DE10046426A1 - Kombinierter Antrieb für ein Vierwalzen- bzw. Sechswalzengerüst sowie Betriebsverfahren hierfür - Google Patents
Kombinierter Antrieb für ein Vierwalzen- bzw. Sechswalzengerüst sowie Betriebsverfahren hierfürInfo
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Abstract
Die Erfindung betrifft ein Vierwalzengerüst oder ein Sechswalzengerüst für eine Walzstraße sowie ein Verfahren zum Betrieb des Vier- bzw. Sechswalzengerüstes. DOLLAR A Um eine rasche Anpassung an Walzgüter unterschiedlicher Stärke und/oder Härte zu ermöglichen, werden Walzgerüste vorgeschlagen, die mit geringem Aufwand wahlweise sowohl mit dünnen als auch dicken Arbeitswalzen betrieben werden können. DOLLAR A Der hierzu erfindungsgemäß vorgeschlagene, kombinierte Antrieb in dem Vierwalzen- bzw. Sechswalzengerüst ermöglicht es, dicke Arbeitswalzen direkt mit einem Motor zu verbinden, während dünne Arbeitswalzen lediglich durch Friktion von benachbarten Stütz- oder Zwischenwalzen mitgenommen werden.
Description
Die Erfindung betrifft ein Vierwalzengerüst nach dem Oberbe
griff des Anspruchs 1 und ein Sechswalzengerüst nach dem
Oberbegriff des Anspruchs 2 sowie ein Verfahren zum wahlwei
sen Betrieb des Vier- bzw. Sechswalzengerüstes mit im Durch
messer dünnen und dickeren Arbeitswalzen.
Eines oder mehrere Walzgerüste finden sich in einer Walz
straße. Im Walzgerüst wird das Walzgut von den Arbeitswalzen
erfaßt, die sich in Walzrichtung gegeneinander drehen. Es
wird durch die Walzendrehung der Arbeitswalzen vorwärts be
wegt. Im Walzenspalt wird die Dicke des Walzgutes durch den
hohen Druck, den die Arbeitswalzen ausüben, reduziert. Ein
Vierwalzengerüst (Quarto) hat zwei Arbeits- und zwei Stütz
walzen. Eine Sechswalzengerüst (Sexto) hat zwei Arbeitswal
zen, zwei Stützwalzen sowie zwischen den Arbeitswalzen und
den Stützwalzen angeordnete Zwischenwalzen.
Für das Walzen von sehr dünnen Bändern in einer Walzstraße
(Warmband- oder Kaltbandstraße) sind im Durchmesser dünnere
Arbeitswalzen in den in Walzrichtung hinteren Walzgerüsten
vorteilhaft. Sie reduzieren die Walzkräfte, den Kantenabfall,
den Temperaturverlust des Walzgutes und ermöglichen unter
Umständen sogar die Einsparung von Walzgerüsten in der Walz
straße, weil höhere Abnahmen durchgeführt werden können.
Regelmäßig besteht jedoch die Forderung, daß eine Warmwalz
straße nicht nur dünne Bänder, sondern einen Dickenbereich
von beispielsweise 0,8 mm bis 12,7 mm Stärke in unterschied
licher Härte und unterschiedlichen Breiten abdecken muß. Auf
grund dieser Forderung an das Produktionsspektrum ist eine
Optimierung der Walzstraße auf dünne Bänder aus folgenden
Gründen nicht möglich:
Die Optimierung setzt voraus, daß beispielsweise die in Pro duktionsrichtung letzten beiden Walzengerüste mit im Durch messer dünneren Arbeitswalzen betrieben werden. Die Antriebs zapfen und Antriebsspindeln dieser dünnen Arbeitswalzen wären allerdings beim Walzen stärkerer und/oder härterer Bänder überlastet. Ein Austausch der im Durchmesser dünneren Ar beitswalzen gegen dickere Arbeitswalzen erfordert einen Wech sel der Antriebsspindeln. Der hieraus resultierende Still stand der Walzstraße ist jedoch nicht akzeptabel.
Die Optimierung setzt voraus, daß beispielsweise die in Pro duktionsrichtung letzten beiden Walzengerüste mit im Durch messer dünneren Arbeitswalzen betrieben werden. Die Antriebs zapfen und Antriebsspindeln dieser dünnen Arbeitswalzen wären allerdings beim Walzen stärkerer und/oder härterer Bänder überlastet. Ein Austausch der im Durchmesser dünneren Ar beitswalzen gegen dickere Arbeitswalzen erfordert einen Wech sel der Antriebsspindeln. Der hieraus resultierende Still stand der Walzstraße ist jedoch nicht akzeptabel.
Aus der DE 34 11 853 A1 ist bereits ein Vier- oder Sechswalzen
gerüst mit angetriebenen Stützwalzen bekannt geworden, bei
dem die Arbeitswalzen von den Stütz- bzw. Zwischenwalzen
durch Friktion mitgenommen werden. Um bei Betriebszuständen
des Walzgerüstes, bei denen der Antrieb nur zu einem geringen
Bruchteil ausgelastet wird, dennoch eine gute Regelbarkeit
des Antriebs zu gewährleisten und eine günstige Auslastung
der Antriebsmotoren zu erreichen, wird vorgeschlagen, daß ei
ner der Antriebsmotore mit seiner Stützwalze über ein Schalt
getriebe verbunden ist und von dieser Stützwalze abgekoppelt
und stillgesetzt wird, so daß sich die Auslastung des ver
bleibenden Antriebsmotors verdoppelt und seine Regelcharak
teristik durch den Betrieb im üblichen Lastbereich verbessert
ist.
Die Arbeitswalzen selbst weisen keinen Antrieb auf, sondern
sind allenfalls mittels eines Synchrongetriebes miteinander
verbunden, um einen möglichen Schlupf der Arbeitswalzen zu
vermeiden. Ein rascher Umbau dieser Walzgerüste auf dickere
Arbeitswalzen ist jedoch weder vorgesehen noch möglich, da
der ausschließliche Antrieb der Stützwalzen und die Mitnahme
der Arbeitswalzen durch Friktion bei dickeren Arbeitswalzen
nicht möglich ist.
Ausgehend von diesem Stand der Technik liegt der Erfindung
daher die Aufgabe zugrunde, ein Walzgerüst vorzuschlagen, das
eine rasche Anpassung an Walzgüter unterschiedlicher Stärke
und/oder Härte erlaubt.
Um wahlweise mit geringem Aufwand sowohl dünne als auch dicke
Arbeitswalzen in einem Gerüst betreiben zu können, wird er
findungsgemäß für ein Vierwalzengerüst vorgeschlagen, daß
nicht nur eine der Stützwalzen über eine lösbare Einrichtung
mit einem Motor verbunden ist, sondern daß auch die weitere,
gegenüberliegende Stützwalze über eine lösbare Einrichtung
mit einem Motor verbunden ist und den beiden Arbeitswalzen
jeweils eine lösbare Einrichtung zugeordnet ist, die mit ei
nem Motor verbunden ist.
Für ein Sechswalzengerüst wird erfindungsgemäß vorgeschlagen,
daß den über Antriebsspindeln antreibbaren Stützwalzen und
Arbeitswalzen oder Zwischenwalzen und Arbeitswalzen oder
Stützwalzen und Zwischenwalzen jeweils eine lösbare Einrich
tung zugeordnet ist, die mit einem Motor verbunden ist.
Dieser erfindungsgemäße, kombinierte Antrieb in dem Vierwal
zen- bzw. Sechswalzengerüst ermöglicht es, dicke Arbeitswal
zen über die ihnen zugeordnete lösbare Einrichtung direkt mit
einem Motor zu verbinden, während beim Einsatz dünnerer Ar
beitswalzen in einem Vierwalzengerüst der Antrieb über die
beiden Stützwalzen erfolgt, die in diesem Fall über lösbare
Einrichtungen mit dem Motor verbunden sind. Die dünnen Ar
beitswalzen werden dann lediglich durch Friktion von den
Stützwalzen mitgenommen. Übereinstimmend werden bei einem
Sechswalzengerüst zum Betrieb der dünnen Arbeitswalzen ledig
lich die Stützwalzen und/oder die Zwischenwalzen über die
ihnen zugeordneten lösbaren Einrichtungen mit dem Motor ver
bunden, während zum Betrieb der dickeren Arbeitswalzen ledig
lich die Arbeitswalzen über die ihnen zugeordneten lösbaren
Einrichtungen mit einem Motor verbunden sind.
Im Sinne der Erfindung besteht eine Verbindung zwischen Walze
und Motor nur dann, wenn ein direkter Kraftfluß von der Walze
über die Spindel, die lösbare Einrichtung und gegebenenfalls
ein zwischengeschaltetes Getriebe zum Motor besteht. Keine
Verbindung zum Motor im Sinne dieser Definition hat eine
Walze, die lediglich über Friktion von einer anderen, ange
triebenen Walze mitgenommen wird.
Als lösbare Einrichtung, die die Verbindung der Arbeitswalzen
mit dem Motor ermöglichen, kommen insbesondere Kupplungen in
Betracht, die insbesondere mechanisch, elektrisch, hydrau
lisch oder pneumatisch ausgeführt sein können.
Die Walzgerüste können jedoch auch so ausgestaltet sein, daß
als lösbare Einrichtung die Treffer der Antriebsspindeln der
Arbeitswalzen selbst wirken, wenn diese von den Antriebs
zapfen der Arbeitswalzen abgezogen werden. Hierfür können die
Antriebsspindeln teleskopartig diese Abzugsbewegungen ermög
lichend ausgeführt sein. Schließlich ist es in einer vorteil
haften und konstruktiv besonders einfachen Ausführung der Er
findung möglich, daß die dünnen Arbeitswalzen keine Antriebs
zapfen aufweisen und infolgedessen die Treffer der Antriebs
spindeln außer Wirkung gelangen. Auch damit ist der der
dünnen Arbeitswalze zugeordnete Treffer der Antriebsspindel
von der Arbeitswalze gelöst. Die Antriebsspindeln für die Ar
beitswalzen laufen dann lose mit.
Ein gleichmäßiger und kostengünstiger Antrieb sämtlicher Wal
zen läßt sich erzielen, wenn die Stütz- und Arbeits- und ge
gebenenfalls Zwischenwalzen von einem gemeinsamen Motor über
ein Getriebe, insbesondere über ein Kammwalzgetriebe ange
trieben werden. Alternativ ist es jedoch auch möglich, daß
lediglich die beiden Arbeitswalzen mit einem gemeinsamen Ar
beitswalzenmotor über ein Getriebe, insbesondere ein Kamm
walzgetriebe verbunden sind, während den Stützwalzen jeweils
ein separater oberer und unterer Motor zugeordnet ist.
Der Abstand zwischen den Stütz- und gegebenenfalls Zwischen
walzen wird abhängig von dem Durchmesser der jeweiligen Ar
beitswalze durch an sich bekannte Verstelleinrichtungen, wie
beispielsweise Stufenkeile an der Gerüstoberseite und der Ge
rüstunterseite, angepaßt.
Vorteilhafte Betriebsweisen des erfindungsgemäßen Walzge
rüstes für dünne und dicke Arbeitswalzen sowie Arbeitswalzen
kombinationen mit unterschiedlichen Durchmessern ergeben sich
aus den Merkmalen der Ansprüche 8 bis 11.
Vorzugsweise kommen in den erfindungsgemäßen Walzgerüsten
dünne Arbeitswalzen mit einem verschleißarmen Werkstoff, ins
besondere pulvermetallurgische Arbeitswalzen (hochfeste HSS-
Walzen) zum Einsatz. Diese Arbeitswalzen können beispiels
weise nach dem HIP(Hot-Isostatic-Pressing)-Verfahren
hergestellt werden.
Nachfolgend wird die Erfindung anhand eines Vierwalzenge
rüstes näher erläutert:
Es zeigen
Fig. 1 ein Vierwalzengerüst beim Betrieb von dünnen Ar
beitswalzen sowie
Fig. 2 ein Vierwalzengerüst beim Betrieb von dickeren
Arbeitswalzen.
In Fig. 1 sind schematisch die Stützwalzen 1 und 2 eines
Vierwalzengerüstes dargestellt, zwischen denen dünne Arbeits
walzen 4 und 5 für ein Walzgut 3 geringer Stärke vorgesehen
sind.
Zum Antrieb der Walzen 1, 2, 4, 5 dient ein mit einem Kammwalz
getriebe 6 ausgestatteter Antriebsmotor 7. Das Kammwalzge
triebe 6 besteht aus den beiden mittleren Arbeitswalzenge
trieberädern 8, 9 sowie einem oberen und einem unteren Stütz
walzengetrieberad 11, 12.
Sowohl den Stützwalzen 1, 2 als auch den Arbeitswalzen 4, 5
sind jeweils Antriebsspindeln 13, 14, 15, 16 zugeordnet, die an
über das Kammwalzgetriebe 6 mit dem Motor 7 verbunden sind.
Die den Stützwalzen 1 und 2 zugeordneten Antriebsspindeln 13,
16 weisen jeweils eine Schaltkupplung 17, 18 auf, die im aus
gerückten Zustand den Kraftfluß zwischen den Stützwalzen 1, 2
und dem Motor 7 unterbrechen.
Zum Betrieb der in Fig. 1 dargestellten dünnen Arbeitswalzen
4, 5 werden die Schaltkupplungen 17, 18 eingerückt, um ledig
lich die Stützwalzen 1, 2 anzutreiben, während die den dünnen
Arbeitswalzen 4, 5 zugeordneten Antriebsspindeln 14, 15 lose
mitlaufen. In dem gezeigten Ausführungsbeispiel besteht die
den dünnen Arbeitswalzen 4, 5 zugeordnete lösbare Einrichtung
aus den Treffern 19, 21, die sich an den dem Kammwalzgetriebe
6 gegenüberliegenden Enden der Spindeln 14, 15 befinden und
dazu vorgesehen sind, mit den Antriebszapfen von im Durch
messer dickeren Arbeitswalzen zusammenzuwirken. Da die in Fig.
1 dargestellten Arbeitswalzen 4, 5 keine Antriebszapfen
besitzen, ist der Kraftfluß zwischen den dünnen Arbeitswalzen
4, 5 und dem Motor 7 unterbrochen.
Sollen nun betriebsbedingt, wie in Fig. 2 dargestellt,
dickere Arbeitswalzen 24, 25 zum Einsatz kommen, ist dies mit
dem erfindungsgemäßen Vierwalzengerüst problemlos möglich.
Das Vierwalzengerüst nach Fig. 2 unterscheidet sich von dem
nach Fig. 1 darin, daß die beiden Stützwalzen 1, 2 unmittel
bar über ihre Antriebsspindeln 13, 16 mit einem separaten
Stützwalzenmotor 26, 27 verbunden sind. Dieser Unterschied
ist jedoch für die Funktionsweise bedeutungslos.
Die dickeren Arbeitswalzen 24, 25 besitzen nun Antriebszapfen
28, 29, die mit den Treffern 19, 21 der Antriebsspindeln 14,
15 zusammenwirken. Der Kraftschluß von den dickeren Arbeits
walzen 24, 25 ist damit über die Spindeln 14, 15 und das
Kammwalzgetriebe 6 zum Motor 7 hergestellt, der in diesem
Ausführungsbeispiel ausschließlich die Arbeitswalzen 24, 25
antreibt.
Die Schaltkupplungen 17, 18 der Antriebsspindeln 13, 16 für
die Stützwalzen 1, 2 sind ausgerückt, so daß die Stützwalzen
1, 2 wirkungslos mitlaufen, während die Stützwalzenmotoren
26, 27 abgeschaltet sind.
Selbstverständlich ist es möglich, sowohl bei einem Vierwal
zengerüst nach Fig. 1 als auch nach Fig. 2 auch in den An
triebsspindeln 14, 15 eine Schaltkupplung vorzusehen, um den
Kraftfluß zu dem Motor für die Arbeitswalzen zu unterbrechen,
wenn dünne Arbeitswalzen zum Einsatz kommen sollen.
Um die Abstände zwischen den Stützwalzen 1 und 2 abhängig vom
Durchmesser der Arbeitswalzen 4, 5, 24, 25 anpassen zu
können, sind sowohl an der Gerüstober- als auch -unterseite
in den Figuren nicht dargestellte Stufenkeile angeordnet.
Sämtliche Antriebsspindeln sind in an sich bekannter Weise
als Gelenkwellen ausgebildet, um den Versatz zu den getriebe-
bzw. motorseitig fest angeordneten Anschlagspunkten der An
triebsspindeln auszugleichen.
Im Ergebnis erlaubt die Erfindung eine rasche Anpassung an
Walzgüter unterschiedlicher Stärke und/oder Härte, indem die
Walzgerüste mit geringem Aufwand wahlweise sowohl mit dünnen
als auch dickeren Arbeitswalzen betrieben werden können. Der
hierzu erfindungsgemäß vorgeschlagene, kombinierte Antrieb in
dem Vierwalzen- bzw. Sechswalzengerüst ermöglicht es, dicke
Arbeitswalzen direkt mit einem Motor zu verbinden, während
dünne Arbeitswalzen lediglich durch Friktion von benachbarten
Stütz- oder Zwischenwalzen mitgenommen werden.
1
Stützwalzen
2
Stützwalzen
3
dünnes Walzgut
4
Arbeitswalzen
5
Arbeitswalzen
6
Kammwalzgetriebe
7
Motor
8
Arbeitswalzengetrieberad
9
Arbeitswalzengetrieberad
10
11
Stützwalzengetrieberad
12
Stützwalzengetrieberad
13
Antriebsspindel
14
Antriebsspindel
15
Antriebsspindel
16
Antriebsspindel
17
Schaltkupplung
18
Schaltkupplung
19
Treffer
20
21
Treffer
22
Antriebszapfen
23
Antriebszapfen
24
dickere Arbeitswalzen
25
dickere Arbeitswalzen
26
Motor
27
Motor
28
Antriebszapfen
29
Antriebszapfen
Claims (12)
1. Vierwalzengerüst mit zwei Arbeitswalzen und mit zwei über
Antriebsspindeln antreibbaren Stützwalzen, wobei eine der
Stützwalzen über eine lösbare Einrichtung mit einem Motor
verbunden ist,
dadurch gekennzeichnet,
daß die weitere, gegenüberliegende Stützwalze (2) eben
falls über eine lösbare Einrichtung (16) mit einem Motor
(7) verbunden ist und den beiden Arbeitswalzen (4, 5) je
weils eine lösbare Einrichtung (19, 21) zugeordnet ist,
die mit einem Motor (7) verbunden ist.
2. Sechswalzengerüst mit zwei Arbeitswalzen, zwei Stützwal
zen sowie zwischen den Arbeitswalzen und den Stützwalzen
angeordneten Zwischenwalzen,
dadurch gekennzeichnet,
daß die über Antriebsspindeln antreibbaren Stützwalzen
und Arbeitswalzen oder Zwischenwalzen und Arbeitswalzen
oder Stützwalzen und Zwischenwalzen jeweils eine lösbare
Einrichtung zugeordnet ist, die mit einem Motor verbunden
ist.
3. Walzengerüst nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß die lösbaren Einrichtungen zum Verbinden der Stütz-
und/oder Arbeits- und/oder Zwischenwalzen mit dem Motor
(7) bzw. den Motoren (26, 27) als Kupplungen, insbesondere
Schaltkupplungen (17, 18) ausgestaltet sind.
4. Walzengerüst nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet,
daß die den Arbeitswalzen (4, 5) zugeordneten lösbaren
Einrichtungen die mit Antriebszapfen (28, 29) der Arbeits
walzen zusammenwirkenden Treffer (19, 21) an den An
triebsspindeln (14, 15) sind.
5. Walzengerüst nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Arbeitswalzen (4, 5) keine Antriebszapfen aufwei
sen.
6. Walzgerüst nach einem der Ansprüche 1 bis 5,
dadurch gekennzeichnet,
daß die beiden Arbeitswalzen (24, 25) mit einem gemeinsa
men Arbeitswalzenmotor (7) über ein Getriebe (6), insbe
sondere ein Kammwalzgetriebe, verbunden sind.
7. Walzgerüst nach einem der Ansprüche 1 bis 6,
dadurch gekennzeichnet, daß die
Stütz- und Arbeits- und ggf. Zwischenwalzen mit einem ge
meinsamen Motor (7) über ein Getriebe (6), insbesondere
ein Kammwalzgetriebe, verbunden sind.
8. Verfahren zum wahlweisen Betrieb eines Vierwalzengerüstes
nach Anspruch 1 mit ersten, im Durchmesser dünnen Ar
beitswalzen und zweiten, im Durchmesser dickeren Arbeits
walzen,
dadurch gekennzeichnet,
daß zum Betrieb der dünnen Arbeitswalzen (4, 5) lediglich
die Stützwalzen (1, 2) und zum Betrieb der dickeren Ar
beitswalzen (24, 25) lediglich die Arbeitswalzen (24, 25)
von einem Motor (7, 26, 27) angetrieben werden.
9. Verfahren zum gleichzeitigen Betrieb einer ersten, im
Durchmesser dünnen Arbeitswalze und einer zweiten, im
Durchmesser dickeren Arbeitswalze in einem Vierwalzenge
rüst nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß zum Betrieb der dünnen Arbeitswalze lediglich die zu
gehörige Stützwalze (1, 2) und zum Betrieb der dickeren
Arbeitswalze lediglich die Arbeitswalze selbst von einem
Motor (7, 26, 27) angetrieben wird.
10. Verfahren zum wahlweisen Betrieb eines Sechswalzenge
rüstes nach Anspruch 2 mit ersten, im Durchmesser dünnen
Arbeitswalzen und zweiten, im Durchmesser dickeren Ar
beitswalzen,
dadurch gekennzeichnet,
daß zum Betrieb der dünnen Arbeitswalzen lediglich die
Stützwalzen und/oder die Zwischenwalzen und zum Betrieb
der dickeren Arbeitswalzen lediglich die Arbeitswalzen
von einem Motor angetrieben werden.
11. Verfahren zum gleichzeitigen Betrieb einer ersten, im
Durchmesser dünnen Arbeitswalze und einer zweiten, im
Durchmesser dickeren Arbeitswalze in einem Sechswalzenge
rüst nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß zum Betrieb der dünnen Arbeitswalze lediglich die zu
gehörige Stützwalze und/oder die Zwischenwalze und zum
Betrieb der dickeren Arbeitswalze lediglich die Arbeits
walze selbst von einem Motor angetrieben wird.
12. Verfahren nach einem der Ansprüche 8 bis 11,
dadurch gekennzeichnet,
daß als dünne Arbeitswalzen solche mit einem verschleiß
armen Werkstoff, insbesondere pulvermetallurgische Ar
beitswalzen eingesetzt werden.
Priority Applications (10)
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|---|---|---|---|
| DE10046426A DE10046426A1 (de) | 2000-09-20 | 2000-09-20 | Kombinierter Antrieb für ein Vierwalzen- bzw. Sechswalzengerüst sowie Betriebsverfahren hierfür |
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| DE50104428T DE50104428D1 (de) | 2000-09-20 | 2001-09-12 | Kombinierter antrieb für ein vierwalzen- bzw. sechswalzengerüst sowie betriebsverfahren hierfür |
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| RU2003111155/02A RU2275262C2 (ru) | 2000-09-20 | 2001-09-12 | Комбинированный привод для четырех- и шестивалковой клетей и способ его эксплуатации |
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| AT01967332T ATE281251T1 (de) | 2000-09-20 | 2001-09-12 | Kombinierter antrieb für ein vierwalzen- bzw. sechswalzengerüst sowie betriebsverfahren hierfür |
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