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DE10040967A1 - Bauteil, auf dem Harz geformt ist - Google Patents

Bauteil, auf dem Harz geformt ist

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DE10040967A1
DE10040967A1 DE10040967A DE10040967A DE10040967A1 DE 10040967 A1 DE10040967 A1 DE 10040967A1 DE 10040967 A DE10040967 A DE 10040967A DE 10040967 A DE10040967 A DE 10040967A DE 10040967 A1 DE10040967 A1 DE 10040967A1
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seat belt
synthetic resin
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stepped
component part
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Yoshihiko Minami
Hideo Iseki
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Joyson Safety Systems Japan GK
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Takata Corp
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    • A44BBUTTONS, PINS, BUCKLES, SLIDE FASTENERS, OR THE LIKE
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    • A44B11/25Buckles; Similar fasteners for interconnecting straps or the like, e.g. for safety belts with two or more separable parts
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    • A44B11/2546Details
    • A44B11/2561Tongue elements
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B29WORKING OF PLASTICS; WORKING OF SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE IN GENERAL
    • B29CSHAPING OR JOINING OF PLASTICS; SHAPING OF MATERIAL IN A PLASTIC STATE, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; AFTER-TREATMENT OF THE SHAPED PRODUCTS, e.g. REPAIRING
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    • B29C45/14Injection moulding, i.e. forcing the required volume of moulding material through a nozzle into a closed mould; Apparatus therefor incorporating preformed parts or layers, e.g. injection moulding around inserts or for coating articles
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Abstract

Kurz zusammengefaßt besteht die Aufgabe der Erfindung insbesondere darin, ein Bauteil zur Verfügung zu stellen, in dem die Preß- bzw. Formungsnähte eines Kunstharzformkörpers nicht ins Auge fallen und/oder auffällig sind und welches in seinem ästhetischen Aussehen ausgezeichnet ist sowie, wenn es auf eine Komponente für einen Sitzgurt angewandt wird oder ein Bauteil für einen Sitzgurt ist, eine hervorragende Gleitfähigkeit für den Sitzgurt sicherstellt, so daß dieser jederzeit sehr glatt, sanft und stoßfrei gleiten kann. DOLLAR A Diese Aufgabe wird vorzugsweise dadurch gelöst, daß eine Metallplatte 3A in einen Hohlraum 4A eingefügt wird, der durch Metallformen 1A und 1B gebildet ist, und daß ein Kunstharz durch eine Einspritzmaschine bzw. Spritzgießmaschine o. dgl. in den Hohlraum 4A gefüllt wird. Nach Entfernen der Formen, nachdem das Kunstharz ausgehärtet ist, wird ein Bauteil erhalten, das einen auf äußeren Oberflächen desselben geformten Kunstharzformkörper 5A hat. Die Metallplatte 3A weist sich außen befindende abgestufte Oberflächen 7 an Teilen bzw. in Bereichen auf, die sehr nahe einem Ende des Kunstharzformkörpers 5A sind. Da das Vorsehen der abgestuften Oberflächen 7 den Fluß bzw. das Weiterfließen des Kunstharzes verhindert, breitet sich nicht irgendeine Preß- bzw. Formungsnaht in einem übermäßig weiten Bereich aus. Selbst wenn eine Preß- bzw. Formungsnaht erzeugt wird, ist es, da dieselbe durch die abgestuften Oberflächen 7 verdeckt bzw. abgeschirmt bzw. ...

Description

TECHNISCHES GEBIET DER ERFINDUNG
Die vorliegende Erfindung betrifft Bauteile, auf denen ein Harz geformt ist, und spezieller Bauteile, welche vorzugswei­ se auf einen Schulteranker oder Schultergurtanker, eine Zunge oder Gurtschloßzunge u. dgl., wodurch ein Sitzgurt festge­ macht und hindurchgeführt ist, anwendbar sind, oder welche vorzugsweise als ein Schulteranker oder Schultergurtanker, eine Zunge oder Gurtschloßzunge u. dgl., wodurch ein Sitzgurt festgemacht und/oder hindurchgeführt ist, geeignet oder als Bauteil(e) hierfür geeignet sind.
BESCHREIBUNG DER VERWANDTEN TECHNIK
Bisher ist in Bauteilen für einen Sitzgurt bzw. eine Sitzgur­ teinrichtung, wie beispielsweise einen Schulteranker bzw. ei­ nen Schultergurtanker und eine Zunge bzw. eine Gurtschloßzun­ ge, der Teil der äußeren Oberflächen einer Metallplatte, wel­ cher mit der Hand einer Person berührt wird, mit einem Kunst­ harz geformt oder überformt worden.
Die Fig. 6(a) und (b) sind schematische Schnittansichten, welche ein Verfahren des Formens eines Kunstharzes auf den äußeren Oberflächen einer Metallplatte durch ein konventio­ nelles Formverarbeitungs- bzw. Überformungsverfahren zeigt. Wie in Fig. 6(a) veranschaulicht ist, wird eine Metallplatte 3 in einen durch Metallformen 1 und 2 umgebenen Hohlraum 4 eingefügt, und ein Kunstharz wird durch eine Einspritzmaschi­ ne o. dgl. in den Hohlraum 4 eingefüllt. Wenn die Metallfor­ men, nachdem das Kunstharz gehärtet ist, entfernt werden, wird, wie in Fig. 6(b) gezeigt ist, ein Bauteil erhalten, das eine Metallplatte (3) aufweist, deren äußere Oberflächen teilweise mit einem Kunstharzformkörper 5 bedeckt sind.
PROBLEME, DIE DURCH DIE ERFINDUNG GELÖST WERDEN
Gemäß dem vorstehend erwähnten konventionellen Formverarbei­ tungs- bzw. Überformungsverfahren besteht die Neigung, daß eine relativ große Preß- bzw. Formungsnaht 6 erzeugt wird, weil das Kunstharz entlang den äußeren Oberflächen der Platte 3 fließt. Die Preß- bzw. Formungsnaht 6 beeinträchtigt nicht nur das ästhetische Aussehen des Bauteils, sondern es besteht außerdem die Möglichkeit, daß sie dadurch, daß sie in Kontakt mit einem Sitzgurt kommt, Reibungskräfte erzeugt und die glatte, sanfte und stoßfreie Bewegung des Sitzgurts behindert oder zunichte macht.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es insbesondere, die Nachteile, welche durch eine Preß- bzw. Formungsnaht verur­ sacht werden, die entlang den äußeren Oberflächen einer Plat­ te gebildet ist, zu überwinden.
MITTEL ZUM LÖSEN DER PROBLEME
Ein Bauteil der vorliegenden Erfindung, bei dem ein Kunstharz auf den äußeren Oberflächen eines Metallbauteils geformt ist, zeichnet sich dadurch aus, daß sich extern befindende abge­ stufte oder abgesetzte Oberflächen an Teilen bzw. in Berei­ chen der äußeren Oberflächen des Bauteils ausgebildet sind, die sehr nahe einem oder dem Ende eines Kunstharzformkörpers sind.
Bei diesem Bauteil wird, da die abgestuften oder abgesetzten Oberflächen den Fluß bzw. das weitere Fließen des Kunstharzes verhindern, das Auftreten einer großen Preß- bzw. Formnaht sowie das Auftreten einer Preß- bzw. Formnaht, welche das glatte, sanfte und stoßfreie Gleiten eines Sitzgurts behin­ dern oder zunichte machen kann, verhindert. Weiter ist es so, daß dann, wenn das Metallbauteil in die Metallformen einge­ fügt ist und ein Harz bzw. Kunstharz eingespritzt wird, die abgestuften oder abgesetzten Oberflächen, wenn das Einsprit­ zen durch Halten der abgestuften oder abgesetzten Oberflächen des Metallbautelis ausgeführt wird, während es gegen die in­ neren Oberflächen der Metallform bzw. -formen zur Anlage ge­ bracht ist, die abgestuften oder abgesetzten Oberflächen durch den Druck des eingespritzten Harzes gegen die Metall­ form bzw. -formen gedrückt werden. Demgemäß wird kein Spalt zwischen den abgestuften oder abgesetzten Oberflächen und den inneren Oberflächen der Metallform bzw. -formen ausgebildet, und es wird keine Preß- bzw. Formungsnaht bzw. keine signifi­ kante Preß- bzw. Formungsnaht erzeugt.
BESCHREIBUNG DER AUSFÜHRUNGSFORMEN
Die vorstehenden sowie weitere Vorteile und Merkmale der Er­ findung werden nachfolgend unter Bezugnahme auf die Fig. 1 bis 5 und 7 bis 9 der Zeichnung anhand von besonders bevor­ zugten Ausführungsformen der Erfindung näher beschrieben und erläutert; es zeigen:
Fig. 1 eine Aufsicht auf einen Schultergurtanker gemäß ei­ ner Ausführungsform der Erfindung;
Fig. 2 eine Schnittansicht, ausgeführt längs der Linie II- II der Fig. 1;
Fig. 3 eine vergrößerte Ansicht des bei III in Fig. 1 ge­ zeigten rückwärtigen Teils des Schultergurtankers;
Fig. 4 eine Schnittansicht, ausgeführt längs der Linie IV- IV der Fig. 3;
Fig. 5 eine vergrößerte Ansicht des Bereichs V der Fig. 2;
Fig. 6 eine Schnittansicht, die ein Beispiel einer konven­ tionellen Ausführungsform des Umformens einer Me­ tallplatte mit Kunstharz bzw. einer mit Kunstharz umformten Metallplatte veranschaulicht;
Fig. 7 eine Schnittansicht, die eine Ausführungsform des Umformens eines Teils einer Metallplatte mit Kunst­ harz bzw. einer mit Kunstharz teilweise umformten Metallplatte gemäß der Erfindung veranschaulicht;
Fig. 8 eine Schnittansicht, die eine weitere Ausführungs­ form der vorliegenden Erfindung zeigt; und
Fig. 9 eine Schnittansicht, welche eine noch andere Aus­ führungsform der vorliegenden Erfindung veranschau­ licht.
In der nun folgenden Beschreibung und Erläuterung von bevor­ zugten Ausführungsformen der Erfindung sei zunächst auf die Fig. 7 Bezug genommen, in der eine Schnittansicht eines Bau­ teils gemäß einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung und eine Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Verfahrens zur Herstellung des Bauteils dargestellt sind.
Wie in Fig. 7(a) gezeigt ist, ist eine Metallplatte 3A in einen Hohlraum 4A eingefügt bzw. teilweise eingefügt, wobei der Hohlraum 4A durch Metallformen 1A und 1B gebildet ist. Ein Kunstharz wird durch eine Einspritzmaschine oder Spritz­ gießmaschine o. dgl. in den Hohlraum 4A gefüllt. Durch Ent­ fernen der Formen 1A und 1B, nachdem das Kunstharz gehärtet ist, wird, wie in Fig. 7(b) gezeigt ist, ein Bauteil erhal­ ten, das einen Kunstharzformkörper 5A hat, der auf den äuße­ ren Oberflächen bzw. einem Teil der äußeren Oberflächen des Bauteils bzw. der Metallplatte 3A geformt ist. Die Metall­ platte 3A umfaßt sich außen befindende abgestufte oder abge­ setzte Oberflächen 7 an Teilen bzw. in Bereichen, die sehr nahe einem Ende des Kunstharzformkörpers 5A sind. Da das Vor­ sehen der abgestuften oder abgesetzten Oberflächen 7 den Fluß bzw. das Weiterfließen des Kunstharzes verhindert, breitet sich keine Preß- bzw. Formungsnaht in einem übermäßig breiten Bereich aus. Selbst wenn eine Preß- bzw. Formungsnaht erzeugt wird, ist es, da dieselbe durch die abgestuften oder abge­ setzten Oberflächen 7 verdeckt und/oder tiefergelegt ist, so, daß keine Möglichkeit besteht, daß ein Sitzgurt gegen die Preß- bzw. Formungsnaht zur Anlage kommen kann, so daß der Sitzgurt jederzeit glatt, sanft und stoßfrei auf dem Bauteil gleitet.
In der vorliegenden Erfindung können die abgestuften oder ab­ gesetzten Oberflächen 8 durch begrenzende Nuten bzw. Vertie­ fungen ausgebildet sein, wie das bei der Metallplatte 3B der Fig. 8 der Fall ist, oder es können abgestufte oder abge­ setzte Oberflächen 9 dadurch ausgebildet sein, daß Vorsprünge vorgesehen sind, wie in der Metallplatte 3C der Fig. 9. Hierbei ist es so, daß, wie beispielsweise die Fig. 9 zeigt, die Abstufung(en) bzw. die abgesetzte(n) Oberflächen nicht notwendigerweise durch eine oder mehrere eckige Stufen gebil­ det sein muß, sondern daß derartige Stufen bzw. Absetzungen beispielsweise auch gerundet sein können. Weiter kann die Ab­ stufung bzw. Absetzung, wie die Fig. 7 zeigt, beispielsweise durch eine einzige Stufe bzw. Absetzung gebildet sein, oder, wie die Fig. 8 und 9 zeigen, durch mehrere Stufen bzw. Ab­ setzungen, die zusammen beispielsweise eine nutartige Vertie­ fung bilden können, wie die Fig. 8 zeigt, oder die zusammen z. B. einen Vorsprungen bilden können, wie die Fig. 9 veran­ schaulicht. Es ist jedoch zu berücksichtigen, daß die vorste­ henden Erläuterungen zum Begriff "abgestuft" bzw. "abgesetzt" keineswegs erschöpfend sind, sondern daß damit lediglich be­ sonders bevorzugte Ausführungsformen angesprochen werden sol­ len.
Die Fig. 1 bis 5 zeigen die Anordnung bzw. Ausbildung ei­ nes Schultergurtankers gemäß einer Ausführungsform der vor­ liegenden Erfindung. Der Schultergurtanker 10 umfaßt eine Me­ tallplatte 11, eine Sitzgurtführung 12, die auf der Metall­ platte 11 angebracht ist und einen C-förmigen Querschnitt hat, sowie Kunstharzformkörper 13, die so geformt sind, daß sie an der Platte 11 und der Sitzgurtführung 12 anhaften bzw. daran verankert sind.
Ein Schraubeneinführungsloch 14 ist durch den vorderen Teil 11A der Platte 11 ausgebildet und dient dazu, den Schulter­ gurtanker 10 an dem Pfosten o. dgl. eines Kraftfahrzeugs zu befestigen. Weiter ist eine Öffnung 15 (vorliegend ein Schlitz) in dem rückwärtigen Teil 11B der Platte 11 begrenzt, damit ein Sitzgurt 20 durch dieselbe (bzw. denselben) hin­ durchgeführt werden kann. Eine Sitzgurtführung 12 ist auf dem rückwärtigen Randteil (rechter Rand in der Fig. 2) des inne­ ren Umfangsrands der Öffnung 15 angebracht.
Einer der Kunstharzformkörper 13 ist unter Verwendung von Me­ tallformen auf dem rückwärtigen Teil der Platte 11 geformt. Der Kunstharzformkörper 13 ist so geformt, daß die gekrümmte Oberfläche der Sitzgurtführung 12 auf der Seite der Öffnung 15 derselben freiliegt. Weiter bedeckt der Kunstharzformkör­ per 13 die rückwärtige Endoberfläche (rechte Endoberfläche in Fig. 2) der Sitzgurtführung 12. Wie detaillierter in den Fig. 3, 4 und 5 veranschaulicht ist, ist ein vertiefter ab­ gestufter bzw. abgesetzer Teil 16, der eine abgestufte bzw. abgesetzte Oberfläche 17 hat, auf dem vorstehenden vierkanti­ gen bzw. rechteckigen bzw. quadratischen Teil (der gerundete Ecken aufweist) der Sitzgurtführung 12 ausgebildet. Der Kunstharzformkörper 13 ist so geformt, daß er in den vertief­ ten abgestuften bzw. abgesetzten Teil 16 kommt bzw. dort sei­ ne nach außen freiliegende Grenzlinie mit der Sitzgurtführung 12 bildet.
Der Sitzgurt 20 wird durch die Öffnung 15 des Schultergurtan­ kers 10, der in der obigen Art und Weise angeordnet bzw. aus­ gebildet ist, hindurchgeführt und erstreckt sich längs der Sitzgurtführung 12 bzw. läuft über die Sitzgurtführung 12. Bei dem Schultergurtanker 10 steht, da die abgestufte bzw. abgesetzte Oberfläche 17 auf dem vorstehenden quadratischen bzw. rechteckigen oder vierkantigen Teil der Sitzgurtführung 12 begrenzt bzw. gebildet ist, der Kunstharzformkörper 13 bzw. dessen Preß- oder Formungsnahm nicht bis zu der äußeren Umfangsoberfläche (der Oberfläche für das Führen des Sitz­ gurts) der Sitzgurtführung 12 vor. Infolgedessen wird keiner­ lei Preß- bzw. Formungsnaht, welche das glatte, sanfte und stoßfreie Gleiten des Sitzgurts behindern würde, erzeugt oder mit dem Sitzgurt in Kontakt gebracht, so daß infolgedessen der Sitzgurt 20 immer glatt, sanft und stoßfrei durch die Sitzgurtführung 12 gleitet.
Obwohl sich die Fig. 1 bis 5 auf einen Schultergurtanker beziehen, ist die vorliegende Erfindung in keiner Weise hier­ auf beschränkt, sondern sie ist auch auf andere Bauteile, insbesondere für einen Sitzgurt, wie eine Zunge bzw. eine Gurtschloßzunge u. dgl., anwendbar.
Wie oben beschrieben, ist es bei dem Bauteil der vorliegenden Erfindung, auf welchem Harz bzw. Kunstharz geformt ist, so, daß das Bauteil im ästhetischen Aussehen ausgezeichnet ist, da die Preß- bzw. Formungsnaht des Kunstharzformkörpers nicht ins Auge fällt. Weiter kann, wenn das Bauteil auf eine Kompo­ nente für einen Sitzgurt angewandt wird oder ein Bauteil für einen Sitzgurt ist, der Sitzgurt jederzeit sehr glatt, sanft und stoßfrei gleiten.
Kurz zusammengefaßt besteht die Aufgabe der Erfindung insbe­ sondere darin, ein Bauteil zur Verfügung zu stellen, in dem die Preß- bzw. Formungsnähte eines Kunstharzformkörpers nicht ins Auge fallen und/oder auffällig sind und welches in seinem ästhetischen Aussehen ausgezeichnet ist sowie, wenn es auf eine Komponente für einen Sitzgurt angewandt wird oder ein Bauteil für einen Sitzgurt ist, eine hervorragende Gleitfä­ higkeit für den Sitzgurt sicherstellt, so daß dieser jeder­ zeit sehr glatt, sanft und stoßfrei gleiten kann.
Diese Aufgabe wird vorzugsweise dadurch gelöst, daß eine Me­ tallplatte 3A in einen Hohlraum 4A eingefügt wird, der durch Metallformen 1A und 1B gebildet ist, und daß ein Kunstharz durch eine Einspritzmaschine bzw. Spritzgießmaschine o. dgl. in den Hohlraum 4A gefüllt wird. Nach Entfernen der Formen, nachdem das Kunstharz ausgehärtet ist, wird ein Bauteil er­ halten, das einen auf äußeren Oberflächen desselben geformten Kunstharzformkörper 5A hat. Die Metallplatte 3A weist sich außen befindende abgestufte oder abgesetzte Oberflächen 7 an Teilen bzw. in Bereichen auf, die sehr nahe einem Ende des Kunstharzformkörpers 5A sind. Da das Vorsehen der abgestuften oder abgesetzten Oberflächen 7 den Fluß bzw. das Weiterflie­ ßen des Kunstharzes verhindert, breitet sich nicht irgendeine Preß- bzw. Formungsnaht in einem übermäßig weiten Bereich aus. Selbst wenn eine Preß- bzw. Formungsnaht erzeugt wird, ist es, da dieselbe durch die abgestuften oder abgesetzten Oberflächen 7 verdeckt bzw. abgeschirmt bzw. tiefergelegt ist, so, daß keine Möglichkeit besteht, daß ein Sitzgurt ge­ gen die Preß- bzw. Formungsnaht anliegt, so daß der Sitzgurt jederzeit glatt, sanft und stoßfrei auf dem Bauteil gleitet.

Claims (3)

1. Bauteil, auf dem Kunstharz auf äußeren Oberflächen eines Metallbauteils (3A, 3B, 3C, 11, 12) geformt ist, dadurch gekennzeichnet, daß sich extern befindende abgestufte oder abgesetzte Oberflächen (7, 8, 9, 17) an Tei­ len oder in Bereichen der äußeren Oberflächen des Bauteils ausgebildet sind, welche sehr nahe einem Ende eines Kunst­ harzformkörpers (5A, 5B, 5C, 13) sind.
2. Bauteil, auf dem Kunstharz geformt ist, gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Bauteil ein Bauteil (10) für einen Sitzgurt (20) ist.
3. Bauteil, auf dem Kunstharz geformt ist, gemäß Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Bauteil (10) für den Sitzgurt (20) ein Bauteil (10) ist, durch wel­ ches ein Sitzgurt (20) festgemacht und hindurchgeführt ist, und bei dem sich ein Ende des Kunstharzformkörpers (5A, 5B, 5C, 13) an dem Bauteil oder in dem Bereich des Bauteils (10) befindet, mit welchem der Sitzgurt (20) in Kontakt kommt.
DE10040967A 1999-08-24 2000-08-22 Bauteil, auf dem Harz geformt ist Expired - Lifetime DE10040967B4 (de)

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