DE10040976C1 - Gurtaufroller mit einem einen einstellbaren Torsionskraftverlauf ermöglichenden Torsionsstab - Google Patents
Gurtaufroller mit einem einen einstellbaren Torsionskraftverlauf ermöglichenden TorsionsstabInfo
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Abstract
Bei einem selbstsperrenden Gurtaufroller mit einer fahrzeugsensitiv und/oder gurtbandsensitiv ansteuerbaren Blockiervorrichtung, wobei der Gurtaufroller mit einer als Torsionsstab ausgebildeten Kraftbegrenzungseinrichtung versehen ist und der Torsionsstab einerseits an die Gurtaufwickelwelle und andererseits an die Blockiervorrichtung des Gurtaufrollers angeschlossen ist und wobei zur Erhöhung der Rückhaltekraft und zur Erzielung einer variabel einstellbaren Kraft-Weg-Kennlinie eine zusätzliche energievernichtende Einrichtung vorgesehen ist, ist der Torsionsstab (17) auf wenigstens einem Teil seiner Länge mit einer sein Widerstandsmoment erhöhenden Wicklung (18) aus einem durch Beanspruchung zerstörbaren Materialstrang (19) versehen.
Description
Die Erfindung betrifft einen selbstsperrenden Gurtaufroller
mit einer fahrzeugsensitiv und/oder gurtbandsensitiv
ansteuerbaren Blockiervorrichtung, wobei der Gurtaufroller
mit einer als Torsionsstab ausgebildeten
Kraftbegrenzungseinrichtung versehen ist und der
Torsionsstab einerseits an die Gurtaufwickelwelle und
andererseits an die Blockiervorrichtung des Gurtaufrollers
angeschlossen ist und wobei zur Erhöhung der Rückhaltekraft
und zur Erzielung einer variabel einstellbaren Kraft-Weg-
Kennlinie eine zusätzliche energievernichtende Einrichtung
vorgesehen ist.
Ein Gurtaufroller mit den vorgenannten Merkmalen ist in der
WO 96/32303 beschrieben. Zur Einstellung einer abgestuften
und/oder degressiven Kraft-Weg-Kennlinie sind dabei
unterschiedliche Einrichtungen vorgeschlagen, die in den
Kraftübertragungsweg zwischen dem Torsionsstab und einem
zugeordneten Profilkopf als Träger des auslenkbar
angeordneten Blockiersperrgliedes eingeschaltet sind.
Entsprechende Lösungen sehen beispielsweise vor, den
Torsionsstab mit über seine Erstreckung unterschiedlichen
Querschnitten auszuführen oder mehrere Torsionsstäbe
ineinander zu verschachteln oder einen zusätzlichen, bei
der Weiterdrehung der Gurtaufwickelwelle beanspruchten
Biegebolzen anzuordnen.
Zu dem gleichen Zweck ist es aus der DE 296 22 181 U1 unter
anderem bekannt, parallel zu einem zentralen Torsionsstab
ringförmig um diesen herum weitere Torsionsstäbe
anzuordnen, wobei eine gesondert ansteuerbare
Stellvorrichtung vorgesehen ist, um das Bündel von
Torsionsstäben in einem jeweils unterschiedlichen
Zusammenwirken wirksam werden zu lassen.
Mit den bekannten Ausführungen ist der Nachteil verbunden,
daß die Anordnung der zusätzlichen und gegebenenfalls in
ihrem Ansprechen steuerbaren Einrichtungen bzw.
Torsionsstäbe in Herstellung und Montage aufwendig ist. Der
Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, bei einem
Gurtaufroller mit den gattungsgemäßen Merkmalen die
Anordnung der zusätzlichen energievernichtenden Einrichtung
zu vereinfachen.
Die Lösung dieser Aufgabe ergibt sich einschließlich
vorteilhafter Ausgestaltungen und Weiterbildungen der
Erfindung aus dem Inhalt der Patentansprüche, welche dieser
Beschreibung nachgestellt sind.
Die Erfindung sieht in ihrem Grundgedanken vor, daß der
Torsionsstab auf wenigstens einem Teil seiner Länge mit
einer sein Widerstandsmoment erhöhenden Wicklung aus einem
durch Beanspruchung zerstörbaren Materialstrang versehen
ist. Mit der Erfindung ist der Vorteil verbunden, daß zur
Einstellung des gewünschten Kraftverlaufes auf den
Torsionsstab lediglich die zuvor definierte Wicklung
aufzubringen ist. In Abhängigkeit von dem verwendeten
Werkstoff, von dem Querschnitt des gewickelten
Materialstranges sowie von der Wicklungsart und der
Wickelmenge lassen sich unterschiedliche
Torsionskraftverläufe im Sinne einer abgestuften und/oder
degressiven wie auch progressiven Kennlinie einstellen.
Neben der so vermittelten großen Variabilität bei der
Einstellung des Torsionskraftverlaufes ist in vorteilhafter
Weise eine kostengünstige und einfache Herstellung des
Torsionsstabes wie auch Montage des Gurtaufrollers gegeben.
Im Wege einer einfachen Montage kann beispielsweise der
Materialstrang unmittelbar von einer Rolle mit einer
Wickelmaschine auf den Torsionsstab gebracht werden;
derartige Wickelmaschinen sind heute für andere Anwendungen
bereits im Einsatz.
Insbesondere bei einem degressiven Kraftverlauf werden im
Verlaufe der Kraftbegrenzungsphase die gewickelten
Materialstränge nacheinander bis zum Bruch belastet, was zu
einem stufenweise abfallenden Kraftverlauf führt, bevor das
Kraftniveau des Torsionsstabes erreicht ist und der
Torsionsstab nur noch allein wirksam ist.
In der US 4 323 205 ist ein Gurtaufroller mit einem
deformierbaren Energieabsorptionselement als Kraftbegrenzer
beschrieben, welches in einer schraubenförmigen Wicklung
bezüglich einer Gurtwelle angeordnet ist und im
Belastungsfall von der sich drehenden Gurtwelle durch eine
Schikane gezogen wird. In einer ähnlichen Weise ist bei dem
in der DE 296 14 587 U1 beschriebenen Gegenstand ein eine
Welle umschlingendes und diese durchsetzendes
Energieabsorptionselement vorgesehen, welches durch die
Drehung der Welle gegen das Energieabsorptionselement außen
einfassende Stützelemente aufgebogen wird. Diese Maßnahmen
dienen jedoch der Energieabsorption an sich und nicht der
Einstellung des Kraftverlaufes an einem Torsionsstab.
Nach einem ersten Ausführungsbeispiel der Erfindung ist
vorgesehen, daß die Wicklung mit großer Steigung des
gewickelten Materialstranges ausgebildet ist; hiermit
ergibt sich ein degressiver Kraftverlauf mit einem relativ
geringen sprungweisen Absinken des Kraftniveaus. Da bei
einer großen Steigung der Wicklung relativ wenig Material
eingesetzt wird, ergibt sich nur ein kleinerer Einfluß des
Materialstranges über einen kürzeren Zeitraum.
Alternativ kann vorgesehen sein, daß die Wicklung mit
kleiner Steigung des gewickelten Materialstranges
ausgeführt ist; hiermit ergeben sich im Vergleich mit dem
eine große Steigung aufweisenden Wickelverlauf größere
Absenkungen des Kraftniveaus. Im übrigen bringt eine kleine
Steigung der Wicklung mehr Material auf den Torsionsstab
und sorgt so für einen großen und über die Zeitdauer auch
längeren Einfluß der Wicklung auf den Torsionskraftverlauf.
Nach einem Ausführungsbeispiel der Erfindung kann
vorgesehen sein, daß die Wicklung mit Vorspannung auf den
Torsionsstab aufgebracht ist. Bei einer unter Vorspannung
aufgebrachten Wicklung ist deren Einfluß auf den
Kraftverlauf mit Beginn der Belastung sofort vorhanden; ist
dagegen die Wicklung nur lose oder mit viel Spiel
aufgebracht, so setzt der Einfluß der Wicklung auf den
Kraftverlauf später ein.
Nach einem Ausführungsbeispiel der Erfindung ist
vorgesehen, daß die Wicklung aus einer von einem Ende des
Torsionsstabes ausgehenden und sich über die Länge des
Torsionsstabes erstreckenden Hinwicklung und aus einer nach
Umlenkung des Materialstanges am anderen Ende des
Torsionsstabes ausgeführten Rückwicklung des
Materialstranges besteht. Da Hin- und Rückwicklung jeweils
zu unterschiedlichen Zeitpunkten zu Bruch gehen, kann somit
mit einem einzigen gewickelten Materialstrang eine
zweistufige Absenkung des Kraftniveaus verwirklicht werden.
Gleichzeitig kann vorgesehen sein, die Hinwicklung und die
Rückwicklung jeweils mit unterschiedlichen Steigungen
und/oder unterschiedlichen Vorspannungen aufzubringen.
Soweit vorgesehen ist, daß die Wicklung aus mehreren
Materialsträngen aufgebaut ist, kann sowohl eine einfach
durchgehende Wicklung als auch eine Wicklung mit
Hinwicklung und Rückwicklung vorgesehen sein.
Zweckmäßig besteht die Wicklung aus einem metallischen
Draht, dessen Querschnitt in Abhängigkeit von dem
gewünschten Kraftverlauf festgelegt ist. Zur Befestigung
der Drähte können diese an dem Ende des Torsionsstabes in
einem darin vorgesehenen Schlitz verprägt sein.
Insbesondere bei einer mit Hinwicklung und Rückwicklung
ausgeführten Wicklung können die Drahtenden miteinander
verschweißt oder auch miteinander verdreht sein.
In einer alternativen Ausführungsform kann aber auch
vorgesehen sein, daß die Wicklung aus einem textilen
Material besteht, wobei die Wicklung mit einem Seil, einem
Band oder einem entsprechend gewebten Garn ausgeführt sein
kann. Auch derartige hochreißfeste textile Materialien
weisen eine entsprechende Bruchlast auf, so daß das
gewünschte Kraftniveau entsprechend einstellbar ist.
In der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele der Erfindung
wiedergegeben, welche nachstehend beschrieben sind. Es
zeigen:
Fig. 1 einen aus dem gattungsbildenden Stand der Technik
bekannten Gurtaufroller in einer schaubildlichen
Gesamtdarstellung,
Fig. 2 ein erstes Ausführungsbeispiel des mit einer eine
große Steigung aufweisenden Wicklung versehenen
Torsionsstabes,
Fig. 3 den zugehörigen Kraft-Weg-Verlauf im Diagramm,
Fig. 4 ein anderes Ausführungsbeispiel des mit einer
eine kleine Steigung aufweisenden Wicklung
versehenen Torsionsstabes,
Fig. 5 den zu Fig. 4 zugehörigen Kraft-Weg-Verlauf im
Diagramm,
Fig. 6 ein der Darstellung der Fig. 2 entsprechendes
Ausführungsbeispiel mit einer aus zwei
Materialsträngen bestehenden Wicklung,
Fig. 7 den zu Fig. 6 zugehörigen Kraft-Weg-Verlauf im
Diagramm.
Wie sich zunächst aus der aus dem gattungsbildenden Stand
der Technik nach der WO 96/32303 aus Gründen des besseren
Verständnisses der Erfindung übernommenen Fig. 1 ergibt,
besteht der Gurtaufroller aus einem U-förmigen Gehäuse 10,
in dessen U-Schenkeln 11 bzw. den darin angeordneten
Durchbrüchen 12 eine Gurtaufwickelwelle 13 gelagert ist. An
dem blockierseitigen Ende der Gurtaufwickelwelle 13 ist
dieser stirnseitig ein in dem U-Schenkel 11 des Gehäuses 10
umlaufender Profilkopf 14 zugeordnet, wobei an dem
Profilkopf 14 ein radial unter der Wirkung einer nicht
dargestellten Steuereinrichtung auslenkbares
Blockiersperrglied 15 gelagert ist, welches aufgrund der
Ansteuerung im Falle einer einwirkenden Verzögerung in die
in dem zugeordneten Durchbruch 12 angeordnete Verzahnung 16
eingesteuert wird.
Der Profilkopf 14 und die Gurtaufwickelwelle 13 sind durch
einen als Kraftbegrenzungseinrichtung wirkenden
Torsionsstab 17 miteinander verbunden, indem das einen
Anschlußkopf 30 aufweisende Ende des Torsionsstabes 17
vorzugsweise formschlüssig mit dem Profilkopf 14 verbunden
ist und daß ebenfalls mit einem Anschlußkopf 30 versehene
andere Ende des in der Gurtaufwickelwelle 13 verlaufenden
Torsionsstabes 17 in einer nicht dargestellten Weise mit
der Gurtaufwickelwelle 13 verbunden ist. Kommt es somit
nach dem Blockieren des Profilkopfes 14 mittels des
Blockiersperrgliedes 15 zu einem weiteren Gurtbandauszug
mit entsprechender Drehung der Gurtaufwickelwelle 13, so
wird diese Drehbewegung über den Torsionsstab 17 unter
gleichzeitiger Energieaufnahme auf den Profilkopf 14
übertragen, wobei entweder zur Begrenzung der Verformung
des Torsionsstabes 17 ein Anschlag zwischen der
Gurtaufwickelwelle 13 und dem Profilkopf 14 vorgesehen ist
oder der Torsionsstab derart ausgelegt ist, daß er eine
größere Anzahl von Umdrehungen ausführen kann als zur
Energieumwandlung benötigt werden.
In den weiteren Figuren ist jeweils der Torsionsstab mit
der auf ihm als zusätzliche energievernichtende Einrichtung
aufgebrachten Wicklung nebst der zugehörigen Kraft-Weg-
Kennlinie dargestellt.
Bei dem in Fig. 2 dargestellten Ausführungsbeispiel ist
der Torsionsstab 17 mit einer Wicklung 18 aus einem
einzigen Materialstrang 19 versehen, wobei die Wicklung 18
in Hin- und Rückwicklung aufgebracht ist. Hierzu ist das
eine Ende des Materialstranges 19 mittels einer Einhängung
20 an dem Anschlußkopf 30 des Torsionsstabes 17 in einer
geeigneten Weise befestigt und erstreckt sich von hier aus
in einer Hinwicklung 21 zum gegenüberliegenden Ende des
Torsionsstabes bzw. zu dessen dort befindlichem
Anschlußkopf 30. Im Bereich dieses Anschlußkopfes ist der
Materialstrang 19 in eine Umlenkung 23 geführt und von hier
aus in einer Rückwicklung 22 zum vorderen Ende des
Torsionsstabes zurückgeführt. Der in Fig. 3 dargestellte
zugehörige Kurvenverlauf 24 des Drehmomentenverlaufes in
Abhängigkeit von den Umdrehungen der Welle weist zunächst
einen ersten Abfall 25 aus, wenn die Hinwicklung 21 oder
die Rückwicklung 22 bei entsprechender Belastung des
Torsionsstabes 17 zu Bruch geht. Im Anschluß daran stellt
sich ein Zwischenniveau 26 ein, bevor ein weiterer Abfall
27 des Drehmoments bei Bruch der jeweils anderen Wicklung
21 bzw. 22 erfolgt, bevor im Anschluß daran das Kraftniveau
des Torsionsstabes 28 erreicht ist.
Das in Fig. 4 und 5 dargestellte Ausführungsbeispiel
unterscheidet sich von dem zuvor beschriebenen
Ausführungsbeispiel der Fig. 2, 3 lediglich dadurch, daß
die Wicklung 18 des Materialstranges 19 mit einer kleineren
Steigung aufgebracht ist, und hiermit ist nicht nur eine
etwas stärkere Abstufung des jeweiligen Abfalls des
Drehmoments bei Bruch der Teilwicklung 21, 22 entsprechend
den Ästen 25, 27 des Kurvenverlaufs verbunden, vielmehr
erstreckt sich das zwischen den Kurvenverlaufsästen 25, 27
bestehende Zwischenniveau 26 auch über einen größeren
Umdrehungsbereich.
Bei dem in Fig. 6, 7 dargestellten Ausführungsbeispiel
sind zwei Materialstränge 19 jeweils in einer Hinwicklung
21 bzw. Rückwicklung 22 mit entsprechenden Umlenkungen 23
angeordnet, so daß sich insgesamt ein vierstufiger
degressiver Abfall des Drehmoments einstellt, wenn die
zugehörigen Teilwicklungen bei Beanspruchung des
Torsionsstabes zu Bruch gehen.
Claims (8)
1. Selbstsperrender Gurtaufroller mit einer
fahrzeugsensitiv und/oder gurtbandsensitiv
ansteuerbaren Blockiervorrichtung, wobei der
Gurtaufroller mit einer als Torsionsstab ausgebildeten
Kraftbegrenzungseinrichtung versehen ist und der
Torsionsstab einerseits an die Gurtaufwickelwelle und
andererseits an die Blockiervorrichtung des
Gurtaufrollers angeschlossen ist und wobei zur
Erhöhung der Rückhaltekraft und zur Erzielung einer
variabel einstellbaren Kraft-Weg-Kennlinie eine
zusätzliche energievernichtende Einrichtung vorgesehen
ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Torsionsstab (17)
auf wenigstens einem Teil seiner Länge mit einer sein
Widerstandsmoment erhöhenden Wicklung (18) aus einem
durch Beanspruchung zerstörbaren Materialstrang (19)
versehen ist.
2. Gurtaufroller nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Wicklung (18) mit großer Steigung des
gewickelten Materialstranges (19) ausgebildet ist.
3. Gurtaufroller nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Wicklung (18) mit kleiner Steigung des
gewickelten Materialstranges (19) ausgeführt ist.
4. Gurtaufroller nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet, daß die Wicklung (18) mit
Vorspannung auf den Torsionsstab (17) aufgebracht ist.
5. Gurtaufroller nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet, daß die Wicklung (18) aus
einer von einem Ende des Torsionsstabes (17)
ausgehenden und sich über die Länge des Torsionsstabes
(17) erstreckenden Hinwicklung (21) und aus einer nach
Umlenkung (23) des Materialstanges (19) am anderen
Ende des Torsionsstabes (17) ausgeführten Rückwicklung
(22) des Materialstranges (19) besteht.
6. Gurtaufroller nach einem der Ansprüche 1 bis 5,
dadurch gekennzeichnet, daß die Wicklung (18; 21, 22)
aus mehreren Materialsträngen (19) aufgebaut ist.
7. Gurtaufroller nach einem der Ansprüche 1 bis 6,
dadurch gekennzeichnet, daß die Wicklung (18) aus
einem metallischen Draht besteht.
8. Gurtaufroller nach einem der Ansprüche 1 bis 6,
dadurch gekennzeichnet, daß die Wicklung (18) aus
einem textilen Material besteht.
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