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DE10042201C1 - Vorrichtung zum Verriegeln von Skiern, Snowboards oder Zweirädern - Google Patents

Vorrichtung zum Verriegeln von Skiern, Snowboards oder Zweirädern

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Publication number
DE10042201C1
DE10042201C1 DE2000142201 DE10042201A DE10042201C1 DE 10042201 C1 DE10042201 C1 DE 10042201C1 DE 2000142201 DE2000142201 DE 2000142201 DE 10042201 A DE10042201 A DE 10042201A DE 10042201 C1 DE10042201 C1 DE 10042201C1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
locking
holding plate
projection
wall
base part
Prior art date
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Expired - Fee Related
Application number
DE2000142201
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English (en)
Inventor
Karl-Heinz Schlegel
Simon Schlegel
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
SCHLEGEL KARL HEINZ
Original Assignee
SCHLEGEL KARL HEINZ
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
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Application granted granted Critical
Publication of DE10042201C1 publication Critical patent/DE10042201C1/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Fee Related legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A63SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
    • A63CSKATES; SKIS; ROLLER SKATES; DESIGN OR LAYOUT OF COURTS, RINKS OR THE LIKE
    • A63C11/00Accessories for skiing or snowboarding
    • A63C11/004Anti-theft devices for skis or ski equipment
    • A63C11/007Lockable ski racks, cupboards or the like

Landscapes

  • Fittings On The Vehicle Exterior For Carrying Loads, And Devices For Holding Or Mounting Articles (AREA)
  • Lock And Its Accessories (AREA)

Abstract

Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Verriegeln von Skiern, Snowboards oder Zweirädern oder dergleichen mit einem ortsfest angeordneten Basisteil (7) und einem beweglichen Verriegelungsteil (9). An dem Basisteil (7) sind sich gegenüberliegend ein erstes Wandteil (3) und ein zweites Wandteil (5) montiert, zwischen denen das Verriegelungsteil (9) in der Längsrichtung auf das Basisteil (7) verschiebbar gehalten ist, derart, dass die Skier oder das Surfboard zwischen dem Basisteil (7) und der Verriegelungsvorrichtung (9) verriegelbar sind. Das Verriegelungsteil (9) weist ein Riegelteil (95) auf, das in der Verriegelungsposition in eine Einrastöffnung (51) des ersten und/oder zweiten Wandteiles (5) einführbar ist.

Description

Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Verriegeln von, Skiern, Snowboards oder Zweirädern oder dergleichen nach dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1.
Es sind beispielsweise Vorrichtungen zum Verriegeln von Skiern bekannt, bei denen die Skier unterseitig in einer Wanne oder dgl. abgestellt werden, die Teil eines Ständers ist. Oberhalb der Wanne befindet sich eine durch eine Klappe verriegelbare Klammer, die am Ständer befestigt ist und ein paar Skier oberhalb der Bindung übergreift.
Ein Problem einer derartigen Vorrichtung besteht darin, dass die verriegelten Skier nur dann in der klammerartigen Einrichtung anordenbar sind, wenn sie eine vorgegebene Breite nicht überschreiten. Zudem können die Skier durch Zerstören der Vorrichtung leicht aus derselben herausgehebelt werden. Ein weiteres Problem besteht darin, dass die bekannte Vorrichtung ausschließlich zur Aufbewahrung bzw. zum Verriegeln von Skiern geeignet ist.
Eine ähnliche Vorrichtung gemäß dem Oberbegriff des Patentanspruches 1 geht aus der US 4 419 872 A hervor. Dabei ist zwischen zwei an einem Basisteil voneinander beabstandet angeordneten Wandteilen ein Verriegelungsteil in der Form eines Stabes senkrecht zu den Wandteilen verschiebbar gehalten. Das Stabteil kann in senkrecht zum Basisteil in unterschiedlich von diesen angeordneten Öffnungen geführt werden, so dass eine Anpassung an unterschiedliche Skigrößen möglich ist. Das Stabteil ist mit einem Verriegelungskabel, das durch eine Öffnung geführt werden muß verriegelbar, die sich in einem über ein Wandteil vorstehenden Endbereich des Stabteiles befindet. Auch hier können die aufbewahrten Skier durch Zerstörung der Vorrichtung leicht aus dieser herausgehebelt werden.
Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht daher darin, eine Vorrichtung zum Verriegeln von Skiern, Snowboards oder Fahrrädern anzugeben, die gegen eine ungewollte Entnahme der Skier, der Snowboards oder der Fahrräder relativ gut gesichert ist.
Diese Aufgabe wird durch eine Vorrichtung mit den Merkma­ len des Patentanspruchs 1 gelöst.
Ein wesentlicher Vorteil besteht darin, dass die erfin­ dungsgemäße Vorrichtung insbesondere zur Aufnahme von Skiern aller Art und verschiedener Breiten geeignet ist. Vorteilhafterweise können daher die unterschiedlichsten Skier, vom Kinderski bis zum extrem taillierten Carvingski sicher aufbewahrt werden.
Ein weiterer Vorteil besteht darin, dass sich die vorlie­ gende Vorrichtung leicht derart umrüsten lässt, das sie auch zur Aufnahme von Snowboards oder Fahrrädern geeignet ist. Vorteilhafterweise ist es daher möglich, die Vorrich­ tungen der vorliegenden Art im Winter zur Verriegelung von Wintersportgeräten und im Sommer zur Verriegelung von Fahrrädern, insbesondere von Mountainbikes, zu verwenden.
Ein weiterer Vorteil besteht darin, dass die erfindungsge­ mäße Vorrichtung teilweise bekannte, auf dem Markt verfüg­ bare Einrichtungen umfasst, die einen Selbstbedienungsver­ schluss betreffen, wie er beispielsweise in Schwimmbädern zur Verriegelung von Garderobenschränken und dgl. verwen­ det wird. Dadurch ist eine kostengünstige Herstellung mög­ lich.
Vorteilhafterweise sind bei der vorliegenden Vorrichtung Vorkehrungen getroffen, die eine mutwillige Zerstörung zum Zwecke des Diebstahls von verriegelten Gegenständen ver­ hindern.
Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung gehen aus den Unteransprüchen hervor.
Im folgenden werden die Erfindung und deren Ausgestaltun­ gen im Zusammenhang mit den Figuren näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 in perspektivischer Darstellung die erfindungsge­ mäße Vorrichtung ohne Verriegelungsteil;
Fig. 2 die erfindungsgemäße Vorrichtung gemäß Fig. 1 mit Verriegelungsteil;
Fig. 3 eine Ansicht auf das Verriegelungsteil von oben;
Fig. 4 einen Schnitt zur Erläuterung der Führung der ei­ nen Seite des Verriegelungsteiles in einer Seiten­ wand der erfindungsgemäßen Vorrichtung;
Fig. 5 einen Schnitt zur Erläuterung der Führung der an­ deren Seite des Verriegelungsteiles in der anderen Seitenwand der erfindungsgemäßen Vorrichtung; und
Fig. 6 bis 8 Weiterbildungen der Erfindung.
Gemäß den Fig. 1 und 2 besteht die vorliegende Vorrichtung zur Verriegelung von Skiern aller Art, Snowboards oder Fahrrädern im wesentlichen aus einem plattenförmigen Basi­ steil 7, das mit seiner Rückseite an einem nicht darge­ stellten Ständer oder an einer Wand eines Hotels oder ei­ ner Berghütte, beispielsweise einer Außenwand oder einer Wand eines Skikellers, befestigt wird. Dabei wird das Ba­ sisteil 7 so befestigt, dass es von der genannten Wand einen vorgegebenen Abstand besitzt. An das Basisteil 7 sind sich gegenüberliegend zwei Wandteile 3, 5 befestigt, der­ art, dass sie sich vorzugsweise senkrecht zur Ebene des Wandteiles erstrecken. Die Befestigung der Wandteile 3, 5 am Basisteil 7 erfolgt vorzugsweise mit schematisch darge­ stellten Schrauben 74 von der Rückseite des Basisteiles 7 her, sodass die Schrauben 74 nach der Befestigung des Ba­ sisteiles 7 an einer Wand nicht zugänglich sind. An der dem Wandteil 3 zugewandten Innenfläche des Wandteiles 5 befindet sich eine in der Längsrichtung des Wandteiles 5, d. h., also senkrecht zur Ebene des Basisteiles 7 verlau­ fende Führungsnut 52, deren Aufgabe später näher erläutert werden wird. Oberhalb der Führungsnut 52 befinden sich in der genannten Längsrichtung voneinander beabstandet Ein­ rastöffnungen 51. An der dem Wandteil 5 zugewandten Innen­ seite weist das Wandteil 3 eine ebenfalls in der Längs­ richtung verlaufende weitere Führungsnut 31 auf, deren Aufgabe ebenfalls später näher erläutert werden wird.
Das Basisteil 7 weist etwa mittig zwischen den Wandteilen 3 und 5 einen sich nach oben erstreckenden Vorsprung 71 auf, der etwa so ausgebildet ist, wie der vordere Bereich der Sohle eines Skischuhes, sodass das der Spitze eines Skies zugewandte vordere Bindungsteil an dem Vorsprung 71 aufhängbar ist.
Zu diesem Zweck weist das Basisteil 7 den bereits genann­ ten Abstand zu einer Wand auf, an der es beispielsweise mit den schematisch dargestellten Schrauben 72 von der der genannten Wand abgewandten Seite des Basisteiles 7 her be­ festigt ist. Vorzugsweise werden die Köpfe der Schrauben 72 durch in der Vorrichtung verriegelte Skier überdeckt, sodass sie gegen eine Fremdeinwirkung gesichert sind.
Im Folgenden wird im Zusammenhang mit den Fig. 2 bis 5 das Verriegelungsteil näher erläutert. Einzelheiten der Fig. 3 bis 5, die bereits im Zusammenhang mit den Fig. 1 und 2 erläutert wurden, sind daher in einer entsprechenden Weise bezeichnet. Das Verriegelungsteil 9 besteht vorzugsweise aus einer sich parallel zum Basisteil 7 erstreckenden Frontplatte 99, an der an der dem Basisteil 7 zugewandten Seite ein an sich bekannter Selbstbedienungsverschluss 991 befestigt ist, wie er beispielsweise im Zusammenhang mit der Verriegelung von Garderoben eines Schwimmbades bekannt ist. Der Selbstbedienungsverschluss 991 weist einen Münz­ einwurfsschlitz 98 (Fig. 3) und ein Riegelteil 95 auf, das bei Drehung eines Schlüssels 96 an der Vorderseite der Frontplatte 99 senkrecht zur zuvor genannten Längsrichtung aus dem Selbstbedienungsverschluss 991 in Richtung zum Wandteil 5 auffahrbar bzw. in den Selbstbedienungsver­ schluss 991 zurückziehbar ist.
Ein an der Vorderseite der Frontplatte 99 angeordneter Haltegriff zur Betätigung des Verriegelungsteiles 9 ist mit 97 bezeichnet.
An der Frontplatte 99 und/oder dem Selbstbedienungsver­ schluss 991 ist eine sich senkrecht zur Ebene der Front­ platte 99 erstreckende Halteplatte 91 angeordnet, vorzugs­ weise verschraubt.
Die Halteplatte 91 weist an ihrer dem Basisteil 7 zuge­ wandten Seite eine Aussparung 92 auf, in er aneinander in üblicher Weise durch Einrasten der Skistopper befestigte Skier, deren eines vorderes Bindungsteil an dem Vorsprung 71 eingehängt ist, aufgenommen werden. An der der Seiten­ wand 3 zugewandten Seite weist die Halteplatte 91 einen Vorsprungsbereich 93 auf, der um eine senkrecht zur Längsrichtung verlaufende Achse 81 verschwenkbar mit einem in Längsrichtung verlaufenden Führungsteil 8 verbunden ist. Das Führungsteil 8 ist in der Längsnut 31 der Seitenwand 3 in der Längsrichtung verschiebbar gelagert. Um ein Heraus­ ziehen des Führungsteiles 8 an der dem Wandteil 7 abge­ wandten Seite aus der Führungsnut 31 des Wandteiles 3 zu vermeiden, weist die Führungsnut 31 gemäß Fig. 5 vorzugs­ weise an den sich gegenüberliegenden oberen und unteren Flächen der Führungsnut 31 rillenförmige Vertiefungen 32 auf, in die entsprechende Vorsprünge 82, die in der Längs­ richtung des Führungsteiles 8 verlaufen, eingreifen, wobei die Vertiefungen 32 nicht bis zum freien Ende der Seiten­ wand 3 verlaufen, sodass sie an ihren Enden einen Anschlag für das Führungsteil 8 bilden, das vor der Befestigung der Seitenwand 3 mit der Hilfe der Schrauben 74 an dem Basi­ steil 7 von der Seite des Basisteiles 7 her in die Nut 32 eingesetzt wird.
An seiner dem Basisteil 7 abgewandten Seite weist das Füh­ rungsteil 8, das vorzugsweise die Form eines massiven länglichen Blockes aufweist, einen in der Längsrichtung verlaufenden Einschnitt 88 auf, in den der Vorsprungsbe­ reich 93 eingesetzt und mit der Hilfe eines in der Rich­ tung der Achse 81, d. h., also senkrecht zur Ebene der Hal­ teplatte 91 verlaufenden Steckbolzens oder dgl. ver­ schwenkbar befestigt ist, wobei der Steckbolzen den Vor­ sprungbereich 93 und die oberhalb und unterhalb des Ein­ schnittes 88 angeordneten Körperbereiche des Führungstei­ les 8 durchsetzt.
An der dem Führungsteil 8 gegenüberliegenden Seite, d. h., also an der dem Wandteil 5 zugewandten Seite, weist die Halteplatte 91 wenigstens ein in die Längsnut 52 des Wand­ teiles 5 eingreifendes Vorsprungteil 911 auf. Vorzugsweise sind in der Längsrichtung mehrere Vorsprungteile 911 von­ einander beabstandet vorgesehen, wie dies die Fig. 3 zeigt.
Gemäß Fig. 4 weist die Längsnut 52 an ihrer oberen oder unteren Seite (gemäß Fig. 4 an ihrer oberen Seite) eine Vertiefung 56, die rillenförmig in der Längsrichtung ver­ läuft auf, in die Eingriffsnasen 912 der Vorsprungteile 911 eingreifen. Auf diese Weise werden ein gegen Fremdein­ wirkungen geschütztes, sicheres Eingreifen der Halteplatte 91 in die Längsnut 52 des Wandteiles 5 und in die Längsnut 31 des Wandteiles 3 und eine gute Führung der Halteplatte 91 in der Längsrichtung erreicht. Ein Aufspreizen der Wandteile 3, 5 in Querrichtung wird durch das Eingreifen der Vorsprünge 32 und der Eingriffsnasen 912 verhindert.
An ihrem dem Basisteil 7 zugewandten Ende öffnet sich die Nut 52 vorzugsweise in einem Öffnungsbereich nach unten, so dass unter Umständen in der Nut 52 enthaltener Schnee oder Eis beim Verschieben der Vorsprungsteile 911 zum Ba­ sisteil 7 geschoben und durch den Öffnungsbereich 53 aus­ geworfen werden.
An der dem Führungsteil 8 abgewandten Seite und der dem Basisteil 7 zugewandten Seite weist die Halteplatte 91 vorzugsweise eine Schräge 94 auf, die ausgehend von dem dem Basisteil 7 zugewandten Ende schräg nach außen in Richtung auf die Vorsprungteile 911 verläuft, deren Funk­ tionen später näher erläutert werden.
Zur Anordnung von Skiern in der zuvor erläuterten Vorrich­ tung 1 wird zunächst das Verriegelungsteil 9 so weit wie möglich von dem Basisteil 7 weg gezogen, bis die Vorsprün­ ge 82 des Führungsteiles 8 am vorderen Ende der Vertiefungen 32 der Längsnut 31 anschlagen. Dabei ist das Riegel­ teil 95 in den Selbstbedienungsverschluss 991 zurückgezo­ gen. Die Vorrichtung kann durch Verschwenken des Verriege­ lungsteiles 9 um die Achse 81 in Richtung des Pfeiles 100 (siehe Fig. 3) geöffnet werden, wobei der vordere Bereich der Vorrichtung 1 zwischen den Wandteilen 3 und 5 voll­ ständig frei ist. Es können dann durch den genannten vor­ deren Bereich ein paar miteinander verbundener Skier ein­ gebracht und mit dem vorderen Bindungsteil des zuerst ein­ geführten Skies an dem Vorsprung 71 aufgehängt werden. An­ schließend wird das Verriegelungsteil 9 entgegen dem Pfeil 100 (Fig. 3) um die Achse 81 verschwenkt, bis die Vor­ sprungteile 911 in die Längsnut 52 eingreifen. Das Verrie­ gelungsteil 9 kann dann in der Längsrichtung so weit in Richtung auf das Basisteil 7 verschoben werden, bis die Skier in der Aussparung 92 vollständig aufgenommen sind, die dann in ihrem vorderen Bereich durch die Basisplatte 7 verschlossen wird. Das der Skispitze zugewandte Bindungs­ teil des vorderen Skies liegt dann auf dem dem Basisteil 7 abgewandten Rand der Aussparung 92 auf. In diesem Zustand kann nach Einwurf einer Münze in den Münzeinwurfsschlitz 98 des Selbstbedienungsverschlusses 991 durch Betätigung des Schlüssels 96 das Riegelteil 95 ausgefahren werden, derart, dass es in eine entsprechende Einrastöffnung 51 der Seitenwand 5 zur Verriegelung eingreift. Nach Abziehen des Schlüssels 96, in an sich bekannter Weise, ist dann das Verriegelungsteil 9 an der Vorrichtung 1 verriegelt. Die Skier werden dann sicher festgehalten. In an sich be­ kannter Weise weist der Selbstbedienungsverschluss 991 an seiner dem Basisteil 7 zugewandten Seite ein Münzaufnahme­ fach auf, das zur Entleerung mit einem separaten Schlüssel zu öffnen ist.
Um neben den Skiern auch die zugehörigen Skistöcke verrie­ geln zu können, werden diese in den zwischen dem Wandteil 5 und dem Basisteil 7 gebildeten Eckbereich angeordnet, sodass sie nach dem Verriegeln des Verriegelungsteiles 9 in dem Raum zwischen dem genannten Eckbereich und der Schräge 94 festgehalten werden.
Gemäß Fig. 6 kann besonders bevorzugt das plattenförmige Basisteil 7 mit der Hilfe von an sich bekannten Nuten­ steinverbindungen 20 in eine Nut 21 einer Profilleiste 22 eingreifen, die an einer Wand oder einem Ständer befestigt ist.
Gemäß Fig. 7 wird zur Verriegelung eines Snowboards an­ stelle des Verriegelungsteils 9 mit der Halteplatte 91 ein Verriegelungsteil mit einer Klemmplatte 91' vorgesehen, das an seinem gegenüberliegenden Seiten in der oben be­ reits beschriebenen Weise in den Wandteilen 3 und 5 ge­ führt wird. Die Klemmplatte 91' weist eine Klemmleiste 92' auf, die vorzugsweise aus einem Gummimaterial besteht und quer zur Längsrichtung verläuft. Eine entsprechende Klemm­ leiste 72' ist an dem Basisteil 7' vorgesehen. Das Snow­ board wird zwischen den Klemmleisten 82' und 92' an einem Ort zwischen seinen Bindungsteilen festgeklemmt, sodass es weder nach oben noch nach unten entnommen werden kann.
Zur Verriegelung eines Fahrrades wird an dem Basisteil 7 (Fig. 1 und 2) vorzugsweise in einer Bohrung 71 das ei­ ne Ende einer Kette 40 (Fig. 1) befestigt, die an ihrem anderen Ende an einem Block 41 befestigt ist, der vorzugs­ weise eine Eingriffsnase 912 aufweist, wie sie im Zusam­ menhang mit der Fig. 4 erläutert wurde und in die Nut 52 des Wandteiles 5 einschiebbbar ist, nachdem er durch das zu sichernde Fahrrad geführt wurde. Der Block 41 wird dann durch Verriegeln des Verriegelungsteils 9 bzw. 9' in der beschriebenen Weise in der Nut 52 und zwischen der Ba­ sispaltte 7 und der Halteplatte 91 bzw. 91' festgehalten. Das Fahrrad kann unter der Vorrichtung 1 stehend angeord­ net sein.
Anstelle der Vorsehung des Blockes 41 ist es besonders be­ vorzugt auch möglich, das letzte Glied der anderen Seite der Kette 40 direkt an dem mittleren Vorsprungteil 911 (Fig. 3) der Halteplatte 91 einzuhängen, wenn das Verrie­ gelungsteil 9 nach außen geschwenkt ist. In diesem Fall reichen die zwischen den Vorsprungteilen 911 vorhandenen Nuten 912' so weit in die Halteplatte 91 hinein, dass im eingeschobenen Zustand des Verriegelungsteiles 9 zwischen dem Grund der Nuten 912' und der der Halteplatte 91 zuge­ wandten Seite des Wandteiles 5 Aufnahmeräume für das ge­ nannte Kettenglied gebildet sind.
Um eine unerwünschte Demontage der vorliegenden Vorrich­ tung 1 zu verhindern, weisen zumindest die von außen zu­ gänglichen Verbindungsschrauben gemäß Fig. 8 Vorkehrungen auf, damit sie nur mit einem Spezialwerkzeug öffenbar sind. Vorzugsweise sind in den Köpfen 61 dieser Verbin­ dungsschrauben 60 Vertiefungen 62 angeordnet, in die nur Spezialwerkzeuge eingesetzt werden können. Beispielsweise weisen diese Vertiefungen von der Kreiszylinderform leicht abweichende Ausgestaltungen auf und es sind in sie nur komplementär ausgebildete Einsteckzapfen der Spezialwerk­ zeuge einsetzbar. Es sind beliebige, von der Kreiszylin­ derform abweichende Formen, z. B. elliptische, eckige oder ovale Formen, der Vertiefungen 62 denkbar, sofern sie eine Verdrehung mit dem jeweils komplementär ausgebildeten Ein­ steckzapfen ermöglichen. Ebenso ist es auch denkbar, den Außenumfang der Köpfe 61 der Verbindungsschrauben 60 von der Kreiszylinderform abweichend zu gestalten und Spezial­ werkzeuge zu verwenden, die entsprechende, auf die Köpfe 61 aufsschiebbare Aussparungen besitzen. In der Fig. 8 ist dies durch eine gepunktete Linie 63 für eine Hälfte des Schraubenkopfes 61 dargestellt.

Claims (23)

1. Vorrichtung zum Verriegeln von Skiern, Snowboards oder Zweirädern oder dergleichen mit einem ortsfest angeordneten Basisteil (7) und einem beweglichen Verriegelungsteil (9), wobei an dem Basisteil (7) sich gegenüberliegend ein erstes Wandteil (3) und ein zweites Wandteil (5) angeordnet sind, zwischen denen das Verriegelungsteil (9) verschiebbar gehalten ist, derart, dass die Skier oder dergleichen zwischen dem Basisteil (7) und der Verriegelungsvorrichtung (9) verriegelbar sind, und wobei das Verriegelungsteil (9) ein Riegelteil (95) aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass das Verriegelungsteil (9) die Form einer Halteplatte (91) aufweist, die in sich gegenüberliegenden Längsnuten (31, 52) des ersten und zweiten Wandteiles (3, 5) in Richtung auf das Basisteil (7) verschiebbar gelagert ist und dass das Riegelteil (95) in der Verriegelungsposition in eine Einrastöffnung (51) des ersten und/oder zweiten Wandteiles (5) einführbar ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass sich das erste und zweite Wandteil (3, 5) senkrecht zur Ebene des Basisteiles (7) erstrecken.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Halteplatte (91) an ihrer dem zweiten Wandteil (5) zugewandten Seite wenigstens ein in die Längsnut (52) des zweiten Wandteiles (5) eingreifendes Vorsprungsteil (911) aufweist.
4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Halteplatte (91) an ihrer dem zweiten Wandteil (5) zugewandten Seite mehrere in der Längsrichtung voneinander beabstandete Vorsprungteile (911) aufweist.
5. Vorrichtung nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Vorsprungteil (911) oder die Vorsprungteile (911) jeweils eine in eine rillenförmige Vertiefung (56), die sich in der oberen und/oder unteren Wand der Längsnut (52) des zweiten Wandteiles (5) befindet, eingreifende Eingriffsnase (912) aufweist oder dass das Vorsprungteil (911) oder die Vorsprungteile (911) jeweils eine rillenförmige Vertiefung aufweisen, in die eine Eingriffsnase eingreift, die sich in der oberen und/oder unteren Wand der Längsnut (52) des zweiten Wandteiles (5) befindet.
6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Halteplatte (91) an ihrer dem ersten Wandteil (3) zugewandten Seite einen Vorsprungbereich (93) aufweist, der um eine senkrecht zur Ebene der Halteplatte (91) verlaufende Achse (81) verschwenkbar in einem Führungsteil (8) angeordnet ist, das in der Längsnut (31) des ersten Wandteiles (3) verschiebbar gelagert ist.
7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass das Führungsteil (8) die Form eines massiven Blockes aufweist, der an seiner dem Basisteil (7) abgewandten Seite einen den Vorsprungbereich (93) verschwenkbar aufnehmenden Einschnitt (88) besitzt.
8. Vorrichtung nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, dass das Führungsteil (8) in der Schieberichtung gesehen etwa die Länge der Halteplatte (91) aufweist.
9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass das Verriegelungsteil (9) einen Selbstbedienungsverschluß (991) aufweist, der an der dem Basisteil (7) abgewandten Seite der Halteplatte (91) befestigt ist und einen das Riegelteil (95) umfassenden Verschluß aufweist.
10. Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass der Selbstbedienungsverschluß (991) zwischen der Halteplatte (91) und einer Frontplatte (99) gehalten ist, wobei die Frontplatte (99) einen Haltegriff (97) zum Verschieben des Verriegelungsteiles (9) in der Schieberichtung und zum Verschwenken des Verriegelungsteiles (9) um die Achse (81) aufweist.
11. Vorrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass an der Frontplatte (99) ein Schlüssel- Einstecksockel zur Betätigung des dem Riegelteil (95) zugeordneten Verschlusses des Selbstbedienungsverschlusses (991) mit einem Schlüssel (96) nach Einwurf einer Münze in einen Münzeinwurfsschlitz (98) des Selbstbedienungsverschlusses (991) vorgesehen ist.
12. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 6 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass das Führungsteil (8) an seiner oberen und unteren Seite einen in der Schieberichtung verlaufenden Vorsprung (82) oder eine in der Schieberichtung verlaufende Vertiefung aufweist, der in eine entsprechende, in der Schieberichtung verlaufende Vertiefung (32) oder in die ein in der Schieberichtung verlaufender Vorsprung der oberen und unteren Wand der Nut (31) des ersten Wandteiles (3) eingreift.
13. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Halteplatte (91) an ihrer dem Basisteil (7) zugewandten Seite eine Aussparung (92) zur Aufnahme eines Paares von Skiern aufweist, derart, dass im Verriegelungszustand des Verriegelungsteiles (9) ein Bindungsteil des der Halteplatte (91) zugewandten Skis auf dem Randbereich der Aussparung (92) aufliegt.
14. Vorrichtung nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass das Basisteil (7) einen nach oben ragenden Vorsprung (71) aufweist, an dem ein Bindungsteil des dem Basisteil (7) zugewandten Skis einhängbar ist.
15. Vorrichtung nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass der Vorsprung (71) die Form des vorderen Bereiches einer Sohle eines Skischuhs aufweist, so dass das der Skispitze zugewandte obere Bindungsteil an dem Vorsprung (71) einhängbar ist.
16. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 15, dadurch gekennzeichnet, dass die Halteplatte (91) an einem einem Eckbereich zwischen dem Basisteil (7) und dem ersten oder zweiten Wandteil (3, 5) zugewandten Bereich an der dem Basisteil (7) zugewandten Seite eine Schräge (94) aufweist, die mit dem Eckbereich eine Aussparung zur Aufnahme und Verriegelung von Skistöcken bildet.
17. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass das Basisteil (7) eine Klemmleiste (72') aufweist, dass die Halteplatte (91') eine weitere Klemmleiste (92') aufweist, derart, dass in der Verriegelungsposition des Verriegelungsteiles (9) ein Snowboard oder dergleichen zwischen der Klemmleiste (72') und der weiteren Klemmleiste (92') festklemmbar ist.
18. Vorrichtung nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, dass die Klemmleiste (72') und die weitere Klemmleiste (92') quer zur Schieberichtung verlaufen.
19. Vorrichtung nach Anspruch 17 oder 18, dadurch gekennzeichnet, dass die Klemmleiste (72') und/oder die weitere Klemmleiste (92') aus einem gummiartigen Material bestehen.
20. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 19, dadurch gekennzeichnet, dass in dem zweiten Wandteil (5) oberhalb der Längsnut (52) in der Schieberichtung voneinander beabstandet mehrere Einrastöffnungen (51) für das Riegelteil (95) angeordnet sind.
21. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 20, dadurch gekennzeichnet, dass die Längsnut (52) des zweiten Wandteiles (5) an ihrer dem Basisteil (7) zugewandten Seite einen sich nach unten öffnenden Öffnungsbereich (53) aufweist, durch den in der Längsnut (52) des zweiten Wandteiles (5) vorhandener Schnee oder Eis beim Verschieben des Verriegelungsteiles (9) in die Verriegelungsposition auswerfbar ist.
22. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 21, dadurch gekennzeichnet, dass an dem Basisteil (7) oder an einem Wandteil (3, 5) das eine Ende einer Kette (40) oder dergleichen befestigt ist, dass die Kette (40) durch ein im Bereich der Vorrichtung (1) angeordnetes Zweirad oder dergleichen zur Verriegelung desselben hindurchführbar ist und dass das letzte Kettenglied des anderen Endes der Kette (40) an einem Vorsprungteil (911) der Halteplatte (91) einhängbar ist, an dessen Seiten sich Aussparungen befinden, die so tief in die Halteplatte (91) hineinragen, dass das Kettenglied beidseits des Vorsprungteiles (911) zwischen dem Grund der Aussparung und der der Halteplatte (91) zugewandten Seite des zweiten Wandteiles (5) im Verriegelungszustand des Verriegelungsteiles (9) gehalten wird.
23. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 22, dadurch gekennzeichnet, dass einzelne Elemente der Vorrichtung mit der Hilfe von Verbindungsschrauben (60) aneinander befestigt sind, die in ihrem Kopf (61) eine Aussparung (62) aufweisen, die von einer Kreiszylinderform derart abweicht, dass in sie nur ein komplementär ausgebildeter Einsteckzapfen eines Spezialwerkzeuges einführbar ist, oder deren Außenumfang des Kopfes (61) von der Kreiszylinderform abweicht, derart, dass auf ihn nur eine komplementär ausgebildete Aussparung eines Spezialwerkzeuges aufsetzbar ist.
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