Die Erfindung betrifft eine Rotationsschneidvor
richtung umfassend ein Maschinengestell, ein am Maschi
nengestell um eine Drehachse drehbares Schneidwerkzeug
sowie eine um eine Drehachse drehbare Amboßwalze mit
einer Schneidstütze, wobei am Schneidwerkzeug eine mit
der Schneidstütze zusammenwirkende Schneide angeordnet
ist zum Schneiden einer zwischen dem Schneidwerkzeug
und der Amboßwalze hindurchgeführten Werkstoffbahn, und
wobei am Schneidwerkzeug mindestens ein Stützring mit
einer Stützfläche gehalten ist zum Abstützen des
Schneidwerkzeuges gegenüber der Amboßwalze.
Mittels derartiger Rotationsschneidvorrichtungen können
fortlaufende Werkstoffbahnen beispielsweise aus Papier,
Vliesstoffen, Textilien, Kunststoff- oder Metallfolien
beschnitten werden. Hierbei ist es insbesondere mög
lich, kurvenförmige Schnittkanten zu erzeugen, die in
sich geschlossen sein können. Rotationsschneidvorrich
tungen dieser Art sind beispielsweise aus der DE 39 24 053 A1
sowie der DE 198 34 104 A1 bekannt.
Üblicherweise steht die Schneide in radialer Richtung
bezogen auf die Drehachse des Schneidwerkzeugs über die
Stützfläche des Stützrings hervor. Dadurch wird sicher
gestellt, daß die Schneide beim Beschneiden des Werkstoffs
auf der Schneidstütze aufsitzt. Eine derartige
Ausgestaltung hat jedoch den Nachteil, daß insbesondere
bei Einsatz hochfester Werkstoffe nicht in allen Fällen
ein präziser Schnitt erzeugt werden kann, denn es be
steht die Gefahr, daß bei Ausübung hoher Vorspannkräf
te, wie sie beim Beschneiden hochfester Werkstoffe zum
Einsatz kommen, die Schneide und/oder die Schneidstütze
beschädigt werden.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, eine Rotati
onsschneidvorrichtung der gattungsgemäßen Art derart
weiterzubilden, daß auch hochfeste Werkstoffe zuverläs
sig und präzise beschnitten werden können.
Diese Aufgabe wird bei einer Rotationsschneidvorrich
tung der eingangs genannten Art erfindungsgemäß dadurch
gelöst, daß die Schneide und die Schneidstütze zumin
dest im Bereich ihrer Oberfläche aus Hartmetall gefer
tigt sind und daß die Schneide in radialer Richtung be
zogen auf die Drehachse des Schneidwerkzeuges relativ
zu der Stützfläche zurückgesetzt ist, wobei der radiale
Abstand zwischen der Schneide und der Stützfläche der
art in Abhängigkeit vom Elastizitätsmodul des Stützrin
ges ausgebildet ist, daß die Schneide bei Ausübung ei
ner zwischen dem Schneidwerkzeug und der Amboßwalze
wirkenden Vorspannkraft die Schneidstütze nahezu be
rührt.
Erfindungsgemäß ist vorgesehen, die Schneide und die
mit dieser zusammenwirkende Schneidstütze zumindest im
Bereich ihrer Oberfläche aus Hartmetall zu fertigen.
Selbst bei Einsatz hochfester Werkstoffe, beispielswei
se sehr zugfester Aramidfasernetze oder auch Stahlnet
ze, wie sie zum Beispiel bei der Herstellung von Kraft
fahrzeugreifen zum Einsatz kommen, kann dadurch ein
präziser Schnitt durchgeführt werden, wobei sich nur
eine minimale Abnützung der Schneide einstellt.
Da bei Einsatz von Hartmetall für die Schneide und die
Schneidstütze die Gefahr eines Bruches der Schneide be
steht, ist erfindungsgemäß vorgesehen, daß die Schneide
bezogen auf die Drehachse des Schneidwerkzeuges eine
geringere radiale Erstreckung aufweist als die Stütz
flächen des Stützringes. Die Schneide ist somit im un
belasteten Zustand der Rotationsschneidvorrichtung in
radialer Richtung relativ zu der Stützfläche zurückge
setzt. Der radiale Abstand zwischen der Schneide und
der Stützfläche wird hierbei in Abhängigkeit vom Ela
stizitätsmodul des Stützringes ausgebildet, d. h. in
Abhängigkeit von der jeweils vorliegenden Materialela
stizität des Stützringes. Hierbei fließt der Gedanke
mit ein, daß der Stützring, selbst wenn er aus Stahl
gefertigt ist, bei Ausübung einer Vorspannkraft zwi
schen dem Schneidwerkzeug und der Amboßwalze einer ra
dialen Deformation unterliegt, so daß sich die radiale
Erstreckung des Stützringes bezogen auf die Drehachse
des Schneidwerkzeuges in Abhängigkeit vom jeweiligen
Elastizitätsmodul verringert. Der relative Abstand zwi
schen der Hartmetall-Schneide und der Hartmetall-
Schneidstütze im unbelasteten Zustand der Rotations
schneidvorrichtung wird nun derart gewählt, daß die
Schneide im belasteten Zustand der Vorrichtung, d. h.
bei Ausübung der Vorspannkraft, die Schneidstütze nahe
zu berührt, d. h. daß die Schneide mit minimalstem Ab
stand der Schneidstütze gegenübersteht oder diese
leicht berührt. Ein derartiges "leichtes Berühren" ge
währleistet zum einen einen zuverlässigen Schnitt des
Werkstoffes, zum anderen wird dadurch ein Bruch der
Hartmetall-Schneide ebenso vermieden wie eine Beschädi
gung der Hartmetall-Schneidstütze.
Bei einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist
vorgesehen, daß die Schneide und/oder die Schneidstütze
eine Oberflächenbeschichtung aus Hartmetall aufweisen.
Bei einer besonders bevorzugten Ausführungsform ist
vorgesehen, daß die Schneide und/oder die Schneidstütze
im wesentlichen vollständig aus Hartmetall gefertigt
sind. Damit lassen sich auch hochfeste Werkstoffe zu
verlässig beschneiden, wobei eine im Hinblick auf übli
che Rotationsschneidvorrichtungen erheblich verlängerte
Standzeit erzielt werden kann.
Günstig ist es, wenn die Schneide bei Ausübung der Vor
spannkraft zwischen dem Schneidwerkzeug und der Amboß
walze einen radialen Abstand von weniger als etwa 500 µm
zu der mindestens einen Stützfläche aufweist.
Ein besonders zuverlässiger Schnitt hochfester Werk
stoffe wird bei einer bevorzugten Ausführungsform da
durch sichergestellt, daß die Schneide bei Ausübung der
Vorspannkraft, d. h. im belasteten Zustand der Rotationsschneidvorrichtung,
einen radialen Abstand von
weniger als ca. 100 µm zu der Stützfläche aufweist.
Von besonderem Vorteil ist es, wenn der mindestens eine
Stützring zumindest im Bereich der Stützfläche aus
Hartmetall gefertigt ist. Bei einer derartigen Ausfüh
rungsform unterliegen weder die Schneide und die zuge
ordnete Stützfläche noch der zum Abstützen des Schneid
werkzeuges gegenüber der Amboßwalze zum Einsatz kommen
de Stützring einer merklichen Abnützung, so daß sich
die Rotationsschneidvorrichtung selbst bei Ausübung ho
her Vorspannkräfte durch eine besonders lange Standzeit
auszeichnet.
Der Stützring kann hierbei eine Oberflächenbeschichtung
aus Hartmetall aufweisen.
Als besonders vorteilhaft hat es sich erwiesen, wenn
der mindestens eine Stützring im wesentlichen vollstän
dig aus Hartmetall gefertigt ist.
Die vorzugsweise vollständig aus Hartmetall gefertigte
Schneidstütze kann beispielsweise in Form einer
Schneidplatte ausgestaltet sein, die an der Amboßwalze
gehalten ist, wobei ihre Krümmung an die Krümmung der
Amboßwalze angepaßt ist.
Von besonderem Vorteil ist es, wenn die Schneidstütze
eine Stützhülse umfaßt, die einen Grundkörper der Am
boßwalze in Umfangsrichtung umgibt. Bei einer derarti
gen Ausführungsform ist die Schneidstütze formschlüssig
am Grundkörper der Amboßwalze gehalten, so daß die
Schneidstütze auch hohen mechanischen Belastungen zu
verlässig standhalten kann.
Alternativ kann vorgesehen sein, daß die Schneidstütze
einstückig mit der Amboßwalze verbunden ist und somit
als einheitliches Bauteil herstellbar ist. Eine derar
tige Ausführungsform ist insbesondere dann von Vorteil,
wenn die Schneidstütze eine Oberflächenbeschichtung aus
Hartmetall aufweist.
Vorzugsweise umfaßt die Rotationsschneidvorrichtung
zwei aus Hartmetall gefertigte Stützringe, die jeweils
drehfest am Schneidwerkzeug gehalten sind und zwischen
sich die Schneide aufnehmen.
Auch im Hinblick auf die Stützringe kann alternativ
vorgesehen sein, daß die Stützringe einstückig mit dem
Schneidwerkzeug verbunden sind und somit ein einheitli
ches Bauteil ausbilden, wobei es von besonderem Vorteil
ist, wenn die Stützringe eine Hartmetall-Oberflächen
beschichtung aufweisen.
Als Hartmetall kommt vorzugsweise ein pulvermetallur
gisch hergestelltes Sintermetall zum Einsatz, bei
spielsweise ein Sinterwerkstoff mit einem metallischen
Hartstoff auf Wolframbasis und einem Bindemittel auf
Kobaltbasis. Zur Erzielung einer besonders hohen Zähig
keit für die Schneide und die Schneidstütze hat sich
insbesondere der Einsatz eines Hartmetalles mit wolframcarbid(WC)-titancarbid(TiC)-tantalcarbid(TaC)-
haltigen
Carbidmischkristallen erwiesen.
Alternativ kann insbesondere zur Erzielung einer beson
ders hohen Verschleißfestigkeit für die Schneide und
die Schneidstütze ein Hartmetall zum Einsatz kommen,
dessen Hartphase im wesentlichen aus Titancarbid
und/oder Titannitrit besteht. Derartige titancarbidhal
tige Hartmetalle sind unter der Bezeichnung "Cermet"
bekannt.
Vorzugsweise weist das Hartmetall eine Härte von mehr
als etwa 700 HV (Vickers-Härte) auf.
Die nachfolgende Beschreibung einer bevorzugten Ausfüh
rungsform der Erfindung dient im Zusammenhang mit der
Zeichnung der näheren Erläuterung. Es zeigen:
Fig. 1: eine schematische Vorderansicht einer erfin
dungsgemäßen Rotationsschneidvorrichtung;
Fig. 2: eine vergrößerte Darstellung des in Fig. 1
mit A gekennzeichneten Bereichs im belasteten
Zusand der Rotationsschneidvorrichtung und
Fig. 3: eine vergrößerte Darstellung des in Fig. 1
mit A gekennzeichneten Bereichs in unbelaste
tem Zustand der Rotationsschneidvorrichtung.
In der Zeichnung ist eine insgesamt mit dem Bezugszei
chen 10 belegte Rotationsschneidvorrichtung dargestellt
zum Schneiden fortlaufender Werkstoffbahnen, beispiels
weise Metallfolien- oder Stahlnetzbahnen.
Die Rotationsschneidvorrichtung umfaßt ein Maschinenge
stell 12 mit zwei vertikal ausgerichteten Ständern 14,
16, die an einer Grundplatte 18 gehalten und an ihren
freien Enden über eine Quertraverse 20 miteinander ver
bunden sind. Zwischen den Ständern 14, 16 des Maschi
nengestells 12 sind in an sich bekannten Drehlagern 22,
23 und 24, 25 eine Amboßwalze 28 bzw. ein Schneidwerk
zeug in Form einer Schneidwalze 30 drehbar gelagert.
Mittels an den Ständern 14 und 15 gehaltener, an sich
bekannter und deshalb in der Zeichnung nur schematisch
dargestellter Verstelleinrichtungen 32, 34 kann die
Schneidwalze 30 in einer Verstellrichtung 36, die par
allel zur Erstreckung der Ständer 14, 16 verläuft, ver
stellt werden.
Die zur drehbaren Lagerung der Schneidwalze 30 zum Ein
satz kommenden Drehlager 24 und 25 stützen sich über
die Verstelleinrichtungen 34 bzw. 36 und jeweils eine
am freien Endbereich der Ständer 14 bzw. 16 gehaltene
Vorspanneinrichtung 38 an einem von der Quertraverse 20
abgestützten Widerlager 40 ab. Mittels der Vorspannein
richtung 38 kann die Schneidwalze 30 mit einer ein
stellbaren Vorspannkraft in Richtung auf die Amboßwalze
28 beaufschlagt werden.
Die Amboßwalze 28 ist um eine Drehachse 42 frei drehbar
und umfaßt einen zylinderförmigen Grundkörper 44, an
dessen Stirnseiten Wellenstummel 46, 48 angesetzt sind,
die in den Drehlagern 22 bzw. 23 gelagert sind. Außer
dem umfaßt die Amboßwalze 28 eine den Grundkörper 44 in
Umfangsrichtung umgebende Stützhülse 50, die form
schlüssig mit dem Grundkörper 44 verbunden und aus ei
nem pulvermetallurgisch hergestellten Hartmetall, des
sen Hartphase im wesentlichen aus Wolframcarbid (WC)
und dessen Bindemittel im wesentlichen aus Kobalt be
steht, gefertigt ist.
Die Schneidwalze 30 ist drehfest auf einer Werkzeugwel
le 52 gehalten, die um eine Drehachse 54 frei drehbar
in den Drehlagern 24 und 25 gelagert ist, wobei sich
ein Antriebsstummel 56 durch das Drehlager 24 hindurch
erstreckt. Über den Antriebsstummel 56 ist die Schneid
walze 30 mittels an sich bekannter und deshalb in der
Zeichnung nicht dargestellter Motor- und Getriebemittel
drehend antreibbar.
Die zylinderförmig ausgebildete Schneidwalze 30 weist
im Bereich ihres Zylindermantels 58 eine im Querschnitt
im wesentlichen keilförmig ausgestaltete Schneide 60
auf, die sich sowohl in Umfangsrichtung des Zylinder
mantels 58 als auch in axialer Richtung bezogen auf die
Drehachse 54 der Schneidwalze 30 erstreckt und eine in
sich geschlossene Kurve ausbildet.
An den Stirnseiten der Schneidwalze 30 sind zwei Stütz
ringe 62, 64 drehfest gehalten. Diese sind beiderseits
der Schneide 30 koaxial zur Drehachse 54 der Schneid
walze 30 angeordnet und weisen jeweils eine Stützfläche
66 auf, die zylindrisch zur Drehachse 54 ausgerichtet
ist und beiderseits der Schneide 60 auf der Stützhülse
50 der Amboßwalze 28 aufliegen.
Wie bereits erläutert, kann mittels der Vorspannein
richtungen 38 die Schneidwalze 30 mit der Amboßwalze 28
verspannt werden, wobei sich die Schneidwalze 30 mit
tels der Stützringe 62, 64 auf der Amboßwalze 28 ab
stützt. Die beiden Stützringe 62, 64 begrenzen in axia
ler Richtung einen Schneidbereich, in den eine fortlau
fende Werkstoffbahn zwischen die Schneidwalze 30 und
die Amboßwalze 28 eingeführt werden kann, wobei durch
das Rotieren der Schneidwalze 30 und Mitrotieren der
Amboßwalze 28 ein durch die Form der Schneide 60 vorge
gebener Werkstoffbereich ausgeschnitten werden kann.
Um einen möglichst präzisen Schnitt und eine möglichst
geringe Abnützung der Schneide 60 und der Stützringe
62, 64 auch beim Schneiden hochfester Werkstoffe, bei
spielsweise extrem zugfester Stahlnetze, sicherzustel
len, sind die Schneide 60 und die Stützringe 62, 64 aus
demselben Hartmetall gefertigt, das auch bei der Her
stellung der Stützhülse 50 zum Einsatz kommt. Da das
Hartmetall nur eine verhältnismäßig geringe Bruchfe
stigkeit aufweist, ist für die Schneide 60 im unbela
steten Zustand der Rotationsschneidmaschine 10, d. h.
in einem Zustand, bei dem keine Vorspannkraft auf die
Schneidwalze 30 einwirkt, eine geringere radiale Er
streckung vorgesehen bezogen auf die Drehachse 54 der
Schneidwalze 30 als für die Stützfläche 66. Dies wird
aus der vergrößerten Darstellung in Fig. 3 deutlich.
Im unbelasteten Zustand weist also die Spitze 68 der
Schneide 60 in radialer Richtung einen Abstand d zur
Stützfläche 66 auf. Dieser Abstand beträgt vorzugsweise
weniger als 500 µm, insbesondere weniger als 100 µm,
beispielsweise etwa 80 µm. Die Größe des Abstandes d
wird in Abhängigkeit des Elastizitätsmoduls der Stütz
ringe 62, 64 derart gewählt, daß die Schneidenspitze 68
die Oberfläche der Stützhülse 50 praktisch berührt,
wenn beim Schneiden des Werkstoffes mittels der Vor
spanneinrichtungen 38 eine Vorspannkraft auf die
Schneidwalze 30 in Richtung der Amboßwalze 28 ausgeübt
wird. Hierbei fließt der Gedanke mit ein, daß die aus
Hartmetall gefertigten Stützringe 62, 64 bei Beauf
schlagung mit der Vorspannkraft einer Deformation in
radialer Richtung unterliegen, so daß sich deren radia
le Erstreckung bezogen auf die Drehachse 54 der
Schneidwalze 30 verringert. Der im unbelasteten Zustand
der Rotationsschneidvorrichtung 10 vorliegende Abstand
d zwischen der Schneidspitze 68 und der Stützfläche 60
wird derart gewählt, daß er im belasteten Zustand durch
die radiale Deformation der Stützringe 62, 64 praktisch
kompensiert wird, wobei jedoch sichergestellt ist, daß
die Schneidenspitze 68 auch im belasteten Zustand in
radialer Richtung nicht über die Stützfläche 66 hervor
steht, so daß eine Beschädigung der Hartmetall-Schneide
60 während des Betriebes der Rotationsschneidvorrich
tung 10 zuverlässig verhindert wird.
Die Größe des radialen Abstands d zwischen der Schnei
denspitze 68 und der Stützfläche 66 ist somit abhängig
vom Elastizitätsmodul des für die Herstellung der
Stützringe 62, 64 zum Einsatz kommenden Hartmetallwerkstoffes.
Je größer der Elastizitätsmodul ist, d. h. je
steifer der Hartmetallwerkstoff, desto geringer kann
der radiale Abstand d gewählt werden, um den die
Schneidenspitze 68 in radialer Richtung bezogen auf die
Stützfläche 66 der Stützringe 62, 64 zurückgesetzt ist.
Eine derartige Ausgestaltung ermöglicht den Einsatz ei
nes Hartmetalles für die Schneide 60, die Stützhülse 50
und die Stützringe 62, 64, so daß auch nach langer
Standzeit der Rotationsschneidvorrichtung 10 ein präzi
ser Schnitt selbst hochfester Werkstoffe gewährleistet
ist.