DE10049029A1 - Schaltung und Verfahren zur Latenzbestimmung, Pufferschaltung mit variabler Latenz und Speicherbauelement - Google Patents
Schaltung und Verfahren zur Latenzbestimmung, Pufferschaltung mit variabler Latenz und SpeicherbauelementInfo
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Abstract
Die Erfindung bezieht sich auf eine Schaltung und ein Verfahren zur Latenzbestimmung sowie auf eine zugehörige Pufferschaltung mit variabler Latenz und ein zugehöriges Speicherbauelement. DOLLAR A Erfindungsgemäß wird wenigstens ein Latenzintervalldefinitionssignal aus einem Taktsignal sowie ein Latenzanzeigesignal in Abhängigkeit vom Latenzintervalldefinitionssignal und einem um eine vorgebbare Verzögerung bezüglich des Taktsignals verzögerten Testsignal erzeugt. Eine Pufferschaltung mit variabler Latenz beinhaltet eine solche Latenzbestimmungsschaltung sowie eine Ausgabefreigabesignalerzeugungsschaltung, die ein Ausgabefreigabesignal in Abhängigkeit von einem Befehlssignal mit einer auf dem Latenzanzeigesignal basierenden Verzögerung erzeugt. Ein Speicherbauelement beinhaltet eine solche Pufferschaltung sowie einen internen Schaltkreis, der ein Datensignal als Eingangssignal liefert. DOLLAR A Verwendung z. B. in SDRAM-Bauelementen.
Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Schaltung und ein Verfah
ren zur Latenzbestimmung, auf eine zugehörige Pufferschaltung
mit variabler Latenz und auf ein entsprechendes
Speicherbauelement.
Synchrone dynamische Speicherbauelemente mit wahlfreiem
Zugriff (SDRAM) geben Speicherzellendaten typischerweise syn
chron zu einem Taktsignal in Reaktion auf einen externen Be
fehl ab, z. B. einen Lesebefehl, der synchron zu einem exter
nen Taktsignal empfangen wird. Die Anzahl an Taktzyklen, die
zwischen dem externen Befehl, der mit dem externen Taktsignal
synchronisiert ist, und der Datenausgabe auftreten, die mit
dem Taktsignal synchronisiert ist, wird allgemein als eine
Latenzzahl bezeichnet.
Für ein SDRAM-Bauelement kann ein Betrieb über einen Bereich
von Taktfrequenzen hinweg wünschenswert sein. Die maximale
Taktfrequenz eines SDRAM kann durch Grenzen bezüglich minima
ler Verzögerung, Flackern und Versatz von Ausgabedaten be
grenzt sein, die vom SDRAM erzeugt werden. Um die Betriebs
frequenz des SDRAM zu erhöhen, kann für den Betrieb von Aus
gabepuffern Latenz eingeführt werden, um eine Stabilisierung
von Abtast- bzw. Leseverstärkern und anderen Schaltkreisen
innerhalb des SDRAM zu ermöglichen. Wenn jedoch ein SDRAM,
für dessen Betrieb die Latenz auf eine relativ hohe Taktfre
quenz ausgelegt wurde, bei einer relativ niedrigen Taktfre
quenz betrieben wird, kann die Latenz eine unnötige Zugriffs
zeitverzögerung verursachen.
Die Fig. 1 und 2 veranschaulichen einen Teil eines herkömmli
chen SDRAM 1 und exemplarische Funktionen desselben. Wie dort
dargestellt, werden Speicherzellendaten über einen internen
Schaltkreis 2 zu einer Datenleitung DIO und von dort über ei
ne Zwischenspeicherschaltung LAT1 und einen Ausgabepuffer 3
zu einem Ausgangsanschluss DQ übertragen. Das an den Ausgabe
puffer angelegte Signal ist um eine Zeitdauer Del1 verzögert,
die hauptsächlich durch den internen Schaltkreis 2 verursacht
wird. Ein Datenhaltesignal "halten" wird auf einen hohen Lo
gikpegel gesteuert, so dass die Speicherzellendaten auf der
Datenleitung DIO zum Ausgabepuffer 3 übertragen werden.
In Fig. 2 sind ein erstes, ein zweites und ein drittes Zeit
intervall definiert, von denen jedes ungefähr einem halben
Taktzyklus eines Taktsignals CLK entspricht. Das erste, zwei
te und dritte Zeitintervall bezeichnen Latenzintervalle, d. h.
es kann eine Latenz in Abhängigkeit davon bestimmt werden, in
welches von dem ersten, zweiten und dritten Intervall die
Verzögerungszeit Del1 von Fig. 1 fällt, wobei das erste In
tervall eine Latenz mit dem Wert 1, das zweite Intervall eine
Latenz mit dem Wert 1,5 und das dritte Intervall eine Latenz
mit dem Wert 2 bezeichnen. Beispielsweise werden, wie in Fig.
2 gezeigt, Speicherzellendaten mit einer Verzögerungszeit
Del1, die in das dritte Intervall fällt, das auf diejenige
ansteigende Flanke eines Taktsignals CLK folgt, die mit einem
Datenlesebefehl LESEN zusammenfällt, zu der Datenleitung DIO
mit einer Latenz vom Wert 2 übertragen. Dementsprechend wer
den gültige Daten der Speicherzellendaten an dem Ausgangsan
schluss DQ zwei Taktzyklen nach der ansteigenden Flanke des
Taktsignals CLK abgegeben, die mit dem Datenlesebefehl LESEN
zusammenfällt.
Wie weiter aus Fig. 2 ersichtlich, kommen jedoch im Fall,
dass das SDRAM 1, das für eine relativ hohe Frequenz des Tak
tes CLK mit einer Latenz vom Wert 2 betrieben wird, mit einer
niedrigeren Taktfrequenz CLK_1 betrieben wird, wie oben be
schrieben, Speicherzellendaten, die über den internen Schalt
kreisblock 2 hinweggeführt wurden, an der Datenleitung DIO um
die Verzögerungszeit Del1 nach der ansteigenden Flanke des
Taktsignals CLK_1 verzögert an, die mit dem Datenlesebefehl
LESEN zusammenfällt. Unter diesen Bedingungen kann ein Zeit
verlust TLOSS im Vergleich zum Betrieb mit dem Taktsignal CLK
höherer Frequenz entstehen, was die Leistungsfähigkeit im Be
trieb herabsetzen kann.
Der Erfindung liegt als technisches Problem die Bereitstel
lung einer Schaltung und eines Verfahrens zur Latenzbestim
mung sowie einer zugehörigen Pufferschaltung mit variabler
Latenz und eines entsprechenden Speicherbauelementes zugrun
de, bei denen die oben erwähnten Schwierigkeiten eliminiert
oder jedenfalls verringert sind und insbesondere eine unnöti
ge Verzögerung bei niedrigen Taktfrequenzen weitgehend ver
mieden werden kann.
Die Erfindung löst dieses Problem durch die Bereitstellung
einer Latenzbestimmungsschaltung nach Anspruch 1 oder 15, ei
ner Pufferschaltung mit variabler Latenz mit den Merkmalen
des Anspruchs 21, eines Speicherbauelementes mit den Merkma
len des Anspruchs 23 und eines Latenzbestimmungsverfahrens
mit den Merkmalen des Anspruchs 25 oder 30.
Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung sind in den Unter
ansprüchen angegeben.
Vorteilhafte, nachfolgend beschriebene Ausführungsformen der
Erfindung sowie das zu deren besserem Verständnis oben erläu
terte, herkömmliche Ausführungsbeispiel sind in den Zeichnun
gen dargestellt, in denen zeigen:
Fig. 1 ein schematisches Blockschaltbild einer Datenausga
beschaltung in einem herkömmlichen SDRAM,
Fig. 2 ein Zeitsteuerungsdiagramm zur Veranschaulichung ex
emplarischer Funktionen der Schaltung von Fig. 1,
Fig. 3 ein Blockschaltbild einer erfindungsgemäßen Latenz
bestimmungsschaltung,
Fig. 4 ein Blockschaltbild einer in der Schaltung von Fig.
3 verwendbaren Latenzintervalldefinitionsschaltung,
Fig. 5 ein Schaltbild eines in der Schaltung von Fig. 4
verwendbaren, doppelflankengetriggerten (DET-)Flip-
Flops,
Fig. 6 ein Zeitsteuerungsdiagramm zur Veranschaulichung der
Betriebsweise der erfindungsgemäßen Latenzbestim
mungsschaltung,
Fig. 7 ein Schaltbild einer in der Schaltung von Fig. 3
verwendbaren Latenzanzeigeschaltung,
Fig. 8 ein Blockschaltbild einer Pufferschaltung mit vari
abler Latenz mit der erfindungsgemäßen Latenzbestim
mungsschaltung,
Fig. 9 ein Zeitsteuerungsdiagramm zur Veranschaulichung der
Betriebsweise der erfindungsgemäßen Pufferschaltung
von Fig. 8 und
Fig. 10 ein Blockschaltbild einer in der Pufferschaltung von
Fig. 8 verwendbaren Ausgabefreigabesignalerzeugungs
schaltung.
Nachfolgend werden vorteilhafte Ausführungsformen der Erfin
dung unter Bezugnahme auf die entsprechenden Zeichnungen nä
her erläutert, ohne die durch die beigefügten Patentansprüche
definierte Erfindung hierauf zu beschränkten, wobei funktio
nell gleichartige Elemente der Übersichtlichkeit halber mit
sich entsprechenden Bezugszeichen versehen sind.
Fig. 3 zeigt eine erfindungsgemäße Latenzbestimmungsschaltung
4, die z. B. in einem Speicherbauelement, wie einem SDRAM,
verwendet werden kann und eine Synchronisationsschaltung 5,
eine Verzögerungsschaltung 10, eine Latentintervalldefiniti
onsschaltung 20 sowie eine Latentanzeigeschaltung 30 beinhal
tet. Die Synchronisationsschaltung 5 empfängt ein Steuersig
nal STRT und erzeugt daraus ein synchronisiertes Steuersignal
iSTRT, das mit einem Taktsignal CLK synchronisiert ist. Das
Steuersignal STRT kann z. B. von einer externen Quelle oder
durch eine Logikoperation eines internen Modusregisters be
reitgestellt werden, das innerhalb eines SDRAM oder anderen
Speicherbauelementes Systemanwendungsinformationen speichert.
Die Synchronisationsschaltung 5 umfasst ein D-Flip-Flop 6,
welches das Steuersignal STRT an einem Dateneingabeanschluss
D empfängt und das synchronisierte Taktsignal iSTRT an einem
Ausgangsanschluss Q in Abhängigkeit vom Taktsignal CLK be
reitstellt. Ein Inverter 7 ist mit seinem Eingangsanschluss
an den Eingangsanschluss D des Flip-Flops 6 und mit seinem
Ausgangsanschluss an einen Gate-Anschluss eines Transistors 8
angeschlossen. Das Steuersignal iSTRT wird an den Drain-
Anschluss des Transistors 8 angelegt, und eine Massespannung
wird an den Source-Anschluss des Transistors 8 angelegt. Wenn
sich das Steuersignal STRT auf einem niedrigen Logikpegel be
findet, ist der Transistor 8 leitend geschaltet, was dazu
führt, dass das synchronisierte Steuersignal iSTRT auf einem
niedrigen Logikpegel liegt. Wenn das Steuersignal STRT auf
einen hohen Logikpegel gebracht wird, wechselt im Anschluss
daran das synchronisierte Steuersignal iSTRT in Reaktion auf
eine positiv werdende, d. h. ansteigende Flanke des Taktsig
nals CLK auf hohen Pegel.
Die Verzögerungsschaltung 10 empfängt das synchronisierte
Taktsignal iSTRT und erzeugt ein Testsignal Del2, das um eine
vorgegebene Verzögerungszeit verzögert ist. Wie gezeigt, um
fasst die Verzögerungsschaltung 10 einen ersten Verzögerungs
schaltkreis 11, der das synchronisierte Steuersignal iSTRT
empfängt und aus diesem ein Ausgangssignal Del1 erzeugt, und
einen zweiten Verzögerungsschaltkreis 12, der dieses Aus
gangssignal Del1 empfängt und daraus das Testsignal Del2 ge
neriert. Die durch den ersten Verzögerungsschaltkreis 12 ge
lieferte Verzögerung kann beispielsweise eine Zeitdauer sein,
die der Verzögerung entspricht, welche durch einen internen
Schaltkreis verursacht wird, wie den internen Schaltkreis 2
von Fig. 1, während die vom zweiten Verzögerungsschaltkreis
12 gelieferte Verzögerung z. B. einer mit anderen Funktionen
verknüpften Verzögerung entsprechen kann, z. B. der durch ei
nen Ausgabepuffer verursachten Verzögerung.
Wie aus Fig. 3 weiter ersichtlich, empfängt die Latenzinter
valldefinitionsschaltung 20 das Steuersignal STRT und das
Taktsignal CLK und erzeugt Latenzintervalldefinitionssignale
L0, L1, . . ., Ln, mit n ≧ 0.
Fig. 4 veranschaulicht eine erfindungsgemäße Realisierung ei
ner Latenzintervalldefinitionsschaltung 20'. Diese beinhaltet
eine Mehrzahl von seriell geschalteten Flip-Flops 21, 22,
. . ., 25 vom doppelflankgetriggerten Typ (DET), die vom Takt
signal CLK getaktet werden. Ein erstes Flip-Flop 21 empfängt
das Steuersignal STRT an seinem Eingangsanschluss D und er
zeugt daraus in Reaktion auf das Taktsignal CLK ein erstes
Latenzintervalldefinitionssignal L0 an seinem Ausgangsan
schluss Q. Ein zweites Flip-Flop 22 empfängt das erste La
tenzintervalldefinitionssignal L0 an seinem Eingangsanschluss
D und erzeugt in Reaktion auf das Taktsignal CLK ein zweites
Latenzintervalldefinitionssignal L1 an seinem Ausgangsan
schluss Q. In gleicher Weise erzeugen das dritte, vierte und
fünfte Flip-Flop 23, 24, 25 ein drittes, viertes und fünftes
Latenzintervalldefinitionssignal L2, L3, L4. Wenngleich Fig.
4 fünf Latenzintervalldefinitionssignale L0, L1, L2, L3, L4
zeigt, versteht es sich, dass je nach Anwendungsfall eine be
liebige andere Anzahl von Latenzintervalldefinitionssignalen
erzeugt werden können.
Fig. 5 zeigt ein Beispiel einer erfindungsgemäß verwendbaren
DET-Flip-Flop-Schaltung 521, wie sie in IEEE JOURNAL OF SO
LID-STATE CIRCUITS, Band 26, Nr. 8, August 1991 beschrieben
ist. Bei dieser DET-Flip-Flop-Schaltung 21 sind ein Eingangs
anschluss D und ein Taktsignalanschluss CLK an eine positiv
flankengetriggerte Schaltung PET und eine negativflankenge
triggerte Schaltung NET angeschlossen. Die positivflankenge
triggerte Schaltung PET umfasst Transistoren 41, 42, . . ., 49,
während die negativflankengetriggerte Schaltung Transistoren
51, 52, . . ., 59 umfasst.
Die positivflankengetriggerte Schaltung PET puffert den Lo
gikpegel am Eingangsanschluss D einer positiven Flanke eines
Taktsignals am Taktsignalanschluss CLK, um an einem Ausgangs
anschluss Q ein Ausgangssignal zu erzeugen. Speziell wird,
wenn der Logikpegel am Eingangsanschluss D ein hoher Logikpe
gel ist, der Transistor 43 leitend geschaltet, wodurch ein
Knoten A auf einen niedrigen Logikpegel gesteuert wird. Dies
schaltet den Transistor 45 sperrend. Der Transistor 44 wird
in Reaktion auf einen niedrigen Logikpegel des Taktsignals
CLK leitend geschaltet, wodurch ein Knoten M auf einen hohen
Logikpegel gesteuert wird. Der Transistor 44 wird in Reaktion
auf einen anschließenden hohen Pegel des Taktsignals CLK
sperrend geschaltet, der Knoten M bleibt jedoch auf hohem Pe
gel. Der Transistor 49 wird durch den hohen Pegel des Knotens
M leitend geschaltet, und die Logikpegel von Ausgangssignalen
Q' und Q nehmen in Reaktion auf den hohen Logikpegel des
Taktsignals CLK einen niedrigen bzw. hohen Logikpegel ein.
Wenn der Logikpegel am Eingangsanschluss D ein niedriger Pe
gel ist, wird der Transistor 41 leitend geschaltet, während
der Transistor 43 sperrend geschaltet wird. Der Transistor 42
wird in Reaktion auf einen niedrigen Logikpegel des Taktsig
nals CLK leitend geschaltet, so dass der Knoten A auf einen
hohen Logikpegel gesteuert wird. Der Transistor 42 wird durch
den nächsten hohen Pegel des Taktsignals CLK sperrend ge
schaltet, der Knoten A bleibt jedoch auf hohem Logikpegel.
Der Transistor 45 wird durch den hohen Logikpegel am Knoten A
leitend geschaltet. Der Transistor 46 wird in Reaktion auf
den hohen Pegel des Taktsignals CLK leitend geschaltet, so
dass der Knoten M auf einen niedrigen Logikpegel gesteuert
wird. Der Transistor 47 wird durch den niedrigen Pegel des
Knotens M leitend geschaltet, so dass die Ausgangssignale Q'
und Q einen hohen bzw. niedrigen Logikpegel einnehmen. Die
negativflankengetriggerte Schaltung NET puffert den Logikpe
gel am Eingangsanschluss D bei einer negativen Flanke des
Taktsignals CLK. Die Betriebsweise der negativflankengetrig
gerten Schaltung NET ist analog zu derjenigen der positiv
flankengetriggerten Schaltung PET und braucht daher nicht
weiter im Detail erläutert werden.
Fig. 6 veranschaulicht exemplarische Funktionen der Latenzbe
stimmungsschaltung 4 von Fig. 3. Wie aus Fig. 6 ersichtlich,
wird der Logikpegel des Steuersignals STRT, das von der La
tenzintervalldefinitionsschaltung 20 empfangen wird, an einer
Flanke des Taktsignals CLK gepuffert. Wenn das Steuersignal
STRT auf einen hohen Pegel übergeht und während einer an
schließenden positiven Flanke des Taktsignals CLK auf hohem
Pegel bleibt, wird für das erste Latenzintervalldefinitions
signal L0 eine positive Flanke erzeugt. In Reaktion auf eine
anschließende negative Flanke des Taktsignals CLK wird dann
eine Flanke des zweiten Latenzintervalldefinitionssignals L2
erzeugt. Auf diese Weise werden sukzessiv Flanken für das
dritte, das vierte und das fünfte Latenzintervalldefinitions
signal L2, L3, L4 bei aufeinanderfolgenden Flanken des Takt
signals CLK erzeugt.
Wie weiter aus Fig. 6 ersichtlich, geht das synchronisierte
Steuersignal iSTRT in Reaktion auf einen hohen Pegel des
Steuersignals STRT und einer positiven Flanke des Taktsignals
CLK auf einen hohen Logikpegel über. Das Ausgangssignal Del1
wird dann, wie gezeigt, nach einer Verzögerung D0 auf hohen
Pegel gesteuert, und das Testsignal Del2 wird nach einer Ver
zögerung D1 + D2 + D3 auf hohen Pegel gesteuert, die der Summe
einer Verzögerungszeit d1 eines Ausgabepuffers, einer Setup-
Zeit d2 des Ausgabepuffers und einer Verzögerungszeit d3 ei
nes Zwischenspeichers entsprechen kann, wie oben unter Bezug
nahme auf die Fig. 1 und 2 erläutert. Das Testsignal Del2
wird, wie gezeigt, während eines Latenzintervalls auf hohen
Pegel gesteuert, das durch das vierte und fünfte Latenzinter
valldefinitionssignal L3, L4 festgelegt ist. Dies bewirkt,
dass ein Latentanzeigesignal CL2 entsprechend einem Latenz
wert von 2 durch die Latenzanzeigeschaltung 30 bereitgestellt
wird.
Fig. 7 veranschaulicht eine erfindungsgemäß verwendbare La
tenzanzeigeschaltung 30' in ihrem genaueren Aufbau. Diese La
tenzanzeigeschaltung 30' empfängt die Latenzintervalldefini
tionssignale L1, L2, L3 und L4 sowie das Testsignal Del2 und
erzeugt daraus Latenzanzeigesignale CL1, CL1.5, CL2, CL2.5.
Speziell weist die Latenzanzeigeschaltung 30' D-Flip-Flops
31, 32, 33, 34 auf, die jeweils eines der Latenzintervallde
finitionssignale L1, L2, L3, L4 empfangen. An den Ausgangs
knoten 61, 62, 63, 64 eines jeden der D-Flip-Flops 31, 32 33
34 ist je ein Transistor 35, 36, 37, 38 angeschlossen. Ein
Inverter 73 empfängt das Steuersignal STRT und steuert die
Gate-Anschlüsse der Transistoren 35, 36, 37, 38. Die Aus
gangsknoten 61, 62, 63, 64 der D-Flip-Flops 31, 32, 33, 34
sind über je einen Inverter 65, 66, 67, 68 an jeweils einen
Eingang von NOR-Gattern 69, 70, 71, 72, die zwei Eingänge
aufweisen, angeschlossen. Die Ausgangsknoten 62, 63, 64 der
D-Flip-Flops 32, 33, 34 sind außerdem mit dem zweiten Eingang
je eines der NOR-Gatter 69, 70, 71 verbunden, während der
zweite Eingang des NOR-Gatters 72 mit einer Signalmasse ver
bunden ist. Die NOR-Gatter 69, 70, 71, 72 erzeugen jeweils
eines der Latenzintervalldefinitionssignale CL1, CL1.5, CL2,
CL2.5.
Wie aus Fig. 7 in Verbindung mit Fig. 6 ersichtlich, sind die
Transistoren 35 bis 38 leitend geschaltet, wenn sich das
Steuersignal STRT auf einem niedrigen Logikpegel befindet, so
dass die Ausgangsknoten 61 bis 64 der D-Flip-Flops 31 bis 34
auf niedrige Logikpegel gesteuert werden, was bewirkt, dass
sich die Latenzanzeigesignale CL1, CL1.5, CL2, CL2.5 auf
niedrigem Logikpegel befinden. Wenn ausgehend davon das Test
signal Del2 auf einen hohen Logikpegel übergeht, puffern die
D-Flip-Flops 31 bis 34 den Logikpegel je eines der Latenzin
tervalldefinitionssignale L1 bis L4. Wie in Fig. 6 gezeigt,
nehmen die Latenzintervalldefinitionssignale L1, L2, L3 einen
hohen Logikpegel ein, wenn das Testsignal Del2 auf hohen Lo
gikpegel geht, so dass die Ausgangsknoten 61, 62, 63 der D-
Flip-Flops 31, 32, 33 auf hohen Logikpegel gepuffert werden.
Der Logikpegel des Latenzintervalldefinitionssignals L4 ist
hingegen niedrig, was bewirkt, dass der Ausgangsknoten 64 des
D-Flip-Flops 34 auf niedrigem Logikpegel bleibt. Dies hat zur
Folge, dass das dritte Latenzanzeigesignal CL2 auf hohem Lo
gikpegel liegt, während das erste, das zweite und das vierte
Latenzanzeigesignal CL1, CL1.5, CL2.5 auf niedrigem Logikpe
gel liefen.
Fig. 8 veranschaulicht eine erfindungsgemäße Pufferschaltung
90 mit variabler Latenz. Diese beinhaltet einen Pufferschalt
kreis 91, der ein Eingangssignal DIO empfängt und daraus in
Reaktion auf ein Ausgabefreigabesignal TRST ein Ausgabesignal
Q erzeugt. Wie gezeigt, umfasst der Pufferschaltkreis 91 ei
nen Inverter 92, der das Eingangssignal DIO empfängt, ein
NAND-Gatter 93, welches das Eingangssignal DIO und das Ausga
befreigabesignal TRST empfängt, und ein UND-Gatter 94, wel
ches ein vom Inverter 92 erzeugtes Ausgangssignal und das
Ausgabefreigabesignal TRST empfängt. Das NAND-Gatter 93 er
zeugt ein Ausgangssignal, das an einen Gate-Anschluss eines
Transistors 95 angelegt wird, und das UND-Gatter 94 erzeugt
ein Ausgangssignal, welches an einen Gate-Anschluss eines
Transistors 96 angelegt wird. Die Pufferschaltung 90 mit va
riabler Latenz weist zudem eine Ausgabefreigabesignalerzeu
gungsschaltung 80 auf, die das Ausgabefreigabesignal TRST in
Reaktion auf ein Taktsignal CLK und ein Befehlssignal CMD mit
einer zeitlichen Abstimmung erzeugt, die in Reaktion auf die
Latenzanzeigesignale CL1, CL1.5, CL2, CL2.5 gesteuert wird,
welche von einer Latenzbestimmungsschaltung erzeugt werden,
z. B. der Latenzbestimmungsschaltung 4 von Fig. 3.
Fig. 10 veranschaulicht eine erfindungsgemäß verwendbare Aus
gabefreigabesignalerzeugungsschaltung 80'. Diese beinhaltet
eine Mehrzahl von seriell geschalteten Flip-Flops 81, 82,
85 vom doppelflankengetriggerten Typ (DET), die durch
ein Taktsignal CLK getaktet werden. Ein erstes Flip-Flop 81
empfängt ein Befehlssignal CMD, und die seriell geschalteten
Flip-Flops 81 bis 85 erzeugen ein jeweiliges Ausgangssignal
L0', L1', . . ., L4' in Reaktion auf das Befehlssignal CMD und
das Taktsignal CLK. Die Ausgangssignale L1', . . ., L4' werden
zu je einem Schalter 86, 87, 88, 89 geführt, die in Reaktion
auf die Latenzanzeigesignale CL1, CL1.5, CL2, CL2.5 geöffnet
und geschlossen werden, um ein Ausgabefreigabesignal TRST mit
geeigneter Verzögerung zu erzeugen. Beispielsweise schließt
ein aktives Latenzanzeigesignal CL2 den Schalter 88, was be
wirkt, dass das Ausgabefreigabesignal TRST vom Ausgangssignal
L3' erzeugt wird, das vom Flip-Flop 84 geliefert wird.
Aus Fig. 9 ist in Verbindung mit Fig. 8 ersichtlich, dass das
aktive Ausgabefreigabesignal TRST es erlaubt, Daten D0, D1,
. . ., D3 auf der Datenleitung DIO zum Ausgangsanschluss DQ zu
übertragen. Das Ausgabefreigabesignal TRST wird in Reaktion
auf einen Befehl CMD mit einer Verzögerung d aktiviert, die
durch die Latenzanzeigesignale CL1, CL1.5, CL2, CL2.5 gesteu
ert wird, welche in Reaktion auf die Frequenz des Taktsignals
CLK erzeugt werden, wie oben beschrieben. Demgemäß ermöglicht
die Erfindung eine Einstellung der Latenz in Abhängigkeit von
der Taktfrequenz derart, dass eine unnötige Verzögerung bei
niedrigeren Taktfrequenzen verringert werden kann.
Claims (32)
1. Latenzbestimmungsschaltung, gekennzeichnet durch
- - eine Latenzintervalldefinitionsschaltung (20), die ein Taktsignal (CLK) empfängt und wenigstens ein Latenzinter valldefinitionssignal (L1, . . ., Ln) erzeugt, welches wenigs tens ein Latenzintervall definiert, und
- - eine Latenzanzeigeschaltung (30), die wenigstens ein Latenzintervalldefinitionssignal und ein Testsignal (Del2) empfängt, das bezüglich des Taktsignals um eine vorgegebene Verzögerung verzögert ist, und daraus ein Latenzanzeigesignal (CL1, . . ., CLn) erzeugt.
2. Latenzbestimmungsschaltung nach Anspruch 1, weiter
gekennzeichnet durch eine Testsignalerzeugungsschaltung (5,
10), die das Taktsignal empfängt und daraus das Testsignal
(Del2) erzeugt.
3. Latenzbestimmungsschaltung nach Anspruch 2, weiter
dadurch gekennzeichnet, dass die Testsignalerzeugungsschal
tung ein Steuersignal (STRT) empfängt und daraus das Testsig
nal mit einer vorgebbaren Verzögerung bezüglich eines nächs
ten auftretenden Taktsignalmerkmals erzeugt, das der Aktivie
rung des Steuersignals folgt.
4. Latenzbestimmungsschaltung nach Anspruch 3, weiter
dadurch gekennzeichnet, dass das als nächstes auftretende
Merkmal des Taktsignals eine der Aktivierung des Steuersig
nals folgende Flanke des Taktsignals beinhaltet.
5. Latenzbestimmungsschaltung nach Anspruch 3 oder 4,
weiter dadurch gekennzeichnet, dass die Testsignalerzeugungs
schaltung folgende Elemente enthält:
- - eine Synchronisationsschaltung (5), die das Steuer signal (STRT) und das Taktsignal (CLK) empfängt und ein syn chronisiertes Steuersignal (iSTRT) aus dem Steuersignal er zeugt, und
- - eine Verzögerungsschaltung (10), die aus dem synchro nisierten Steuersignal das Testsignal erzeugt.
6. Latenzbestimmungsschaltung nach Anspruch 5, weiter
dadurch gekennzeichnet, dass die Synchronisationsschaltung
ein Flip-Flop (6) umfasst, welches das Steuersignal empfängt
und daraus in Reaktion auf das Taktsignal das synchronisierte
Steuersignal erzeugt.
7. Latenzbestimmungsschaltung nach einem der Ansprüche 1
bis 6, weiter dadurch gekennzeichnet, dass die Latentinter
valldefinitionsschaltung sukzessiv jeweilige Flanken jeweils
eines von mehreren Latenzintervalldefinitionssignalen in Re
aktion auf aufeinanderfolgende Flanken des Taktsignals er
zeugt.
8. Latenzbestimmungsschaltung nach Anspruch 7, weiter
dadurch gekennzeichnet, dass die Latenzintervalldefinitions
schaltung auf ein Steuersignal anspricht und sukzessiv die
Flanken des jeweiligen Latenzintervalldefinitionssignals im
Anschluss an einen Übergang eines Steuersignals auf einen
vorgegebenen Logikpegel erzeugt.
9. Latenzbestimmungsschaltung nach Anspruch 8, weiter
dadurch gekennzeichnet, dass die Latenzintervalldefinitions
schaltung eine Mehrzahl von seriell geschalteten Flip-Flops
(21 bis 25) umfasst, von denen ein erstes ein Steuersignal
empfängt und jedes ein jeweiliges Latenzintervalldefinitions
signal aus dem Steuersignal in Reaktion auf das Taktsignal
erzeugt.
10. Latenzbestimmungsschaltung nach einem der Ansprüche 1
bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Latenzanzeigeschal
tung mehrere Latenzanzeigesignale erzeugt.
11. Latentbestimmungsschaltung nach Anspruch 10, weiter
dadurch gekennzeichnet, dass die Latenzanzeigeschaltung ein
erstes Latenzanzeigesignal aktiviert, wenn das Testsignal auf
einen vorgegebenen Logikpegel vor einer ersten Flanke der
nacheinander erzeugten Flanken übergeht, und ein zweites La
tenzanzeigesignal aktiviert, wenn das Testsignal auf den vor
gegebenen Logikzustand zwischen der ersten Flanke und einer
unmittelbar nachfolgenden zweiten Flanke der nacheinander er
zeugten Flanken übergeht.
12. Latenzbestimmungsschaltung nach Anspruch 10 oder 11,
weiter dadurch gekennzeichnet, dass die Latenzanzeigeschal
tung folgende Elemente umfasst:
- - eine Mehrzahl von Flip-Flops (31 bis 34), die das Taktsignal an einem jeweiligen Taktsignaleingang empfangen, jeweils eines der mehreren Latenzintervalldefinitionssignale an einem entsprechenden Dateneingang empfangen und jeweils ein Ausgangssignal an einem entsprechenden Datenausgang aus dem jeweiligen Latenzintervalldefinitionssignal in Reaktion auf das Taktsignal erzeugen, und
- - einen Logikschaltkreis, der die mehreren Ausgangssig nale der Flip-Flops empfängt und daraus die mehreren Latenz anzeigesignale erzeugt.
13. Latenzbestimmungsschaltung nach Anspruch 12, weiter
dadurch gekennzeichnet, dass der Logikschaltkreis folgende
Elemente enthält:
- - einen ersten Inverter, der an einen Datenausgang ei nes ersten der mehreren Flip-Flops angeschlossen ist,
- - ein erstes NOR-Gatter, das an einen Ausgang des ers ten Flip-Flops und einen Datenausgang eines zweiten der meh reren Flip-Flops angeschlossen ist,
- - einen zweiten Inverter, der an den Datenausgang des zweiten Flip-Flops angeschlossen ist, und
- - ein zweites NOR-Gatter, das an einen Datenausgang ei nes dritten der mehreren Flip-Flops angeschlossen ist.
14. Latenzbestimmungsschaltung nach einem der Ansprüche 1
bis 13, weiter dadurch gekennzeichnet, dass die Latenzinter
valldefinitionsschaltung eine Flanke des Latenzintervalldefi
nitionssignals in Reaktion auf eine Flanke des Taktsignals
erzeugt und die Latenzanzeigeschaltung einen ersten Logikzu
stand des Latenzanzeigesignals in Reaktion auf einen Übergang
des Testsignals auf einen vorgebbaren Logikpegel vor der
Flanke des Latenzintervalldefinitionssignals erzeugt und ei
nen zweiten Logikzustand des Latenzanzeigesignals in Reaktion
auf einen Übergang des Testsignals auf den vorgebbaren Logik
pegel nach der Flanke des Latenzintervalldefinitionssignals
erzeugt.
15. Latenzbestimmungsschaltung, gekennzeichnet durch
- - eine Synchronisationsschaltung (5), die aus einem ihr zugeführten Steuersignal (STRT) ein synchronisiertes Steuer signal (iSTRT) erzeugt, das mit einem Taktsignal (CLK) syn chronisiert ist,
- - eine Latenzintervalldefinitionsschaltung (20), die eine Mehrzahl von Latenzintervalldefinitionssignalen (L1, . . ., (Ln) in Reaktion auf das Steuersignal synchron zu dem Taktsignal erzeugt,
- - eine Verzögerungsschaltung (10), die das synchroni sierte Steuersignal empfängt und daraus ein Testsignal (Del2) erzeugt, das um eine vorgebbare Verzögerung verzögert ist, und
- - eine Latenzanzeigeschaltung (30), die eine Mehrzahl von Latenzanzeigesignalen (CL1, . . ., CLn) in Reaktion auf die Latenzintervalldefinitionssignale und das Testsignal erzeugt.
16. Latenzbestimmungsschaltung nach Anspruch 15 zur Ver
wendung in einem SDRAM, weiter dadurch gekennzeichnet, dass
die vorgebbare Verzögerung der Summe einer Verzögerungszeit
einer Pufferschaltung des SDRAM, einer Setup-Zeitdauer der
Pufferschaltung und einer Verzögerungszeit einer Zwischen
speicherschaltung entspricht, die ein Eingangssignal für die
Pufferschaltung bereitstellt.
17. Latenzbestimmungsschaltung nach Anspruch 15 oder 16,
weiter dadurch gekennzeichnet, dass die Latenzanzeigesignale
einer Pufferschaltung zugeführt werden.
18. Latenzbestimmungsschaltung nach einem der Ansprüche
15 bis 17, weiter dadurch gekennzeichnet, dass die Synchroni
sationsschaltung folgende Elemente enthält:
- - ein D-Flip-Flop, welches das Steuersignal empfängt und daraus das synchronisierte Steuersignal erzeugt,
- - einen Inverter, der das Steuersignal empfängt und daraus ein Ausgangssignal erzeugt, und
- - einen Transistor, der das synchronisierte Steuersig nal in Reaktion auf das Ausgangssignal des Inverters deakti viert.
19. Latenzbestimmungsschaltung nach einem der Ansprüche
15 bis 18, weiter dadurch gekennzeichnet, dass die Latenzin
tervalldefinitionsschaltung eine Mehrzahl von seriell ge
schalteten, doppelflankengetriggerten (DET-)Flip-Flops (21
bis 25) beinhaltet, die durch das Taktsignal getaktet werden
und jeweils eines der Latenzintervalldefinitionssignale er
zeugen.
20. Latenzbestimmungsschaltung nach Anspruch 19, weiter
dadurch gekennzeichnet, dass die doppelflankengetriggerten
Flip-Flops Logikpegel an ihren Eingängen in Reaktion auf die
ansteigenden und fallenden Flanken des Taktsignals zwischen
speichern.
21. Pufferschaltung mit variabler Latenz, gekennzeichnet
durch
- - einen Pufferschaltkreis (91), der ein Eingangssignal (DIO) empfängt und daraus in Reaktion auf ein Ausgabefreiga besignal (TRST) ein Ausgangssignal (DQ) erzeugt,
- - eine Ausgabefreigabesignalerzeugungsschaltung (80), die ein latenzindikatives Signal (CL1, CL1.5, CL2.5) empfängt und das Ausgabefreigabesignal in Reaktion auf ein Befehlssig nal (CMD) mit einer Verzögerung erzeugt, die auf dem latenz indikativen Signal basiert, und
- - eine Latenzbestimmungsschaltung nach einem der An sprüche 1 bis 20.
22. Pufferschaltung nach Anspruch 21, weiter dadurch ge
kennzeichnet, dass die vorgebbare Verzögerung der Summe einer
mit dem Pufferschaltkreis verknüpften Verzögerung und einer
Verzögerung entspricht, die mit einem Schaltkreis verknüpft
ist, der das Eingangssignal für den Pufferschaltkreis bereit
stellt.
23. Speicherbauelement mit
- - einem internen Schaltkreis (2), der ein Datensignal (DIO) erzeugt, und
- - einer Pufferschaltung mit variabler Latenz nach An spruch 21 oder 22.
24. Speicherbauelement nach Anspruch 23, weiter dadurch
gekennzeichnet, dass die vorgebbare Verzögerung des Testsig
nals der Latenzanzeigeschaltung der Pufferschaltung mit vari
abler Latenz der Summe einer mit dem Pufferschaltkreis ver
knüpften Verzögerung und einer mit dem internen Schaltkreis
verknüpften Verzögerung entspricht.
25. Verfahren zur Latenzbestimmung, gekennzeichnet durch
folgende Schritte:
- - Erzeugen wenigstens eines Latenzintervalldefinitions signals aus einem Taktsignal zur Festlegung wenigstens eines Latenzintervalls und
- - Erzeugen eines Latenzanzeigesignals aus dem wenigs tens einen Latenzintervalldefinitionssignal und aus einem Testsignal, das bezüglich des Taktsignals um eine vorgebbare Verzögerung verzögert ist.
26. Verfahren nach Anspruch 25, weiter dadurch gekenn
zeichnet, dass das Testsignal aus dem Taktsignal erzeugt
wird.
27. Verfahren nach Anspruch 25 oder 26, weiter dadurch
gekennzeichnet, dass die Erzeugung des wenigstens einen La
tenzintervalldefinitionssignals ein aufeinanderfolgendes Er
zeugen von Flanken jeweils eines von mehreren Latenzinter
valldefinitionssignalen in Reaktion auf aufeinanderfolgende
Flanken des Taktsignals umfasst.
28. Verfahren nach Anspruch 27, weiter dadurch gekenn
zeichnet, dass die Latenzanzeigesignalerzeugung folgende
Schritte umfasst:
- - Aktivieren eines ersten Latenzanzeigesignals in Reak tion darauf, dass das Testsignal vor einer ersten Flanke der aufeinanderfolgend erzeugten Flanken in einen vorgebbaren Lo gikzustand übergeht, und
- - Aktivieren eines zweiten Latenzanzeigesignals in Re aktion darauf, dass das Testsignal zwischen der ersten Flanke und einer unmittelbar folgenden zweiten Flanke der aufeinan derfolgend erzeugten Flanken auf den vorgebbaren Logikzustand übergeht.
29. Verfahren nach einem der Ansprüche 25 bis 28, weiter
dadurch gekennzeichnet, dass die Erzeugung des wenigstens ei
nen Latenzintervalldefinitionssignals das Erzeugen einer
Flanke im Latenzintervalldefinitionssignal in Reaktion auf
eine Flanke des Taktsignals beinhaltet und die Erzeugung ei
nes Latenzanzeigesignals folgende Schritte umfasst:
- - Erzeugen eines ersten Logikzustands des Latenzanzei gesignals in Reaktion darauf, dass das Testsignal vor der Flanke des Latenzintervalldefinitionssignals auf einen vor gebbaren Logikzustand übergeht, und
- - Erzeugen eines zweiten Logikzustands des Latenzanzei gesignals in Reaktion darauf, dass das Testsignal nach der Flanke des Latenzintervalldefinitionssignals auf den vorgeb baren Logikzustand übergeht.
30. Verfahren zur Latenzbestimmung in einem synchronen
dynamischen Speicher mit wahlfreiem Zugriff (SDRAM), gekenn
zeichnet durch folgende Schritte:
- - Erzeugen eines Testsignals, das bezüglich des synchronisierten Steuersignal um eine vorgebbare Verzögerung verzögert ist, in Reaktion auf das synchronisierte Steuersig nal und
- - Erzeugen einer Mehrzahl von Latenzanzeigesignalen in Reaktion auf die Latenzintervalldefinitionssignale und das Testsignal.
31. Verfahren nach Anspruch 30, weiter dadurch gekenn
zeichnet, dass ein Ausgabefreigabesignal für einen Puffer
schaltkreis des SDRAM in Reaktion auf die Latenzanzeigesigna
le erzeugt wird.
32. Verfahren nach Anspruch 31, weiter dadurch gekenn
zeichnet, dass die vorgebbare Verzögerung der Summe einer
Verzögerungszeit des Pufferschaltkreises, einer Setup-
Zeitdauer des Pufferschaltkreises und einer Verzögerungszeit
einer Zwischenspeicherschaltung entspricht, die ein Eingangs
signal für den Pufferschaltkreis bereitstellt.
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