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DE10046916A1 - Verfahren und Vorrichtung zum Einstellen des Arbeitsspaltes zwischen den Spitzen von Deckelgarnituren und den Spitzen der Trommelgarnitur einer Karde - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zum Einstellen des Arbeitsspaltes zwischen den Spitzen von Deckelgarnituren und den Spitzen der Trommelgarnitur einer Karde

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Publication number
DE10046916A1
DE10046916A1 DE10046916A DE10046916A DE10046916A1 DE 10046916 A1 DE10046916 A1 DE 10046916A1 DE 10046916 A DE10046916 A DE 10046916A DE 10046916 A DE10046916 A DE 10046916A DE 10046916 A1 DE10046916 A1 DE 10046916A1
Authority
DE
Germany
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revolving
belt
spring
flat
drum
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE10046916A
Other languages
English (en)
Inventor
Olivier Wuest
Rene Schmid
Christoph Staeheli
Goetz Theodor Gresser
Christian Sauter
Juerg Faas
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Maschinenfabrik Rieter AG
Original Assignee
Maschinenfabrik Rieter AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Maschinenfabrik Rieter AG filed Critical Maschinenfabrik Rieter AG
Priority to DE10046916A priority Critical patent/DE10046916A1/de
Priority to EP01122490A priority patent/EP1211339A1/de
Priority to US09/957,655 priority patent/US20020088093A1/en
Publication of DE10046916A1 publication Critical patent/DE10046916A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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    • DTEXTILES; PAPER
    • D01NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
    • D01GPRELIMINARY TREATMENT OF FIBRES, e.g. FOR SPINNING
    • D01G15/00Carding machines or accessories; Card clothing; Burr-crushing or removing arrangements associated with carding or other preliminary-treatment machines
    • D01G15/02Carding machines
    • D01G15/12Details
    • D01G15/14Constructional features of carding elements, e.g. for facilitating attachment of card clothing
    • D01G15/24Flats or like members
    • DTEXTILES; PAPER
    • D01NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
    • D01GPRELIMINARY TREATMENT OF FIBRES, e.g. FOR SPINNING
    • D01G15/00Carding machines or accessories; Card clothing; Burr-crushing or removing arrangements associated with carding or other preliminary-treatment machines
    • D01G15/02Carding machines
    • D01G15/12Details
    • D01G15/28Supporting arrangements for carding elements; Arrangements for adjusting relative positions of carding elements

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Preliminary Treatment Of Fibers (AREA)

Abstract

Ein Verfahren bzw. eine Vorrichtung zum Einstellen des Arbeitsspaltes zwischen den Spitzen der Deckelgarnituren und den Spitzen der Trommelgarnitur einer Karde, wobei die mit Garnituren versehenen Deckelstäbe über einen Teilbereich des Trommelumfangs auf beiden Seiten der Karde auf jeweiligen, konvex gekrümmten Gleitführungen geführt werden und die Deckelstäbe Gleitflächen aufweisende Deckelköpfe haben, die entlang der Gleitführungen gleiten, zeichnet sich dadurch aus, daß das Einstellen des Arbeitsspaltes durch Veränderung der radialen Höhe der Gleitflächen der Deckelköpfe in bezug auf die Spitzen der jeweiligen Deckelgarnitur durchgeführt wird.

Description

Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Vorrichtung zum Einstellen des Arbeitsspaltes zwischen den Spitzen der Deckelgarnituren und den Spitzen der Trommelgarnitur einer Karde, wobei die mit Garnitu­ ren versehenen Deckelstäbe über einen Teilbereich des Trommelumfangs auf beiden Seiten der Karde auf jeweiligen, konvex gekrümmten Gleitfüh­ rungen geführt werden und die Deckelstäbe Gleitflächen aufweisende Deckelköpfe haben, die entlang der Gleitführungen gleiten.
Vorrichtungen dieser Art sind in verschiedenen Ausführungen bekannt.
Beispielsweise beschreibt die alte US-Patentschrift 528007 vom 23.10.1894 eine Wanderdeckelkarde, bei der die mit Deckelgarnituren versehenen Deckelstäbe an ihren Enden an jeweiligen endlosen Ketten befestigt sind und mittels dieser endlosen Ketten über an beiden Seiten der Karde vorgesehenen Gleitführungen gezogen werden, so daß die Gar­ niturspitzen relativ zu den Garniturspitzen der Trommel und in einem konstanten Abstand von diesem über einen Teilbereich des Umfanges der Trommel bewegt werden und hierdurch die erwünschte Kardierarbeit lei­ sten. Nach der Bewegung entlang der Gleitführungen werden die Deckel­ stäbe um ein Kettenradpaar umgelenkt und zurückgeführt zu einem wei­ teren Kettenrad, das auch als Umlenkstelle dient, und gelangen auf diese Weise erneut auf die Gleitführungen, so daß sie wieder mit den Garniturspitzen der Trommel die erwünschte Kardierarbeit leisten können. Somit gelangen die Deckelstäbe immer wieder auf die Gleitführung und leisten wiederholt Kardierarbeit mit der Trommel.
An den Enden der Deckelstäbe sind sogenannte Deckelköpfe vorhanden, die Gleitflächen aufweisen, die auf den jeweiligen Gleitführungen an den beiden Seiten der Karde gleiten. Diese Gleitflächen bestimmen mit den Gleitflächen der Gleitführungen den Abstand zwischen den Spitzen der Deckelgarnituren und den Spitzen der Trommelgarnituren. Dieser Ab­ stand muß bei der Herstellung der Karde und bei Neugarnierung der Kar­ de genau eingestellt werden, wobei man heutzutage Kardierabstände, d. h. Abstände zwischen den Spitzen der Deckelgarnituren und der Trommel­ garnitur im Bereich von etwa 0,2 mm anstrebt. Nur dann ist eine hoch­ wertige Kardierarbeit bei hoher Produktion der Karde möglich.
Bei der Einstellung dieses Kardierspaltes wird die Gleitführung bei der Karde nach der US-PS 528 007 gegenüber der Trommeldrehachse radial verstellt, um den erwünschten Kardierabstand einzuhalten. Zu diesem Zweck sind die Gleitführungen als sogenannte Flexbögen ausgebildet, die in der US-Patentschrift an drei verschiedenen Stellen mittels Verstellstä­ ben an den Seitenrahmen des Kardengestells angebracht sind. Durch Ver­ stellung der jeweils als Gewindestange mit Links- und Rechtsgewinde ausgebildeten Verstellstäbe können die drei Punkte, an denen die Verstell­ stäbe an den Flexbogen angreifen, jeweils gegenüber dem Kardengestell und daher der Trommelachse radial verstellt werden, wobei zu verstehen ist, daß durch die radiale Verstellung an drei umfangsmäßig verteilten Punkten die Krümmung der Flexbögen, d. h. der Gleitführungen, geringfü­ gig verändert wird, d. h. eine Biegung der Flexbögen erfolgt.
Nach Einstellung des Kardierabstandes entlang der Gleitführungen kann die Karde in Betrieb genommen werden. Im Laufe der Zeit erfolgt eine Ab­ nutzung der Spitzen der Deckelgarnituren und der Trommelgarnitur, so daß sich der Kardierabstand in unerwünschter Weise vergrößert. Um die­ se Vergrößerung des Kardierabstandes entgegenzuwirken, können auch bei der alten US-Patentschrift 528007 alle Verstellstäbe gemeinsam ver­ stellt werden, um den Kardierabstand auf den ursprünglich vorgesehenen Wert zurückzuführen.
Zu diesem Zweck werden die Verstellstäbe an ihren dem Flexbogen abge­ wandten Enden nicht unmittelbar auf die Seitenrahmen des Kardenge­ stells befestigt, sondern an jeweiligen Armen von Winkelhebeln, die dreh­ bar an den Seitenrahmen des Kardengestells montiert sind. Die anderen Arme der jeweiligen Winkelhebel sind miteinander und mit einem Stellrad über jeweilige Verbindungsstangen verbunden, so daß durch Drehung des Stellrades eine gemeinsame Verstellung der Winkelhebel und damit über die Verstellstäbe der jeweiligen Angriffspunkte der Verstellstäbe an den Flexbögen erfolgt.
Hieraus sieht man, daß die Grundeinstellung durch die Verstellstäbe für jeden Abstützpunkt des Flexbogens unabhängig von den anderen Ab­ stützpunkten möglich ist und daß danach eine gemeinsame Verstellung aller Abstützpunkte des Flexbogens vorgenommen werden kann, so daß die Kardierspalten gleichmäßig entlang des Flexbogens verstellt werden, wobei, wie bereits erwähnt, die Flexbögen zur Anpassung an die geänderte Krümmung geringfügig gebogen werden.
Eine Änderung der Einstellung der Flexbögen ist nicht nur bei Abnutzung der Deckelgarnituren bzw. der Trommelgarnituren erforderlich, sondern auch nach Schleifen der Trommelgarnitur bzw. der Deckelgamituren.
Es ist nämlich bekannt, eine Schleifeinrichtung auf eine Karde zu montie­ ren und, nach Unterbrechung der Kardierarbeit, während der Lebensdau­ er der Garnituren diese beispielsweise zweimal oder dreimal zu schleifen, um die Garniturspitzen sowohl der Trommelgarnitur als auch der Deckel­ stäbegarnituren eine scharfe Form zu geben, die für eine bessere Qualität der Kardierarbeit sorgt.
Auch ist es aus verschiedenen Patentschriften, beispielsweise der EP-A-0 565 486 bekannt, eine Schleifeinrichtung in eine Karde einzubau­ en, die wesentlich häufiger und während des Produktionsbetriebs der Karde benutzt wird, um sicherzustellen, daß die jeweiligen Garnituren scharf bleiben. Diese letztere Möglichkeit hat den großen Vorteil, daß zum Schleifen der Trommel- und Deckelgarnituren die Karde nicht gestoppt werden muß, so daß die Produktion nicht beeinträchtigt wird. Darüber hinaus wird sichergestellt, daß die Garnituren stets eine optimale Schärfe aufweisen und somit stets ein Kardenband mit gleichmäßigen und hoch­ wertigen Eigenschaften produziert wird, was der anschließenden Garnher­ stellung zugute kommt. Weiterhin führt ein solches Schleifsystem dazu, daß die Garnituren insgesamt eine längere Lebensdauer aufweisen.
Unabhängig davon, ob die Garnituren nur wenige Male während ihrer Le­ bensdauer mit jeweils größerem Materialabtrag oder häufiger mit jeweils weniger Materialabtrag geschliffen werden, führen solche Schleifvorgänge zu Änderungen des Kardierabstandes, wobei die Möglichkeit der radialen Verstellung der Flexbögen es gestattet, den Kardierabstand stets richtig einzustellen.
Verschiedene weitere Vorschläge wurden gemacht, wie man eine radiale Verstellung der Flexbögen erreichen kann.
Beispielsweise wurde von der Firma SACM in etwa 1975 eine Karde ange­ boten, bei der das Einstellen der Deckel auf jeder Seite der Maschine von einem einzigen Punkt aus mittels zwei aneinander liegenden und gegen­ einander verschiebbaren Spiralen erfolgt.
Bei dieser Konstruktion weist die äußere Spirale auf jeder Seite der Karde die Form eines langgestreckten, gekrümmten Keils mit kleinem Keilwinkel auf, dessen radial äußere Fläche die Gleitführung bildet und dessen radial innere Fläche auf der radial äußeren Fläche der jeweiligen inneren Spirale gleitet. Auch die Innenspiralen weisen jeweils die Form eines langge­ streckten, gekrümmten Keils auf, sind aber zusätzlich auf der radial inne­ ren Seite mit Zähnen versehen und können somit mittels eines Zahn­ radpaares um die Achse der Trommel gedreht werden, so daß durch die Zusammenarbeit der radial äußeren Fläche der inneren Spirale mit den jeweiligen radial inneren Flächen der äußeren Spiralen die Gleitführungen auf beiden Seiten der Karde gleichzeitig verstellt werden können. Hier­ durch können sich sämtliche Deckel gleichzeitig der Trommel der Karde nähern bzw. von derselben entfernt werden. Auch war es bekannt bei die­ ser Anordnung, die Trommel gegenüber der Achse der gekrümmten Gleit­ führung leicht zu versetzen, um der Deckelkette einen "Eintritt" zu ver­ schaffen, d. h. der Kardierabstand in dem Bereich, wo sich die Deckelstäbe am Anfang des Kardierweges der Trommel nähern, etwas größer einzu­ stellen, als am Ende des Kardierweges, wenn sie die Trommel verlassen, um anschließend an den Anfang des Kardierweges zurückgeführt zu wer­ den.
Der gleiche Vorschlag wurde auch neu gemacht in der DE 196 51 894 A1.
Auch die DE 29 48 825 A1 ist im Zusammenhang mit der Verstellung der Flexbögen einer Karde von großem Interesse. Dort wird nämlich erkannt, daß der Kardieranstand sich im Betrieb ändern kann und zwar sowohl aufgrund von Dehnungen, die durch Fliehkraft verursacht werden, als auch aufgrund von thermischen Dehnungen, die bei Aufwärmung oder Abkühlung der Karde eintreten.
Solch Dehnungen, d. h. aufgrund von Fliehkraft oder thermischen Ursa­ chen, sind, wie in der DE-A 29 48 825 näher erläutert, vor allem bei In­ betriebnahme oder Abschaltung der Karde problematisch. Wie dort erläu­ tert ist, führt die Tendenz zur Erhöhung der Produktionsrate von Karden einerseits dazu, daß die Drehzahl der Verarbeitungselemente erhöht wird und andererseits, daß die Dimensionen der Maschinenzylinder größer werden, und zwar sowohl der Durchmesser als auch die Arbeitsbreite. Durch die erhöhten Drehzahlen und die vergrößerten Dimensionen kann eine unerwünschte Deformation der Zylinder, d. h. ihre durch die Flieh­ kraft bewirkte Ausbauchung, erfolgen, die allmählich zunimmt.
Es wird dort auch erläutert, daß ein weiterer, mit der Steigerung der Pro­ duktionsrate und somit der Kardierungsarbeit direkt zusammenhängende Einfluß in der Tendenz zu sehen ist, den Luftaustausch zwischen den Zy­ lindern und der Umgebung zur Verhinderung von Staubemissionen weit­ gehend zu unterdrücken, wodurch die natürliche Kühlung der Arbeitsele­ mente erschwert wird.
In der DE-A 29 48 825 wird zum Ausdruck gebracht, daß die Temperatur der beteiligten Zylinder im Laufe der Betriebszeit zunimmt, bis eine Gleichgewichtstemperatur erreicht wird, wobei diese Temperaturerhöhung eine Änderung der Dimensionen der Zylinder und insbesondere eine Ver­ größerung der Durchmesser der Trommel bewirkt. Sowohl der Einfluß der Fliehkraft als auch der Einfluß des Temperaturanstiegs wirken sich nicht sofort beim Inbetriebsetzen der Maschine aus, sondern erst nach einer gewissen Zeitverzögerung, die, was den Einfluß der Fliehkraft betrifft, mindestens so lange wie die Beschleunigungszeit der beteiligten Elemente, bei der Karde z. B. des Tambours, ist.
Der Einfluß des Temperaturanstieges, bis eine Gleichgewichtstemperatur erreicht ist, dauert erfahrungsgemäß über viele längere Betriebszeiträume an, welche mehrere Stunden betragen können.
Um hier Abhilfe zu schaffen, wird in der DE-A 29 48 825 ein Verfahren zur Steuerung der Arbeitsverhältnisse zwischen zwei mit einer Spitzengar­ nitur ausgerüsteten Arbeitselementen, beispielsweise die Trommel und die Wanderdeckel einer Wanderdeckalkarde, beschrieben, bei dem eine mit den Dimensionen der Trommel in einem direkten Zusammenhang stehen­ den Größe kontinuierlich oder zeitlich erfaßt und der Kardierabstand durch eine geeignete Regelung in Abhängigkeit von der erfaßten Größe auf einem bestimmten Wert gehalten wird.
Bei der dort gezeigten konkreten Lösung werden zur Verstellung der Flex­ bögen, d. h. der Gleitführungen, beheizbare Metallstäbe verwendet, die entweder mittels eines durch eine Wärmezufuhrvorrichtung aufheizbaren Fluids oder einer elektrischer Heizung aufgewärmt und daher zu einer thermischen Ausdehnung veranlaßt werden. Da die Temperatursteuerung eine relativ genaue Einstellung der Längen der jeweiligen Metallstäbe er­ möglicht, kann die dort beschriebene Einrichtung mit einer hohen Ge­ nauigkeit arbeiten.
Auch sind verschiedene andere Vorschläge bekannt für die radiale Ver­ stellung der Flexbögen einer Karde. Beispielsweise zeigt die US-PS 5,625,924 eine Karde mit verschiedenen Möglichkeiten zur radialen Verstellung der Gleitführung, unter anderem beschreibt diese Schrift die Anwendung von steuerbaren Aktuatoren, die extra angesteuert werden, um die Arbeitselemente periodisch neu einzustellen und die Änderung des Kardierspaltes aufgrund der Abnutzung der Garnituren oder nach einem Schleifvorgang auszugleichen. Dabei wird zum Ausdruck gebracht, daß der steuerbare Aktuator im Zusammenhang mit einem eingebauten Schleifsystem verwendet und gesteuert werden kann. Es werden verschie­ dene Ausführungen des Aktuators angegeben. Beispielsweise wird die An­ wendung von Servomotoren oder piezoelektrischen Translatoren für die Durchführung der Verstellung erwähnt. Es wird auch gezeigt, wie eine Ex­ zenteranordnung von einem steuerbaren Antriebsmechanismus verwend­ bar ist, um eine feinfühlige Verstellung durchzuführen.
Im übrigen ist aus der WO-Schrift 93/07314 ein Verstellsystem bekannt, mit mehreren Verstelleinrichtungen, die an jeweiligen Stellen entlang der Gleitführung angeordnet sind und die sich zwischen der Gleitführung und einem festen Bezugspunkt erstrecken, wobei jede Verstelleinrichtung auch einen Sperrmodus aufweist, bei dem eine verstellbare Klemmeinrichtung wirksam ist, um eine einmal erreichte Einstellung durch Klemmung bei­ zubehalten.
Trotz der Vielzahl der bereits gemachten Vorschläge sind diese in der Pra­ xis schwierig und aufwendig zu realisieren bzw. teuer herzustellen.
Das Ausmaß der Verstellbewegungen an den einzelnen Verstellpunkten des Flexbogens ist nämlich relativ klein, wobei eine Gesamtverstellung von mehr als drei bis vier Millimeter selten erforderlich ist, und eine Verstel­ lung in Schritten von etwa 0,01 mm angestrebt wird. Aufgrund solcher kleinen Schritte ist ohne weiteres einzusehen, daß bereits kleine Spiel­ räume in mechanischen Gelenken und dergleichen die Genauigkeit der Verstellung in Frage stellen. Auch Einstelleinrichtungen, die mit thermi­ schen Dehnungen vorgenommen werden, erfordern einen gewissen Steue­ rungsaufwand und können durch totes Spiel beeinträchtigt werden, zumal die Einstellung mal eine Bewegung radial nach außen und mal eine Bewe­ gung radial nach innen erfordert. Es tritt das Problem auf, daß Tempera­ turmessungen an sich indirekte Messungen sind und sich direkte Mes­ sungen des Kardierabstandes bisher als relativ ungenau erwiesen haben.
Auch bei verstellbaren Keilsystemen sind die Herstellungskosten relativ hoch, zumal enge Toleranzen über einen weiten Bereich eingehalten wer­ den müssen.
Auch wurde von der Anmelderin festgestellt, daß die verwendeten Mate­ rialien für die Gleitführung häufig eine Hysterese aufweisen, so daß die Wege beim Zustellen und Wegstellen nicht dieselben sind und die Genau­ igkeit der Verstellung auch aus diesem Grund leidet. Auch sind bei man­ chen Konstruktionen die Reibungskräfte, die auftreten, so groß, daß die Rückstellkräfte, die aufgrund der Spannung des Flexbogens entstehen, zu klein sind, um eine ordentliche Rückstellung präzise sicherzustellen.
Bei manchen Materialien tritt schon bei geringeren Spannungen eine pla­ stische Verformung auf, die ebenfalls zu einer Ungenauigkeit der Verstel­ lung führt. Auch die Vorspannungen, die bei der Bearbeitung des Flexbo­ gens verwendet werden, können eine störende Auswirkung auf die Ge­ nauigkeit der Einstellung haben.
Wenn Fenster im Flexbogen vorhanden sind, die für die Deckeleinstellung nützlich sind, können diese den konstanten Verlauf des Kardierspaltes in unerwünschter Weise stören.
Es ist also bekannt, die Flexbögen bzw. Gleitführungen für die Deckelstä­ be einer Karde aus verschiedenen Gründen radial zu verstellen, nämlich:
  • a) zum Neueinstellen des Kardierspaltes bei der Herstellung der Karde oder nach einem erneuten Garnieren der Karde, wobei eine jeweilige radiale Verstellung im Bereich von etwa 2 mm an den verschiedenen Verstellpunkten üblich ist, um den Kardierabstand entlang der Gleit­ führung an allen Punkten einstellen zu können,
  • b) um eine radiale Verstellung der Gleitführungen zu bewirken, um Ab­ nutzungserscheinungen der Garnituren entgegenzuwirken und den Kardierabstand konstant zu halten, wobei hier eine gleichmäßige Ver­ stellung an den jeweiligen Verstellpunkten gewünscht ist, da von einer gleichmäßigen Abnutzung auszugehen ist und der einmal richtig ein­ gestellte Kardierabstand nur gleichmäßig nachgestellt werden muß,
  • c) um eine radiale Verstellung der Gleitführungen herbeizuführen, um die Änderung des Kardierabstandes nach dem Schleifen der Garnitu­ ren entgegenzuwirken, wobei auch hier nur eine gleichmäßige Nach­ stellung erforderlich ist,
  • d) um eine radiale Verstellung der Flexbögen vorzunehmen, um die Ände­ rung des Kardierabstandes aufgrund von Fliehkraft bzw. thermischen Dehnungen entgegenzuwirken, wobei auch diese Einstellung als gleichmäßige Einstellung zu verstehen ist.
Der Verstellbereich für alle gleichmäßigen Einstellungen (gemäß b), c) und d)) liegt üblicherweise im Bereich von 0,2 bis 0,3 mm.
Bei allen bisherigen Vorschlägen erfolgt letztendlich eine Verbiegung der Gleitführungen, um die erforderliche Anpassung des Kardierspaltes zu er­ reichen, so daß die Gleitführung als flexibles Teil zu betrachten ist, auch wenn sie teilweise eine sehr hohe Steifigkeit aufweist.
Um die Verstellung zu bewirken, werden die einzelnen Verstelleinrichtun­ gen auf vergleichsweise starre Konstruktionen abgestützt, wie die Seiten­ rahmen des Kardengestells oder an sogenannten Fixbögen, die im Prinzip auch ein Bestandteil der Seitenrahmen des Kardengestells bilden.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, ein Verfahren bzw. eine Vor­ richtung der eingangs genannten Art vorzusehen, die unter den erwähn­ ten Nachteilen nicht oder nur in geringerem Ausmaß leidet, eine wesentli­ che Vereinfachung im Bereich des Flexbogens bringt und es möglich macht, diesen nach Durchführung einer einmaligen Einstellung bei der Herstellung der Karde zu fixieren oder sogar nur als Fixbogen auszufüh­ ren und hierdurch wesentliche Kostenersparnisse bei der Herstellung und beim Betrieb der Karde sicherzustellen, wobei eine genaue Einstellung des Kardierspaltes über den wirksamen Bereich der insgesamt vorhandenen Verstellung dennoch ermöglicht werden soll.
Zur Lösung dieser Aufgabe wird verfahrensmäßig so vorgegangen, daß das Einstellen des Arbeitsspalts durch Veränderung der radialen Höhe der Gleitflächen der Deckelköpfe in bezug auf die Spitzen der jeweiligen Dec­ kelgarnitur durchgeführt wird. Vorzugsweise ist in oder an jedem Deckel­ kopf eine Verstelleinrichtung vorgesehen, deren radiale Höhe zum Ein­ stellen des Arbeitsspaltes eingestellt wird.
Durch das Vorsehen einer Verstelleinrichtung im oder am Deckelkopf der Deckelstäbe gelingt es, eine wesentliche Vereinfachung im Bereich des Flexbogens zu erreichen. Dieser kann nämlich jetzt nur einmal bei der Herstellung der Karde genau in bezug auf die Drehachse der Trommel ausgerichtet werden, beispielsweise so, daß die konvex gekrümmten Gleitführungen konzentrisch zur Drehachse der Trommel oder in bezug auf einen gedachten, konzentrisch zur Drehachse der Trommel angeord­ neten Kreis keilförmig verlaufend angeordnet sind, so daß der Arbeitsspalt zwischen einer Deckelgarnitur und der Trommelgarnitur über die Länge der Gleitführung in an sich bekannter Weise zunehmend kleiner wird. Alle danach erfolgenden Einstellungen des Arbeitsspaltes können durch Ein­ stellungen an den Verstelleinrichtungen der jeweiligen Deckelköpfe erfol­ gen.
Nachdem es mit modernen Bearbeitungsmaschinen möglich ist, die kon­ vex gekrümmten Gleitführungen auf den Seitenrahmen der Karde kon­ zentrisch zur Drehachse der Trommel oder mit einer erwünschten Aus­ richtung relativ zur Drehachse präzise herzustellen, könnte man sogar auf den sogenannten Flexbogen verzichten und nur mit einem Fixbogen ar­ beiten, der dann die konvex gebogenen Gleitflächen für die Deckelstäbe aufweist.
Grundsätzlich besteht die Möglichkeit, die Deckelköpfe zweiteilig auszu­ bilden und entweder den einen Teil des Deckelkopfes in einer Reihe von verschieden radialen Dicken bezogen auf die Drehachse der Trommel her­ zustellen und das jeweils passende Teil auszuwählen, um die radiale Höhe des Arbeitsspaltes zu bestimmen, wobei die zwei Teile des Deckelkopfes dann fest aneinander verschraubt oder anderweitig befestigt werden. Al­ ternativ hierzu können einzelne Abstandsscheiben ausgewählter Dicke zwischen den zwei Teilen der Deckelköpfe eingesetzt werden.
Diese Art der Einstellung, die für die oben erwähnten Fälle a), b) und c) verwendet werden kann, ist in dem Sinne gegenüber den bisherigen Ver­ fahren einfacher, weil sie durch Austausch von Abstandsstücken außer­ halb der Karde erfolgen kann, und zwar unter Anwendung einer Lehre, die die Lage der Garniturspitzen der Trommel berücksichtigt, die wiederum von außen, ggf. nach Entfernung eines Deckelstabes, ohne weiteres relativ genau in bezug auf die radiale Position der konvex gebogenen Gleitfüh­ rungen gemessen werden kann.
Selbst wenn es für erforderlich gehalten wird, mit Flexbögen zu arbeiten, die bei der Herstellung der Karde einmalig eingestellt werden müssen, stellt die Verwendung von Verstelleinrichtungen der oben beschriebenen Art eine deutliche Vereinfachung gegenüber der erneuten Einstellung des Flexbogens von Zeit zu Zeit dar.
Da keine besonderen Beschränkungen in bezug auf die Dicke der Ab­ standsstücke vorliegen, kann diese Art der Verstellung sowohl für die Grobeinstellung als auch für die Feineinstellung verwendet werden, sofern durch genaue Bearbeitung der Gleitführungen sichergestellt ist, daß diese konzentrisch zur Drehachse der Trommel liegen oder die gewünschte Po­ sition in bezug auf die Drehachse der Trommel aufweisen.
Es ist jedoch mit der Verwendung von Abstandsstücken fester Abmessun­ gen nicht möglich, die Einstellung so vorzunehmen, daß im Betrieb auf­ tretende Fliehkräfte oder thermisch bedingte Änderungen des Arbeits­ spaltes so berücksichtigt werden können, daß der Arbeitsspalt stets kon­ stant bleibt.
Um auch diese Teilaufgabe zu lösen, kann man aber mit Deckelköpfen ar­ beiten, bei denen es sich bei jeder Verstelleinrichtung um eine piezoelek­ trische Einrichtung handelt, die zur Bestimmung der radialen Höhe des Deckelkopfes elektrisch verstellt wird.
Da piezoelektrische Einrichtungen bekannt sind, die Verstellungen von bis zu einigen Millimetern ermöglichen (beispielsweise beschreibt die DE-A 198 33 782 eine piezoelektrische Verstelleinrichtung in Form einer Antriebsanordnung für einen Schreibkopf, die Verstellungen im Bereich von bis zu 2 mm erreicht), ermöglicht die Verwendung von piezoelektri­ schen Verstelleinrichtungen sowohl die Durchführung der Grobeinstellung gemäß Punkt a) als auch Einstellungen gemäß den Punkten b), c) und d). Die Realisierung der Grobeinstellung gemäß Punkt a) bedeutet allerdings unter Umständen, daß jede piezoelektrische Einrichtung für sich getrennt angesteuert werden muß, um unterschiedliche Verstellungen bei den je­ weiligen Deckelköpfen sicherzustellen.
Dies ist zwar grundsätzlich möglich, jedoch etwas kompliziert in der Reali­ sierung. Diese Komplikationen können aber vermieden werden, wenn die piezoelektrische Verstelleinrichtung in Kombination mit einem Abstandsstück verwendet wird, denn die Abstandsstücke können jeweils einzeln bei der Einstellung gemäß Punkt a) gewählt werden.
Die Feinverstellung gemäß den Punkten b), c) und d), die nur in einem Be­ reich von etwa 0,2 mm erfolgen kann, kann jedoch mit einer piezoelektri­ schen Einrichtung ohne weiteres erreicht werden, wobei es möglich ist, alle piezoelektrischen Verstelleinrichtungen gemeinsam zu verstellen, vor­ ausgesetzt, daß die konvex gekrümmten Führungsflächen von vornherein durch einmalige Einstellung oder durch genaue Bearbeitung die ge­ wünschte relative Lage in bezug auf die Drehachse der Trommel aufwei­ sen.
Wenn die Verstellung, die an jedem Deckelkopf vorzunehmen ist, identisch ist mit der Verstellung, die an jedem anderen Deckelkopf erwünscht ist, so können solche piezoelektrischen Einrichtungen von einer gemeinsamen Spannungsquelle über ein gemeinsames Steuergerät mit der erforderli­ chen Spannung gespeist werden.
Eine andere Möglichkeit, eine erfindungsgemäße Verstelleinrichtung zu realisieren liegt darin, diese als eine nachgiebige Einrichtung zu realisie­ ren, deren radiale Höhe in bezug auf die Drehachse der Trommel durch Veränderung der Spannung der Riemen eingestellt wird, die zur Bewegung der Deckelköpfe entlang der Gleitführungen vorgesehen sind.
Im einfachsten Fall kann es sich bei einer solchen verstellbaren Einrich­ tung um eine Feder handeln, wobei der Grad des Zusammendrückens der jeweiligen Feder durch die Riemenspannung veränderbar ist. Um die Rie­ menspannung zu verändern, kann eine steuerbare Bremse vorgesehen werden, die an einer der Umlenkstellen der endlosen Riemen direkt oder indirekt auf die dort vorgesehenen Zahnscheiben angreift.
Wenn es sich bei dem Motor, der den Antrieb der endlosen Riemen bewir­ kenden Zahnscheiben bewerkstelligt, um eine Motorenart handelt, die stets versucht, eine konstante Antriebsleistung abzliefern, genügt es, mit einer solchen steuerbaren Bremse zu arbeiten. Wenn jedoch die Antriebs­ leistung des Motors bei zunehmender Belastung nachläßt, kann es auch vorteilhaft sein, die Antriebsleistung des Motors ebenfalls steuerbar zu ge­ stalten, so daß im Zusammenspiel mit der steuerbaren Bremse die Rie­ menspannung im Bereich der konvex gebogenen Gleitführungen und da­ her auch der Grad des Zusammendrückens der Feder konstant und ein­ stellbar gehalten werden kann.
Die Erfindung wird nachfolgend rein beispielhaft näher erläutert anhand von Ausführungsbeispielen unter Bezugnahme auf die Zeichnung, die zeigt:
Fig. 1 eine schematische Darstellung einer herkömmlichen Karde,
Fig. 2 eine Seitenansicht der Karde der Fig. 1 im Bereich des Wander­ deckels zur näheren Erläuterung der Grundkonstruktion,
Fig. 3 einen schematischen Querschnitt im Bereich des Wanderdeckels einer Karde an der Schnittebene III-III der Fig. 2 gesehen, wobei die Darstellungen der Fig. 1, 2 und 3 in unterschiedlichen Maßstäben gezeigt sind,
Fig. 4 eine schematische Seitenansicht einer Gleitführung für eine Kar­ de mit einem darauf gleitenden Deckelkopf, der nach der EP-A-0 753 610 ausgebildet ist,
Fig. 5 eine Stirnansicht eines Deckelkopfs ähnlich dem der Fig. 4, je­ doch nach einer ersten Ausführungsform der Erfindung,
Fig. 6 eine Darstellung ähnlich der Fig. 5, jedoch teilweise im Quer­ schnitt ausgelegt, von einer Variante eines erfindungsgemäßen Deckelkopfs mit eingebauter Feder als Verstelleinrichtung,
Fig. 7 eine Seitenansicht eines Deckelkopfs der Fig. 6 in Pfeilrichtung VIII gesehen,
Fig. 8 eine Draufsicht auf die Feder des Deckelkopfs gemäß den Fig. 6 und 7,
Fig. 9 eine Darstellung entsprechend der Fig. 6, jedoch von einer weite­ ren erfindungsgemäße Ausführungsform mit einem Schwin­ gungsdämpfer,
Fig. 10 eine Darstellung ähnlich der Fig. 4, jedoch mit einer erfindungs­ gemäßen Ausbildung des Deckelkopfes unter Anwendung einer piezoelektrischen Verstelleinrichtung,
Fig. 11 eine teilweise geschnittene, vergrößerte Ansicht des Deckelkopfs gemäß Fig. 10, um eine mögliche Abwandlung darzustellen,
Fig. 12 eine Draufsicht auf das piezoelektrische Verstellelement der Fig. 11 und
Fig. 13 eine vergrößerte Seitenansicht des Deckelkopfs der Fig. 10.
Fig. 1 zeigt in Seitenansicht eine an sich bekannte Wanderdeckelkarde 10, beispielsweise die Karde C50 der Anmelderin in schematischer Darstel­ lung.
Das zu kardierende Fasermaterial, das aus Naturfasern oder syntheti­ schen Fasern oder Mischungen derselben bestehen kann, wird in Form von aufgelösten und gereinigten Flocken in den Füllschacht 12 einge­ speist, von einem Briseur oder Vorreißer 14 als Wattenvorlage übernom­ men, einem Tambour bzw. einer Trommel 16 übergeben und von einem Wanderdeckelsatz 18 parallelisiert, der über Umlenkrollen 20, 22, 24, 26 gegenläufig zur Drehrichtung 28 des Tambours 16 angetrieben ist.
Fasern aus dem auf dem Tambour 16 befindlichen Faservlies werden dann von einer Abnehmewalze 30 abgenommen und in an sich bekannter Weise in einer aus verschiedenen Walzen bestehenden Auslaufpartie 32 zu einem Kardenband 34 gebildet. Dieses Kardenband 34 wird dann von ei­ ner Bandablage 36 in einer Transportkanne 38 in zykloidischer Art abge­ legt.
Fig. 2 und Fig. 3 zeigen die Karde der Fig. I im Bereich des Wanderdeckel­ satzes in einem größeren Maßstab und in weiterem Detail. Darstellungs­ halber werden nur einzelne Deckelstäbe 40 gezeigt, die alle aus einem als Hohlprofil ausgebildeten Tragkörper 42, der die Deckelgarnitur 44 trägt, und zwei Endköpfen 46 bestehen, die an jeweiligen Enden des hohlpro­ filartigen Tragkörpers angebracht sind, beispielsweise so, daß sie in die Enden des Hohlprofils eingesetzt und durch einen Quetschvorgang, der in der EP-A-627 507 im Detail beschrieben ist, formschlüssig mit dem Hohl­ profil verbunden werden.
Die konkrete bevorzugte Ausbildung der Deckelköpfe 46 und der diese antreibende Antriebsriemen 48 ist in der EP-A-753 610 beschrieben, wo­ bei der Riemen insbesondere nach Fig. 4 dieser Schrift ausgebildet sein kann. Diese Ausbildung ist auch in Fig. 4 der vorliegenden Anmeldung im weiteren Detail in einer schematischen, perspektivischen Darstellung ge­ zeigt.
Der Riemen 48 ist auf einer Seite, nämlich auf der inneren Seite in Fig. 2, mit Zähnen 48A ausgestattet, die mit Zähnen 48B auf den Zahnscheiben bzw. Zahnrädern 20 und 26 in Eingriff gelangen, wobei der Darstellung halber nur wenige Zähne 48A und 48B gezeigt sind, es sich jedoch ver­ steht, daß die gesamte Innenseite des Riemens 48 mit Zähnen 48A und der gesamte Umfang der Zahnräder 20 und 26 mit entsprechenden Zäh­ nen 48B versehen ist. Auf der Außenseite des Riemens 48 befinden sich weitere, balkenartige Zähne oder Balken 49, die paarweise angeordnet sind, wobei auch hier der Klarstellung halber nur einzelne Paare 49 ge­ zeigt sind und jedes Zahnpaar 49 in einer entsprechenden Ausnehmung bzw. Hohlraum 41 eines jeweiligen Deckelkopfes eingreift, wie in der EP-A-0 753 610 näher beschrieben ist.
Man sieht aus Fig. 2, daß die endlosen Antriebsriemen, von denen nur der eine auf der einen Seite der Karde hier dargestellt ist, die Deckelstäbe 40 von einer Einlaufstelle 50 auf der rechten Seite der Zeichnung über einen Kardierweg entlang einer Gleitführung 52, die einen Flexbogen 54 umfaßt, bis zu einer Auslaufstelle 56 ziehen und daß die Deckelstäbe 40 anschlie­ ßend um das den gezeigten Antriebsriemen antreibende Zahnrad 20 um­ gelenkt und zu der Einlaufstelle 50 wieder zurückgeführt werden, wobei der Antriebsriemen unmittelbar vor der Einlaufstelle 50 um das weitere Zahnrad 26 umgelenkt wird und zwischen den beiden Zahnrädern 20, 26 von zwei weiteren Stützrädern 22, 24 und einer Abstützung 58 abgestützt werden.
Es versteht sich, daß eine Anordnung wie in Fig. 2 gezeigt sich auch auf der anderen Seite der Karde in an sich bekannter Weise befindet, wobei die angetriebenen Zahnräder 20 durch eine gemeinsame Welle 60 von ei­ nem entsprechenden, nur schematisch dargestellten Motor 61 mit Steue­ rung 63 angetrieben werden, wodurch die beiden Zahnräder 20 und daher die beiden Zahnriemen 48 mit den daran über die Zahnpaare 49 befestig­ ten Deckelstäbe 40 synchron umlaufen, so daß die Längsachsen der Dec­ kelstäbe 40 sich stets parallel zu der Antriebsachse 62 der Trommel 16 erstrecken. Diese parallele Lage wird bei der Bewegung mit der Deckel­ kette stets beibehalten. Es versteht sich außerdem, daß im Betrieb Dec­ kelstäbe 40 über die gesamte Länge der Antriebsriemen 48 gleichmäßig verteilt angeordnet sind.
Wie in der EP-A-753 610 näher beschrieben wird, liegen die Gleitflächen 64 der Deckelköpfe 46 im Bereich des Flexbogens 54 in gleitender Berüh­ rung mit dieser und zwar einerseits aufgrund ihres Eigengewichts und andererseits aufgrund der Riemenspannung, welche im Bereich jedes Deckelkopfes ein radial nach innen gerichtete Kraft erzeugt. Mit anderen Worten werden sie einerseits aufgrund ihres Eigengewichtes und anderer­ seits an die Gleitführung 52, d. h. an die Gleitflächen 66 des Flexbogens 54, durch die Spannung in den Antriebsriemen 48 angedrückt. Hierdurch wird die erforderliche Kardierabstand A (Fig. 3)zwischen den Deckel-gar­ nituren 44 und der Trommelgarnitur 68 sichergestellt. Aufgrund des formschlüssigen Eingreifens der Balkenpaare 49 der Antriebsriemen 48 in die entsprechenden Öffnungen 41 der Deckelköpfe und aufgrund des syn­ chronisierten Umlaufs der Antriebsriemen 48 auf beiden Seiten der Karde werden die Deckelstäbe 40 synchronisiert über die beiden Flexbögen 54 bewegt, wobei die Längsachsen der Deckelstäbe 40 stets parallel zur Trommelachse geführt sind.
Der formschlüssige Eingriff zwischen den Antriebsriemen 48 und den Deckelköpfen 46 überträgt die Zugkräfte der Antriebsriemen 48 auf die Deckelstäbe 40, so daß diese eben entlang des Kardierweges zwischen der Einlaufstelle 50 und der Auslaufstelle 56 bewegt werden.
Bei dieser Ausführungsform ist entsprechend der vorliegenden Lehre ne­ ben dem Zahnrad 26 und auf dessen Achse 81 montiert eine Bremsschei­ be 25 und eine Bremszange 27 vorgesehen, die von einer Steuerung 29 so angesteuert werden kann, daß eine kontrollierte Bremskraft auf das Zahn­ rad 26 (und über die Achse 182) auf das entsprechende Zahnrad auf der anderen Seite der Karde ausgeübt wird, wodurch die Riemenspannung auf beiden Seiten der Karde und daher der Anpreßdruck zwischen den Dec­ kelköpfen und den Gleitführungen 66 bestimmt werden kann, wie später näher erläutert wird.
Eine Besonderheit des Vorschlages nach der EP-A-753 610 liegt darin, daß im Bereich der Umlenkung die Balken der Balkenpaare 49 der An­ triebsriemen 48 dazu neigen, auseinander zu spreizen und die Deckel­ köpfe 46 so festhalten, daß diese um die Zahnräder 20, 26 umgelenkt werden, ohne daß die Gefahr besteht, daß die Deckelstäbe 40 verlorenge­ hen und ohne daß zusätzliche Führungen in diesen Bereichen notwendig sind.
Auf der oberen Seite des Wanderdeckels 18 liegen aber die Deckelstäbe 40 lose auf den oberen Trummen der Antriebsriemen; sie können somit leicht vom Antriebsriemen 48 gelöst werden, wenn sie beispielsweise besonders gesäubert oder ausgetauscht werden sollen. Die Schwerkraft sorgt dafür, daß die Deckelstäbe 40 in diesem Bereich sich nicht auf unerwünschter Weise von den Antriebsriemen 48 trennen.
Wie aus der Schnittzeichnung der Fig. 3 ersichtlich ist, sorgen die Flexbö­ gen 54 der Gleitführungen 52 dafür, den Kardierbstand A zwischen den Deckelgarnituren 44 und der Trommelgarnitur 68 festzulegen, die der Darstellung halber nur abschnittsweise in Fig. 3 und Fig. 4 gezeigt sind, wobei die Gleitführungen in diesem Beispiel mit einem jeweiligen eingelas­ senen, bandförmigen Führungselement 70 aus Kunststoff ausgestattet sind, das die Gleitfläche für die Deckelköpfe bildet, wie in der DE-A-39 07 396 oder in der EP-A-0 620 296 näher beschrieben ist. Grundsätzlich kann ein solches eingelassenes Element oder eingelassene, in Abschnitte unterteilte Elemente bei allen nachfolgend näher beschrie­ benen Ausführungen gemäß der vorliegenden Erfindung zur Bildung der eigentlichen Gleitfläche 66 für die Deckelköpfe 46 verwendet werden. Es kann aber auch auf ein solches Element verzichtet werden, insbesondere wenn der Deckelkopf mit einem Gleitschuh bzw. Gleitblag versehen ist, der auf die üblicherweise aus Metall bestehende Gleitführung gleitet.
Aus Fig. 3 ist auch ersichtlich, daß jede Gleitführung 52 auch eine radial innere Abstützung 72 aufweist, die häufig Fixbogen genannt wird, wobei jede radial innere Abstützung 72 fest mit dem jeweils zugeordneten Sei­ tenrahmen 74 der Karde verbunden ist oder integral mit diesem ausgebil­ det ist, beispielsweise in Form eines jeweiligen Gußteils. Die Seitenrahmen 74 der Karde tragen außerdem die Drehachse 62 der Trommel (in Fig. 3 nicht gezeigt) und bilden auch eine radiale Führung für die Flexbögen 54 (nicht gezeigt).
Zwischen jeder radial inneren Abstützung 72 und den dieser zugeordneten Flexbögen 54 befinden sich - wie aus den Fig. 2 und 3 ersichtlich - in die­ sem Beispiel fünf in der Länge verstellbare Einrichtungen 76, die bei­ spielsweise aus einem inneren, mit Außengewinde versehenen Teil 78 und einem äußeren, als Gewindehülse mit innerem Gewinde ausgebildeten Teil 80 bestehen. Durch Drehung des inneren Teils 78 gegenüber dem äuße­ ren Teil 80 kann die Länge der jeweiligen Einstelleinrichtung 76 jeweils eingestellt werden und somit eine radiale Verstellung des Flexbogens 54 im Bereich der jeweiligen Abstützstelle vorgenommen werden. Hierdurch kann die Krümmung der jeweiligen flexiblen Flexbögen 54 an die Krüm­ mung der Trommel angepaßt werden und die radiale Lage der Gleitfläche 66 der jeweiligen Flexbögen 54 so eingestellt werden, daß der Kardierab­ stand A über die gesamte Länge des Kardierweges und über die gesamte Breite der Trommel konstant bleibt oder - falls erwünscht - den er­ wünschten Verlauf entlang des Kardierweges aufweist.
Bei der nachfolgenden Beschreibung werden Teile, die den bisher be­ schriebenen Teilen entsprechen, mit den gleichen Bezugszeichen identifi­ ziert, jedoch um die Grundzahlen 100, 200 usw. erhöht, um eine klare Entscheidung herbeizuführen. Es versteht sich, daß die bisherige Be­ schreibung auch für Teile gilt, die die gleichen letzten Endziffern aufwei­ sen, so daß diese Beschreibung nicht wiederholt werden muß. Das heißt, die nachfolgende Beschreibung konzentriert sich auf die abweichenden Merkmale.
Fig. 5 zeigt zunächst in einer Stirnansicht, in etwa in Pfeilrichtung V in Fig. 4 gesehen, einen Deckelkopf 146, der ebenfalls mit einem Hohlraum 141 zur Aufnahme der Zahnpaare 49 des Antriebsriemens versehen ist.
Bei dieser Ausführungsform ist eine Federklammer 190 vorgesehen mit zwei gefederten Schenkeln 192, die in jeweilige Hinterschneidungen 194 in den Seitenteilen 147 des Deckelkopfs 146 eingreifen. Aufgrund der schräg gestellten Flanken der Hinterschneidungen 194 versucht die Federklam­ mer 190, stets nach oben in Fig. 5 zu verrutschen und hält auf diese Wei­ se ein plattenförmiges Abstandsstück 196 zwischen ihrem in Fig. 5 unte­ ren Bereich 198 und der Unterseite 199 des Hauptkörpers des Deckel­ kopfs fest.
Die Federklammer ist in dieser Ausführungsform von zumindest im we­ sentlichen konstantem Querschnitt und erstreckt sich in Richtung senk­ recht zur Darstellung der Fig. 5 über eine Länge, die zumindest im we­ sentlichen der Breite B der Gleitführung 52 entspricht.
Man sieht auf Anhieb, daß durch die Verwendung unterschiedlicher Ab­ standsstücke 196, die ebenfalls senkrecht zur Ebene der Zeichnung der Fig. 5 eine Breite aufweisen, die der Breite B der Gleitführung 52 zumin­ dest im wesentlichen entspricht, der Abstand A neu eingestellt werden kann. Die Federklammern lassen sich zum Austausch der Abstandsstücke 196 leicht lockern bzw. entfernen. Die Unterseite der Federklammer 190 bildet in diesem Beispiel die eigentliche Gleitfläche 164 des Deckelkopfs und kann zu diesem Zweck mit einer harten Oberfläche oder mit einer Gleitbeschichtung versehen werden. Im übrigen besteht die Möglichkeit (in Fig. 5 nicht dargestellt), die Federklammer 190 im Bodenbereich 198 leicht hohl zu gestalten, so daß zwei ebene oder gekrümmte Gleitflächen entsprechend den bisherigen Gleitflächen 64 des Deckelkopfs entstehen und dieser somit eine stabile Position auf der gekrümmten Gleitführung 52 annimmt.
Mit anderen Worten ermöglicht die Verwendung von unterschiedlichen Abstandsstücken 196, die radiale Höhe (bezogen auf die Drehachse der Trommel) zwischen den Spitzen der Deckelgarnituren 44 und der eigentli­ chen Gleitfläche 164, das heißt in diesem Beispiel die Unterseite der Fe­ derklammer 190, zu verändern und hierdurch den Arbeitsabstand A ein­ zustellen.
Es besteht bei der Ausführungsform gemäß Fig. 5 eine weitere Möglichkeit der Einstellung des Arbeitsabstandes A, und zwar durch Verwendung ei­ nes Teils 196 mit ausgeprägten elastischen, nachgiebigen Eigenschaften.
Wie bisher erläutert, führt die Riemenspannung zu einer Kraftkomponen­ te, die die Deckelköpfe 146 der Deckelstäbe an die Gleitflächen 66 der Gleitführungen 52 andrücken. Da man diese Kraft erfindungsgemäß va­ riabel gestalten kann, kann man auch den Grad des Zusammendrückens von solchen Federelementen 196 bestimmen und somit auch den Arbeits­ abstand A.
Wird nämlich entsprechend der Fig. 2 eine steuerbare Bremse (Bremsscheibe 25, Bremszange 27 und Steuerung 29) verwendet, so kann je nach Anpreßdruck der Bremszange 27 auf die Bremsscheibe 25, die von der Steuerung 29 bestimmt wird, die Riemenspannung und daher die Größe der in radialer Richtung auf die Deckelköpfe wirkenden Kraftkom­ ponente bestimmt werden.
Handelt es sich bei dem Antriebsmotor 61 um eine Motorenart, die stets versucht, eine vorbestimmte Drehzahl einzuhalten und daher das An­ triebsmoment entsprechend der jeweiligen Belastung steigert, um die vor­ gegebene Drehgeschwindigkeit einzuhalten, so wird für den Antriebsmotor 61 keine besondere Steuerung benötigt, außer einer Steuerung, die für die erforderliche Drehzahl sorgt (wenn die Drehzahl zu den vorgebbaren Pa­ rametern gehört).
Handelt es sich jedoch um eine Motorenart, die auf sich ändernde Bela­ stung mit sich ändernder Drehzahl reagiert, so daß es schwierig ist, die Riemenspannung allein über die steuerbare Bremse zu erreichen, so kann es vorteilhaft sein, den Antriebsmotor 61 mit einer Steuerung 62 auszu­ statten, die für ein konstantes Antriebsmoment bei konstanter Drehzahl sorgt, beispielsweise durch Änderung der Amplitude der an den Motor an­ gelegten Spannung oder durch Steuerung der Antriebsstroms.
Man sieht somit, daß durch Steigerung der Riemenspannung der Grad des Zusammendrückens der Federelemente 196 auch geändert werden kann.
Die Ausführungsform gemäß den Fig. 6, 7 und 8 verwendet auch Federe­ lemente, hier jedoch in Form von Blattfedern 296, die zwischen einem feststehenden Teil 300 und einem beweglichen Balken 302 des Deckel­ kopfs 246 angeordnet sind, und zwar links und rechts des die Zahnpaare 49 des endlosen Riemens 48 aufnehmenden Hohlraumes 241. Jedes be­ wegliche Teil 302 des Deckelkopfs 246 ist auf das Schaftteil 304 von zwei Führungsbolzen 306 zwecks Verschiebung entsprechend dem Doppelpfeil 308 verschiebbar geführt. Das Gewindeteil 301 von jedem Führungsbolzen 306 ist im festen Teil 300 des Deckelkopfs 246 eingeschraubt, so daß eine Schulter des Führungsbolzens fest am festen Teil 300 anliegt. Dagegen ist der Kopfteil 303 jedes Führungsbolzens in einer kreisförmigen Vertiefung 305 des beweglichen Teils 302 untergebracht. Die Unterseite jedes beweg­ lichen Balkens 302 bildet in diesem Beispiel, im Bereich zwischen den Vertiefungen 305, die Gleitfläche 264 des Deckelkopfs.
Zwischen den beweglichen Balken 302 und dem festen Teil 300 befindet sich ein Spaltraum 307, in dem jeweils ein nach Art einer Blattfeder gebo­ genes Federelements 296 untergebracht ist, wobei jede Blattfeder 296 zwei als Langlöcher ausgebildete Öffnungen 309 aufweist, durch welche jeweils einer der Führungsbolzen 306 hindurchragt. Auf diese Weise werden die Federn unverlierbar gehalten und können im gewünschten Ausmaß frei komprimiert bzw. gestreckt werden, ohne daß sie an den entsprechenden Bewegungen durch die Führungsbolzen 306 gehindert werden.
Auch hier wird der Grad des Zusammendrückens der Federelemente 296 über die Riemenspannung beeinflußt. Das heißt, die radiale Höhe h des Spaltraumes 307 wird über die Riemenspannung bestimmt und daher auch der Arbeitsabstand A.
Fig. 7 zeigt außerdem das Teil 311 des Deckelkopfs, das innerhalb des hohlen Abschnittes 42 des Deckelstabes 40 aufgenommen wird. Man sieht auch in Fig. 7 die Ausnehmung 313, die das Bandteil des Riemens auf­ nimmt und sicherstellt, daß die Deckelköpfe seitlich von den endlosen Riemen geführt sind.
Fig. 9 zeigt eine Ausführungsform, die der Ausführungsform gemäß den Fig. 6 bis 8 sehr ähnlich ist, was aus den verwendeten Bezugszeichen her­ vorgeht. Unterschiedlich ist hier lediglich das Vorsehen eines Reibbelages 315 auf den seitlichen Bereichen des feststehenden Teils 400, die den be­ weglichen Balken 402 gegenüberliegen. Die Reibungsbeläge 315 wirken energieabsorbierend und verhindern, daß Schwingungen in den Federn zu Änderungen des Arbeitsabstandes A führen. Anstatt die Reibungsbeläge 315 auf dem feststehenden Teil 400 anzubringen, könnten sie wahlweise auch an den beweglichen Balken 402 angebracht werden. Falls gewünscht, können Abstandsstücke (nicht gezeigt) in die Spalträume einge­ setzt werden, entweder um die Einstellung a) durchzuführen oder um mögliche Unterschiede der Federeigenschaften auszugleichen.
Die Ausführungsform gemäß den Fig. 10 bis 13 zeigt eine alternative Aus­ bildung eines Deckelkopfs 446, der auch hier aus zwei Teilen besteht, nämlich einem am hohlen Träger 442 des Deckelstabes befestigten und somit als festes Teil bezeichnetem Teil 500 und einem beweglichen Teil oder Balken 502, das über eine piezoelektrische Verstelleinrichtung 496 mit dem feststehenden Teil 500 verbunden ist.
Die piezoelektrische Einrichtung 496 besteht hier aus einer Vielzahl von piezoelektrischen Schichten, die sich durch Anbringung einer Spannung in ihrer Dicke verändern und hiermit die gewünschte Veränderung der ra­ dialen Höhe der Gleitflächen 499 des Deckelkopfs 446 in bezug auf die Garniturspitzen des Deckelstabes 40 herbeiführen. Um diesen Span­ nungsunterschied zu erzeugen, wird über eine Leiterbahn 519, die im endlosen Riemen 448 integriert ist und sich mindestens stellenweise voll­ ständig durch den Riemen hindurch erstreckt, eine Spannung auf einer Seite der piezoelektrischen Einrichtung 496 an dieser angebracht, wäh­ rend die andere Seite der piezoelektrischen Einrichtung 496 und die Gleitführungen 52 der Karde an Masse angelegt werden.
Man kann die Teile 500 und 502 der Deckelköpfe selbst für die elektrische Verbindung zwischen der Leiterbahn 519 und der piezoelektrischen Ein­ richtung 496 und zwischen der piezoelektrischen Einrichtung 496 und der Gleitführung 52 verwenden. Alternativ hierzu können Drähte wie bei 523 gezeigt in den Deckelkopf integriert werden, um Spannungsverluste zu vermeiden, die unter Umständen je nach Material des Deckelkopfs auf­ treten würden.
Auch ist es möglich, wie in Fig. 11 gezeigt, besonders leitfähige Beschich­ tungen oder Beläge im Bereich der Gleitflächen 466 und im Bereich der Berührungsstelle mit der im endlosen Riemen 448 eingebauten Leitungs­ bahn vorzusehen.
Es ist außerdem möglich, zwei Leiterbahnen 519 in den endlosen Riemen einzubauen, die dann gegeneinander isoliert sind (da der endlose Riemen zum Teil aus Kunststoff besteht) und die Spannungsversorgung für die piezoelektrische Einrichtung 496 über diese zwei Leiterbahnen vorzuse­ hen.
Da die Leiterbahn auf beiden Seiten der Endlosriemen 519 vorgesehen ist, kann für die Kontaktgabe mit der Spannungsquelle bzw. mit dem Steuer­ gerät, das die Höhe der Spannung und daher die Amplitude der Maßände­ rung der piezoelektrischen Einrichtung 496 bestimmt, auf der Innenseite des Endlosriemens eine Kontaktgabe zu der Leiterbahn erfolgen. Dies kann beispielsweise über Bürstenkontakte erfolgen oder es können ent­ sprechende leitende Bereiche an den Zahnrädern vorgesehen werden, die selbst über Bürstenkontakte mit einer Spannungsquelle bzw. mit einem Steuergerät in Verbindung stehen.
Wenn Bereiche der Zahnräder für die Spannungsübertragung verwendet werden, muß sichergestellt werden, daß die entsprechenden Bereiche ge­ genüber den verbleibenden Bereichen isoliert sind, um Kurzschlüsse zu vermeiden.
Man sieht aus Fig. 12, daß die piezoelektrische Einrichtung in Draufsicht N-förmig ist entsprechend der Form des Deckelkopfs 446. Man merkt au­ ßerdem aus Fig. 13, daß sich ein Spalt, der ebenfalls mit einer Isolierung versehen werden kann, zwischen den zwei Teilen 500 und 502 des Dec­ kelkopfs 446 befindet, um auch hier Kurzschlüsse zu vermeiden.
Bei allen bisher erläuterten Ausführungsbeispielen ist der Hohlraum 41, 141, 241, 341 und 441 an der äußeren Stirnseite offen, jedoch an der rückwärtigen Stirnseite durch das Material des Deckelkopfes geschlossen. Es ist jedoch nicht zwangsläufig notwendig, einen solchen Hohlraum vor­ zusehen. Er kommt hier nur deshalb vor, weil man mit einem endlosen Antriebsriemen mit Zahnpaaren arbeitet, die in die Hohlräume eingreifen. Wenn kein Hohlraum vorgesehen ist, kann die Federeinrichtung bzw. die piezoelektrische Einrichtung anders ausgelegt werden, um die jeweilige Form des Deckelkopfes zu berücksichtigen. Auch kann beim Vorsehen ei­ nes Hohlraumes die äußere Stirnseite des Deckelkopfs geschlossen sein, wobei ebenfalls eine entsprechend abgewandelte Form der Federeinrich­ tung bzw. der piezoelektrischen Einrichtung möglich ist, beispielsweise so, daß die piezoelektrische Einrichtung 496 der Fig. 12 dann die Form eines Rechtecks mit einer rechteckigen Öffnung in der Mitte aufweist.
Obwohl die hier verwendete piezoelektrische Einrichtung als eine Vielzahl von piezoelektrischen Schichten dargestellt ist, kann die piezoelektrische Einrichtung ganz anders realisiert werden, beispielsweise entsprechend der bereits erwähnten deutschen Patentanmeldung 196 51 894 A1. Sie kann dann eine ganz andere Orientierung im Deckelkopf aufweisen.

Claims (21)

1. Verfahren zum Einstellen des Arbeitsspaltes (A) zwischen den Spit­ zen der Deckelgarnituren (44) und den Spitzen (68) der Trommel­ garnitur einer Karde (10), wobei die mit Garnituren versehenen Deckelstäbe (40) über einen Teilbereich des Trommelumfangs auf beiden Seiten der Karde auf jeweiligen, konvex gekrümmten Gleit­ führungen (52) geführt werden und die Deckelstäbe Gleitflächen (164; 264; 364; 464) aufweisende Deckelköpfe (146; 246; 346; 446) haben, die entlang der Gleitführungen (52) gleiten, dadurch gekennzeichnet, daß das Einstellen des Arbeitsspaltes (A) durch Veränderung der radialen Höhe der Gleitflächen (164; 264; 364; 464) der Deckelköpfe (146; 246; 346; 446) in bezug auf die Spitzen der jeweiligen Deckel­ garnitur (44) durchgeführt wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in oder an jedem Deckelkopf (146; 246; 346; 446) eine verstell­ bare Einrichtung (196; 296; 396; 496) vorgesehen ist, deren radiale Höhe zum Einstellen des Arbeitsspaltes eingestellt wird.
3. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß es sich bei jeder verstellbaren Einrichtung um eine piezoelektri­ sche Einrichtung (496) handelt, die zur Bestimmung der radialen Höhe elektrisch verstellt wird.
4. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß es sich bei jeder verstellbaren Einrichtung um eine nachgiebige Einrichtung (196; 296; 396) handelt, deren radiale Höhe durch Ver­ änderung der Spannung der Riemen (48) eingestellt wird, die zur Bewegung der Deckelköpfe entlang der Gleitführungen vorgesehen sind.
5. Vorrichtung zum Einstellen des Arbeitsspaltes (A) zwischen den Spitzen der Deckelgarnituren (44) und den Spitzen (68) der Trom­ melgarnitur einer Karde (10), wobei die mit Garnituren versehenen Deckelstäbe (40) über einen Teilbereich des Trommelumfangs auf beiden Seiten der Karde auf jeweiligen, konvex gekrümmten Gleit­ führungen (52) geführt werden, wobei die Deckelstäbe Gleitflächen (164; 264; 364; 464) aufweisende Deckelköpfe (146; 246; 346; 446) haben, die entlang der Gleitflächen der Gleitführungen gleiten, dadurch gekennzeichnet, daß bei jedem Deckelkopf (146; 246; 346; 446) die radiale Höhe des­ sen Gleitflächen (164; 264; 364; 464) in bezug auf die Spitzen (44) der jeweiligen Deckelgarnitur veränderbar ist.
6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß in oder an jedem Deckelkopf (146; 246; 346; 446) eine in seiner radialen Höhe (bezogen auf die Drehachse der Trommel) verstellbare Einrichtung (196; 296; 396; 496) vorgesehen ist.
7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß es sich bei jeder verstellbaren Einrichtung (496) um eine piezo­ elektrische Einrichtung handelt.
8. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die piezoelektrischen Einrichtungen (496) in den jeweiligen Deckelköpfen (446) von einer gemeinsamen Spannungsquelle zum Einstellen des Arbeitsspaltes (A) mittels eines Steuergerätes ansteu­ erbar sind.
9. Vorrichtung nach Anspruch 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, daß in an sich bekannter Weise endlose Riemen (48) zum Bewegen der Deckelstäbe (446) über die Gleitführungen vorgesehen sind, die endlosen Riemen jeweils mit mindestens einer sich um die gesamte Länge des Endlosriemens erstreckende Leiterbahn (519) vorgesehen sind, um die Spannungsversorgung der piezoelektrischen Einrich­ tung sicherzustellen, wobei in mindestens einem Bereich der Um­ laufbahn jedes Endlosriemens eine Kontakteinrichtung vorgesehen ist, um einen elektrischen Kontakt zwischen der jeweiligen Leiter­ bahn und der Spannungsquelle sicherzustellen.
10. Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß es sich bei der Kontakteinrichtung um eine leitfähige Bürste handelt.
11. Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Endlosriemen (48) über Zahnscheiben (20, 26) und Um­ lenkrollen (22, 24) umlenkbar sind, wobei für jeden Endlosriemen eine Zahnscheibe oder eine Umlenkrolle als Kontakteinrichtung dient.
12. Vorrichtung nach Anspruch 9 oder 10, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Endlosriemen zwei Leiterbahnen aufweist.
13. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß es sich bei der verstellbaren Einrichtung um eine Feder (196; 296; 396) handelt, und daß der Grad des Zusammendrückens der jeweiligen Feder durch die Riemenspannung veränderbar ist.
14. Vorrichtung nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß zur Veränderung der Riemenspannung eine steuerbare Bremse (25, 27, 29) vorgesehen ist, die an eine der Umlenkstellen der endlo­ sen Riemen direkt oder indirekt auf die dort vorgesehenen Zahn­ scheiben (26) angreift.
15. Vorrichtung nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß die Antriebsleistung des zum Antreiben der den Antrieb der endlosen Riemen (48) bewirkenden Zahnscheiben (20) vorgesehenen Motors (61) steuerbar ist.
16. Vorrichtung nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, daß ein Steuergerät (63) zur Steuerung der Leistung des Antriebs­ motors vorgesehen ist.
17. Vorrichtung nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Federeinrichtung (396) ein Schwingungsdämpfer (315) zu­ geordnet ist.
18. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 13 bis 17, dadurch gekennzeichnet, daß es sich bei den Federn (196) um nachgiebige, plattenförmige, elastische Stücke handelt.
19. Vorrichtung nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, daß jedes plattenförmige Stück (196) mit einer Federklammer (190) am Deckelkopf gehalten wird.
20. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 13 bis 17, dadurch gekennzeichnet, daß es sich bei den Federn (296; 396) um Blattfedern handelt, die jeweils zwischen einem festen Teil (300; 400) des Deckelkopfs (346; 446)und einem diesen gegenüber geführt verschiebbaren Teil (302; 402) des Deckelkopfs angeordnet ist.
21. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 5 bis 20, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Deckelkopf (146; 246; 346; 446) mehrteilig ausgebildet ist und ein Teil als auswechselbares Abstandsstück (196) ausgebildet ist.
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