DE10047405A1 - Turbolader, insbesondere Abgasturbolader für eine Brennkraftmaschine - Google Patents
Turbolader, insbesondere Abgasturbolader für eine BrennkraftmaschineInfo
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Abstract
Ein Turbolader weist eine Turbine und einen Verdichter auf, der mit der Turbine über eine Welle verbunden ist, welche in Gleitlagern aufgenommen ist, die über eine Ölversorgungseinrichtung mit Öl zu versorgen sind. Weiterhin ist eine Drehzahlerfassungseinrichtung zur Erfassung der Umlaufdrehzahl der Welle vorgesehen. DOLLAR A In einer konstruktiv einfachen Ausführung ist eine mit der Umlaufdrehzahl der Welle korrelierende Druckmodulationseinrichtung vorgesehen, über die der Öldruck in der Ölversorgungseinrichtung modulierbar ist, wobei die Drehzahlerfassungseinrichtung einen Öldrucksensor zur Messung des Öldrucks umfasst.
Description
Die Erfindung bezieht sich auf einen Turbolader, insbesondere
einen Abgasturbolader für eine Brennkraftmaschine, nach dem Ober
begriff des Anspruches 1.
Abgasturbolader werden seit langem in Brennkraftmaschinen zur
Leistungs- und Drehmomentsteigerung eingesetzt. Derartige Ab
gasturbolader umfassen eine Abgasturbine, die im Abgasstrang
der Brennkraftmaschine angeordnet ist und von den Abgasen be
aufschlagt wird, sowie einen Verdichter im Ansaugtrakt der
Brennkraftmaschine zur Komprimierung der angesaugten Verbren
nungsluft auf einen erhöhten Ladedruck. Der Verdichter ist über
eine Welle mit der Abgasturbine verbunden und wird von dieser
angetrieben. Auf Grund der hohen Laderdrehzahlen, die bis zu
200.000 U/min betragen können, ist eine präzise Lagerung der
umdrehenden Teile des Turboladers erforderlich, die - wie z. B.
in der Druckschrift DE 35 22 595 C2 beschrieben - als Gleitlager
im Gehäuse des Abgasturboladers ausgebildet sein können, welche
über eine Öldruckversorgungseinrichtung mit Schmieröl versorgt
werden.
Zur Steuerung und Regelung des Betriebsverhaltens der Brenn
kraftmaschine in der befeuerten Antriebsbetriebsweise und auch
im Motorbremsbetrieb spielt die Turboladerdrehzahl als das Be
triebsverhalten des Laders bestimmende Information eine wichti
ge Rolle. Die Drehzahl des Turboladers wird beispielsweise für
Regeleingriffe in das Motormanagement benötigt. Ein weiterer
Anwendungsfall ist die Einstellung der Position einer variablen
Turbinengeometrie, über die der wirksame Turbineneintrittsquer
schnitt zur Erweiterung des Leistungsspektrums des Laders und
der Brennkraftmaschine sowohl in der befeuerten Antriebsbe
triebsweise als auch im Motorbremsbetrieb im laufenden Betrieb
der Brennkraftmaschine veränderlich eingestellt werden kann.
In der Druckschrift DE 690 01 636 T2 wird die Verwendung eines
Drehzahlfühlers beschrieben, über den die Drehzahl der Welle
erfasst und einer Steuereinrichtung zugeführt wird, welche aus
dem die Drehzahl repräsentierenden Messsignal ein Stellsignal
zum Öffnen eines Magnetventils generiert, über das einem Funk
tionslager der Welle Öldruck zuführbar ist, um die Welle insbe
sondere bei sehr hohen Drehzahlen einer Gleichgewichtskorrektur
zu unterziehen.
Derartige Drehzahlfühler zur Erfassung der Turboladerdrehzahl
sind beispielsweise als Induktivsensoren ausgebildet, die je
doch einen wassergekühlten Turbolader erfordern.
Der Erfindung liegt das Problem zugrunde, die Umlaufdrehzahl
eines Turboladers mit hoher Zuverlässigkeit unter Verwendung
einfacher baulicher Maßnahmen zu ermitteln.
Dieses Problem wird erfindungsgemäß mit den Merkmalen des An
spruches 1 gelöst.
Der erfindungsgemäße Turbolader weist eine Druckmodulationsein
richtung auf, über die der Öldruck in der Ölversorgungsrichtung
modulierbar ist, welche die Gleitlager der Welle zwischen Tur
bine und Verdichter mit Schmieröl versorgt. Die Druckmodulati
onseinrichtung korreliert mit der Umlaufdrehzahl der Welle, so
dass die Öldruckmodulation - die Druckschwankungen im Öl - als
Maßzahl für die Umlaufdrehzahl herangezogen werden kann. Die
Modulation des Öldrucks in der Ölversorgungseinrichtung lässt
sich mit einem Öldrucksensor messen, der als handelsüblicher
Drucksensor ausgebildet sein kann und dementsprechend konstruk
tiv einfach aufgebaut sein kann und robust in der Anwendung
ist. Man erzielt hierdurch eine signifikante Vereinfachung im
Hinblick auf die Drehzahlerfassung des Turboladers, insbesonde
re für den Fall, dass in der Ölversorgungseinrichtung ohnehin
ein Drucksensor vorgesehen ist, welcher zur Regelung des Öl
drucks in den Gleitlagern der Welle herangezogen wird; in die
sem Fall kann der Öldrucksensor zusätzlich zur Messung des Ab
solutdrucks eine weitere Funktion übernehmen, nämlich die Mes
sungen von Druckschwankungen, die dem Öl über die Druckmodula
tionseinrichtung aufgegeben werden und die als verhältnismäßig
geringe Druckschwankungen dem verhältnismäßig hohen Absolut
druck überlagert sind. Die Druckschwankungen können mit übli
chen Auswertemethoden in einer nachgeschalteten Auswerteeinheit
ausgewertet und daraus die Laderdrehzahl ermittelt werden.
In einer zweckmäßigen Weiterbildung ist die Druckmodulations
einrichtung als eine fest mit der Welle verbundene und umlau
fende Modulationseinheit ausgebildet, welche als ein von der
Rotationssymmetrie abweichendes und das Öl beaufschlagendes
Bauteil ausgebildet sein kann, so dass bei jeder Umdrehung der
Welle Druckpulsationen im Rhythmus der Laderdrehzahl im Öl ent
stehen, die über den Öldrucksensor gemessen werden können. Die
Druckpulsationen kommen durch die Abweichung der Modulations
einheit von der Rotationssymmetrie zustande, indem bei jeder
Umdrehung der Laderwelle bestimmte Abschnitte der Modulations
einheit mit größerem Radius mit anderen Abschnitten mit kleine
rem Radius abwechseln und in Wirkverbindung mit der Ölversor
gungseinrichtung treten. Die Wirkverbindung wird vorteilhaft
ausschließlich auf mechanischem Wege hergestellt, indem die Mo
dulationseinheit ein Ölreservoir der Ölversorgungseinrichtung
unmittelbar beaufschlagt, beispielsweise dadurch, dass Öl des
Ölreservoirs unmittelbar mit der Modulationseinheit in Kontakt
tritt. Bei einem Umlauf der Welle werden durch die sich abwech
selnden Abschnitte der Modulationseinheit mit unterschiedlichem
Radius die erforderlichen Druckpulsationen erzeugt, die druck
sensorisch erfasst werden können.
Die Modulationseinheit ist in einer besonders einfach durchzu
führenden Ausführung als ein Fräskanal ausgebildet, welche in
den Wellenmantel eingebracht ist und sich bevorzugt in Umfangs
richtung, jedoch nur über einen Teil des Umfanges der Welle,
erstreckt, so dass bei jeder Wellenumdrehung derjenige radial
zurückgesetzte Abschnitt des Wellenmantels, in den der Fräska
nal eingebracht ist, mit demjenigen Abschnitt im Wellenmantel
ohne Fräskanal abwechselt. Der Fräskanal ist hierbei bevorzugt
symmetrisch in der Mitte der Welle zwischen Lader und Verdich
ter angeordnet.
Weitere Vorteile und zweckmäßige Ausführungen sind den weiteren
Ansprüchen, der Figurenbeschreibung und der Zeichnung zu ent
nehmen, in der ein Turbolader mit einer Ölversorgungseinrich
tung, einer Druckmodulationseinrichtung und einem Öldrucksensor
dargestellt ist.
Der Turbolader 1 ist insbesondere als Abgasturbolader für eine
Brennkraftmaschine ausgeführt und umfasst eine Turbine 2, wel
che im Abgasstrang der Brennkraftmaschine angeordnet ist und
von den unter Überdruck stehenden Abgasen beaufschlagt wird,
sowie einen Verdichter 3 im Ansaugtrakt der Brennkraftmaschine,
welche über eine Welle 4 drehfest mit der Turbine 2 verbunden
ist und von dieser angetrieben wird, woraufhin die angesaugte
Verbrennungsluft auf einen erhöhten Ladedruck verdichtet wird.
Die Welle 4 ist in Öldruck-Gleitlagern 5 und 6 drehbar gela
gert, über die die Turbine 2, der Verdichter 3 und die Welle 4
gegenüber einem Gehäuse 7 des Turboladers 1 abgestützt werden.
Die Gleitlager 5 und 6 werden über eine Ölversorgungseinrich
tung 8 mit Schmieröl versorgt, die eine Ölzulaufleitung 9 mit
einem darin angeordneten Öldrucksensor 15, einen Verteiler 10,
zwei Ölversorgungskanäle 11 und 12 für die Zufuhr von Schmieröl
zu den Gleitlagern 5 und 6, einen Öldruck-Modulationskanal 13
sowie eine Ölrücklaufleitung 14 umfasst. Die Ölversorgungsein
richtung 8 versorgt über die Ölzulaufleitung 9, den Verteiler
10 und die Ölversorgungskanäle 11 und 12 die Gleitlager 5 und 6
mit Schmieröl.
Über den Öldrucksensor 15 kann eine geregelte Einstellung des
Öldrucks in der Ölversorgungseinrichtung 8 durchgeführt werden
kann. Hierzu wird der Öldruck über den Öldrucksensor 15 gemes
sen und als Messsignal einer Regel- und Steuereinheit zuge
führt, in der in Abhängigkeit von dem gemessenen Öldruck Stell
signale erzeugbar sind, mit denen Stelleinrichtungen zur Ein
stellung eines gewünschten Solldrucks zu beaufschlagen sind,
mit denen das Schmieröl den Gleitlagern 5 und 6 zugeführt wer
den soll.
Zur Bestimmung der Umlaufdrehzahl der Welle 4 ist eine Druckmo
dulationseinrichtung vorgesehen, welche den Öldruck in der Öl
versorgungseinrichtung 8 moduliert, indem Druckschwankungen
bzw. -pulsationen dem Öldruck überlagert werden, welche ein
Maß für die Umdrehungsdrehzahl darstellen. Auf diese Weise
übernimmt der Öldrucksensor 15 zusätzlich zur Messung des Ab
solutdrucks in der Ölversorgungseinrichtung 8 auch die Bestim
mung der Umlaufdrehzahl der Welle. Die Druckpulsationen, die
die Informationen über die Umlaufdrehzahl enthalten, liegen
hierbei zweckmäßig in einer Größenordnung, die zwar vom Druck
sensor detektiert werden kann, im Vergleich zum Absolutdruck
jedoch zu vernachlässigen ist, so dass durch die Druckpulsatio
nen keine Nachteile bei der Ölversorgung für die Gleitlager 5
und 6 bzw. für die Funktion der Gleitlager entstehen.
Die Druckmodulationseinrichtung besteht im Ausführungsbeispiel
aus einem in die Welle 4 eingebrachten Fräskanal 16, welcher
zweckmäßig in der Mitte zwischen Turbine 2 und Verdichter 3
bzw. Gleitlager 5 und Gleitlager 6 in den Wellenmantel einge
bracht ist. Der Fräskanal 16 verläuft in Umfangsrichtung der
Welle, erstreckt sich jedoch nur über einen Teilbereich des Um
fanges. Dadurch existieren in der Ebene des Fräskanals 16 über
denjenigen Abschnitt, über den sich der Fräskanal erstreckt,
radial zurückgesetzte Abschnitte gegenüber der übrigen Mantel
fläche der Welle 4.
Der Öldruck-Modulationskanal 13, welcher ebenso wie die Ölver
sorgungskanäle 11 und 12 für die Gleitlager 5 bzw. 6 vom Ver
teiler 10 abzweigt, mündet an die Welle 4 im Bereich der als
Fräskanal 16 ausgeführten Druckmodulationseinrichtung. Während
eines einzigen vollständigen Umlaufs der Welle 4 kommt das Öl
im Öldruck-Modulationskanal 13 sowohl mit dem radial zurückge
setzten Fräskanal 16 als auch mit denjenigen Wandabschnitten
der Welle 4 in Berührung, welche keine Fräsbearbeitung aufwei
sen und deren Radius demjenigen der Mantelfläche der Welle 4
entspricht. Auf Grund der unterschiedlichen Radien entsteht bei
jedem Wellenumlauf eine Druckschwankung, wobei während eines
Kontaktes des Öls mit einem radial zurückgesetzten Abschnitt -
dem Fräskanal 16 - der Druck geringfügig abfällt und während
eines Kontaktes mit einem relativ hierzu radial überhöhten Ab
schnittes - die unbearbeitete Mantelfläche der Welle 4 - der
Druck wieder zunimmt. Pro Umdrehung entsteht somit eine Druck
schwankung, die vom Öldrucksensor 15 detektiert werden kann.
Die Anzahl der Druckschwankungen ist proportional zur Umlauf
drehzahl.
Anstelle eines Fräskanals eignen sich auch Ausnehmungen in der
Mantelfläche mit einem vom Fräskanal abweichenden Querschnitt,
beispielsweise Bohrungen. Außerdem können alternativ oder zu
sätzlich zu radial zurückgesetzten Ausnehmungen auch radiale
Überhöhungen auf der Mantelfläche vorgesehen sein. Schließlich
kann es auch zweckmäßig sein, ein von der Welle separat ausge
bildetes Bauteil, welches jedoch drehfest mit der Welle verbun
den ist, als Druckmodulationseinrichtung mit radial zurückge
setzten und radial überhöhten Abschnitten in einer Radialebene
senkrecht zur Wellenlängsachse vorzusehen.
In einer weiteren Ausführung kann es angezeigt sein, die über
die Modulationseinheit zu erzeugenden Druckschwankungen vom
Druck in den Ölleitungen, über die die Gleitlager mit Öl zu
versorgen sind, und/oder in der Ölzulaufleitung zu entkoppeln,
um in den Gleitlagern und gegebenenfalls in der Ölversorgung
einen konstanten, schwankungsfreien Druck einstellen zu können.
Claims (8)
1. Turbolader, insbesondere Abgasturbolader für eine Brenn
kraftmaschine, mit einer Turbine (2) und einem Verdichter (3),
der mit der Turbine (2) über eine Welle (4) verbunden ist, wel
che in Gleitlagern (5, 6) aufgenommen ist, die über eine Ölver
sorgungseinrichtung (8) mit Öl zu versorgen sind, und mit einer
Drehzahlerfassungseinrichtung zur Erfassung der Umlaufdrehzahl
der Welle,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Drehzahlerfassungseinrichtung eine mit der Umlaufdreh
zahl der Welle korrelierende Druckmodulationseinrichtung, über
die der Öldruck in der Ölversorgungseinrichtung (8) modulierbar
ist, und einen Öldrucksensor zur Messung des Öldrucks umfasst.
2. Turbolader nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Druckmodulationseinrichtung als eine von der Rotati
onssymmetrie abweichende, mit der Welle (4) fest verbundene Mo
dulationseinheit ausgebildet ist.
3. Turbolader nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Modulationseinheit als Fräskanal (16) in der Welle (4)
ausgebildet ist.
4. Turbolader nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Druckmodulationseinrichtung mit einem Ölreservoir der
Ölversorgungseinrichtung (8) in Wirkverbindung steht.
5. Turbolader nach Anspruch 4,
dadurch gekennzeichnet,
dass das Ölreservoir einen Öldruck-Modulationskanal (13) um
fasst, über den Öl der Druckmodulationseinrichtung zuführbar
ist.
6. Turbolader nach Anspruch 5,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Öldruck-Modulationskanal (13) mit einer Ölzulauflei
tung (9) kommuniziert, in der der Öldrucksensor angeordnet ist.
7. Turbolader nach einem der Ansprüche 1 bis 6,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Druckmodulationseinrichtung symmetrisch in der Mitte
der Welle (4) zwischen Turbine (2) und Verdichter (3) angeord
net ist.
8. Turbolader nach einem der Ansprüche 1 bis 7,
dadurch gekennzeichnet,
dass eine Ölrücklaufleitung (14) für den Rücklauf von Öl aus
den Gleitlagern (5, 6) und der Öldruckmodulationseinrichtung
vorgesehen ist.
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Publications (1)
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Family Applications (1)
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Effective date: 20120413 |