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DE10042265A1 - Vorrichtung zum Zerkleinern von Aufgabegut - Google Patents

Vorrichtung zum Zerkleinern von Aufgabegut

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Publication number
DE10042265A1
DE10042265A1 DE10042265A DE10042265A DE10042265A1 DE 10042265 A1 DE10042265 A1 DE 10042265A1 DE 10042265 A DE10042265 A DE 10042265A DE 10042265 A DE10042265 A DE 10042265A DE 10042265 A1 DE10042265 A1 DE 10042265A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
counter
feed material
knife ring
effective surface
piston unit
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE10042265A
Other languages
English (en)
Inventor
Wilhelm Pallmann
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Pallmann Maschinenfabrik GmbH and Co KG
Original Assignee
Pallmann Maschinenfabrik GmbH and Co KG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Pallmann Maschinenfabrik GmbH and Co KG filed Critical Pallmann Maschinenfabrik GmbH and Co KG
Priority to DE10042265A priority Critical patent/DE10042265A1/de
Priority to US09/938,848 priority patent/US6726135B2/en
Priority to CA002356132A priority patent/CA2356132A1/en
Publication of DE10042265A1 publication Critical patent/DE10042265A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B27WORKING OR PRESERVING WOOD OR SIMILAR MATERIAL; NAILING OR STAPLING MACHINES IN GENERAL
    • B27LREMOVING BARK OR VESTIGES OF BRANCHES; SPLITTING WOOD; MANUFACTURE OF VENEER, WOODEN STICKS, WOOD SHAVINGS, WOOD FIBRES OR WOOD POWDER
    • B27L11/00Manufacture of wood shavings, chips, powder, or the like; Tools therefor
    • B27L11/02Manufacture of wood shavings, chips, powder, or the like; Tools therefor of wood shavings or the like

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Wood Science & Technology (AREA)
  • Forests & Forestry (AREA)
  • Crushing And Pulverization Processes (AREA)

Abstract

Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Zerkleinern von Aufgabegut, das insbesondere in Form von Stamm- und Restholz sowie paketierter Holzware vorliegt. Die Vorrichtung besitzt einen Zerkleinerungsraum (25), der von einem rotierenden Messerkranz (10) umgeben ist und dem das Aufgabegut in axialer Richtung zugeführt wird. Dabei ist der Messerkranz zum Zwecke der Zerkleinerung in radialer Richtung gegen eine axial in den Zerkleinerungsraum (25) hineinreichende Gegenlage (30, 56) verschieblich. Da das Aufgabegut stets einen gewissen Anteil an Fremdkörpern aufweist, die oftmals zu Schäden an der Vorrichtung führen, sobald die Zerkleinerungswerkzeuge des Messerkranzes mit Druck gegen die Fremdkörper gefahren werden, wird erfindungsgemäß vorgeschlagen, dass zumindest die dem Aufgabegut zugewandte wirksame Fläche (68, 69) der Gegenlage (30, 56) beweglich gelagert ist, so dass bei Überschreiten eines vorbestimmten Anpressdrucks infolge des Vorschubs des Messerkranzes (10) zumindest diese wirksame Fläche (68, 69) dem Messerkranz (10) ausweicht.

Description

  • Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Zerkleinern von Aufgabegut, insbesondere von Stamm- und Restholz sowie paketierter Holzware gemäß dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1.
  • Gattungsgemäße Vorrichtungen zum Zerkleinern von Aufgabegut sind beispielsweise aus der DE 35 05 077 bekannt. Derartige Vorrichtungen weisen einen auf einem ortsfesten Untergestell horizontal verfahrbaren Schlitten auf. Auf dem Schlitten ist ein Zerkleinerungsaggregat angeordnet, das im wesentlichen aus einem rotierenden Messerkranz besteht, der einen Zerspanungsraum umfasst. Die Schneiden der Zerkleinerungswerkzeuge reichen mit kurzem Überstand über die Innenseite des Messerkranzes in den Zerspanungsraum hinein. Zur Bildung eines Widerlagers während des Zerkleinerungsvorgangs weist eine erfindungsgemäße Vorrichtung eine ortsfeste, sich axial in den Zerkleinerungsraum erstreckende Gegenlage auf.
  • Zum Zerkleinern des Aufgabeguts wird dieses axial dem Zerspanungsraum zugeführt und sowohl innerhalb als auch außerhalb des Zerspanungsraumes gehalten. Durch horizontales Verschieben des Schlittens und damit des rotierenden Messerkranzes wird das Aufgabegut zwischen der Gegenlage und dem rotierenden Messerkranz komprimiert und von den Schneiden des Messerkranzes gleichzeitig zerkleinert. Durch die anhaltende Vorschubbewegung des Messerkranzes in Richtung der Gegenlage wird der zur Zerkleinerung benötigte Anpressdruck aufrecht erhalten. Nach Beendigung eines Arbeitshubs, mit dem ein der Tiefe des Zerspanungsraums entsprechender Abschnitt des Aufgabeguts zu Spänen verarbeitet worden ist, fährt der Schütten mit dem Messerkranz in Ausgangsstellung zurück, und das Aufgabegut wird um einen weiteren Abschnitt in den Zerspanungsraum vorgeschoben. Auf diese Weise erfolgt eine taktweise Zerkleinerung des Aufgabeguts jeweils um die Tiefe des Zerspanungsraums.
  • Derartige Vorrichtungen haben sich im Betrieb bestens bewährt. Probleme treten lediglich dann auf, wenn das Aufgabegut durch harte Fremdkörper verunreinigt ist. Als Fremdkörper kommen beispielsweise abgebrochene Teile von Holzbearbeitungswerkzeugen vorangegangener Bearbeitungsstationen oder in das Stammholz eingedrungene Granatsplitter aus den Weltkriegen in Frage. Diese werden im Zuge der Zerkleinerung des Aufgabeguts von den Zerkleinerungswerkzeugen des Messerkranzes erfasst und verursachen dort einen erhöhten Verschleiß, in schlimmeren Fällen auch die Zerstörung von Maschinenteilen.
  • Um diesem Problem Herr zu werden, ist man dazu übergegangen, das Aufgabegut mit Hilfe von Detektoren auf Fremdkörper hin zu überprüfen. Dadurch kann mit Fremdkörpern verunreinigtes Aufgabegut schon im Vorfeld ausgesondert werden. Die Erfahrung aber zeigt, dass dies in nur unzureichender Weise gelingt, so dass ein Restrisiko für die gattungsgemäßen Vorrichtungen weiterhin bestehen bleibt.
  • Zur Verminderung dieses Restrisikos ist es auch schon bekannt, eine gattungsgemäße Vorrichtung mit einem Überwachungs- und Steuerungssystem auszustatten. Dieses überwacht einerseits die Stromaufnahme auf der Antriebsseite der Vorrichtung und andererseits den Betriebsdruck der Zylinderkolbeneinheit, die den Vorschub des rotierenden Messerrings besorgt. Durch ein plötzliches Ansteigen des Strombedarfs und/oder ein plötzliches Ansteigen des Betriebsdrucks der Zylinderkolbeneinheit wird ein Fremdkörper im Aufgabegut angezeigt. Um Schaden von der Zerkleinerungsvorrichtung fernzuhalten, wird dann zur Reduzierung des Anpressdrucks zwischen den Zerkleinerungswerkzeugen und dem Fremdkörper die für den Vorschub verantwortliche Zylinderkolbeneinheit drucklos geschaltet. Parallel dazu kann ein Abbremsen und Anhalten des rotierenden Messerkranzes erfolgen.
  • Beiden Alternativen ist jedoch der Nachteil zu eigen, dass eine Reaktion auf das durch den Fremdkörper ausgelöste Signal nur mit einiger zeitlicher Verzögerung erfolgen kann. Dies ergibt sich einerseits aus der großen Masse des rotierenden Messerkranzes und damit seiner großen kinetischen Energie sowie der Trägheit des hydraulischen Vorschubsystems. Unter Umständen kann infolge der zeitlich verzögerten Gegenmaßnahmen ein Schaden von dem Messerkranz nicht mehr abgewandt werden.
  • Vor diesem Hintergrund liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, gattungsgemäße Vorrichtungen derart weiterzuentwickeln, dass mit Fremdkörpern verunreinigtes Aufgabegut beim Betrieb einer solchen Vorrichtung keine Schäden mehr verursachen kann.
  • Diese Aufgabe wird durch eine Vorrichtung mit den Merkmalen des Patentanspruchs 1 gelöst.
  • Vorteilhafte Ausführungsformen ergeben sich aus den Unteransprüchen.
  • Bei der Lösung vorgenannter Aufgabe beschreitet die Erfindung gänzlich neue Wege, indem sie den auf die Zerkleinerungsmesser wirkenden Anpressdruck nicht mehr mittelbar über die Steuerung der den Schlitten antreibenden Zylinderkolbeneinheit verändert, sondern direkt den für eine effektive Zerkleinerung erforderlichen Anpressdruck reduziert. Dies gelingt durch Ausführung einer Ausweichbewegung der Gegenlage in Vorschubrichtung des Messerkranzes.
  • Bei diesem Lösungsgedanken wird der Anpressdruck auf die Zerkleinerungswerkzeuge ohne Umwege direkt reduziert, so dass eine sehr schnelle Reaktion zum Schutze der erfindungsgemäßen Vorrichtung stattfindet. Das Ausweichen der Gegenlage wird durch den im Zerkleinerungsraum vorhandenen Anpressdruck bewirkt, so dass dafür kein zusätzlicher Kraftaufwand erforderlich ist. Darüber hinaus besitzen die zur Schadensabwendung zu bewegenden Teile relativ kleine Abmessungen mit entsprechend geringem Gewicht, so dass deren geringe Trägheit eine schnelle Reaktion weiter fördert.
  • Die Ausweichbewegung der Gegenlage kann dabei auf verschiedene Art und Weise erfolgen. Bevorzugt ist eine Parallelverschiebung der dem rotierenden Messerkranz zugewandten Fläche der Gegenlage in Vorschubrichtung.
  • Aufgrund des spezifischen Gewichts und vor allem der Mitnehmerwirkung der Zerkleinerungswerkzeuge sammeln sich Fremdkörper bevorzugt im Bereich des Gegenmessers, also im unteren Bereich der Zerspanungskammer an. Ein Ausweichen der wirksamen Fläche der Gegenlage in diesem Bereich kann auch über eine um eine horizontale, im oberen Bereich der Gegenlage angeordnete Achse stattfindende Schwenkbewegung der wirksamen Fläche ermöglicht werden.
  • Eine bevorzugte Ausführungsform der Erfindung gemäß Patentanspruch 2 sieht eine im wesentlichen zweiteilige Konstruktionsweise der Gegenlage vor. Dabei ist an einem ortsfesten Teil der Gegenlage, der die beim Betrieb auftretenden Widerlagerkräfte aufnimmt, eine verschiebliche Vorsatzschale angebracht, die direkt dem Aufgabegut zugewandt ist. Diese Ausführungsform reduziert die Anzahl und das Gewicht der beweglichen Teile der Gegenlage auf ein Minimum, so dass hier sehr kurze Reaktionszeiten gewährleistet sind. Die Verschieblichkeit zwischen dem starren Teil und der Vorsatzschale wird über Führungselemente gewährleistet, die in Vorschubrichtung ausgerichtet sind.
  • Bei anderen bevorzugten Ausführungsformen gemäß des Patentanspruchs 3 ist die Gegenlage als in sich starre Konstruktion ausgebildet, die außerhalb des Zerkleinerungsraums verschieblich an der übrigen ortsfesten Konstruktion der Vorrichtung gelagert ist. Dadurch erhält man zwar größere zu bewegende Massen, kommt aber in den Vorteil der besseren Zugänglichkeit der verschieblichen Lagerung und des Antriebs. Ein weiterer Vorteil dieser Ausführungsform ergibt sich aus dem einfachen Aufbau des in den Zerkleinerungsraum ragenden Teils der Gegenlage, der infolge seiner Einteiligkeit mit einer geringen Dicke ausgebildet werden kann. Dadurch ergibt sich bei gleicher Messerkranzgröße eine Vergrößerung des Zerkleinerungsraumes, so dass dieser mehr Aufgabegut fassen kann. Auch hier wird die Verschieblichkeit der Gegenlage mittels einer Gleitlagerung an der ortsfesten Konstruktion der Vorrichtung erreicht.
  • Weitere Vorteile ergeben sich aus einer Kombination der genannten Ausführungsformen, bei der eine Gegenlage mit Vorsatzschale zusätzlich mit ihrem Tragarm verschieblich an einer ortsfesten Konstruktion außerhalb des Zerspanungsraums gehalten ist. Die beiden Systeme zur Schaffung einer Ausweichbewegung können dabei derart zusammenwirken, dass eine erste schnelle Ausweichbewegung über die Vorsatzschale an dem Tragarm bewerkstelligt und die weitere Ausweichbewegung durch eine Verschiebung des Tragarms ausgeführt wird. Eine solche Ausführungsform der Erfindung ist neben anderen Ausführungsformen vom Patentanspruch 3 im Rückbezug auf den Patentanspruch 2 beansprucht.
  • Bei einer einfachen Ausführungsform der Erfindung wird die Gegenlage mit Hilfe eines Federelements in Sollposition gehalten. Die Federkraft entspricht dabei einem vorbestimmten Anpressdruck, bei dem die Anwesenheit von Fremdkörpern noch keine nennenswerten Schäden verursacht. Bei Überschreiten dieses Anpressdrucks weicht die Gegenlage unter Stauchung des Federelements zurück und beugt größeren Beschädigungen vor.
  • Eine besonders bevorzugte Ausführungsform der Erfindung besitzt ein Überwachungs- und Steuerungssystem sowie mindestens eine Zylinderkolbeneinheit, die die Gegenlage in Sollposition hält. Bei Erreichen eines vorbestimmten Anpressdruckes, der das Vorhandensein von Fremdkörpern an den Zerkleinerungswerkzeugen signalisiert, wird die Zylinderkolbeneinheit drucklos geschaltet, um so eine Ausweichbewegung der Gegenlage zu veranlassen.
  • Diese Ausführungsform hat den Vorteil, dass der Startzeitpunkt für die Ausweichreaktion sehr genau gesteuert werden kann. Da das zu zerkleinernde Aufgabegut in komprimiertem Zustand im Zerkleinerungsraum vorliegt, wird durch das Drucklosschalten der Zylinderkolbeneinheit eine Entspannmöglichkeit für das Aufgabegut geschaffen, die die Rückstellkraft für das Ausweichen der Gegenlage bewirkt.
  • Gemäß weiteren Ausführungsformen der Erfindung kann diese Rückstellkraft zur Beschleunigung der Ausweichbewegung aktiv unterstützt werden, indem doppelt wirkende Zylinderkolbeneinheiten und/oder vorgespannte Federelemente Verwendung finden.
  • Die Erfindung wird nachstehend anhand eines in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiels erläutert. Es zeigen
  • Fig. 1 einen vertikal geführten Längsschnitt durch eine erfindungsgemäße Vorrichtung entlang der in Fig. 2 dargestellten Linie I-I,
  • Fig. 2 einen horizontal geführten Längsschnitt durch die erfindungsgemäße Vorrichtung entlang der in Fig. 3 dargestellten Linie II-II,
  • Fig. 3 einen vertikal geführten Querschnitt durch die erfindungsgemäße Vorrichtung entlang der in Fig. 1 dargestellten Linie III-III,
  • Fig. 4 einen Querschnitt in großem Maßstab durch die Gegenlage im Bereich des Zerkleinerungsraums,
  • Fig. 5 einen Längsschnitt durch die in Fig. 4 dargestellte Gegenlage entlang der dort dargestellten Linie V-V,
  • Fig. 6 einen horizontal geführten Längsschnitt durch eine weitere Ausführungsform der erfindungsgemäßen Vorrichtung entlang der in Fig. 7 dargestellten Linie VI-VI,
  • Fig. 7 einen vertikal geführten Längsschnitt durch die in Fig. 6 dargestellte Vorrichtung entlang der dort dargestellten Linie VII-VII,
  • Fig. 8 eine Teilansicht der in den Fig. 6 und 7 dargestellten Vorrichtung,
  • Fig. 9 einen Querschnitt durch die in Fig. 8 dargestellte Gegenlage entlang der dort dargestellten Linie IX-IX,
  • Fig. 10 einen Teilschnitt durch die in Fig. 8 dargestellte Vorrichtung entlang der dort dargestellten Linie X-X und
  • Fig. 11 eine Draufsicht auf die in den Fig. 8 bis 10 dargestellte Vorrichtung.
  • In den Fig. 1, 2 und 3 ist eine erfindungsgemäße Zerkleinerungsvorrichtung in den wesentlichen Schnitten dargestellt. Dort sieht man einen fest im Untergrund verankerten Unterbau 1, der an seiner Oberseite zwei waagrechte und zueinander parallele, leicht über die Oberfläche des Unterbaus 1 erhabene Laufschienen 2 und 3 aufweist. Der Unterbau 1 dient zur Aufnahme eines beweglichen Schlittens 4, der auf den Rollen 5 und 6 gelagert mit Hilfe des Vorschubzylinders 7 entlang der Laufschienen 2 und 3 bewegt werden kann.
  • Der Schlitten 4 besteht im wesentlichen aus einem eine Plattform bildenden Grundrahmen, auf dem ein Zerspanaggregat 8 und dessen Antriebseinheit 9 angeordnet und mit diesem verfahrbar sind.
  • Zentraler Bestandteil des Zerspanungsaggregats 8 ist ein Messerkranz 10, der um eine horizontale und quer zu den Laufschienen 2 und 3 ausgerichtete Achse 12 rotiert. Der Messerkranz 10 wird von zwei koaxial und im Abstand angeordneten Ringscheiben 13 und 14 gebildet, die über eine Vielzahl von umfangsseitig axial angeordneten Messerträgern 15 starr miteinander verbunden sind. Die an den Messerträgern 15 befestigten Zerspanmesser reichen mit ihrem Schneidenüberstand in den vom Messerkranz 10 geschaffenen Innenraum hinein und legen damit den Messerflugkreis fest.
  • Die tiefer im Zerkleinerungsraum 16 liegende Ringscheibe 13 ist mit ihrer äußeren Ringfläche an eine ebenfalls koaxiale Trägerscheibe 17 gekoppelt, die wiederum auf einer Antriebswelle 18 sitzt, deren freies Ende eine Mehrrillenscheibe 19 trägt.
  • Ein Gehäuse 20 umgibt den Messerkranz 10 großzügig und ermöglicht über einen unteren Auslass 21 den Abzug des zerkleinerten Materials. Im Bereich der Antriebswelle 18 bildet das Gehäuse 20 zwei Lagergruppen 22 und 23, die die Antriebswelle 18 aufnehmen. Auf der Vorderseite des Zerspanungsaggregats 8 befindet sich eine etwa der Größe des Messerkranzes 10 entsprechende und diesem gegenüberliegende Beschickungsöffnung 24, über die das Aufgabegut den Zerkleinerungswerkzeugen zugeführt wird.
  • Der vom Messerkranz 10 umgebene Innenraum des Zerspanaggregats 8 weist eine Zerspanungskammer 25 auf, deren Oberseite von einem horizontalen, sich beidseitig bis nahe an den Messerflugkreis erstreckenden Deckplatte 26 begrenzt wird, die ihrerseits Teil eines Scheitelsegments 27 ist. Die Unterseite wird von einer massiven und sich ebenfalls bis nahe an den Messerflugkreis erstreckenden Bodenplatte 28 gebildet. Rückseitig ist die Zerspanungskammer 25 von einer Abschlusswand 29 begrenzt, die als Tiefenanschlag für das Aufgabegut dient und die die rotierende Tragscheibe 17 abdeckt.
  • Parallel zur Achse 12 ragt durch die Beschickungsöffnung 24 eine Gegenlage 30, auf die unter den Fig. 4 und 5 noch näher eingegangen wird. Die Gegenlage 30 bedeckt auf einer Seite der Zerspanungskammer 25 den sich zwischen Deckplatte 26 und Bodenplatte 28 erstreckenden Abschnitt des Messerkranzes 10. Im Gegensatz zu den übrigen die Zerspanungskammer 25 begrenzenden Teilen, die der Vorschubbewegung 72 des Schlittens 4 folgen, ist die Gegenlage 30 ortsfest an einer der Beschickungsöffnung 24 gegenüberliegenden Portalkonstruktion 31 (Fig. 2 und 3) befestigt. Der der Gegenlage 30 horizontal gegenüberliegende Abschnitt des Messerkranzes 10 bildet die Zerspanungszone, in der das Aufgabegut mit den Zerspanungswerkzeugen in Eingriff gebracht wird. Im Bereich der Zerspanungszone ist die Bodenplatte 28 mit einem verschleißfesten Gegenmesser 32 ausgerüstet.
  • Zum Halten des Aufgabeguts während des Zerspanungsvorgangs sind in zwei radialen Ebenen aus dem Scheitelsegment 27 zwei Andrückschwerter 33 und 34, die an einem gemeinsamen Schwertträger 35 kammartig angeordnet sind, um die Lagerachse 35 in die Zerspanungskammer 25 schwenkbar. Zu diesem Zweck weist die Deckplatte 26 entsprechende Ausnehmungen auf.
  • Seitlich neben der Zerspanungskammer 25 ist im Bereich der Zerspanungszone ein ebener Schutzschild 38 an der Frontseite des Gehäuses 20 angebracht, dessen Vorderseite in der Ebene des Trennschnittes liegt und sich somit im Verlaufe des Arbeitshubes vor die soeben abgespanten Stirnflächen des Aufgabeguts schiebt. Dadurch ist die Bewegungsbahn des Zerspanungsaggregats 8 davor geschützt, dass in die Bewegungsbahn vordringende Holzstücke den Betrieb der Zerspanungsvorrichtung behindern.
  • Der Messerkranz 10 wird von einer Antriebseinheit 9 in Rotation versetzt, die in kurzem seitlichem Abstand neben dem Zerspanungsaggregat 8 auf dem Schlitten 4 montiert ist. Die Antriebseinheit 9 besteht im wesentlichen aus einem Elektromotor 36, der über einen Antriebsriemen 37 mit der Mehrrillenscheibe 19 verbunden ist.
  • Darüber hinaus sieht man in den Fig. 2 und 3 unmittelbar vor der Zerspanungskammer 25 eine ortsfeste Portalkonstruktion 31, deren Auflagefläche 39 gegenüber der Bodenplatte 28 der Zerspanungskammer 25 um einen geringfügigen Betrag überhöht ist. Oberhalb der Andrückfläche 39 und im Abstand der Höhe der Zerspanungskammer 25 entsprechend sind absenkbare Andrückelemente 40 in Form von Gewichten angeordnet, die das Aufgabegut unmittelbar vor der Zerspanungskammer 25 während des Zerspanungsvorgangs halten.
  • An die rückwärtige Seite der Portalkonstruktion 31 schließt unmittelbar die trogförmige Zufuhrrinne 41 an, deren Boden von einem Förderband 42 gebildet wird, das den Transport des Aufgabeguts zum Zerspanungsaggregat 8 übernimmt. Der Antrieb für das Förderband 42 ist mit 11 bezeichnet.
  • Der genauere Aufbau einer ersten Ausführungsform der Gegenlage 30 geht aus den Fig. 4 und 5 hervor. Die Gegenlage 30 besitzt zunächst einen axial in die Zerspanungskammer 25 hineinreichenden ortsfesten Tragarm 43, der mit seinem aus der Zerspanungskammer 25 ragenden Ende über einen Kopfflansch starr mit der Portalkonstruktion 31 verbunden ist. Während der Vorschubbewegung 72 des Schlittens 4 und damit des Zerspanungsaggregats 8 bilden somit der Tragarm 43 einen stationären Bezugspunkt innerhalb der Zerspanungskammer 25.
  • Die Außenseite 15 des Tragarms 43 ist polygonartig dem Radius des Messerflugkreises angepasst und weist im oberen und unteren Randbereich jeweils zwei im Abstand voneinander und in Richtung der Vorschubbewegung angeordnete Bohrungen 44 auf, in denen jeweils ein Bolzen 45 gleitend geführt ist. Auf der Vorderseite des Tragarms 43 sind der obere und untere Randbereich jeweils mit einem Rücksprung versehen, in dem zum Schutz der Gleitdichtungen zwischen den Bohrungen 44 und den Bolzen 45 Schaumstoffstreifen 46 aufgebracht sind.
  • In weitere Bohrungen 47, die sich diagonal gegenüberliegen, sind hydraulisch betriebene Zylinderkolbeneinheiten 48 angeordnet, deren bewegliche Kolben aus der Vorderseite des Tragarms 43 ragen. In dazu wechselseitiger Anordnung sieht man Bohrungen 49, in die die Federelemente 50 eingesetzt sind.
  • Zusätzlich weist die Gegenlage 30 eine Vorsatzschale 51 auf, die in einem Abstand von ca. 5 cm der Innenseite des Tragarms 43 gegenüberliegt. Die Vorsatzschale 51 besitzt eine konvex gekrümmte Fläche 68, die der Zerspanungskammer 25 zugewandt ist. Die gegenüberliegende hintere Seite der Vorsatzschale 51 folgt der Kontur der Innenseite des Tragarms 43. In axialer Richtung erstreckt sich die Vorsatzschale 51 etwa von der Abschlusswand 29 bis zur Vorderseite des Maschinengehäuses 20. Die Vorsatzschale 51 wird von den Bolzen 45 in Sollposition gehalten, die zu diesem Zweck stirnseitig mit einem Zapfen 52 versehen sind, der in einer entsprechenden Bohrung 53 der Vorsatzschale 51 verankert ist. In entsprechender Weise sind die Federelemente 50 mit der Vorsatzschale 51 verbunden.
  • Zur Schaffung und Einhaltung eines vorbestimmten Abstandes zwischen dem Tragarm 43 und der Vorsatzschale 51 im regulären Betrieb einer erfindungsgemäßen Zerspanungsvorrichtung werden die Kolben der Zylinderkolbeneinheit 48 ausgefahren, die daraufhin gegen die Innenseite der Vorsatzschale 51 drücken und diese entlang der geführten Bolzen 45 vom Tragarm 43 wegbewegen. Dabei wird das Federelement 50 vorgespannt, indem eine Druckfeder 54 zwischen dem Grund der Bohrung 44 und dem verbreiterten Bolzenkopf 55 gestaucht wird.
  • Eine zweite Ausführungsform der Erfindung ist in den Fig. 6 bis 11 näher dargestellt. Da die dort offenbarte Vorrichtung bis auf die Ausbildung der Gegenlage und deren Befestigung an der Portalkonstruktion 31 im wesentlichen gleich ausgestaltet sind, gilt das vorstehend Gesagte entsprechend.
  • Die zweite Ausführungsform unterscheidet sich von der vorbeschriebenen im wesentlichen dadurch, dass die Gegenlage 56 einteilig ausgebildet ist, wobei sie in einer radialen Querschnittsebene beidseits konvex gewölbte Flächen 69, 70 aufweist (Fig. 9). Das aus der Zerspanungskammer 25 ragende Ende der Gegenlage 56 ist mit seiner Stirnseite an der Innenseite einer Wange 57 befestigt. Die Außenseite der Wange 57 weist eine horizontale, in Vorschubrichtung 72 ausgerichtete, obere Führungsbuchse 58 und eine darunter parallel angeordnete Führungsbuchse 59 auf, die den beweglichen Teil einer Gleitführung darstellen.
  • Ein vertikales Aussteifungselement 60 verbindet die beiden Führungsbuchsen 58 und 59 und ist selbst mit einer Längsseite an der Außenseite der Wange 57 angeschweißt.
  • Der ortsfeste Teil der Gleitführung ist an der Portalkonstruktion 31 befestigt und besteht im wesentlichen aus den horizontalen Gleitstangen 61 und 62, die endseitig jeweils in den Lagern 63 und 64 sowie 65 und 66 gehalten und damit starr mit der Portalkonstruktion 31 verbunden sind. Durch die Anordnung der Führungsbuchsen 58 und 59 auf den Gleitstangen 61 und 62 ist die Gegenlage 56 zwischen den Lagern 63, 65 und 64, 66 horizontal verschieblich. Die zu diesem Zweck erforderliche Vorschubkraft wird von einer hydraulisch betriebenen Zylinderkolbeneinheit 67 aufgebracht, die parallel zwischen den Gleitstangen 61 und 62 mit ihrem beweglichen Kolben 71 an dem Aussteifungselement 60 ansetzt und sich mit ihrem ortsfesten Zylinder an der Portalkonstruktion 31 abstützt.
  • Die Funktionsweise einer erfindungsgemäßen Vorrichtung stellt sich wie folgt dar:
    Während des regulären Zerspanungsbetriebs befindet sich die wirksame Fläche 68, 69 an der Gegenlage 30 oder mit der gesamten Gegenlage 56 in einer vorderen, um ein vorbestimmtes Maß in den Zerspanungsraum 25 hineinversetzten Betriebsstellung. Dieser Zustand ist in der Fig. 4 bzw. Fig. 11 dargestellt.
  • Eine Überwachungs- und Steuereinheit prüft kontinuierlich den Zerspanungsbetrieb darauf, ob Unregelmäßigkeiten auf das Vorhandensein von Fremdkörpern im Aufgabegut hinweisen. Dazu kann die Überwachungs- und Steuereinheit wahlweise einzeln oder in Kombination mit Sensoren ausgerüstet sein, die die Stromaufnahme der Antriebseinheit 9, die Vibrationen und/oder Geräuschentwicklungen am Messerkranz 10 oder den Betriebsdruck am Vorschubzylinder 7 erfassen und mit vorgegebenen Sollwerten vergleichen. Signalisieren außergewöhnliche Abweichungen der Messwerte von den Sollwerten das Vorhandensein von Fremdkörpern, beispielsweise ein übermäßiger Anstieg der Stromaufnahme des Elektromotors 36 oder ein überhöhter Betriebsdruck des Vorschubzylinders 7, so werden von der Überwachungs- und Steuereinheit sofort Gegenmaßnahmen eingeleitet, die ein Zurückweichen der wirksamen Fläche 68, 69 der Gegenlage 30, 56 bewirken.
  • Im Falle der ersten Ausführungsform der Erfindung bestehen solche Maßnahmen in dem sofortigen Anhalten der Vorschubbewegung des Messerkranzes 10 und/oder die Drucklosschaltung der Zylinderkolbeneinheit 48. Infolge des von dem komprimierten Aufgabegut auf die wirksame Fläche 68 ausgeübten Anpressdrucks weicht die Vorsatzschale 51 plötzlich in Richtung des Tragarms 43 aus, wobei die Schaumstoffstreifen 46 zusammengepresst werden. Unterstützt und fortgeführt wird diese Ausweichbewegung von den im Betriebszustand vorgespannten Federelementen 50, die sich dabei entspannen. Durch das Zurückweichen der Vorsatzschale 51 wird das Aufgabegut mit den darin befindlichen Fremdkörpern nicht mehr an die Zerkleinerungswerkzeuge gepresst und dadurch die Gefahr von Beschädigungen beseitigt.
  • Auch im Falle der zweiten Ausführungsform der Erfindung wird die Vorschubbewegung des Messerkranzes 10 gestoppt. Gleichzeitig wird bei der doppelt wirkenden Zylinderkolbeneinheit 67 eine Schubumkehr veranlasst, die ein aktives Zurückfahren der gesamten Gegenlage 56 entlang der Gleitstangen 61 und 62 bewirkt. Die damit einhergehende Volumenvergrößerung der Zerspanungskammer 25 lässt ein Entspannen des komprimierten Aufgabeguts zu, wodurch der Anpressdruck des Aufgabeguts auf den Messerkranz 10 nachlässt und so Schaden von der Zerspanungsvorrichtung abgewandt wird.

Claims (9)

1. Vorrichtung zum Zerkleinern von Aufgabegut, insbesondere in Form von Stamm- und Restholz sowie paketierter Holzware mit einem Zerkleinerungsraum (25), der von einem rotierenden Messerkranz (10) umgeben ist und dem das Aufgabegut in axialer Richtung zugeführt wird, wobei der Messerkranz (10) zum Zwecke der Zerkleinerung in radialer Richtung gegen eine axial in den Zerkleinerungsraum (25) hineinreichende Gegenlage (30, 56) verschieblich ist, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest die dem Aufgabegut zugewandte wirksame Fläche (68, 69) der Gegenlage (30, 56) beweglich gelagert ist, so dass bei Überschreiten eines vorbestimmten Anpressdrucks infolge des Vorschubs des Messerkranzes (10) zumindest diese wirksame Fläche (68, 69) dem Messerkranz (10) ausweicht.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Gegenlage (30) ein erstes ortsfestes Teil (43) umfasst, an dem im Bereich des Zerkleinerungsraums (25) ein zweites Teil (51) verschieblich befestigt ist, das die dem Aufgabegut zugewandte wirksame Fläche (68) bildet.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Gegenlage (56) außerhalb des Zerkleinerungsraumes (25) an einer ortsfesten Konstruktion (31) verschieblich gelagert ist.
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Gegenlage (30, 56) zumindest ein Führungselement aufweist, entlang dem die dem Aufgabegut zugewandte wirksame Fläche (68, 69) der Gegenlage (30, 56) verschieblich gelagert ist.
5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Führungselement aus einer Buchse (44, 58) und darin verschieblichen Führungsstange (45, 61) besteht.
6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die wirksame Fläche (68) bzw. die Gegenlage (56) mit Hilfe eines Federelements in Sollposition gehalten ist und die Federkraft des Federelements dem vorbestimmten Anpressdruck entspricht.
7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorrichtung eine Überwachungs- und Steuereinheit sowie eine Zylinderkolbeneinheit (45, 67) aufweist, wobei der bewegliche Teil der Zylinderkolbeneinheit die wirksame Fläche (68) bzw. die Gegenlage (56) in Sollposition hält und wobei die Überwachungs- und Steuereinheit derart mit der Zylinderkolbeneinheit (45, 67) verknüpft ist, dass bei Erreichen eines vorbestimmten Anpressdrucks die Zylinderkolbeneinheit (45, 67) drucklos schaltbar ist.
8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorrichtung eine Überwachungs- und Steuereinheit sowie eine doppelt wirkende Zylinderkolbeneinheit aufweist, deren beweglicher Teil die wirksame Fläche (68) bzw. die Gegenlage (56) in Sollposition hält und die mit der Überwachungs- und Steuereinheit derart verknüpft ist, dass bei Erreichen eines vorbestimmten Anpressdrucks der bewegliche Teil der Zylinderkolbeneinheit aktiv in Vorschubrichtung (72) des Messerkranzes (10) bewegbar ist.
9. Vorrichtung nach Anspruch 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorrichtung Federelemente (50) aufweist, die in Arbeitsposition der Gegenlage (30, 56) vorgespannt sind und in Richtung der Ausweichbewegung der Gegenlage (30, 56) wirken.
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