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DE10044459A1 - Verfahren zur Steuerung des Leistungs-Aus-Heraufschaltens eines Automatikgetriebes - Google Patents

Verfahren zur Steuerung des Leistungs-Aus-Heraufschaltens eines Automatikgetriebes

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DE10044459A1
DE10044459A1 DE10044459A DE10044459A DE10044459A1 DE 10044459 A1 DE10044459 A1 DE 10044459A1 DE 10044459 A DE10044459 A DE 10044459A DE 10044459 A DE10044459 A DE 10044459A DE 10044459 A1 DE10044459 A1 DE 10044459A1
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Abstract

Verfahren zur Steuerung des Leistungs-Aus-Heraufschaltens eines Automatikgetriebes, mit folgenden Schritten: Bestimmen während eines Heraufschaltvorgangs, ob ein Leistungs-Aus-Heraufschalten stattfindet; Bestimmen, ob die Bedingungen des Leistungs-Aus-Heraufschaltens erfüllt sind; Messen einer Hydraulikdruck-Ansprechzeit, Festlegen eines maximalen Leistungswertes zum Verhindern eines zu kräftigen Schaltens, und Berechnen der Hydraulikdruck-Ansprechzeit, wenn sich der maximale Leistungswert auf 100% Leistung ändert, wobei diese Vorgänge durchgeführt werden, wenn die Bedingungen für das Leistungs-Aus-Heraufschalten erfüllt sind; Berechnen eines Endpunktes des Schaltens, nachdem die Hydraulikdruck-Ansprechzeit berechnet ist; Bestimmen, ob der Endpunkt des Schaltens einem tatsächlichen Endpunkt des Schaltens entspricht; und Festlegen des maximalen Leistungswertes bei 100% Leistung, wenn der Endpunkt des Schaltens dem tatsächlichen Endpunkt des Schaltens entspricht.

Description

Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Steuerung des Leistung-Aus-Heraufschaltens eines Automatikgetriebes, und insbesondere ein Verfahren zur Steuerung eines Automatik­ getriebes, das ein Ab- und Aufschwingen beim Durchführen der Leistung-Aus-Heraufschaltsteuerung verhindert.
Das Schalten wird insgesamt bei einem Automatikgetriebe entsprechend den Änderungen des Drosselklappenöffnungsgrades durchgeführt. Das heißt, der Drosselklappenöffnungsgrad wird durch die Manipulation des Gaspedals durch den Fahrer variiert, und solche Änderungen des Drosselklappenöffnungsgrades entsprechen den verschiedenen Lagen an einem Schaltmuster, so daß das Schalten durchgeführt wird.
Die verschiedenen Arten der Schaltsteuerung weisen ein Leistung-Ein/Aus-Heraufschalten und ein Leistung-Ein/Aus- Herunterschalten auf. Das Leistung-Ein-Heraufschalten und das Leistung-Ein-Herunterschalten bezieht sich auf das Schalten, das stattfindet, wenn der Fahrer das Gaspedal niederdrückt, während sich das Leistung-Aus-Heraufschalten und das Leistung- Aus-Herunterschalten auf das Schalten bezieht, wenn das Gaspedal freigegeben wird.
Wenn das Gaspedal im Zustand einer teilweise oder vollständig geöffneten Drosselklappe freigegeben wird, wird ein Heraufschalten bei angehobenem Fuß bewirkt, wobei eine Heraufschaltlinie an dem Schaltmuster gekreuzt wird, so daß das Schalten in einen höheren Gang durchgeführt wird. Das heißt, mit Bezug auf Fig. 1, wenn der Drosselklappenöffnungsgrad von 100% auf 0% geändert wird (d. h., wenn das Gaspedal nach dem vollständigen Niederdrücken von dem Fahrer freigegeben wird), tritt eine Hydraulikdrucksteuerung ein, so daß ein Zustand so nahe an Neutral wie möglich realisiert wird. Gleichzeitig tritt ein Abfallen der Motordrehzahl NE1 auf, wenn die Motordrehzahl NE1 nahe der entsprechenden Turbinendrehzahl NT1 liegt, und wenn ein Endpunkt des Schaltens erreicht ist, wird die Leistungssteuerung vervollständigt, so daß der Hydraulikdruck erhöht wird, wodurch das Heraufschalten realisiert wird.
Bei der Anwendung treten jedoch während des Leistung-Aus- Heraufschaltens beide Änderungen der Motordrehzahl- Abfallkennungen (entsprechend dem Fahrzustand und der Belastung des Fahrzeuges) auf, und Qualitätsprobleme der Kupplungszeitsteuerung und des Solenoidventils entstehen. Hinsichtlich der Änderung der Motordrehzahl-Abfallkennungen bewirkt dies eine Änderung auch in der Geschwindigkeit, bei welcher die Turbinendrehzahl verringert wird. Wenn solche Reduzierungen zu schnell auftreten (vor dem Endpunkt des Schaltens), entsteht ein Abschwingen, während bei zu langsamen Reduzierungen der Drehzahl (nach dem Endpunkt des Schaltens) ein Aufschwingen entsteht. Die Probleme des Ab- und Aufschwingens werden größer bei zu langsamen oder schnellen Hydraulikdruck-Ansprechzeiten.
Bei dem wie oben beschriebenen Verfahren nach dem Stand der Technik treten während des Heraufschaltens beim Anheben des Fußes infolge des Auf- und Abschwingens, was durch eine Verringerung der Turbinendrehzahl infolge eines Abfallens der Motordrehzahl verursacht wird, Schwierigkeiten bei der Schaltsynchronisation auf. Dies ergibt eine Erzeugung des Schaltstoßes, wodurch der Fahrkomfort verringert wird.
Mit der Erfindung wird ein Verfahren zur Steuerung des Leistung-Aus-Heraufschaltens eines Automatikgetriebes geschaffen, welches einen Endpunkt des Schaltens entsprechend den Änderungen der Turbinendrehzahl während des Leistung-Aus- Heraufschaltens variiert, so daß ein Schalten immer in dem Endpunkt des Schaltens auftritt.
Dies wird erfindungsgemäß erreicht durch ein Verfahren zur Steuerung des Leistung-Aus-Heraufschaltens eines Automatik­ getriebes, mit folgenden Schritten: Bestimmen während eines Heraufschaltvorgangs, ob ein Leistung-Aus-Heraufschalten stattfindet; Bestimmen, ob die Bedingungen des Leistung-Aus- Heraufschaltens erfüllt sind; Messen einer Hydraulikdruck- Ansprechzeit, Festlegen eines maximalen Leistungswertes zum Verhindern eines zu kräftigen Schaltens, und Berechnen der Hydraulikdruck-Ansprechzeit, wenn sich der maximale Leistungswert auf 100% Leistung ändert, wobei diese Vorgänge durchgeführt werden, wenn die Bedingungen für das Leistung-Aus- Heraufschalten erfüllt sind; Berechnen eines Endpunktes des Schaltens, nachdem die Hydraulikdruck-Ansprechzeit berechnet ist; Bestimmen, ob der Endpunkt des Schaltens einem tatsächlichen Endpunkt des Schaltens entspricht; und Festlegen des maximalen Leistungswertes bei 100% Leistung, wenn der Endpunkt des Schaltens dem tatsächlichen Endpunkt des Schaltens entspricht.
Gemäß einem Merkmal der Erfindung weisen die Bedingungen des Leistung-Aus-Heraufschaltens einen Drosselklappenöffnungs­ grad, der kleiner als oder gleich 0,65 V ist, oder einen Leerlaufschalter im Ein-Zustand, und eine ATF-Temperatur auf, die größer als oder gleich 0°C ist.
Gemäß einem anderen Merkmal der Erfindung wird, wenn die Bedingungen des Leistung-Aus-Heraufschaltens nicht erfüllt sind, das Verfahren zur Steuerung des Heraufschaltens in einen Normalbetriebsmodus plaziert, so daß der Endpunkt des Schaltens entsprechend der Turbinendrehzahl nicht geändert wird.
Gemäß einem noch anderen Merkmal der Erfindung wird der Endpunkt des Schaltens durch Erfassen der Turbinendrehzahl Nt für eine vorbestimmte Anzahl von Zyklen berechnet, um eine durchschnittliche Turbinendrehzahlrate der Änderung NTAV zu erreichen; Berechnen einer Soll-Turbinendrehzahl NTob, die durch Multiplizieren von No mit einem Soll-Gangverhältnis (NTob = No × Soll-Gangverhältnis) berechnet wird, wobei No eine Turbinenantriebsdrehzahl Nt ist, die durch das Gangverhältnis dividiert wird; und Bestimmen des Endpunktes des Schaltens durch Multiplizieren der durchschnittlichen Turbinendrehzahl NTAV mit der Hydraulikdruck-Ansprechzeit TPR plus der Soll- Turbinendrehzahl NTob [d. h. (NTAV × TPR) + NTob = SFP].
Gemäß einem noch anderen Merkmal der Erfindung wird die durchschnittliche Turbinendrehzahlrate der Änderung NTAV durch Erfassen der Turbinendrehzahl Nt für jeden Zyklus (20 ms) für vier Zyklen erreicht, um eine Rate der Änderung der Turbinendrehzahl (NT1-NT4) zu bestimmen, dann Dividieren dieser Rate der Änderung der Turbinendrehzahl (NT1-NT4) durch vier Zyklen, um die durchschnittliche Turbinendrehzahlrate der Änderung NTAV zu erreichen.
Die Erfindung wird mit Bezug auf die Zeichnung näher erläutert. In der Zeichnung zeigen:
Fig. 1 ein Schaltmusterdiagramm für das Leistung-Aus- Heraufschalten nach einem herkömmlichen Schaltsteuerverfahren;
Fig. 2 ein Blockdiagramm eines Schaltsteuersystems, bei dem die Erfindung angewendet wird;
Fig. 3 ein Flußdiagramm eines Verfahrens zur Steuerung des Heraufschaltens nach einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung; und
Fig. 4 ein Schaltmusterdiagramm für das Verfahren aus Fig. 3.
Mit Bezug auf die Zeichnung werden nachfolgend bevorzugte Ausführungsformen der Erfindung beschrieben.
Fig. 2 zeigt ein Blockdiagramm eines Schaltsteuersystems, bei dem die Erfindung angewendet wird.
Das Schaltsteuersystem weist einen Fahrzustandsdetektor 10, eine Schaltsteuereinrichtung 20 und einen Elementantrieb 30 auf. Der Fahrzustandsdetektor 10 weist verschiedene Sensoren zum Erfassen von Änderungen des Fahrzustands des Fahrzeuges auf. Die Schaltsteuereinrichtung 20 empfängt Signale von dem Fahrzustandsdetektor 10 und legt einen maximalen Leistungswert fest, welcher kein zu starkes Schalten bewirkt. In einem Zustand, in dem eine Hydraulikdruck-Ansprechzeit berechnet wird, wenn sich die maximale Leistung auf 100% Leistung ändert, wenn Signale entsprechend dem Leistung-Aus-Heraufschalten erfaßt werden, bestimmt ferner die Schaltsteuereinrichtung 20, ob die Bedingungen für das Leistung-Aus-Heraufschalten erfüllt sind, und berechnet einen Endpunkt des Schaltens entsprechend der Turbinendrehzahl. Die Schaltsteuereinrichtung 20 legt dann einen tatsächlichen Endpunkt des Schaltens als berechneten Endpunkt des Schaltens fest. Der Elementantrieb 30 wird durch Signale aus der Schaltsteuereinrichtung 20 gesteuert.
Der Fahrzustandsdetektor 10 weist auf: einen Drossel­ klappenöffnungssensor 11 zum Erfassen eines Öffnungsgrades der Drosselklappe und Ausgeben eines entsprechenden Signals, wobei die Drosselklappe mit einem vom Fahrer betätigten Gaspedal geschaltet wird; einen Motordrehzahlsensor 12 zum Erfassen einer Drehzahl einer Kurbelwelle eines Motors und Ausgeben eines entsprechenden Signals; einen Turbinendrehzahlsensor 13 zum Erfassen einer Drehzahl einer Turbinenwelle eines Drehmomentwandlers und Ausgeben eines entsprechenden Signals, wobei die Turbinenwelle des Drehmomentwandlers mit einer Antriebswelle eines Getriebes verbunden ist; und einen Automatikgetriebefluid (ATF)-Temperatursensor 14 zum Erfassen einer Temperatur des Automatikgetriebefluids.
Fig. 3 zeigt ein Flußdiagramm eines Verfahrens zur Steuerung des Heraufschaltens nach einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung.
Zunächst wird während eines Heraufschaltvorgangs bestimmt, ob ein Leistung-Aus-Heraufschalten in Schritt S301 stattfindet. Wenn ein Leistung-Aus-Heraufschalten durchgeführt wird, wird bestimmt, ob der Drosselklappenöffnungsgrad kleiner als oder gleich 0,65 V ist, ob ein Leerlaufschalter eingeschaltet ist, und ob eine ATF-Temperatur größer als oder gleich 0°C in Schritt S302 ist. Wenn die Bedingungen des Schritts S302 nicht erfüllt sind, wird das Verfahren zur Steuerung des Heraufschaltens in einen Normalbetriebsmodus in Schritt S303 plaziert (d. h. der Endpunkt des Schaltens wird entsprechend der Turbinendrehzahl nicht geändert). Wenn die Bedingungen des Schritts S302 erfüllt sind, wird jedoch eine Hydraulikdruck- Ansprechzeit gemessen und ein maximaler Leistungswert zum Verhindern von zu starkem Schalten wird festgelegt, und die Hydraulikdruck-Ansprechzeit wird berechnet, wenn sich der maximale Leistungswert auf 100% Leistung in Schritt S304 ändert.
Als nächstes wird der Endpunkt des Schaltens in Schritt S305 berechnet. Der Berechnung des Endpunktes des Schaltens folgend wird bestimmt, ob der Endpunkt des Schaltens einem tatsächlichen Endpunkt des Schaltens in Schritt S306 entspricht. Wenn der Endpunkt des Schaltens nicht dem tatsächlichen Endpunkt des Schaltens entspricht, kehrt der Vorgang zu Schritt S304 zurück. Wenn jedoch der Endpunkt des Schaltens dem tatsächlichen Endpunkt des Schaltens entspricht, wird der maximale Leistungswert auf 100% Leistung festgelegt und das Schalten ist in Schritt S307 abgeschlossen.
Bei dem oben beschriebenen Verfahren gemäß der Erfindung wird, wenn das Gaspedal von dem Fahrer in einem Zustand freigegeben wird, in dem das Gaspedal auf ein großes Maß niedergedrückt wird (d. h. aus einem Zustand großen Drosselklappenöffnungsgrades), die Motordrehzahl auf ein Niveau reduziert, das etwa der Turbinendrehzahl entspricht, und die Turbinendrehzahl wird in dem Endpunkt des Schaltens synchronisiert, um das Schalten zu vollenden. Wenn jedoch eine Reduzierung der Turbinendrehzahl zu schnell während des Leistung-Aus-Heraufschaltens infolge von Änderungen der Motordrehzahl-Reduzierungskennungen auftritt, entsteht ein Abschwingen, wohingegen ein Aufschwingen entsteht, wenn die Reduzierung der Turbinendrehzahl zu langsam auftritt. Die Probleme des Ab- und Aufschwingens werden größer bei zu langsamen oder schnellen Hydraulikdruck-Ansprechzeiten.
Dementsprechend bestimmt die Schaltsteuereinrichtung 20 während eines Heraufschaltvorganges, ob ein Leistung-Aus- Heraufschalten in Schritt S301 stattfindet. Wenn ein Leistung- Aus-Heraufschalten nicht durchgeführt wird, wird das Schalten in Abhängigkeit davon durchgeführt, ob verschiedene vorbestimmte Kriterien erfüllt sind, wohingegen, wenn bestimmt wird, daß ein Leistung-Aus-Heraufschalten durchgeführt wird, die Schaltsteuereinrichtung 20 unter Verwendung von Signalen, die von dem Drosselklappenöffnungssensor 11 empfangen werden, oder durch Bestimmen, ob ein Leerlaufschalter eingeschaltet ist, bestimmt, ob der Drosselklappenöffnungsgrad kleiner als oder gleich 0,65 V ist, und auch durch Signale, die von dem ATF- Temperatursensor 14 in Schritt S302 empfangen werden, bestimmt, ob eine ATF-Temperatur größer als oder gleich 0°C ist.
Wenn die Bedingungen in Schritt S302 nicht erfüllt sind, wird das Verfahren zur Steuerung des Heraufschaltens in einem Normalbetriebsmodus in Schritt S303 plaziert (d. h. ein Endpunkt des Schaltens wird entsprechend der Turbinendrehzahl nicht geändert). Wenn jedoch die Bedingungen des Schritts S302 erfüllt sind, wird die Hydraulikdruck-Ansprechzeit gemessen und der maximale Leistungswert zum Verhindern eines zu starken Schaltens wird festgelegt. Gleichzeitig wird eine Rückholfederkraft erreicht, wenn eine Kupplung vollständig eingekuppelt ist, und der Hydraulikdruck wird auf ein Niveau festgelegt, bei dem die Kraft der Rückholfeder auf einem Niveau von 80% liegt, so daß der maximale Leistungswert festgelegt ist. Als nächstes wird zu dem Zeitpunkt, wo der maximale Leistungswert auf 100% Leistung geändert wird, die Hydraulikdruck-Ansprechzeit in Schritt S304 berechnet.
Nachfolgend wird der Endpunkt des Schaltens SFP in Schritt S305 berechnet. Dies wird durch Erfassen der Turbinendrehzahl Nt für jeden Zyklus (20 ms) für vier Zyklen durchgeführt, um eine Rate der Änderung der Turbinendrehzahl (NT1-NT4) zu bestimmen. Diese Rate der Änderung der Turbinendrehzahl (NT1- NT4) wird durch vier Zyklen geteilt, um eine durchschnittliche Turbinendrehzahlrate der Änderung NTAV zu erreichen. Als nächstes bestimmt die Schaltsteuereinrichtung 20 eine Soll- Turbinendrehzahl NTob, die durch Multiplizieren von No mit einem Soll-Gangverhältnis berechnet wird (NTob = No × Soll- Gangverhältnis), wobei No eine Turbinenantriebsdrehzahl Nt ist, die durch das Gangverhältnis geteilt wird. Wenn die Soll- Turbinendrehzahl NTob berechnet ist, bestimmt die Schaltsteuereinrichtung 20 den Endpunkt des Schaltens. Das heißt, der Endpunkt des Schaltens ist gleich der durchschnittlichen Turbinendrehzahl NTAV mal der Hydraulikdruck-Ansprechzeit TPR plus die Soll-Turbinendrehzahl NTob [d. h. (NTAV × TPR) + NTob = SFP].
Als nächstes wird bestimmt, ob der Endpunkt des Schaltens dem tatsächlichen Endpunkt des Schaltens während dem Leistung- Aus-Heraufschalten in Schritt S306 entspricht. Wenn der Endpunkt des Schaltens nicht dem tatsächlichen Endpunkt des Schaltens entspricht, kehrt der Vorgang zu Schritt S304 zurück. Wenn jedoch der Endpunkt des Schaltens dem tatsächlichen Endpunkt des Schaltens entspricht, wird der maximale Leistungswert auf 100% Leistung festgelegt und das Schalten ist in Schritt S307 vollendet.
Bei dem wie oben beschriebenen Verfahren zur Steuerung des Leistung-Aus-Heraufschaltens gemäß der Erfindung wird durch Variieren des Endpunktes des Schaltens entsprechend den Änderungen der Turbinendrehzahl während des Leistung-Aus- Heraufschaltens, wenn eine solche Änderung erforderlich ist, ein durch Ab- und Aufschwingen verursachter Schaltstoß verhindert, wodurch der gesamte Fahrkomfort verbessert wird.

Claims (5)

1. Verfahren zur Steuerung des Leistung-Aus- Heraufschaltens eines Automatikgetriebes, mit folgenden Schritten:
Bestimmen während eines Heraufschaltvorgangs, ob ein Leistung-Aus-Heraufschalten stattfindet;
Bestimmen, ob die Bedingungen des Leistung-Aus- Heraufschaltens erfüllt sind;
Messen einer Hydraulikdruck-Ansprechzeit, Festlegen eines maximalen Leistungswertes zum Verhindern eines zu kräftigen Schaltens, und Berechnen der Hydraulikdruck-Ansprechzeit, wenn sich der maximale Leistungswert auf 100% Leistung ändert, wobei diese Vorgänge durchgeführt werden, wenn die Bedingungen für das Leistung-Aus-Heraufschalten erfüllt sind;
Berechnen eines Endpunktes des Schaltens, nachdem die Hydraulikdruck-Ansprechzeit berechnet ist;
Bestimmen, ob der Endpunkt des Schaltens einem tatsächlichen Endpunkt des Schaltens entspricht; und
Festlegen des maximalen Leistungswertes bei 100% Leistung, wenn der Endpunkt des Schaltens dem tatsächlichen Endpunkt des Schaltens entspricht.
2. Verfahren nach Anspruch 1, wobei die Bedingungen des Leistung-Aus-Heraufschaltens einen Drosselklappenöffnungsgrad, der kleiner als oder gleich 0,65 V ist, einen Leerlaufschalter im Ein-Zustand, und eine ATF-Temperatur aufweisen, die größer als oder gleich 0°C ist.
3. Verfahren nach Anspruch 1, wobei, wenn die Bedingungen des Leistung-Aus-Heraufschaltens nicht erfüllt sind, das Verfahren zur Steuerung des Heraufschaltens in einen Normalbetriebsmodus plaziert wird, so daß der Endpunkt des Schaltens entsprechend der Turbinendrehzahl nicht geändert wird.
4. Verfahren nach Anspruch 1, wobei der Endpunkt des Schaltens durch Erfassen der Turbinendrehzahl Nt für eine vorbestimmte Anzahl von Zyklen berechnet wird, um eine durchschnittliche Turbinendrehzahlrate der Änderung NTAV zu erreichen; Berechnen einer Soll-Turbinendrehzahl NTob, die durch Multiplizieren von No mit einem Soll-Gangverhältnis (NTob = No × Soll-Gangverhältnis) berechnet wird, wobei No eine Turbinenantriebsdrehzahl Nt ist, die durch das Gangverhältnis dividiert wird; und Bestimmen des Endpunktes des Schaltens durch Multiplizieren der durchschnittlichen Turbinendrehzahl NTAV mit der Hydraulikdruck-Ansprechzeit TPR plus der Soll- Turbinendrehzahl NTob [d. h. (NTAV × TPR) + Niob = SFP].
5. Verfahren nach Anspruch 4, wobei die durchschnittliche Turbinendrehzahlrate der Änderung NTAV durch Erfassen der Turbinendrehzahl Nt für jeden Zyklus (20 ms) für vier Zyklen erreicht wird, um eine Rate der Änderung der Turbinendrehzahl (NT1-NT4) zu bestimmen, dann Dividieren dieser Rate der Änderung der Turbinendrehzahl (NT1-NT4) durch vier Zyklen, um die durchschnittliche Turbinendrehzahlrate der Änderung NTAV zu erreichen.
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