der nachfolgenden Beschreibung werden für gleiche oder gleichwirken
de Teile dieselben Bezugsziffern verwendet.
Fig. 1A zeigt eine geschnittene Ansicht einer Vorrichtung, welche aus ei
nem Flansch 10, einer Buchse 20 und einem dazwischen liegenden ku
gelsegmentartig geformten Federelement 30 besteht. Im elastischen Ma
terial des Federelements 30 und parallel zu deren Oberflächen 32, 32'
verlaufend sind Zwischenbleche 36, 36' zu erkennen, die als Stabilisie
rungselemente des Federelements 30 bei Auslenkung der Buchse 20 in
radialer Richtung dienen. Die Buchse 20 weist eine Durchgangsbohrung
26 mit seinem Anschlag 28 auf, der zur Justierung eines Dämpfers 40
dient. Die in der Bohrung 26 der Buchse 20 angebrachte Ringnut 27 dient
in diesem Fall der Aufnahme eines Dichtringes zur Dichtung der Buchse
20 gegen einen Zylinder 42 des Dämpfers 40. In die Ringnut 27' wird ein
Sprengring eingebracht, der in einen angeschweißten Flansch an einem
Zylinder 42 des Dämpfers 40 eingreift. Um möglichst große Auslenkungen
des Kolbens 44 des Dämpfers 40 zuzulassen, ist das Federelement 30
mit einer sich nach oben trichterförmig erweiternden Öffnung 34 versehen,
die in eine Bohrung 12 des Flanschs 10 übergeht.
Fig. 1B zeigt eine geschnittene Ansicht einer Vorrichtung wie in Fig. 1A,
jedoch nun mit in die Buchse 20 montiertem Dämpfer 40, bestehend aus
einem Zylinder 42 und einem Kolben 44. Die axiale Kraftübertragung vom
Dämpfer 40 in die Buchse 20 wird über einen in der Ringnut 27' verlau
fenden Sprengring, der gleichermaßen in die Buchse 20 und den Zylinder
42 eingreift, gewährleistet. Gleichzeitig kann der Kolben 44 des Dämpfers
40 sich in axialer Richtung frei bewegen. Die Dichtigkeit zwischen Dämp
fer 40 und Buchse 20 wird über eine in der Ringnut 27 der Buchse 20
verlaufende Dichtung hergestellt. Gleichzeitig kann der Dämpfer 40 kugel
gelenkartig aus seiner Längsachsenrichtung in eine beliebige radiale
Richtung geschwenkt werden, ohne daß Undichtigkeiten zwischen
Flansch 10 und Buchse 20 entstehen. Das Federelement 30 stellt sich bei
einer Auslenkung des Dämpfers 40 in der beschriebenen Art durch elasti
sche Verformungen parallel zu seinen Oberflächen 32, 32' auf die neue
Längsachsenrichtung des Dämpfers 40 ein.
Fig. 2 zeigt eine im Bereich der Luftfeder 50 teilweise geschnittene Vor
deransicht eines an einer Fahrzeugachse angebrachten kombinierten
Dämpfungssystems, welches mittels der obigen Vorrichtung einen Dämp
fer 40 in eine Luftfeder so integriert. Zu erkennen ist der Flansch 10, der in
ein an der Achse eines Fahrzeuges angebrachtes Gehäuse montiert ist
und durch dessen Öffnung 12 der Zylinder 42 des Dämpfers 40 verläuft.
In dieser Ausführungsform tritt der Kolben 44 des Dämpfers 40 erst im
Inneren der Luftfeder 50 aus dem Zylinder 42 des Dämpfers 40, wodurch
im Bereich der Buchse 20 keine laufenden Teile geführt werden müssen,
was Dichtigkeitsvorteile mit sich bringt.
Fig. 3 zeigt eine geschnittene Seitenansicht eines kombinierten Dämp
fungssystems wie in Fig. 2 in dem noch einmal deutlich die Führung des
Dämpfers 40 zu erkennen ist, welcher bei Aus- und Einfederung der Ach
se aus seiner Längsrichtung ausgeschwenkt wird.
Fig. 4 zeigt ein nicht integriertes kombiniertes Dämpfungssystem beste
hend aus einer Luftfeder 50' und einem Dämpfer 40' gemäß dem Stand
der Technik. Durch die obige Vorrichtung kann der Dämpfer 40' in der
Luftfeder 50' dichtend und gleichzeitig kugelgelenkartig radial beweglich in
der Luftfeder 50' gelagert werden.
10
Flansch
12
Bohrung des Flanschs
20
Buchse
26
Bohrung der Buchse
27
,
27
' Ringnut der Buchse
28
Anschlag der Buchse
30
Federelement
32
,
32
' Oberfläche des Federelements
34
Öffnung des Federelements
36
,
36
' Zwischenbleche des Federelements
40
,
40
' Dämpfer
42
Zylinder
44
Kolben
50
,
50
' Luftfeder
Claims (8)
1. Vorrichtung zum luftdichten Verschließen eines Hubraums einer
Luftfeder (50) bei gleichzeitiger kugelgelenkartiger Führung eines
hydraulischen Stoßdämpfers (40) in diesem Hubraum mit einem
außenliegenden Flansch (10) und einer hierzu nach innen versetzt
angeordneten Buchse (20) sowie einem Federelement (30) zur ela
stischen Verbindung des Flanschs (10) und der Buchse (20), wobei
das Federelement (30) über im wesentlichen kugelsegmentartige
Oberflächen (32, 32') auf der Oberseite mit dem Flansch (10) und
auf der Unterseite mit der Buchse (20) fest verbunden ist, wobei
das Federelement (30) eine zentrale Durchgangsöffnung (34) auf
weist, die mit koaxialen Bohrungen (12, 26) in dem Flansch (10)
und der Buchse (20) fluchten, und wobei der Stoßdämpfer (40) in
einer Bohrung (26) der Buchse (20) aufgenommen ist, die einen
Anschlag (28) zur Justierung des Stoßdämpfers (40) und eine oder
mehrere Ringnuten (27, 27') zur Aufnahme von Dichtringen auf
weist, die den Hubraum luftdicht verschließen.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sich
die Durchgangsöffnung (34) des Federelements (30) von der Buch
se (20) in Richtung des Flanschs (10) trichterförmig erweitert.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet,
daß das Federelement (30) ein oder mehrere integrierte Zwischen
bleche (36, 36') aufweist, welche parallel zu der im wesentlichen
kugelsegmentartigen Oberfläche (32, 32') verlaufen.
4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die
Zwischenbleche (32, 32') die Öffnung (34) des Federelements (30)
im wesentlichen ringförmig umschließen.
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekenn
zeichnet, daß das Federelement (30) aus einem elastischen
Vollmaterial besteht.
6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Buchse (20) eine oder mehrere Ringnuten (27,
27') zur Aufnahme von Sprengringen aufweist.
7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekenn
zeichnet, daß das Federelement (30) eine rotationssymmetrische
Form aufweist.
8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekenn
zeichnet, daß sich die Öffnung (12) des Flanschs (10) direkt an die
Öffnung (34) des Federelements (30) anschließt.
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Publications (2)
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