DE10044385A1 - Haftklebstoff - Google Patents
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Abstract
Ein Haftkleber, umfassend ein Copolymer auf Olefinbasis, wobei DOLLAR A (1) das Copolymer auf Olefinbasis eine Reißfestigkeit, gemessen gemäß JIS K 6251, von 2,0 MPa oder weniger aufweist, und DOLLAR A (2) die Bruchdehnung EB (%) einer Harzmasse, die beim Mischen des Copolymers auf Olefinbasis mit einem Harz aus Polypropylenbasis, das einen Gehalt an in Xylol bei 20 C löslichen Komponenten von 20 Gew.-% oder weniger aufweist, erhalten wurde, die folgende Formel 1 erfüllt: DOLLAR A S 2/6F L -800 DOLLAR A wobei S 2/6F den Gradienten einer Primärgeraden bedeutet und Pa den Gewichtsanteil des in der Harzmasse enthaltenden Copolymers auf Olefinbasis bedeutet.
Description
Die vorliegende Erfindung betrifft Haftkleber, Haftklebefolien oder -filme und
Schmelzkleber. Insbesondere betrifft die vorliegende Erfindung Haftkleber, die z. B. als
Haftklebefilme verwendet werden, die selbsthaftend an Oberflächen von Platten aus
Kunstharz, Dekorsperrholz, Metallplatten oder beschichteten Stahlplatten kleben, wodurch
die Oberflächen vor Staubanziehen und Verkratzen geschützt werden, Haftklebefolien und -
filme, einschließlich Abdeckbänder, die z. B. bei ofentrocknenden Anstrichen von Au
tomobilen verwendet werden, Abdeckbänder, die z. B. beim Tauchlöten von gedruckter Ver
drahtung verwendet werden, sowie andere Anwendungen. Die vorliegende Erfindung betrifft
ferner Schmelzkleber, die zum Verkleben von Polyolefinharz, Verkleben von Kautschuk
miteinander oder Verkleben von unterschiedlichen Materialien, wie Kautschuk und Metall,
verwendet werden.
Üblicherweise werden Haftklebefolien oder -filme, die zum Schutz der Oberfläche
eines beschichteten Körpers bestimmt sind, beim Bearbeiten, der Lagerung und dem Trans
port von Baumaterialien, elektrischen, elektronischen Produkten oder Automobilen verwen
det, und solche Haftklebefolien oder -filme sollten ein ausgezeichnetes Haftklebevermögen
besitzen und gleichzeitig sollten sie nach ihrer Verwendung leicht abgezogen werden kön
nen, ohne dass die Oberfläche mit dem Haftkleber verschmutzt wird. In jüngster Zeit werden
Haftklebefolien oder -filme mit einem Substrat aus Harz auf Polyolefinbasis, zunehmend
anstatt Haftklebefolien oder -filmen mit einem Substrat aus Vinylchloridharzkunststoff
verwendet. Als diese Haftklebefolien oder -filme mit einem Substrat aus Harz auf
Polyolefinbasis werden hauptsächlich diejenigen verwendet, die durch Coextrusion einer
Haftklebeschicht aus niedrig kristallinem oder amorphem Haftkleber, wie Ethylen-
Vinylacetat-Copolymer (EVA), oder niederdichtes Polyethylen, oder einer Haftklebeschicht
aus einem Elastomer, wie Styrol-Isopren-Styrol-Blockcopolymer (SIS) oder hydriertes Sty
rol-Butadien-Styrol-Blockcopolymer (SEBS), mit einem Substrat als Einheit erzeugt werden.
Jedoch haben die vorstehend erwähnten Haftklebefolien oder -filme Probleme dahingehend,
daß im Verlauf der Zeit, wenn sie bei hohen Umgebungstemperaturen gelassen werden,
Veränderungen eintreten, die eine Zunahme der Haftkraft verursachen, was zu schwierigem
Ablösen vom beschichteten Körper oder dem Zurücklassen von Haftkleber führt. Als
Haftklebefolie oder -film, der selbst unter hohen Umgebungstemperaturen keine
Veränderungen im Verlauf der Zeit verursacht, offenbart JP-A-4-55488 eine Haftklebefolie
mit einer Haftklebeschicht aus Polyethylen oder einem Ethylen/α-Olefin-Copolymer mit
einer Dichte von 0,92 g/cm2 oder weniger und einem Schmelzindex von 1 bis 20 g/10
Minuten, die auf einer Oberfläche einer Substratschicht aus thermoplastischem Harz erzeugt
wurde. Ferner offenbart JP-A-8-157791 einen Haftklebefilm, der aus einer Haftklebeschicht
aus einem Ethylen-α-Olefin-Copolymer mit einem Gewichtsmittel des Molekulargewichts
Mw von 5 × 10-4 oder mehr, einem Mw/Mn-Wert von 3 oder weniger, der das Verhältnis des
Gewichtsmittels des Molekulargewichts zum Zahlenmittel des Molekulargewichts Mn ist,
einem Schmelztemperaturmaximum in der DSC-Analyse von 110°C oder mehr und einer
Schmelzwärme von 100 J/g oder weniger, und einem Substrat aus einem anderen Harz auf
Polyolefinbasis besteht. Jedoch haben diese Haftklebefilme ein geringes Haftklebevermögen
und insbesondere ein extrem erniedrigtes Haftklebevermögen bei niedrigerer Temperatur.
Auf der anderen Seite sind Schmelzkleber, die z. B. EVA enthalten, entwickelt worden.
Jedoch haben diese nachteilige Eigenschaften, wie unzureichende Flexibilität oder Kristalli
nität, deshalb verändert sich das Haftklebevermögen beträchtlich in Abhängigkeit von der
Anwendungstemperatur und insbesondere bei niedrigerer Umgebungstemperatur wird kein
ausreichendes Haftklebevermögen erhalten. Da ferner die Verklebungstemperatur nicht klei
ner als die Schmelztemperatur sein darf, sind diese Schmelzkleber nicht für ein zu verkle
bendes Material geeignet, das zu thermischer Verformung neigt.
Ferner werden Verklebungsprodukte aus Kautschuk, wie Reifen, Förderbänder,
Schläuche oder Auskleidungsprodukte, hergestellt, indem unvulkanisierte Kautschukmate
rialien laminiert und dann zwecks Verkleben vulkanisiert werden. Jedoch gibt es ein Problem
dahingehend, dass ein stark verklebtes Verklebungsprodukt aus Kautschuk nicht erhalten
wird, da, wenn die vorstehend erwähnten Kautschukmaterialien laminiert werden, die Ver
träglichkeit zwischen den unvulkanisierten Kautschukmaterialien schlecht sein kann und die
Vulkanisationsgeschwindigkeit oder die Form der Vernetzung beträchtlich variieren kann,
was dazu führt, dass es keine Covulkanisation gibt. Darüberhinaus ist es bekannt, eine Kau
tschukfolie als wasserdichte Folie beim Abdichten von z. B. Betongebäuden gegen Wasser
zu verwenden. Da die Größe der Kautschukfolie bei Herstellung oder Vulkanisation, vergli
chen mit einer Folie, die im Baubereich eingesetzt wird, bei weitem kleiner ist, müssen je
doch eine Vielzahl von Kautschukfolien im Baubereich entlang der Länge und Breite zu
sammengefügt werden. Herkömmlicherweise werden deshalb im Ausführungsbereich viele
Kautschukfolienstücke ausgebreitet und ihre Kanten werden überlappt und auf ihre Kanten
wird zum Verkleben der Kautschukfolien ein Klebstoff aufgetragen. Als der vorstehend er
wähnte Klebstoff wird hauptsächlich ein Polychloroprenklebstoff vom Lösungsmittel-Typ
verwendet. Da im vorstehend erwähnten Polychloroprenklebstoff ein organisches Lösungs
mittel verwendet wird, wird das organische Lösungsmittel bei der Anwendung verdampft,
was vom Standpunkt der menschlichen Sicherheit und Gesundheit und des Umweltschutzes
gesehen unerwünschte Auswirkungen verursacht. Auf der anderen Seite wird ein wässriger
Klebstoff, der durch Vermischen eines Klebrigmacherharzes mit einem Kautschuklatex her
gestellt wird, als Klebstoff vorgeschlagen, der kein organisches Lösungsmittel einsetzt. Je
doch hat dieser wässrige Klebstoff Probleme hinsichtlich der Haftkraft, dass nämlich eine
starke Verklebung nicht leicht erhalten wird und in der Regel Ablösung auftritt. Ferner ist ein
Verfahren zum Verkleben von Kautschuken miteinander bekannt, bei dem ein Kunststoff
material, wie Hochdruckpolyethylen, Polypropylen oder Polystyrol, zwischen den zu verkle
benden Kautschuken zu liegen kommt. Jedoch hat dieses Verfahren den Nachteil, dass sich
die Flexibilität des Verklebungsprodukts aus Kautschuk auf Grund des Hartwerdens des ver
klebten Teils erniedrigt.
Eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, einen neuen Haftkleber, umfassend
ein bestimmtes Polymer, das eine thermoplastische Harzmasse mit ausgezeichneter Ausge
wogenheit zwischen Flexibilität, Hitzebeständigkeit, Kältebeständigkeit und Wetterfestigkeit
bereit stellen kann, eine Klebefolie oder einen Klebefilm aus diesem Haftkleber und einen
Schmelzkleber bereit zu stellen. Genauer gesagt ist es die Aufgabe der vorliegenden Erfin
dung, einen Haftkleber bereit zu stellen, der selbsthaftend ist oder ohne Verwendung eines
organischen Lösungsmittels haftet und geeignetes Haftklebevermögen beibehält, ohne im
Verlauf der Zeit extreme Änderungen zu verursachen, selbst bei niedriger oder hoher Umge
bungstemperatur, unabhängig von der Umgebungstemperatur, der ein verbundener Gegen
stand ausgesetzt ist.
Diese Aufgabe konnte auf der Grundlage des Befunds gelöst werden, dass die vorste
hend erwähnten Probleme gelöst werden, indem ein neues Copolymer auf Olefinbasis mit
bestimmten physikalischen Eigenschaften und eine unter Verwendung dieses Copolymers
auf Olefinbasis erhaltene thermoplastische Harzmasse verwendet werden.
Die vorliegende Erfindung betrifft nämlich einen Haftkleber, umfassend ein Copoly
mer auf Olefinbasis, wobei
- 1. das Copolymer auf Olefinbasis eine Reißfestigkeit, gemessen gemäß JIS K 6251, von 2,0 MPa oder weniger aufweist, und
- 2. die Bruchdehnung EB (%) einer Harzmasse, die beim Mischen des Copolymers auf
Olefinbasis mit einem Harz auf Polypropylenbasis, das einen Gehalt an in Xylol bei 20°C
löslichen Komponenten von 20 Gew.-% oder weniger aufweist, erhalten wurde, die folgende
Formel 1 erfüllt:
S[2/6] ≧ -800 Formel 1
wobei S[2/6] den Gradienten einer Primärgerade bedeutet, die durch Approximation nach der
Methode der kleinsten Fehlerquadrate an eine Mehrfachregressionskurve im Bereich von Pa
= 0,20 bis 0,60 einer Mehrfachregressionsformel erhalten wurde. Die Formel wurde durch
Mehrfachregression 5. Grades einer Kurve abgeleitet, die durch Auftragen der Bruchdehnung
EB (%) (gemäß JIS K 6251) der Harzmasse auf der Ordinate und des Gewichtsanteils Pa des
in der Harzmasse enthaltenen Copolymers auf Olefinbasis auf der Abszisse erhalten wurde.
Hierbei bedeutet Pa den Gewichtsanteil des in der Harzmasse enthaltenen Copolymers auf
Olefinbasis, und die Mehrfachregressionsformel umfaßt im wesentlichen Daten bei minde
stens sieben Wertepunkten für Pa = 0,00, 0,20, 0,30, 0,40, 0,50, 0,60 und 0,70, und im Fall
weiterer Wertepunkte sind alle Pa-Werte im wesentlichen um 0,10 oder weniger voneinander
entfernt.
Die vorliegende Erfindung betrifft auch eine Haftklebefolie oder -film, umfassend den
vorstehend erwähnten Haftkleber, und der dritte Gesichtspunkt der vorliegenden Erfindung
ist ein Schmelzkleber, umfassend den vorstehend erwähnten Haftkleber.
Das Copolymer auf Olefinbasis, das in der vorliegenden Erfindung verwendet wird, ist
ein Copolymer auf Olefinbasis mit einer Reißfestigkeit, gemessen gemäß JIS K 6251, von
2,0 MPa oder weniger, vorzugsweise 1,8 MPa oder weniger, stärker bevorzugt 1,6 MPa oder
weniger, weiter bevorzugt 1,4 MPa oder weniger, weiter stärker bevorzugt 1,2 MPa oder
weniger, noch weiter stärker bevorzugt 1,0 MPa oder weniger und besonders bevorzugt 0,8
MPa oder weniger. Wenn die Reißfestigkeit außerhalb dieses Bereichs liegt, sind das ent
standene Copolymer auf Olefinbasis und eine dieses Copolymer auf Olefinbasis enthaltende
thermoplastische Harzmasse in der Flexibilität schlechter, was zu schlechter Haftkraft eines
diese Masse umfassenden Haftklebers führt und im Fall der Verwendung als Schmelzkleber
wird die Flexibilität des verbundenen Bereichs schlecht.
In Formel 1 gilt für S[2/6] vorzugsweise
S[2/6] ≧ -800,
stärker bevorzugt
S[2/6] ≧ -200,
weiter bevorzugt
S[2/6] ≧ -100,
besonders bevorzugt
S[2/6] ≧ -50.
Wenn das Copolymer auf Olefinbasis, das in der vorliegenden Erfindung verwendet
wird, nicht die Beziehung der Formel 1 erfüllt, sind das entstehende Copolymer auf Olefin
basis und eine dieses Copolymer auf Olefinbasis enthaltende thermoplastische Harzmasse
schlechter hinsichtlich der Ausgewogenheit zwischen Flexibilität, Hitzebeständigkeit, Kälte
beständigkeit und Wetterfestigkeit. Deshalb wird die stabile Haftkraft in Abhängigkeit von
der Umgebungstemperatur, der ein Verbundkörper ausgesetzt ist, der unter Verwendung
eines das Copolymer umfassenden Haftklebers erhalten wurde, instabil und schlecht, und im
Fall der Verwendung als Schmelzkleber wird die Flexibilität des verbundenen Bereichs
schlecht.
Vorzugsweise wird eine Mehrfachregressionsformel unter Verwendung von Daten an
Punkten der Mischungszusammensetzung berechnet, an denen der Gewichtsanteil Pa des
Copolymers auf Olefinbasis 0,00, 0,20, 0,30, 0,40, 0,50, 0,60 und 0,70 beträgt. Die Formel
wurde durch Mehrfachregression 5. Grades einer Kurve abgeleitet, die durch Auftragen der
Bruchdehnung EB (%) gemäß JIS K 6251 der Harzmasse auf der Ordinate und des Ge
wichtsanteils Pa des in der Harzmasse enthaltenen Copolymers auf Olefinbasis auf der Ab
szisse erhalten wurde.
Die Bruchdehnung EB (%) der Harzmasse kann gemäß JIS K 6251 beispielsweise
unter Verwendung eines Teststücks Nr. 3 mit Dumbbellform bei einer Zuggeschwindigkeit
von 200 mm/min. gemessen werden. Die Anzahl der Teststücke betrug 3 und der arithmeti
sche Mittelwert kann als Ergebnis der Messung verwendet werden. Um ein Messergebnis
höherer Genauigkeit zu erhalten, beträgt hierbei die Anzahl der Teststücke vorzugsweise 5
oder mehr, stärker bevorzugt 7 oder mehr und weiter bevorzugt 9 oder mehr, und die erhal
tene Bruchdehnung kann arithmetisch gemittelt werden, wodurch sich das zu verwendende
Ergebnis ergibt. Um den Einfluß von unsystematisch niedriger Bruchdehnung auszuschlie
ßen, werden vorzugsweise die Ergebnisse nicht berücksichtigt, die eine Reißfestigkeit zei
gen, die 80% oder weniger des Medians der Messergebnisse oder des Mittelwerts von zwei
Werten um den Methan herum beträgt, und die verbleibenden Messergebnisse arithmetisch
gemittelt, wodurch sich das zu verwendende Ergebnis ergibt.
Zum Mischen des Copolymers auf Olefinbasis mit einem Harz auf Polypropylenbasis,
das einen Gehalt an in Xylol bei 20°C löslichen Komponenten von 20 Gew.-% oder weniger
aufweist, können die Komponenten vorteilhafterweise unter Verwendung eines gewöhnli
chen Knetapparats geknetet werden, beispielsweise eine Kautschukmühle, Brabender-Mühle,
Banbury-Mischer, Druckknetwerk, Rührwerk oder Doppelschneckenextruder. Die Knettem
peratur ist die Temperatur, bei der alle zugemischten Komponenten geschmolzen sind, und
beträgt üblicherweise 160 bis 250°C, vorzugsweise 180 bis 240°C. Die sich ergebende
Harzmasse wird mit dem Verfahren gemäß JIS K 6758 zur definierten Dicke pressgeformt,
wodurch sich eine Probe für den Zugtest ergibt.
Die vorstehend erwähnte Mehrfachregression 5. Grades kann beispielsweise mit Ver
fahren berechnet werden, die in "Kagakusha oyobi Kagaku Gijutsusha no tameno Toukeiteki
Houhou (Statistical method for chemist and chemical engineer)" (2. Aufl.) (veröffentlicht
von Tokyo Kagaku Dojin K. K.) Kapitel 6 . 3 und 6 . 4 aufgezeigt werden. Der mehrfache
Korrelationskoeffizient R und der Gradient S, die mittels linearer Regression mit der Metho
de der kleinsten Quadrate erhalten werden, können beispielsweise mit Verfahren berechnet
werden, die in "Kagakusha oyobi Kagaku Gijutsusha no tameno Toukeiteki Houhou (Stati
stical method for chemist and chemical engineer)" (2. Aufl.) (veröffentlicht von Tokyo
Kagaku Dojin K. K.) Kapitel 6 . 3 und 6 . 4 aufgezeigt werden.
Beim Copolymer auf Olefinbasis, das in der vorliegenden Erfindung verwendet wird,
wird ferner bevorzugt, dass vom Standpunkt der Stabilität der Oberflächenbeschaffenheit
und des Oberflächenzustandes der Harzmasse die Beziehung der folgenden Formel 2 zusätz
lich zur vorstehend erwähnten Beziehung erfüllt ist,
R[3/5] - R[2/6] ≧ 0,15 Formel 2
wobei R[3/5] und R[2/6] die Meterfach-Korrelationskoeffizienten von Primärgeraden be
deuten, die durch Approximation nach der Methode der kleinsten Fehlerquadrate an
Mehrfachregressionskurven in den Bereichen von Pa = 0,30 bis 0,50 und Pa = 0,20 bis 0,60
einer Mehrfachregressionsformel erhalten wurden. Die Formel wurde durch
Mehrfachregression 5. Grades einer Kurve abgeleitet, die durch Auftragen der Bruchdehnung
EB (%) gemäß JIS K 6251 der Harzmasse auf der Ordinate und des Gewichtsanteils Pa des
in der Harzmasse enthaltenen Copolymers auf Olefinbasis auf der Abszisse erhalten wurde.
Hierbei bedeutet Pa den Gewichtsanteil des in der Harzmasse enthaltenen Copolymers auf
Olefinbasis und die Mehrfachregressionsformel umfaßt im wesentlichen Daten bei
mindestens sieben Wertepunkten für Pa = 0,00, 0,20, 0,30, 0,40, 0,50, 0,60 und 0,70, und im
Fall weiterer Wertepunkte sind alle Pa-Werte im wesentlichen um 0,10 oder weniger
voneinander entfernt.
In dieser Beziehung gilt für R[3/5] und R[2/6] vorzugsweise
R[3/5] - R[2/6] ≧ 0,20,
stärker bevorzugt
R[3/5] - R[2/6] ≧ 0,25,
weiter bevorzugt
R[3/5] - R[2/6] ≧ 0,30,
besonders bevorzugt
R[3/5] - R[2/6] ≧ 0,35,
am stärksten bevorzugt
R[3/5] - R[2/6] ≧ 0,40.
Wenn das Copolymer auf Olefinbasis, das in der vorliegenden Erfindung verwendet
wird, nicht die Beziehungen der Formel 1 und Formel 2 erfüllt, kann die entstehende ther
moplastische Harzmasse eine schlechtere Stabilität von Oberflächenbeschaffenheit und
-zustand aufweisen, wie z. B. Ausbluten an der Oberfläche im Verlauf der Zeit. Deshalb
kann stabile Haftkraft im Verlauf der Zeit in Abhängigkeit von der Umgebungstemperatur,
der ein Verbundkörper, der unter Verwendung eines das Copolymer umfassenden
Haftklebers erhalten wurde, ausgesetzt wurde, nicht erhalten werden. Auf der anderen Seite
wird im Falle der Verwendung für eine Haftklebefolie oder -film das Auftreten von
Problemen befürchtet, wie z. B. Zurückbleiben einer Haftkomponente auf der Oberfläche
nach dem Ablösen.
Beim Copolymer auf Olefinbasis, das in der vorliegenden Erfindung verwendet wird,
wird ferner bevorzugt, dass vom Standpunkt der Stabilität der Oberflächenbeschaffenheit
und des Oberflächenzustandes der Harzmasse die Beziehung der folgenden Formel 3 zusätz
lich zur vorstehend erwähnten Beziehung erfüllt ist,
S[3/5] - S[2/6] ≦ -50 Formel 3
wobei S[3/5] und S[2/6] die Gradienten von Primärgeraden bedeuten, die durch Approxima
tion nach der Methode der kleinsten Fehlerquadrate an Mehrfachregressionskurven in den
Bereichen von Pa = 0,30 bis 0,50 und Pa = 0,20 bis 0,60 einer Mehrfachregressionsformel
erhalten wurden. Die Formel wurde durch Mehrfachregression 5. Grades einer Kurve
abgeleitet, die durch Auftragen der Bruchdehnung EB (%) gemäß JIS K 6251 der Harzmasse
auf der Ordinate und des Gewichtsanteils Pa des in der Harzmasse enthaltenen Copolymers
auf Olefinbasis auf der Abszisse erhalten wurde. Hierbei bedeutet Pa den Gewichtsanteil des
in der Harzmasse enthaltenen Copolymers auf Olefinbasis.
In dieser Beziehung gilt für S[3/5] und S[2/6] vorzugsweise
S[3/5] - S[2/6] ≦ -70,
stärker bevorzugt
S[3/5] - S[2/6] ≦ -90,
besonders bevorzugt
S[3/5] - S[2/6] ≦ -110,
am stärksten bevorzugt
S[3/5] - S[2/6] ≦ -120.
Wenn das Copolymer auf Olefinbasis, das in der vorliegenden Erfindung verwendet
wird, nicht die Beziehungen der Formel 2 und Formel 3 erfüllt, können das entstehende Co
polymer auf Olefinbasis und eine dieses Copolymer auf Olefinbasis enthaltende thermopla
stische Harzmasse eine schlechte Ausgewogenheit zwischen Flexibilität, Hitzebeständigkeit,
Kältebeständigkeit und Wetterfestigkeit sowie schlechte Stabilität von Oberflächenbeschaf
fenheit und -zustand aufweisen, deshalb kann stabile Haftkraft in Abhängigkeit von der Um
gebungstemperatur, der ein Verbundkörper, der unter Verwendung eines das Copolymer
umfassenden Haftklebers erhalten wurde, ausgesetzt wurde, nicht erhalten werden.
Das Harz auf Polypropylenbasis, das einen Gehalt an in Xylol bei 20°C löslichen
Komponenten von 20 Gew.-% oder weniger aufweist und in Punkt (2) in der vorliegenden
Erfindung beschrieben wird, ist ein Harz auf Polypropylenbasis (X), das aus den im nachste
henden Punkt (i-4) beschriebenen Harzen auf Polypropylenbasis ausgewählt wird und die
folgenden, später beschriebenen Forderungen erfüllt. Der Gehalt an in Xylol bei 20°C lösli
chen Komponenten im Harz auf Polypropylenbasis bedeutet einen numerischen Wert, der
mit den folgenden Verfahren und Bedingungen erhalten wurde. Es werden etwa 200 mg Harz
auf Polypropylenbasis abgewogen und mit 100 ml Xylol gemischt und das Harz wird 50
Minuten gelöst, während das Xylol siedet. Nach der angegebenen Zeit wird die Lösung 20
Minuten bei Zimmertemperatur zum Abkühlen stehen gelassen, dann wird das Harz auf
Polypropylenbasis mit Eiswasser von 0°C auskristallisiert. Dann wird das Gemisch 1 Stunde
in einem Wasserbad mit einer konstanten Temperatur von 20°C belassen. Dann werden die
in Xylol löslichen Komponenten durch einen Filter von den in Xylol unlöslichen
Komponenten abgetrennt, die in Xylol unlöslichen Komponenten werden mit einem
Vakuumtrockner zu konstantem Gewicht getrocknet, die in Xylol unlöslichen Komponenten
werden abgewogen und das Gewicht der die in Xylol löslichen Komponenten wird unter
Bezug auf die Gewichtsdifferenz zur Originalprobe berechnet. Der Gehalt an in Xylol
löslichen Komponenten wird als Prozentsatz (Gew.-%) des Gewichts der in Xylol löslichen
Komponenten angegeben, bezogen auf der Originalprobe.
Beim Harz auf Polypropylenbasis (X), das einen Gehalt an in Xylol bei 20°C löslichen
Komponenten von 20 Gew.-% oder weniger aufweist, wird bevorzugt, dass Kristallisations
temperatur Tc (°C) und Kristallisationswärme ΔH (mJ/mg), die mit einem Differentialscan
ningcalorimeter (DSC) gemessen werden, die folgende Beziehung erfüllen. Die DSC-Mes
sung wird beispielsweise gemäß JIS K 7121 und JIS K 7122 unter Verwendung eines DSC
220C, hergestellt von Seiko Instruments Inc., bei einer Geschwindigkeit von 10°C/min. bei
der Temperaturerhöhung und -erniedrigung durchgeführt.
- 10 ≦ [ΔH - (Tc × 1,4) - 62] ≦ 10
Stärker bevorzugt
- 8 ≦ [ΔH - (Tc × 1,4) - 62] ≦ 8
Weiter bevorzugt
- 6 ≦ [ΔH - (Tc × 1,4) - 62] ≦ 6
Wenn das Harz auf Polypropylenbasis (X), das einen Gehalt an in Xylol bei 20°C lös
lichen Komponenten von 20 Gew.-% oder weniger aufweist, die vorstehend erwähnte Bezie
hung nicht erfüllt, kann es unmöglich sein, korrekt ein bestimmtes Copolymer auf Olefinba
sis zu bestimmen, das eine thermoplastische Harzmasse bereit stellen kann, die eine ausge
zeichnete Ausgewogenheit zwischen Flexibilität, Hitzebeständigkeit, Kältebeständigkeit und
Wetterfestigkeit sowie ausgezeichnete Stabilität von Oberflächenbeschaffenheit und -zustand
aufweist.
Das Harz auf Polypropylenbasis (X), das einen Gehalt an in Xylol bei 20°C löslichen
Komponenten von 20 Gew.-% oder weniger aufweist, ist vorzugsweise kristallines Polypro
pylen mit hauptsächlich isotaktischer oder syndiotaktischer Struktur vom Homo- oder stati
stischen Typ, das ein Comonomer enthält, stärker bevorzugt ein Harz auf Polypropylenbasis
vom statistischen Typ, das ein Comonomer enthält. Dieses Harz auf Polypropylenbasis kann
erhalten werden, indem ein Gasphasen-, Masse- oder Lösungsmittelpolymerisationsverfahren
gewählt wird, und das Zahlenmittel des Molekulargewichts des Polymers ist nicht besonders
begrenzt und wird vorzugsweise auf 10.000 bis 1.000.000 eingestellt.
Um das Harz auf Polypropylenbasis (X), das einen Gehalt an in Xylol bei 20°C lösli
chen Komponenten von 20 Gew.-% oder weniger aufweist, zu erhalten, werden im allgemei
nen Verfahren aufgeführt, bei denen ein Homopolymer von Propylen erhalten wird oder ein
Copolymer erhalten wird, indem Propylen mit einem oder mehreren Olefinen, ausgewählt
aus von Propylen verschiedenen Olefinen mit 2 bis 12 Kohlenstoffatomen, mittels Auf
schlämm-, Gasphasen- oder Massepolymerisationsverfahren copolymerisiert wird, wobei ein
so genannter Ziegler-Natta-Katalysator, der eine titanhaltige feste Übergangsmetallkompo
nente und eine Organometallkomponente vereint, oder ein Metallocenkatalysator, umfassend
eine Verbindung eines Übergangsmetalls der Gruppe IV bis VI des Periodensystems mit
wenigstens einem Cyolopentadienylgrundgerüst und eine Cokatalysatorkomponente, ver
wendet wird. Weiter können auch im Handel erhältliche Produkte, die den wie vorstehend
beschrieben hergestellten Harzen entsprechen, verwendet werden.
Wenn die vorstehend erwähnten Parameter nicht erfüllt werden, können das entste
hende Copolymer auf Olefinbasis und eine dieses Copolymer auf Olefinbasis enthaltende
thermoplastische Harzmasse eine schlechtere Ausgewogenheit zwischen Flexibilität, Hitze
beständigkeit, Kältebeständigkeit und Wetterfestigkeit aufweisen, deshalb kann stabile Haft
kraft in Abhängigkeit von der Umgebungstemperatur, der ein Verbundkörper, der unter
Verwendung eines das Copolymer umfassenden Haftklebers erhalten wurde, ausgesetzt
wurde, nicht erhalten werden.
Ferner wird vom Standpunkt der Flexibilität des Copolymers auf Olefinbasis und der
dieses Copolymer auf Olefinbasis enthaltenden thermoplastischen Harzmasse, die in der
vorliegenden Erfindung verwendet werden, bevorzugt, dass die folgende Eigenschaft zusätz
lich zur vorstehend erwähnten Eigenschaft erfüllt wird. Beim Copolymer auf Olefinbasis, das
in der vorliegenden Erfindung verwendet wird, wird bevorzugt, dass der Biegemodul (Ua
(MPa)) einer thermoplastischen Harzmasse, die durch Mischen mit einem Homopolypropy
lenharz erhalten wurde, gemessen gemäß JIS K 7203, die Beziehung der folgenden Formel
erfüllt.
Ua ≦ 1,5 × Sa × (Ta/100)3,3
Stärker bevorzugt
Ua ≦ 1,4 × Sa × (Ta/100)3,3
Weiter bevorzugt
Ua ≦ 1,3 × Sa × (Ta/100)3,3
Besonders bevorzugt
Ua ≦ 1,2 × Sa × (Ta/100)3,3
Wenn der Biegemodul außerhalb des vorstehend beschriebenen Bereichs liegt, können
das entstehende Copolymer auf Olefinbasis und eine dieses Copolymer auf Olefinbasis ent
haltende thermoplastische Harzmasse minderwertig sein, folglich kann die Haftkraft eines
das Copolymer umfassenden Haftklebers minderwertig sein. In der vorstehend beschriebenen
Formel bedeutet Ua den Biegemodul (MPa), gemessen gemäß JIS K 7203, des zum Mischen
verwendeten Homopolypropylenharzes und bedeutet Ta das zugegebene Gewicht (Gew.-%)
des Homopolypropylenharzes in der thermoplastischen Harzmasse.
Das Copolymer auf Olefinbasis, das in der vorliegenden Erfindung verwendet wird,
betrifft ein Copolymer, das durch Copolymerisieren von zwei oder mehr Monomerkompo
nenten, ausgewählt aus Ethylen, α-Olefin mit 3 bis 20 Kohlenstoffatomen, Polyenverbin
dung, cyclischem Olefin und aromatischer Vinylverbindung, erhalten wird, oder ein Poly
mer, das durch Homopolymerisation unter Verwendung dieser Monomere erhalten wird, und
das Polymer besitzt eine Struktur, die dem Copolymer entspricht. Spezifische Beispiele für
die Monomere, die dieses Copolymer auf Olefinbasis aufbauen, schließen die folgenden Mo
nomere (a) bis (d) ein.
Das α-Olefin mit 3 bis 20 Kohlenstoffatomen, das in der vorliegenden Erfindung ver
wendet wird, schließt lineare und verzweigte α-Olefine ein, und Beispiele für das lineare α-
Olefin umfassen Propylen, 1-Buten, 1-Penten, 1-Hexen, 1-Hepten, 1-Octen, 1-Nonen, 1-De
cen, 1-Undecen, 1-Dodecen, 1-Tridecen, 1-Tetradecen, 1-Pentadecen, 1-Hexadecen, 1-Hep
tadecen, 1-Octadecen, 1-Nonadecen und 1-Eicosen, und Beispiele das verzweigte α-Olefin
umfassen 3-Methyl-1-buten, 3-Methyl-1-penten, 4-Methyl-1-penten, 2-Ethyl-1-hexen und
2,2,4-Trimethyl-1-penten, und lineares Propylen, 1-Buten, 1-Penten, 1-Hexen, 1-Octen oder
1-Decen werden bevorzugt.
Die Polyenverbindung, die geeigneterweise in der vorliegenden Erfindung verwendet
wird, schließt eine so genannte konjugierte Polyenverbindung mit genau einer Einfachbin
dung zwischen Doppelbindungen und eine von der vorstehend erwähnten konjugierten Poly
enverbindung verschiedene nicht konjugierte Polyenverbindung ein. Als die konjugierte Po
lyenverbindung werden aliphatische konjugierte Polyenverbindungen oder alicyclische kon
jugierte Polyenverbindung aufgeführt. Die aliphatische konjugierte Polyenverbindung
schließt lineare und verzweigte aliphatische Polyenverbindungen ein. Weiter können die ali
phatische konjugierte Polyenverbindung und die alicyclische konjugierte Polyenverbindung
einen Alkoxy-, Aryl-, Aryloxy-, Aralkyl- oder Aralkyloxyrest enthalten. Beispiele für die
aliphatische konjugierte Polyenverbindung umfassen 1,3-Butadien, Isopren, 2-Ethyl-1,3-bu
tadien, 2-Propyl-1,3-butadien, 2-Isopropyl-1,3-butadien, 2-Hexyl-1,3-butadien, 2,3-Dime
thyl-1,3-butadien, 2,3-Diethyl-1,3-butadien, 2-Methyl-1,3-pentadien, 2-Methyl-1,3-hexadien,
2-Methyl-1,3-octadien, 2-Methyl-1,3-decadien, 2,3-Dimethyl-1,3-pentadien, 2,3-Dimethyl-
1,3-hexadien, 2,3-Dimethyl-1,3-octadien und 2,3-Dimethyl-1,3-decadien. Beispiele für die
alicyclischen Polyenverbindungen umfassen 2-Methyl-1,3-cyclopentadien, 2-Methyl-1,3-
cyclohexadien, 2,3-Dimethyl-1,3-cyclopentadien, 2,3-Dimethyl-1,3-cyclohexadien, 2-Chlor-
1,3-butadien, 2,3-Dichlor-1,3-butadien, 1-Fluor-1,3-butadien, 2-Chlor-1,3-pentadien, 2-
Chlor-1,3-cyclopentadien und 2-Chlor-1,3-cyclohexadien.
Als die nicht konjugierte Polyenverbindung werden aliphatische nicht konjugierte Po
lyenverbindungen, alicyclische nicht konjugierte Polyenverbindungen oder aromatische nicht
konjugierte Polyenverbindungen aufgeführt. Die aliphatische nicht konjugierte Polyenver
bindung schließt lineare aliphatische nicht konjugierte Polyenverbindungen und verzweigte
aliphatische nicht konjugierte Polyenverbindungen ein. Weiter können die aliphatische nicht
konjugierte Polyenverbindung, die alicyclische nicht konjugierte Polyenverbindung und die
aromatische nicht konjugierte Polyenverbindung einen Alkoxy-, Aryl-, Aryloxy-, Aralkyl-
oder Aralkyloxyrest enthalten. Beispiele für die aliphatische nicht konjugierte Polyenverbin
dung umfassen 1,4-Hexadien, 1,5-Hexadien, 1,6-Heptadien, 1,6-Octadien, 1,7-Octadien, 1,8-
Nonadien, 1,9-Decadien, 1,13-Tetradecadien, 1,5,9-Decatrien, 3-Methyl-1,4-hexadien, 4-
Methyl-1,4-hexadien, 5-Methyl-1,4-hexadien, 4-Ethyl-1,4-hexadien, 3-Methyl-1,5-hexadien,
3,3-Dimethyl-1,4-hexadien, 3,4-Dimethyl-1,5-hexadien, 5-Methyl-1,4-heptadien, 5-Ethyl-
1,4-heptadien, 5-Methyl-1,5-heptadien, 6-Methyl-1,5-heptadien, 5-Ethyl-1,5-heptadien, 3-
Methyl-1,6-heptadien, 4-Methyl-1,6-heptadien, 4,4-Dimethyl-1,6-heptadien, 4-Ethyl-1,6-
heptadien, 4-Methyl-1,4-octadien, 5-Methyl-1,4-octadien, 4-Ethyl-1,4-octadien, 5-Ethyl-1,4-
octadien, 5-Methyl-1,5-octadien, 6-Methyl-1,5-octadien, 5-Ethyl-1,5-octadien, 6-Ethyl-1,5-
octadien, 6-Methyl-1,6-octadien, 7-Methyl-1,6-octadien, 6-Ethyl-1,6-octadien, 6-Propyl-1,6-
octadien, 6-Butyl-1,6-octadien, 4-Methyl-1,4-nonadien, 5-Methyl-1,4-nonadien, 4-Ethyl-1,4-
nonadien, 5-Ethyl-1,4-nonadien, 5-Methyl-1,5-nonadien, 6-Methyl-1,5-nonadien, 5-Ethyl-
1,5-nonadien, 6-Ethyl-1,5-nonadien, 6-Methyl-1,6-nonadien, 7-Methyl-1,6-nonadien, 6-
Ethyl-1,6-nonadien, 7-Ethyl-1,6-nonadien, 7-Methyl-1,7-nonadien, 8-Methyl-1,7-nonadien,
7-Ethyl-1,7-nonadien, 5-Methyl-1,4-decadien, 5-Ethyl-1,4-decadien, 5-Methyl-1,5-decadien,
6-Methyl-1,5-decadien, 5-Ethyl-1,5-decadien, 6-Ethyl-1,5-decadien, 6-Methyl-1,6-decadien,
6-Ethyl-1,6-decadien, 7-Methyl-1,6-decadien, 7-Ethyl-1,6-decadien, 7-Methyl-1,7-decadien,
8-Methyl-1,7-decadien, 7-Ethyl-1,7-decadien, 8-Ethyl-1,7-decadien, 8-Methyl-1,8-decadien,
9-Methyl-1,8-decadien, 8-Ethyl-1,8-decadien, 6-Methyl-1,6-undecadien, 9-Methyl-1,8-unde
cadien, 6,10-Dimethyl-1,5,9-undecatrien, 5,9-Dimethyl-1,4,8-decatrien, 4-Ethyliden-8-me
thyl-1,7-nonadien, 13-Ethyl-9-methyl-1,9,12-pentadecatrien, 5,9,13-Trimethyl-1,4,8,12-
tetradecatetraen, 8,14,16-Trimethyl-1,7,14-hexadecatrien und 4-Ethyliden-12-Methyl-1,11-
pentadecadien. Beispiele für die alicyclische nicht konjugierte Polyenverbindung umfassen
Vinylcyclohexen, 5-Vinyl-2-norbornen, 5-Ethyliden-2-norbornen, 5-Methylen-2-norbornen,
5-Isopropenyl-2-norbornen, Cyclohexadien, Dicyclopentadien, Cyclooctadien, 2,5-Norbor
nadien, 2-Methyl-2,5-norbornadien, 2-Ethyl-2,5-norbornadien, 2,3-Diisopropyliden-5-nor
bornen, 2-Ethyliden-3-isopropyliden-5-norbornen, 6-Chlormethyl-5-isopropenyl-2-norbor
nen, 1,4-Divinylcyclohexan, 1,3-Divinylcyclohexan, 1,3-Divinylcyclohexan, 1,5-Divinylcy
clooctan, 1-Allyl-4-vinylcyclohexan, 1,4-Diallylcyclohexan, 1-Allyl-5-vinylcyclooctan, 1,5-
Diallylcyclooctan, 1-Allyl-4-isopropenylcyclohexan, 1-Isopropenyl-4-vinylcyclohexan, 1-
Isopropenyl-3-vinylcyclopentan und Methyltetrahydroinden. Beispiele für die aromatische
nicht konjugierte Polyenverbindung schließen Divinylbenzol und Vinylisopropenylbenzol
ein.
Beispiele für das cyclische Olefin, das das Copolymer auf Olefinbasis, das in der vor
liegenden Erfindung verwendet wird, aufbaut, umfassen Norbornen, 5-Methylnorbornen, 5-
Ethylnorbornen, 5-Propylnorbornen, 5,6-Dimethylnorbornen, 1-Methylnorbornen, 7-Methyl
norbornen, 5,5,6-Trimethylnorbornen, 5-Phenylnorbornen, 5-Benzylnorbornen, 5-Ethyliden
norbornen, 5-Vinylnorbornen, 1,4,5,8-Dimethano-1,2,3,4,4a,5,8,8a-octahydronaphthalin, 2-
Methyl-1,4,5,8-dimethano-1,2,3,4,4a,5,8,8a-octahydronaphthalin, 2-Ethyl-1,4,5,8-dimetha
no-1,2,3,4,4a,5,8,8a-octahydronaphthalin, 2,3-Dimethyl-1,4,5,8-dimethano-1,2,3,4,4a,5,8,8a-
octahydronaphthalin, 2-Hexyl-1,4,5,8-dimethano-1,2,3,4,4a,5,8,8a-octahydronaphthalin, 2-
Ethyliden-1,4,5,8-dimethano-1,2,3,4,4a,5,8,8a-octahydronaphthalin, 2-Fluor-1,4,5,8-dime
thano-1,2,3,4,4a,5,8,8a-octahydronaphthalin, 1,5-Dimethyl-1,4,5,8-dimethano-
1,2,3,4,4a,5,8,8a-octahydronaphthalin, 2-Cyclohexyl-1,4,5,8-dimethano-1,2,3,4,4a,5,8,8a-
octahydronaphthalin, 2,3-Dichlor-1,4,5,8-dimethano-1,2,3,4,4a,5,8,8a-octahydronaphthalin,
2-Isobutyl-1,4,5,8-dimethano-1,2,3,4,4a,5,8,8a-octahydronaphthalin, 1,2-Dihydrodicyclo
pentadien, 5-Chlornorbornen, 5,5-Dichlornorbornen, 5-Fluornorbornen, 5,5,6-Trifluor-6-
trifluormethylnorbornen, 5-Chlormethylnorbornen, 5-Methoxynorbornen, 5,6-Norbornendi
carbonsäureanhydrid, 5-Dimethylaminonorbornen, 5-Cyclonorbornen, Cyclopenten, 3-Me
thylcyclopenten, 4-Methylcyclopenten, 3,4-Dimethylcyclopenten, 3,5-Dimethylcyclopenten,
3-Chlorcyclopenten, Cyclohexen, 3-Methylcyclohexen, 4-Methylcyclohexen, 3,4-Dimethyl
cyclohexen, 3-Chlorcyclohexen und Cyclohepten.
Beispiele für die aromatische Vinylverbindung, die zum Aufbauen des Copolymers auf
Olefinbasis, das in der vorliegenden Erfindung verwendet wird, verwendet werden kann,
umfassen Styrol, α-Methylstyrol, p-Methylstyrol, Vinylxylol, Monochlorstyrol, Dichlorsty
rol, Monobromstyrol, Dibromstyrol, Fluorstyrol, p-tert-Butylstyrol, Ethylstyrol und Vinyl
naphthalin.
Ferner wird in der vorliegenden Erfindung vom Standpunkt der stabilen Haftkraft an
einen zu verklebenden Gegenstand, was eine der Aufgaben der vorliegenden Erfindung ist,
bevorzugt ein Polymer aus einer bestimmten Kombination von Monomeren, ausgewählt aus
den vorstehend erwähnten Monomeren, verwendet und bevorzugte Beispiele dafür umfassen
die folgenden Kombinationen (1) bis (19).
- 1. Copolymere auf Olefinbasis, erhalten durch Copolymerisieren von Ethylen und einem α-Olefin mit 3 bis 20 Kohlenstoffatomen als wesentlichen Komponenten und gegebe nenfalls einer oder mehreren Monomerkomponenten, ausgewählt aus Polyenverbindungen, cyclischen Olefinen und aromatischen Vinylverbindungen.
- 2. Copolymere auf Olefinbasis, erhalten durch Copolymerisieren von Ethylen und einem α-Olefin mit 4 bis 20 Kohlenstoffatomen als wesentlichen Komponenten und gegebe nenfalls einer oder mehreren Monomerkomponenten, ausgewählt aus Polyenverbindungen, cyclischen Olefinen und aromatischen Vinylverbindungen.
- 3. Copolymere auf Olefinbasis, erhalten durch Copolymerisieren von Ethylen, Propy len und einem α-Olefin mit 4 bis 20 Kohlenstoffatomen als wesentlichen Komponenten und gegebenenfalls einer oder mehreren Monomerkomponenten, ausgewählt aus Polyenverbin dungen, cyclischen Olefinen und aromatischen Vinylverbindungen.
- 4. Copolymere auf Olefinbasis, erhalten durch Copolymerisieren von Propylen und einem α-Olefin mit 4 bis 20 Kohlenstoffatomen als wesentlichen Komponenten und gegebe nenfalls einer oder mehreren Monomerkomponenten, ausgewählt aus Polyenverbindungen, cyclischen Olefinen und aromatischen Vinylverbindungen.
- 5. Copolymere auf Olefinbasis, bestehend aus Ethylen und einem α-Olefin mit 4 bis 20 Kohlenstoffatomen.
- 6. Copolymere auf Olefinbasis, bestehend aus Ethylen, einem α-Olefin mit 4 bis 20 Kohlenstoffatomen und einer Polyenverbindung.
- 7. Copolymere auf Olefinbasis, bestehend aus Ethylen, einem α-Olefin mit 4 bis 20 Kohlenstoffatomen und einer cyclischen Olefinverbindung.
- 8. Copolymere auf Olefinbasis, bestehend aus Ethylen, einem α-Olefin mit 4 bis 20 Kohlenstoffatomen und einer aromatischen Vinylverbindung.
- 9. Copolymere auf Olefinbasis, bestehend aus Ethylen, einem α-Olefin mit 4 bis 20 Kohlenstoffatomen, einer Polyenverbindung und einer aromatischen Vinylverbindung.
- 10. Copolymere auf Olefinbasis, bestehend aus Ethylen, Propylen und einem α-Olefin mit 4 bis 20 Kohlenstoffatomen.
- 11. Copolymere auf Olefinbasis, bestehend aus Ethylen, Propylen, einem α-Olefin mit 4 bis 20 Kohlenstoffatomen und einer Polyenverbindung.
- 12. Copolymere auf Olefinbasis, bestehend aus Ethylen, Propylen, einem α-Olefin mit 4 bis 20 Kohlenstoffatomen und einer cyclischen Olefinverbindung.
- 13. Copolymere auf Olefinbasis, bestehend aus Ethylen, Propylen, einem α-Olefin mit 4 bis 20 Kohlenstoffatomen und einer aromatischen Vinylverbindung.
- 14. Copolymere auf Olefinbasis, bestehend aus Ethylen, Propylen, einem α-Olefin mit 4 bis 20 Kohlenstoffatomen, einer Polyenverbindung und einer aromatischen Vinylverbin dung.
- 15. Copolymere auf Olefinbasis, bestehend aus Propylen und einem α-Olefin mit 4 bis 20 Kohlenstoffatomen.
- 16. Copolymere auf Olefinbasis, bestehend aus Propylen, einem α-Olefin mit 4 bis 20 Kohlenstoffatomen und einer Polyenverbindung.
- 17. Copolymere auf Olefinbasis, bestehend aus Propylen, einem α-Olefin mit 4 bis 20 Kohlenstoffatomen und einer cyclischen Olefinverbindung.
- 18. Copolymere auf Olefinbasis, bestehend aus Propylen, einem α-Olefin mit 4 bis 20 Kohlenstoffatomen und einer aromatischen Vinylverbindung.
- 19. Copolymere auf Olefinbasis, bestehend aus Propylen, einem α-Olefin mit 4 bis 20 Kohlenstoffatomen, einer Polyenverbindung und einer aromatischen Vinylverbindung.
Von den vorstehend erwähnten Kombinationen werden vom Standpunkt, dass der er
findungsgemäße Haftkleber stabile Haftkraft insbesondere bei niedrigerer Umgebungstempe
ratur besitzt, vorzugsweise die folgenden Kombinationen verwendet.
- 1. Copolymere auf Olefinbasis, erhalten durch Copolymerisieren von Ethylen und einem α-Olefin mit 4 bis 20 Kohlenstoffatomen als wesentlichen Komponenten und gegebe nenfalls einer oder mehreren Monomerkomponenten, ausgewählt aus Polyenverbindungen, cyclischen Olefinen und aromatischen Vinylverbindungen.
- 2. Copolymere auf Olefinbasis, erhalten durch Copolymerisieren von Ethylen, Propy len und einem α-Olefin mit 4 bis 20 Kohlenstoffatomen als wesentlichen Komponenten und gegebenenfalls einer oder mehreren Monomerkomponenten, ausgewählt aus Polyenverbin dungen, cyclischen Olefinen und aromatischen Vinylverbindungen.
Von den vorstehend erwähnten Kombinationen werden vom Standpunkt, dass der er
findungsgemäße Haftkleber Wetterfestigkeit besitzt, vorzugsweise die folgenden Kombina
tionen verwendet.
- 1. Copolymere auf Olefinbasis, bestehend aus Ethylen, einem α-Olefin mit 4 bis 20 Kohlenstoffatomen, einer Polyenverbindung und einer aromatischen Vinylverbindung.
- 2. Copolymere auf Olefinbasis, bestehend aus Ethylen, Propylen und einem α-Olefin mit 4 bis 20 Kohlenstoffatomen.
Ferner wird bevorzugt, dass das Copolymer auf Olefinbasis, das in der vorliegenden
Erfindung verwendet wird, weder ein Maximum von 1 J/g oder mehr bezüglich des Schmel
zens eines Kristalls noch ein Maximum von 1 J/g oder mehr bezüglich der Kristallisation
besitzt, wenn dies unter Verwendung eines Differentialscanningcalorimeters (DSC) gemäß
JIS K 7122 gemessen wird. Darüberhinaus besitzt das Copolymer auf Olefinbasis, das in der
vorliegenden Erfindung verwendet wird, eine Glasumwandlungstemperatur (Tg) von vor
zugsweise -10°C oder weniger, stärker bevorzugt -20°C oder weniger und besonders bevor
zugt -25°C oder weniger. Wenn diese Bedingung nicht erfüllt ist, kann ein das Copolymer
umfassender Haftkleber hinsichtlich der stabilen Haftkraft bei niedrigerer Umgebungstempe
ratur schlechter sein und im Fall der Verwendung als Schmelzkleber kann die Flexibilität
eines verbundenen Bereichs schlecht sein.
Als Differentialscanningcalorimeter wird beispielsweise ein DSC 220C, hergestellt von
Seiko Instruments Inc., verwendet und die Messgeschwindigkeit bei der Temperaturerhö
hung und -erniedrigung beträgt 10°C/min.
Das Copolymer auf Olefinbasis, das in der vorliegenden Erfindung verwendet wird,
weist eine Molekulargewichtsverteilung (Mw/Mn), gemessen mittels Gelpermeationschro
matographie (GPC), von vorzugsweise 5 oder weniger, stärker bevorzugt 4 oder weniger und
weiter bevorzugt 3 oder weniger auf. Wenn die Molekulargewichtsverteilung zu breit ist,
kann sich das Ausbluten der Komponenten mit niedrigerem Molekulargewicht verstärken,
und ein Haftkleber, umfassend das Copolymer, kann keine ausreichende stabile Haftkraft
insbesondere bei hoher Umgebungstemperatur aufweisen und kann in der Regel die Oberflä
che eines zu verklebenden Gegenstands nach der Verwendung verschmutzen.
Die Messung der Molekulargewichtsverteilung wird mittels Gelpermeationschromato
graphie (GPC) durchgeführt, beispielsweise unter Verwendung eines Geräts 150C/GPC, her
gestellt von Waters Co. Die Elutionstemperatur beträgt 140°C, und beispielsweise eine Sho
dex Packed Colunm A-80M, hergestellt von Showa Denko K. K., wird als Säule verwendet
und Polystyrol, beispielsweise hergestellt von Tosoh. Corp., Molekulargewicht 68 bis
8.400.000, wird als Standardsubstanz für das Molekulargewicht verwendet. Das Gewichts
mittel des Molekulargewichts (Mw) und das Zahlenmittel des Molekulargewichts (Mn) wer
den in Relation zu Polystyrol erhalten und dieses Verhältnis (Mw/Mn) wird als Molekular
gewichtsverteilung bezeichnet. Etwa 5 mg Polymer werden in 5 ml o-Dichlorbenzol gelöst,
um eine Messprobe mit einer Konzentration von etwa 1 mg/ml herzustellen. 400 µl der ent
standenen Probenlösung werden injiziert, die Fließgeschwindigkeit des Elutionslösungsmit
tels wird auf 1,0 ml/min eingestellt und die Detektion erfolgt mit einem Brechungsindexde
tektor.
Das Copolymer auf Olefinbasis, das in der vorliegenden Erfindung verwendet wird,
besitzt eine Grenzviskosität [η], die unter Verwendung von Tetralin als Lösungsmittel bei
135°C erhalten wurde, von vorzugsweise 0,1 bis 10,0 dl/g, stärker bevorzugt 0,2 bis 7,0 dl/g,
und weiter bevorzugt 0,3 bis 5,0 dl/g. Wenn diese Grenzviskosität zu niedrig ist, kann die
Hitzebeständigkeit des entstehenden Copolymers auf Olefinbasis schlechter sein. Deshalb
kann ein das Copolymer umfassender Haftkleber schlechte Haftkraft insbesondere bei hoher
Umgebungstemperatur besitzen, und wenn auf der anderen Seite die Grenzviskosität zu hoch
ist, kann das entstehende Copolymer auf Olefinbasis in der Flexibilität schlecht sein. Deshalb
kann ein das Copolymer umfassender Haftkleber schlechte Haftkraft besitzen.
Die Grenzviskosität [η] wird unter Verwendung eines Ubbelohde-Viskometers bei 135
°C in Tetralin gemessen. 300 mg Probe werden in 100 ml Tetralin gelöst, um eine Lösung
mit 3 mg/ml herzustellen. Weiter wird diese Lösung 2-fach, 3-fach und 5-fach verdünnt und
die Grenzviskosität jeder Lösung wird in einem Ölbad mit konstanter Temperatur bei 135°C
(±0,1°C) gemessen. Die Messung wird dreimal für jede Konzentration wiederholt und die
sich ergebenden Werte werden zur Verwendung gemittelt.
Das Copolymer auf Olefinbasis, das in der vorliegenden Erfindung verwendet wird,
kann unter Verwendung eines bekannten Ziegler-Natta-Katalysators oder eines bekannten
Katalysators mit einem einzigen aktiven Zentrum, wie z. B. der Metallocentyp, hergestellt
werden. Vom Standpunkt der Einheitlichkeit der Zusammensetzung des entstehenden Poly
mers wird ein bekannter Katalysator mit einem einzigen aktiven Zentrum, wie z. B. der Me
tallocentyp, bevorzugt. Beispiele für den Katalysator mit einem einzigen aktiven Zentrum
schließen die Katalysatoren vom Metallocentyp ein, die beispielsweise in JP-A-58-19309,
60-35005, 60-35006, 60-35007, 60-35008, 61-130314, 3-163088, 4-268307, 9-12790, 9-
87313, 10-508055 und 11-80233 beschrieben werden, und Komplexkatalysatoren vom
Nicht-Metallocentyp, die in JP-A-10-316710, 11-100394, 11-80228, 11-80227, 10-513489,
10-338706 und 11-71420 beschrieben werden. Davon werden im allgemeinen
Metallocenkatalysatoren verwendet, und als geeignetes Beispiel für einen
Metallocenkatalysator wird vorzugsweise ein Übergangsmetallkomplex der Gruppe III bis
XII des Periodensystems verwendet, der wenigstens ein Anion mit einem Grundgerüst vom
Cyclopentadientyp besitzt und vom Standpunkt der Flexibilität des entstehenden Polymers
eine C1-symmetrische Struktur aufweist. Ferner kann das in der japanischen
Patentanmeldung Nr. 11-206054 beschriebene Verfahren beispielhaft als geeignetes Beispiel
für das Herstellungsverfahren, bei dem ein Metallocenkatalysator zum Erhalten eines
Polymers mit höherem Molekulargewicht verwendet wird, angeführt werden.
Nachfolgend wird eine thermoplastische Harzmasse, die ein neues Copolymer auf Ole
finbasis, das in der vorliegenden Erfindung verwendet wird, und ein thermoplastisches Harz
umfasst, beschrieben.
Die thermoplastische Harzmasse, die in der vorliegenden Erfindung verwendet wird,
ist eine thermoplastische Harzmasse, umfassend (i) ein thermoplastisches Harz und (ii) das
Copolymer auf Olefinbasis, das in der vorliegenden Erfindung verwendet wird, als wesentli
che Komponenten. Die davon verwendeten Mengen sind nicht besonders begrenzt, jedoch
beträgt vom Standpunkt der Flexibilität und Hitzebeständigkeit das Gewichtsverhältnis von
thermoplastischem Harz zu Copolymer auf Olefinbasis vorzugsweise 1/99 bis 95/5, stärker
bevorzugt 3/97 bis 90/10, besonders bevorzugt 5/95 bis 80/20.
Die Komponente (i), die in der erfindungsgemäßen thermoplastischen Harzmasse ver
wendet wird, ist ein thermoplastisches Harz. Die Komponente (i) kann weit aus zahlreichen
bekannten thermoplastischen Harzen ausgewählt werden, und es werden beispielsweise
Harze auf Polyethylenbasis, wie hochdichtes Polyethylen, mitteldichtes Polyethylen, nieder
dichtes Polyethylen oder lineares niederdichtes Polyethylen (LLDPE); Harze auf Polypropy
lenbasis, Harze auf Polybutenbasis, Harze auf Poly-4-methyl-penten-1-Basis, Harze auf Po
lystyrolbasis, Harze auf Polyesterbasis, Harze auf Polyamidbasis, Harze auf Polyphenylen
etherbasis, Polyphenylenoxidharze, Harze auf Polyacetalbasis und Harze auf Polycarbonat
basis aufgeführt. (i-1) Harze auf Polyolefinbasis werden bevorzugt. (i-2) Harze auf Polyole
finbasis, die hauptsächlich aus aliphatischen Olefinen mit 2 oder mehr Kohlenstoffatomen
bestehen, werden stärker bevorzugt. (i-3) Harze auf Polyolefinbasis, die hauptsächlich aus
aliphatischen Olefinen mit 3 oder mehr Kohlenstoffatomen bestehen, werden weiter bevor
zugt und (i-4) Harze auf Polypropylenbasis werden besonders bevorzugt.
Als Harz auf Polypropylenbasis (i-4) können kristallines Polypropylen mit
hauptsächlich isotaktischer oder syndiotaktischer Struktur vom Homo- oder statistischen
Typ, das ein Comonomer enthält, oder solche mit verschiedenen Strukturen, wie durch
mehrstufige Polymerisation erhaltenes Blockpolypropylen, verwendet werden. Dieses Harz
auf Polypropylenbasis kann erhalten werden, indem ein Gasphasen-, Masse-, Lösungsmittel-
oder mehrstufiges Polymerisationsverfahren, das diese vereint, gewählt wird. Das
Zahlenmittel des Molekulargewichts des Polymers ist nicht besonders begrenzt und wird
vorzugsweise auf 10.000 bis 1.000.000 eingestellt.
Als Index für die Kristallinität des Harzes auf Polypropylenbasis (i-4) werden bei
spielsweise Schmelzpunkt und Kristallschmelzwärme verwendet, und vorzugsweise liegt der
Schmelzpunkt bei 80°C bis 176°C fand beträgt die Kristallschmelzwärme 30 J/g bis 120 J/g.
Es wird weiter bevorzugt, dass der Schmelzpunkt bei 120°C bis 176°C liegt und die Kri
stallschmelzwärme 60 J/g bis 120 J/g beträgt. Wenn der Schmelzpunkt eines Kristalls oder
die Schmelzwärme zu niedrig sind, kann die Hitzebeständigkeit der entstehenden thermopla
stischen Harzmasse abnehmen, in der Folge kann die Haftkraft bei hoher Umgebungstempe
ratur eines Haftklebers, der die vorstehend erwähnte Masse enthält, abnehmen.
Zur Herstellung des Harzes auf Polypropylenbasis (i-4) werden im allgemeinen Ver
fahren aufgeführt, bei denen ein Homopolymer durch Homopolymerisation von Propylen in
einer oder mehreren Stufen erhalten wird oder ein Copolymer erhalten wird, indem Propylen
mit einem oder mehreren Olefinen, ausgewählt aus von Propylen verschiedenen Olefinen mit
2 bis 12 Kohlenstoffatomen, in einer oder mehreren Stufen mittels Aufschlämm-, Gaspha
sen-, Masse- oder Lösungspolymerisationsverfahren oder einem Polymerisationsverfahren,
das diese vereint, copolymerisiert wird, wobei ein Ziegler-Natta-Katalysator, der eine titan
haltige feste Übergangsmetallkomponente und eine Organometallkomponente vereint, oder
ein Metallocenkatalysator, umfassend eine Verbindung eines Übergangsmetalls der Gruppe
IV bis VI des Periodensystems mit wenigstens einem Cyolopentadienylgrundgerüst und eine
Cokatalysatorkomponente, verwendet wird. Ferner können auch im Handel erhältliche Pro
dukte verwendet werden.
Bei der thermoplastischen Harzmasse, die in der vorliegenden Erfindung verwendet
wird, wird bevorzugt, dass der Biegemodul (Ub (MPa)), gemessen gemäß JIS K 7203, die
Beziehung der folgenden Formel erfüllt.
Ub ≦ 1,5 × Sb × (Tb/100)3,3
Stärker bevorzugt
Ub ≦ 1,4 × Sb × (Tb/100)3,3
Weiter bevorzugt
Ub ≦ 1,3 × Sb × (Tb/100)3,3
Besonders bevorzugt
Ub ≦ 1,2 × Sb × (Tb/100)3,3
Wenn der Biegemodul außerhalb des vorstehend beschriebenen Bereichs liegt, kann
die thermoplastische Harzmasse in der Flexibilität schlechter sein, folglich kann der entste
hende Haftkleber schlechte Haftkraft besitzen. In der vorstehend beschriebenen Formel be
deutet Ub den Biegemodul (MPa), gemessen gemäß JIS K 7203, und bedeutet Tb die zuge
gebenen Teile (%) der thermoplastischen Harzmasse.
Beim Copolymer auf Olefinbasis, das in der vorliegenden Erfindung verwendet wird,
und bei einer dieses Copolymer auf Olefinbasis enthaltenden thermoplastischen Harzmasse
können bekannte thermoplastische Harze, Kautschuk und weitere Komponenten ausgewählt
werden und, falls notwendig, in geeigneter Weise in einem Bereich, in dem die Aufgabe der
vorliegenden Erfindung nicht beeinträchtigt wird, zugemischt werden, und die thermoplasti
sche Harzmasse, die in der vorliegenden Erfindung verwendet wird, kann auch eine thermo
plastische Harzmasse sein, umfassend (i) ein thermoplastisches Harz, (ii) ein Copolymer auf
Olefinbasis, das in der vorliegenden Erfindung verwendet wird, und (iii) ein weiteres Ela
stomer als wesentliche Komponenten. Bei der Komponente (i) kann das thermoplastische
Harz zur Verwendung aus verschiedenen Harzen auf Ethylenbasis, verschiedenen Harzen auf
Polypropylenbasis, verschiedenen Harzen auf Polybutenbasis, verschiedenen Harzen auf
Polymethylpentenbasis, Harzen auf Polystyrolbasis, Copolymerharzen von Ethylen mit
Acrylmonomeren, Copolymerharzen von Ethylen mit Monomeren auf Vinylacetatbasis, Co
polymerharzen von Ethylen mit Methacrylmonomeren, Acrylharzen, Harzen auf Polyester
basis, Harzen auf Polycarbonatbasis, Harzen auf Nylonbasis und Harzen auf Polyvinylalko
holbasis ausgewählt werden. Als das weitere Elastomer (iii) werden beispielhaft Copolymer
kautschuk auf Ethylen/α-Olefin-Basis, Copolymerkautschuk auf Ethylen/α-Olefin/Polyen-
Basis; und Kautschuk auf Styrolbasis, wie Styrol-Butadien-Styrol-Blockcopolymer (SBS),
Styrol-Isopren-Styrol-Blockcopolymer (SIS), hydriertes Styrol-Isoprene-Styrol-Blockcopo
lymer (SPES) oder hydriertes Styrol-Butadien-Styrol-Blockcopolymer (SEBS); Kautschuk
auf Dienbasis und bekannter Vernetzungskautschuk aufgeführt. Und, falls notwendig, kön
nen auch weitere Komponenten zu diesen Komponenten zugefügt werden und Beispiele für
diese Komponenten, die zugefügt werden können, umfassen Harze auf Kolophoniumbasis,
Harze auf Polyterpenbasis, synthetische Petroleumharze, Harze auf Cumaronbasis, Harze auf
Phenolbasis, Harze auf Xylolbasis oder Harze auf Isoprenbasis.
Beim Copolymer auf Olefinbasis, das in der vorliegenden Erfindung verwendet wird,
und bei einer dieses Copolymer auf Olefinbasis enthaltenden thermoplastischen Harzmasse
kann auch, falls notwendig, gemäß herkömmlicherweise bekannten Verfahren Vernetzung
durchgeführt werden, wie Schwefel-, Peroxid-, Metallionen-, Silan- oder Harzvernetzung.
Als Vernetzungsmittel können Vernetzungsmittel verwendet werden, die im allgemeinen zur
Vulkanisation von Kautschuk verwendet werden und Vernetzungsmittel, wie Schwefel, Phe
nolharze, Metalloxide, Metallhydroxide, Metallchloride, p-Chinondioxim oder Vernet
zungsmittel auf Bismaleimidbasis, können beispielhaft aufgeführt werden. Das Vernet
zungsmittel kann allein verwendet werden und zur Steuerung der Vernetzungsgeschwindig
keit kann zusammen damit auch ein Vernetzungsverstärker verwendet werden. Als Vernet
zungsverstärker können Oxidationsmittel, wie Mennige oder Dibenzothiazoylsulfid, verwen
det werden. Ferner kann zusammen damit auch ein Metalloxid, wie z. B. Zinkoxid, oder
Stearinsäure als Dispergiermittel verwendet werden. Als Metalloxid können Zinkoxid, Ma
gnesiumoxid, Bleioxid oder Calciumoxid verwendet werden und Zinkoxid oder Magnesium
oxid werden bevorzugt. Ferner kann die thermoplastische Harzmasse, die in der vorliegenden
Erfindung verwendet wird, in Gegenwart eines Vernetzungsmittels dynamisch zu einer ver
netzten Substanz vernetzt werden.
Um die thermoplastische Harzmasse, die in der vorliegenden Erfindung verwendet
wird, zu erhalten, können die Komponenten, wie vorstehend erläutert, vorteilhafterweise
unter Verwendung eines gewöhnlichen Knetapparats geknetet werden, beispielsweise eine
Kautschukmühle, Brabender-Mühle, Banbury-Mischer, Druckknetwerk, Rührwerk oder
Doppelschneckenextruder. Der Knetapparat kann ein Apparat vom geschlossenen oder offe
nen Typ sein und ein Apparat vom geschlossenen Typ, in dem Spülen mit Inertgas möglich
ist, wird bevorzugt. Die Knettemperatur ist die Temperatur, bei der alle zugemischten kon
stituierenden Komponenten geschmolzen sind, und beträgt üblicherweise 160 bis 250°C,
vorzugsweise 180 bis 240°C. Die Knetdauer kann nicht absolut angegeben werden, da sie
von der Art und Menge der gemischten konstituierenden Komponente und der Art des Kne
tapparats abhängt, und im Fall der Verwendung eines Knetapparats, wie ein Druckknetwerk
oder Banbury-Mischer, beträgt die Knetdauer üblicherweise etwa 3 bis 30 Minuten. Beim
Knetverfahren können die konstituierenden Komponenten auf ein Mal geknetet werden und
in einer anderen Ausführungsform kann auch ein mehrstufiges Knetverfahren gewählt wer
den, bei dem ein Teil der konstituierenden Komponenten geknetet wird, dann werden die
verbleibenden konstituierenden Komponenten zugegeben und geknetet.
Als zusätzliche Komponenten für das Copolymer auf Olefinbasis und die thermoplasti
sche Harzmasse, die in der vorliegenden Erfindung verwendet werden, können in geeigneter
Weise verschiedene Stabilisatoren zugemischt werden, wie ein Antioxidans, Ozonabbauinhi
bitor, Ultraviolett-Absorptionsmittel oder Lichtschutzmittel. Ferner können in geeigneter
Weise Zusatzstoffe zugemischt werden, wie ein Antistatikum, Gleitmittel, inneres Trenn
mittel, Farbmittel, Dispergiermittel, Antiblockiermittel, Schmiermittel oder Mittel zur Ver
hinderung von Schleierbildung.
Beim Copolymer auf Olefinbasis und bei der thermoplastischen Harzmasse, die in der
vorliegenden Erfindung verwendet werden, können in geeigneter Weise Füllstoffe, wie Glas
faser, Kohlefaser, Metallfaser, Glaskügelchen, Asbest, Glimmer, Calciumcarbonat, Kalium
titanatwhisker, Talkum, Aramidfaser, Bariumsulfat, Glasplättchen oder Fluorharz, und
Weichmacher auf Mineralölbasis, wie Naphthenöl oder Mineralöl auf Paraffinbasis, als zu
sätzliche Komponenten zugemischt werden.
Beim Copolymer auf Olefinbasis und bei der thermoplastischen Harzmasse, die in der
vorliegenden Erfindung verwendet werden, kann in geeigneter Weise ein Flammhemmstoff
als zusätzliche Komponente zugemischt werden. Beispiele für den Flammhemmstoff umfas
sen anorganische Verbindungen, wie ein Flammhemmstoff auf Antimonbasis, Aluminium
hydroxid, Magnesiumhydroxid, Zinkborat, Flammhemmstoff auf Guanidinbasis oder
Flammhemmstoff auf Zirkoniumbasis, Phosphate und Phosphorverbindungen, wie Ammoni
umpolyphosphat, Ethylenbistris(2-cyanoethyl)phosphoniumchlorid, Tris(tribromphenyl)-
phosphat oder Tris(3-hydroxypropyl)phosphinoxid, Flammhemmstoffe auf Chlorbasis, wie
Paraffinchlorid, Polyolefinchlorid oder Perchlorcyclopentadecan, Flammhemmstoffe auf
Brombasis, wie Hexabrombenzol, Ethylenbisdibromnorbornandicarboximid,
Ethylenbistetrabromphthalimid, Tetrabrombisphenol A-Derivat, Tetrabrombisphenol S oder
Tetrabromdipentaerythrit, und Gemische davon.
Das Copolymer auf Olefinbasis und die thermoplastische Harzmasse, die in der vorlie
genden Erfindung verwendet werden, können auch als geschäumter Körper verwendet wer
den, indem ein Treibmittel als zusätzliche Komponente zugemischt wird. Als spezifische
Beispiele für das Treibmittel, das geeigneterweise für dieses Aufschäumen verwendet wer
den kann, können Haupttreibmittel zugegeben werden, wie Natriumbicarbonat, Ammonium
bicarbonat oder Ammoniumcarbonat, Nitrosoverbindungen, wie z. B. N,N'-Dinitrosopenta
methylentetramin, Azoverbindungen, wie Azocarbonamid oder Azoisobutyronitril, Benzol
sulfonylhydrazin, p,p'-Oxybis(benzolsulfonylhydrazid) oder Toluolsulfonylhydrazid, und
Sulfonylhydrazide, wie z. B. Toluolsulfonylhydrazidderivate. Ferner kann beim Aufschäu
men in geeigneter Weise ein Treibhilfsmittel verwendet werden. Als spezifische Beispiele
für das Treibhilfsmittel können beispielhaft Salicylsäure, Harnstoff und deren Verbindungen
aufgeführt werden.
Wenn in der vorliegenden Erfindung Hochfrequenzverarbeitung erforderlich ist, kann
jedes polare Polymer zugegeben werden. Als spezifische Beispiele für solche polare Poly
mere können beispielhaft Copolymere oder Mehrfachcopolymere von Ethylen mit einem
oder mehreren Comonomeren, ausgewählt aus Monocarbonsäuren, wie Acrylsäure,
Methacrylsäure, Ethacrylsäure oder Crotonsäure, Dicarbonsäuren, wie Maleinsäure, Fumar
säure, Itaconsäure oder Citraconsäure und deren Monoesten Acrylate oder Methacrylate, wie
Methylmethacrylat, Methylacrylat oder Ethylacrylat, Vinylester von gesättigten Carbonsäu
ren, wie Vinylacetat oder Vinylpropionat, und deren Ionomere, aufgeführt werden.
Im erfindungsgemäßen Haftkleber kann auch ein Haftklebevermögen verleihendes
Mittel zum Zwecke der Verbesserung der Klebrigkeit und zu weiteren Zwecken zugegeben
werden, doch ist das Haftklebevermögen verleihende Mittel kein wesentliches konstituieren
des Element. Als Haftklebevermögen verleihendes Mittel können so genannte Klebrigmacher
aufgeführt werden, wie natürliche Kolophoniumharze, wie Kolophonium oder Dammar, mo
difiziertes Kolophonium und Derivate davon, Harze auf Terpenbasis und Modifikationen
davon, aliphatische Kohlenwasserstoffharze, aromatische Kohlenwasserstoffharze, Alkyl
phenolharze oder Cumaron-Inden-Harze. Davon sind Terpene, wie Terpenphenol oder α-
Polyterpen, bevorzugte Verbindungen. Insbesondere werden beispielhaft YS Resin TO-105,
Clearon (diese werden von Yasuhara Chemical K. K. hergestellt), Alcon, Estergum oder
Pencel (diese werden von Arakawa Kagaku K. K. hergestellt) aufgeführt.
Der erfindungsgemäße Haftkleber kann auch für ein mehrschichtiges Laminat aus zwei
oder mehreren Schichten verwendet werden, das eine Schicht, umfassend eine Schicht aus
dem erfindungsgemäßen Haftkleber, als äußerste Schicht besitzt. Bei diesem Laminat können
die Materialien, die die Schichten aufbauen, jeweils gleich oder voneinander verschieden
sein und die Materialien, die die Schichten aufbauen, können aus bekannten thermoplasti
schen Harzen außer der thermoplastischen Harzmasse, die in der vorliegenden Erfindung
verwendet wird, Kautschuk und weiteren Komponenten ausgewählt werden. Bei diesen Ma
terialien kann das thermoplastische Harz aus verschiedenen Harzen auf Ethylenbasis, ver
schiedenen Harzen auf Polypropylenbasis, verschiedenen Harzen auf Polybutenbasis, ver
schiedenen Harzen auf Polymethylpentenbasis, Harzen auf Polystyrolbasis, Copolymerhar
zen von Ethylen mit Acrylmonomeren, Copolymerharzen von Ethylen mit Monomeren auf
Vinylacetatbasis, Copolymerharzen von Ethylen mit Methacrylmonomeren, Acrylharzen,
Harzen auf Polyesterbasis, Harzen auf Polycarbonatbasis, Harzen auf Nylonbasis und Harzen
auf Polyvinylalkoholbasis ausgewählt werden. Als Kautschuk wird beispielhaft Copolymer
kautschuk auf Ethylen/α-Olefin-Basis, Copolymerkautschuk auf Ethylen/α-Olefin/Polyen-
Basis, Kautschuk auf Styrolbasis, hydrierter Kautschuk auf Styrolbasis, Kautschuk auf Dien
basis und bekannter Vernetzungskautschuk aufgeführt. Beispiele für weitere Komponenten
umfassen Materialien, ausgewählt aus Geweben oder Vliesen, verschiedenen Stabilisatoren,
verschiedenen Zusatzstoffen, Füllstoffen, Weichmachern auf Mineralölbasis, Flammhemm
stoffen, Hochfrequenzverarbeitungshilfsstoffe, Harzen auf Kolophoniumbasis, Harzen auf
Polyterpenbasis, synthetischen Petroleumharzen, Harzen auf Cumaronbasis, Harzen auf Phe
nolbasis, Harzen auf Xylolbasis oder Harzen auf Isoprenbasis, und diese können in geeigne
ter Weise zugemischt werden.
Das Verfahren zur Herstellung des vorstehend erwähnten Haftklebers ist nicht beson
ders begrenzt, und beispielsweise kann der Kleber auch in Form einer einschichtigen Folie
oder Film hergestellt werden, indem die Komponenten trocken vermischt werden oder die
Komponenten unter Verwendung eines gewöhnlichen Knetapparats geknetet werden, bei
spielsweise eine Kautschukmühle, Brabender-Mühle, Banbury-Mischer, Druckknetwerk,
Rührwerk oder Doppelschneckenextruder, und dann das Produkt aufgeblasen oder extrudiert
wird, wobei ein T-Düsen-, Einschneckenzieh- (-extrudier-), Doppelschneckenzieh-
-extrudier-) oder Kalandrierwalzverfahren verwendet wird, oder er kann auch in Form einer
laminierten Folie oder Film hergestellt werden, indem Verfahren, wie Coextrusion oder Ex
trusionsbeschichten (auch als Extrusionskaschieren bezeichnet), unter Verwendung eines
Apparats zu Herstellung einer Blasfolie oder einer T-Düsenfolie gewählt werden. Die Dicke
der entstehenden Folie oder Film ist nicht besonders begrenzt und sie beträgt vorzugsweise
0,001 bis 5 mm, weiter bevorzugt 0,005 bis 2 mm.
Der erfindungsgemäße Haftkleber kann auch als Haftklebefolie oder -film aus einem
Substrat und einer Haftklebeschicht verwendet werden. Das Substrat ist nicht besonders
begrenzt und kristallines Polypropylen, Harze auf Polypropylenbasis, erhalten durch Homo
polymerisation von Propylen oder statistischer oder Blockcopolymerisation von Propylen mit
einem α-Olefin, Harze auf Polyethylenbasis aus niederdichtem Polyethylen, mitteldichtem
Polyethylen, hochdichtem Polyethylen und linearem niederdichtem Polyethylen, Poly-4-
methyl-1-penten-Ethylen-α-Olefin-Copolymer, Propylen-α-Olefin-Copolymer, Ethylen-
Ethylacrylat-Copolymer, Ethylen-Vinylacetat-Copolymer, Ethylen-Methylmethacrylat-Co
polymer oder Ethylen-n-Butylacrylat-Copolymer werden mit der Maßgabe, dass die thermo
plastische Harze sind, beispielhaft aufgeführt. Ferner können auch Gemische aus jeder Kom
bination der vorstehend erwähnten Harze verwendet werden. Davon werden Harze auf Poly
ethylenbasis oder Harze auf Polypropylenbasis mit guter Verträglichkeit mit dem Copolymer
auf Olefinbasis, das in einer Haftklebeschicht verwendet wird, unter dem Blickpunkt bevor
zugt, dass eine Masse mit ausgezeichneter Flexibilität, Haftklebevermögen und Beständig
keit gegen Verkratzen effizient erhalten wird. Damit sich Haftklebevermögen zwischen einer
Haftklebeschicht und einem Substrat ohne Ablösen zwischen den Schichten ergibt, werden
diejenigen, umfassend eine Haftklebeschicht und ein Substrat aus dem selben thermoplasti
schen Harz, bevorzugt und diese lassen sich ausgezeichnet recyclen. Ferner kann das Haft
klebevermögen einer Haftklebeschicht durch das Mischungsverhältnis zwischen Copolymer
auf Olefinbasis und thermoplastischem Harz, die in der Haftklebeschicht verwendet werden,
gesteuert werden. Wenn der Gehalt an thermoplastischem Harz im Mischungssystem erhöht
wird, ist auch die Verwendung als Substrat möglich.
Das vorstehend erwähnte Substrat kann eine einschichtige Folie oder Film sein oder
kann auch eine Verbundfolie oder -film aus zwei oder mehreren Schichten sein. Das Substrat
kann farblos und transparent sein, jedoch können die vorstehend erwähnten Ausgangsmate
rialien auch eingefärbt oder bedruckt werden, bevor sie in verschiedenen Anwendungen ein
gesetzt werden.
Um die erfindungsgemäße Haftklebefolie oder -film zu erhalten, können eine Sub
stratschicht und eine Haftklebeschicht in Form einer laminierten Folie oder Film hergestellt
werden, indem Verfahren, wie Coextrusion oder Extrusionsbeschichten (auch als Extrusi
onskaschieren bezeichnet), unter Verwendung eines Apparats zu Herstellung einer Blasfolie
oder einer T-Düsenfolie gewählt werden. Die Dicke der entstehenden Folie oder Film ist
nicht besonders begrenzt und sie beträgt vorzugsweise 0,001 bis 5 mm, weiter bevorzugt
0,005 bis 2 mm.
Wenn weiterhin eine Haftklebefolie oder -film insbesondere als aufgewickelter Ge
genstand verwendet wird, ist es vom Standpunkt der Verstreckbarkeit, nämlich der
Selbstablösung, möglich, Trennpapier dazwischen zu legen oder eine Beschichtung mit
einem Trennmittel bereit zu stellen, beispielsweise ein Mittel auf Silikonbasis oder ein Mit
tel, das hauptsächlich aus einem Addukt langkettiger Alkylreste an Polyethylenimin besteht,
wodurch die Affinität zu ihrer Rückseite weiter vermindert wird. In einer anderen Ausfüh
rungsform ist es möglich, verschiedene funktionelle Zusatzstoffe gemäß den Anforderungen
zu verwenden, wie z. B. Beimischen eines Trennmittels und weiterer Zusatzstoffe zur Ver
besserung der Schmiereigenschaften der Oberfläche, innerhalb eines Bereichs, in dem sich
die Wirkung der vorliegenden Erfindung nicht verschlechtert.
Der mittels der vorliegenden Erfindung erhaltene Haftkleber kann geeigneterweise als
Haftklebefolie oder -film für Verpackungen und Behälter, Büro- und Haushaltsanwendun
gen, elektrische Isolation oder Identifikation, Fixierung oder Einbinden, Reparatur- und
Rohrleitungsarbeiten, Abdeckband (Folie oder Film) oder als Schutzfolie oder -film zur Ver
hinderung von Kratzern bei Transport, Lagerung und Stapelung von der Herstellung zum
Verarbeitungsschritt oder zur Verhinderung von Kratzern bei der Nachbearbeitung bei Bie
gen und Pressen von rostfreien und Aluminiumplatten als Baumaterialien, laminierten De
korplatten, Stahlplatten, Harzplatten, Glas oder elektrischen Haushaltsprodukten, Präzisi
onsmaschinen und Automobilkarosserien, ebenso wie in weiteren Anwendungen verwendet
werden.
Wenn das Copolymer auf Olefinbasis, das in der vorliegenden Erfindung verwendet
wird, und eine Copolymer auf Olefinbasis enthaltende thermoplastische Harzmasse als
Schmelzkleber verwendet wird, wird es geeigneterweise zur Verklebung von Harzen auf
Polyolefinbasis miteinander oder zur Verklebung eines Harzes auf Polyolefinbasis mit einem
davon verschiedenen Material oder zur Verklebung von Kautschuken miteinander oder zur
Verklebung von Kautschuk mit einem davon verschiedenen Material verwendet. Als Kau
tschuk, auf den hier Bezug genommen wird, wird vulkanisierter Kautschuk oder nicht vulka
nisierter Kautschuk eingesetzt und Beispiele dafür umfassen Butylkautschuk, Isoprenkau
tschuk, Butadienkautschuk, Ethylen-Propylen-Kautschuk, Ethylen-Propylen-Dien-Kau
tschuk, Styrol-Butadien-Kautschuk, Chloropren-Kautschuk, natürlichen Kautschuk,
Acrylkautschuk, Elastomer auf Olefinbasis oder Elastomer auf Styrolbasis. Als davon
verschiedene Materialien werden Papier, Stoff, Leder, Holz, verschiedene synthetische
Harze, Metall, synthetische Harzplatten, Dekorsperrholz, Metalplatten, beschichtete
Stahlplatten, Steinmaterialien oder Glas aufgeführt.
Als Verklebungsverfahren werden verschiedene Verfahren eingesetzt. Beispielsweise
werden zum Verkleben eines Polyolefinharzes Verklebungsverfahren verwendet, die im all
gemeinen beim Schmelzkleben verwendet werden, wie ein Verfahren, bei dem der erfin
dungsgemäße Schmelzkleber, der geschmolzen wurde, auf die Verklebungsoberfläche zwi
schen einem Formteil aus Polyolefinharz und einem weiteren zu verklebenden Gegenstand
aufgetragen wird und diese unmittelbar unter Druck verklebt werden, oder ein Verfahren, bei
dem ein Band oder eine Folie aus dem erfindungsgemäßen Schmelzkleber zwischen beide zu
verklebende Gegenstände eingelegt wird und diese zum Verkleben in einem Heißluftofen,
einer Heizpresse oder durch Hochfrequenz geschmolzen werden, ebenso wie weitere Verfah
ren. Gleichermaßen werden zum Verkleben von vulkanisiertem Kautschuk Verklebungsver
fahren verwendet, die im allgemeinen beim Schmelzkleben verwendet werden, wie ein Ver
fahren, bei dem der erfindungsgemäße Schmelzkleber, der geschmolzen wurde, auf die Ver
klebungsoberfläche zwischen einem Formteil aus vulkanisiertem Kautschuk und einem wei
teren zu verklebenden Gegenstand aufgetragen wird und diese unmittelbar unter Druck ver
klebt werden, oder ein Verfahren, bei dem ein Band oder eine Folie aus dem erfindungsge
mäßen Schmelzkleber zwischen beide zu verklebende Gegenstände eingelegt wird und diese
zum Verkleben in einem Heißluftofen, einer Heizpresse oder durch Hochfrequenz geschmol
zen werden, ebenso wie weitere Verfahren. Ferner kann beim Verkleben von nicht vulkani
siertem Kautschuk Vulkanisation und Verklebung gleichzeitig mit einem Verfahren durchge
führt werden, bei dem der erfindungsgemäße Schmelzkleber, der geschmolzen wurde, auf die
Verklebungsoberfläche zwischen einem Verbundformteil aus nicht vulkanisiertem Kau
tschuk und einem weiteren zu verklebenden Gegenstand aufgetragen wird und dann Tempe
ratur und Druck, die zur Vulkanisation des Kautschuks erforderlich sind, angelegt werden,
oder einem Verfahren, bei dem ein Band oder eine Folie aus dem erfindungsgemäßen
Schmelzkleber zwischen beide zu verklebende Gegenstände eingelegt wird und Temperatur
und Druck, die zur Vulkanisation des Kautschuks erforderlich sind, durch einen Heißluf
tofen, eine Heizpresse oder durch Hochfrequenz angelegt werden, ebenso wie mit weiteren
Verfahren.
Die folgenden Beispiele erläutern nachstehend die vorliegende Erfindung weiter aus
führlich, aber sie sind lediglich veranschaulichend und begrenzen nicht den Umfang der Er
findung.
Ethylen, Propylen und 1-Buten wurden unter Verwendung eines mit einem Rührflügel
ausgerüsteten 100 l-Edelstahl-(SUS) Polymerisationsreaktors kontinuierlich copolymerisiert.
Das heißt, Hexan als Polymerisationslösungsmittel, Ethylen, Propylen bzw. 1-Buten wurden
vom unteren Teil des Polymerisationsreaktors mit Geschwindigkeiten von 83 l/h, 4,5 kg/h,
1,9 kg/h bzw. 17,1 kg/h kontinuierlich zugeführt. Auf der anderen Seite wurde die Polymeri
sationslösung kontinuierlich vom oberen Teil des Polymerisationsreaktors abgezogen, so
dass die Menge der Polymerisationslösung im Polymerisationsreaktor bei 100 l gehalten
wurde. Dimethylsilyl(tetramethylcyclopentadienyl)(3-tert-butyl-5-methyl-2-phenoxy)titandi
chlorid, Triphenylmethyltetrakis(pentafluorphenyl)borat und Triisobutylaluminium (nach
stehend als TIBA abgekürzt) wurden als Katalysatoren kontinuierlich vom unteren Teil des
Polymerisationsreaktors in den Polymerisationsreaktor mit Geschwindigkeiten von 0,012
g/h, 0,640 g/h und 2,314 g/h zugeführt. Ferner wurde das Molekulargewicht unter Verwen
dung von Wasserstoff gesteuert. Die Copolymerisation wurde bei 50°C durchgeführt,
während Kühlwasser durch eine Ummantelung zirkulieren konnte, die auf der Außenseite
des Polymerisationsreaktors montiert war. Eine kleine Menge Ethanol wurde zu der aus dem
Polymerisationsreaktor abgezogenen Polymerisationslösung gegeben, um die Polymerisation
zu stoppen, die Monomere wurden entfernt, die Reaktionslösung wurde mit Wasser
gewaschen, dann wurde das Lösungsmittel mittels Wasserdampf in einer großen Was
sermenge entfernt, wonach das Copolymer entnommen und unter vermindertem Druck bei
80°C einen Tag und eine Nacht getrocknet wurde. Gemäß der vorstehend beschriebenen
Vorgehensweise wurde ein Ethylen-Propylen-1-Buten-Copolymer (Polymer A) mit einer
Geschwindigkeit von 4,4 kg/h hergestellt.
Ethylen, Propylen, 1-Buten und 5-Ethyliden-2-norbornen (ENB) wurden unter Ver
wendung eines mit einem Rührflügel ausgerüsteten 100 l-SUS-Polymerisationsreaktors kon
tinuierlich copolymerisiert. Das heißt, Hexan als Polymerisationslösungsmittel und Ethylen,
Propylen, 1-Buten bzw. 5-Ethyliden-2-norbornen (ENB) wurden vom unteren Teil des Po
lymerisationsreaktors mit Geschwindigkeiten von 83 l/h, 2,0 kg/h, 8,3 kg/h, 12,7 kg/h bzw.
6,3 kg/h kontinuierlich zugeführt. Auf der anderen Seite wurde die Polymerisationslösung
kontinuierlich vom oberen Teil des Polymerisationsreaktors abgezogen, so dass die Menge
der Polymerisationslösung im Polymerisationsreaktor bei 100 l gehalten wurde.
Dimethylsilyl(tetramethylcyclopentadienyl)(3-tert-butyl-5-methyl-2-phenoxy)titandi
chlorid, Triphenylmethyltetrakis(pentafluorphenyl)borat und Triisobutylaluminium (nachste
hend als TIBA abgekürzt) wurden als Katalysatoren kontinuierlich vom unteren Teil des
Polymerisationsreaktors in den Polymerisationsreaktor mit Geschwindigkeiten von 0,092
g/h, 2,755 g/h und 5,251 g/h zugeführt. Ferner wurde das Molekulargewicht unter Verwen
dung von Wasserstoff gesteuert. Die Copolymerisation wurde bei 50°C durchgeführt,
während Kühlwasser durch eine Ummantelung zirkulieren konnte, die auf der Außenseite
des Polymerisationsreaktors montiert war. Eine kleine Menge Ethanol wurde zu der aus dem
Polymerisationsreaktor abgezogenen Polymerisationslösung gegeben, um die Polymerisation
zu stoppen, die Monomere wurden entfernt, die Reaktionslösung wurde mit Wasser
gewaschen, dann wurde das Lösungsmittel mittels Wasserdampf in einer großen Was
sermenge entfernt, wonach das Copolymer entnommen und unter vermindertem Druck bei
80°C einen Tag und eine Nacht getrocknet wurde. Gemäß der vorstehend beschriebenen
Vorgehensweise wurde ein Ethylen-Propylen-1-Buten-5-Ethyliden-2-norbornen-Copolymer
(Polymer B) mit einer Geschwindigkeit von 2,39 kg/h hergestellt.
Die Copolymere auf Olefinbasis (Polymer A und Polymer B) wurden mittels IR analy
siert, wobei die Methylen-Rocking-Schwingung von Ethylen bei 720 cm-1, die Methyl
gruppen-Rocking-Schwingung bei 1154 cm-1, die der Methylverzweigung von Propylen
zugeschrieben wird, und die Methylgruppen-Rocking-Schwingung bei 770 cm-1, die der
Ethylverzweigung von 1-Buten zugeschrieben wird, gefunden wurden, was also bestätigt,
dass die Monomerkomponenten copolymerisiert wurden.
Die Grenzviskosität [η] wurde unter Verwendung eines Ubbelohde-Viskometers bei
135°C in Tetralin gemessen. 300 mg Probe werden in 100 ml Tetralin gelöst, um eine Lö
sung mit 3 mg/ml herzustellen. Weiter wurde diese Lösung 2-fach, 3-fach und 5-fach ver
dünnt und die Grenzviskosität jeder Lösung wurde in einem Ölbad mit konstanter Tempera
tur bei 135°C (±0,1°C) gemessen. Die Messung wurde dreimal für jede Konzentration wie
derholt und die sich ergebenden Werte wurden zur Verwendung gemittelt.
Die Messung der Molekulargewichtsverteilung wurde mittels Gelpermeationschroma
tographie (GPC) durchgeführt (unter Verwendung eines Geräts 150C/GPC, hergestellt von
Waters Co.). Die Elutionstemperatur betrug 140°C, und eine Shodex Packed Colunm A-
80M, hergestellt von Showa Denko K. K., wurde als Säule verwendet und Polystyrol (herge
stellt von Tosoh Corp., Molekulargewicht 68 bis 8.400.000) wurde als Standardsubstanz für
das Molekulargewicht verwendet. Das Gewichtsmittel des Molekulargewichts (Mw) und das
Zahlenmittel des Molekulargewichts (Mn) wurden in Relation zu Polystyrol erhalten und
dieses Verhältnis (Mw/Mn) wurde als Molekulargewichtsverteilung bezeichnet. Etwa 5 mg
Polymer wurden in 5 ml o-Dichlorbenzol gelöst, um eine Messprobe mit einer Konzentration
von etwa 1 mg/ml herzustellen. 400 µl der entstandenen Probelösung wurden injiziert. Die
Fließgeschwindigkeit des Elutionslösungsmittels wurde auf 1,0 ml/min eingestellt und die
Detektion erfolgte mit einem Brechungsindexdetektor.
Die Messung wurde unter Verwendung eines Differentialscanningcalorimeters (DSC
220C, hergestellt von Seiko Instruments Inc.) bei einer Geschwindigkeit von 10°C/min. bei
der Temperaturerhöhung und -erniedrigung durchgeführt.
Das Copolymer auf Olefinbasis (Polymer B) wurde zu einem Film mit einer Dicke von
0,5 mm heißgepresst, dann wurde das Durchlässigkeitsmaximum (Wellenzahl 1650 cm-1),
das sich von 5-Ethyliden-2-norbornen ableitet, unter Verwendung eines Infrarotspektropho
tometers gemessen und der Gehalt an 5-Ethyliden-2-norbornen im Copolymer auf Olefinba
sis wurde berechnet.
90 Gewichtsteile Copolymer auf Olefinbasis (Polymer A) und 10 Gewichtsteile
EXCELENE EPX KS37G1 (hergestellt von Sumitomo Chemical Co., Ltd., MFR = 2,5 g/10
min) wurden zuvor 2 Minuten bei einer Temperatur von 200°C und einer Schneckendreh
zahl von 10 Upm unter Verwendung eines PLASTICODER Typ PLV151, hergestellt von
Brabender Corp., geknetet und dann 10 Minuten bei 80 Upm geknetet, wodurch ein Haftkle
ber erhalten wurde. Dieser Haftkleber und Homopolypropylen (hergestellt von Sumitomo
Chemical Co., Ltd., MFR = 10 g/10 min) als Substrat wurden jeweils zu 100 µm Filmen ge
formt und sie wurden laminiert und zum Schmelzverkleben in einem Ofen bei 200°C erhitzt,
wodurch eine Haftklebefolie zum Oberflächenschutz erhalten wurde.
80 Gewichtsteile Copolymer auf Olefinbasis (Polymer A) und 20 Gewichtsteile
EXCELENE EPX KS37G1 (hergestellt von Sumitomo Chemical Co., Ltd., MFR = 2,5 g/10
min) wurden in der gleichen Weise wie in Beispiel 3 verarbeitet.
70 Gewichtsteile Copolymer auf Olefinbasis (Polymer A) und 30 Gewichtsteile
EXCELENE EPX KS37G1 (hergestellt von Sumitomo Chemical Co., Ltd., MFR = 2,5 g/10
min) wurden in der gleichen Weise wie in Beispiel 3 verarbeitet.
Der Haftkleber aus Beispiel 5 und EXCELENE EPX KS37G1 (hergestellt von Sumi
tomo Chemical Co., Ltd., MFR = 2,5 g/10 min) als Substrat wurden zu einem laminierten
Film verarbeitet, wobei eine Mehrschichten-Aufblasdüse, hergestellt von Plako K. K., ver
wendet wurde. Genauer gesagt wurde der Haftkleber bei 190°C aus einem Extruder mit ∅
50 mm und L/D = 28 extrudiert, während EXCELENE EPX KS37G1 bei 190°C aus einem
Extruder mit ∅ 50 mm und L/D = 28 extrudiert wurde, und diese wurden durch eine Mehr
schichten-Aufblasdüse mit einem Kaliber von 150 mm und einer Düsenrand von 2 mm ex
trudiert und bei einer Düsentemperatur von 190°C, einem Blasverhältnis von 1,5 und einer
Streckgeschwindigkeit von 5 m/min zu einem Film mit einer Dicke der Haftklebeschicht von
50 µm und einer Dicke der Substratschicht von 50 µm blasgeformt.
Der Haftkleber aus Beispiel 5 und Homopolypropylen (hergestellt von Sumitomo
Chemical Co., Ltd., MFR = 7 g/10 min) als Substrat wurden zu einem laminierten Film ge
formt, wobei eine 3-Arten-3-Schichten-Coextrusions-T-Düse (Düsenbreite: 600 mm), herge
stellt von CBC Tec., verwendet wurde. Genauer gesagt wurde der Haftkleber bei 230°C aus
einem Extruder mit ∅ 40 mm und L/D = 32 extrudiert, während das Homopolypropylen bei
230°C aus zwei Extrudern (beide mit L/D = 32) extrudiert wurde, und diese wurden über
einen Zuführblock zu einer 2-Arten-2-Schichten-Struktur verarbeitet und durch eine T-Düse
extrudiert, dann wurden sie mittels auf 20°C eingestellter Abschreckwalzen zum Feststoff
abgekühlt, wodurch ein Film mit einer Dicke der Haftklebeschicht von 50 µm und einer
Dicke der Substratschicht von 50 µm erhalten wurde.
Die gleiche Vorgehensweise wie in Beispiel 3 wurde durchgeführt, ausgenommen dass
ein Ethylen-α-Olefin-Copolymer (hergestellt von Dow Corp., Handelsname: Affinity
PF1140, [η] 0,98 dl/g, Mw 1,7 × 105, Mw/Mn 2,3, Schmelzpunkt 97,5°C, Schmelzwärme 86
J/g) als Haftklebeschicht verwendet wurde.
Eine Haftklebefolie oder -film aus den Beispielen 3 bis 7 und Vergleichsbeispiel 1
wurde auf eine mit Melamin beschichtete Stahlplatte (hergestellt von Kansal Paint Co., Ltd.)
geklebt und mit einer 5 kg schweren mit Kautschuk beschichteten Walze pressverklebt, dann
30 Minuten bei 23°C belassen, und die Kraft wurde gemessen, die zum Ablösen der
Haftklebefolie oder -films bei einer Ablösebreite von 25 mm, einem Ablösewinkel von 180°,
einer Ablösegeschwindigkeit von 500 mm/min und einer Temperatur von 23°C notwendig
war. In gleicher Weise wurde die Probe 30 Minuten bei -20°C belassen und die zum Ablö
sen bei -20°C notwendige Kraft wurde gemessen.
Eine Haftklebefolie oder -film wurde in der gleichen Weise wie im vorstehend er
wähnten Punkt geklebt, 15 Stunden bei 90°C in einem Heißluftofen vom Umlufttyp belas
sen, und die Temperatur jeder beschichteten Platte wurde auf 23°C abgekühlt, und dann
wurde die Kraft gemessen, die zum Ablösen der Haftklebefolie oder -films bei einer Ablö
sebreite von 25 mm, einem Ablösewinkel von 180° und einer Ablösegeschwindigkeit von
500 mm/min notwendig war.
Nach dem Ende des Ablösetests im Verlauf der Zeit im vorstehend erwähnten Punkt
wurde die Oberfläche der beschichteten Platte, von der der Haftkleber abgelöst worden war,
visuell betrachtet und das Vorhandensein oder Nicht-Vorhandensein von Trübung auf Grund
von Verschmutzung des Erscheinungsbilds wurde bewertet.
Die Ergebnisse aus den Beispielen 3 bis 7 und Vergleichsbeispiel 1 sind in Tabelle 2
angegeben.
50 Gewichtsteile Copolymer auf Olefinbasis (Polymer A) und 50 Gewichtsteile Alcon
P-125 (hergestellt von Arakawa Kagaku K. K.) wurden bei 180°C im Verlauf von 30 Minu
ten vollständig zu einem Haftkleber geschmolzen. Dann wurde der entstandene Haftkleber
mit einer Dicke von 50 µm zwischen biaxial gestreckte (Extrusion) Polypropylenfilme (25
µm, unter Verwendung von Polypropylen mit MFR = 2 g/10 min) aufgetragen, und die Poly
propylenfilme wurden bei 60°C × 1 kg/cm2 × 1 Minute pressverklebt und 15 Stunden bei 23
°C ohne weitere Behandlung belassen. Der Ablösetest (Ablösewinkel 180°, Ablösege
schwindigkeit 300 mm/min, 23°C) wurde unter Verwendung dieses Teststücks (25 mm × 50
mm) durchgeführt.
Die Bewertung wurde in der gleichen Weise wie in Beispiel 8 durchgeführt, ausge
nommen dass ein Ethylen-Vinylacetat-Copolymer (MFR = 7 g/10 Min, Vinylacetatgehalt 28
Gew.-%) an Stelle des Copolymers auf Olefinbasis (Polymer A) in Beispiel 8 verwendet
wurde.
Die Ergebnisse aus Beispiel 8 und Vergleichsbeispiel 2 sind in Tabelle 3 angegeben.
70 Gewichtsteile Copolymer auf Olefinbasis (Polymer B) und 30 Gewichtsteile statisti
sches Polypropylen (hergestellt von Sumitomo Chemical Co., Ltd., MFR = 1,5 g/10 min)
wurden zuvor 2 Minuten bei einer Temperatur von 200°C und einer Schneckendrehzahl von
10 Upm unter Verwendung eines PLASTICODER Typ PLV151, hergestellt von Brabender
Corp., geknetet, dann 10 Minuten bei 80 Upm geknetet und dann durch Heizpressen bei 180
°C zu einer 150 mm × 150 mm × 0,1 mm großen Folie geformt.
50 Gewichtsteile Copolymer auf Olefinbasis (Polymer B) und 50 Gewichtsteile statisti
sches Polypropylen (hergestellt von Sumitomo Chemical Co., Ltd., MFR = 1,5 g/10 min)
wurden in der gleichen Weise wie in Beispiel 9 verarbeitet.
Kautschuk und die nachstehend aufgeführten Zumischungsmittel a (alles Gewichts
teile) wurden mit einem BB-2-Mischer, hergestellt von Kobe Steel Ltd., geknetet. Das Ge
misch und die Zumischungsmittel b wurden in einem offenen 10 Zoll-Walzwerk zu einer
Kautschukverbindung geknetet, die vulkanisiert werden kann. Leinwand zur Narbung wurde
auf einen 3,50 mm × 150 mm × 2 mm Formrahmen gespannt und die vorstehend erwähnte
Kautschukverbindung wurde darauf platziert und 10 Minuten bei einer Temperatur von 170
°C pressvulkanisiert, die Leinwand wurde nach der Vulkanisation entfernt, wodurch ein
Kautschukteststück für den Verklebungstest erhalten wurde.
Zumischungsmittel "a": ESPRENE 512F, hergestellt von Sumitomo Chemical Co.,
Ltd.: 100, Diana Process Oil PS 430, hergestellt von Idemitsu Kosan Co., Ltd.: 40, ASAHI
60G (FEF-Ruß), hergestellt von Asahi Carbon K. K.: 90, Stearinsäure: 2, zwei Arten Zink
oxid: 5, STRACTOR WB43, hergestellt von S & S: 2
Zumischungsmittel "b": Vulkanisierbeschleuniger CBS: 1,2, Vulkanisierbeschleuniger:
MBT 0,4, Schwefelpulver: 0.6
Der vorstehend erwähnte Verklebungsgegenstand wurde in zwei 100 mm × 25 mm × 2
mm große Stücke geschnitten und die vorstehend erwähnte Schmelzkleberfolie (60 mm × 25
mm × 0,1 mm) wurde zwischen die zwei Stücke eingelegt und laminiert, so dass die genarb
ten Oberflächen aufeinander zu zeigen, und bei 180°C × 10 kg/cm2 × 10 Minuten pressver
klebt und 24 Stunden bei 23°C ohne weitere Behandlung belassen. Der Ablösetest (Ablöse
winkel 180°, Ablösegeschwindigkeit 50 mm/min) wurde unter Verwendung dieses Test
stücks durchgeführt (Tabelle 4).
Ferner wurde der vorstehend erwähnte Verklebungsgegenstand in zwei 150 mm × 25
mm × 2 mm große Stücke geschnitten und die vorstehend erwähnte Schmelzkleberfolie (40
mm × 25 mm × 0,1 mm) wurde zwischen die zwei Stücke eingelegt und laminiert, so dass
die genarbten Oberflächen aufeinander zu zeigen, wobei sie 40 mm überlappen, und bei 180
°C × 10 kg/cm2 × 10 Minuten pressverklebt und 24 Stunden bei 23°C ohne weitere Be
handlung belassen. Referenzlinien wurden an Positionen 10 mm entfernt von beiden Seiten
des überlappten Bereichs des Testkörpers angebracht. Der Testkörper wurde an Haltern befe
stigt und gedehnt, bis die Entfernung zwischen den Referenzlinien 70 mm betrug, und 24
Stunden bei Standardbedingungen belassen. Dann wurde der Testkörper entfernt und 4 Stun
den unter Standardbedingungen belassen, dann wurde der Testkörper betrachtet, wobei keine
schädliche Verschiebung oder Ablösen gefunden wurde. Der verklebte verbundene Bereich
behielt die Flexibilität des Kautschukteststücks bei.
Die in den Tabellen 5 bis 8 aufgeführten Verbindungen wurden zuvor 2 Minuten bei
einer Temperatur von 200°C und einer Schneckendrehzahl von 10 Upm unter Verwendung
eines PLASTICODER Typ PLV151, hergestellt von Brabender Corp., geknetet und dann 10
Minuten bei 80 Upm geknetet. Die Massen wurden gemäß JIS K 6758 zu Folien pressge
formt.
Die Eigenschaften der in den Beispielen beschriebenen thermoplastischen Harzmassen
wurden mit den folgenden Verfahren gemessen.
Teststückform: Dumbbell Nr. 3
Zuggeschwindigkeit: 200 mm/min
Anzahl der Teststücke: 3
Zuggeschwindigkeit: 200 mm/min
Anzahl der Teststücke: 3
Im Hinblick auf die Bruchdehnung EB (%) wurden, um den Einfluß von unsystema
tisch niedriger Bruchdehnung auszuschließen, die Ergebnisse nicht berücksichtigt, die eine
Reißfestigkeit zeigen, die 80% oder weniger des Medians der Messergebnisse beträgt, und
die verbleibenden Messergebnisse arithmetisch gemittelt, wodurch sich das zu verwendende
Ergebnis ergibt.
Dieser wurde gemäß JIS K 6301 "6. aging test", Heißluftalterungstest (6. 3) durchge
führt, ausgenommen dass die Testtemperatur auf 110°C und die Testdauer auf 100 Stunden
geändert wurde. Die Teststücke wurden in einer Prüfgerätekammer aufgehängt und erhitzt
und hierbei wurden die Teststücke so kontrolliert, dass sie weder einander noch irgendwel
che Teile der Wand der Prüfgerätekammer berührten.
Härte: ASTM D2240
Härte: ASTM D2240
Das Auftreten von Klebrigkeit und Trübung auf der Oberfläche der Probe wurde vor
und nach dem Hitzebeständigkeitstest beurteilt.
- 1. 1: Klebrigkeit und Trübung werden bemerkt: Urteil ×
- 2. 2: Trübung wird bemerkt: Urteil Δ
- 3. 3: Klebrigkeit und Trübung treten nicht auf: Urteil ○
Die Beziehung zwischen der Bruchdehnung EB (%) der thermoplastischen Harzmasse
aus den Beispielen 8 bis 13, die durch Mischen des erfindungsgemäßen Polymers A mit
einem Harz auf Polypropylenbasis erhalten wurde, und des in Beispiel 14 aufgeführten Poly
propylenharzes, und dem Gewichtsanteil (Pa) des Copolymers auf Olefinbasis in der Harz
masse wurde mit einer Kurve angenähert, wodurch die folgende Regressionsformel 5. Gra
des erhalten wurde. Das Kontributionsverhältnis (R2) betrug 0,9745.
EB = -28799 × Pa5 + 65859 × Pa4 - 48394 × Pa3 + 12995 × Pa2 - 1086 × Pa + 870,15 Formel 4
Formel 4 wurde mit einer Geraden unter Verwendung der Methode der kleinsten Qua
drate im Bereich Pa = 0,20 bis 0,60 angenähert, wodurch der Gradient S[2/6] erhalten wurde.
Der Gradient S[2/6] hatte den nachstehend aufgeführten Wert und erfüllte die Bezie
hung von Formel 1.
S[2/6] = 0,98
S[2/6] ≧ -800 Formel 1
Mit einem analogen Berechnungsverfahren wurde die Beziehung zwischen der Bruch
dehnung EB (%) der thermoplastischen Harzmasse aus den Beispielen 15 bis 20, die durch
Mischen des erfindungsgemäßen Polymers B mit einem Harz auf Polypropylenbasis erhalten
wurde, und des in Beispiel 21 aufgeführten Polypropylenharzes, und dem Gewichtsanteil
(Pa) des Copolymers auf Olefinbasis in der Harzmasse mit einer Kurve angenähert, wodurch
die folgende Regressionsformel 5. Grades erhalten wurde. Das Kontributionsverhältnis (R2)
betrug 0,9997.
EB = 82108 × Pa5 - 128621 × Pa4 + 78018 × Pa3 - 23605 × Pa2 + 3754,3 × Pa - 539,94 Formel 5
Formel 5 wurde mit einer Geraden unter Verwendung der Methode der kleinsten Qua
drate in den Bereichen Pa = 0,20 bis 0,60 und Pa = 0,30 bis 0,50 angenähert, wodurch die
mehrfachen Korrelationskoeffizienten R[2/6] und R[3/5] und die Gradienten S[2/6] und
S[3/5] erhalten wurden. Bei der Geradenregression wurden im Fall von Pa = 0,20 bis 0,60
numerische Werte im Abstand von 0,01 einschließlich 0,20 und 0,60 in Formel 5 eingesetzt,
wodurch die Beziehung aus den sich ergebenden 41 Punkten erhalten wurde, und im Fall von
Pa = 0,30 bis 0,50 wurden numerische Werte im Abstand von 0,01 einschließlich 0,30 und
0,50 in Formel 5 eingesetzt, wodurch die Beziehung aus den sich ergebenden 21 Punkten
erhalten wurde.
Die mehrfachen Korrelationskoeffizienten R[2/6] und R[3/5] hatten die nachstehend
aufgeführten Werte und erfüllten die Beziehung der Formel 2.
R[2/6] = 0,4804
R[3/5] = 0,5993
R[3/5] - R[2/6] = 0,4189
R[3/5] - R[2/6] ≧ 0,15 Formel 2
Die Gradienten S[2/6] und S[3/5] hatten die nachstehend aufgeführten Werte und er
füllten die Beziehungen von Formel 1 und Formel 3.
S[2/6] = 54,29
S[2/6] ≧ -800 Formel 1
S[3/5] -70,32
S[3/5] - S[2/6] -124,61
S[3/5] - S[2/6] ≦ -50 Formel 3
PP-1: Statistisches Propylen-Ethylen-Copolymerharz, das einen MI von 2,8 (g/10 Mi
nuten) bei einer Temperatur von 230°C und einer Belastung von 2,16 kg aufweist, 3,7
Gew.-% Ethylen enthält und einen Gehalt an in Xylol bei 20°C löslichen Komponenten von
3,2% besitzt.
PP-2: Statistisches Propylen-Ethylen-Copolymerharz, das einen MI von 0,88 (g/10 Mi
nuten) bei einer Temperatur von 230°C und einer Belastung von 2,16 kg aufweist, 4,9
Gew.-% Ethylen enthält und einen Gehalt 01255 00070 552 001000280000000200012000285910114400040 0002010044385 00004 01136 an in Xylol bei 20°C löslichen Komponenten von
5,2% besitzt.
Wie vorstehend beschrieben kann die vorliegende Erfindung eine Haftklebefolie oder -
film bereit stellen, die bevorzugte Klebhaftung beibehält, ohne bemerkenswerte Veränderung
im Verlauf der Zeit selbst bei niedriger und hoher Umgebungstemperatur zu zeigen,
unabhängig vom Temperaturbereich bei der Verwendung, die ausgezeichnete Ablöseeigen
schaften ohne Verschmutzung der Oberfläche eines beschichteten Gegnstands nach der Ver
wendung zeigt und ausgezeichnete Ausgewogenheit zwischen Hitzebeständigkeit, Kältebe
ständigkeit und Wetterfestigkeit ergibt.
Ferner kann die vorliegende Erfindung einen neuen Schmelzkleber bereit stellen, der
ohne Verwendung eines organischen Lösungsmittels verklebt und nicht stabile Haftkraft und
Flexibilität eines verbundenen Bereichs verhindert, selbst wenn bei niedriger und hoher
Umgebungstemperatur unabhängig von der Umgebungstemperatur, der ein verbundener Ge
genstand ausgesetzt ist, verklebt würde.
Claims (7)
1. Haftkleber, umfassend ein Copolymer auf Olefinbasis, wobei
- 1. das Copolymer auf Olefinbasis eine Reißfestigkeit, gemessen gemäß JIS K 6251, von 2,0 MPa oder weniger aufweist, und
- 2. die Bruchdehnung EB (%) einer Harzmasse, die beim Mischen des Copolymers auf
Olefinbasis mit einem Harz auf Polypropylenbasis, das einen Gehalt an in Xylol
bei 20°C löslichen Komponenten von 20 Gew.-% oder weniger aufweist, erhalten
wurde, die folgende Formel 1 erfüllt:
S[2/6] ≧ -800 Formel 1
2. Haftkleber nach Anspruch 1, umfassend ein Copolymer auf Olefinbasis, wobei
- 1. die Bruchdehnung EB (%) einer Harzmasse, die beim Mischen des Copolymers auf
Olefinbasis mit einem Harz auf Polypropylenbasis, das einen Gehalt an in Xylol
bei 20°C löslichen Komponenten von 20 Gew.-% oder weniger aufweist, erhalten
wurde, die folgende Formel 2 erfüllt:
R[3/5] - R[2/6] ≧ 0,15 Formel 2
3. Haftkleber, umfassend eine thermoplastische Harzmasse, die (i) ein thermoplastisches
Harz und (ii) ein Copolymer auf Olefinbasis nach Anspruch 1 enthält.
4. Haftklebefolie, umfassend eine oder mehrere Schichten, die eine Haftklebeschicht aus
einem Haftkleber nach Anspruch 1 enthalten.
5. Haftklebefilm, umfassend eine oder mehrere Schichten, die eine Haftklebeschicht aus
einem Haftkleber nach Anspruch 1 enthalten.
6. Schmelzkleber, umfassend ein Copolymer auf Olefinbasis nach Anspruch 1.
7. Schmelzkleber, umfassend eine thermoplastische Harzmasse, die (i) ein thermoplasti
sches Harz und (ii) ein Copolymer auf Olefinbasis nach Anspruch 3 enthält.
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