DE10041064A1 - Befestigungsstruktur für einen Stoßfänger - Google Patents
Befestigungsstruktur für einen StoßfängerInfo
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Abstract
Die Erfindung betrifft eine Befestigungsstruktur eines Stoßfängerbalkens, wobei ein Stoßfängersteg an dem Endabschnitt jeweiliger hinterer Seitenrahmen (17, 17) eines Automobils angebracht ist und ein Stoßfängerbalken (23) an den Stoßfängerstegen (22) angebracht ist. Jeder Stoßfängersteg (22) ist als kombinierte Einheit ausgeführt, gebildet durch ein Aufprallabsorptionselement (26), das sich verformt, wenn die Aufprallkraft auf den Stoßfängerbalken (23) einwirkt, sowie ein Halteelement (25), dessen Steifigkeit größer ist als die des Aufprallabsorptionselements (26). Die Halteelemente (25) sind an den Endabschnitten (21, 21) der hinteren Seitenrahmen (17, 17) angebracht. Das Halteelement (25) ist mit dem Aufprallabsorptionselement (26) kombiniert. Der Stoßfängerbalken (23) ist an den Aufprallabsorptionselementen (26) angebracht.
Description
Die Erfindung betrifft eine Befestigungsstruktur eines Stoßfängerbalkens
bzw. einer Stoßstange für ein Automobil.
Ein Beispiel einer herkömmlichen Befestigungsstruktur eines Stoßfänger
balkens für ein Automobil ist z. B. in der ungeprüften japanischen Patent
schrift Nr. Hei. 7-304462 (JP-A-7-304462) mit dem Titel "Front body
structure of automobile" offenbart. Bei dieser herkömmlichen Technik ist die
Karosseriestruktur derartig ausgeführt, dass ein Frontmodul (Trennwand,
Stoßfängerbalken, Stoßfängerfläche, Frontgrill, Scheinwerferträger) mit
einem vorderen Karosserierahmen eines Automobils verbunden ist. Diese
Karosseriestruktur wird anhand des Hauptabschnitts der vorderen Karosse
riestruktur für ein Automobil der Schrift erläutert, wie in Fig. 8 gezeigt. In
Fig. 8 sind die Bezugszahlen der Bauteile der vorderen Karosseriestruktur
umnummeriert.
Die Fig. 8A und 8B sind Diagramme zur Erläuterung des Problems der
herkömmlichen Befestigungsstruktur eines Stoßfängerbalkens.
Fig. 8A zeigt die gleiche Struktur wie in der obigen Schrift, wobei ein
Flansch 102 am Vorderende eines Seitenelements 101 befestigt ist und ein
Halteträger 105 für eine Trennwand 103 und einen Stoßfängerträger 104
mittels formschlüssiger Befestigungsbolzen 106 an dem Flansch 102
angebracht ist.
Fig. 8B zeigt die Situation bei einem Aufprall auf den Stoßfängerbalken 104.
Wenn die Aufprallkraft F auf den Stoßfängerbalken 104 wirkt, wird die
Aufprallkraft von dem Stoßfängerbalken 104 direkt auf das Seitenelement
101 übertragen, so dass das Seitenelement 101 verformt werden kann.
Wenn auf diese Weise das Seitenelement 101 (Karosserierahmen) verformt
wird, muss der Stoßfängerbalken 104 ausgetauscht und der Karosserierah
men repariert werden. Somit ist für den Austausch und die Reparatur ein
großer Aufwand erforderlich.
Es gibt ein Verfahren, die Größe des Stoßfängerbalkens 104 länger zu
machen, um die Verformung des Seitenelements 101 zu verhindern. Da
jedoch in diesem Fall die vorstehende Länge (der Überhangbetrag) des
Stoßfängerbalkens 104 groß wird, wird die Gestaltungsfreiheit des vorderen
oder hinteren Abschnitts geringer.
Aufgabe der Erfindung ist es daher, eine Befestigungsstruktur für eine
Stoßstange bzw. einen Stoßfängerbalken anzugeben, die leicht reparierbar
ist und die Gestaltungsfreiheit verbessert.
Zur Lösung dieser Aufgabe wird erfindungsgemäß eine Befestigungsstruktur
einer Stoßstange bzw. eines Stoßfängerbalkens angegeben, umfassend:
einen Stoßfängersteg, der an einem Endabschnitt eines vorderen oder
hinteren Seitenrahmens eines Automobils angebracht ist; und einen
Stoßfängerbalken, der an dem Stoßfängersteg angebracht ist, wobei der
Stoßfängersteg eine, insbesondere vormontierte, kombinierte Einheit bildet
aus einem Aufprallabsorptionselement, das sich zum Absorbieren eines
Aufpralls verformt, wenn eine Aufprallkraft auf den Stoßfängerbalken wirkt,
und einem Halteelement, dessen Steifigkeit größer ist als die des Aufprall
absorptionselements, und wobei die jeweiligen Halteelemente an den
Endabschnitten des vorderen oder hinteren Seitenrahmens angebracht sind,
wobei das Halteelement mit dem Aufprallabsorptionselement kombiniert ist
und der Stoßfängerbalken an den Aufprallabsorptionselementen angebracht
ist.
Auf diese Weise ist jeder der Stoßfängerstege als kombinierte Einheit aus
Aufprallabsorptionselement und Halteelement gebildet, und das Halte
element, das eine größere Steifigkeit hat als das Aufprallabsorptions
element, ist an der Rahmenseite angebracht. Wenn die Aufprallkraft auf den
Stoßfängerbalken einwirkt, verformt sich das Aufprallabsorptionselement,
um den Aufprall zu absorbieren. Im Gegensatz hierzu verformt sich das
Halteelement nicht, um die Rahmenseite zu schützen. Infolgedessen ist es
bei der Reparatur des Stoßfängers lediglich erforderlich, die Aufprall
absorptionselemente zusammen mit dem Stoßfängerbalken auszutauschen.
Da ferner die Aufprallabsorptionselemente den Aufprall wirkungsvoll
absorbieren können und das Halteelement die Aufprallkraft auf den Rahmen
verteilen kann, kann ein Überhangbetrag des Stoßfängerbalkens gering
gemacht werden, so dass die Gestaltungsfreiheit verbessert werden kann.
Nach einer zweiten Ausführung der Erfindung ist, in der Befestigungs
struktur der ersten Ausführung, das Halteelement durch ein extrudiertes
Element gebildet, dessen Querschnittsform in seiner axialen Richtung
gleichmäßig ist.
Da die Halteelemente kontinuierlich hergestellt werden können, kann die
Herstellungseffizienz der Halteelemente verbessert werden.
Da ferner das Halteelement durch das extrudierte Element gebildet ist, ist
die Dicke des Halteelements nur an jenem Abschnitt groß, wo eine große
Belastung ausgeübt wird, jedoch klein an jenem Abschnitt, wo eine geringe
Belastung ausgeübt wird. Infolgedessen kann das Halteelement leicht
gewichtig ausgeführt werden.
Die Erfindung zeigt folgende Effekte.
Da nach Anspruch 1 der Erfindung das Halteelement, dessen Steifigkeit
größer ist als die des Aufprallabsorptionselements, an dem Endabschnitt des
hinteren Seitenrahmens angebracht ist, verformt sich das Aufprallabsorp
tionselement, wenn der Aufprall auf den Stoßfänger wirkt, um den Aufprall
zu absorbieren. Im Ergebnis wird verhindert, dass beide hinteren Seiten
rahmen und das Halteelement verformt werden. Da bei der Reparatur des
hinteren Stoßfängers lediglich der Stoßfängerbalken und die Aufprall
absorptionselemente ausgetauscht zu werden brauchen, kann der Reparatur
prozess ziemlich einfach durchgeführt werden.
Da ferner das Halteelement des Stoßfängerstegs eine größere Steifigkeit hat
als sein Aufprallabsorptionselement, kann verhindert werden, dass sich das
Halteelement selbst verformt. Da gleichzeitig der auf den hinteren Seiten
rahmen wirkende Aufprall auf die gesamte Oberfläche des Halteelements
verteilt wird, kann verhindert werden, dass sich der hintere Seitenrahmen
verformt. Auch wenn daher der Überhangbetrag des Stoßfängerbalkens
kleiner ausgeführt ist, kann verhindert werden, dass sich sowohl der
Seitenrahmen als auch das Halteelement verformen. Daher kann der
Überhangbetrag des Stoßfängerbalkens kleiner sein, und die Gestaltungs
freiheit kann verbessert werden.
Da nach Anspruch 2 der Erfindung das Halteelement durch das extrudierte
Element gebildet ist, dessen Querschnittskonfiguration in der axialen
Richtung gleichmäßig ist, können die Halteelemente kontinuierlich herge
stellt werden, so dass die Herstellungseffizienz der Halteelemente verbessert
werden kann. Daher können die Herstellungskosten des Halteelements
reduziert werden.
Da ferner das Halteelement durch das extrudierte Element gebildet wird,
braucht die Dicke des Halteelements nur an dem Abschnitt groß gemacht
werden, wo eine hohe Belastung einwirkt, so dass das Halteelement
insgesamt leichtgewichtig ausgeführt werden kann.
Die Erfindung wird nun in Ausführungsbeispielen anhand der beigefügten
Zeichnungen erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 eine Perspektivansicht eines Automobils mit einer erfindungs
gemäßen Befestigungsstruktur für einen Stoßfängerbalken;
Fig. 2 eine Explosions-Perspektivansicht des erfindungsgemäßen
hinteren Stoßfängers;
Fig. 3 eine Explosions-Perspektivansicht des erfindungsgemäßen
Aufprallabsorptionselements;
Fig. 4 eine Schnittansicht entlang Linie 4-4 in Fig. 1;
Fig. 5 eine Schnittansicht entlang Linie 5-5 in Fig. 1;
Fig. 6A
und 6B Diagramme zur Erläuterung des Bearbeitungsprozesses des
erfindungsgemäßen Halteelements;
Fig. 7A
und 7B Diagramme zur Erläuterung der erfindungsgemäßen Befesti
gungsstruktur für einen Stoßfängerbalken; und
Fig. 8A
und 8B Diagramme zur Erläuterung des Problems einer herkömmlichen
Befestigungsstruktur eines Stoßfängerbalkens.
Die Zeichnungen sind entsprechend der Richtung der Bezugszahlen zu
betrachten. In der Beschreibung bezeichnen "links" und "rechts" die linke
und rechte Richtung, jeweils gesehen vom Fahrer aus, "vorne" bezeichnet
die Fahrrichtung des Automobils und "hinten" bezeichnet die der Fahr
richtung entgegengesetzte Richtung.
Fig. 1 ist eine Perspektivansicht eines Automobils, das mit einer erfindungs
gemäßen Befestigungsstruktur für einen Stoßfängerbalken ausgestattet ist.
Ein Automobil 10 umfasst vordere Seitenrahmen 14, 14, eine Maschine 15
und einen vorderen Stoßfänger 16 am Frontabschnitt der Fahrzeug
karosserie 13, der mit Vorderrädern 1 und Hinterrädern 12 versehen ist,
und umfasst hintere Seitenrahmen 17, 17, eine hintere Platte 18 und einen
hinteren Stoßfänger 19 am hinteren Abschnitt der Fahrzeugkarosserie 13.
In der Figur ist mit LF ein vorderer Überhangbetrag bezeichnet und mit LR
ein hinterer Überhangbetrag.
Fig. 2 ist eine Explosionsperspektivansicht des erfindungsgemäßen hinteren
Stoßfängers.
Der hintere Stoßfänger 19 umfasst Stoßfängerstege 22, die an den
Endabschnitten 21, 21 der hinteren Seitenrahmen 17, 17 angebracht sind,
einen Stoßfängerbalken 23, der an den Stoßfängerstegen 22, 22 angebracht
ist, sowie eine Stoßfängerabdeckung 24, die den Stoßfängerbalken 23
abdeckt.
Der Stoßfängersteg 22 ist eine kombinierte Einheit, gebildet durch ein
Halteelement 25, das an dem Endabschnitt 21 des hinteren Seitenrahmens
17 angebracht ist, und ein Aufprallabsorptionselement 26, das mit dem
Halteelement 25 zu kombinieren ist.
Genauer gesagt, umfasst das Halteelement 25 einen Rahmenschweiß
abschnitt 31, der an den hinteren Seitenrahmen 17 anzuschweißen ist, und
einen Bolzenaufnahmeabschnitt 32, der an dem Mittelabschnitt des
Rahmenschweißabschnitts 31 ausgebildet ist, ein Befestigungsstück 33, das
an dem Bolzenaufnahmeabschnitt 32 anzuschweißen ist, Bolzen 34, 34, die
an das Befestigungsstück 33 anzuschweißen sind, sowie Bolzendurchgangs
löcher 35, 35, die an dem Bolzenaufnahmeabschnitt 32 ausgebildet sind,
um die Bolzen 34, 34 einzusetzen. Das Halteelement ist aus einem Material
wie etwa Aluminium hergestellt (nachfolgend umfasst der Begriff Aluminium
sowohl Aluminiumlegierung als auch Aluminium). Bezugszahlen 36 ---
(nachfolgend "---" bezeichnen mehrere Elemente) bezeichnen Muttern.
Fig. 3 ist eine Explosionsperspektivansicht des erfindungsgemäßen
Aufprallabsorptionselements. Das Aufprallabsorptionselement 26 ist ein
kastenförmiges Element aus Aluminium, welches derart hergestellt ist, dass
Biegeabschnitte 44 ---, 45 --- von Seitenplatten 42, 43 in die rechten und
linken Seiten eines Kanals 41 eingesetzt werden und dann der Kanal und die
Seitenplatten durch den Schweißprozess miteinander integriert werden.
Fig. 4 ist eine Schnittansicht entlang Linie 4-4 in Fig. 1. Das Befestigungsverfahren
des Stoßfängerbalkens 23 wird anhand dieser Figur erläutert. Der
Stoßfängerbalken 23 wird an dem Aufprallabsorptionselement 26 mittels
einer Kehlschweißnaht W befestigt, um ein somit befestigtes, kombiniertes
Element zu bilden. Dann wird das kombinierte Element an das Halteelement
25 angelegt, und die Muttern 36, 36 werden auf die Bolzen 34, 34
aufgeschraubt, um diese zu verschrauben. In diesem Fall dienen die
Durchgangslöcher 48 --- dazu, die Muttern 36, 36 und nicht gezeigte
Mutterndreher einzusetzen.
Fig. 5 ist eine Schnittansicht entlang Linie 5-5 in Fig. 1. Die Querschnitts
konfiguration des Halteelements 25 wird im Detail anhand dieser Figur
erläutert. Man nehme an, dass die Dicke des Bolzenaufnahmeabschnitts 32
am Mittelabschnitt t1 beträgt und die Dicke der Rahmenschweißabschnitte
31 an beiden Seiten des Halteelements t2 beträgt, dann ist die Dicke t1 am
Mittelabschnitt etwa dreimal so groß wie die Dicke t2 an beiden Seiten. Das
heißt, wenn der Aufprall auf das Halteelement 25 einwirkt, wird eine große
Belastung auf den Mittelabschnitt ausgeübt, jedoch eine kleine Belastung
auf dessen beide Seiten ausgeübt. Daher ist die Dicke des Halteelements an
dem Mittelabschnitt groß ausgeführt, jedoch klein an beiden Seiten. Im
Ergebnis hat das Halteelement eine hohe Stabilität und ist leicht. Da ferner
die beiden Seiten dünn gemacht werden können, können die Schweißeigen
schaften der Punktschweißung verbessert werden.
Die Fig. 6a und 6B sind Diagramme zur Erläuterung des Bearbeitungs
prozesses des erfindungsgemäßen Halteelements.
Wie in Fig. 6A gezeigt, wird zuerst ein Aluminiumbarren 61 in einen Behälter
62 eingesetzt und mit einem Stößel 63 durch Formstücke 65 herausge
drückt, wodurch der Barren zu einem extrudierten Element 66 des
Halteelements umgeformt wird.
Dann wird, wie in Fig. 6B gezeigt, das extrudierte Element 66 mittels eines
Schneidwerkzeugs 67 in gleich bzw. konstant große Elemente 68 ge
schnitten, die jeweils eine vorbestimmte Länge haben. Das konstant große
Element 68 wird mittels eines Bohrers 69 mit Bolzendurchgangslöchern 35,
35 versehen, um hierdurch das Halteelement 25 fertigzustellen.
Da auf diese Weise das Halteelement 25 durch das extrudierte Element 66
gebildet wird, dessen Querschnittskonfiguration in seiner axialen Richtung
gleichmäßig ist, können die Halteelemente 25 kontinuierlich hergestellt
werden, so dass die Herstellungseffizienz der Halteelemente 25 verbessert
werden kann.
Die Fig. 7A und 7B sind Diagramme zur Erläuterung der Wirkung der
erfindungsgemäßen Befestigungsstruktur für einen Stoßfängerbalken. Fig.
7A ist ein Schnitt durch den hinteren Stoßfänger und Fig. 7B zeigt
schematisch den Fall, dass auf den hinteren Stoßfänger von Fig. 7A ein
Stoß einwirkt.
Da das Halteelement 25 gemäß Fig. 7A, dessen Steifigkeit höher ist als die
des Aufprallabsorptionselements 26, an dem Endabschnitt 21 des hinteren
Seitenrahmens 17 angebracht ist, wird nicht nur verhindert, dass sich das
Aufprallabsorptionselement 25 selbst verformt, sondern es wird auch der
auf den hinteren Seitenrahmen 17 wirkende Aufprall durch die gesamte
Oberfläche des Halteelements 25 verteilt. Auch wenn daher der Überhang
betrag LR des hinteren Stoßfängerbalkens 23 klein ist, wird daher verhin
dert, dass sich der hintere Seitenrahmen 17 und die Halteelemente 25 des
Stoßfängerstegs 22 verformen. Daher kann der Überhangbetrag LR klein
gemacht werden, und ferner kann die Gestaltungsfreiheit verbessert
werden.
Da ferner die Bolzen 34, 34 an das Halteelement 25 angeschweißt sind und
die Durchgangslöcher 48 an dem Stoßfängerbalken 23 ausgebildet sind,
können die Muttern 36, 36 durch die Durchgangslöcher 48, 48 eingesetzt
werden, so dass die Muttern 36, 36 angeschraubt werden können. Daher
kann der Stoßfängerbalken 23 leicht befestigt und entfernt werden.
Wenn gemäß Fig. 7B die Aufprallkraft FV (wenn beispielsweise das
Automobil mit einer Geschwindigkeit von etwa 8 km/h kollidiert) auf den
Stoßfängerbalken 23 einwirkt, wird das Aufprallabsorptionselement 26
verformt, um den Aufprall zu absorbieren. Gleichzeitig wird der Stoßfänger
balken 23 teilweise verformt, um den Aufprall zu absorbieren. Da jedoch
das Halteelement 25 eine größere Steifigkeit als das Aufprallabsorptions
element 26 hat, wird verhindert, dass das Halteelement durch die Aufprall
kraft FV verformt wird. Da bei der Reparatur des hinteren Stoßfängers 19
nur der Stoßfängerbalken 23 und die Aufprallabsorptionselemente 26
ausgetauscht werden brauchen, kann der Reparaturvorgang ziemlich einfach
durchgeführt werden.
Da ferner das Aufprallabsorptionselement 26 durch ein Platten- bzw.
Blechelement geformt ist, ist dessen Konfiguration ziemlich einfach, und die
Anzahl seiner Teile ist gering, so dass die Herstellungskosten des Aufprall
absorptionselements reduziert werden können und der Stoßfänger leicht
ausgeführt werden kann.
Die Befestigungsstruktur für einen Stoßfängerbalken der erfindungsgemäßen
Ausführung ist auch im vorderen Stoßfänger anwendbar.
Die Erfindung betrifft eine Befestigungsstruktur eines Stoßfängerbalkens,
wobei ein Stoßfängersteg an dem Endabschnitt jeweiliger hinterer Seiten
rahmen 17, 17 eines Automobils angebracht ist und ein Stoßfängerbalken
23 an den Stoßfängerstegen 22 angebracht ist. Jeder Stoßfängersteg 22
ist als kombinierte Einheit ausgeführt, gebildet durch ein Aufprallabsorp
tionselement 26, das sich verformt, wenn die Aufprallkraft auf den
Stoßfängerbalken 23 einwirkt, sowie ein Halteelement 25, dessen Steifigkeit
größer ist als die des Aufprallabsorptionselements 26. Die Halteelemente 25
sind an den Endabschnitten 21, 21 der hinteren Seitenrahmen 17, 17
angebracht. Das Halteelement 25 ist mit dem Aufprallabsorptionselement
26 kombiniert. Der Stoßfängerbalken 23 ist an den Aufprallabsorptions
elementen 26 angebracht.
Claims (6)
1. Befestigungsstruktur für ein Fahrzeug, umfassend:
einen Seitenrahmen (14, 17);
einen Stoßfängersteg (22), der an einem Endabschnitt des Seitenrahmens angebracht ist; und
einen Stoßfängerbalken (23), der an dem Stoßfängersteg (22) angebracht ist,
wobei der Stoßfängersteg (22) ein Aufprallabsorptionselement (26), das sich zum Absorbieren eines Aufpralls verformt, wenn eine Aufprallkraft auf den Stoßfängerbalken (23) wirkt, und ein Halte element (25), dessen Steifigkeit größer ist als die des Aufprall absorptionselements (26), aufweist, und
wobei das Halteelement (25) an dem Endabschnitt des Seitenrahmens (17) angebracht ist, wobei das Halteelement (25) mit dem Aufprallabsorptionselement (26) kombiniert ist, während der Stoßfängerbalken (23) an dem Aufprallabsorptionselement (26) angebracht ist.
einen Seitenrahmen (14, 17);
einen Stoßfängersteg (22), der an einem Endabschnitt des Seitenrahmens angebracht ist; und
einen Stoßfängerbalken (23), der an dem Stoßfängersteg (22) angebracht ist,
wobei der Stoßfängersteg (22) ein Aufprallabsorptionselement (26), das sich zum Absorbieren eines Aufpralls verformt, wenn eine Aufprallkraft auf den Stoßfängerbalken (23) wirkt, und ein Halte element (25), dessen Steifigkeit größer ist als die des Aufprall absorptionselements (26), aufweist, und
wobei das Halteelement (25) an dem Endabschnitt des Seitenrahmens (17) angebracht ist, wobei das Halteelement (25) mit dem Aufprallabsorptionselement (26) kombiniert ist, während der Stoßfängerbalken (23) an dem Aufprallabsorptionselement (26) angebracht ist.
2. Befestigungsstruktur nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
dass das Halteelement (25) durch ein extrudiertes Element gebildet
ist und
dass eine Querschnittskonfiguration des extrudierten Elements
in dessen axialer Richtung gleichmäßig ist.
3. Befestigungsstruktur nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
dass der Seitenrahmen ein vorderer Seitenrahmen (14) ist.
4. Befestigungsstruktur nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
dass der Seitenrahmen ein hinterer Seitenrahmen (17) ist.
5. Befestigungsstruktur nach einem der Ansprüche 1-4, dadurch
gekennzeichnet, dass eine Dicke (t1, t2) des Halteelements (25) an
einem Abschnitt festgelegt ist, indem die Dicke entsprechend der auf
diesen Abschnitt einwirkenden Belastung eingestellt ist.
6. Befestigungsstruktur nach einem der Ansprüche 1-5, dadurch
gekennzeichnet, dass ein Mittelabschnitt des Halteelements (25) eine
größere Dicke (t1) hat als beide Seiten des Halteelements (t2).
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