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DE10040293A1 - Windsichter - Google Patents

Windsichter

Info

Publication number
DE10040293A1
DE10040293A1 DE2000140293 DE10040293A DE10040293A1 DE 10040293 A1 DE10040293 A1 DE 10040293A1 DE 2000140293 DE2000140293 DE 2000140293 DE 10040293 A DE10040293 A DE 10040293A DE 10040293 A1 DE10040293 A1 DE 10040293A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
air
rotor
fractions
flow
give
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE2000140293
Other languages
English (en)
Inventor
Heinz Jaeger
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
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Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DE2000140293 priority Critical patent/DE10040293A1/de
Publication of DE10040293A1 publication Critical patent/DE10040293A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B07SEPARATING SOLIDS FROM SOLIDS; SORTING
    • B07BSEPARATING SOLIDS FROM SOLIDS BY SIEVING, SCREENING, SIFTING OR BY USING GAS CURRENTS; SEPARATING BY OTHER DRY METHODS APPLICABLE TO BULK MATERIAL, e.g. LOOSE ARTICLES FIT TO BE HANDLED LIKE BULK MATERIAL
    • B07B7/00Selective separation of solid materials carried by, or dispersed in, gas currents
    • B07B7/08Selective separation of solid materials carried by, or dispersed in, gas currents using centrifugal force
    • B07B7/083Selective separation of solid materials carried by, or dispersed in, gas currents using centrifugal force generated by rotating vanes, discs, drums, or brushes

Landscapes

  • Combined Means For Separation Of Solids (AREA)

Abstract

Die Anmeldung betrifft einen Windsichter zur Trennung eines Gutstromes (1) in zwei Fraktionen (1', 1''), mit einem rotierenden, im Sichter senkrecht angeordneten Rotor (6). Zur Verbesserung der flächendeckenden Verteilung der Sichtluft (2) durch einen tangential angeordneten Lufteintritt (11) unterhalb des Sichtraumes (12) zugeführt wird. DOLLAR A Der Sichtluftstrom bewegt sich rotierend um den Grobgutzylinder (16) nach oben und führt so zu einer gleichmäßigen Beaufschlagung der Rotormantelfläche (6).

Description

Die Erfindung betrifft einen Windsichter zur Trennung eines Gutstromes in zwei Fraktionen, mit einem rotierenden, im Sichter senkrecht angeordneten Rotor.
Derartige Windsichter zur Trennung eines Gutstromes in zwei Fraktionen, mit einem rotierenden, im Sichter senkrecht angeordneten Rotor sind beispielsweise als Korbsichter (Querstromsichter) bekannt und in der Zeitschrift Zement-Kalk-Gips, Heft Nr. 2/1968, Seite 69, beschrieben.
Das zu sichtende Gut gelangt dabei im allgemeinen von oben über den Deckel des Rotors, der z. B. als Streuteller ausgebildet ist, in den ringförmigen Sichtraum zwischen dem äußeren Umfang des rotierenden Rotors und dem Leitschaufelring, wobei die Sichtluft über einen spiralförmigen Eintrittskanal um den Leitschaufelring über die ganze Höhe des Rotors eintritt und das zu sichtende Gut entgegen der Schwerkraft von der Sichtluft durchströmt wird. Das Grobgut wird durch das zentrifugale Strömungsfeld im Rotor nach außen geschleudert und fällt entlang der inneren Begrenzung des Leitschaufelringes der Schwerkraft folgend nach unten in das konisch geformte Unterteil, wo es den Sichter durch einen Stutzen mit Pendelklappe verläßt.
Durch den in der Drehzahl regelbaren Rotor, sowie aber auch durch die weitgehende Regelung des Sichtluftstromes kann die Trenngrenze der Partikelgröße in einem weiten Bereich beeinflußt werden. Der aus dem Rotor abgeführte Feingut-Luftstrom wird zur Abscheidung des Feingutes z. B. einem oder mehreren Zyklonen zugeführt; es kann aber auch hier zur Abscheidung des Feingutes ein Entstaubungsfilter eingesetzt werden: Für eine trenn­ scharfe Sichtung ist es ganz besonders notwendig, dass die Sichtluft gleichmäßig auf den Sichtraum verteilt wird, da für die Verweilzeit des Sichtgutes zur Trennung im Sichtluftstrom nur die Höhe des Rotors zur Verfügung steht.
Eine gute und gleichmäßige Sichtluftverteilung auf die Fläche des Sichtraumes ist die Voraus­ setzung für eine optimale Feingutausbeute bei einer bestimmten Trennkorngröße.
Aufgabe der Erfindung ist es, einen Sichter zur Verfügung zu stellen, bei dem ganz besonders Wert gelegt wird auf die Optimierung der gleichmäßigen Verteilung des Sichtluftstromes auf die Mantelfläche des senkrecht angeordneten Rotors.
Durch diese Maßnahme wird eine Verbesserung des Sichterwirkungsgrades bei gleichzeitiger Energieeinsparung erreicht.
Der Nachteil der heutigen Rotorsichter besteht darin, dass die Sichterluft, über ein Spiralgehäuse von außen über einen Leitschaufelring in gleicher Höhe des Rotors zugeführt wird, mit dem Nachteil der ungleichmäßigen Beaufschlagung des Sichtluftstromes auf die Rotormantelfläche am Anfang und am Ende des Spiralgehäuses.
Die Lösung der gestellten Aufgabe gelingt erfindergemäß dadurch, dass die Sichtluft durch einen tangential angeordneten Lufteintritt unterhalb des Sichtraumes zugeführt wird.
Der Sichtluftstrom bewegt sich rotierend um den Grobgutzylinder nach oben und führt so zu einer gleichmäßigen Beaufschlagung der Rotormantelfläche.
Weitere Einzelheiten, Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der nachstehenden Erläuterung eines in dei Zeichnung schematisch dargestellten Ausführungsbeispiels:
Es zeigt:
Fig. 1 einen axialen Schnitt durch den Sichter mit dem Rotor und der Luftführung.
In der Fig. 1 bezeichnet der Pfeil 1 die Aufgabe des zu sichtenden Materialstromes in den Sichter, während der Austritt des Grobgutes aus dem konischen Sichterunterteil mit 1' gekennzeichnet ist.
Der Pfeil 2 bezeichnet die Richtung des Sichtluftstromes über die Höhe des Leitschaufelrings bis in den Rotor, wobei mit 1" der Feinanteil des zu sichtenden Materialstromes aus dem Rotor gekennzeichnet ist, welcher als Feingut-Luftstrom (3) über den Austrittsstutzen (4) den Sichter verläßt.
Der im Sichter (5) angeordnete Sichterrotor (6) wird über eine im Lagerkörper (7) gelagerte Sichterwelle durch das Getriebe (8) drehzahlregelbaren Motor angetrieben.
Der Lagerkörper stützt sich über einen Flansch auf dem Sichterdeckel (10) ab.
Durch den tangential angeordneten Sichtluft-Eintrittsstutzen (11) strömt der Sichtluftstrom (2) in den Sichtluftverteilerraum (12) der nach unten durch ein Bodenblech (20) geschlossen ist. Der Sichtluftstrom bewegt sich kreisförmig uni das Grobgutzylinder (16) wodurch eine gleichmäßige Verteilung des Sichtluftstromes auf die Mantelfläche des Rotors (6) erfolgt.
Der zu sichtende Materialstrom (1) wird über mindestens zwei Einlaufstutzen (14) dem Verteilerring (15), der mit dem Rotor (6) verbünden ist, aufgegeben.
Bedingt durch die gute Materialstreuung wird der ringförmige Sichtraum (17) zwischen Leitschaufelring (13) und Rotor (6) gleichmäßiger über die gesamte Sichtfläche beschickt.
In dem ringförmigen Sichtraum wird der Materialstrom (1) entgegen der Schwerkraft von dem Sichtluftstrom (2) durchströmt. Die gröbere Kornfraktion (1') des zu sichtenden Materialstromes (1) fällt in Folge der Schwerkraft nach unten in das konische Sichterunterteil (19) wo es den Sichter verläßt.
Das vom Sichtluftstrom (2) erfaßte Feingut (1"), welches in seinem Kornaufbau abhängig von der Rotordrehzahl und der Menge des Sichtluftstromes (2) ist, wird durch den Feingut- Luftstrom (3) über den Austrittsstutzen (4) einem oder mehreren Zyklonabscheidern (22) oder einem Filter zugeführt.

Claims (3)

1. Windsichter zur Trennung eines Gutstromes in zwei Fraktionen, mit einem rotierendem, im Sichter senkrecht angeordneten Rotor (6) dadurch gekennzeichnet, daß die Verteilung der Sichtluft (2) durch einen tangential angeordneten Lufteintritt (11) unterhalb des Sichtraumes (17) zugeführt wird.
Der Sichtluftstrom bewegt sich rotierend um den Grobgutzylinder (16) nach oben und fährt so zu einer gleichmäßigen Beaufschlagung der Rotormantelfläche (6). Fig. 1
2. Windsichter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Grobgutaustrag über einen Grobgutkonus (21) ausgetragen wird um Materialablagerungen auf dem Bodenblech (20) Fig. 1 zu vermeiden. Fig. 2
3. Windsichter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass sich bestehende Zyklon- Umluftsichter (Patentschrift 11 78 284) wirtschaftlich nach diesem System auf den heutigen Stand der Sichttechnik umrüsten lassen. Fig. 3
DE2000140293 2000-08-17 2000-08-17 Windsichter Withdrawn DE10040293A1 (de)

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