DE10044453A1 - Aktiver, gegen Unterschwingen gehärteter FET-Schalter - Google Patents
Aktiver, gegen Unterschwingen gehärteter FET-SchalterInfo
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Abstract
Die vorliegende Erfindung schafft einen Busschalter zum Übertragen von Logiksignalen zwischen Knoten ohne die mit einer Unterschwingungsleitung verbundenen Probleme. Der Busschalter ist ein FET-Schalter, der einen einzigen primären Übertragungstransistor enthält. Die Masse des Übertragungstransistors ist mit einer differentiellen Logikabfühlschaltung gekoppelt, die dafür ausgelegt ist, eine Pseudo-Niederpotential-Leistungsschiene einzurichten. Die Logikabfühlschaltung ist mit den beiden Übertragungsknoten und einer standardmäßigen Niederpotential-Leistungsschiene gekoppelt. Sie vergleicht die den Übertragungsknotensignalen und der Niederpotentialschiene zugeordneten Potentiale und wählt das niedrigste Potential aus, um das Potential der Pseudo-Niederpotentialschiene einzurichten. Die Logikabfühlschaltung sorgt für eine aktive Auswahl des Elements mit dem niedrigsten Potential einschließlich unter Bedingungen mit sehr kleinem Unterschwingen. Die Logikabfühlschaltung kann auf eine Reihe von Arten vorzugsweise durch Einbeziehen eines Paares differentieller Komparatoren eingerichtet werden, wobei einer mit einem der beiden Übertragungsknoten und der andere differentielle Komparator mit dem anderen Übertragungsknoten verbunden ist. Ausgaben der beiden differentiellen Steuerlogiktreiber, die wiederum den Übertragungsknoten oder eine Standard-Niederpotentialschiene regeln, werden mit der Pseudo-Niederpotential-Leistungsschiene gekoppelt. Diese Anordnung stellt sicher, daß ...
Description
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf elektronische
Schalter. Insbesondere bezieht sich die vorliegende Erfindung
auf Halbleiterschalter einschließlich derjenigen, die aus ei
nem oder mehreren Metall-Oxid-Halbleiter-(MOS)-Transistoren
bestehen. Die vorliegende Erfindung bezieht sich im einzelnen
auf Busschalter mit MOS-Feldeffekttransistoren (FET) vom N-
Typ (NMOS).
Die Entwicklungen in der Halbleitertechnologie haben die
Möglichkeit geschaffen, kostengünstige, äußerst zuverlässige
Schalter herzustellen, die tatsächlich Ausführungen mechani
scher Relais sind. Es wurde festgestellt, daß sie ohne Be
schränkung darauf als einpolige Ein/Aus- bzw. Kipprelais von
besonderem Nutzen sind, wenn sie implementiert sind. Halblei
terschalter werden infolge der zur Verfügung stehenden hohen
Schaltgeschwindigkeit sowie ihrer Fähigkeit, relativ hohe
Ströme ohne Störung zu übertragen, mehr und mehr als Ersatz
für die früheren mechanischen Relais verwendet. Diese Schal
ter werden oft als Übertragungsgatter oder Durchlaßtransisto
ren bezeichnet, da sie die Eigenschaften von Transistoren -
gewöhnlich MOS-Transistoren - nutzen, um entweder den Durch
gang eines Signals zu gestatten oder zu verhindern.
Bekanntlich werden auf vielen Gebieten Schalter weithin
verwendet. Sie werden in einer Reihe großer und kleiner Ver
brauchsgüter einschließlich, nicht aber darauf beschränkt,
Automobile und Heimelektronik verwendet. Sie können als ana
loge Router, Gatter und Relais verwendet werden und werden es
auch. Sie werden auch als digitale Multiplexer, Router und
Gatter verwendet.
Mehrere Übertragungsgatter nach dem Stand der Technik
wurden für digitale und analoge Anwendungen entwickelt. Jüng
ste Innovationen haben Verfahren zum Betrieb bei niedrigeren
Stromversorgungspotentialen wie z. B. 3,3 Volt und 2,5 Volt
geliefert, während irgendein Verfahren vorgesehen wurde, um
eine Isolierung aufrechtzuerhalten, wenn Eingangswerte über
Werte von Hoch- und Niederpotential-Leistungsschienen hinaus
gehen, d. h. wenn nämlich ein Eingangspotential eines Übertra
gungsgatters die Hochpotentialschiene Vcc in positiver Rich
tung oder die Niederpotentialschiene GND in negativer Rich
tung überschreitet. In Fig. 1 ist eine solche, verhältnismä
ßig häufig verwendete Vorrichtung dargestellt.
Ein komplementäres Paar Transistoren, ein NMOS-Transistor
M1 und PMOS-Transistor M2, leiten Signale zwischen Knoten A
und B, wobei jeder dieser Knoten mit einer erweiterten Schal
tung gekoppelt werden kann. Wenn ein Steuersignal OEN (das
nur zu Veranschaulichungszwecken in Fig. 1 dem Knoten A als
dem Eingang zugeordnet dargestellt ist, das aber ebenso dem
Knoten B als dem Eingang zugeordnet werden kann) ein Signal
mit Logikpegel "Hoch" oder "1" ist, wird der Transistor M1
eingeschaltet, und als Folge der durch einen Inverter 11 er
zeugten Inversion wird auch der Transistor M2 eingeschaltet.
In diesem Zustand sind die beiden Transistoren "AN", und das
Potential am Knoten B ist im wesentlichen das gleiche wie das
Potential am Knoten A. Wenn OEN bei einem Logikpegel
"Niedrig" oder "0" liegt, sind beide Transistoren aus, und es
liegt eine hohe Impedanz für die Übertragung eines beliebigen
Signals zwischen den Knoten A und B vor. Dies gilt für alle
Potentiale am Knoten A oder B, die niedriger als das Potenti
al der Hochpotential-Leistungsschiene Vcc und höher als das
der Niederpotential-Leistungsschiene GND sind. Wenn jedoch
entweder der Eingangs- oder Ausgangsknoten höher als Vcc oder
niedriger als GND liegt, reicht das Potential, das mit dem
typischen niedrigen Logikpegel am Gate des Transistors M1 und
einem typischen hohen Logikpegel am Gate von M2 verbunden
ist, nicht aus, diese Transistoren ausgeschaltet zu halten.
Ist ein Potential höher als Vcc, wird M2 einschalten; ist ein
Potential niedriger als GND, wird M1 einschalten ungeachtet
des am Eingang OEN angelegten Logikpegels. Folglich wird ein
Überspannungszustand an entweder dem Eingang oder dem Ausgang
bewirken, daß M1 und M2 ein Signal durchlassen, das nach OEN
blockiert werden sollte. Ein Unterspannungszustand wird unter
der gleichen OEN-Bedingung ebenso durchgeleitet.
Für den Zweck dieser Beschreibung bedeuten die Ausdrücke
"Überspannung" und "Unterspannung" die angegebenen Potential
schwankungen, die unter statischen (Gleichstrom-)Bedingungen
sowie dynamischen (Wechselstrom-)Bedingungen auftreten. Aus
diesem Grund kann Überspannung im Austausch mit Überschwingen
verwendet werden. Entsprechend kann Unterspannung im Aus
tausch mit negativem Überschwingen bzw. Unterschwingen ver
wendet werden. Die Durchleitung irgendeines dieser Zustände
ist unerwünscht, wenn OEN bestimmt, daß solche Zustände bloc
kiert werden sollen.
Eine Vorrichtung, die entworfen wurde, um zumindest einen
Teil der mit dem komplementären Übertragungsgatter von Fig. 1
verbundenen Probleme zu lösen, ist in Fig. 2 dargestellt. In
der Vorrichtung ist der PMOS-Transistor M2 beseitigt, wobei
der NMOS-Transistor M1 zwischen den Knoten A und B gekoppelt
bleibt, der Knoten A der Eingang von oder Ausgang zu einer
ersten erweiterten Schaltung ist und der Knoten B der Eingang
von oder Ausgang zu einer zweiten erweiterten Schaltung ist.
Wie zuvor ist der Steuerknoten OEN dafür ausgelegt, eine
Freigabe von M1 zu steuern. Im Betrieb schaltet ein hoher Lo
gikpegel von OEN zum Gate von M1 M1 ein und gestattet da
durch, daß ein Signal zwischen den Knoten A und B durchgelei
tet wird. Ein niedriger Logikpegel schaltet M1 aus und bloc
kiert die Übertragung des Signals zwischen A und B. Die Eli
minierung des Transistors M2 löst das Problem, wenn das Po
tential am Knoten A oder Knoten B Vcc überschreitet, weil
dieser Transistor fehlt, um eingeschaltet zu werden. Leider
eliminiert dies nicht die Möglichkeit, daß das Übertragungs
gatter einschaltet, wenn es unter Bedingungen einer GND über
schreitenden negativen Spannung ausgeschaltet sein sollte.
Ein alternatives und komplexeres Übertragungsgatter nach
dem Stand der Technik ist in Fig. 3 dargestellt. Diese Vor
richtung enthält ein Paar in Reihe geschaltete NMOS-Durch
laßtransistoren. Wenn OEN ein niedriges Logik- oder "Aus"-
Signal überträgt, bleibt die Schaltung von Fig. 3 aus, selbst
wenn Vcc und GND überschritten werden. Folglich ist diese
Schaltung eine vernünftige Alternative zu der in Fig. 2 ge
zeigten Schaltung. Der effektive Drain-Source-Widerstand RDS,
der mit einer Verwendung der beiden, in Reihe geschalteten
NMOS-Transistoren verbunden ist, beträgt in Abhängigkeit von
den besonderen Charakteristiken und der Kopplung der Transi
storen mehrere hundert Ohm. Obgleich dieser Widerstandswert
in analogen Vorrichtungen annehmbar ist, ist er es nicht in
digitalen Systemen, wo die RC-Zeitkonstante ein kritischer
Faktor bei der Betriebsgeschwindigkeit einer Schaltung ist.
Daher wäre dieses Übertragungsgatter für eine digitale Schal
tungsanordnung, die bei zunehmend schnelleren Geschwindigkei
ten, nicht besonders geeignet.
Das an Hui et al. erteilte US-Patent Nr. 5 808 502 be
schreibt einige der Probleme, die in Verbindung mit einem
Transistor oder zwei Reihentransistoren festgestellt wurden,
die verwendet werden, um ausgewählte Signale zwischen Knoten
oder Kontaktierungsflecken zu übertragen. Hui liefert eine
Lösung, bei der das den Gates der Transistoren zugeführte Po
tential durch die Verwendung einer Ladungspumpe erhöht wird.
Eine derartige Lösung hat ihre eigenen Probleme einschließ
lich des Rauschproblems, das Hui durch den Zusatz eines mit
der Ladungspumpe gekoppelten Kondensators zu lösen versucht.
Die Hui-Lösung erfordert jedoch die Verwendung von Reihen
transistoren, um eine Isolierung aufrechtzuerhalten. Ansätze
mit Reihentransistoren bestrafen den Benutzer, da die Kapazi
tät des Übertragungsgatters des freigegebenen Reihentransi
stors viel höher als die eines Übertragungsgatters eines ein
zigen Transistors ist. Die Kapazitäten beider FET-Vorrich
tungen sind auf den I/O-Ports des Übertragungsgatters vorhan
den.
Es wäre wünschenswert, ein Übertragungsgatter zu haben,
das im wesentlichen mit einem einzigen NMOS-Transistor als
dem FET-Schalter wie in der Schaltung von Fig. 2 gezeigt ar
beitet. Dies würde die Probleme eines relativ hohen Wider
standswertes und einer relativ hohen Kapazität lösen, auf die
man am Ausgang des Schaltkreises trifft, wenn die Schaltung
im wesentlichen wie in Fig. 3 ist. Der einzige NMOS-Schalter
von Fig. 2 nach dem Stand der Technik ist jedoch während Un
terschwingungszuständen insofern inakzeptabel, als es eine
parasitäre Diode gibt, die zwischen entweder die Source oder
den Drain des Transistors und seine Masse (bulk) geschaltet
ist. Die Masse ist mit der gewöhnlich als Erdung identifi
zierten Niederpotential-Leistungsschiene verbunden. Während
Unterschwingungszuständen der Spannung bei der Niederpotenti
alschiene leitet die parasitäre Diode Strom von der Erdung zu
entweder dem Eingangsknoten oder dem Ausgangsknoten in Abhän
gigkeit davon, welcher bei einem niedrigeren Potential als
das Erdungspotential liegt. In diesem Zustand geht der Strom
vom Ausgangsknoten zum Eingangsknoten, wodurch eine Unterbre
chung einer Signalübertragung hervorgerufen wird, die anson
sten am Ausgangsknoten stattfindet. Dies kann unabhängig vom
Zustand des Freigabesignals bei OEN geschehen.
Zwei Charakteristiken des physikalischen Aufbaus eines
einzigen NMOS-FET-Schalters rufen diesen eindeutig uner
wünschten parasitären Leitungszustand hervor. Die erste ist
die Bildung eines parasitären Bipolar-NPN-Transistors. Die
zweite ist das nicht beabsichtigte Einschalten des NMOS-FET-
Schalters in bestimmten Unterschwingungssituationen. Bezüg
lich der ersten Bedingung bilden der Drain (N-Typ-Kollektor),
die Transistormasse (P-Typ-Basis) und die Source (N-Typ-
Emitter) den NPN-Transistor. Fertigungsschritte für Transi
storen, die gegenwärtig in Submikrometerprozessen im Gebrauch
sind, können bei diesem parasitären Bipolartransistor mit ge
meinsamer Basis eine Stromverstärkung ergeben, die das Äqui
valent der Emitterverstärkung (β) von etwa 10 ist. Während
eines Unterschwingungszustandes ergibt somit der relativ ge
ringe Strom, der von der Niederpotentialschiene zu dem nega
tiveren Eingangsknoten geht, eine zehnfache Erhöhung des un
erwünschten parasitären Stroms, der vom Ausgangsknoten zum
Eingangsknoten fließt. Natürlich sollte es bei einem idealen
FET-Schalter keinen vom Ausgangsknoten zum Eingangsknoten
fließenden Strom geben, es sei denn, dieser ist konkret frei
gegeben.
Die andere unerwünschte, mit der parasitären Diode des
einzigen FET-Schalters nach dem Stand der Technik verbundene
Bedingung bezieht sich auf das unbeabsichtigte Einschalten
des FET-Schalters während eines Unterschwingungsereignisses.
Konkret geschieht dies, wenn ausreichend, im Substrat des
Transistors erzeugter Strom vorliegt, um einen Spannungsab
fall in der Masse des Transistors herbeizuführen, der aus
reicht, den Transistor einzuschalten. Falls der zwischen der
Niederpotentialschiene und einem Niederpotential-Schaltungs
knoten entwickelte Strom einen Abfall über den Substrat/Mas
se-Widerstand hervorruft, der zumindest das Äquivalent des
Schwellen-Einschaltpotentials VTN des Transistors ist, leitet
der Transistor Strom von einem Schaltungsknoten zum anderen.
Man kann erkennen, daß es notwendig ist, die primäre FET-
Masse von der Erdung zu isolieren, wenn der Schalter gesperrt
ist, um den parasitären Zustand des NPN-Bipolartransistors zu
verhindern. Um das zweite Problem anzugehen, ist es jedoch
notwendig, das Gatepotential des primären Transistors im we
sentlichen gleich seinem Massepotential (bulk potential) zu
halten. Eine verwandte Schaltung, die diese Probleme in einer
passiven Anordnung löst, ist in Fig. 4 dargestellt. In dieser
Schaltung enthält der Schalter 10 eine erste Verteilerschal
tung 20, eine zweite Verteilerschaltung 30, eine Pseudo-
Niederpotentialschiene PGND, eine Massepotential-Kopplungs
schaltung 40 und einen Übertragungstransistor M1. Eine von
einer standardmäßigen Hochpotential-Leistungsschiene Vcc ver
sorgte Freigabe-Steuerschaltung 50 wird verwendet, um ein
auswählbares Signal zu definieren, um den Übertragungstransi
stor M1 zu aktivieren. Ein von einer (nicht dargestellten)
Steuerschaltung durch den Ausgabe-Freigabeknoten OEN kommen
des Freigabesignal ist durch die Schaltung 50 mit dem Gate
von M1 und der Pseudo-Niederpotential-Leistungsschiene PGND
gekoppelt. Der Transistor M1 ist der Primärregler der Über
tragung eines Signals zwischen den Knoten A und B und ist ein
MOS-Transistor vom N-Typ, der mit einer isolierten P-Typ-
Wanne ausgebildet ist. Jeder der Knoten A und B kann in Ab
hängigkeit von der Richtung des zwischen der mit diesen bei
den Knoten gekoppelten externen Schaltungsanordnung durchge
lassenen Signals ein Eingangsknoten oder ein Ausgangsknoten
sein.
Obgleich die Schaltung von Fig. 4 die früheren Probleme
von Unterschwingungs- und Überschwingungssituationen angeht,
erfordert sie nichts desto trotz, einen Auslösezustand
(Unterspannung oder Überspannung) von etwa einem Schwellenpo
tentialabfall (Vt), der etwa 0,6 V betragen kann. Das heißt,
in dieser Schaltung ist ein Differenzsignal ausreichender
Größe erforderlich, um die Komparatoren genügend zu aktivie
ren, um die Masse des Übertragungstransistors mit der Pseudo-
Niederpotential-Leistungsschiene zu verbinden. In diesen Si
tuationen, in denen es wünschenswert ist, das Über/Unter
schwingungs-Problem schneller anzugehen, kann es eine mit der
Lösung der Schaltung von Fig. 4 verbundene unerwünschte Ver
zögerung geben. Es wäre daher in einigen Situationen vorzu
ziehen, die Verbindung mit der Pseudoschiene schneller zu ak
tivieren, als es über die passive Schaltung von Fig. 4 mög
lich ist.
Daher wird ein FET-Schalter benötigt, der die primäre
FET-Masse von der Erdung (für Unterspannungszustände) iso
liert und das Gatepotential des primären FET bei oder nahe
dem Potential der Masse dieses Transistors hält. Es wird auch
ein FET-Schalter benötigt, der einen geringeren Widerstands
wert und eine geringere Kapazität als frühere Schalter lie
fert. Ferner wird noch ein FET-Schalter benötigt, der aus
wählbar aktiviert werden kann, um einen Knoten von Überspan
nungs- oder Unterspannungs-Potentialabweichungen zu isolie
ren, die relativ klein sind.
Eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht darin,
eine Halbleiterschaltung zu schaffen, die als Schalter für
digitale und analoge Operationen dient. Eine Aufgabe der vor
liegenden Erfindung ist auch, einen Halbleiterschalter zu
schaffen, der ein Übertragungs- oder Durchlaßgatter ist, das
über einen weiten Bereich von Versorgungsspannungen ein
schließlich Versorgungsspannungen von weniger als fünf Volt
betreibbar ist. Eine weitere Aufgabe der vorliegenden Erfin
dung besteht darin, eine Übertragungsgatterschaltung zu
schaffen, die während Unterschwingungszuständen in erwünsch
ter Weise betriebsfähig bleibt. Als Teil dieser Aufgabe ist
das Ziel mit einbezogen, einen FET-Schalter zu schaffen, der
die Masse des Primär-FET von der Erdung isoliert, wenn der
Schalter gesperrt ist, um einen parasitären Zustand des NPN-
Bipolartransistors zu verhindern. Ein weiteres Ziel besteht
darin, das Gatepotential des Primärtransistors im wesentli
chen gleich seinem oder niedriger als sein Massepotential zu
halten. Eine Aufgabe ist, einen derartigen FET-Schaltkreis
mit reduzierten Widerstands- und Kapazitätseigenschaften zu
schaffen, der die Leistungsfähigkeit für den Benutzer opti
miert. Schließlich ist eine Aufgabe der vorliegenden Erfin
dung, einen solchen Schaltkreis mit Logikeinrichtungen zu
schaffen, um dem Benutzer zu ermöglichen, den Schalter aktiv
zu härten, um ihn von relativ kleinen Über- oder Unterspan
nungsschwankungen zu isolieren.
Diese und andere Aufgaben werden in der vorliegenden Er
findung durch die Einführung einer Logiksensorteilschaltung
gelöst, die mit der Masse des vorher beschriebenen primären
Durchlaßgattertransistors koppelbar ist. Der FET-Schaltkreis
der vorliegenden Erfindung einschließlich der Sensorteil
schaltung ist mit Hoch- und Niederpotential-Leistungsschienen
und mit den Eingangs- und/oder Ausgangsknoten einer Schal
tungsanordnung gekoppelt, an die sie gekoppelt werden kann.
Die Sensorteilschaltung und ein Logiktreiber, der einen Teil
davon bildet, isolieren den primären FET-Schalter, d. h. die
Eingabe/Ausgabe-Übertragungsvorrichtung, unter allen Ein
gangs/Ausgangsspannungsbedingungen. Zusammengefaßt wird der
einzige NMOS-Transistor des Stands der Technik, der in Fig. 4
dargestellt ist, als der Schalter verwendet. Mit dem Gate
dieses einzigen NMOS-Transistors ist eine Steuerteilschaltung
und mit der Masse des einzigen NMOS-Transistors die Sensor
teilschaltung gekoppelt. Die Sensorteilschaltung ist, wenn
sie aktiviert ist, dafür ausgelegt, das Potential der Masse
des primären Schalttransistors in bezug auf das Potential des
ersten und zweiten Schaltungsknotens (jeder kann Eingang oder
Ausgang sein) zu regeln. Die Sensorteilschaltung wählt, wel
cher der beiden Schaltungsknoten, falls überhaupt, niedriger
als die Erdung ist, und stellt sicher, daß das Signal von
diesem Knoten als das Massepotential an die Masse des primä
ren Schalttransistors der vorliegenden Erfindung geliefert
wird. Die Masse des Primärschalters oder Übertragungstransi
stors der vorliegenden Erfindung liegt folglich immer beim
niedrigsten möglichen Potential und entwickelt daher keinen
Potentialzustand mit parasitärer Leitung.
Die Sensorteilschaltung kann in einer beliebigen von meh
reren bekannten Arten entwickelt werden und ist vorzugsweise
eine Logikvorrichtung. Insbesondere wurde bestimmt, daß eine
differentielle Schaltung wie z. B. ein differentieller Kompa
rator verwendet werden kann, um die Potentialdifferenz zwi
schen der niedrigen Schiene und jedem der Schaltungsknoten
auszuwerten. Die resultierende Ausgabe von der differentiel
len Abfühlschaltung ist ein komplementäres Paar Ausgangs
signale, die in eines oder mehrere Logikgatter zum Abgeben
des geeigneten Signals eingeführt werden, um sicherzustellen,
daß ein mit jedem der Schaltungsknoten verbundenes Potential,
das geringer als die Erdung ist, mit der Masse des Durchlaß
gatterransistors gekoppelt ist. Es ist besonders zu erwähnen,
daß eine differentielle Abfühlschaltung für jeden Schaltungs
knoten vorgesehen ist, worin der Schaltungsknoten und die Er
dungs-Leistungsschiene die Eingänge in die Schaltung für ei
nen Vergleich sind.
Die Logikgatter, die verwendet werden, um den geeigneten
Schaltungsknoten mit der Masse des Durchlaßgattertransistors
zu koppeln, können beliebige, dem Fachmann bekannte sein.
Über die ausgewählte Empfindlichkeit der differentiellen Ab
fühlschaltung kann das System so zugeschnitten werden, um den
Unterschwingungszustand zu definieren, der eine Änderung in
der Kopplung der Masse des Primärtransistors mit einem Schal
tungsknoten bewirkt. Sind die Schaltungsknoten nicht in einem
Unterschwingungs- (oder Überschwingungs-)Zustand, ist natür
lich die Masse des Durchlaßgattertransistors gewöhnlich mit
der Erdung verbunden. Eine zusätzliche Schaltungsanordnung
stellt sicher, daß eine Signalübertragung unter normalen Be
dingungen nicht gesperrt wird.
Die Schaltung der vorliegenden Erfindung enthält ferner
eine Steuerschaltung, die dafür ausgelegt ist, das Gate des
Übertragungstransistors mit dem Freigabesignal auf eine Weise
zu verknüpfen, die eine vollständige Betriebstauglichkeit des
Busschalters unter allen Bedingungen sicherstellt. Insbeson
dere enthält die Steuerschaltung vorzugsweise eine oder meh
rere Invertergruppen in einer Kette, deren Ausgang mit dem
Gate des Übertragungstransistors gekoppelt ist. Der Ausgang
des Inverters ist auch vorzugsweise mit einer Massepotential-
Kopplungsschaltung gekoppelt, die einen Standardbetrieb des
Busschalters sicherstellt, wenn er freigegeben ist.
Im folgenden wird eine Ausführungsform eines gegen Unter
schwingen gehärteten Busschalters gemäß der vorliegenden Er
findung anhand von Zeichnungen näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 ein vereinfachtes schematisches Diagramm eines
Übertragungsgatters nach dem Stand der Technik mit einem
CMOS-Transistorpaar als dem primären Übertragungselement der
Übertragungsvorrichtung;
Fig. 2 ein vereinfachtes schematisches Diagramm eines
Übertragungsgatters nach dem Stand der Technik mit einem ein
zigen NMOS-Transistor mit Verstärkungsmodus als die Übertra
gungsvorrichtung;
Fig. 3 ein vereinfachtes Diagramm eines Übertragungsgat
ters nach dem Stand der Technik mit einer Reihe von MOS-
Transistoren als den primären Übertragungskomponenten der
Übertragungsvorrichtung;
Fig. 4 ein vereinfachtes Diagramm eines Übertragungsgat
ters nach dem Stand der Technik einschließlich eines passiven
Systems zur Vermeidung von Unterschwingen unter bestimmten
Bedingungen;
Fig. 5 ein schematisches Blockdiagramm eines aktiven, ge
gen Unterschwingen widerstandsfähigen FET-Schaltkreises der
vorliegenden Erfindung, das einen NMOS-Transistor in Kombina
tion mit einer Logiksensorschaltung und einer Steuereinheit
als den primären Übertragungskomponenten des Busschalters
zeigt, der mit einer erweiterten Schaltung gekoppelt werden
kann;
Fig. 6 ein vereinfachtes schematisches Diagramm des akti
ven, gegen Unterschwingen widerstandsfähigen FET-Schalters
der vorliegenden Erfindung, das einige Einzelheiten der Frei
gabeschaltung der Vorrichtung zeigt;
Fig. 7 ein vereinfachtes schematisches Diagramm einer be
vorzugten Anordnung der aktiven differentiellen Logiksensor
schaltung der vorliegenden Erfindung, das ein Paar differen
tielle Komparatorteilschaltungen der vorliegenden Erfindung
zeigt; und
Fig. 8 ein schematisches Diagramm einer bevorzugten An
ordnung einer der beiden differentiellen Komparatorteilschal
tungen der vorliegenden Erfindung.
In Fig. 5 ist ein aktiver, gegen Unterschwingen gehärte
ter Busschalter 100 der vorliegenden Erfindung dargestellt.
Der Schalter 100 enthält eine Freigabe-Steuerschaltung 200,
die von einer standardmäßigen Hochpotential-Leistungsschiene
Vcc versorgt wird, einen primären Übertragungstransistor M1
und eine mit einer Masse des Transistors M1 gekoppelte Logik
sensorschaltung 300. Der Transistor M1 ist der Primärregler
der Übertragung eines Signals zwischen den Knoten A und B. Er
ist vorzugsweise ein mit einer isolierten P-Typ-Wanne ausge
bildeter MOS-Transistor vom N-Typ. In Abhängigkeit von der
Richtung des zwischen der mit diesen beiden Knoten gekoppel
ten externen Schaltungsanordnung durchgehenden Signals kann
jeder der Knoten A oder der Knoten B ein Eingangsknoten oder
ein Ausgangsknoten sein. Die Freigabe-Steuerschaltung 200
wird verwendet, um den Übertragungstransistor M1 in einer dem
Fachmann bekannten Art und Weise zu aktivieren. Eine Logik
sensorschaltung 300 wird, wenn sie freigegeben ist, verwen
det, um die Masse des Transistors M1 mit der Stromquelle mit
dem negativsten Potential zu verknüpfen; sei es das dem Kno
ten A, dem Knoten B oder der standardmäßigen Niederpotential-
Leistungsschiene GND zugeordnete Potential. Es ist besonders
zu erwähnen, daß die Schaltung 200 und die Schaltung 300 auf
verschiedene Arten ausgeführt sein können. Der wesentliche
Punkt besteht darin zu gestatten, daß die Logiksensorschal
tung 300 die Potentialschwankung feststellt, die ein Verknüp
fen der Masse von M1 mit einem speziellen der Ein
gangs/Ausgangsknoten oder GND auslöst.
Ein bevorzugtes Konstruktionsbeispiel des Schalters 100
einschließlich Einzelheiten eines Entwurfs der Freigabe-
Steuerschaltung 200 im Kontext ist in Fig. 6 dargestellt. Um
die Verwendung eines einzigen Übertragungstransistors im
Schalter 100 voll auszunutzen, ist die Masse von M1 mit der
Pseudoschiene Prail gekoppelt. Die Logiksensorschaltung 300
ist mit sowohl den Knoten A und B als auch mit GND derart ge
koppelt, daß sie, wenn sie aktiv ist, wiederum das Potential
von Prail aktiv so definiert, daß es immer das niedrigere des
Potentials an dem Knoten A, dem Knoten B oder bei GND ist. Es
ist besonders zu erwähnen, daß der Schalter 100 derart ausge
legt ist, daß die Masse von M1 "geschützt" ist ohne Rücksicht
darauf, ob am Knoten A oder Knoten B negatives Überschwingen
bzw. Unterschwingen auftritt. Konkret ist die Sensorschaltung
300 mit den Knoten A und B und GND mit hierin zu beschreiben
den Einrichtungen gekoppelt, um das diesen drei Bezugsstellen
zugeordnete niedrigste Potential auszuwählen, um es zu Prail
zu übertragen.
Die in Fig. 6 gezeigte Schaltung 100 blockiert eine durch
den Bipolareffekt des Transistors M1 hervorgerufene parasitä
re Leitung durch die Verbindung der Masse von M1 mit Prail
und die Konfiguration der Schaltung 300. Die bipolare parasi
täre Leitung würde ansonsten während Unterschwingungsereig
nissen auftreten, die sowohl am Knoten A als auch Knoten B
auftreten. Da die Masse von M1, die das Äquivalent der Basis
des parasitären bipolaren Transistors ist, während des Unter
schwingungsereignisses beim niedrigsten Potential irgendeines
Knotens und daher niedriger als das Potential bei GND liegt,
liegt jedoch ein ungenügendes Potential vor, um ein Einschal
ten dieser Vorrichtung zu veranlassen. Es ist besonders zu
erwähnen, daß die Logiksensorschaltung 300 vorzugsweise durch
ihre Kopplung mit dem Freigabeknoten OEN aktiviert wird, so
daß die Sensorschaltung 300 auch aktiviert wird, wenn der
Übertragungstransistor M1 aktiviert werden soll. Natürlich
kann der Fachmann für Logiksensorentwürfe bekannte alternati
ve Einrichtungen für alternative Verfahren zum Aktivieren der
Schaltung 300 nutzen.
Die Schaltung 100 von Fig. 6 ist auch dafür ausgelegt,
die parasitäre Leitung zu verhindern, die ansonsten auftreten
kann, wenn ein Feldeffektpotential in M1 ausreicht, um zu be
wirken, daß ein Gate-Masse-Potential Vt übersteigt. Dies wird
insbesondere erreicht, indem die Freigabe-Steuerschaltung 200
statt auf GND auf Prail bezogen wird. Die Schaltung 200 ent
hält einen ersten Inverter IV1 mit einem mit dem Schaltungs-
Freigabeknoten OEN gekoppelten Eingang und einem mit einem
zweiten Inverter IV2 gekoppelten Ausgang. Der zweite Inverter
IV2 enthält einen PMOS-Transistor M2 und einen NMOS-Transi
stor M3, die wie gezeigt gekoppelt sind. Der Ausgang des
zweiten Inverters IV2 ist mit einem Eingang eines dritten In
verter IV3 gekoppelt. Der dritte Inverter IV3 enthält einen
PMOS-Transistor M4 und einen NMOS-Transistor M5. Der Ausgang
des dritten Inverters IV3 ist mit dem Gate des Übertragungs
transistors M1 gekoppelt, um dessen Funktion zu steuern. Es
ist besonders zu erwähnen, daß die Sources der Invertertran
sistoren M3 und M5 mit Prail gekoppelt sind, um eine parasi
täre Leitung wie früher dargelegt zu verhindern.
Mit Fig. 6 fortfahrend schafft ein NMOS-Transistor M6,
dessen Gate mit dem Ausgang von IV1 gekoppelt ist, dessen
Drain mit GND gekoppelt ist und dessen Source mit Prail ge
koppelt ist, einen Nebenschluß für Prail, wenn die Schaltung
100 eingeschaltet ist. Ein Transistor M7 wirkt im wesentli
chen wie eine Diode, die einen Stromfluß durch den Schalter
100 freigibt, wenn die Sensorschaltung 300 inaktiv ist. Der
Stromfluß in diesem Fall wird durch den ersten Inverter IV1,
den zweiten Inverter IV2, den dritten Inverter IV3 erreicht
und läuft dann nach Bedarf zyklisch durch M7.
Wie in Fig. 7 veranschaulicht ist, ist die Logiksensor
schaltung 300 der vorliegenden Erfindung eine differentielle
Logikvorrichtung, die eine Differenzverstärkerschaltung 340
enthält. Die Schaltung 340 enthält eine erste differentielle
Komparatorschaltung 301 und eine zweite differentielle Kompa
ratorschaltung 302. Die Schaltung 301 wird durch den Freiga
beknoten OEN des Schalters 100 oder irgendeine andere Form
einer Freigabeschaltung freigegeben. Sie ist dafür ausgelegt,
für einen Vergleich die Signale vom Knoten A und von GND zu
empfangen, und wird vorzugsweise durch die Leistungsschienen
Vcc und GND gespeist. Sie liefert ein komplementäres Ausgabe
paar am wahren Ausgabeknoten A' und ihrem Komplementärknoten
A'_BAR. Entsprechend erfolgt für die zweite differentielle
Komparatorschaltung 302 eine Freigabe vorzugsweise über den
Freigabeknoten OEN des Schalters 100 oder irgendeine andere
Form einer Freigabeschaltung. Sie ist dafür ausgelegt, Sig
nale vom Knoten B und von GND zu empfangen, und wird vorzugs
weise durch die Leistungsschienen Vcc und GND gespeist. Die
Schaltung 302 liefert ein komplementäres Ausgabepaar beim
wahren Ausgabeknoten B' und seinem Komplementärknoten B'_BAR.
Die differentiellen Signale A', A'_BAR, B' und B'_BAR der
Schaltung 340 liefern die Eingangssignale für eine Treiber
logikschaltung 350, die wiederum verwendet wird, um Komponen
tentreiber der Treiberschaltung 360 zu regeln, die verwendet
wird, um ein Potentialsignal an Prail abzugeben. Der Fachmann
erkennt ohne weiteres, daß jede beliebige geeignete Konfigu
ration von Logikvorrichtungen verwendet werden kann, um den
der Treiberlogikschaltung 350 zugeordneten Ausgabesatz einzu
richten. Im allgemeinen sind jedoch die Schaltung 300 und ih
re relevanten Teilschaltungen so konfiguriert, daß im Betrieb
der Knoten A mit Prail verbunden ist, wenn der Knoten A bei
einem niedrigeren Potential als das Potential von GND liegt.
Liegt der Knoten B bei einem niedrigen Potential als das Po
tential von GND, wird der Knoten B mit Prail verbunden. Lie
gen beide Knoten A und B bei höheren Potentialen als das Po
tential von GND, wird Prail mit GND verbunden. Liegen
schließlich beide Knoten A und B bei niedrigeren Potentialen
als das Potential von GND, wird Prail mit GND verbunden.
Zu Veranschaulichungszwecken enthält die in Fig. 7 darge
stellte spezielle Schaltung 350 vorzugsweise ein erstes NAND-
Gatter NAND1 mit A'_BAR und B' als seine Eingänge, wobei ein
Ausgang mit einem vierten Inverter IV4 gekoppelt ist. Die
Schaltung 350 enthält ferner ein zweites NAND-Gatter NAND2
mit A' und B'_BAR als seine Eingänge, wobei ein Ausgang mit
einem fünften Inverter IV5 gekoppelt ist. Schließlich enthält
die Schaltung 350 ein drittes NAND-Gatter NAND3 mit A' und B'
als seine Eingänge, wobei ein Ausgang mit einem sechsten In
verter IV6 gekoppelt ist. Dieser Aufbau der Schaltung 350
stellt sicher, daß logische Vergleiche an den den Knoten A, B
und GND zugeordneten Signalen vorgenommen werden.
Fährt man mit Fig. 7 fort, sind die Ausgänge der Inverter
IV4-IV6 separat mit der Treiberschaltung 360 wie folgt ge
koppelt. Zunächst ist der Ausgang des Inverters IV4 mit dem
A-Knoten-Verbinder 361 gekoppelt, der aus einem NMOS-Transi
stor M9 und einem NMOS-Transistor M10 besteht. Der Drain des
Transistors M9 ist mit A, sein Gate mit dem Ausgang von IV4
und seine Source mit Prail gekoppelt. Das Gate des Transi
stors M10 ist mit OEN, sein Drain mit dem Ausgang von IV4 und
seine Source mit Prail gekoppelt. Zweitens ist der Ausgang
des Inverters IV5 mit den B-Knoten-Verbinder 362 gekoppelte
der aus einem NMOS-Transistor M11 und einem NMOS-Transistor
M12 besteht. Der Drain des Transistors M11 ist mit B, sein
Gate mit dem Ausgang von IV5 und seine Source mit Prail ge
koppelt. Das Gate des Transistors M12 ist mit OEN, sein Drain
mit dem Ausgang des Inverters IV5 und seine Source mit Prail
gekoppelt. Schließlich ist der Ausgang des Inverters IV6 mit
dem GND-Schiene-Verbinder 363 gekoppelt, der aus einem NMOS-
Transistor M13 und einem NMOS-Transistor M14 besteht. Der
Drain des Transistors M13 ist mit GND, sein Gate mit dem Aus
gang von IV6 und seine Source mit Prail gekoppelt. Das Gate
des Transistors M14 ist mit OEN, sein Drain mit dem Ausgang
des Inverters IV6 und seine Source mit Prail gekoppelt. Es
ist wichtig festzustellen, daß die Inverter IV4-IV6 vor
zugsweise Dreizustandsinverter sind, die jeweils einen mit
Vcc in Reihe geschalteten PMOS-Transistor enthalten, so daß
der PMOS-Transistor des speziellen Inverters ausgeschaltet
ist, wenn OEN hoch ist, wodurch Kurzschlußzustände an den
Transistoren M10, M12 und M14 verhindert werden, wenn OEN
hoch ist und die Ausgänge der Inverter IV4-IV6 ebenfalls
hoch sind.
Einzelheiten des bevorzugten Entwurfs der Schaltung 301
sind in Fig. 8 veranschaulicht. Obgleich Fig. 8 die dem Si
gnal am Knoten A zugeordnete Komparatorschaltung veranschau
licht und beschreibt, versteht es sich, daß die Schaltung 302
in der gleichen Art und Weise konfiguriert sein kann, um ein
Differenzsignal in bezug auf das Signal am Knoten B zu erzeu
gen. Für den beispielhaften Entwurf der Schaltung 301 wird
besonders erwähnt, daß ihr Betrieb durch das am Freigabekno
ten OEN angelegte Signal geregelt wird. Konkret sind die
Steuergates der PMOS-Transistoren M15, M17 und M23 mit OEN
gekoppelt, so daß ein hoher Logikpegel an dem Knoten die
Schaltung 301 sperrt. Diodenverdrahtete PMOS-Transistoren
M16, M18 und M24 geben eine Kopplung der Pullup-Transistoren
mit der Hochpotential-Leistungsschiene Vcc frei, wenn ein
Freigabesignal angelegt wird. Ein Differenz-PMOS-Transistor
paar M19 und M20 liefert eine Vollschienen-Differenzsignal
abgabe der Schaltung 301 als Funktion der an A bzw. GND ange
legten Signale. In dieser Hinsicht ist das Gate von M19 mit A
gekoppelt, während das Gate vom M20 mit GND gekoppelt ist.
Der Drain von M19 ist mit dem Drain des diodenverdrahteten
NMOS-Transistors M21 gekoppelt, und der Drain von M20 ist mit
dem Dram des diodenverdrahteten NMOS-Transistors M22 gekop
pelt.
Mit Fig. 8 fortfahrend regelt ein Pulldown-NMOS-Transi
stor M25 effektiv das komplementäre Ausgangssignalpaar der
Schaltung 301. Ist die Schaltung 301 freigegeben, ist konkret
der Pullup-Zweig mit den Transistoren M23 und M24 an. Falls
M25 aus ist, ist das Signal zum Inverter IV7 entsprechend ei
nem Vollschienen-Vcc-Potential einem hohen Logikpegel im we
sentlichen äquivalent. Falls M25 aus ist, ist das Signal zum
Inverter IV7 entsprechend dem Vollschienen-GND-Potential ei
nem niedrigen Logikpegel im wesentlichen äquivalent. Ist der
Transistor M20 an, schaltet er daher M25 ein, um an IV7 ein
niedriges Logiksignal abzugeben. Um den differentiellen Tran
sistor M20 einzuschalten, ist es notwendig, daß das Potential
bei GND niedriger als das Potential am Knoten A ist, wie es
im allgemeinen erwünscht ist. Wenn jedoch am Knoten A ein Un
terschwingungszustand auftritt, schaltet der Transistor M19
ein, und der Transistor M20 nicht. Die Differenz zwischen dem
Potential am Knoten A und dem Potential von GND, die das an
IV7 angelegte Signal bestimmt, kann vom Benutzer als Funktion
der Empfindlichkeit der Transistoren M19 und M20 ausgewählt
werden. Während die Schaltung von Fig. 4 einen Spannungszu
stand für die Masse des Transistors M1 lieferte, liefert die
Schaltung der vorliegenden Erfindung eine Logikzustandsaus
gabe, die diese Masse sicherer und schneller mit dem niedrig
sten Potential koppelt. Bei der vorliegenden Erfindung wurde
beobachtet, daß ein Unterschwingen am Knoten A oder am Knoten
B von 0,02 V ausreichen kann, um die Kopplung mit Prail aus
zulösen.
Der Unterschied zwischen der vorliegenden Erfindung und
dem Stand der Technik von Fig. 4 liegt in der Ansteuerung des
an die Pseudoschiene Prail angelegten Signals. Während der
Stand der Technik einen Unterschwingungszustand in der Grö
ßenordnung einer Vt-Differenz erforderte, stellt konkret die
Verwendung des differentiellen Komparators sicher, daß rela
tiv kleinere Differenzen Vollschienen-Logiksignale auslösen,
was sicherstellt, daß Prail sicher mit dem Knoten oder der
Schiene mit dem niedrigsten Potential gekoppelt wird. Diese
Gelegenheit wird zu Anfang durch das differentielle Transi
storpaar M19 und M20 eingerichtet, deren Ausgabe ein Voll
schienensignal am Ausgang des Inverters IV7 zum Knoten A' und
dessen komplementärem Ausgang über den Inverter IV8 zum Kno
ten A'_BAR ist. Außerdem hat die erhöhte Empfindlichkeit der
Schaltung 100 einen geringeren Leckverlust durch die Vorrich
tung während Unterschwingungsereignisse zur Folge, wenn man
einen Vergleich mit dem während solcher Ereignisse im Schalt
kreis nach dem Stand der Technik auftretenden Leckverlust an
stellt.
Die in Fig. 7 gezeigte aktive Logiksensorschaltung 300,
die ein Paar differentielle Schaltungen der in Fig. 8 gezeig
ten Art enthält, arbeitet wie folgt. Ist die Schaltung 300
freigegeben, wird das Potential des Signals bei A durch die
Schaltung 301 mit dem Potential von GND verglichen. Ist das
A-Potential niedriger als das GND-Potential, ist A' ein nied
riger Logikpegel, und A'_BAR ist ein hoher Logikpegel. Ist
das A-Potential gleich dem oder größer als das GND-Potential,
ist A' ein hoher Logikpegel, und A'_BAR ist ein niedriger Lo
gikpegel. Gleichzeitig wird das Potential des Signals bei B
durch die Schaltung 302 mit dem Potential von GND verglichen.
Ist das B-Potential niedriger als das GND-Potential, ist B'
ein niedriger Logikpegel und B'_BAR ein hoher Logikpegel. Ist
das B-Potential gleich dem oder größer als das GND-Potential,
ist B' ein hoher Logikpegel und B'_BAR ein niedriger Logikpe
gel. Nimmt man das Beispiel, bei dem A' ein niedriger Logik
pegel und B' ein hoher Logikpegel ist, wie es der Fall ist,
wenn es einen Unterschwingungszustand bei A gibt, arbeitet
die Logiktreiberschaltung 350 wie folgt. Zuerst gibt NAND1
einen niedrigen Logikpegel ab, gibt IV4 einen hohen Logikpe
gel ab, und das Gate des Transistors M9 ist hoch, so daß die
Schaltung 361 aktiv ist, um das dem Knoten A zugeordnete Po
tential zu Prail und daher der Masse des Übertragungstransi
stors M1 zu leiten. Gleichzeitig ist die Ausgabe von NAND2
hoch, ist die Ausgabe des Inverters IV5 niedrig, und die
Schaltung 362 ist inaktiv. Entsprechend ist die Ausgabe von
NAND3 hoch, die Ausgabe des Inverters IV6 niedrig, und die
Schaltung 363 ist ebenfalls inaktiv.
Für den Zustand, bei dem bei B, nicht aber bei A ein Un
terschwingen auftritt, ist A' ein hoher Logikpegel und B' ein
niedriger Logikpegel, und die Logiktreiberschaltung 350 ar
beitet wie folgt. Zunächst gibt NAND1 einen hohen Logikpegel
ab, gibt IV4 einen niedrigen Logikpegel ab, und das Gate des
Transistors M9 ist niedrig, so daß die Schaltung 361 inaktiv
ist. Zur gleichen Zeit ist die Ausgabe von NAND2 niedrig, ist
die Ausgabe des Inverters IV5 hoch, und die Schaltung 362 ist
aktiv, um das dem Knoten B zugeordnete Potential zu Prail und
daher der Masse des Übertragungstransistors M1 zu leiten. Wie
im ersten Beispiel ist die Ausgabe von NAND3 hoch, ist die
Ausgabe des Inverters IV6 niedrig, und die Schaltung 363 ist
ebenfalls inaktiv.
Im letzten Beispiel arbeitet, wenn weder am Knoten A noch
am Knoten B ein Unterschwingungszustand vorliegt, die Schal
tung 300 wie folgt. Zuerst gibt NAND1 einen hohen Logikpegel
ab, gibt IV4 einen niedrigen Logikpegel ab, und das Gate des
Transistors M9 ist niedrig, so daß die Schaltung 361 inaktiv
ist. Zur gleichen Zeit ist die Ausgabe von NAND2 ebenfalls
hoch, ist die Ausgabe des Inverters IV5 niedrig, und die
Schaltung 362 ist inaktiv. Die Ausgabe von NAND3 ist schließ
lich hoch, die Ausgabe des Inverters IV6 ist niedrig, und die
Schaltung 363 ist aktiviert, so daß die Potentialkopplung von
Prail derart ist, daß das an die Masse des Übertragungstran
sistors M1 angelegte Potential das von GND ist.
Obgleich die vorliegende Erfindung mit speziellem Verweis
auf besondere Ausführungsformen beschrieben wurde, versteht
es sich, daß alle Abwandlungen, Varianten und Äquivalente in
nerhalb des Umfangs der folgenden beigefügten Ansprüche lie
gen sollen.
Claims (9)
1. Aktiver, gegen Unterschwingen gehärteter Busschalter
zum Regeln der Übertragung eines Logiksignals zwischen einem
ersten Knoten und einem zweiten Knoten, worin das Logiksignal
vom ersten Knoten zum zweiten oder vom zweiten Knoten zum er
sten übertragen werden kann, wobei der Busschalter umfaßt:
- a) einen Freigabesignalknoten, der mit einer Schaltungs freigabevorrichtung gekoppelt werden kann, zum Emp fangen eines Aktivierungssignals für den Busschalter;
- b) einen MOS-Übertragungstransistor mit einem mit dem Freigabesignalknoten gekoppelten Gate, einer mit dem ersten Knoten gekoppelten Source und einem mit dem zweiten Knoten gekoppelten Drain;
- c) eine Differentialabfühlschaltung mit einem mit dem er sten Knoten gekoppelten ersten Eingang, einem mit dem zweiten Knoten gekoppelten zweiten Eingang und einem mit einer Niederpotential-Leistungsschiene gekoppel ten dritten Eingang, worin die Differentialabfühl schaltung dafür ausgelegt ist, die Signale am ersten Eingang, zweiten Eingang und dritten Eingang zu ver gleichen und für eine Übertragung zum Ausgang der Ab fühlschaltung das niedrigste auszuwählen; und
- d) eine Pseudo-Niederpotential-Leistungsschiene, die zwi schen den Ausgang der Abfühlschaltung und eine Masse zone des Übertragungstransistors gekoppelt ist.
2. Busschalter nach Anspruch 1, ferner aufweisend eine
Steuerschaltung, die zwischen die Schaltungsfreigabevorrich
tung und ein Gate des Übertragungstransistors gekoppelt ist.
3. Busschalter nach Anspruch 1, worin die Abfühlschaltung
einen ersten differentiellen Komparator mit einem mit dem er
sten Knoten gekoppelten ersten Eingang und einem mit der Nie
derpotential-Leistungsschiene gekoppelten zweiten Eingang und
einen zweiten differentiellen Komparator mit einem mit dem
zweiten Eingangsknoten gekoppelten ersten Eingang und einem
mit der Niederpotential-Leistungsschiene gekoppelten zweiten
Eingang enthält, worin der erste differentielle Komparator
eine erste Logiksignalausgabe liefert, die dem dem ersten
Knoten zugeordneten Signal genau entspricht, und eine Komple
mentärausgabe, die ein komplementäres Logiksignal des ersten
Logiksignals liefert, und worin der zweite Komparator eine
zweite Logiksignalausgabe liefert, die dem dem zweiten Knoten
zugeordneten Signal genau entspricht, und eine Komplementär
ausgabe, die ein komplementäres Logiksignal des zweiten Lo
giksignals liefert.
4. Busschalter nach Anspruch 3, worin die Abfühlschaltung
ferner eine Logiktreiberschaltung enthält, die Eingangsknoten
aufweist, die mit dem ersten Logiksignalausgang, dem Komple
mentärausgang des ersten Logiksignalsausgangs, dem zweiten
Logiksignalausgang und dem Komplementärausgang des zweiten
Logiksignalausgangs verbunden sind, worin die Logiktreiber
schaltung eine erste Logiktreiberausgabe, eine zweite Logik
treiberausgabe und eine dritte Logiktreiberausgabe liefert.
5. Busschalter nach Anspruch 4, worin die Logiktreiber
schaltung enthält:
- a) eine erste Logikvorrichtung mit Eingängen, die mit dem ersten Logiksignalausgang und dem zweiten Logiksig nalausgang gekoppelt sind, und einem Ausgang, der mit dem ersten Logiktreiberausgang gekoppelt ist;
- b) eine zweite Logikvorrichtung mit Eingängen, die mit dem ersten Logiksignalausgang und dem Komplementärsi gnal des zweiten Logiksignalausgangs gekoppelt sind, und einem Ausgang, der mit dem zweiten Logiktreiber ausgang gekoppelt ist;
- c) eine dritte Logikvorrichtung mit Eingängen, die mit dem zweiten Logiksignalausgang und dem Komplementär signal des ersten Logiksignalausgangs gekoppelt sind, und einem Ausgang, der mit dem dritten Logiktreiber ausgang gekoppelt ist.
6. Busschalter nach Anspruch 5, worin jede der ersten Lo
gikvorrichtung, der zweiten Logikvorrichtung und der dritten
Logikvorrichtung ein NAND-Gatter mit einem mit einem Eingang
eines Inverters gekoppelten Ausgang enthält, worin ein Aus
gang des Inverters der Ausgang der Logikvorrichtungen ist.
7. Busschalter nach Anspruch 6, worin die Abfühlschaltung
ferner eine Verbinderschaltung enthält, die als Eingänge den
Ausgang der ersten Logikvorrichtung, den Ausgang der zweiten
Logikvorrichtung und den Ausgang der dritten Logikvorrichtung
aufweist, und worin ein Ausgang der Verbinderschaltung mit
der Pseudo-Niederpotential-Leistungsschiene gekoppelt ist.
8. Busschalter nach Anspruch 7, worin die Verbinderschal
tung enthält:
- a) einen ersten Verbinder mit einem Eingangssteuerknoten, der mit dem Ausgang der ersten Logikvorrichtung ge koppelt ist, einem mit der Pseudo-Niederpotential- Leistungsschiene gekoppelten Ausgang und einem mit der Niederpotential-Leistungsschiene gekoppelten Ver sorgungsknoten;
- b) einen zweiten Verbinder mit einem Eingangssteuerkno ten, der mit dem Ausgang der zweiten Logikvorrichtung gekoppelt ist, einem mit der Pseudo-Niederpotential- Leistungsschiene gekoppelten Ausgang und einem mit dem zweiten Knoten gekoppelten Versorgungsknoten; und
- c) einen dritten Verbinder mit einem Eingangssteuerkno ten, der mit dem Ausgang der dritten Logikvorrichtung gekoppelt ist, einem mit der Pseudo-Niederpotential- Leistungsschiene gekoppelten Ausgang und einem mit dem ersten Knoten gekoppelten Versorgungsknoten.
9. Busschalter nach Anspruch 1, worin der MOS-Übertra
gungstransistor ein NMOS-Transistor ist.
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| CN112737552B (zh) * | 2019-10-28 | 2022-09-16 | 江阴圣邦微电子制造有限公司 | 一种信号传输电路 |
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Effective date: 20111122 |