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DE1004466B - Werkstueckhalter fuer Naehmaschinen zur Erzeugung von spiralfoermig verlaufenden Naehten - Google Patents

Werkstueckhalter fuer Naehmaschinen zur Erzeugung von spiralfoermig verlaufenden Naehten

Info

Publication number
DE1004466B
DE1004466B DEC12255A DEC0012255A DE1004466B DE 1004466 B DE1004466 B DE 1004466B DE C12255 A DEC12255 A DE C12255A DE C0012255 A DEC0012255 A DE C0012255A DE 1004466 B DE1004466 B DE 1004466B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
shaft
workpiece
roller
workpiece holder
sewing machine
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEC12255A
Other languages
English (en)
Inventor
Claude Catelas
Pierre Hanet
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
RE HA SARL SOC
Original Assignee
RE HA SARL SOC
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by RE HA SARL SOC filed Critical RE HA SARL SOC
Publication of DE1004466B publication Critical patent/DE1004466B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D05SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
    • D05BSEWING
    • D05B21/00Sewing machines with devices for automatically controlling movement of work-carrier relative to stitch-forming mechanism in order to obtain particular configuration of seam, e.g. programme-controlled for sewing collars, for attaching pockets

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Sewing Machines And Sewing (AREA)

Description

Es sind bereits Werkstückhalter für Nähmaschinen bekannt, die zwecks Erzielung von spiralförmig verlaufenden Nähten, z. B. bei der Herstellung eines Hutrandes, zu einer bestimmten Relativbewegung zu den Stichbildewerkzeugen der Maschine durch eine Steuervorrichtung veranlaßt werden, welche durch das vom Stoffschieber bewegte Werkstück zur Wirkung gebracht wird und bei der Bildung von mit Abstand voneinander fortlaufenden Stichmusterwindungen eine am umlaufenden Werkstückhalter vorgesehene und von diesem in Umdrehung versetzte Spindel quer zur Vorschubrichtung mit veränderlicher Geschwindigkeit bewegt. Diese Ausbildung und Steuerung des Nähmaschinenwerkstückhalters erfordert eine sehr große Zahl und eine ziemlich verwickelte Anordnung von antreibenden und von angetriebenen sowie von lenkenden Teilen und demnach auch eine besondere Ausgestaltung der Nähmaschine. Man hat zur Erzeugung von Spiralnähten an einem Hutrand auch schon vorgeschlagen, diesen mit seiner Innenkante durch den Stoffschieber der Nähmaschine an einem sektorförmigen Leitkörper entlangzuziehen und dadurch in Umdrehung zu versetzen sowie dabei den Führungskörper quer zur Bewegungsrichtung des Stoffschiebers durch eine von einer Nocken- oder Spiralnutscheibe gesteuerte Stange zu verschieben. Dadurch ergibt sich zwar eine einfachere Ausführung eines eine spirallinige Naht liefernden Werkstückhalters, aber die Notwendigkeit einer baulichen Ergänzung und Abänderung der Nähmaschine bleibt bestehen, und die erzielte Verminderung der Zahl der bewegten und bewegenden Teile geht auf Kosten der Genauigkeit des Arbeitens der Vorrichtung, insbesondere hinsichtlich der Einhaltung eines gleichbleibenden Schrittes der Spirallinie, und außerdem muß die Nocken- oder Spiralnutenscheibe motorisch angetrieben werden.
Der Erfindung liegt nun die Aufgabe zugrunde, für die Erzeugung von spiralförmig verlaufenden Nähten einen an eine handelsübliche Nähmaschine ohne jede Notwendigkeit einer nachträglichen Änderung ihrer Ausführung anbringbaren Werkstückhalter zu schaffen, der mit einer einfachen, eine Mindestzahl von Teilen aufweisenden Bauart eine genaue, einen gleichbleibenden Schritt der Spiralnaht gewährleistende Wirkungsweise und eine lediglich durch den Gang der Nähmaschine begrenzte Arbeitsgeschwindigkeit sowie eine bequeme, keinerlei Anlernzeit erfordernde Handhabung vereinigt.
Die Lösung dieser Aufgabe gelingt erfmdungsgemäß auf Grund folgender geometrischer Feststellungen: Eine eiförmig verlaufende Naht kann, wie Fig. 1 zeigt, als ein in sich geschlossenes Viereck mit einer großen Zahl von kleinen, durch Stepp-Werkstückhalter für Nähmaschinen
zur Erzeugung von spiralförmig
verlaufenden Nähten
Anmelder:
Claude Catelas, Paris, Pierre Hanet,
Enghien-les-Bains, Seine-et-Oise, und
Societe Re-Ha (Societe ä responsabüite
limitee), Enghien-les-Bains, Seine-et-Oise
(Frankreich)
Vertreter: Dipl.-Ing. C. elemente, Patentanwalt, Deggendorf, Ktfankenhausstr. 26
Beanspruchte Priorität: Frankreich vom .11. Dezember 1954
Claude Catelas, Paris, und Pierre Hanet,
Enghien-les-Bains, Seine-et-Oise (Frankreich),
sind als Erfinder genannt worden
Stiche gegebenen Seiten, beispielsweise als ein Vieleck mit fünf Seiten A-B, B-C, C-D, D-E und E-A angesehen werden, welche die in Summa 360° betragenden Außenwinkel α, β, γ, δ, ω bilden. Wird diese Kurve dadurch erzeugt, daß das mit der Spiralnaht zu versehende Werkstück, z. B. ein Hutrand, in seiner Fläche durch den Stoffschieber der Nähmaschine verschoben und dabei mit Hilfe einer mit ihm verbundenen, der Kurve entsprechenden Leitbahn an einem durch eine Rolle bestimmten festen Punkt entlang geführt wird, so läßt sich durch eine geradlinige, in einem bestimmten Verhältnis zu der Winkeldrehung des Werkstückes gegenüber der Maschinennadel und damit dem Stoffschieber erfolgende Bewegung des festen Punktes die geschlossene Kurve in eine mit konstantem Schritt fortlaufende Spirale überführen.
Betrachtet man bei einer nach dieser Spirale verlaufenden Naht drei aufeinanderfolgende Steppstiche mit zwei vollständigen Verknüpfungen, wie sie Fig. 2 zeigt, so wird für einen zu 4,5 mm angenommenen Schritt der Spirale die Strecke der Verschiebung des durch die Rolle bestimmten Punktes, die dem durch
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diese beiden Verknüpfungen gebildeten Winkel Δ α entspricht, gleich ' ""?*'——, und diese Beziehung gilt unabhängig von der Winkeldrehung des Werkstand parallelen Geraden x-x' verschiebbar sowie gleichzeitig durch eine von der Welle 3 ausgehende und zwischen zwei Stiften 10 an deir Form 1 gleitbar geführte Stange 9 auf Drehung mit der Form 1 ge-
stückes für alle Stellen, der Spirale. Wenn diese 5 kuppelt,
gerade, parallele, durch Halbkreise verbundene Infolge; der Versetzung der Rollenwelle 3 gegen-
Linien beispielsweise gemäß Fig. 3 enthält, wird der über der Nähmaschinenlängsachse y-y gemäß Fig. 7
Winkel Δα zu Null, da α selbst Null ist, während bei wird die Leitbahru des in der Form 1 ausgesparten
einer z. B. nach Fig. 4 durchweg gekrümmten Spirale Hohlnockens 8 an die Rolle 7 durch eine Kraft R' ansich aus der Differenz Δ α" der in zwei Punkten α ίο gedrückt, die sich als Resultierende aus zwei Kom-
und b der Spirale von den Tangenten mit der Kurven- ponenten ergibt, von denen die eine durch die vom
achse z-s' eingeschlossenen Winkel α und α und aus geradlinig bewegten Stoffschieber auf das Werk-
dem Betrag D der für eine ganze Spiralwindung stück 2 im Punkt 4 der Maschinenlängsachse y-y'
durchzuführenden linearen Verschiebung des Werk- senkrecht zu dieser ausgeübte Zugkraft V und die Stückes für die Kurvenstrecke a-b erforderliche line- 15 andere durch die von dem Trägheitswiderstand des
„ ., , . , , D-Aa" .,, Werkstückes 2 gegen die Verschiebung herrührende,
are Teüverschiebung d = -^- ergibt. Jängs der Q^n y_y, wirksame Kraft γχ gebüdet ist
Auf Grund dieser geometrischen Überlegungen Durch diese vom Punkt 4 aus durch die Mitte der wird nach der Erfindung ein Werkstückhalter für Rolle 4 gehende Kraft R' wird die Form 1 dauernd in Nähmaschinen, der eine spiralförmig verlaufende 20 Berührung mit Rolle 7 gehalten, wenn sie durch den Nähte erzeugende Relativbewegung gegenüber den am Werkstück 2 angreifenden Stoffschieber um die Stichbildewerkzeugen selbsttätig unter der alleinigen Welle 3 gedreht und dabei die Leitkante des Hohl-Einwirkung des am Werkstück angreifenden Stoff- nockens 8 an der Rolle 7 entlang bewegt wird. Die Schiebers ausführt, dadurch geschaffen, daß eine mit sich drehende Form 1 versetzt dabei durch die dem Werkstück zu verbindende Form mit einem 25 Stange 9 auch die Rolle 7 in Umdrehung, und diese ovalen Nocken ausgestattet ist, an dessen Leitbahn Drehung der Rolle7 wird durch geeignete Bewegungseine drehbare Rolle anliegt, deren Welle gegenüber übertragungsmittel zur Erzielung einer längs der Geder auf den Maschinentisch projizierten Maschinen- x&aenx-x' erfolgenden Verschiebung der Rollenwelle 3 längsachse versetzt und entlang einer zu dieser benutzt, so daß die entsprechende Naht nicht einfach parallelen Geraden verschiebbar ist und sowohl zur 30 nach der in Fig. 7 angedeuteten, in sich geschlossenen, Drehung wie zur Verschiebung durch die Form ver- der Leitbahn des Nockens 8 ähnlichen Kurve 5', sonanlaßt wird, die infolge ihrer Verbindung mit dem dem nach einer Spirale, z. B. von der aus Fig. 4 erWerkstück vom geradlinig und senkrecht zur sichtlichen Form, verläuft.
Maschinenlängsachse bewegten Stoffschieber an- Diese von der Drehbewegung der Rolle 7 abgetrieben wird, der dabei das Werkstück auf der 35 geleitete Verschiebung der Welle 3 kann unter Ein-Maschinenlängsachse erfaßt. haltung eines geeigneten, für einen konstanten Schritt Ein erfindungsgemäß ausgebildeter Nähmaschinen- der Spirale gleichbleibenden Verhältnisses zwischen werkstückhalter ist beispielsweise in einer Aus- dem Drehwinkel und der Linearbewegung des Werkführungsform schematisch in den Fig. 5 bis 9 veran- Stückes durch ein nach Fig. 8 ausgeführtes Getriebe schaulicht, von denen die Fig. 5 bis 8 seine Haupt- 40 erreicht werden, bei welchem die Welle 3 der gemäß bestandteile zeigen, während Fig. 9 ihn in seiner Ge- Fig. 7 durch die Stifte 10 und die Stange 9 von der samtheit und in seiner Anordnung an der Näh- Form 1 in Umdrehung versetzten Rolle 7 in einem maschine wiedergibt. Aus Fig. 5 ist in schaubildlicher verschiebbaren Schlitten 18 gelagert ist, in welchem Darstellung die Form 1 ersichtlich, die beispielsweise außerdem die gemeinsame Welle zweier Zahnräder 12 für die Erzeugung einer spiralförmigen Naht auf 45 und 13 geführt ist, von denen das Zahnrad 12 mit einem Hutrand 2 eiförmig gestaltet und mit diesem einem auf der Welle 3 sitzenden Schneckenzahnrad 11 an ihrer Umnäche verbunden ist. Das mit der Form 1 und das Zahnrad 13 mit einer ruhenden, zur Geeine körperliche Einheit bildende Werkstück 2 wird raden x-x' der Fig. 7, d. h. zur gewünschten Verflach auf den Nähmaschinentisch bzw. die Näh- Schiebungsbahn der Welle 3 parallelen Zahnstange 14 maschinenstofftragplatte gelegt und zwischen den 50 im Eingriff ist, während zur Führung des Schlittens Drückerfuß und den Stoffschieber in die Ausgangs- 18 zwei zur Zahnstange 14 parallele Schienen 15 und stellung für die zu erzeugende Spiralnut geschoben. 16 an den beiden. Schenkeln eines bügeiförmigen, an Wie Fig. 6, welche die Form 1 samt dem Hut- der Nähmaschine anbringbaren Trägers 17 befestigt rand 2 in Draufsicht zeigt, erkennen läßt, wird die sind, von dem in Fig. 8 nur die Schenkel wieder-Form 1, wenn sie um eine festliegende senkrechte 55 gegeben sind, an denen auch die Zahnstange 14 geAchse 3 drehbar ist, durch die vom Stoffschieber der halten ist.
Nähmaschine in der Richtung V im Punkt 4 auf das Wie Fig. 8, die den ganzen nach Fig. 5 bis 7 ausWerkstück 2 ausgeübte Antriebskraft zu einer Kreis- gebildeten Werkstückhalter in seiner Anordnung auf bewegung im Pfeilsinne R veranlaßt und demnach der Nähmaschine zeigt, erkennen läßt, ist der Bügel eine geschlossene Kreisnaht 5 auf dem mit ihr ver- 60 17 an einem an der Oberseite des Tisches oder der bundenen Hutrand 2 ergeben. Um nun die ge- S toff tragplatte der Nähmaschine durch Schrauben 21 wünschte spiralförmig verlaufende Naht zu erzeugen, befestigten Arm 20 mittels eines Zapfens 19 anist die Form gemäß Fig. 7 mit einem Nocken 8 von gelenkt, so daß er mitsamt dem Schlitten 18 und den bestimmten Profil versehen, der in der Form selbst an diesem gelagerten Teilen sowie der Zahnstange 14 durch eine mittlere Aussparung von ovalem Umriß 65 und der von der Welle 3 ausgehenden Stange 9 um gebildet sein kann und mit einer auf der Welle 3 etwas mehr als 90° hochgeschwenkt und dadurch von sitzenden Rolle 7 zusammenarbeitet, und außerdem j der zusammen mit dem Hutrand 2 auf den Tisch oder ist die Rollenwelle 3 gegenüber der auf den Näh-^ die Stoff tragplatte der Nähmaschine aufgelegten maschinentisch projizierten Maschinenlängsachse y-y'i Form 1 unter Herausziehen der Stange 9 aus den versetzt und nach einer zu dieser in geeignetem Ab-| 70 Stiften 10 und unter Entnahme der Rolle 7 aus der
Hohlnut 8 aufgehoben und der mit der Form 1 verbundene Hutrand 2 bequem auf die Nähnadel 6 eingestellt werden kann.
Der Bügel 17 kann, wie Fig. 10 zeigt, statt an der Ober- auch an der Unterseite des Nähmaschinentisches oder der Nähmaschinenstofftragplatte angebracht sein, wenn der Tisch bzw. die Platte mit einer länglichen Aussparung versehen ist, welche die Welle 3 der Rolle 7 frei, durchqueren kann. Bei der einen wie bei der anderen Anordnung des Bügels 17 wirkt als Antriebskraft für die zu bewegenden Teile des Werkstückhalters nur der vom Stoffschieber auf das Werkstück 2 senkrecht zur Längsachse y-y' der Maschine ausgeübte Zug, der (vgl. Fig. 7 bis 10) zur Folge hat, daß erstens die mit dem Werkstück 2 fest verbundende Form 1 um die Welle 3 der Rolle gedreht wird, zweitens die Leitkante des Hohlnockens 8 bei der Drehung der Form 1 dauernd mit der Rolle 7 auf Grund der Versetzung der Rollenwelle 7 gegenüber der Nähmaschinenlängsachse y-y' mit Druck in Berührung gehalten wird, drittens die Welle 3 der Rolle 7 infolge ihrer durch die verschiebbare Stange 9 und die Stifte 10 gegebenen Kupplung mit der Form 1 bei deren Drehung ebenfalls in Umdrehung versetzt wird, viertens die durch die Form 1 zur Drehung veranlaßte Rollenwelle 7 auch das zusammen mit ihr im Schlitten 18 gelagerte Schnecken- und Zahnradgetriebe 11, 12, 13 in Umlauf bringt und dadurch infolge des Eingriffs des Zahnrades 13 in die ruhende Zahnstange 14 die Verschiebung des Schiittens 18 längs der Geraden x-x' bewirkt, fünftens demnach die Welle 3 der Rolle 7 sich bei der Drehung der Form 1 selbsttätig unter Aufrechterhaltung der Druckberührung zwischen Form und Rolle an der Geraden x-x' entlang bewegt und so die von der Nähmaschinennadel 6 ausgeführte Naht zu einem spiralförmigen Verlauf zwingt.
Zur Erzielung einer praktisch reibungslosen Verschiebung der Form auf dem Tisch oder der Stofftragplatte der Nähmaschine kann man die Form mit- tels kleiner in sie eingebauter und nur wenig aus ihr vorstehender Rollen oder Kugeln fahrbar ausbilden. Auch kann man statt eines Hohlnockens auch einen Nocken mit Außenprofil und an Stelle eines Zahnstangenantriebes auch einen Reibungsantrieb verwenden, und die Form kann irgendeine je nach der Ausführung der Spiralnaht auf einer ebenen oder gewölbten Fläche und je nachdem zu erzielenden Verlauf der Spirale zu wählende Gestalt erhalten. Ferner kann man, um den Berührungsdruck zwischen der Rolle mit dem Nocken zu verstärken, eine magnetisierte Rolle und einen Nocken aus eisenhaltigem Metall vorsehen, so daß zwischen diesen beiden Teilen eine magnetische Haftwirkung entsteht.
Der Werkstückhalter nach der Erfindung ist für die Herstellung aller Arten von spiralförmig verlaufenden Nähten vorteilhaft geeignet, wie sie bei der Herstellung von Hüten, Frauenwäschestücken, Stoffverzierungen und ähnlichen Erzeugnissen erforderlich und insbesondere an Huträndern, Tellerunterlagen, Büstenhalterkappen, Lampenschirmen und dergleichen flächigen Gebilden auszuführen, sind, und dabei kann die Form der Spirale, nach welcher die Nähte erfindungsgemäß mit gleichbleibendem Schritt von der Außenkante bis zur Mitte des Werkstückes erzeugt werden, beliebig dem jeweiligen Werkstück angepaßt werden.

Claims (5)

Patentansprüche:
1. Werkstückhalter für Nähmaschinen zur Erzeugung von spiralförmig verlaufenden Nähten durch eine von ihm gegenüber den Stichbildewerkzeugen ausgeführte Relativbewegung, dadurch gekennzeichnet, daß eine mit dem Werkstück (2) zu verbindende Form (1) mit einem ovalen Nocken (8) versehen ist, an dessen Leitbahn eine drehbare Rolle (7) anliegt, deren Welle (3) gegenüber der auf dem Maschineintisch projizierten Maschinenlängsachse (y-y') versetzt und entlang einer zu dieser parallelen Geraden (x-x') verschiebbar ist, und daß sowohl die Dreh- wie die Verschiebungsbewegung dieser Welle (3) durch die Form (1) erreicht wird, die infolge ihrer Verbindung mit dem Werkstück (2) vom geradlinig und senkrecht zur Maschinenlängsachse (y-y') bewegten Stoffschieber der Nähmaschine angetrieben wird, wobei dieser Stoffschieber das Werkstück (2) auf der Maschinenlängsachse (y-y') erfaßt.
2. Werkstückhalter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Welle (3) der Rolle (7) in einem längs ihrer Verschiebungsbahn (x-x') gegenüber der Form (1) geführten Schlitten (18) gelagert ist, der ein einerseits mit der Rollenwelle (3) und anderseits mit einer ruhenden Zahnstange (14) im Eingriff stehendes Getriebe (11, 12, 13) enthält, durch das er von der Rollenwelle (3) aus angetrieben wird, während die Rollenwelle (3) mit der Form (1) durch eine von ihr ausgehende Stange (9) gekuppelt ist, die an der Form (1) verschiebbar geführt ist.
3. Werkstückhalter nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Schlitten (18) längs Schienen (15, 16) gleitbar ist, die an einem an der Nähmaschine anbringbaren Träger (17) befestigt sind.
4. Werkstückhalter nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Träger (17) der Schienen (15, 16) an einem an der Oberseite des Nähmaschinentisches bzw. der Nähmaschinenstofftragplatte befestigbaren Arm (20) ausschwenkbar angelenkt ist.
5. Werkstückhalter nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Träger (17) der Schienen (15, 16) an der Unterseite des Mascbinentisches bzw. der Nähmaschinenstofftragplatte anschraubbar und dieser bzw. diese mit einer länglichen, von der Welle (3) der Rolle (7) frei durchquerten Aussparung versehen ist.
In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 830 287; französische Patentschrift Nr. 1 062 620.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 609 839/54 3.
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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2880683A (en) * 1956-02-15 1959-04-07 Singer Mfg Co Contour sewing machines

Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE830287C (de) * 1945-10-29 1952-02-04 Singer Mfg Co Naehmaschine
FR1062620A (fr) * 1952-06-25 1954-04-26 Dispositif destiné à être adapté sur une machine à coudre pour permettre l'exécution automatique de piqûres, notamment en spirale, sur un bord de chapeau

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