DE10040882A1 - Bearbeitungsmaschine zur Oberflächenbehandlung - Google Patents
Bearbeitungsmaschine zur OberflächenbehandlungInfo
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- B23Q—DETAILS, COMPONENTS, OR ACCESSORIES FOR MACHINE TOOLS, e.g. ARRANGEMENTS FOR COPYING OR CONTROLLING; MACHINE TOOLS IN GENERAL CHARACTERISED BY THE CONSTRUCTION OF PARTICULAR DETAILS OR COMPONENTS; COMBINATIONS OR ASSOCIATIONS OF METAL-WORKING MACHINES, NOT DIRECTED TO A PARTICULAR RESULT
- B23Q11/00—Accessories fitted to machine tools for keeping tools or parts of the machine in good working condition or for cooling work; Safety devices specially combined with or arranged in, or specially adapted for use in connection with, machine tools
- B23Q11/12—Arrangements for cooling or lubricating parts of the machine
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- B23Q11/0032—Arrangements for preventing or isolating vibrations in parts of the machine
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- F16F—SPRINGS; SHOCK-ABSORBERS; MEANS FOR DAMPING VIBRATION
- F16F15/00—Suppression of vibrations in systems; Means or arrangements for avoiding or reducing out-of-balance forces, e.g. due to motion
- F16F15/22—Compensation of inertia forces
- F16F15/26—Compensation of inertia forces of crankshaft systems using solid masses, other than the ordinary pistons, moving with the system, i.e. masses connected through a kinematic mechanism or gear system
- F16F15/261—Compensation of inertia forces of crankshaft systems using solid masses, other than the ordinary pistons, moving with the system, i.e. masses connected through a kinematic mechanism or gear system where masses move linearly
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Abstract
Bearbeitungsmaschine zur Oberflächenbehandlung von Werkstücken mit einer linear hin- und herbewegbaren, mit einem Bearbeitungswerkzeug verbundenen Stoßstange (38), die durch einen mittels eines Antriebs antreibbaren Exzenterantrieb (31, 33-35) in Bewegung versetzt wird, und mit einer von einem Ausgleichsexzenter (21) entgegengesetzt linear hin- und herbewegbaren, die Unwucht des Exzenterantriebs ausgleichenden Ausgleichsmasse (25), wobei der Antriebsexzenter (21) und der Ausgleichsexzenter (31) gleich groß und um 180 DEG verdreht drehfest auf einer Antriebswelle (3) angeordnet sind. Der Antriebsexzenter (21) und der Ausgleichsexzenter (31) sind als auf die Antriebswelle (3) aufschiebbare Teile ausgebildet.
Description
Die Erfindung betrifft eine Bearbeitungsmaschine der im Oberbegriff des
Anspruchs 1 genannten Art.
Eine derartige Bearbeitungsmaschine ist in Form einer Säge durch die
US-A-1 648 008 bekannt. Dabei ist der Antriebsexzenter direkt mit dem Sägeblatt ge
koppelt, während der Ausgleichsexzenter mit der Ausgleichsmasse gekoppelt
ist.
Aus der DE-C-25 34 626 ist eine Vorrichtung für den Massenausgleich bei mit
tels Kurbeltrieb angetriebenen Maschinen bekannt, bei der zwei ineinander ge
lagerte Exzenter vorgesehen sind, die ein kompliziertes und aufwändiges Hebel
gestänge mit Ausgleichsmasse steuern. Dieses Hebelgestänge eignet sich nicht
für ein handliches Gerät zur Oberflächenbehandlung.
Ferner ist durch die EP-B1-0 136 716 eine Bearbeitungsmaschine der eingangs
erwähnten Art bekannt, bei der Antriebsexzenter und der Ausgleichsexzenter
einstückig mit der Antriebswelle verbunden sind. Die im Betrieb hochbelasteten
Exzenter werden durch Abdrehen der Antriebswelle hergestellt. Von Nachteil
ist, dass die ganze Antriebswelle mit den beiden Exzentern aus hochwertigem
Material bestehen muss.
Die Aufgabe der Erfindung besteht darin, eine Bearbeitungsmaschine der im
Oberbegriff genannten Art zu schaffen, die kostengünstiger hergestellt werden
kann.
Diese Aufgabe wird mit den Merkmalen des Anspruchs 1 gelöst.
Damit kann die Antriebswelle selbst aus billigem Stahl hergestellt werden,
während nur die Exzenter aus teurerem Sonderstahl hergestellt werden müssen.
Gemäß einer weiteren Ausbildung der Erfindung ist die drehfeste Anordnung
des Ausgleichsexzenters auf der Antriebswelle durch einen dieser parallelen,
ersten Stift ausgeführt, der in einen Bund der Antriebswelle gesteckt ist. Da
durch ist die Montage des Ausgleichsexzenters auf der Antriebswelle besonders
einfach.
Gemäß einer weiteren Ausbildung der Erfindung ist die drehfeste Anordnung
des Antriebsexzenters auf der Antriebswelle durch einen dieser parallelen,
zweiten Stift ausgeführt, der in den Ausgleichsexzenter gesteckt ist. Dadurch
ist die Montage des Antriebsexzenters besonders einfach.
Gemäß einer weiteren Ausbildung der Erfindung sind der Antriebsexzenter und
der Ausgleichsexzenter mit Schmierkanälen versehen. Daher ist eine Schmier
ung von an den Umfang dieser Exzenter angrenzenden Glieder möglich.
Die Erfindung wird nun anhand eines Ausführungsbeispiels näher erläutert. Es
zeigen:
Fig. 1 einen Schnitt durch die Bearbeitungsmaschine gemäß der Er
findung,
Fig. 2 einen Schnitt längs der Linie II-II in Fig. 1.
Die Bearbeitungsmaschine zum Bearbeiten von Oberflächen an Werkstücken be
steht im Wesentlichen aus einem Antriebskopf 1, der auch gleichzeitig als
Handhabe dient. Der Antriebskopf 1 weist ein etwa zylindrisches Gehäuse 2
auf, in dem koaxial eine Antriebswelle 3 vorgesehen ist, die in der Nähe ihrer
beiden Enden in Lagern 4, 5 drehbar gelagert ist. Diese Lager sind als Nadel
lager ausgebildet. Das obere Lager 4 wird von einem scheibenförmigen Lager
halter 6 gehalten, der einen peripheren Gewindeabschnitt 7 zum Einschrauben
in ein entsprechendes Innengewinde am oberen Ende des Gehäuses 2, einen
peripheren Gewindeabschnitt 8 zum Aufschrauben einer gewölbten, mit einem
entsprechenden Innengewinde versehenen Kappe 9 sowie radial verteilte
Bohrungen 10 aufweist.
Auf dem oberen Ende der Antriebswelle 3 ist ein Lüfterrad 11 mittels einer
hohlen Schraube 12 befestigt. Die Kappe 9 weist in Höhe des Lüfterrads 11
radiale Belüftungsschlitze 13 und zentral ein Schmierloch 14 auf.
Das Lager 5 in der Nähe des unteren Endes des Gehäuses 2 wird gegen Längs
verschiebung durch einen ringförmigen Absatz 15 des Gehäuses 2 und durch
eine in das untere Ende des Gehäuses 2 einschraubbare Hülse 16 gehalten. Die
Hülse 16 nimmt eine nicht gezeigte, mit einem Antriebsmotor in Verbindung
stehende, flexible Welle auf, die über ein nicht näher beschriebenes Über
tragungsglied mit dem unteren Ende der Antriebswelle 3 verbindbar ist. Das
untere Ende des Gehäuses 2 weist ferner radial verteilte Lüftungsbohrungen 17
auf.
Die Antriebswelle setzt sich aus einem oberen, dünnen Wellenabschnitt 18,
einem sich daran anschließenden Bund 19 und einem sich an diesen an
schließenden, unteren, dicken Wellenabschnitt 20 zusammen. Auf den Wellen
abschnitt 18 ist ein zylinderförmiger Ausgleichsexzenter 21 bis zum Bund 19
aufgeschoben. Im Ausgleichsexzenter 21 ist ein erster Stift 22 befestigt, der
parallel zur Achse der Antriebswelle 3 liegt und in ein Loch des Bunds 19 ge
steckt ist. Auf dem Ausgleichsexzenter 21 ist ein Nadellager 23 angeordnet, auf
das eine Büchse 24 geschoben ist, die somit um den Ausgleichsexzenter 21
drehbar ist. Die Büchse 24 ist in einer ringförmigen Ausgleichsmasse 25
gelagert, die mit einem Langloch 26 versehen ist. Der kleinste Durchmesser
dieses Langlochs entspricht etwa dem Außendurchmesser der Büchse 24.
Wie insbesondere Fig. 2 zeigt, wird die Ausgleichsmasse 25 gegen Ver
schiebung in Wellenlängsrichtung durch zwei Führungsstangen 27, 28 ge
sichert, die in Quernuten der Ausgleichsmasse 25 eingreifen. Diese Führungs
stangen sind in einem zylinderförmigen Ausgleichsmassenhalter 29 befestigt,
der einerseits im Gehäuse 2 durch einen ringförmigen Absatz 30 und andrerseits
durch den Lagerhalter 6 festgelegt wird.
Auf den Wellenabschnitt 18 ist ein an den Ausgleichsexzenter 21 anschließen
der Antriebsexzenter 31 aufgeschoben. Die ausladensten Stellen der beiden
Exzenter 21, 31 sind um 180° gegeneinander verschoben. Im Antriebsexzenter
31 ist ein zweiter Stift 32 befestigt, der parallel zur Achse der Antriebswelle 3
liegt und in ein Loch des Ausgleichsexzenters 21 gesteckt ist. Auf dem An
triebsexzenter 31 ist ein Nadellager 33 angeordnet, auf das ein ringförmiges An
triebsauge 34 geschoben ist. Das Antriebsauge 34 ist mit einem seitlich ab
stehenden Gewindebolzen 35 versehen.
In Höhe des Gewindebolzens 35 weist das Gehäuse 2 einen Anschlussstutzen
36 auf, der mit einem Innengewinde versehen ist. In dieses Innengewinde ist
eine Hülse 37 einschraubbar, in der eine Stoßstange 38 gelagert ist, die in einen
Werkzeughalter 39 mündet. Der Gewindebolzen 35 ist über hier nicht weiter be
schriebene Übertragungsglieder, die auch ein Dämpfungsglied umfassen, mit
der Stoßstange 38 verbindbar. Zur freien Durchführung dieser Übertragungs
glieder ist der Ausgleichsmassenhalter 29 mit einem entsprechenden Ausschnitt
versehen.
Die Antriebswelle 3 und die Exzenter 21, 31 sind ferner mit Schmierkanälen zur
Schmierung der verschiedenen Nadellager 4, 5, 23, 33 versehen. So hat der
Ausgleichsexzenter 21 einen Schmierkanal 40 und der Antriebsexzenter 31
einen Schmierkanal 41. Die Schmierung erfolgt über das Schmierloch 14.
Auf dem Wellenabschnitt 20 kann ferner, wie hier nicht gezeigt ist, ein weiteres
Lüftungsrad angeordnet sein.
Bei der obigen Beschreibung des Ausführungsbeispiels ist das Antriebsauge als
Aussenring des Nadellagers ausgebildet. Unter Nadellager wird im engeren Sinn
ein Nadelkranz verstanden. Als Bearbeitungswerkzeuge können beispielsweise
eine Feile oder ein Meißel im Werkzeughalter eingesetzt sein.
Die Vorzüge der beschriebenen Bearbeitungsmaschine sind zusammengefasst
demnach:
- - es wird eine robuste Bauweise mit einem handgerechten Gehäuse erzielt;
- - die übereinander liegenden Exzenter werden an der Antriebswelle festge halten, wobei sie durch Stifte miteinander gekoppelt sind;
- - die Unwucht der linearen Stoßstangenbewegungen werden durch eine li near bewegte Ausgleichsmasse aufgefangen und absorbiert;
- - die Ausgleichsmasse wird in Form eines ringförmigen Körpers durch zwei Führungsstangen geführt;
- - ein Ausgleichsmassenhalter zur Halterung der Führungsstangen ist so an geordnet, dass die Bewegungen der Ausgleichsmasse und der Stoß stange parallel verlaufen;
- - ein Gewindebolzen ist am Antriebsauge angebracht;
- - eine Belüftung der Nadellager wird durchgeführt.
Alternativ zum oben beschriebenen Ausführungsbeispiel können die Führungs
stangen zur Führung der Ausgleichsmasse auch direkt am Gehäuse befestigt
sein.
Claims (4)
1. Bearbeitungsmaschine zur Oberflächenbehandlung von Werkstücken mit
einer linear hin- und herbewegbaren, mit einem Bearbeitungswerkzeug
verbundenen Stoßstange (38), die durch einen mittels eines Antriebs
antreibbaren Exzenterantrieb (31, 33-35) in Bewegung versetzt wird, und
mit einer von einem Ausgleichsexzenter (21) entgegengesetzt linear hin-
und herbewegbaren, die Unwucht des Exzenterantriebs ausgleichenden
Ausgleichsmasse (25), wobei der Antriebsexzenter (21) und der Aus
gleichsexzenter (31) gleich groß und um 180° verdreht drehfest auf einer
Antriebswelle (3) angeordnet sind,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Antriebsexzenter (21) und der Ausgleichsexzenter (31) als auf
die Antriebswelle (3) aufschiebbare Teile ausgebildet sind.
2. Bearbeitungsmaschine nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass die drehfeste Anordnung des Ausgleichsexzenters (31) auf der
Antriebswelle (3) durch einen dieser parallelen, ersten Stift (22) aus
geführt ist, der in einen Bund (19) der Antriebswelle (3) gesteckt ist.
3. Bearbeitungsmaschine nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet,
dass die drehfeste Anordnung des Antriebsexzenters (21) auf der An
triebswelle (3) durch einen dieser parallelen, zweiten Stift (32) ausgeführt
ist, der in den Ausgleichsexzenter (25) gesteckt ist.
4. Bearbeitungsmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Antriebsexzenter (21) und der Ausgleichsexzenter (31) mit
Schmierkanälen (40, 41) versehen sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE2000140882 DE10040882A1 (de) | 2000-08-18 | 2000-08-18 | Bearbeitungsmaschine zur Oberflächenbehandlung |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE2000140882 DE10040882A1 (de) | 2000-08-18 | 2000-08-18 | Bearbeitungsmaschine zur Oberflächenbehandlung |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE10040882A1 true DE10040882A1 (de) | 2002-02-28 |
Family
ID=7653191
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE2000140882 Withdrawn DE10040882A1 (de) | 2000-08-18 | 2000-08-18 | Bearbeitungsmaschine zur Oberflächenbehandlung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE10040882A1 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE202009002564U1 (de) | 2008-06-09 | 2009-10-29 | Homag Holzbearbeitungssysteme Ag | Bearbeitungsaggregat zum Bearbeiten von Werkstücken |
Citations (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US648008A (en) * | 1897-03-05 | 1900-04-24 | Nat Folding Box And Paper Company | Folding paper box. |
| EP0136716A2 (de) * | 1983-10-06 | 1985-04-10 | Mümin Öszüt | Bearbeitungsmaschine zur Oberflächenbehandlung |
| EP0893198A2 (de) * | 1997-07-25 | 1999-01-27 | FESTO Tooltechnic GmbH & Co. | Antriebsvorrichtung für einen Werkzeugträger von Werkzeugmaschinen |
-
2000
- 2000-08-18 DE DE2000140882 patent/DE10040882A1/de not_active Withdrawn
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| EP0893198A2 (de) * | 1997-07-25 | 1999-01-27 | FESTO Tooltechnic GmbH & Co. | Antriebsvorrichtung für einen Werkzeugträger von Werkzeugmaschinen |
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|---|---|---|---|---|
| DE202009002564U1 (de) | 2008-06-09 | 2009-10-29 | Homag Holzbearbeitungssysteme Ag | Bearbeitungsaggregat zum Bearbeiten von Werkstücken |
| EP2138267A1 (de) | 2008-06-09 | 2009-12-30 | Homag Holzbearbeitungssysteme AG | Bearbeitungsaggregat zum Bearbeiten von Werkstücken |
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