DE10050887A1 - Verfahren und Vorrichtung zur Erkennung eines Gammastrahlung aussendenden Nuklids in Meßgütern - Google Patents
Verfahren und Vorrichtung zur Erkennung eines Gammastrahlung aussendenden Nuklids in MeßgüternInfo
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Abstract
Verfahren zur Erkennung einer vorbestimmten Gammastrahlung in Meßgütern, insbesondere in Baustoffen, Sand und Schutt. Die Signale von einem oder mehreren Szintillatoren werden abhängig von ihrer Pulshöhe einem von zwei Kanälen zugeordnet, wobei die Zuordnung zu den Kanälen derart erfolgt, daß für ein zweites Radionuklid, dessen Strahlungsenergie kleiner als die des zu erkennenden Gammastrahlers ist, die Bruttozählraten in beiden Kanälen im wesentlichen gleich groß sind und die untere Schwelle im ersten Kanal kleiner als die untere Schwelle des zweiten Kanals ist, es wird ein Erkennungssignal für den zu erkennenden Gammastrahler ausgelöst, wenn in dem zweiten Kanal eine größere Zählrate als in dem ersten Kanal gemessen wird.
Description
Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Vorrichtung zur Erkennung eines
Gammastrahlung aussendenden Nuklids in Meßgütern, insbesondere in Baustoffen,
Sand und Schutt.
Zur Überprüfung von beladenen Fahrzeugen an Ein- und Ausgängen von kerntechni
schen Anlagen, Mülldeponien, Müllverbrennungsanlagen, Metallschmelzen oder der
gleichen werden zunehmend Radioaktivitätsmessungen durchgeführt. Hierdurch wer
den einerseits gesetzliche Auflagen erfüllt andererseits kann sich der Betreiber der
Anlage vor einer unbeabsichtigten Annahme von kontaminiertem Material schützen.
Als Meßsonden kommen hierbei in der Regel großflächige Plastikszintillations-Detektoren
in Verbindung mit einem computergesteuerten Meß- und Auswerteverfahren
zum Einsatz.
Zur Unterscheidung von verschiedenen Radionukliden werden üblicherweise spektro
kopische Methoden mit Einkristall-Szintillations-Detektoren und elektronischen
Vielkanalanalysatoren eingesetzt. Mit der hohen Anzahl von Einzelkanälen einherge
hend werden dabei sehr gute Ergebnisse für die Energieauflösung der Strahlung er
zielt. Gleichzeitig sinkt jedoch die Ereignisrate pro Kanal mit der Kanalanzahl ab, was
für eine geforderte statistische Meßgenauigkeit zu erheblich längeren Meßdauern
führt. Bei einer Überprüfung von Meßgütern ist ein solches Verfahren daher langsam
und vermindert somit die Anzahl der Fahrzeuge, die überprüft werden können. Hinzu
kommt, daß entsprechende Einkristall-Szintillatoren aufwendig und teuer sind.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren und eine Vorrichtung zur
Erkennung eines Radionuklids in Meßgütern zu schaffen, das bzw. die mit einer kur
zen Meßdauer zuverlässig mindestens einen Gammastrahler erkennt.
Erfindungsgemäß wird die Aufgabe durch ein Verfahren mit den Merkmalen aus An
spruch 1 gelöst.
Das erfindungsgemäße Verfahren dient zur Erkennung eines Gammastrahlers in Meß
gütern, wie beispielsweise Baustoffen, Sand und Schutt. Im folgenden werden mit
Gammastrahler Radionuklide oder Nuklidmischungen bezeichnet, die Gammastrah
lung aussenden. Bei dem Verfahren werden die Signale von einem oder mehreren
Szintillatoren abhängig von Ihrer Pulshöhe einem von zwei Kanälen zugeordnet. Es
folgt eine Zweikanalmessung, basierend auf einem oder mehreren Szintillatoren. Die
Zuteilung der Signale zu den Kanälen erfolgt dabei derart, daß für eine zweite Art von
Gammastrahler die Nettozählraten in beiden. Kanälen im wesentlichen gleich groß
sind und die untere Schwelle zur Diskriminierung der Signale im ersten Kanal niedri
ger als die untere Schwelle des zweiten Kanals liegt. Hierbei wird als zweiter Gamma
strahler ein Gammastrahler verwendet, dessen Energie kleiner als die des zu erken
nenden Gammastrahlers ist. Abhängig von den verwendeten Geräten kann es genügen,
diese Einstellung der Zweikanäle lediglich einmal vorzunehmen. Bei dem erfindungs
gemäßen Verfahren wird ein Erkennungssignal für den zu erkennenden Gammastrah
ler ausgelöst, wenn in dem zweiten Kanal eine größere Zählrate als in dem ersten Ka
nal gemessen wird. Bei diesem Verfahrensschritt wird also erkannt, daß die Zählrate
im zweiten Kanal größer als im ersten Kanal ist. Bei der gewählten Einstellung der
Kanäle bedeutet dies, daß eine Strahlungsenergie vorliegt, die größer ist als die Ener
gie des zur Einstellung der Kanäle verwendeten Gammastrahlers. Bei dem erfin
dungsgemäßen Verfahren wird also ein Warnsignal erzeugt, sobald eine Energie auf
tritt, die größer ist als die zur Einstellung der Kanäle verwendete Energie. Bei dem er
findungsgemäßen Verfahren ist es zur Erkennung eines Gammastrahlers nicht erfor
derlich Szintilationszähler mit hoher Energieauflösung zu verwenden. Vielmehr kann
durch die erfindungsgemäße Einstellung der Zweikanäle das Auftreten eines zu er
kennenden Gammastrahlers schnell und zuverlässig festgestellt werden.
Für zuverlässige Messungen werden die Kanäle so eingestellt, daß der erste Kanal auf
Pulshöhen der Szintillatoren anspricht, die oberhalb einer Rauschschwelle und unter
halb der unteren Schwelle des zweiten Kanals liegen. Die beiden Kanäle sind also
disjunkt von einander gewählt, wobei der erste Kanal das Energiefenster für die nied
rigen Energiewerte abdeckt.
Es hat sich erwiesen, daß als zu erkennender Gammastrahler in Baustoffen, Sand,
Schutt und dergleichen Kalium mit 40K als Gammastrahler in Betracht kommt. Dieser
Gammastrahler besitzt gleichzeitig mit seiner 1,46 MeV Gammalinie die höchste zu
messende Strahlungsenergie bei den üblicherweise natürlich auftretenden und
künstlich erzeugten Isotopen. Sämtliche weiteren langlebigen Gammaemitter mit einer
1,4 MeV oder stärkeren Linie besitzen zusätzlich noch größere niederenergetische
Gammalinien.
Zur Einstellung der Zweikanäle wird bevorzugt als zweiter Gammastrahler Kobalt
(60Co) verwendet. Kobalt 60 besitzt eine Gammalinie bei ungefähr 1,3 MeV und eig
net sich somit besonders gut zur Einstellung der Kanäle für eine Erkennung von 40K.
Als besonders vorteilhaft bei dem Verfahren erweist es sich, daß neben der Erkennung
eines Gammastrahlers gleichzeitig eine Gesamtmessung der Gammastrahlung ohne
zusätzlichen Aufwand oder verlängerte Meßdauer erfolgen kann. Hierzu wird die
Summe der Zählraten aus beiden Kanälen verwendet. Die Summe ist unabhängig von
der vorgenommenen Einteilung in zwei Kanäle, so daß für die Summe der Kanäle eine
hinreichende Nachweisgenauigkeit in kurzer Zeit erreicht werden kann.
Das erfindungsgemäße Verfahren erweist sich als besonders vorteilhaft bei der Mes
sung von sich bewegenden Meßgütern, insbesondere in LKWs, Eisenbahnwaggons
und dergleichen.
Die erfindungsgemäße Aufgabe wird ebenfalls durch eine Vorrichtung mit den
Merkmalen nach Anspruch 7 gelöst.
Die erfindungsgemäße Vorrichtung dient zur Erkennung eines Gammastrahlers in
Meßgütern, insbesondere in Baustoffen, Sand, Schutt und dergleichen. Die Vorrich
tung weist einen oder mehre Szintillatoren auf und ist mit einem Mehrkanal- oder mit
zwei Einkanaldiskriminatoren für die Impulse der Szintillatoren versehen. Die Signale
der Szintillatoren sind zwei Kanälen zugeordnet, wobei die Kanäle derart eingestellt
sind, daß für einen zweiten Gammastrahler, dessen Energie niedriger als die des zu
erkennenden Gammastrahlers ist, die Nettozählraten in beiden Kanälen im wesent
lichen gleich groß sind und die untere Schwelle im ersten Kanal kleiner als die untere
Schwelle des zweiten Kanals gesetzt ist. Eine Anzeigeeinrichtung der Vorrichtung
spricht erfindungsgemäß auf eine Zählrate in dem zweiten Kanal an, wenn diese grö
ßer als die Zählrate im ersten Kanal ist. Die erfindungsgemäße Vorrichtung spricht bei
der gewählten Einstellung der Kanäle auf einen Gammastrahler an, dessen Energie
größer ist als die des zweiten Gammastrahlers.
In einer bevorzugten Ausführung der Vorrichtung ist ein Szintillator mit zwei Einka
naldiskriminatoren vorgesehen. Ein solcher Aufbau besitzt den Vorteil, daß die Vor
richtung für bereits bestehende Vorrichtungen ohne großen Aufwand nachgerüstet
werden kann.
Eine vorteilhafte Ausgestaltung der erfindungsgemäßen Vorrichtung wird anhand des
nachfolgenden Beispiels näher erläutert.
Die einzige Figur zeigt einen Szintillator 10, der die zu messende Gammastrahlung
empfängt. Der Szintillator 10 ist so angeordnet, daß er durch eine Strahlungsquelle
homogen bestrahlt wird, d. h. es treten keine Detektorrandeffekte auf. Dies wird bei
spielsweise erreicht bei einem Detektor mit einer Oberfläche von ungefähr 50 × 50 cm,
der aus einer Entfernung von mehr als 1 bis 2 m bestrahlt wird oder bei Volumen
kontaminationen deren abstrahlende Oberfläche groß gegenüber der Detektoroberflä
che ist. Die in durch das Eintreten von Gammastrahlung in den Szintillator 10 er
zeugten Lichtblitze werden durch einen Fotoverstärker 12 verstärkt und an einen Vorverstärker
14 weitergeleitet. Die Pulshöhe der im Szintillationsmaterial gemessenen
Lichtpulse hängt von der in dem Material deponierten Energie der Strahlung ab. Die
Dicke des Szintillationsmaterials und die Wahl des Photomultipliers werden auf die zu
messende Strahlung und deren Pulshöhe abgestimmt.
Die Signale des Vorverstärkers 14 werden an zwei Einkanaldiskriminatoren 16 und 18
weitergeleitet. Die untere Schwelle des Diskriminators 16 wird in bekannter Weise
knapp über dem Rauschsignal eingestellt. Die obere Schwelle des Diskriminators 18
ist durch den Dynamikbereich der Elektronik vorgegeben. Die obere Schwelle des
Diskriminators 16 wird gleich der unteren Schwelle des Diskriminators 18 gesetzt.
Der Wert für diese Schwelle ist durch folgende Gleichung gegeben:
Hierbei bezeichnet
R 0|1,2: die Nulleffekt Zählraten der Kanäle 1 und 2,
R b|1,2: Bruttoeffekt Zählraten der Kanäle 1 und 2 gemessen mit einer 60Co-Quelle und
k ein empirisch ermittelten Korrekturfaktor für variable Hintergrundabsenkungen.
R 0|1,2: die Nulleffekt Zählraten der Kanäle 1 und 2,
R b|1,2: Bruttoeffekt Zählraten der Kanäle 1 und 2 gemessen mit einer 60Co-Quelle und
k ein empirisch ermittelten Korrekturfaktor für variable Hintergrundabsenkungen.
Mit den so eingestellten Kanälen der Diskriminatoren und 16 und 18 ist der Quotient
der Nettoimpulsraten der Kanäle 1 und 2 dann größer oder gleich 1, wenn Gamma
energien < 1,3 MeV gemessen werden. Der Quotient ist < 1, wenn Strahlungsenergien
< 1,3 MeV gemessen werden. Änderungen der Hintergrundzählraten, beispielsweise
hervorgerufen durch ein Fahrzeug mit schwerer, nicht kontaminierter Ladung, können
den Quotienten der Nettoimpulsraten auf einen von der ursprünglichen Einstellung
abweichenden Werte verschieben. Diese potentielle Fehlerquelle wird durch den
Korrekturfaktor k, wobei k eine Funktion der Summe der Hintergrundzählraten der
Kanäle 1 und 2 ist, ausgeglichen. Da k von der speziellen Anwendung und dem
Aufstellungsort der Anlage abhängt, wird in der Praxis für k eine Kurve aus empirisch
ermittelten Meßwerten hinterlegt.
Bei der Auswertung der beiden Kanäle können nunmehr drei Fälle betrachtet werden,
die die Leistungsfähigkeit der Anlage gegenüber dem üblichen Szintillationsdetektor
mit einem Kanal deutlich erhöht. Im ersten Fall wird die Summe der Nettoimpulsraten
der beiden Einzelkanäle betrachtet. Gegenüber einer Anlage ohne die beschriebenen
Einkanaldiskriminatoren ändert sich an der Gesamtnachweisgrenze nichts.
Wie bereits oben diskutiert, kann in einem zweiten Fall der Quotient der Nettoimpuls
raten dazu verwendet werden, um eine 40K Warnung zu erzeugen. Hierzu wird über
prüft, ob der Quotient kleiner als 1 ist. Bevorzugt kann der Quotient auch mit einer
Zahl verschieden von 1 verglichen werden, um ausreichende Sicherheit bei dem Alarm
zu erhalten.
Ein weiterer Vorteil ergibt sich in dem dritten Fall durch die Betrachtung der
Nettoimpulsraten in Kanal 1. Da die Nachweisgrenze der Szintillationsdetektoren pro
portional zum Quotienten der Wurzel aus der Nulleffektzählrate und dem Detektor
wirkungsgrad ist, werden für niederenergetische Gammaemitter in Kanal 1 deutlich
höhere Empfindlichkeiten erzielt, als in dem Summenkanal. Dies liegt im wesent
lichen daran, daß der Detektorwirkungsgrad eines auf Kanal 1 beschränkten Detektors
einen größeren Wirkungsgrad für die niederenergetischen Gammaemitter besitzt. Die
Vorrichtung ist also zusätzlich in der Lage im Ergebnis geringere Mengen niederener
getischer Radionuklide besser nachzuweisen, ohne die hochenergetischen Gamma
emitter zu vernachlässigen.
Bei der Verwendung der erfindungsgemäßen Vorrichtung als Fahrzeugschleuse führen
sämtliche Streuprozesse der Gammateilchen an der Beladung oder dem Fahrzeug sel
ber zu einer Erniedrigung der Strahlungsenergie, d. h die Gewichtung des Kanal 1
wird gegenüber dem Kanal 2 durch die Steuerung erhöht. Es kann durch diesen Effekt
jedoch nicht zu einer falschen 40K Erkennung kommen, da Streuprozesse abhängig
sind von der Energie der Strahlung und bei der hochenergetischen 40K Strahlung an
Bauschutt und Sand eine Streuung vernachlässigt werden kann.
Claims (9)
1. Verfahren zur Erkennung einer vorbestimmten Gammastrahlung eines radio
aktiven Nuklids in Meßgütern, insbesondere in Baustoffen, Sand und Schutt,
mit folgenden Verfahrensschritten:
- - die Signale von einem oder mehreren Szintillatoren werden abhängig von ihrer Pulshöhe einem von zwei Kanälen zugeordnet,
- - die Zuordnung zu den Kanälen erfolgt derart, daß für ein zweites, Gammastrahlung aussendendes Nuklid, dessen Strahlungsenergie klei ner als die der zu erkennenden Gammastrahlung ist, die Nettozählraten in beiden Kanälen im wesentlichen gleich groß sind und die untere Schwelle im ersten Kanal kleiner als die untere Schwelle in dem zwei ten Kanal ist,
- - es wird ein Erkennungssignal für ein Vorliegen der zu erkennenden Gammastrahlung ausgelöst, wenn in dem zweiten Kanal eine größere Zählrate als in dem ersten Kanal gemessen wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der erste Kanal auf
Pulshöhen anspricht, die oberhalb einer Rauschschwelle liegen und die kleiner
als die untere Schwelle des zweiten Kanals sind.
3. Verfahren nach Anspruch 1 der 2, dadurch gekennzeichnet, daß es sich bei der
zu erkennenden Gammastrahlung um die Strahlung des Nuklids Kalium 40
(40K) handelt.
4. Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß es sich bei dem
zweiten Nuklid um Kobalt 60 (60Co).
5. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß für
die Messung der radioaktiven Strahlung die Summe der Zählraten aus beiden
Kanälen verwendet wird.
6. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß ein
sich bewegendes Meßgut gemessen wird.
7. Vorrichtung zur Erkennung einer vorbestimmten Gammastrahlung in Meßgü
tern, insbesondere in Baustoffen, Sand und Schutt,
mit einem oder mehreren Szintillatoren,
mit einem Mehrkanaldiskriminator oder mit zwei Einkanaldiskrimina toren für die Impulse der Szintillatoren,
wobei die Zuordnung zu den Kanälen derart erfolgt, daß für ein zweites, Gammastrahlung aussendendes Nuklid, dessen Strahlungsenergie klei ner als die der zu erkennenden Gammastrahlung ist, die Bruttozählraten in beiden Kanälen im wesentlichen gleich groß sind und die untere Schwelle im ersten Kanal kleiner als die untere Schwelle in dem zwei ten Kanal ist,
und mit einer Anzeigeeinrichtung, die auf eine Zählrate in dem zweiten Kanal ansprechend, die größer als die Zählrate in dem ersten Kanal ist, ein Erkennungssignal auslöst.
mit einem oder mehreren Szintillatoren,
mit einem Mehrkanaldiskriminator oder mit zwei Einkanaldiskrimina toren für die Impulse der Szintillatoren,
wobei die Zuordnung zu den Kanälen derart erfolgt, daß für ein zweites, Gammastrahlung aussendendes Nuklid, dessen Strahlungsenergie klei ner als die der zu erkennenden Gammastrahlung ist, die Bruttozählraten in beiden Kanälen im wesentlichen gleich groß sind und die untere Schwelle im ersten Kanal kleiner als die untere Schwelle in dem zwei ten Kanal ist,
und mit einer Anzeigeeinrichtung, die auf eine Zählrate in dem zweiten Kanal ansprechend, die größer als die Zählrate in dem ersten Kanal ist, ein Erkennungssignal auslöst.
8. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß ein Szintillator
und zwei Einkanaldiskriminatoren vorgesehen sind.
9. Vorrichtung nach Anspruch 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Fläche
der Detektoren ungefähr 0,25 m2 beträgt.
Priority Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DE2000150887 DE10050887A1 (de) | 2000-10-13 | 2000-10-13 | Verfahren und Vorrichtung zur Erkennung eines Gammastrahlung aussendenden Nuklids in Meßgütern |
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Publications (1)
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|---|---|
| DE10050887A1 true DE10050887A1 (de) | 2002-05-02 |
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| DE2000150887 Ceased DE10050887A1 (de) | 2000-10-13 | 2000-10-13 | Verfahren und Vorrichtung zur Erkennung eines Gammastrahlung aussendenden Nuklids in Meßgütern |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE10050887A1 (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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| RU2317570C1 (ru) * | 2006-07-20 | 2008-02-20 | Государственное унитарное предприятие города Москвы - объединенный эколого-технологический и научно-исследовательский центр по обезвреживанию РАО и охране окружающей среды (ГУП МосНПО "Радон") | Способ радиационного контроля движущихся объектов |
| CN104678423A (zh) * | 2015-03-10 | 2015-06-03 | 四川中测辐射科技有限公司 | 双通道计数系统、高剂量条件下剂量当量的测量方法 |
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- 2000-10-13 DE DE2000150887 patent/DE10050887A1/de not_active Ceased
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