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DE10044466A1 - Beschwadungsvorrichtung - Google Patents

Beschwadungsvorrichtung

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DE10044466A1
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DE
Germany
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heating
heating plate
steaming device
lid
plate
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DE2000144466
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Frank Bluemel
Ralf Gebhardt
Bernd Dannenhauer
Reinhold Trottler
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Werner and Pfleiderer Lebensmitteltechnik GmbH
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Werner and Pfleiderer Lebensmitteltechnik GmbH
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    • A21BBAKERS' OVENS; MACHINES OR EQUIPMENT FOR BAKING
    • A21B3/00Parts or accessories of ovens
    • A21B3/04Air-treatment devices for ovens, e.g. regulating humidity

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
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Abstract

Beschwadungsvorrichtung, insbesondere für Backöfen, mit einer Heizplatte (1) zum Erhitzen und Verdampfen von Wasser, in der mindestens ein Heiz-Element vorgesehen ist, einem Deckel (4), der unter Bildung eines Verdampfungs-Raumes (3) mit der Heizplatte (1) lösbar verbindbar ist, einer Wasserzuführ-Einrichtung zum Zuführen von Wasser in den Verdampfungs-Raum (3) und einer Dampfabführ-Einrichtung zum Abführen von Dampf aus dem Verdampfungs-Raum (3).

Description

Die Erfindung betrifft eine Beschwadungsvorrichtung, insbesondere für Backöfen.
Industrielle Backöfen zum Backen von Brot weisen in der Regel eine Be­ schwadungsvorrichtung, d. h. eine Dampferzeugungs-Vorrichtung, auf. Ins­ besondere zu Beginn des Backvorganges wird Wasserdampf in den Herd- Innenraum mit den auszubackenden Teiglingen eingebracht und nach einer gewissen Verweilzeit wieder abgeführt. Herkömmliche Beschwadungsvor­ richtungen weisen in der Regel eine geschlossene Kammer auf, die durch außen anliegende Heizelemente beheizbar ist. Der Kammer wird Wasser zugeführt, welches im Innenraum der Kammer verdampft und in Form von Wasserdampf entweicht. Nachteilig an dieser Anordnung ist, daß aufgrund des nach dem Verdampfen zurückbleibenden Kalks häufig Reinigungsar­ beiten erforderlich sind, die nur mit viel Aufwand durchgeführt werden können. Dasselbe gilt für Reparaturen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Beschwadungsvorrichtung zu schaffen, die leicht zu reinigen ist.
Diese Aufgabe wird durch die Merkmale des Anspruchs 1 gelöst. Der Kern der Erfindung besteht darin, die Beschwadungsvorrichtung aus einem Dec­ kel und einer lösbar damit verbindbaren Heizplatte zu bilden, so daß eine möglichst einfache Reinigung möglich ist.
Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen.
Zusätzliche Vorteile und Einzelheiten der Erfindung ergeben sich aus der Beschreibung eines Ausführungsbeispiels anhand der Zeichnung. Es zeigen
Fig. 1 eine Explosionsdarstellung einer Beschwadungsvorrichtung,
Fig. 2 eine Querschnittsdarstellung gemäß der Schnittlinie II-II in Fig. 1 und
Fig. 3 eine Querschnittsdarstellung gemäß der Schnittlinie III-III in Fig. 1.
Eine Beschwadungsvorrichtung, insbesondere für Backöfen, dient der Er­ zeugung von Wasserdampf, sogenannten Schwaden. Diese Schwaden wer­ den vor allem am Anfang des Backvorgangs in den Herd-Innenraum gelei­ tet. Die erfindungsgemäße Beschwadungsvorrichtung weist eine quader­ förmige Heizplatte 1 auf, in der mehrere als Heizelemente ausgebildete Elektro-Heizstäbe 2 angeordnet sind. Auf der Heizplatte ist ein quaderför­ miger, einen Verdampfungs-Raum 3 umschließender, in Richtung auf die Heizplatte 1 offener Deckel 4 angeordnet. Der Deckel 4 ist über an dem Deckel 4 angeordnete Kniehebel-Verschlüsse 5, die mit zugehörigen Hal­ tenasen 6 an der Heizplatte 1 in Eingriff bringbar sind, lösbar verbunden.
Die Heizplatte 1, die aus Aluminium oder einem anderen gut wärmeleiten­ den Material besteht, weist entlang ihres Randes auf der dem Deckel 4 zu­ gewandten Seite eine umlaufende Nut 7 auf, auf deren Grund eine Dich­ tung 7a angeordnet ist. Diese Seite der Heizplatte 1 ist ansonsten glatt aus­ gebildet und bildet den Boden 8 des Verdampfungs-Raumes 3. Die Heiz­ platte 1 weist auf der dem Verdampfungs-Raum 3 abgewandten Seite nach außen offene, entlang der Längs-Richtung 9 verlaufende Längsnuten 10 auf. Hierbei kann es sich, wie in dem dargestellten Ausführungsbeispiel, um fünf Längsnuten 10 handeln. Auf dem Grund der Längsnuten 10 sind die Heizstäbe 2 angeordnet. Die Heizstäbe 2 können in ihrem Querschnitt dem Querschnitt der Längsnuten 10 angepaßt sein, beispielsweise also rechteckigen Querschnitt aufweisen, um einen besonders guten Wärme­ übergang zu ermöglichen. Es ist weiterhin möglich, die Längsnuten 10 nach der Plazierung der Heizstäbe 2 von außen zu verschließen, um eine Ab­ strahlung der Wärme durch die andernfalls nach außen offenen Längsnuten 10 zu reduzieren. Dies kann z. B. durch wärme-unempfindliche Isolier- Pasten geschehen.
Die Heizplatte 1 weist quer zur Längs-Richtung 9 verlaufende Bohrungen 11 auf, die Stangen 12 aufnehmen, deren freie Enden die Haltenasen 6 bil­ den. Die Haltenasen 6 weisen eine Ringnut 13 auf. Der Deckel 4 weist zwei zueinander parallele Längswände 14 und 15, zwei damit verbundene Stirnwände 16 und 17 sowie eine mit den Wänden 14, 15, 16, 17 verbun­ dene Deckplatte 18 auf. Beim Aufsetzen des Deckels 4 auf die Heizplatte 1 werden die Wände 14 bis 17 in die umlaufende Nut 7, und zwar auf die in ihr befindliche Dichtung 7a gesetzt, so daß eine flüssigkeits- und dampf­ dichte Verbindung zwischen Heizplatte 1 und Deckel 4 möglich ist. Die Kniehebel-Verschlüsse 5 sind entlang der Längsrichtung 9 auf der Außen­ seite der Längswände 14 und 15 - gemäß der in Fig. 1 dargestellten Aus­ führungsform jeweils drei - angeordnet. Die Kniehebel-Verschlüsse 5 wei­ sen eine mit der Längswand 14 bzw. 15 verbundene Grundplatte 19 und einen verschwenkbar an dieser gelagerten Spannhebel 20 sowie einen an dem Spannhebel 20 angelenkten Zugarm 21 auf, der an seinem freien Ende ein Auge 22 aufweist, das mit der zugehörigen Haltenase 6 und insbesonde­ re der Ringnut 13 in Eingriff bringbar ist. Durch die Kniehebel-Verschlüsse 5 können der Deckel 4 und die Heizplatte 1 einfach miteinander verbunden oder voneinander getrennt werden, wodurch Reparaturen und Reinigungs­ arbeiten besonders einfach möglich sind.
Im Bereich des oberen Drittels des Deckels 4 ist ein sich entlang der Längs­ richtung 9 erstreckendes Spritzrohr 23 vorgesehen, das mit einem Ende 24 durch eine Bohrung 25 in der Stirnwand 17 geführt ist und dort mittels ei­ nes Dichtrings 26 festgelegt ist. An dem Ende 24 ist ein Anschluß-Gewinde für eine Wasserzuführ-Leitung vorgesehen. An dem in Längsrichtung 9 liegenden Ende weist das Spritzrohr 23 eine Austrittsöffnung 27 auf, die kurz vor der Stirnwand 16 angeordnet ist. Am entgegen der Längsrichtung 9 liegenden Ende ist an der Stirnwand 17 ein Auslaßstutzen 28 vorgesehen, der mit dem Verdampfungs-Raum 3 verbunden ist. An der Längswand 15 ist mittig ein sich schräg nach oben erstreckendes Spritzschutzblech 29 be­ festigt, welches sich zur Deckplatte 18 erstreckt. Das Spritzschutzblech 29 ist oberhalb des Spritzrohres 23 angeordnet. Im Bereich des der Deckplatte 18 zugewandten Endes des Spritzschutzbleches 29 ist ein Dampf- Durchtrittsspalt 32 vorgesehen. In der Deckplatte 18 ist im Bereich des vorderen und hinteren Viertels des Deckels 4 jeweils eine Dampfaustritts- Öffnung 30 mit rechteckigem Querschnitt vorgesehen, an der eine Damp­ faustritts-Leitung mit vier Schrauben über eine Dichtungsscheibe 31 mit der Deckplatte 18 verbindbar ist.
Im folgenden wird die Funktion der Beschwadungsvorrichtung beschrie­ ben. Beim Normalbetrieb erhitzen die Elektro-Heizstäbe 2 die Heizplatte 1. Durch die Anordnung der Elektro-Heizstäbe 2 in der Heizplatte 1, d. h. in­ nerhalb der Außenkontur der Heizplatte 1 in den Längsnuten 10, wird ein möglichst guter Wärmeübergang zu der Heizplatte 1 gewährleistet, so daß die Wasserdampf-Erzeugung möglichst energiesparend und schnell erfol­ gen kann. Durch das Spritzrohr 23 wird Wasser in den Verdampfungs- Raum 3 an dem dem Auslaßstutzen 28 abgewandten Ende zugeführt. Das Wasser verdampft auf dem heißen Boden 8. Wasserspritzer sowie konden­ siertes Wasser werden von dem Spritzschutzblech 29 aufgefangen und lau­ fen an diesem erneut in Richtung auf den Boden 8, auf dem sie wieder ver­ dampfen. Insbesondere wird durch das Spritzschutzblech 29 verhindert, daß nicht verdampftes Wasser durch die Öffnung 30 austritt. Der entstehende Dampf entweicht durch den Durchtrittsspalt 32 und die Öffnung 30 und wird anschließend über eine Dampfaustritts-Leitung dem Innenraum eines Herdes zugeführt. Im Fall von Reinigungsarbeiten oder einer erforderlichen Reparatur wird die Heizplatte 1 durch Öffnen der Kniehebel-Verschlüsse 5 von dem mit einem Backofen unter anderem über die Anschlußleitungen verbundenen Deckel 4 getrennt. Der Verdampfungs-Raum 3 ist nun von außen zugänglich, so daß abgeschiedener Kalk von dem zur Erleichterung der Reinigung eben ausgebildeten Boden 8 entfernt werden kann. Auch die Innenseiten der Wände 14 bis 17 und der Deckplatte 18 lassen sich leicht reinigen, obwohl dort Kalkablagerungen höchstens in geringem Maße zu erwarten sind. Die Dichtung 7a läßt sich ebenfalls nach einer Reinigung leicht auswechseln. Für den Fall, daß die Heizstäbe 2 fehlerhaft sind, kann die ganze Heizplatte 1 gelöst werden, wobei lediglich eine elektrische Steckverbindung, die die Heizstäbe 2 mit dem elektrischen Netz verbindet, gelöst werden muß. Darüber hinaus kann auch der Innenraum des Deckels 4 bei entfernter Heizplatte 1 einfach gereinigt werden.
Durch die Anordnung der Elektro-Heizstäbe 2 in der Heizplatte 1, d. h. in entsprechenden Längsnuten 10, wird die Wärmeübertragung von den Heiz­ stäben 2 auf die Heizplatte 1 stark verbessert. Es ist darüber hinaus leicht möglich, schadhafte Heizstäbe 2 auszuwechseln, da diese nur aus den Längsnuten 10 gezogen werden müssen.

Claims (11)

1. Beschwadungsvorrichtung, insbesondere für Backöfen, mit
  • a) einer Heizplatte (1) zum Erhitzen und Verdampfen von Wasser, in der mindestens ein Heiz-Element vorgesehen ist,
  • b) einem Deckel (4), der unter Bildung eines Verdampfungs- Raumes (3) mit der Heizplatte (1) lösbar verbindbar ist,
  • c) einer Wasserzuführ-Einrichtung zum Zuführen von Wasser in den Verdampfungs-Raum (3) und
  • d) einer Dampfabführ-Einrichtung zum Abführen von Dampf aus dem Verdampfungs-Raum (3).
2. Beschwadungsvorrichtung gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeich­ net, daß die Heizplatte (1) im wesentlichen quaderförmig ausgebildet ist.
3. Beschwadungsvorrichtung gemäß Anspruch 1 oder 2, dadurch ge­ kennzeichnet, daß die Heizplatte (1) aus Aluminium oder einem ande­ ren stark wärmeleitenden Material besteht.
4. Beschwadungsvorrichtung gemäß einem der vorangehenden Ansprü­ che, dadurch gekennzeichnet, daß in der Heizplatte (1) Heizstab- Nuten (10) vorgesehen sind.
5. Beschwadungsvorrichtung gemäß Anspruch 4, dadurch gekennzeich­ net, daß die Heizstab-Nuten (10) auf der dem Verdampfungs-Raum (3) abgewandten Seite offen sind.
6. Beschwadungsvorrichtung gemäß Anspruch 4 oder 5, dadurch ge­ kennzeichnet, daß die Heiz-Elemente Elektro-Heizstäbe (2) sind.
7. Beschwadungsvorrichtung gemäß einem der Ansprüche 4 bis 6, da­ durch gekennzeichnet, daß die Heizstab-Nuten (10) parallel zueinan­ der angeordnet sind.
8. Beschwadungsvorrichtung gemäß einem der vorangehenden Ansprü­ che, dadurch gekennzeichnet, daß der Deckel (4) über Kniehebel- Verschlüsse (5) mit der Heizplatte (1) verbindbar ist.
9. Beschwadungsvorrichtung gemäß einem der vorangehenden Ansprü­ che, dadurch gekennzeichnet, daß der Deckel (4) am Backofen fest­ legbar ist.
10. Beschwadungsvorrichtung gemäß einem der vorangehenden Ansprü­ che, dadurch gekennzeichnet, daß die Heizplatte (1) auf der dem Verdampfungsraum (3) zugewandten Seite einen im wesentlichen eben ausgebildeten Boden (8) aufweist.
11. Beschwadungsvorrichtung gemäß einem der vorangehenden Ansprü­ che, dadurch gekennzeichnet, daß im Boden (8) der Heizplatte (1) ei­ ne mit einer Dichtung (7a) versehene, umlaufende Nut (7) zur Auf­ nahme der Wände (14 bis 17) des Deckels (4) ausgebildet ist.
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