DE1004414B - Einrichtung zum Abstuetzen einer Topfpflanze mittels eines Stabes - Google Patents
Einrichtung zum Abstuetzen einer Topfpflanze mittels eines StabesInfo
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Classifications
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- A—HUMAN NECESSITIES
- A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
- A01G—HORTICULTURE; CULTIVATION OF VEGETABLES, FLOWERS, RICE, FRUIT, VINES, HOPS OR SEAWEED; FORESTRY; WATERING
- A01G9/00—Cultivation in receptacles, forcing-frames or greenhouses; Edging for beds, lawn or the like
- A01G9/12—Supports for plants; Trellis for strawberries or the like
- A01G9/122—Stakes
- A01G9/124—Means for holding stakes upright in, on, or beside pots
Landscapes
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- Environmental Sciences (AREA)
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Description
DEUTSCHES
Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zum Festhalten einer Pflanze mittels eines Stabes, der von
einem am Topfrand angreifenden Halter getragen wird.
Es sind bereits Haltevorrichtungen zum Anbinden und Halten hoch wachsender Topfpflanzen bekannt,
die am Rande des Blumentopfes befestigt werden und deren Haltezungen in das Erdreich der Blumentöpfe
hineinragen. Diese Vorrichtungen sind unbefriedigend, weil die Haltezungen die Wurzeln der Pflanze beschädigen
und andererseits doch keinen ausreichenden Halt gegen seitliche Beanspruchungen bieten.
Zur Vermeidung dieser Nachteile hat man die Vorrichtungen so ausgestaltet, daß man den Haltezungen
nach dem Innern der Töpfe gerichtete klauenartige Vorspränge gab. Diese Vorrichtungen bieten zwar
mehr Halt gegen seitliche Beanspruchungen, haben aber den obenerwähnten Nachteil, die Wurzeln zu
beschädigen oder bei ihrer Ausbreitung empfindlich zu stören. Aus diesen Gründen hat man andere
Lösungen gesucht. Bekannt sind Blumenhalter mit Stäbchen, die in Vertiefungen im Mantel des Blumentopfes
selbst lösbar angeordnet sind oder mit Klammern an dem Blumentopf befestigt werden. Diese
Vorrichtungen sind nicht bei Blumentöpfen mit normalen Abmessungen und normalen Formen anwendbar.
Für Spaliergestelle ist eine Vorrichtung bekanntgeworden, die im wesentlichen aus einem Ring besteht,
der an den Blumentopf von innen her angeklammert wird und ein Gerüst mit Längsstreben,
Querstreben und Bögen aufweist, die miteinander verschraubt sind. Ein solches Gestell eignet sich
natürlich nicht für den täglichen Gebrauch und für Blumentöpfe mit verschiedenen Durchmessern, es ist
auch nicht in der Länge verstellbar.
Die Erfindung geht von den bekannten Einrichtungen zum Abstützen einer Topfpflanze aus, bei
denen ein Stab dtarch einen oder mehrere am Topfrand
angreifende Halter getragen wird. Eine derartige Vorrichtung wird erfindungsgemäß in der Weise verbessert,
daß der den Topf überquerende, sich auf den Topfrand abstützende und an ihm verankerte Halter
aus teleskopartig gegeneinander verstellbaren Teilen besteht, auf denen der Stab in verschiedenen Abständen
vom Topfrand montierbar ist.
Die Einrichtung nach der Erfindung bietet folgende besondere Vorteile:
Der Halter des Stabes wird am Topf und nicht in der Topferde befestigt bzw. verankert. Er ist längenmäßig
einstellbar, und der Stab kann auf dem Halter in verschiedenen Stellungen gegenüber dem Topfrand
festgemacht werden.
Zur Veranschaulichung des Erfindungsgegenstandes
Einrichtung zum Abstützen
einer Topfpflanze mittels eines Stabes
einer Topfpflanze mittels eines Stabes
Anmelder:
Rene Nicolas, Sion (Schweiz)
Rene Nicolas, Sion (Schweiz)
Vertreter: Dr.-Ing. F. Mayer, Patentanwalt,
Berlin-Wilmersdorf, Binger Str. 63 A
Berlin-Wilmersdorf, Binger Str. 63 A
Beanspruciite Priorität:
Schweiz vom 23. Oktober 1954
Schweiz vom 23. Oktober 1954
Rene Nicolas, Sion (Schweiz),
ist als Erfinder genannt worden
ist als Erfinder genannt worden
sind in der Zeichnung beispielhaft einige Ausführungsformen 'dargestellt.
Fig. 1 zeigt im Vertikalschnitt ein erstes Beispiel; Fig. 2 gibt dazu eine Teildraufsicht wieder.
Auch die Fig. 3 und 4 bzw. 5 und 6 zeigen im Schnitt und in Draufsicht Ausführungsbeispiele;
Auch die Fig. 3 und 4 bzw. 5 und 6 zeigen im Schnitt und in Draufsicht Ausführungsbeispiele;
Fig. 7 veranschaulicht einen Vertikalschnitt durch eine weitere Ausfübrungsform, und
Fig. 8 zeigt im Schnitt ein fünftes Beispiel;
Fig. 9 gibt in Draufsicht eine bauliche Einzelheit wieder, während
Fig. 9 gibt in Draufsicht eine bauliche Einzelheit wieder, während
Fig. 10 ein Schnitt nach Linie X-X der Fig. 9 ist. Die Einrichtung nach den Fig. 1 und 2 weist einen
Behälter auf, der, wie bei, Blumentöpfen üblich, Erde
und eine Pflanze enthält. Die Wandung 2 hat nahe dem oberen Rand einen ringförmigen Absatz 3, mit
welchem zwei Bügel 4 im Eingriff stehen, die über Gewindebolzen 5 mit einer Schiene oder Auflage 6
vereinigt sind, die oben auf dem Topf 1 aufliegt. Die Anordnung ist so getroffen, daß die Schraubenbolzen 5
durch Löcher 7 der Auflage 6 greifen, die, wie Fig. 2 zeigt, an den Enden der Schiene 6 vorgesehen sind,
wobei die Halterung der Schraubenbolzen 5 jeweils durch Flügelschraiuben 8 und Gegenmuttern 9 gesichert
ist.
In der Mitte der Schiene 6 sind eine oder mehrere Gewindebohrungen vorgesehen, wobei in einer der
letzteren das mit Gewinde ausgestattete Ende 10 einer mit Gegenmuttern 12 ausgerüsteten Stütze 11 befestigt
ist.
Beim Ausführiungsbeispiel der Fig. 3 und 4 ist der
zur Aufnahme der Erde und einer Pflanze bestimmte
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Topf 13 an seiner Wandung 14 wiederum mit einer oberen ringförmigen Schulter 15 versehen, gegen
welche sich zwei· Anschläge 16 abstützen können, die an Schraubenbolzen 17 befestigt sind. Diese Schraubenbolzen
befinden sich am den beiden Enden eines Halters 18, der aus zwei übereinanderliegenden
Schienenstücken 19 und 20 besteht. Das Schienenstück 20 ist mit zwei Führungszapfen 21 und1 22 versehen,
die sich in entsprechenden Führungsschlitzen 23 und 24 des Schienenstückes 19 verschieben können und mit
Schraubenköpfen 25 und 26 versehen sind, so daß man die Gesamtlänge des Halters 18 durch entsprechende
Einstellung der Schienen stücke 19 und 20 und durch
Festziehen der Schrauben 25, 26 bestimmen kann. Im Schienenstück 20 sind im übrigen zwei Gewindebohrungen
27 vorgesehen, die wiederum zur Aufnahme des mit Gewinde versehenen Endes 27' eines Halters 28
dienen, der mit einer Gegenmutter 29 ausgestattet ist. Bei der Einrichtung nach den Fig. 5 und 6 sind
zwei ineinandergeschachtelte Behälter 30 und 31 vorgesehen, von denen der letztere die Erde und eine
Pflanze enthält, während der Behälter 30 ein Übertopf ist, an desisen oberem Ende sich ein Halter 41 befindet,
der mit zwei an seinem Ende vorgesehenen Stegen. 32 und 33 die Wandung 34 des Übertopfes 30 übergreift
und mit Hilfe einer Schraube 35 arretiert werden kann. Wie Fig. 6 zeigt, ist der Halter 41 mit Gewindebohrungen
36 versehen, in deren eine man das mit Gewinde ausgestattete Ende 37 einer Stütze 38
einsetzen kann. Natürlich könnte der Halter 41 auch zwei odier mehrere Stützen für die im Topf 31 befindliche
Pflanze tragen.
Im Falle der Fig. 7 ist der obere Rand 45 des Blumentopfes 44 mit einem Halter 46 versehen, an dem
sich eine austauschbare Pflanzenstütze 47' befindet.
Das eine Ende des Halters 46 trägt eine Zugfeder 47, deren anderes Ende an einem abgekröpftem Arm,
48 angreift, der in eine Öffnung 49 der Behälterwand 50 eingesetzt ist. Am anderen Ende des Halters 46
ist eine Feder 51 festgehakt, deren freies Ende in eine Öffnung 52 der Wand 50 greift.
In Fig. 8 endlich ist eine Einrichtung dargestellt, bei welcher sich der Blumentopf 53 in einem Untersatz
54 befindet, dessen Randteil 55 zwei Öffnungen 56 aufweist. In letzteren sind mittels Haken 57 zwei
Schraubenfedern 58 verankert, die oben an den Enden eines Halters 59 angreifen, der, auf dem Rand des
Topfes aufliegend, die festschraubbare Pflanzenstütze trägt.
Die in dien verschiedenen Zeichnungsbeispielen veranschaulichten Stützen 11, 28, 38,, 47' und 60 können
an ihrem oberen Ende mit einem Haken 64 (Fig. 7) versehen sein, mittels dessen man den Topf an der
Decke eines Raumes aufhängen kann.
In den Fig. 9 und 10 ist ein Halter 61 dargestellt, der sich auf dem oberen Rand eines Behälters 62 abstützt
und wiederum eine Stütze tragen soll. An beiden Enden des Halters sind in diesem Falle zwei seitliche
Zungen; 63 vorgesehen, die zur Stabilisierung des
Trägers dienen und insbesondere verhindern sollen, daß der Halter mit der daran befestigten Stütze
schwankt.
Zum gleichen Zwecke können die Enden des Trägers auch Zungen aufweisen, die annähernd parallel der
Seitenwand des Blumentopfes verlaufen und je über eine Schraubenfeder in einem Loch des Behälters
verankert sind.
Eine Variante der erfindungsgemäßen Einrichtung könnte darin bestehen, daß ein in einem Übertopf
untergebrachter Blumentopf mit Halter und Stütze so
gestaltet wird:, daß die Enden des Halters mittels Federn in Öffnungen, des Übertopfes verankert sind.
Die Pflanzenstützen gemäß der Erfindung können aus Eisen oder aus Nichteisenmetallen, ferner aus
synthetischem, organischem Material oder auch aus Holz bestehen; sie können in beliebiger Weise geformt
sein, um einer Pflanze eine bestimmte Gestalt zu verleihen. So ließen sie sich beispielsweise spiralförmig
ausführen.
Claims (10)
1. Einrichtung zum Abstützen einer Topfpflanze mittels eines Stabes, der durch einen am Topfrand
angreifenden Halter getragen wird, dadurch gekennzeichnet, daß der den Topf überquerende, sich
auf den Topfrand abstützende und an ihm verankerte Halter aus teleskopartig gegeneinander
verstellbaren Teilen (19, 20) besteht, auf denen der Stab (28) in verschiedenen Abständen vom Topfrand
montierbar ist.
2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Halter an dem mit einem
ringförmigen Ansatz (3) versehenen Topfrand durch höhenverstellbare Greifer (16,17) arretierbar
ist.
3. Einrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Halter aus zwei
Schienenstücken (19,20) besteht, die sich, übereinandergreifend, auf dem Rand des Behälters (13)
abstützen und deren eines mit zwei Führungselementen (21,22) versehen ist, die sich in entsprechenden
Schlitzen (23,24) des anderen Schienenstückes bewegen können und mit Arretierschrauben
(25,26) versehen sind, wobei an den Enden der Schienenstücke (19,20) Schraubenbolzen (17) vorgesehen
sind, die mittels Anschlägen (16) den Absatz (15) des Behälters übergreifen.
4. Einrichtung nach Anspruch 1 oder Unteransprüchen,
bei der zwei ineinandergeschachtelte Töpfe vorgesehen sind, dadurch .gekennzeichnet,
daß der äußere Topf (30) mindestens einen Halter (41) trägt, der wiederum mindestens eine Stütze
(38) für die in den inneren Behälter (31) gesetzte Pflanze aufweist.
5. Einrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Halter (41) aus einer
Schiene besteht, die, sich, auf dem äußeren Behälter (30) abstützend, am einen Ende mit zwei im
Abstand voneinander befindlichen Stegen (32, 33) versehen ist, die den Rand des äußeren Behälters
übergreifen und deren einer mit einer Arretierschraube (35) ausgestattet ist.
6. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Halter (46), sich auf dem
oberen Rand des Behälters (44) abstützend, mit Hilfe von Zugfedern (47, 51) in öffnungen der Behälterseitenwand
(50) verankert ist.
7. Einrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens eine der Zugfedern
(47, 51) von einem in eine Behälteröffnung eingesetzten Arm (48) gehalten wird.
8. Einrichtung nach Anspruch 1 für Behälter, die in einem Untersatz stehen, dadurch gekennzeichnet,
daß der sich auf dem oberen Behälterrand abstützende Halter (59) über Federn (58)
am Rand (55) des Untersatzes verankert ist.
9. Einrichtung für Blumentöpfe, die in einem Übertopf untergebracht sind, dadurch gekennzeichnet,
daß dfer Halter mittels Federn in öffnungen der Übertopfwandung eingehängt ist.
10. Einrichtung nach Anspruch 1 oder Unteransprüchen, dadurch gekennzeichnet, daß die Stütze
47' am oberen Ende mit einem Haken (64) versehen ist, mittels dieses Hakens oder einer öse der
Behälter an der Decke eines Raumes aufgehängt werden kann.
In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 498 169, 589 238,
666 015;
schweizerische Patentschriften Nr. 156 676, 5 301709;
USA.-Patentschrift Nr. 2 083 678.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH1004414X | 1954-10-23 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1004414B true DE1004414B (de) | 1957-03-14 |
Family
ID=4552200
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEN9738A Pending DE1004414B (de) | 1954-10-23 | 1954-11-11 | Einrichtung zum Abstuetzen einer Topfpflanze mittels eines Stabes |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1004414B (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| WO2003006268A1 (de) | 2001-07-09 | 2003-01-23 | Continental Teves Ag & Co. Ohg | System und verfahren zur überwachung des reifendrucks in kraftfahrzeugen |
Citations (6)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE498169C (de) * | 1930-05-19 | Friedrich Radler | Blumenstockhalter fuer Topf- und Kuebelgewaechse | |
| CH156676A (de) * | 1931-10-15 | 1932-08-31 | Knuesli Emil | Blumenhalter. |
| DE589238C (de) * | 1933-12-08 | Adolf Gerstein | Befestigungsvorrichtung von Spalieren an Blumentoepfen | |
| US2083678A (en) * | 1936-10-09 | 1937-06-15 | Davis G Wilson | Plant support and trellis |
| DE666015C (de) * | 1938-10-08 | Wilhelm Schenderlein | Vorrichtung zum Befestigen der Halter fuer Blumen am Rande der Blumentoepfe | |
| CH301709A (de) * | 1952-05-21 | 1954-09-30 | Frauendiener Emil | Einrichtung zur Befestigung eines Haltestabes für Topfpflanzen. |
-
1954
- 1954-11-11 DE DEN9738A patent/DE1004414B/de active Pending
Patent Citations (6)
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| WO2003006268A1 (de) | 2001-07-09 | 2003-01-23 | Continental Teves Ag & Co. Ohg | System und verfahren zur überwachung des reifendrucks in kraftfahrzeugen |
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