DE10041143A1 - Befestigungsvorrichtung für Pflanzenstützstab - Google Patents
Befestigungsvorrichtung für PflanzenstützstabInfo
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
- A01G—HORTICULTURE; CULTIVATION OF VEGETABLES, FLOWERS, RICE, FRUIT, VINES, HOPS OR SEAWEED; FORESTRY; WATERING
- A01G9/00—Cultivation in receptacles, forcing-frames or greenhouses; Edging for beds, lawn or the like
- A01G9/12—Supports for plants; Trellis for strawberries or the like
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Landscapes
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Environmental Sciences (AREA)
- Cultivation Receptacles Or Flower-Pots, Or Pots For Seedlings (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft alle bekannten Gefäße zur Aufnahme von Pflanzen,
sowie dazugehörige Untersetzer und Übertöpfe mit einer Stützvorrichtung zur
stützenden Befestigung von Pflanzenteilen.
Allgemein werden die Wurzelballen von Pflanzen von Blumentöpfen umgeben,
die üblicherweise direkt auf dem Boden, auf Untersetzem stehen oder in
Übertöpfen angeordnet sind. Aufgrund ihres Wachstums müssen Pflanzenteile
oft abgestützt werden. Meistens werden einfach Stäbe in den Wurzelballen
gesteckt, deren Stützwirkung gerade bei größeren und nicht gerade
wachsenden Pflanzen nicht ausreicht. Aus der OS 29 49 963 ist eine
Schraubzwinge bekannt, von der aus eine gegen das Zentrum gerichtete
Schiene ausgeht. An dieser Schiene ist mittels einer weiteren Schraubzwinge
ein Pflanzstab befestigt. Nachteilig ist eine aufwendige und teure Herstellung.
Die Neigung von schrägen Topfwänden, die in der Praxis am häufigsten
eingesetzt werden kann nicht ausgeglichen werden. Das u-förmige Klemmteil
ist in der breite nicht einstellbar und steht daher bei dünnen Topfwänden weit
über oder kann bei stärkeren Seitenwänden nicht angepaßt werden.
Gemäß OS 26 49 963 kann eine Vorrichtung auch nachträglich an jeden
beliebigen Blumentopf angebracht werden. Nachteilig an dieser Vorrichtung ist
die Klemmkraft am Topfrand, die lediglich durch Pressung mit der Hand
erfolgt, mit einer Rändelschraube lediglich fixiert wird und bei größeren
Stützkräften nicht ausreichend ist. Da die Topfränder von Blumentöpfen oft
mit einem gewölbten Rand versehen sind, besteht keine ausreichende Fläche
für eine Kraftübertragung. Zusätzlich werden viele komplizierte Elemente für
den Gesamtaufbau benötigt und damit teuer in der Herstellung. Aus
WO 97/22240 ist ein drehbarer, bogenförmiger an der Blumentopfwand befestigter
Tragearm bekannt, an dem ein Pflanzenstützstab befestigt wird. Nachteilig ist
hier der aufwendige Blumentopf, da die Aufnahme für den Tragearm einen
besonderen Herstellaufwand erfordert. Für die nachträgliche Befestigung an
einem beliebigen handelsüblichen Blumentopf soll das Kupplungsteil mittels
einer Schraube, die in die Blumentopfwand eingedreht wird, befestigt werden.
Da die Töpfe aus dünnerem Kunststoff bzw. aus Keramik bestehen, ist es
geradezu unmöglich bzw. aufwendig ein Gewinde in diese Materialien
einzubringen bzw. führt zur Beschädigung des Blumentopfes. Der Erfindung
liegt nun die Aufgabe zugrunde die oben erwähnten Nachteile zu vermeiden,
eine einfache feste Konstruktion zu finden, die gegebenenfalls nachträglich an
einem handelsüblichen Blumentopf, Übertopf und Untersetzer zu befestigen
ist. Die Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die gekennzeichneten Merkmale
der Ansprüche 1 und 2 gelöst. Die Seitenwand weist im oberen Bereich eine
Bohrung bzw. Einbuchtung auf und ermöglicht somit die direkte und stabile
Befestigung eines Stützstabes bzw. einer bekannten beliebigen Befestigungs
vorrichtung zur Aufnahme eines Stützstabes. Da Blumentöpfe gleich welchen
Materials aus Formen hergestellt werden, ist diese Anbringungsmöglichkeit
besonders einfach in der Herstellung und ermöglicht die Einleitung höchster
Kräfte in die Blumentopfwand.
Die erfindungsgemäße Ausgestaltung der Befestigungsvorrichtung für einen
Stützstab ermöglicht die nachträgliche Befestigung an jeden handelsüblichen
Blumentopf.
Die Befestigungsvorrichtung besteht aus einem variablen Klemmelement, zum
Anklemmen an die Topfwand und einem Kippelement, zum Ausgleich der
schrägen Topfwand und zur Befestigung des Stützstabes.
Durch diese Anordnungen ergeben sich zum Stand der Technik wesentliche
Vorteile. Die Erfindung ermöglicht die beliebige Montage und Demontage an
Blumentöpfen mit unterschiedlichen Wandstärken und Topfrandformen, da
das drehbare Kippelement einfachst immer parallel zum Boden ausgerichtet
und der zu befestigende Stützstab damit senkrecht angeordnet werden kann.
Das Kippelement weist eine Aufnahmemöglichkeit im einfachsten Fall eine
Bohrung zur Aufnahme eines Stützstabes auf. Die Befestigungsvorrichtung ist
damit eine aus einfachsten Teilen günstig herzustellende Möglichkeit Pflanzen
zu stützen, zusätzlich können erfindungsgemäß Haltegriffe zum Transport,
Pflanzenleuchten sowie andere nützliche Komponenten an dem Blumentopf
angebracht werden. Vorteilhafte und zum Teil erfinderische Weiteraus
bildungen ergeben sich aus den Unteransprüchen und der nachfolgenden
Beschreibung von 6 Ausführungsbeispielen. Es zeigen
Fig. 1 eine Außenansicht eines Blumentopfes mit Einbuchtung und Bohrung
zur Befestigung eines Stützstabes.
Fig. 2 einen Schnitt durch die Seitenwand mit einer erfindungsgemäßen
Befestigungsvorrichtung an einem Blumentopf gemäß Fig. 1.
Fig. 3 Schnitt durch die Seitenwand und Befestigungsvorrichtung mit
Stützstab in einer weiteren Ausführung.
Fig. 4 Eine Draufsicht auf einen Blumentopf mit Befestigungsvorrichtung.
Fig. 5 Eine Draufsicht auf einen Blumentopf mit zwei verbundenen
Befestigungsvorrichtungen.
Fig. 6 Einen Schnitt durch die Seitenwand und Befestigungsvorrichtung.
Fig. 1 zeigt einen Schnitt durch einen Blumentopf 1 nach Anspruch 2. Die
Seitenwand 3 des Blumentopfes 1 weist eine Bohrung 16 bzw. eine
Einbuchtung 17 auf, die zur Befestigung eines Stützstabes 4 bzw. einer
Befestigungsvorrichtung 6 für einen Stützstab vorgesehen sind. Diese
Anordnung ermöglicht eine besonders feste Schraubverbindung von
Seitenwand 3 und Befestigungsvorrichtung 6 ohne die momentane
Herstellungsweise eines Blumentopfes zu beeinträchtigen.
Fig. 2 zeigt einen Schnitt durch einer Seitenwand 3 des Blumentopfs 1 mit
Befestigungsvorrichtung 6 nach Ansprüchen 1, 2, 3 und 4.
Die Befestigungsvorrichtung 6 besteht aus zwei Teilen, dem Kippelement 7
und dem Klemmelement 8. Das Klemmelement 8 ist durch ein gerades Stück
mit Gewinde am erfindungsgemäßen Blumentopf 1 angeschraubt. Der
Stützstab 4 wird durch eine Bohrung im Kippelement 7 in das Erdreich
gesteckt. Diese Ausführung ist äußerst stabil, die Position des Stützstabes
kann einfachst über die Variation der beiden Schrauben beliebig verändert
bzw. der Pflanze angepaßt werden.
Die oben aufgeführten Ausführungsformen nach Anspruch 2 haben
gemeinsam, daß der Blumentopf 1 bzw. die Seitenwand 3 modifiziert werden
muß. Die Ausführung gemäß Fig. 3 ist ein Beispiel nach Anspruch 1 und zeigt
einen Schnitt durch einen handelsüblichen Blumentopf 1, wie er in jedem
Fachgeschäft gekauft werden kann und einer erfindungsgemäßen
Befestigungsvorrichtung 6, bestehend aus einem rechtwinkelige
Klemmelement 5, 8, das im oberen Teil Bohrungen für Stifte 13 aufweist, die
mittels einer Schraube 12 an die innere Seitenwand 3 gepreßt werden und
eine stabile Befestigung der Befestigungsvorrichtung 6 ermöglichen. Aufgrund
der Bohrungen 9 in verschiedenem Abstand zur Schraube 12 ist eine
Anpassung an unterschiedlichste Topfrandformen und Topfrandbreiten
gegeben. Das drehbare, mittels Spannstiftes 14, befestigte Kippelement 7
weist am Ende eine Bohrung 19 für einen Stift 20 auf, an dem ein Stützstab 4
angeklemmt bzw. angebunden werden kann. Der Stift 20 ermöglicht eine
doppelte Befestigung des Stützstabes 4, kann beliebige Längen aufweisen
und ermöglicht damit die Aufnahme hoher Kippmomente des Stützstabes 4.
Das Kippelement 7 weist eine korrespondierente Ausformung, im einfachsten
Fall eine Einbuchtung für den Stützstab 4 auf, die zwei Anpressflächen 21 für
den Stützstab 4 ermöglichen. Fig. 4 zeigt eine Draufsicht von Fig. 3. Das
Kippelement 7 ist in der vorliegenden Ausführung gemäß Anspruch 1 mittels
einer Schraube 15 am Klemmelement 8 angebracht. Mittels einer Nut bzw.
eines Spannstiftes 14 und mehreren parallel im Kippelement 7 angebrachten
Bohrungen kann die Gesamtlänge der Befestigungsvorrichtung 6 variiert
werden. Fig. 5 zeigt eine Draufsicht einer Befestigungsvorrichtung 6 gemäß
Anspruch 5. Das Befestigungselement 6 ist aus zwei Klemmelementen 11 mit
jeweils einer Schraube ausgeführt und ermöglicht eine besonders starke
Verbindung mit der Seitenwand 3. Mittels eines Spannstiftes 14 ist das
bewegliche Kippelement 7 fixiert. Die Stützstabbefestigung ist hier mit zwei
Stiften 19 ausgeführt um eine stabilere Verbindung und damit die Befestigung
größerer Stützstabdurchmesser zu ermöglichen. Gemäß Anspruch 7 können
beispielsweise diese beiden Stifte 19 durch zwei Ausformungen des Kipp
elementes 7 ersetzt werden. Fig. 6 zeigt eine Ausführungsform mit einer
Schraube an der Innenseite der Seitenwand 3 nach Anspruch 3. Das
bewegliche Gegenstück 18 ist als Rechteck mit einer Gewindebohrung
ausgeführt. Dies ermöglicht eine lediglich geringfügige Beeinträchtigung in
optischer Hinsicht. Das formschlüssig mit dem Klemmelement 8 verbundenen
Außenteil 22 kann erfindungsgemäß durch ein Einsteckelement 18 ersetzt
werden.
Claims (7)
1. Befestigungsvorrichtung 6 für einen verlängerbaren Stützstab 4 zur
Stützung von Pflanzenteilen, zur nachträglichen Befestigung an einen
handelsüblichen Blumentopf, Übertopf, Untersetzer 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Befestigungsvorrichtung 6 aus einem mit der Form der Seitenwand 3
korrespondierenden Klemmelement 8, welches im einfachsten Fall eine
rechtwinkelige Kontur 5, an der Seitenwand 3 angebracht wird, im äußeren
Teil ein Gewinde für eine Schraube 12 zum Klemmen der Seitenwand 3, im
zum Zentrum des Blumentopfes gerichteten Teil mindestens
eine Bohrung 9 für einen Stift 13 zur Aufnahme der erforderlichen Klemmkraft,
aufweist und einem zum Zentrum zeigenden, beweglich/drehbar
angeordnetem Kippelement 7, das eine beliebige, bekannte
Befestigungsmöglichkeit für einen verlängerbaren Stützstab aufweist und
beispielsweise beide Teile im einfachsten Fall mit einem Spannstift 4,
Schraube 15 und/oder anderen zweckmäßigen Mechanismen verbunden sind.
2. Blumentopf, Übertopf 1, bestehend aus Boden 2 und gerade/schräge
Seitenwände 3 mit einem Stützstab 4, zur stützenden Befestigung von
Pflanzenteilen,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Seitenwand 3 vorzugsweise am/im oberen Drittel mindestens eine
Bohrung/Öffnung 16 und/oder eine Einbuchtung des Topfrandes 17 aufweist,
die zur Anbringung einer beliebigen, bekannten oder erfindungsgemäßen
Befestigungsvorrichtung 6 bzw. eine direkte Befestigung eines Stützstabes 4
vorgesehen ist.
3. Blumentopf, Befestigungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1-2
dadurch gekennzeichnet,
daß das Klemmelement 8 als gerades, rechteckiges Element ausgeführt ist,
das mindestens zwei Aufnahmemöglichkeiten für die zur Klemmung der
Seitenwand 3 erforderlichen Stift und einem Einsteckelement 18 mit Gewinde
keine Schraube, aufweist, wobei das Einsteckelement 18 innen oder außen
an der Seitenwand 3 angeordnet sein kann.
4. Blumentopf, Befestigungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1-3
dadurch gekennzeichnet,
daß die Befestigungsvorrichtung 6 zum Zentrum verlängerbar, das
Kippelement 7 mindestens eine Bohrung 19 für einen Stift 20 und der Stift zur
Befestigung des Stützstabes vorgesehen ist.
5. Blumentopf, Befestigungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1-4
dadurch gekennzeichnet,
mindestens zwei Befestigungsvorrichtungen 11, Kippelemente 7,
Klemmelemente 8 miteinander kombinierbar sind und eine
Befestigungsvorrichtung für mindestens einen Stützstab bilden.
6. Blumentopf, Befestigungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1-5
dadurch gekennzeichnet,
daß Kippelement 7 und Klemmelement 8 aus mehreren,
verbundenen Einzelelementen bestehen, deren Dimensionen wie Länge, Breite
und Höhe in beliebigen Verhältnissen zueinander stehen, alle Elemente aus
verschiedenen Materialien wie Kunststoff/Metall/Keramik/Holz bestehen, die
frei kombinierbar sind.
7. Blumentopf 1, Befestigungsvorrichtung 6 nach einem der Ansprüche 1-6
dadurch gekennzeichnet,
daß die Verbindungen aller Einzelteile der Befestigungsvorrichtung 6 als
Steckverbindungen, Klebeverbindungen, Klemmverbindungen,
Schraubverbindungen und formschlüssige Verbindungen ausgeführt sind bzw.
Ausformungen von Kippelement 7 und Klemmelement 8 die Verwendung von
Stiften und anderen zusätzlichen Komponenten einsparen und/oder als
Haltegriffe ausgebildet bzw. eine Pflanzenleuchte sowie andere nützliche
Vorrichtungen der Pflanzenpflege befestigt sind.
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| DE2000141143 Withdrawn DE10041143A1 (de) | 2000-08-21 | 2000-08-21 | Befestigungsvorrichtung für Pflanzenstützstab |
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| DE (1) | DE10041143A1 (de) |
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2000
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