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DE10045C - Automatischer Ruderer (Spielzeug) - Google Patents

Automatischer Ruderer (Spielzeug)

Info

Publication number
DE10045C
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Authority
DE
Germany
Prior art keywords
pagaje
rower
toy
automatic
tube
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT10045D
Other languages
English (en)
Original Assignee
M. BAUER" & B. SCAL in Paris
Publication of DE10045C publication Critical patent/DE10045C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A63SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
    • A63HTOYS, e.g. TOPS, DOLLS, HOOPS OR BUILDING BLOCKS
    • A63H23/00Toy boats; Floating toys; Other aquatic toy devices
    • A63H23/02Boats; Sailing boats
    • A63H23/04Self-propelled boats, ships or submarines

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Ocean & Marine Engineering (AREA)
  • Toys (AREA)

Description

1880.
Klasse 77.
M. BAUER und B. SCAL in PARIS. Automatischer Ruderer (Spielzeug).
Patentirt im Deutschen Reiche vom 4. Januar 1880 ab.
Vorliegende Erfindung betrifft mechanische, nautische oder rollende Spielsachen, welche die Thätigkeit des Ruderers mit der einfachen oder doppelten Pagaje nachahmen.
Sie charakterisirt sich besonders dadurch, dafs die Pagaje nicht durch die Arme des Automaten ihre Bewegung erhält, sondern vielmehr die Pagaje die Arme des Automaten bewegt, und dafs die Mechanismen zur Uebertragung der Bewegung des Motors nicht in der Büste des Ruderers, sondern aufserhalb des Körpers unmittelbar unter dem Stiele der Pagaje sich befinden und diese letztere direct in Bewegung setzen.
Diese besondere Anordnung giebt dem nautischen Spielzeug eine grofse Stabilität, ohne dafs man die normale Breite einer Pirogue überschreitet.
Das in Fig. 1 dargestellte, mit Rädern versehene Fahrzeug ist bestimmt, auf dem Boden gezogen oder durch den Automaten bewegt zu werden. In letzterem Falle werden die Räder RR' bezw. ihre Axe durch einen einfachen Federmechanismus in Bewegung gesetzt und von diesen die Bewegung auf die Pagaje übertragen. Fig. 2 ist eine perspectivische Ansicht des genannten Uebertragungsmechanismus.
Die Welle α der Antriebsräder besteht aus einem in der Mitte gekröpften Metalldraht; die Kröpfung b gleitet zwischen den beiden Drahtenden c. Der gebogene Draht c ist in seiner Verlängerung bei d und dl durch einen Ständer e drehbar gelagert.
An das Ende g dieses Drahtes ist ein kleines Rohr / angelöthet, durch welches ein Schenkel des Winkelhebels h hindurchgeht, während bei i der Winkelhebel mit dem Stiel der Pagaje ρ verbunden ist; der andere Schenkel h des Winkelhebels endigt dabei in den Ring k, in welchen die Pleuelstange/, die mit der Kröpfung b verbunden ist, eingreift.
Dreht sich nun die Welle a, so werden die Drahtenden c durch die Kröpfung b abwechselnd auf- und niederbewegt. Diese auf- und niedergehende Bewegung erzeugt eine Oscillation der Stange p in der Verticalebene. Die Bewegung der Pleuelstange in Verbindung mit dem Winkel h bringt dagegen eine Oscillation der Stange/ in der Horizontalebene hervor. Beide Bewegungen, zu gleicher Zeit auf die Stange p ausgeübt, resultiren zu einer einzigen, durch welche die Pagaje die Oberfläche einer eigenthümlichen Regelfläche bestreicht. Es ist somit die in Wirklichkeit stattfindende Bewegung der Pagaje nachgeahmt. Die Arme der in dem betreffenden Fahrzeuge als Ruderer dargestellten Figur sind mit Gelenken versehen und folgen den Bewegungen der Pagaje.
Fig. 3 zeigt die Anwendung der Vorrichtung auf ein nautisches Spielzeug und stellt das Ganze im Längenschnitt dar.
Fig. 4 zeigt den Mechanismus zu Fig. 3 in gröfserem Mafsstabe. In beiden Figuren bezeichnen dieselben Buchstaben dieselben Theile. M ist ein gewöhnlicher Federmotor, dessen Hauptwelle vertical steht und eine Kurbel a in dem durch den Pfeil / angedeuteten Sinne dreht. Die Pleuelstange b verbindet den Knopf der Kurbel mit der Stange d; letztere trägt am unteren Ende ein kleines Rohr k, in welchem das umgebogene Ende der Pleuelstange drehbar gelagert ist.
Die Stange d, welche bei i mit dem Stiel ρ der Pagaje verbunden ist, kann sich in dem Rohr t um ihre Axe y y, das Rohr t selbst aber um die Axe χ χ drehen. Es resultirt aus dieser Anordnung eine Doppelbewegung des Rohres t, welche die Pagaje veranlafst, die Oberfläche einer eben solchen Regelfläche zu bestreichen.
Fig. 5 stellt einen Querschnitt durch den Mechanismus dar, für den Fall, dafs die Hauptwelle des Federmotors horizontal liegt.
Das ' Rohr b trägt eine kleine Zunge a, welche durch einen Stift scharnierartig mit dem Stiele ρ der Pagaje verbunden ist. Das Rohr b kann sich um den Stift c, welcher senkrecht auf dem Motor m befestigt ist, drehen. Dieses Doppelgelenk gestattet der Pagaje, Bewegungen in der Horizontal- und Verticalebene.
Die Pleuelstange, welche mit dem Zapfen g der Kurbel verbunden ist, besteht aus dem runden Theil / (aus Draht) und dem flachen Theil d\ letzterer ist in 0' durch einen Stift, scharnierartig mit der Pagajenstange verbunden. Eine kleine Traverse e, die in i und z1 durch Scharniere mit Rohr b bezüglich mit der Pleuelstange verbunden ist, dient zur Führung der Pleuelstange.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Die oben beschriebenen und durch Zeichnung dargestellten Mechanismen, durch welche die Stange einer Pagaje oder eines Rades direct in oscillirende Bewegung versetzt wird, so dafs sie eine Regelfläche beschreibt.
    Hierzu I Blatt Zeichnungen.
DENDAT10045D Automatischer Ruderer (Spielzeug) Active DE10045C (de)

Publications (1)

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DE10045C true DE10045C (de)

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Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT10045D Active DE10045C (de) Automatischer Ruderer (Spielzeug)

Country Status (1)

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DE (1) DE10045C (de)

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