DE10047183A1 - Digitales Zwischenspeicherbauelement - Google Patents
Digitales ZwischenspeicherbauelementInfo
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- H03—ELECTRONIC CIRCUITRY
- H03K—PULSE TECHNIQUE
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- H03K5/13—Arrangements having a single output and transforming input signals into pulses delivered at desired time intervals
- H03K5/135—Arrangements having a single output and transforming input signals into pulses delivered at desired time intervals by the use of time reference signals, e.g. clock signals
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- G—PHYSICS
- G11—INFORMATION STORAGE
- G11C—STATIC STORES
- G11C19/00—Digital stores in which the information is moved stepwise, e.g. shift registers
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Abstract
Digitales Zwischenspeicherbauelement (1) zur Übergabe von einer empfangenen Anzeigesignalflanke eines von einer ersten Digitalschaltung (7) erzeugten digitalen Anzeigesignals, das eine Zustandsänderung der ersten Digitalschaltung (7) anzeigt, an eine zweite Digitalschaltung (11), wobei die beiden Digitalschaltungen (7, 11) zueinander asynchron sind, wobei sich das digitale Zwischenspeicherbauelement (1) nach erfolgter Übergabe der Anzeigesignalflanke an die zweite Digitalschaltung (11) selbst zurücksetzt und für die Übergabe einer weiteren Anzeigesignalflanke an die zweite Digitalschaltung (11) bereit ist.
Description
Die Erfindung betrifft ein digitales Zwischenspeicherbauele
ment zur Übergabe von einer empfangenen Anzeigesignalflanke
eines von einer Digitalschaltung erzeugten digitalen Anzeige
signals, insbesondere eines Interrupt-Signals an eine nachge
schaltete Datenverarbeitungseinheit.
In Mikrocomputersystemen übernehmen periphere Geräte Aufgaben
der Datenaufbereitung und Datenformatierung und entlasten so
mit eine zentrale Datenverarbeitungseinheit. Die Schnittstel
le zwischen den peripheren Geräten und der zentralen Daten
verarbeitungseinheit wird in der Regel mit sogenannten Inter
rupt-Signalen gesteuert. Dabei wird in dem Peripheriegerät
ein Ereignis, d. h. eine Interrupt-Ursache erfaßt und der
zentralen Datenverarbeitungseinheit bzw. der CPU über eine
Interrupt-Anzeigeleitung gemeldet. Die zentrale Datenverar
beitungseinheit ist meist an mehrere periphere Geräte, die
Interrupt Signalquellen darstellen, angeschlossen.
Die EP 0 079 618 beschreibt ein Verfahren und eine Anordnung
zur überwachten Übergabe von Steuersignalen an Schnittstellen
digitaler Systeme. Bei diesem Verfahren handelt es sich um
ein synchrones Interrupt-Ausleseverfahren bei dem Interrupt-
Anzeigesignale in Statusregistern zwischengespeichert werden.
Die Statusregister werden durch eine nachgeschaltete Daten
verarbeitungseinheit ausgelesen. Nach dem Auslesevorgang wird
das Statusregister synchron mit dem Systemtakt der ersten Di
gitalschaltung, der asynchron zu dem Takt der nachgeschalte
ten Datenverarbeitungseinheit ist, zurückgesetzt.
Der Nachteil der in der EP 0 079 618 beschriebenen Schal
tungsanordnung besteht darin, dass ein Systemtakt zum Rück
setzen des Statusregisters notwendig ist. In vielen Anwendun
gen ist ein Systemtakt, der durch eine Taktgeneratoreinheit
erzeugt werden muß, nicht vorhanden. Ein weiterer Nachteil
der Schaltungsanordnung besteht darin, dass der Rücksetzvor
gang des Statusregisters, der synchron zu dem Systemtakt des
ersten digitalen Systems ist zeitverzögert nach dem Auslese
vorgang erfolgt, so dass das Statusregister für eine gewisse
Zeitspanne ankommende Interrupt-Signale nicht zwischenspei
chern kann.
In digitalen Systemen, die über lediglich ein Taktsystem ver
fügen, werden asynchrone Interrupt-Ausleseverfahren einge
setzt. Bei dem Taktsystem handelt es sich um den Takt der dem
digitalen Zwischenspeicher nachgeschalteten digitalen Daten
verarbeitungseinheit bzw. CPU. Bei dem asynchronen Interrupt-
Ausleseverfahren werden die von den Interruptquellen abgege
benen Interrupt-Signale in einem Statusregister zwischenge
speichert und der Datenverarbeitungseinheit das Vorliegen ei
nes Interrupts gemeldet. Die CPU liest das Interruptstatus
register aus und gibt nach Empfang der Daten von dem Status
register ein Quittierungssignal bzw. ein Acknowledgement-
Signal an das Statusregister ab. Durch das Acknowledgement-
Signal wird das Statusregister asynchron zurückgesetzt.
Der Nachteil derartiger asynchroner Interrupt Ausleseverfah
ren besteht darin, dass eine Totzeit zwischen dem Auslesevor
gang und dem Rücksetzvorgang besteht. Während dieser Totzeit
können weitere Interrupt-Signale von weiteren Interruptquel
len auftreten, die dann durch die Datenverarbeitungseinheit
möglicherweise zu spät zur Behebung der Interrupt-Ursache
verarbeitet werden.
Es ist daher die Aufgabe der vorliegenden Erfindung ein digi
tales Zwischenspeicherbauelement zur Übergabe einer empfange
nen Anzeigesignalflanke von einer ersten Digitalschaltung an
eine zu der ersten Digitalschaltung asynchronen zweiten Digi
talschaltung zu schaffen, das keine Totzeit aufweist.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch ein digitales Zwi
schenspeicherbauelement mit den im Patentanspruch 1 angegebe
nen Merkmalen gelöst.
Die Erfindung schafft ein digitales Zwischenspeicherbauele
ment zur Übergabe von einer empfangenen Anzeigesignalflanke
eines von einer ersten Digitalschaltung erzeugten digitalen
Anzeigesignals, das eine Zustandsänderung der ersten Digital
schaltung anzeigt, an eine zweite Digitalschaltung, wobei die
beiden Digitalschaltungen zueinander asynchron sind und wobei
sich das digitale Zwischenspeicherbauelement nach erfolgter
Übergabe der Anzeigesignalflanke an die zweite Digitalschal
tung selbst automatisch ohne Empfang eines Quittierungssig
nals von der zweiten Digitalschaltung zurücksetzt und für die
Übergabe einer weiteren Anzeigesignalflanke an die zweite Di
gitalschaltung bereit ist.
Bei der ersten Digitalschaltung handelt es sich vorzugsweise
um eine Interrupt-Signalquelle, die ein Interrupt-Signal als
digitales Anzeigesignal an das digitale Zwischenspeicherbau
element abgibt.
Bei der zweiten Digitalschaltung handelt es sich vorzugsweise
um eine CPU-Datenverarbeitungseinheit.
Das digitale Zwischenspeicherbauelement erhält vorzugsweise
von der zweiten Digitalschaltung über eine Auslesesignallei
tung ein Auslesesignal zur Übergabe der Anzeigesignalflanke
an die zweite Digitalschaltung.
Bei der Anzeigesignalflanke handelt es sich vorzugsweise um
eine ansteigende oder eine abfallende Signalflanke des digi
talen Anzeigesignals.
Das erfindungsgemäße digitale Zwischenspeicherbauelement be
sitzt vorzugsweise einen Anzeigesignaleingang, für das von
der ersten Digitalschaltung empfangene Anzeigesignal, einen
Auslesesignaleingang für das von der zweiten Digitalschaltung
erhaltenen Auslesesignal,
einen Anzeigesignalausgang zur Abgabe der Anzeigesignalflanke an die zweite Digitalschaltung und
einen Datensignalausgang zur Abgabe eines Zustandsdatums an die zweite Digitalschaltung.
einen Anzeigesignalausgang zur Abgabe der Anzeigesignalflanke an die zweite Digitalschaltung und
einen Datensignalausgang zur Abgabe eines Zustandsdatums an die zweite Digitalschaltung.
Bei einer bevorzugten Ausführungsform des erfindungsgemäßen
digitalen Zwischenspeicherbauelements enthält dieses
ein erstes Flip-Flop mit einem Takteingang, der an den Anzei gesignaleingang angeschlossen ist, einem Dateneingang und ei nem Datenausgang,
ein zweites Flip-Flop mit einem Takteingang, der an den Aus lesesignaleingang angeschlossen ist, einem Dateneingang und einem Datenausgang, und
ein drittes Flip-Flop mit einem Takteingang, der an den Aus lesesignaleingang angeschlossen ist, einem Dateneingang und einem Datenausgang.
ein erstes Flip-Flop mit einem Takteingang, der an den Anzei gesignaleingang angeschlossen ist, einem Dateneingang und ei nem Datenausgang,
ein zweites Flip-Flop mit einem Takteingang, der an den Aus lesesignaleingang angeschlossen ist, einem Dateneingang und einem Datenausgang, und
ein drittes Flip-Flop mit einem Takteingang, der an den Aus lesesignaleingang angeschlossen ist, einem Dateneingang und einem Datenausgang.
Bei den Flip-Flops handelt es sich vorzugsweise um flankenge
triggerte Flip-Flops.
Die flankengetriggerten Flip-Flops sind vorzugsweise flanken
getriggerte D-Flip-Flops.
In einer bevorzugten Ausführungsform des digitalen Zwischen
speicherbauelements weist dieses vorzugsweise eine erste Zu
standsvergleichslogikschaltung auf, die den Zustand der Da
tenausgänge des ersten Flip-Flops und des zweiten Flip-Flops
vergleicht, und deren Ausgang mit dem Anzeigesignalausgang
des digitalen Zwischenspeicherbauelements verbunden ist,
eine zweite Zustandsvergleichslogikschaltung, die den Zustand
der Datenausgänge des zweiten Flip-Flops und des dritten
Flip-Flops vergleicht, und deren Ausgang mit dem Datensignal
ausgang des digitalen Zwischenspeicherbauelements verbunden
ist.
Bei den Zustandsvergleichslogikschaltungen handelt es sich
vorzugsweise um XOR-Logik-Data.
Der Datenausgang des ersten Flip-Flops ist vorzugsweise mit
einem Eingang der ersten Zustandsvergleichslogikschaltung und
dem Dateneingang des zweiten Flip-Flops verbunden.
Der Datenausgang des zweiten Flip-Flops ist vorzugsweise mit
einem Eingang der ersten Zustandsvergleichslogikschaltung,
einem Eingang der zweiten Zustandsvergleichslogikschaltung,
dem Dateneingang des dritten Flip-Flops und mit dem Eingang
der Inverterschaltung verbunden, deren Ausgang an den Daten
eingang des ersten Flip-Flops angeschlossen ist.
Der Datenausgang des dritten Flip-Flops ist vorzugsweise mit
einem Eingang der zweiten Zustandsvergleichslogikschaltung
verbunden.
Das zweite Flip-Flop und das dritte Flip-Flop bilden vorzugs
weise zusammen ein Schieberegister.
Mehrere erfindungsgemäße digitale Zwischenspeicherbauelemente
sind vorzugsweise parallel zu einem digitalen Zwischenspei
cherregister verschaltbar.
Dabei sind die Anzeigesignalausgänge der parallel geschalte
ten Zwischenspeicherbauelemente des digitalen Zwischenspei
cherregisters vorzugsweise mit den Eingängen einer Oder-
Logikschaltung verbunden, die über eine Anzeigesteuerleitung
mit der zweiten Digitalschaltung verbunden ist und die Daten
signalausgänge der parallel geschalteten Zwischenspeicherbau
elemente des digitalen Zwischenspeicherregisters sind über
einen Datenbus an die zweite Digitalschaltung angeschlossen
ist.
Das digitale Zwischenspeicherregister und die Oder-
Logikschaltung bilden vorzugsweise einen digitalen Zwischen
speicher.
Der digitale Zwischenspeicher ist dabei vorzugsweise über ei
nen Adreßbus durch die zweite Digitalschaltung adressierbar.
Die Erfindung schafft ferner einen Digitalzwischenspeicher
zur Übergabe von Anzeigesignalflanken von mehreren ersten Di
gitalschaltungen an eine zweite Digitalschaltung, wobei der
digitale Zwischenspeicher ein Zwischenspeicherregister, das
aus N parallel geschalteten erfindungsgemäßen Zwischenspei
cherbauelementen besteht, eine Oder-Logikschaltung, deren
Eingänge mit den Anzeigesignalausgängen der Zwischenspeicher
bauelemente verbunden sind, und einen Datenpufferspeicher
aufweist, dessen Eingänge mit den Datensignalausgängen der
Zwischenspeicherbauelemente verbunden sind,
wobei der Ausgang der Oder-Logikschaltung über eine Anzeige steuerleitung an die zweite Digitalschaltung angeschlossen ist,
die Ausgänge der Datenpufferspeicher über einen N Bit breiten Datenbus an die zweite Digitalschaltung angeschlossen sind,
die Anzeigesignaleingänge der N Zwischenspeicherbauelemente des Zwischenspeicherregisters über Anzeigesignalleitungen mit N ersten Digitalschaltungen verbunden sind und
wobei die Auslesesignaleingänge der N Zwischenspeicherbauele mente des Zwischenspeicherregisters über eine Ausleseleitung mit der zweiten Digitalschaltung verbunden sind.
wobei der Ausgang der Oder-Logikschaltung über eine Anzeige steuerleitung an die zweite Digitalschaltung angeschlossen ist,
die Ausgänge der Datenpufferspeicher über einen N Bit breiten Datenbus an die zweite Digitalschaltung angeschlossen sind,
die Anzeigesignaleingänge der N Zwischenspeicherbauelemente des Zwischenspeicherregisters über Anzeigesignalleitungen mit N ersten Digitalschaltungen verbunden sind und
wobei die Auslesesignaleingänge der N Zwischenspeicherbauele mente des Zwischenspeicherregisters über eine Ausleseleitung mit der zweiten Digitalschaltung verbunden sind.
Im weiteren wird eine bevorzugte Ausführungsform des erfin
dungsgemäßen digitalen Zwischenspeicherbauelements in Bezug
nahme auf die beigefügten Figuren zur Erläuterung der erfin
dungswesentlichen Merkmale beschrieben.
Es zeigen:
Fig. 1 einen digitalen Zwischenspeicher mit einem Zwischen
speicherregister, das aus mehreren parallel geschalteten di
gitalen Zwischenspeicherbauelementen gemäß der Erfindung be
steht;
Fig. 2 eine besonders bevorzugte Ausführungsform des erfin
dungsgemäßen digitalen Zwischenspeicherbauelements;
Fig. 3 Ablaufdiagramme zur Erläuterung der Funktionsweise
des in Fig. 2 dargestellten digitalen Zwischenspeicherbau
elements gemäß der Erfindung.
Wie man aus Fig. 1 erkennen kann, sind N digitale Zwischen
speicherbauelemente 1 gemäß der Erfindung parallel zu einem
Zwischenspeicherregister 2 eines digitalen Zwischenspeichers
3 verschaltet. Die Zwischenspeicherbauelemente 1 besitzen je
weils einen Anzeigesignaleingang 4, der über eine Anzeigesig
nalleitung 5 mit einem Ausgang 6 einer ersten Digitalschal
tung 7 verbunden ist. Die erste Digitalschaltung 7 ist bei
spielsweise eine Interrupt-Signalquelle, die ein Interrupt-
Signal über die Anzeigesignalleitung 5 an den Anzeigesignal
eingang 4 des zugehörigen erfindungsgemäßen Zwischenspeicher
bauelements 1 abgibt. Die Zwischenspeicherbauelemente 1 be
sitzen neben dem Anzeigesignaleingang 4 einen Auslesesignal
eingang 8. Die Auslesesignaleingänge 8 der verschiedenen di
gitalen Zwischenspeicherbauelemente 1 des Zwischenspeicherre
gisters 2 sind über eine gemeinsame Auslesesignalleitung 9
mit einem Auslesesteuerausgang 10 einer zweiten Digitalschal
tung 11 verbunden. Die zweite Digitalschaltung 11 ist vor
zugsweise eine CPU-Datenverarbeitungseinheit, die die von den
Interrupt-Signalquellen 7 ausgelösten Interrupt-Signale ver
arbeitet. Die digitalen Zwischenspeicherbauelemente 1 besit
zen ferner jeweils einen Anzeigesignalausgang 12 zur Abgabe
der von den Interrupt-Signalquellen 7 empfangenen Anzeigesig
nalflanke. Die Anzeigesignalausgänge 12 der digitalen Zwi
schenspeicherbauelemente 1 sind über Leitungen 13 mit Signal
eingängen 14 einer Oder-Logikschaltung 15 verbunden. Die Oder-Logikschaltung
15 führt eine logische Oder-Verknüpfung
der an den Signaleingängen 14 anliegenden Anzeigesignale
durch. Die Oder-Logikschaltung 15 besitzt einen Ausgang 16,
der über eine Anzeigesignalsteuerleitung 17 mit einem Steuer
eingang 18 der zweiten Digitalschaltung 11 verbunden ist.
Die digitalen Zwischenspeicherbauelemente 1 besitzen ferner
jeweils einen Datensignalausgang 19, der über Leitungen 20
mit einem als Datenbus 23 an einen Datenbuseingang 24 der
zweiten Digitalschaltung 11 angeschlossen.
Die zweite Digitalschaltung 11 bzw. die CPU-Einheit 11 ist
über einen Adreßbus 25 mit dem digitalen Zwischenspeicher 3
verbunden. Die zweite Digitalschaltung 11 ist ferner über ei
ne Steuerleitung 26 an einen Steuereingang 27 des digitalen
Zwischenspeichers 3 zu dessen Aktivierung bzw. Deaktivierung
angeschlossen.
Die von den Interrupt-Signalquellen 7 abgegebenen Interrupt-
Signale werden in den digitalen Zwischenspeicherbauelementen
1 des Zwischenspeicherregisters 2 zwischengespeichert. Die
Oder-Logikschaltung 15 gibt ein Anzeigesignal über die Anzei
gesteuerleitung 18 an die Datenverarbeitungseinheit 11 ab,
welches anzeigt, das in mindestens einem der Zwischenspei
cherbauelemente 1 ein Interrupt-Ereignis zwischengespeichert
worden ist. Die Datenverarbeitungseinheit 11 gibt über die
Ausleseleitung 9 ein Auslesesignal zum Auslesen der Zwischen
speicherbauelemente 1 ab. Das N-Bit breite Zwischenspeicher
register 2 wird über die Datenausgänge 19 der Zwischenspei
cherbauelemente 1 ausgelesen. Die Datenverarbeitungseinheit
11 erhält über den N-Bit breiten Datenbus 23 die zwischenge
speicherten Datenbits und erkennt in dem empfangenen N-Bit
breiten Datenwert die gesetzten Datenbits und somit welche
der N Interrupt-Signalquellen einen Interrupt gemeldet ha
ben. Die Datenverarbeitungseinheit 11 führt entsprechend den
gemeldeten Interrupt-Signalen notwendige Prozeßvorgänge
durch.
Die erfindungsgemäßen digitalen Zwischenspeicherbauelemente 1
des in dem digitalen Zwischenspeicher 3 enthaltenen Zwischen
speicherregisters 2 sind derart aufgebaut, dass sie sich nach
erfolgter Übergabe der Anzeigesignalflanke bzw. Interrupt
signals über die Anzeigesignalleitung 13, die Oder-
Logikschaltung 15 und die Anzeigesteuerleitung 17 an die
zweite Digitalschaltung 11 automatisch selbst zurücksetzen
und sofort für die Übergabe einer weiteren Anzeigesignalflan
ke bzw. Interrupt-Signalflanke an die zweite Digitalschaltung
11 bereit sind.
Die digitalen Zwischenspeicherbauelemente 1 des Zwischenspei
cherregisters 2 benötigen kein Quittierungs- bzw. Rücksetz
signal von der zweiten Digitalschaltung bzw. Datenverarbei
tungseinheit 11 für den Rücksetzvorgang. Eine Totzeit zwi
schen dem Zeitpunkt des Auslesevorgangs und dem Zeitpunkt, bei
dem das Zwischenspeicherbauelement 1 für das Zwischenspei
chern einer weiteren Interrupt-Signalflanke bereit ist, be
steht nicht. Die Zwischenspeicherbauelemente 1 werden nicht
durch einen Schreibzugriff der CPU-Datenverarbeitungseinheit
11 zurück gesetzt, sondern sind schaltungstechnisch derart
ausgelegt, dass sie bei dem Auslesevorgang automatisch zu
rückgesetzt werden. Die Zwischenspeicherbauelemente 1 spei
chern hierzu einen auftretenden Interrupt nicht als einen Zu
stand statisch ab, sondern ein auftretender Interrupt führt
zu einem Zustandswechsel innerhalb des digitalen Zwischen
speicherbauelements, der der nachgeschalteten Datenverarbei
tungseinheit 11 gemeldet wird. Eine durch CPU-
Datenverarbeitungseinheit 11 veranlaßte Lesezugriff auf das
Zwischenspeicherregister 2 führt zu einem Vergleich der bei
diesem Lesezugriff ausgelesenen Interruptdaten und der bei
letzten Lesezugriff aufgetretenen Interruptdaten. Die Inter
ruptdaten unterscheiden sich, wenn in der Zwischenzeit ein
Interrupt-Ereignis in einer Interrupt-Signalquelle aufgetre
ten ist und in dem zugehörigen Zwischenspeicherbauelement 1
zwischengespeichert wurde. Die erfindungsgemäße digitale Zwischenspeicherbauelement
1 speichert Zustandswechsel bzw. In
terrupt-Signalflanken und keine Interrupt-Zustände ab.
Fig. 2 zeigt eine schaltungstechnische Realisierung einer
besonders bevorzugten Ausführungsform eines digitalen Zwi
schenspeicherbauelements 1 gemäß der Erfindung.
Das digitale Zwischenspeicherbauelement 1 besitzt einen An
zeigesignaleingang 4 für das von der zugehörigen Interrupt
signalquelle 7 empfangene Anzeigesignal, einen Auslesesignal
eingang 8 für das von der digitalen Datenverarbeitungseinheit
11 erhaltene Auslesesignal, einen Anzeigesignalausgang 12 zur
Abgabe der Anzeigesignalflanke an die Datenverarbeitungsein
heit 11 und einen Datensignalausgang 19 zur Abgabe eines Zu
standsdatums bzw. eines Zustandsbits an die Datenverarbei
tungseinheit 11. Das digitale Zwischenspeicherbauelement 1
enthält ein erstes Flip-Flop 28 mit einem Takteingang 29 der
über eine Leitung 30 mit dem Anzeigesignaleingang 4 verbunden
ist. Der erste Flip-Flop 28 besitzt ferner einen Dateneingang
31 und einen Datenausgang 32. Das erfindungsgemäße digitale
Zwischenspeicherbauelement 1 enthält ferner ein zweites Flip-
Flop 33 mit einem Takteingang 34 und der über eine Leitung 35
mit dem Auslesesignaleingang 8 des digitalen Zwischenspei
cherbauelements 1 verbunden ist. Das zweite Flip-Flop 33 be
sitzt ebenfalls einen Dateneingang 36 und einen Datenausgang
37. Das digitale Zwischenspeicherbauelement 1 enthält ferner
ein drittes Flip-Flop 38 mit einem Takteingang 39 der über
eine Leitung 40 an den Auslesesignaleingang 8 angeschlossen
ist. Das dritte Flip-Flop 38 besitzt einen Dateneingang 41
und einen Datenausgang 42. Bei den drei Flip-Flop-Schaltungen
28, 33, 38 des digitalen Zwischenspeicherbauelements 1 han
delt es sich vorzugsweise um flankengetriggerte Flip-Flops,
insbesondere D-Flip-Flops.
Neben den drei Flip-Flop-Schaltungen enthält das digitale
Zwischenspeicherbauelement 1 ferner eine erste Zustandsver
gleichslogikschaltung 42 die den Signalzustand an dem Datenausgang
32 des ersten Flip-Flops 28 und an dem Datenausgang
37 des zweiten Flip-Flops 33 vergleicht. Die erste Zustands
vergleichslogikschaltung 43 besitzt zwei Signaleingänge 44,
45, wobei der erste Signaleingang 44 über eine Leitung 46 mit
dem Datenausgang 32 des ersten Flip-Flops 28 verbunden ist
und der zweite Signaleingang 45 über Leitungen 47, 48, 49 mit
dem Datenausgang 37 des zweiten Flip-Flops 33 verbunden ist.
Das digitale Zwischenspeicherbauelement 1 enthält eine zweite
Zustandsvergleichslogikschaltung 50 mit zwei Signaleingängen
51, 52. Die zweite Zustandsvergleichslogikschaltung 50 ver
gleicht den Signalzustand an dem Datenausgang 37 des zweiten
Flip-Flops 33 und den Signalzuständen an dem Datenausgang 42
des dritten Flip-Flops 38. Der erste Signaleingang 51 der
zweiten Zustandsvergleichslogikschaltung 50 ist über eine
Leitung 53 und über die Leitung 49 mit dem Datenausgang 37
des zweiten Flip-Flops 33 verbunden. Der zweite Signaleingang
52 der zweiten Zustandsvergleichslogikschaltung 50 ist über
eine Leitung 54 an den Datenausgang 42 des dritten Flip-Flops
38 angeschlossen.
Bei den beiden Zustandsvergleichslogikschaltungen 43, 50 han
delt es sich vorzugsweise um XOR-Logikgatter. Die Zustands
vergleichslogikschaltungen 43, 50 besitzen jeweils einen Aus
gang 55, 56. Dabei ist der Ausgang 55 der ersten Zustandsver
gleichslogikschaltung 43 über eine Leitung 47 mit dem Anzei
gesignalausgang 12 des digitalen Zwischenspeicherbauelements
1 verbunden. Der Ausgang 56 der zweiten Zustandsvergleichslo
gikschaltung 50 ist über eine Leitung 58 mit dem Datensignal
ausgang 19 des Zwischenspeicherbauelements 1 verbunden. Der
Datenausgang 32 des ersten Flip-Flops 28 ist über eine Lei
tung 59 an den Dateneingang 36 des zweiten Flip-Flops 33 an
geschlossen. Der Datenausgang 37 des zweiten Flip-Flops 33
ist mit dem Eingang 45 der ersten Zustandsvergleichslogik
schaltung 43, dem Signaleingang 51 der zweiten Zustandsver
gleichslogikschaltung 50 und über eine Leitung 60 mit dem Da
teneingang 41 des dritten Flip-Flops 38 verbunden. Ferner ist
der Datenausgang 37 des zweiten Flip-Flops 33 über die Lei
tung 48 mit dem Eingang 61 eine Inverterschaltung 62 verbun
den, deren Ausgang 63 über eine Leitung 64 an den Datenein
gang 31 des ersten Flip-Flops 28 angeschlossen ist.
Das zweite Flip-Flop 33 und das dritte Flip-Flop 38 bilden
zusammen ein Schieberegister 65 innerhalb des digitalen Zwi
schenspeicherbauelements 1.
Wie man aus Fig. 2 erkennen kann ist das erfindungsgemäße
digitale Zwischenspeicherbauelement 1 zweistufig aufgebaut.
Die erste Stufe besteht aus dem ersten Flip-Flop 28 und dem
zweiten Flip-Flop 33 die zu verschiedenen Taktsystemen gehö
ren. Das erste Flip-Flop 28 ist über den Takteingang 29 mit
einer ersten Digitalschaltung, bspw. einer Interrupt-Signal
quelle 7 verbunden, und das zweite Flip-Flop 33 ist über ei
nen Takteingang 34 über den Auslesesignaleingang 8 und die
Auslesesteuerleitung 9 an die zweite Digitalschaltung 11 bzw.
die CPU-Datenverarbeitungseinheit 11 angeschlossen. Die In
terrupt-Signalquellen 7 und die CPU-Datenverarbeitungseinheit
11 sind zueinander asynchron. Das Flip-Flop 28 der ersten
Stufe des digitalen Zwischenspeicherbauelements 1 wird somit
vor das Interrupt-Signalquellensystem gesetzt, während das
zweite Flip-Flop 33 der ersten Stufe durch einen von der
zweiten Digitalschaltung 11 stammende Auslesetaktsignal ge
setzt wird. Das erste Flip-Flop 28 kann erst dann erneut ge
setzt werden, wenn das zweite Flip-Flop 33 den entsprechenden
Digitalwert von dem ersten Flip-Flop 28 übernommen hat. So
lange das erste Flip-Flop 28 und das zweite Flip-Flop 33 an
ihren Datenausgängen 32, 37 unterschiedliche Ausgangsdaten
werte aufweisen, signalisiert die XOR-Logikschaltung 43 über
den Anzeigesignalausgang 12 der nachgeschalteten Datenverar
beitungseinheit 11 das Vorliegen eines Interrups.
Die zweite Stufe des digitalen Zwischenspeicherbauelements 1
besteht aus dem Schieberegister 65, dass das zweite Flip-Flop
33 und das dritte Flip-Flop 38 enthält. Die beiden Flip-Flops
33, 38 des Schieberegisters 65 werden mit dem an dem Auslese
signaleingang 8 anliegenden Auslesesignaltakt gesetzt. Die
XOR-Logikschaltung 50 vergleicht die Zustände an dem Signal
ausgang 37 des zweiten Flip-Flops 33 und an dem Signalausgang
42 des dritten Flip-Flops 38 und erzeugt an seinem Signalaus
gang 56 das zu lesende Datum bzw. Datenbit. Ein Lesezugriff
der Datenverarbeitungseinheit 11 durch Anlegen eines Auslese
signals an dem Auslesesignaleingang 8 führt somit zu einem
Vergleich der Interruptdaten zu verschiedenen Zeitpunkten.
Diese beiden Interruptdatenwerte unterscheiden sich nur dann,
wenn in der Zwischenzeit ein Interrupt-Ereignis aufgetreten
ist.
Fig. 3 zeigt Ablaufdiagramme zur Erläuterung der Funktions
weise des digitalen Zwischenspeicherbauelements 1, wie es in
Fig. 2 dargestellt ist.
Zum Zeitpunkt t1 kommen die Interrupt-Signalflanke (INTR) und
die Auslesesignalflanke (RD) fast gleichzeitig an den Signal
eingängen 4, 8 des digitalen Zwischenspeicherbauelements 1
an. Der am Signalausgang 32 des ersten Flip-Flops 28 anlie
gende Datenwert wird somit nicht an den Datenausgang 37 des
zweiten Flip-Flops 33 übernommen. Dies hat zur Folge, dass an
dem Signalausgang 32 des ersten Flip-Flops 28 und an dem Sig
nalausgang 37 des zweiten Flip-Flops 33 unterschiedliche Da
tenwerte anliegen, so dass die XOR-Logikschaltung 43 ein In
terrupt-Anzeigesignal INTO an dem Anzeigesignalausgang 12
signalisiert.
Ein zweiter Interrupt zum Zeitpunkt t2, der noch vor dem Aus
lesen des ersten Interrupts auftritt, verändert den Zustand
des digitalen Zwischenspeicherbauelements 1 nicht, so dass
der zuerst aufgetretene Interrupt weiterhin signalisiert
wird.
Zum Zeitpunkt t3 wird der zuerst aufgetretene Interrupt in
das Schieberegister 65 übernommen. Die ansteigende Auslesesignalflanke
(RD) liegt zeitlich deutlich vor dem eigentli
chen Auslesen des Datenbuses 23 und der Datenverarbeitungs
einheit 11. Für das XOR-Gatter 50 steht somit ausreichend
Zeit zur Verfügung den Signalzustand an dem Signalausgang 37
des zweiten Flip-Flops 33 mit dem Signalzustand an dem Sig
nalausgang 42 des dritten Flip-Flops zu vergleichen. Durch
die Übernahme des an dem Signalausgang 32 des ersten Flip-
Flops 28 anliegenden Datenwertes (Q1) an debn Datenausgang 37
des zweiten Flip-Flops 33 wird das Interrupt-Flip-Flop 28
wieder scharf geschaltet, d. h. es ist für den Empfang eines
erneuten Interrupt-Signals bereit, und das Interrupt-
Anzeigesignal (INTO) wird zurückgesetzt. Da nur ein Datum
(Q1) in das Schieberegister 65 übernommen wird, können Sig
nalverzögerungen vernachlässigt werden.
Da zwischen den Zeitpunkten t3 und t4 in dem gezeigten Bei
spiel kein Interrupt aufgetreten ist, zeigt ein erneutes Aus
lesen des digitalen Zwischenspeicherbauelements 1 durch die
Datenverarbeitungseinheit 11 eine logische 0 bzw. keinen In
terrupt an dem Datenausgang 19 des Zwischenspeicherbauele
ments 1 an (UDAT).
Zum Zeitpunkt t5 tritt ein weiterer Interrupt auf und ändert
den Datenwert (Q1) an dem Signalausgang 32 des ersten Flip-
Flops 28. Da der neue Datenwert (Q1) am Signalausgang 32 des
ersten Flip-Flops 28 immer invertiert zu dem Datenwert (Q2)
am Signalausgang 37 des zweiten Flip-Flops 33 ist, wird an
dem Anzeigesignalausgang 11 des digitalen Zwischenspeicher
bauelements 1 erneut ein Interrupt (INTO) signalisiert.
Führt zu diesem Zeitpunkt die Datenverarbeitungseinheit 11
einen Lesezugriff auf das digitale Zwischenspeicherbauelement
1 durch, wird das Interrupt-Anzeigesignal (INTO) sofort wie
der zurückgesetzt und das Interruptdatum auf dem Datenbus
(UDAT) ausgegeben. Das Interruptdatum (UDAT) und das Inter
rupt-Anzeigesignal (INTO) werden beide durch den Datenwert
(Q2) am Signalausgang 37 des zweiten Flip-Flops 33 gesteuert.
Da der Datenwert (UDAT) erst mit der fallenden Signalflanke
von der Datenverarbeitungseinheit 11 übernommen wird, kann zu
diesem Zeitpunkt kein Interrupt verloren gehen. Zum Zeitpunkt
t7 wiederholt sich der im Zeitpunkt t4 auftretende Vorgang.
Wie man aus dem Ablaufdiagramm erkennen kann, gehen zu den
Zeitpunkten t1 und t6 während des Auslesens des Zwischenspei
cherbauelements 1 keine Interrupt-Ereignisse verloren. Ist
der Lesezugriff so früh, dass der am Signalausgang 32 des
ersten Flip-Flops anliegende Datenwert nicht übernommen wer
den konnte, wird über den Interrupt-Anzeigesignalausgang 12
(INTO) ein neues Interrupt-Ereignis angezeigt, das einerseits
die Datenverarbeitungseinheit 11 bzw. den Mikroprozessor zum
erneuten Auslesen des Zwischenspeicherbauelements 1 veran
laßt. Wird umgekehrt der an dem Signalausgang 32 des ersten
Flip-Flops anliegende Wert (Q1) gerade noch an dem Signalaus
gang 37 des zweiten Flip-Flops übernommen, wird das Inter
rupt-Anzeigesignal (INTO) sofort wieder zurückgenommen und
das entsprechende Interruptdatum auf dem Datenbus 23 ausgege
ben. Das erfindungsgemäße Zwischenspeicherbauelement 1 setzt
sich nach dem Auslesevorgang automatisch selbst zurück und
ist für die Übergabe eines weiteren Interrupts-Anzeige
signals in die Datenverarbeitungseinheit 11 bereit. Dabei
geht in keinem Fall ein Interruptdatum verloren, selbst wenn
das Interrupt-Ereignis (INTR) und der Lesezugriff durch die
Datenverarbeitungseinheit 11 (RD), wie z. B. zum Zeitpunkt
t1, gleichzeitig erfolgen. Das erfindungsgemäße digitale Zwi
schenspeicherbauelement 1 ist somit stabil bzw. robust und
bietet die Sicherheit das keine Interrupt-Ereignisse verloren
gehen.
1
Zwischenspeicherbauelement
2
Zwischenspeicherregister
3
Digitaler Zwischenspeicher
4
Anzeigesignaleingang
5
Leitung
6
Ausgang
7
Erste Digitalschaltung
8
Auslesesignaleingang
9
Auslesesteuerleitung
10
Auslesesteuerausgang
11
Zweite Digitalschaltung
12
Anzeigesignalausgang
13
Leitung
14
Eingang
15
Oder-Logikschaltung
16
Ausgang
17
Anzeigesteuerleitung
18
Anzeigesteuereingang
19
Datenausgang
20
Leitung
21
Datenbus
22
Datenbuseingang
23
Adreßbus
24
Steuerleitung
25
Steuereingang
26
Erstes Flip-Flop
27
Takteingang
28
Leitung
29
Dateneingang
30
Datenausgang
31
Zweites Flip-Flop
32
Takteingang
33
Leitung
34
Dateneingang
35
Datenausgang
36
Drittes Flip-Flop
37
Takteingang
38
Leitung
39
Dateneingang
40
Datenausgang
41
Zustandsvergleichslogikschaltung
42
Eingang
43
Eingang
44
Leitung
45
Leitung
46
Leitung
47
Leitung
48
Zustandsvergleichslogikschaltung
49
Eingang
50
Eingang
51
Leitung
52
Leitung
53
Ausgang
54
Ausgang
55
Leitung
56
Leitung
60
Leitung
61
Eingang
62
Inverterschaltung
63
Ausgang
64
Leitung
65
Schieberegister
Claims (20)
1. Digitales Zwischenspeicherbauelement zur Übergabe von ei
ner empfangenen Anzeigesignalflanke eines von einer ersten
Digitalschaltung (7) erzeugten digitalen Anzeigesignals, das
eine Zustandsänderung der ersten Digitalschaltung (7) an
zeigt, an eine zweite Digitalschaltung (11), wobei die beiden
Digitalschaltungen (7, 11) zueinander asynchron sind,
dadurch gekennzeichnet,
dass sich das digitale Zwischenspeicherbauelement (1) nach
erfolgter Übergabe der Anzeigesignalflanke an die zweite Di
gitalschaltung (11) selbst zurücksetzt und für die Übergabe
einer weiteren Anzeigesignalflanke an die zweite Digital
schaltung (11) bereit ist.
2. Digitales Zwischenspeicherbauelement nach Anspruch 1
dadurch gekennzeichnet,
dass die erste Digitalschaltung (7) eine Interrupt-Signal
quelle ist, die ein Interruptsignal als digitales Anzeigesig
nal an das digitale Zwischenspeicherbauelement (1) abgibt.
3. Digitales Zwischenspeicherbauelement nach Anspruch 1 oder
2
dadurch gekennzeichnet,
dass die zweite Digitalschaltung (11) eine CPU-Datenverarbei
tungseinheit ist.
4. Digitales Zwischenspeicherbauelement nach einem der voran
gehenden Ansprüche
dadurch gekennzeichnet,
dass das digitale Zwischenspeicherbauelement (1) von der
zweiten Digitalschaltung (11) über eine Auslesesignalleitung
(9) ein Auslesesignal zur Übergabe der Anzeigesignalflanke an
die zweite Digitalschaltung (11) erhält.
5. Digitales Zwischenspeicherbauelement nach einem der voran
gehenden Ansprüche
dadurch gekennzeichnet,
dass die Anzeigesignalflanke eine ansteigende oder eine ab
fallende Signalflanke des digitalen Anzeigesignales ist.
6. Digitales Zwischenspeicherbauelement nach einem der voran
gehenden Ansprüche
dadurch gekennzeichnet,
dass das digitale Zwischenspeicherbauelement (1)
einen Anzeigesignaleingang (4) für das von der ersten Digi talschaltung (7) empfangene Anzeigesignal,
einen Auslesesignaleingang (8) für das von der zweiten Digi talschaltung (11) erhaltene Auslesesignal,
einen Anzeigesignalausgang (12) zur Abgabe der Anzeigesignal flanke an die zweite Digitalschaltung (11) und
einen Datensignalausgang (9) zur Abgabe eines Zustandsdatums an die zweite Digitalschaltung (11) aufweist.
dass das digitale Zwischenspeicherbauelement (1)
einen Anzeigesignaleingang (4) für das von der ersten Digi talschaltung (7) empfangene Anzeigesignal,
einen Auslesesignaleingang (8) für das von der zweiten Digi talschaltung (11) erhaltene Auslesesignal,
einen Anzeigesignalausgang (12) zur Abgabe der Anzeigesignal flanke an die zweite Digitalschaltung (11) und
einen Datensignalausgang (9) zur Abgabe eines Zustandsdatums an die zweite Digitalschaltung (11) aufweist.
7. Digitales Zwischenspeicherbauelement nach einem der voran
gehenden Ansprüche
dadurch gekennzeichnet,
dass das digitale Zwischenspeicherbauelement (1) aufweist:
ein erstes Flip-Flop (28) mit einem Takteingang (29), der an dem Anzeigesignaleingang (4) angeschlossen ist, einem Daten eingang (31) und einem Datenausgang (32),
ein zweites Flip-Flop (33) mit einem Takteingang (34), der an dem Auslesesignaleingang (8) angeschlossen ist, einem Daten eingang (36) und einem Datenausgang (37), und
ein drittes Flip-Flop (38) mit einem Takteingang (39), der an dem Auslesesignaleingang (8) angeschlossen ist, einem Daten eingang (41) und einem Datenausgang(42).
dass das digitale Zwischenspeicherbauelement (1) aufweist:
ein erstes Flip-Flop (28) mit einem Takteingang (29), der an dem Anzeigesignaleingang (4) angeschlossen ist, einem Daten eingang (31) und einem Datenausgang (32),
ein zweites Flip-Flop (33) mit einem Takteingang (34), der an dem Auslesesignaleingang (8) angeschlossen ist, einem Daten eingang (36) und einem Datenausgang (37), und
ein drittes Flip-Flop (38) mit einem Takteingang (39), der an dem Auslesesignaleingang (8) angeschlossen ist, einem Daten eingang (41) und einem Datenausgang(42).
8. Digitales Zwischenspeicherbauelement nach einem der voran
gehenden Ansprüche
dadurch gekennzeichnet,
dass die Flip-Flops (28, 33, 38) flankengetriggerte Flip-
Flops sind.
9. Digitales Zwischenspeicherbauelement nach einem der voran
gehenden Ansprüche
dadurch gekenzeichnet,
dass die Flip-Flops (28, 33, 38) flankengetriggerte D-Flip-
Flops sind.
10. Digitales Zwischenspeicherbauelement nach einem der vo
rangehenden Ansprüche
dadurch gekennzeichnet,
dass das digitale Zwischenspeicherbauelement (1)aufweist:
eine erste Zustandsvergleichslogikschaltung (43), die den Zu stand der Datenausgänge (32, 37) des ersten Flip-Flops (28) und des zweiten Flip-Flops (33) vergleicht und deren Ausgang (55) mit dem Anzeigesignalausgang (12) des digitalen Zwi schenspeicherbauelements (1) verbunden ist,
eine zweite Zustandsvergleichslogikschaltung (50), die den Zustand der Datenausgänge (37, 42) des zweiten Flip-Flops (33) und des dritten Flip-Flops (38) vergleicht, und dessen Ausgang (56) mit dem Datensignalausgang (19) des digitalen Zwischenspeicherbauelements (1) verbunden ist.
dass das digitale Zwischenspeicherbauelement (1)aufweist:
eine erste Zustandsvergleichslogikschaltung (43), die den Zu stand der Datenausgänge (32, 37) des ersten Flip-Flops (28) und des zweiten Flip-Flops (33) vergleicht und deren Ausgang (55) mit dem Anzeigesignalausgang (12) des digitalen Zwi schenspeicherbauelements (1) verbunden ist,
eine zweite Zustandsvergleichslogikschaltung (50), die den Zustand der Datenausgänge (37, 42) des zweiten Flip-Flops (33) und des dritten Flip-Flops (38) vergleicht, und dessen Ausgang (56) mit dem Datensignalausgang (19) des digitalen Zwischenspeicherbauelements (1) verbunden ist.
11. Digitales Zwischenspeicherbauelement nach einem der vo
rangehenden Ansprüche
dadurch gekennzeichnet,
dass die Zustandsvergleichslogikschaltungen (43, 50) XOR-
Logikgatter sind.
12. Digitales Zwischenspeicherbauelement nach einem der vo
rangehenden Ansprüche
dadurch gekennzeichnet,
dass der Datenausgang (32) des ersten Flip-Flops (28) mit ei
nem Eingang (44) der ersten Zustandsvergleichslogikschaltung
(43) und dem Dateneingang (36) des zweiten Flip-Flops (33)
verbunden ist.
13. Digitales Zwischenspeicherbauelement nach einem der vo
rangehenden Ansprüche
dadurch gekennzeichnet,
dass der Datenausgang (37) des zweiten Flip-Flops (33) mit
einem Eingang (45) der ersten Zustandsvergleichslogikschal
tung (43), einem Eingang (51) der zweiten Zustandsvergleichs
logikschaltung (50), dem Dateneingang (41) des dritten Flip-
Flops (38) und mit dem Eingang (61) einer Inverterschaltung
(62) verbunden ist, deren Ausgang (63) an den Dateneingang
(31) des ersten Flip-Flops (28) angeschlossen ist.
14. Digitales Zwischenspeicherbauelement nach einem der vo
rangehenden Ansprüche
dadurch gekennzeichnet,
dass der Datenausgang (42) des dritten Flip-Flops (38) mit
einem Eingang (52) der zweiten Zustandsvergleichslogikschal
tung (50) verbunden ist.
15. Digitales Zwischenspeicherbauelement nach einem der vo
rangehenden Ansprüche
dadurch gekennzeichnet,
dass das zweite Flip-Flop (33) und das dritte Flip-Flop (38)
ein Schieberegister (65) bilden.
16. Digitales Zwischenspeicherbauelement nach einem der vo
rangehenden Ansprüche
dadurch gekennzeichnet,
dass mehrere digitale Zwischenspeicherbauelemente (1) paral
lel zu einem digitalen Zwischenspeicherregister (2) ver
schaltbar sind.
17. Digitales Zwischenspeicherbauelement nach einem der vo
rangehenden Ansprüche
dadurch gekennzeichnet,
dass die Anzeigesignalausgänge (12) der parallel geschalteten
Zwischenspeicherbauelemente (1) des digitalen Zwischenspei
cherregisters (2) mit den Signaleingängen (14) einer Oder-
Logikschaltung (15) verbunden sind, die über eine Anzeige
steuerleitung (17) an die zweite Digitalschaltung (11) angeschlossen
ist, und dass die Datensignalausgänge (19) der pa
rallel geschalteten Zwischenspeicherbauelemente (1) des digi
talen Zwischenspeicherregisters (2) über einen Datenbus (23)
an die zweite Digitalschaltung (11) angeschlossen ist.
18. Digitales Zwischenspeicherbauelement nach einem der vo
rangehenden Ansprüche
dadurch gekennzeichnet,
dass das digitale Zwischenspeicherregister (2)und die Oder-
Logikschaltung (15) in einem digitalen Zwischenspeicher (3)
integriert sind.
19. Digitales Zwischenspeicherbauelement nach einem der vo
rangehenden Ansprüche
dadurch gekennzeichnet,
dass der digitale Zwischenspeicher (3), in dem das digitale
Zwischenspeicherbauelement (1) integriert ist, über einen
Adreßbus (25) durch die zweite Digitalschaltung (11) adres
sierbar ist.
20. Digitaler Zwischenspeicher (3) zur Übergabe von Anzeige
signalflanken von mehreren ersten Digitalschaltungen (7-1 bis
7-N) an eine zweite Digitalschaltung (11), wobei der digitale
Zwischenspeicher (3) ein Zwischenspeicherregister (2), das
aus N parallel geschalteten Zwischenspeicherbauelementen (1)
nach Anspruch 1 besteht und eine Oder-Logikschaltung (15),
deren Eingänge (14-1 bis 14-N) mit den Anzeigesignalausgängen (12-1 bis 12-N) der Zwischenspeicherbauelemente (1-1 bis 1-N) verbunden sind.
wobei der Ausgang (16) der Oder-Logikschaltung (15) über eine Anzeigesteuerleitung (17) an die zweite Digitalschaltung (11) angeschlossen ist,
wobei die Datensignalausgänge (19-1 bis 19-N) über einen N Bit breiten Datenbus (23) an die zweite Digitalschaltung (11) angeschlossen sind,
wobei die Anzeigesignaleingänge (4-1 bis 4-N) der Zwischen speicherbauelemente (1-1 bis 1-N) des Zwischenspeicherregisters (2) über Anzeigesignalleitungen (5-1 bis 5-N) mit N ers ten Digitalschaltungen (7-1 bis 7-N) verbunden sind und
wobei die Auslesesignaleingänge (8-1 bis 8-N) der N Zwischen speicherbauelemente (1-1 bis 1-N) des Zwischenspeicherregis ters (2) über eine Ausleseleitung (9) mit der zweiten Digi talschaltung (11) verbunden sind.
deren Eingänge (14-1 bis 14-N) mit den Anzeigesignalausgängen (12-1 bis 12-N) der Zwischenspeicherbauelemente (1-1 bis 1-N) verbunden sind.
wobei der Ausgang (16) der Oder-Logikschaltung (15) über eine Anzeigesteuerleitung (17) an die zweite Digitalschaltung (11) angeschlossen ist,
wobei die Datensignalausgänge (19-1 bis 19-N) über einen N Bit breiten Datenbus (23) an die zweite Digitalschaltung (11) angeschlossen sind,
wobei die Anzeigesignaleingänge (4-1 bis 4-N) der Zwischen speicherbauelemente (1-1 bis 1-N) des Zwischenspeicherregisters (2) über Anzeigesignalleitungen (5-1 bis 5-N) mit N ers ten Digitalschaltungen (7-1 bis 7-N) verbunden sind und
wobei die Auslesesignaleingänge (8-1 bis 8-N) der N Zwischen speicherbauelemente (1-1 bis 1-N) des Zwischenspeicherregis ters (2) über eine Ausleseleitung (9) mit der zweiten Digi talschaltung (11) verbunden sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE2000147183 DE10047183A1 (de) | 2000-09-22 | 2000-09-22 | Digitales Zwischenspeicherbauelement |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE2000147183 DE10047183A1 (de) | 2000-09-22 | 2000-09-22 | Digitales Zwischenspeicherbauelement |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE10047183A1 true DE10047183A1 (de) | 2002-04-18 |
Family
ID=7657357
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE2000147183 Ceased DE10047183A1 (de) | 2000-09-22 | 2000-09-22 | Digitales Zwischenspeicherbauelement |
Country Status (1)
| Country | Link |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| OP8 | Request for examination as to paragraph 44 patent law | ||
| 8131 | Rejection |