DE10045650A1 - Kunststoffdübel - Google Patents
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Abstract
Ein Kunststoffdübel enthält einen nicht aufweitbaren Dübelkopf, einen sich daran anschließenden aufweitbaren Dübelschaft und einen nicht aufweitbaren Dübelfuß. Der Dübelfuß kann durch Verwendung einer Schraube dem Dübelkopf angenähert werden, um dadurch die Spreizelemente des Dübelschaftes nach außen zu spreizen. Der Dübel enthält in seinem Dübelschaft mindestens bereichsweise ein Übermaß gegenüber dem Nennmaß des Dübels, wobei die Bereiche sich über einen Teil des Umfangs und/oder einen Teil der Länge des Dübels erstrecken können.
Description
Die Erfindung geht aus von einem Kunststoffdübel. Bei einem
bekannten Spreizdübel enthält der Dübelschaft vier durch in
Längsrichtung verlaufende Schlitze getrennte Spreizzungen. In
den Dübel wird eine Schraube gesteckt, die sich in dem
Dübelfuß ein Gewinde formt. Beim Festziehen der Schraube
verformen sich die Spreizzungen nach außen und führen dadurch
zur Festlegung des Dübels in dem Loch (EP 834659 A).
Bei einem weiteren Kunststoffdübel dieser Art sind drei durch
Längsschlitze getrennte Spreizsegmente vorhanden, die im
ursprünglichen Zustand des Dübels leicht nach außen vorgebo
gen sind, so dass die Spreizsegmente gegenüber dem Nennmaß
des Dübels ein Übermaß aufweisen. Dieser Dübel wird ebenfalls
durch eine Schraube gespreizt, die mit einem im Dübelfuß
angeordneten Gewinde zusammenwirkt.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zu Grunde, einen Kunststoff
dübel in Hinblick auf sein Verhalten und seine Belastung zu
verbessern.
Zur Lösung dieser Aufgabe schlägt die Erfindung einen Kunst
stoffdübel mit den Merkmalen des Anspruchs 1 vor. Weiterbildungen
der Erfindung sind Gegenstand der abhängigen Ansprü
che, deren Wortlaut ebenso wie der Wortlaut der Zusammenfas
sung durch Bezugnahme zum Inhalt der Beschreibung gemacht
wird.
Der von der Erfindung vorgeschlagene Kunststoffdübel weist
einen Dübelkopf auf, der nicht aufweitbar ist. Der Dübelkopf
kann einen flanschartigen Rand aufweisen, der das Einschieben
des Dübels in das Bohrloch begrenzt. An den Dübelkopf
schließt sich ein Dübelschaft an, der durch die Spreizsegmen
te aufgespreizt werden kann. Der Dübelfuß weist einen nicht
aufweitbaren Bereich auf. Er enthält einen Eingriffsab
schnitt, mit dem die zum Aufspreizen des Dübels dienende
Schraube zusammenwirken kann.
Der Eingriffsabschnitt des Dübelfußes kann beispielsweise
dadurch gebildet sein, dass dieser eine durchgehende Öffnung
aufweist, in die die Schraube eingreifen kann. Das Gewinde
kann sich die Schraube selbst formen. Es ist auch möglich,
dass die Öffnung nicht vollständig durchgehend ist, da sich
die üblicherweise verwendeten Schrauben auch dann ein durch
gehendes Loch selbst bilden können.
Die durchgehende Öffnung des Dübelfußes ist insbesondere dann
von Vorteil, wenn der Dübelfuß insgesamt nicht aufweitbar
ausgebildet ist.
Es ist ebenfalls möglich, dass der Dübelfuß nur teilweise
nicht aufweitbar ist. Dieser nicht aufweitbare Bereich des
Dübelfußes kann insbesondere von einer Querwand gebildet
werden, die den Innenraum des Dübels abschließt oder anders
ausgedrückt einen Boden für den Innenraum des Dübels bildet.
Hier kann sich die Schraube, die mit einer Spitze versehen
ist, in die Querwand einschrauben und dort eine Gewindeöff
nung bilden.
Insbesondere kann in Weiterbildung der Erfindung vorgesehen
sein, dass sich an den nicht aufweitbaren Bereich des Dübel
fußes ein aufklappbarer Bereich anschließt. Dieser kann
beispielsweise durch das freie Ende der Schraube aufgeklappt
werden, so dass sich im Bereich des Dübelfußes ein zweiter
Spreizbereich bildet. Dieser zweite Spreizbereich hat von dem
ersten Spreizbereich einen Abstand. Die beiden Spreizbereiche
werden durch den Teil getrennt, der nicht aufweitbar ist.
In Weiterbildung der Erfindung kann vorgesehen sein, dass die
Spreizsegmente des Dübelschaftes durch Schlitze voneinander
getrennt sind. Diese Schlitze verlaufen vorzugsweise in
Längsrichtung des Dübels. Im Querschnitt verlaufen sie vor
zugsweise etwa radial.
In Weiterbildung der Erfindung kann vorgesehen sein, dass die
Spreizsegmente im Bereich ihrer radialen Innenseiten einen
zylindrischen Innenraum für die Schraube bilden, mit der der
Dübel aufgespreizt wird. Dieser zylindrische Innenraum, bei
dem es sich vorzugsweise um einen kreiszylindrischen Innen
raum handeln kann, dient dazu, die Schraube beim Einschrauben
so zu führen, dass sie den Eingriffsabschnitt problemlos
erreichen kann.
In Weiterbildung der Erfindung kann vorgesehen sein, dass die
Spreizelelemente mindestens teilweise ein Übermaß gegenüber
dem Nennmaß des Dübels aufweisen. Das Übermaß kann dazu
dienen, dass der Dübel nach dem Einstecken oder Einschlagen
in das Dübelloch auch ohne eingesteckte Schraube schon gut
hält. Dies ist insbesondere dann von Vorteil, wenn der Dübel
beim Einschrauben der Schraube ein Drehmoment erhält, sich
aber nicht verdrehen soll.
In Weiterbildung der Erfindung kann vorgesehen sein, dass das
Übermaß nicht an allen Stellen des Dübelschaftes vorhanden
ist, sondern beispielsweise nur bereichsweise längs des
Umfangs. So kann beispielsweise vorgesehen sein, dass der
Querschnitt des Dübelschaftes oval oder angenähert rechteckig
ausgebildet ist, so dass also das Übermaß ein Maximum längs
eines Durchmessers aufweist, während längs eines senkrecht
hierzu verlaufenden Durchmessers kein Übermaß oder ein
geringeres Übermaß vorhanden ist.
Es kann ebenfalls vorgesehen sein und wird von der Erfindung
vorgeschlagen, dass das Übermaß nur bereichsweise längs der
Länge des Dübelschaftes vorhanden ist. Selbstverständlich ist
es auch möglich, beide Arten des Übermaßes zu kombinieren.
In Weiterbildung der Erfindung kann vorgesehen sein, dass der
Dübelschaft und/oder der Dübel derart ausgebildet ist, dass
sich das Übermaß durch radialen Druck auf den Dübelschaft
ohne Zerstörung oder Beschädigung des Dübels aufheben lässt.
Beim Einsetzen des Dübels in das Dübelloch wird das Übermaß
zurückgedrängt, so dass sich der Dübel immer noch leicht
einsetzen lässt.
Beispielsweise kann die Außenseite der Spreizelelemente des
Dübelschaftes mit gegenseitigem Abstand angeordnete Quer
rippen aufweisen, die vorzugsweise eine flächige Oberseite
bzw. Außenseite aufweisen. Sie bilden also keine scharfen
nach außen gerichteten Kanten. Diese Querrippen können dazu
dienen, die Stellen des Übermaßes zu bilden. Dies kann
beispielsweise so geschehen, dass die Oberseite der Rippen an
der Längskante der Spreizelelemente beginnend im Nennmaß des
Dübels liegt und sich bis zur Mitte der Spreizelelemente dem
Übermaß annähert und dort das Übermaß bildet.
Die Rippen können durch in Längsrichtung verlaufende spitze
Vorsprünge verbunden sein.
In nochmaliger weiterer Ausgestaltung der Erfindung kann
vorgesehen sein, dass mindestens ein Spreizelelement einen
allgemein in Längsrichtung verlaufenden nicht geradlinigen,
insbesondere zickzackförmigen Schlitz aufweist. Auch dieser
Schlitz kann dazu dienen, das Zusammendrücken des Dübels beim
Einschieben in das Bohrloch zu ermöglichen. Der Schlitz kann
aber in erster Linie auch dazu dienen, ein Aufspreizen zu
ermöglichen und/oder zu vergrößern.
Bei dem nicht geradlinig verlaufenden Schlitz kann es sich um
einen Schlitz handeln, der abschnittsweise geradlinig ver
läuft, wobei erfindungsgemäß mindestens ein Abschnitt in
Umfangsrichtung verlaufen soll. Bei einer Zickzackform kann
beispielsweise jeder zweite Abschnitt in Umfangsrichtung
verlaufen.
Der Dübelschaft kann im nicht verformten Zustand beispiels
weise einen oval zylindrischen Innenraum für die Schraube
aufweisen.
In Weiterbildung der Erfindung kann vorgesehen sein, dass der
Dübel mindestens einen in das Innere des Dübelschaftes ein
schwenkbaren Spreizkeil aufweist, der durch das Einsetzen
der Schraube nach außen gedrängt wird und zu einer verbesser
ten Festlegung führt.
Weitere Merkmale, Einzelheiten und Vorzüge der Erfindung
ergeben sich aus der folgenden Beschreibung einer bevorzugten
Ausführungsform der Erfindung sowie an Hand der Zeichnung.
Hierbei zeigen:
Fig. 1 eine Ansicht eines ersten Dübels nach der
Erfindung;
Fig. 2 eine Seitenansicht des Dübels der Fig. 1;
Fig. 3 einen Längsschnitt durch den Dübel;
Fig. 4 einen Längsschnitt längs einer um 90° verdreh
ten Schnittebene;
Fig. 5 eine Stirnansicht des Dübels von seinem
inneren Ende;
Fig. 6 einen Querschnitt durch den Dübel;
Fig. 7 eine Stirnansicht des Dübels von vorne;
Fig. 8 eine Ansicht eines zweiten Dübels nach der
Erfindung;
Fig. 9 eine Seitenansicht des Dübels der Fig. 8;
Fig. 10 eine Seitenansicht aus einer um 90° versetzten
Richtung;
Fig. 11 einen Längsschnitt durch den Dübel der Fig.
8;
Fig. 12 eine Stirnansicht des Dübels von seinem
inneren Ende her;
Fig. 13 eine Stirnansicht des Dübels von seinem
äußeren Ende her;
Fig. 14 einen Querschnitt durch den Dübel.
Die Fig. 1 zeigt perspektivisch eine erste Ausführungsform
eines von der Erfindung vorgeschlagenen Dübels.
Der Dübel enthält einen Dübelkopf 1, der die Form eines
flachen zylindrischen Abschnitts mit einem äußeren Flansch 2
aufweist. An dem zylindrischen Abschnitt sind drei in Längs
richtung verlaufende Rippen 3 angeformt, die eine Kante an
ihrer Außenseite bilden. Die Rippen 3 haben einen dreieckigen
Querschnitt. Sie dienen dazu, den Dübelkopf 1 im Bohrloch
gegen ein Verdrehen zu sichern. An den Dübelkopf 1 schließt
sich der Dübelschaft 4 an, der im Dübelloch aufgespreizt
werden soll. Am Ende des Dübelschaftes 4 ist ein Abschnitt 5
vorhanden, der nicht aufweitbar ist. Der Rest des Dübels wird
von zwei durch einen Längsschlitz 6 getrennten halbzylindri
schen Elementen 7 gebildet, die direkt an dem nicht auf
spreizbaren Teil 5 angeformt sind. Der Schlitz 6 verläuft in
Längsrichtung des Dübels längs eines Durchmessers. Dadurch
sind die beiden halbzylindrischen Teile 7 symmetrisch zuein
ander aufgebaut. Der Dübelschaft 4 enthält drei Spreizelele
mente 8, die durch je einen Schlitz 9 voneinander getrennt
sind. Die Schlitze 9 verlaufen in Längsrichtung des Dübels.
Auf den Außenseiten der Spreizelelemente 8 sind in Umfangs
richtung verlaufende Rippen 10 ausgebildet, deren Außenseite
flächig ausgebildet sind, so dass hier eine flächige Anlage
an der Wand des Dübellochs erfolgen kann. Die Rippen 10 sind
durch in Längsrichtung verlaufende keilförmige Vorsprünge 11
verbunden, die an ihrer Außenseite eine scharfe Kante bilden.
Die in Längsrichtung verlaufenden Schlitze 9 sind in axialer
Verlängerung der Rippen 3 angeordnet.
Die Fig. 2 zeigt den Dübel in Seitenansicht. Die Rippen 10
verlaufen etwa längs eines Umfangs von Schlitz 9 zu Schlitz
9. In Längsrichtung des Dübels schließt sich an jede Rippe 10
ein keilförmiger Bereich 12 an, so dass hier eine Art Säge
zahn im Längsprofil entsteht, siehe auch Fig. 4.
Die Kanten der Vorsprünge 11 verlaufen bündig mit der Außen
seite der Rippen 10.
Die Fig. 3 zeigt einen Längsschnitt durch den Dübel längs
einer Mittelebene. Die Spreizsegmente 8 weisen, siehe die
untere Hälfte der Fig. 3, ein Übermaß gegenüber dem Dübelfuß
und gegenüber dem Dübelkopf 1 auf. In radialer Richtung
innerhalb der Spreizsegmente 8 ist ein kreiszylinderförmiger
Innenraum 13 gebildet, der im Bereich des Dübelkopf 1 sich
trichterförmig erweitert. Der Innenraum 13 dient zur Aufnahme
und Führung einer Schraube, die dann mit ihrer Spitze die
Querwand bei 5 durchstößt.
Die Fig. 4 zeigt einen Längsschnitt durch den Dübel längs
einer Mittelebene, die mit der Mittelebene der Fig. 3 einen
Winkel von 90° einschließt. Während der Schnitt der Fig. 3
durch den Längsschlitz 9 hindurchgeht, verläuft hier der
Längsschlitz 9 also senkrecht zur Schnittebene. Aus beiden
Figuren ist zu sehen, dass der Längsschlitz 9 durch den
Dübelkopf 1 hindurch geht. Die Kanten der Vorsprünge 11
scheinen hier nicht bündig mit der Oberseite der Rippen 10 zu
verlaufen. Dies ergibt sich aber dadurch, dass die Rippen 10
ihr Maximum nicht an dieser Ebene haben.
Die Fig. 5 zeigt in einem gegenüber der Fig. 1 vergrößerten
Maßstab eine Stirnansicht des Dübels von dem Ende, das in das
Dübelloch eingesteckt wird. Der vordere aufspreizbare Bereich
enthält eine Fase 14, um ein Einschieben des Dübels zu
erleichtern. Der Querschlitz 6 trennt die beiden Teile 7
voneinander. Er ist mittig angeordnet. Aus der Fig. 5 kann
man schon sehen, dass die Außenseiten der Rippen 10 sich über
den Umfang des Dübelfußes hinaus erstrecken, nach Art einer
trilobularen Form. Genauer geht dies aus Fig. 6 hervor, die
einen Querschnitt durch den Dübel längs Linie VI-VI in Fig.
2 zeigt. Der Umfang des Querschnitts des Dübelschaftes liegt
im Bereich beidseits des Ausmündens der Schlitze auf einem
Kreis, der dem Nennmaß bzw. Nenndurchmesser des Dübels
entspricht. Beidseits des Dübels ist also ein kreiszylindri
scher Bereich 15 gebildet. Von da an erstrecken sich die
Außenseiten der Rippen 10 längs eines Bogens, der über den
gedachten Kreis nach außen vorspringt. In der Mitte des
Umfangs jedes Spreizsegments 8 erreicht der Bogen seine
größte Abweichung von dem Kreis, der dem Nenndurchmesser des
Dübels entspricht. Genau an diesen Stellen sind auch die
Vorsprünge 11 angeordnet.
Die Fig. 7 zeigt im gleichen Maßstab wie Fig. 5 und 6 eine
Stirnansicht des Dübels von vorne, d. h. auf den Flansch 2.
Die Schlitze 9 setzen sich bis in den Flansch 2 fort. Der
Übergang von dem Flansch 2 in den kreisförmigen Innenraum 13
geschieht über einen Trichter 16, der das Einführen der
Schraube erleichtert.
Man kann am besten aus der Fig. 6 sehen, dass die Schlitze 9
so angeordnet sind, dass die Spreizsegmente 8 radial nach
innen gedrückt werden können, ohne dass der Dübel dabei
beschädigt wird. Die Spreizsegmente 8 sind in Längsrichtung
gesehen an dem nicht aufweitbaren Bereich 5 des Dübelfußes
und an dem Dübelkopf 1 angeformt. An dieser Stelle, siehe
auch Fig. 3, ist das Übermaß noch nicht vorhanden.
Nun zu der Ausführungsform, die in den Fig. 8 bis 13
dargestellt ist. Der Dübel enthält wiederum einen nicht
aufweitbaren Dübelkopf 21 mit einem nach außen gerichteten
Flansch 22. Der Dübelschaft 24 schließt sich an den Dübelkopf
21 an. Am Ende des Dübelschaftes 24 ist ein Dübelfuß 25
ausgebildet, der als kreiszylindrische Hülse mit einer
elliptischen Innenbohrung 26 ausgebildet ist. Der Dübelfuß 25
ist ebenfalls nicht aufweitbar.
Der Dübelschaft 24 enthält zwei einander diametral gegenüber
liegende Spreizelemente 27, die sich etwa über jeweils ein
Viertel des Umfangs erstrecken. Zwischen den Spreizelelemen
ten 27 sind einstückig an diese angeformte weitere Spreiz
elemente 28 vorhanden. Diese Spreizelelemente 28 haben eine
gerippte Oberfläche, wobei die Rippen in Umfangsrichtung
verlaufen.
In Längsrichtung erstreckt sich durch die weiteren Spreizele
mente 28 ein zickzackförmiger Schlitz 29, der aus zwei Arten
von geradlinig verlaufenden Abschnitten 30, 31 gebildet wird.
Die einen Abschnitte 30, d. h. jeder zweite Abschnitt,
verlaufen in Umfangsrichtung, während die dazwischenliegen
den Abschnitte 31 schräg und parallel zueinander verlaufen.
Dadurch werden, zu beiden Seiten des Schlitzes 29 dreieckför
mige Lappen gebildet, die um ihre Verbindungskante ver
schwenkbar sind.
Die Fig. 9 und 10 zeigen Seitenansichten des Dübels aus
zwei um 90° versetzten Richtungen. Ein Vergleich der beiden
Figuren zeigt, dass die Spreizelemente 27 ein Übermaß gegen
über dem Nennmaß des Dübels aufweisen, während die dazwischen
liegenden Spreizsegmente 28 kein Übermaß enthalten. Dadurch
wird ein Dübel gebildet, der einen etwa elliptischen bzw.
ovalen Querschnitt bildet. Auch hier sind die Schlitze 29 so
ausgebildet, dass ein Zusammendrücken der das Übermaß aufwei
senden Spreizelemente 27 möglich ist, ohne den Dübel zu
beschädigen. Es verringert sich einfach die Breite der schräg
verlaufenden Teile 31 der Schlitze 29.
Im Bereich des ersten schräg verlaufenden Abschnitts 31 der
Längsschlitze 29 ist ein Spreizkegel 40 gebildet, siehe Fig.
8 und 9, der weiter nach außen vorsteht, der also ebenfalls
ein Übermaß aufweist. Dieser Spreizkegel lässt sich beim
Einschieben des Dübels in das Bohrloch nach innen schwenken.
Beim Einsetzen einer Schraube kann er wieder nach außen
gedrückt werden. Er trägt weiter zur Verankerung des Dübels
im Dübelloch bei.
Die Fig. 11 zeigt einen Längsschnitt durch den Dübel in
einer Ebene, die parallel zur Zeichenebene der Fig. 9 ist.
Auch hier sind die Schlitze zu sehen, sowie das Übermaß der
Spreizelemente 27.
Die Fig. 12 zeigt eine Stirnansicht des Dübels von seinem
inneren Ende. Auch hier sind die Spreizkegel 40 zu sehen.
Die Fig. 13 zeigt den Dübel in einer Stirnansicht von vorn.
Es ist ein ovaler Innenraum gebildet, der durch das Zusammen
drücken der Spreizelemente 27 einem kreisförmigen Innenraum
angenähert werden kann. Dies kann man ebenfalls aus der Fig.
14 entnehmen, die einen Querschnitt durch den Dübel dar
stellt. Der Querschnitt ist so gelegt, dass er den zickzack
artigen Schlitz in seinem schräg verlaufenden Abschnitt 31
zeigt. Wird der Dübel an seiner im Querschnitt dicksten
Stelle radial zusammengedrückt, so verringert sich die Breite
der Abschnitte 31 der Längsschlitze. Auch die Bohrung am
Enden des Dübelfußes ist oval bzw. elliptisch ausgebildet.
Claims (18)
1. Kunststoffdübel, mit
- 1. 1.1 einem nicht aufweitbaren Dübelkopf (1, 21),
- 2. 1.2 einem sich an diesen anschließenden Dübel
schaft (4, 24), der
- 1. 1.2.1 mindestens zwei Spreizelemente (8, 27, 28) aufweist,
- 3. 1.3 einem Dübelfuß (25), der
- 1. 1.3.1 einen Eingriffsabschnitt für eine zum Auf spreizen des Dübels dienende Schraube und
- 2. 1.3.2 einen nicht aufweitbaren Bereich aufweist.
2. Kunststoffdübel nach Anspruch 1, bei dem der Dübelfuß
(25) eine durchgehende Öffnung (26) zum Eingriff der
Schraube aufweist.
3. Kunststoffdübel nach Anspruch 1 oder 2, bei dem der
Dübelfuß eine einen nicht aufweitbaren Bereich bildende
Querwand aufweist, die den Innenraum (13) des Dübels ab
schließt.
4. Kunststoffdübel nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
bei dem sich an den nicht aufweitbaren Bereich des
Dübelfußes ein aufklappbarer Bereich anschließt.
5. Kunststoffdübel nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
bei dem der Dübelfuß (25) insgesamt nicht aufweitbar
ausgebildet ist.
6. Kunststoffdübel nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
bei dem die Spreizelemente (8) durch Schlitze (9)
voneinander getrennt sind.
7. Kunststoffdübel nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
bei dem die Spreizelemente (8, 27, 28) an ihren radialen
Innenseiten einen zylindrischen Innenraum (13) für die
Schraube bilden.
8. Kunststoffdübel nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
bei dem die Spreizelemente (8, 27) mindestens teilweise
ein Übermaß gegenüber dem Nennmaß des Dübels aufweisen.
9. Kunststoffdübel nach Anspruch 8, bei dem das Übermaß nur
bereichsweise längs des Umfangs vorhanden ist.
10. Kunststoffdübel nach Anspruch 8 oder 9, bei dem das
Übermaß nur bereichsweise längs der Länge des Dübel
schaftes vorhanden ist.
11. Kunststoffdübel nach einem der Ansprüche 8 bis 10, bei
dem der Dübelschaft und/oder der Dübel derart ausgebil
det ist, dass das vorhandene Übermaß durch radialen
Druck auf den Dübelschaft (4, 24) ohne Zerstörung des
Dübels aufgehoben werden kann.
12. Kunststoffdübel nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
bei dem die Außenseite der Spreizelemente (8) mit
Abstand angeordnete Querrippen (10) vorzugsweise mit
einer flächigen Oberseite aufweist.
13. Kunststoffdübel nach Anspruch 12, bei dem die Oberseite
der Rippen (10) an der Längskante der Spreizelemente (8)
beginnend im Nennmaß des Dübels liegt und sich bis zur
Mitte der Spreizelemente (8) dem Übermaß annähert.
14. Kunststoffdübel nach Anspruch 12 oder 13, mit in Längs
richtung des Dübels verlaufenden, die Rippen (10) der
Spreizelemente (8) verbindenden insbesondere spitzen
Vorsprüngen (11).
15. Kunststoffdübel nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
bei dem mindestens ein Spreizelement (28) einen in
Längsrichtung verlaufenden nicht geradlinigen, insbeson
dere zickzackförmigen Schlitz (29) aufweist.
16. Kunststoffdübel nach Anspruch 15, bei dem ein Teil des
Schlitzes in Umfangsrichtung verläuft.
17. Kunststoffdübel nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
bei dem der Dübelschaft (24) einen oval zylindrischen
Innenraum für die Schraube aufweist.
18. Kunststoffdübel nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
mit mindestens einem in das Innere des Dübelschaftes
(24) einklappbaren Spreizkeil (40).
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE10045650A DE10045650A1 (de) | 2000-09-15 | 2000-09-15 | Kunststoffdübel |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE10045650A DE10045650A1 (de) | 2000-09-15 | 2000-09-15 | Kunststoffdübel |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE10045650A1 true DE10045650A1 (de) | 2002-03-28 |
Family
ID=7656308
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE10045650A Withdrawn DE10045650A1 (de) | 2000-09-15 | 2000-09-15 | Kunststoffdübel |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE10045650A1 (de) |
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