DE10048049A1 - Fluidtechnische Einrichtung mit einer Diagnoseeinrichtung - Google Patents
Fluidtechnische Einrichtung mit einer DiagnoseeinrichtungInfo
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Abstract
Es wird ein fluidtechnische Einrichtung mit einer an eine Kolben-Zylinder-Anordnung (10) angeschlossenen Ventilanordnung (15) vorgeschlagen, wobei in der Ventilanordnung (15) oder in der Kolben-Zylinder-Anordnung (10) eine elektronische Steuereinrichtung für beide Anordnungen integriert ist, die eine Diagnoseeinrichtung für Komponenten in der Ventil- (15) und Kolben-Zylinder-Anordnung (10) sowie Diagnose-Anzeigemittel aufweist. Hierdurch verringert sich insgesamt der Elektronikaufwand, und die Diagnose-Anzeigemittel können für beide Anordnungen gleichermaßen genutzt werden, was insbesondere bei kompakten Anordnungen von Vorteil ist.
Description
Die Erfindung betrifft eine fluidtechnische Einrichtung mit
einer an eine Kolben-Zylinder-Anordnung angeschlossenen Ven
tilanordnung und mit einer Diagnoseeinrichtung.
Aus "Global Design News", Februar 2000, Seiten 64 und 65, ist
es bekannt, einzelne Ventile oder Gruppen von Ventilen über
einen Datenbus mit einer entfernten Zentralstation zu verbin
den, die mit einer Diagnoseeinrichtung für die Ventile ver
sehen ist. Weiterhin ist es daraus bekannt, auch an den Ven
tilen oder der Ventilanordnung selbst eine visuelle Diagnos
tikeinrichtung vorzusehen. Derartige Ventile oder Ventilan
ordnungen werden gewöhnlich in der Nähe von durch sie zu kon
trollierenden Einheiten angeordnet, beispielsweise Kolben-
Zylinder-Anordnungen. Dabei ist es prinzipiell bekannt, auch
Diagnoseeinrichtungen für solche Kolben-Zylinder-Anordnungen
vorzusehen, jedoch erfordert dies, insbesondere wenn visuelle
Diagnose-Wiedergabeeinrichtungen an Ort und Stelle erwünscht
sind, eine Vielzahl von Diagnoseeinrichtungen und Diagnose-
Anzeigemitteln.
Eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht darin, die
Diagnoseeinrichtung und die Diagnose-Anzeigemittel für kom
plexe fluidtechnische Einrichtungen zu vereinfachen.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die Merkmale des An
spruchs 1 gelöst.
In vorteilhafter Weise ist eine einzige Diagnoseeinrichtung
in der Ventilanordnung oder in der Kolben-Zylinder-Anordnung
integriert, die zur Überprüfung von Komponenten beider Anord
nungen ausgebildet ist. Auch die Diagnose-Anzeigemittel sind
für beide Anordnungen gleichermaßen vorgesehen, so daß sich
insgesamt der elektronische Aufwand verringert und dennoch
eine visuelle Diagnoseerkennung auf einfache Weise möglich
wird. Der Leitungsaufwand verringert sich entsprechend.
Durch die in den Unteransprüchen aufgeführten Maßnahmen sind
vorteilhafte Weiterbildungen und Verbesserungen der im An
spruch 1 angegebenen fluidtechnischen Einrichtung möglich.
Eine insgesamt besonders kompakte Anordnung wird dadurch er
reicht, daß die Ventilanordnung an der Kolben-Zylinder-
Anordnung anmontiert oder in dieser integriert ist, so daß
die dann gebildete Einheit eine für beide Einzelsysteme die
nende Diagnoseeinrichtung und Diagnose-Anzeigemittel zum Ab
lesen an Ort und Stelle besitzt.
Das Gehäuse der Kolben-Zylinder-Anordnung oder das Gehäuse
der Ventilanordnung enthält in vorteilhafter Weise eine im
wesentlichen die elektronische Steuereinrichtung für beide
Anordnungen bildende elektronisch bestückte Steuerplatinenan
ordnung und vorzugsweise eine elektrische Steckverbindungsan
ordnung an der Gehäuse-Außenseite zur Verbindung der wenigs
tens einen Steuerplatine mit einer externen Station und/oder
zur Stromversorgung. Dadurch wird auch eine zentrale Elektro
nikeinheit für beide Anordnungen gebildet, die ebenfalls den
Leitungsaufwand reduziert und es ermöglicht, beide Anordnun
gen durch Verbindung mit einem einzigen Kabel an die externe
Station und/oder an eine Stromversorgungseinrichtung anzu
schließen.
Die Diagnoseeinrichtung ist vorzugsweise in der Steuerplati
nenanordnung und/oder in einer separaten Diagnoseplatine ent
halten, wobei vorzugsweise Diagnose-Grundfunktionen in der
Steuerplatinenanordnung und erweiterte optionale Funktionen
in der separaten Diagnoseplatine untergebracht sind. Diese
enthält dabei vorzugsweise einen eigenen Mikrocontroller für
Diagnosefunktionen.
Die Diagnoseplatine besitzt Steckverbindungsmittel zum Ein-
oder Anstecken an die Steuerplatinenanordnung, so daß der An
wender zum einen in einfacher Weise erweiterte Diagnosefunk
tionen noch nachträglich durch Erwerb einer solchen Diagnose
platine realisieren kann.
In einer zweckmäßigen konstruktiven Ausgestaltung ist ein Ge
häusedeckel zur Abdeckung einer Gehäuseöffnung des die elekt
ronische Steuereinrichtung enthaltenden Gehäuses vorgesehen,
der zur optionalen Aufnahme, insbesondere Steckaufnahme, der
Diagnoseplatine ausgebildet ist. Somit kann eine einfache
Nachrüstung dadurch erfolgen, daß der Gehäusedeckel vom Ge
häuse abgenommen, die Diagnoseplatine eingesteckt und der De
ckel dann wieder zur Verschließung der Gehäuseöffnung am Ge
häuse fixiert wird, wodurch gleichzeitig die Steckverbindung
zwischen der Diagnoseplatine und der Steuerplatinenanordnung
hergestellt ist. Alternativ hierzu kann die Diagnoseplatine
auch z. B. einstückig am Gehäusedeckel integriert sein. Zur
Nachrüstung oder zur Veränderung der Diagnosefunktionen kann
dann der gesamte Deckel in einfacher Weise ausgetauscht wer
den.
Dieser Gehäusedeckel enthält auch in vorteilhafter Weise die
Diagnose-Anzeigemittel, oder er besitzt Durchgangsöffnungen
oder Fenster zur Erkennung der an der darunter angeordneten
Steuerplatinenanordnung angebrachten Diagnose-Anzeigemittel.
Diese sind im einfachsten Falle als an der Steuerplatinenan
ordnung angebrachte Leuchtdioden ausgebildet, wobei Lichtlei
ter zur Lichtübertragung zu den Durchgangsöffnungen oder
Fenster des Gehäusedeckels vorgesehen sind. Dies hat den Vor
teil, daß der Gehäusedeckel selbst relativ einfach und ohne
elektrische oder elektronische Ausstattung ausgebildet werden
kann und dennoch zur Diagnoseablesung oder -erkennung dienen
kann.
Die Leuchtdioden aufweisenden Diagnose-Anzeigemittel in Ver
bindung mit der Diagnoseeinrichtung sind in vorteilhafter
Weise zur Erzeugung unterschiedlicher Diagnoseanzeigen durch
Einschalten unterschiedlicher Leuchtdioden oder Leuchtdioden-
Kombinationen und/oder durch unterschiedliche Einschaltse
quenzen der Leuchtdioden ausgebildet. Dadurch kann eine schon
relativ geringe Zahl von Leuchtdioden zur Wiedergabe relativ
komplexer Diagnose-Anzeigefunktionen eingesetzt werden.
Besonders wichtige und vorteilhafte Diagnosefunktionen sind
beispielsweise die Sensorüberwachung von Kolben- und/oder
Ventilgliedsensoren, die Laufzeitüberwachung von beweglichen
Komponenten, wie Kolben oder Ventilgliedern, Wartungsinter
vall-Anzeigen und/oder die Lebensdauerüberwachung, vor allem
von beweglichen Teilen.
Die Diagnose-Anzeigemittel können in einer alternativen Aus
gestaltung auch als Display ausgebildet sein, das vorzugswei
se auch zur Anzeige von Steuerfunktionen und/oder zur Pro
grammierung von Steuerfunktionen und Diagnosefunktionen aus
gebildet sein kann.
Vorzugsweise sind auch Programmiermittel zur Programmierung
oder Einstellung der Diagnosefunktionen und/oder von Steuer
funktionen vorgesehen. Diese Programmiermittel können als
Tastatur an der Gehäuseseite ausgebildet sein oder aber als
Schalter, insbesondere DIL-Schalter. Solche DIL-Schalter sind
zweckmäßigerweise direkt an der Steuerplatinenanordnung
und/oder der Diagnoseplatine angeordnet, so daß Diagnosefunk
tionen an Ort und Stelle programmiert werden können.
Als Programmiermittel kann auch eine drahtlose oder drahtge
bundene Kommunikationsschnittstelle an der Gehäuseseite ange
ordnet sein, die über ein separates Bediengerät programmier
bar ist.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung
dargestellt und in der nachfolgenden Beschreibung näher er
läutert. Es zeigen:
Fig. 1 eine perspektivische Darstellung einer Kolben-
Zylinder-Anordnung, an der ein eine Ventilanordnung
und die zugehörige Elektronik enthaltendes Gehäuse
anmontiert ist,
Fig. 2 eine perspektivische Ansicht dieses Gehäuses mit
einem geöffneten Eckbereich zur Sichtbarmachung ei
ner in eine Steuerplatine eingesteckten Diagnose
platine und
Fig. 3 einen Gehäusedeckel mit daran gehaltener Diagnose
platine.
Bei dem in Fig. 1 dargestellten Ausführungsbeispiel ist eine
übliche Kolben-Zylinder-Anordnung 10 dargestellt, wie sie von
der Anmelderin angeboten und vertrieben wird. In einem Zylin
dergehäuse 11 mit im wesentlichen rechteckigem Querschnitt
ist ein nicht erkennbarer Kolben längsverschiebbar geführt,
der mit einer Kolbenstange 12 verbunden ist, die aus einem
von zwei Zylinderdeckeln 13, 14 stirnseitig herausragt.
An der oberen Längsseite des Zylindergehäuses 11 ist ein Ven
tilgehäuse 15 anmontiert, das beispielsweise zwei nicht er
kennbare Ventile enthält, durch die in üblicher Weise die
beiden Zylinderkammern zu beiden Seiten des Kolbens mit flui
dischem Druck beaufschlagbar sind, um den Kolben bzw. die
Kolbenstange 12 in die eine oder andere Richtung zu bewegen.
Die erforderlichen fluidischen Verbindungsleitungen sind im
Zylindergehäuse 11 und im Ventilgehäuse 15 integriert und
nicht dargestellt bzw. erkennbar. An einer Stirnseite 16 des
Ventilgehäuses 15 sind ein fluidisches Druckanschlußelement
17, ein mit einem Schalldämpfer 18 versehener fluidischer
Auslaß 19 und ein elektrisches Steckverbindungselement 20 an
geordnet. In einer durch Klemmringe 21 mündungsseitig ver
schließbaren Gehäusebohrung 22, die in der Längsrichtung des
Ventilgehäuses 15 verläuft und an der Stirnseite 16 sowie der
gegenüberliegenden Stirnseite 23 mündet, ist eine nicht dar
gestellte und erkennbare Kolbenanordnung der im Ventilgehäuse
15 enthaltenen Ventilanordnung längsverschiebbar angeordnet.
Die ebenfalls nicht dargestellte Magnetanordnung der Ventil
anordnung wird über das elektrische Steckverbindungselement
20 mit der erforderlichen Versorgungsspannung versorgt, wobei
auch externe Steuersignale einer externen Steuerzentrale über
eine Busleitung zugeführt werden können.
Zwei manuelle Betätigungselemente 24, 25 an der Gehäuse-
Oberseite dienen zur manuellen Betätigung bzw. Auslösung der
Ventilanordnung zur Druckbeaufschlagung der beiden Zylinder
kammern.
Zwei ebenfalls an der Gehäuse-Oberseite angeordnete Justier
elemente 26, 27 dienen zum Justieren der Geschwindigkeit, mit
welcher der Kolben bzw. die Kolbenstange 12 ein- bzw. aus
fährt. Das Justieren von Sensoren im Zylindergehäuse 11 zur
Erkennung von Kolbenpositionen erfolgt beispielsweise im Zy
linderdeckel 13 und/oder 14 und ist nicht dargestellt.
Ein einen Teil der Gehäuse-Oberseite abdeckender und abnehm
barer Gehäusedeckel 28 ist in den Fig. 2 und 3 näher dar
gestellt. Er besitzt an seiner zum Gehäuse-Inneren weisenden
Innenseite eine einstückig angeformte Steckhalterung 29 zur
Steckaufnahme einer Diagnoseplatine 30. Die eingesteckte Di
agnoseplatine 30 besitzt an ihrem vom Gehäusedeckel 28 ent
fernten Endbereich ein Steckverbindungselement 31 zur elekt
rischen Steckverbindung mit einer senkrecht dazu im Ventilge
häuse 15 angeordneten Steuerplatine 32. An der dem Gehäusede
ckel 28 zugewandten Seite der Steuerplatine 32 sind fünf als
Diagnose-Anzeigemittel ausgebildete und in den Figuren nicht
erkennbare Leuchtdioden in einer Reihe nebeneinander angeord
net, die mit bolzenartigen Lichtleiterelementen 33 versehen
sind. Diese Lichtleiterelemente 33 erstrecken sich von der
Steuerplatine 32 aus bis in entsprechend angeordnete Durch
gangsöffnungen 34 im Gehäusedeckel 28 hinein, so daß am Ge
häusedeckel das Einschalten dieser Leuchtdioden erkennbar
ist. Anstelle von Durchgangsöffnungen 34 können prinzipiell
auch Fenster vorgesehen sein, an denen die Lichtleiterelemen
te 33 münden. Weiterhin können die Leuchtdioden prinzipiell
auch am Gehäusedeckel 28 angeordnet sein, wobei dann allerdings
entsprechende elektrische Verbindungsleitungen vorgese
hen sein müßten.
Die Steuerplatine 32 enthält einen Mikrocontroller für Steu
erfunktionen und Sensorfunktionen der Kolben-Zylinder-
Anordnung 10 sowie der Ventilanordnung im Ventilgehäuse 15.
Er empfängt Sensorsignale, beispielsweise von Sensoren zur
Erfassung von Kolbenpositionen, Ventilgliedsensoren, Druck
sensoren und dergleichen. Direkt gesteuert werden die Ventile
oder das Ventil der Ventilanordnung. Die Programmierung des
Mikrocontrollers kann über eine externe Zentralstation, eine
verbindende Busanordnung und das Steckverbindungselement 20
erfolgen. Alternativ oder zusätzlich kann auch das Ventilge
häuse 15 Programmierelemente aufweisen, beispielsweise DIL-
Schalter auf der Steuerplatine 32 oder weiteren Platinen bzw.
Steuerplatinen. Auch an der Außenseite des Ventilgehäuses 15
können Programmierschalter oder eine Programmiertastatur an
geordnet sein, wobei dann beispielsweise auch ein Display zur
Erleichterung der Programmierung vorgesehen ist.
Die Diagnoseplatine 30 besitzt ebenfalls einen Mikrocontrol
ler für Diagnosefunktionen, der ebenfalls mittels DIL-
Schaltern an der Diagnoseplatine 30 oder über eine Tastatur
an der Gehäuse-Außenseite oder über eine Busanordnung pro
grammiert werden kann.
Diagnosefunktionen sind beispielsweise die Lebensdauerüberwa
chung der Ventilglieder und/oder des Kolbens. Dabei kann eine
vorgesehene Anzahl von Hüben eingestellt werden, beispielsweise
10.000 Hübe bei den Ventilgliedern. Nach Erreichen die
ser Zahl erfolgt dann eine entsprechende Diagnoseanzeige.
Weiterhin kann eine Hubdauerüberwachung erfolgen, das heißt,
die Bewegungsdauer des Hubes des Ventilglieds und/oder des
Kolbens kann überwacht und eine vorgesehene Bewegungsdauer
zuzüglich einer Toleranz entsprechend eingestellt werden. Bei
Überschreiten des eingestellten Wertes erfolgt eine entspre
chende Diagnoseanzeige. Die Anzahl der Hübe kann auch bei Be
darf gespeichert werden. Weiterhin können beispielsweise die
Positionssensoren für den Kolben überwacht werden, wobei je
weils derjenige Sensor eine der überwachenden Leuchtdioden
einschaltet, der gerade anspricht. Ein gleichzeitiges Anspre
chen mehrerer Positionssensoren macht eine Fehlfunktion
kenntlich. Weitere an sich bekannte Diagnosefunktionen können
ebenfalls noch vorgesehen sein, wobei sowohl Diagnosefunktio
nen der Kolben-Zylinder-Anordnung 10 als auch der Ventilan
ordnung enthalten sind.
Entsprechend der jeweiligen Diagnoseanzeige wird eine Leucht
diode oder werden mehrere Leuchtdioden dauernd leuchtend oder
blinkend aktiviert, so daß bereits mit fünf Leuchtdioden eine
Vielzahl unterschiedlicher Diagnosefunktionen kenntlich ge
macht werden kann. Die Zahl der Leuchtdioden ist selbstver
ständlich nicht auf die Zahl fünf begrenzt. Auch unterschied
liche Leuchtfarben können zur Anzeige verschiedener Diagnose
funktionen verwendet werden.
Alternativ zu Leuchtdioden kann als Diagnose-Anzeigemittel
auch ein Display am Ventilgehäuse 15 vorgesehen sein, durch
das die unterschiedlichen Diagnosemitteilungen direkt ange
zeigt werden können. Dieses Display kann auch zusätzlich zur
Programmierung und zur Anzeige von Steuerfunktionen verwendet
werden.
Die Diagnoseplatine kann sämtliche Diagnosefunktionen enthal
ten, oder aber einige Diagnose-Grundfunktionen sind in der
Steuerplatine 32 enthalten, so daß die Diagnoseplatine 30 zu
sätzlich einsetzbar bzw. nachrüstbar ist, wenn die zusätzli
chen Diagnosefunktionen erwünscht sind. In diesem Falle muß
lediglich der Gehäusedeckel 28 abgenommen, die Diagnose
platine 30 eingesteckt und der Gehäusedeckel 28 wieder so
aufgesteckt bzw. am Ventilgehäuse 15 fixiert werden, daß das
Steckverbindungselement 31 die Diagnoseplatine 30 elektrisch
mit der Steuerplatine 32 verbindet. Auf diese Weise können
auch unterschiedliche Diagnoseplatinen je nach Anwenderwunsch
alternativ eingesetzt werden.
Die Diagnoseplatine 30 kann auch am oder im Gehäusedeckel 28
integriert sein. Die elektrische Verbindung mit der Steuer
platine 32 erfolgt dann auf gleiche Weise, jedoch muß zum
Auswechseln von Diagnosefunktionen jeweils der entsprechende
Gehäusedeckel ausgewechselt werden.
In Abwandlung des dargestellten Ausführungsbeispiels können
das Ventilgehäuse 15 bzw. die darin enthaltenen Komponenten
auch im Zylindergehäuse 11 integriert sein. Eine weitere Al
ternative besteht darin, daß die elektronischen Komponenten,
beispielsweise auch die Diagnoseplatine 30, im Zylindergehäuse
11 untergebracht sind. Schließlich kann das Ventilge
häuse 15 auch separat vom Zylindergehäuse 11 angeordnet sein,
wobei dann elektrische und fluidische Verbindungsleitungen
erforderlich sind.
Claims (18)
1. Fluidtechnische Einrichtung mit einer an eine Kolben-
Zylinder-Anordnung (10) angeschlossenen Ventilanordnung (15)
und mit einer in der Ventilanordnung (15) oder in der Kolben-
Zylinder-Anordnung (10) integrierten elektronischen Steuer
einrichtung für beide Anordnungen, die eine Diagnoseeinrich
tung für Komponenten in der Ventil- (15) und Kolben-Zylinder-
Anordnung (10) sowie Diagnose-Anzeigemittel (33) aufweist.
2. Fluidtechnische Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch ge
kennzeichnet, daß die Ventilanordnung (15) an der Kolben-
Zylinder-Anordnung (10) anmontiert oder in dieser integriert
ist.
3. Fluidtechnische Einrichtung nach Anspruch 1 oder 2, da
durch gekennzeichnet, daß das Gehäuse (11) der Kolben-
Zylinder-Anordnung (10) oder das Gehäuse der Ventilanordnung
(15) eine im wesentlichen die elektronische Steuereinrichtung
für beide Anordnungen bildende elektronisch bestückte Steuer
platinenanordnung (32) enthält und vorzugsweise eine elektri
sche Steckverbindungsanordnung (20) an der Gehäuse-Außenseite
zur Verbindung der Steuerplatinenanordnung (32) mit einer ex
ternen Station und/oder zur Stromversorgung aufweist.
4. Fluidtechnische Einrichtung nach Anspruch 3, dadurch ge
kennzeichnet, daß die Steuerplatinenanordnung (32) und/oder
eine separate Diagnoseplatine (30) die Diagnoseeinrichtung
enthält.
5. Fluidtechnische Einrichtung nach Anspruch 4, dadurch ge
kennzeichnet, daß die Diagnoseplatine (30) einen eigenen Mik
rocontroller für Diagnosefunktionen besitzt.
6. Fluidtechnische Einrichtung nach Anspruch 4 oder 5, da
durch gekennzeichnet, daß die Diagnoseplatine (30) Steckver
bindungsmittel (31) zum Ein- oder Anstecken an die Steuerpla
tinenanordnung (32) besitzt.
7. Fluidtechnische Einrichtung nach einem der Ansprüche 4
bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß ein Gehäusedeckel (28) zur
Abdeckung einer Gehäuseöffnung des die Steuerplatinenanord
nung (32) enthaltenden Gehäuses vorgesehen ist, der vorzugs
weise zur optionalen Aufnahme, insbesondere Steckaufnahme,
der Diagnoseplatine (30) ausgebildet ist oder an dem die Di
agnoseplatine integriert ist.
8. Fluidtechnische Einrichtung nach Anspruch 7, dadurch ge
kennzeichnet, daß der Gehäusedeckel (28) die Diagnose-
Anzeigemittel enthält oder Durchgangsöffnungen (34) oder
Fenster zur Erkennung der an der darunter angeordneten Steuerplatinenanordnung
(32) angebrachten Diagnose-Anzeigemittel
(33) besitzt.
9. Fluidtechnische Einrichtung nach Anspruch 8, dadurch ge
kennzeichnet, daß die Diagnose-Anzeigemittel (33) als an der
Steuerplatinenanordnung (32) angebrachte Leuchtdioden ausge
bildet sind, und daß Lichtleiter zur Lichtübertragung zu den
Durchgangsöffnungen (34) oder Fenster des Gehäusedeckels (28)
vorgesehen sind.
10. Fluidtechnische Einrichtung nach einem der vorhergehen
den Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Leuchtdioden
aufweisenden Diagnose-Anzeigemittel (33) in Verbindung mit
der Diagnoseeinrichtung zur Erzeugung unterschiedlicher Diag
noseanzeigen durch Einschalten unterschiedlicher Leuchtdioden
oder Leuchtdioden-Kombinationen und/oder durch unterschiedli
che Einschaltsequenzen und/oder Farben der Leuchtdioden aus
gebildet sind.
11. Fluidtechnische Einrichtung nach einem der Ansprüche 1
bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Diagnose-Anzeigemittel
als Display ausgebildet sind, das vorzugsweise auch zur An
zeige von Steuerfunktionen und/oder zur Programmierung ausge
bildet ist.
12. Fluidtechnische Einrichtung nach einem der vorhergehen
den Ansprüche, gekennzeichnet durch eine Sensorüberwachung
und/oder Laufzeitüberwachung von beweglichen Komponenten, wie
Kolben oder Ventilgliedern, und/oder Wartungsintervall-
Anzeigen und/oder Lebensdauerüberwachung als Diagnosefunktio
nen.
13. Fluidtechnische Einrichtung nach Anspruch 12, dadurch
gekennzeichnet, daß die Sensorüberwachung als Sensor-
Paarüberwachung von Kolben- und/oder Ventilgliedsensoren aus
gebildet ist.
14. Fluidtechnische Einrichtung nach einem der vorhergehen
den Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß Programmiermittel
zur Programmierung oder Einstellung der Diagnosefunktionen
und/oder von Steuerfunktionen vorgesehen sind.
15. Fluidtechnische Einrichtung nach Anspruch 14, dadurch
gekennzeichnet, daß die Programmiermittel als Tastatur an der
Gehäuse-Außenseite ausgebildet sind.
16. Fluidtechnische Einrichtung nach Anspruch 14, dadurch
gekennzeichnet, daß die Programmiermittel als Schalter, ins
besondere DIL-Schalter, ausgebildet sind.
17. Fluidtechnische Einrichtung nach Anspruch 16, dadurch
gekennzeichnet, daß die Schalter an der Steuerplatinenanord
nung (32) und/oder der Diagnoseplatine (30) angeordnet sind.
18. Fluidtechnische Einrichtung nach Anspruch 14, dadurch
gekennzeichnet, daß die Programmiermittel eine drahtlose oder
drahtgebundene Kommunikationsschnittstelle am oder im Gehäuse
aufweisen, die mit einem separaten Bediengerät in Wirkverbin
dung stehen.
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Applications Claiming Priority (1)
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ID=7657946
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|---|---|---|---|
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